Die EU und die Judenhasser

(www.conservo.wordpress.com)

Eine Empfehlung von Adrian Lauber *)

Appeasement und Anbiederung

Liebe Leser und Freunde,

Appeasement und Anbiederung, wo immer es geht, das machen unsere „Eliten“ uns vor.

Anbei eine Empfehlung: ein Artikel von Stefan Frank „EU-Parlament: Vorhang auf für Stimme zur Abschaffung Israels“

Ein paar Auszüge:

Diese Woche war Omar Barghouti, der Gründer der BDS-Bewegung, die anstrebt, den Staat Israel durch einen Boykott von Waren und Personen zu zerstören, im Europäischen Parlament – an einer Konferenz mit dem Titel: „Die israelischen Siedlungen in Palästina und die Europäische Union“. Eingeladen wurde er von der portugiesischen Abgeordneten Ana Gomes von der Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten (S&D).

Omar Barghouti, der an der Universität Tel Aviv studiert hat, wirft dem jüdischen Staat „Apartheid“ und „ethnische Säuberungen“ vor; eine Zweistaatenlösung und die Existenz Israels lehnt er ab. Selbst die radikalsten israelischen Linken hält er nicht für echte Linke, sondern für einen „Schwindel, eine große Lüge“, da viele von ihnen gar nicht für die Abschaffung Israels seien. „Ich bin völlig und kategorisch gegen Binationalismus, da er davon ausgeht, dass es zwei Nationen mit gleichen moralischen Ansprüchen auf das Land gäbe“, sagt er. Für ihn sind alle Araber in der geografischen Region Palästina Eingeborene, die Juden hingegen Invasoren. „Israel als einen ‚jüdischen Staat’ auf unserem Land zu akzeptieren, ist unmöglich“, so Barghouti. Er fordert, dass Palästina „de-zionisiert“ werden müsse. Bei der Frage nach dem „Rückkehrrecht“ für die vermeintlichen „Flüchtlinge“, kämpft er gegen jeglichen Kompromiss. Er ist gegen jeglichen Vorschlag, der weniger vorsieht, als die Abschaffung Israels; dort, wo heute Israel liegt, will er einen arabischen Staat. (…)

Auch der linksgerichtete israelische Oppositionsführer Isaac Herzog hatte versucht, zu intervenieren; in einem Brief an Ana Gomes bat er sie, von der Veranstaltung abzusehen. Barghouti eine Bühne zu bieten, unterminiere die Bestrebungen, den Frieden im Nahen Osten voranzubringen und dem palästinensischen Volk zu helfen. „Auf der Basis meiner Hingebung an eine friedliche Zwei-Staaten-Lösung bin ich zutiefst besorgt über Ihren Plan, den BDS-Aktivisten Omar Barghouti in Ihre Veranstaltung miteinzu-beziehen“, so Herzog. „Die BDS-Bewegung bewirbt eine extreme und völlig einseitige Position. Diese Bewegung setzt sich nicht nur für eine ungerechte Diskriminierung gegen Israel und seine Bürger ein, sondern ihre Unterstützer fordern ohne Scham, Israel aufzulösen und durch einen mehrheitlich arabischen Staat zu ersetzen. Das widerspricht der Politik und den Werten der EU und ihrer Mitgliedsstaaten und läuft den Wünschen der Mehrheit der Israelis und Palästinenser zuwider, die eine Zwei-Staaten-Lösung bevorzugen.“

Boykotte gegen die Industrie in „Siedlungen“, so Herzog weiter, schadeten den Palästinensern, die dort beschäftigt seien, deren Lebensunterhalt davon abhänge und die dort Löhne bekämen, die weit über dem palästinensischen Durchschnittsverdienst lägen. Er fügte hinzu, die BDS-Aktivitäten richteten sich vor allem gegen Juden in Europa, die wegen ihrer Sympathien für Israel oft Opfer von Einschüchterung und Ausgrenzung würden. BDS-Veranstaltungen seien zu „Plattformen für offen bekundeten Antisemitismus“ geworden. (…)

EU: Kein Anschein von Ausgewogenheit

Wenn die EU eine solche Glaubwürdigkeit je hatte, dann ist sie längst verspielt. Ein grosser Teil der EU-Politiker hat eben nicht nur, wie oft behauptet wird, ein Problem mit der derzeitigen israelischen Regierung, sondern mit der Existenz Israels.

Es gibt, wie die italienisch-israelische Politikerin und Publizistin Fiamma Nirenstein kürzlich in einem Interview sagte, abgesehen von der Feindseligkeit gegenüber Israel kein anderes Thema, das die EU vereinen kann: „Die EU-Länder können sich nicht einigen, wenn es um die Wirtschaft geht; sie können sich nicht einigen, wenn es um Migration geht; sie können sich nicht über das Wesen des Islam einigen. Doch sie alle stimmen gemeinsam, um Israel zu verurteilen. Es ist ein Theater, das auf demselben Hass basiert, den zu bedauern sie nun vorgeben.“

Zu keinem Zeitpunkt in der jüngeren Vergangenheit war die einseitige Parteinahme der EU gegen Israel und für die PLO zu übersehen. Während die EU Israel permanent an den Pranger stellt, haben EU-Vertreter nie ein kritisches Wort über PLO-Chef Mahmud Abbas oder seinen Vorgänger Jassir Arafat verloren. Obwohl Abbas ein Diktator ist, der keinen Respekt vor den Menschen- und Bürgerrechten hat und seit dem Ende seiner regulären Amtszeit im Januar 2009 ganz auf Gewalt und Repression setzt, wird er von hochrangigen EU-Politikern immer nur mit Freundschaftsbekundungen und Herzlichkeit überschüttet.(…)

Abbas ruft unverhohlen zur Ermordung von Juden auf und preist „jeden Tropfen Blut, der für Jerusalem fließt“. Die EU wiederum gibt ihm das Geld, mit welchem er Terroristen lebenslange Renten bezahlt.

Die EU versucht nicht einmal den Anschein von Neutralität zu vermitteln. In einem offiziellen EU-Strategiepapier heißt es: „Die EU und die Palästinensische Autonomiebehörde arbeiten bei ihrem jeweiligen und stark verflochtenen Planungsprozess – d.h. der Palästinensischen Nationalen Politikagenda (NPA) 2017-2022 und der Gemeinsamen Europäischen Strategieagenda 2017-2022 – sehr eng zusammen, um sicherzustellen, dass die Planungszyklen beider Partner synchronisiert sind und die Gemeinsame Europäische Strategie dazu in der Lage ist, ihre Prioritäten und Interventionen an die NPA anzupassen […]“

In der von Abbas genehmigten Palästinensischen Nationalen Politikagenda wiederum wird angekündigt, dass der Staat „Palästina“ die Kontrolle über alle Gebiete wiedererlangen werde, die Jordanien und Ägypten im Krieg von 1948 besetzt haben („Grenzen von 1967“). Da Abbas in seinem Staat keine Juden dulden will („In einer Endlösung wird es in unserem Land keinen einzigen Israeli – weder Soldat noch Zivilist – auf unserem Gebiet mehr geben“, sagt er), würde das die gewaltsame Vertreibung von mehr als einer halben Million Juden bedeuten. Gleichzeitig sollen nach dem Willen Abbas’ fünf, sechs, sieben oder acht Millionen Araber nach Israel übersiedeln („zurückkehren“).

Einer friedlichen Kompromisslösung also ist Abbas ebenso abgeneigt wie Omar Barghouti. Und vom Terrorismus hat er sich nicht etwa verabschiedet, sondern verherrlicht ihn. Trotzdem liebt ihn die EU. Da scheint es nur folgerichtig, wenn nicht nur Omar Barghouti im Europäischen Parlament reden darf, sondern auch, wie im letzten Jahr, die Flugzeugentführerin Leila Khaled.

Die derzeit in der EU tonangebenden Kräfte haben sich längst entschieden: gegen jede Moral, für vorbehaltlose Unterstützung auch noch der schlimmsten Antisemiten und Mörder. Die PLO und Abbas, die Boykottkampagne zur Vernichtung Israels und die EU: Sie alle sind miteinander verbunden – und nicht einmal verschämt oder um mehrere Ecken, sondern offen und direkt.“ (Quelle: Audiatur Online, 1.3.2018: http://www.audiatur-online.ch/2018/03/01/eu-parlament-vorhang-auf-fuer-stimme-zur-abschaffung-israels/)

Wie passend, dass die EU auch noch einspringt, um das UN-Hilfswerk für echte und so genannte Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) aufrecht zu erhalten, das die palästinensische Flüchtlingskrise künstlich verewigt, wie ich bereits beschrieben habe.

In den UNRWA-Schulen werden außerdem Judenhass und Märtyrertum gelehrt, teilweise ist die Organisation von der Terrortruppe Hamas infiltriert, die UNRWA-Schulen als Waffenlager nutzt, aber das scheint jedenfalls in Brüssel und anderen europäischen Hauptstädten kein Anlass zur Beunruhigung zu sein. Halbherzig werden Reformen gefordert, aber die EU scheint nicht bereit zu sein, solchen Forderungen auch Nachdruck zu verleihen, indem sie beispielsweise zukünftige Hilfsgeldzahlungen davon abhängig macht.

Die US-Regierung hat versucht, die UNRWA durch Geldentzug endlich mal zu Veränderungen zu zwingen. Die EU setzt darauf, alles beim Alten zu belassen und irgendwie habe ich genau das erwartet. Was ist von einer Union zu erwarten, in der Leute wie Federica Mogherini das Sagen haben, die sich z. B. auch dem iranischen Mullah-Regime anbiedert und dem Attentäter-Sponsor Mahmud Abbas mit Küsschen ihre Zuneigung demonstriert? https://images.haarets.co.il/image/upload/w_1241,h_721,x_417,y_4,c_crop,g_north_west/w_609,h_343,q_auto,c_fill,f_auto/fl_any_format.preserve_transparency.progressive:none/v1516877576/1.5765897.979796777.jpg

Mehr zum Thema: http://www.audiatur-online.ch/2018/03/01/die-eu-als-retterin-der-unrwa/

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*) Der bekannte Blogger Adrian F. Lauber ist seit November 2017 regelmäßig Autor auf conservo.
www.conservo.wordpress.com    8.3.2018

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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2 Antworten zu Die EU und die Judenhasser

  1. nixgut schreibt:

    Hat dies auf Islamnixgut rebloggt.

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  2. karlschippendraht schreibt:

    ……..Omar Barghouti, der an der Universität Tel Aviv studiert hat, wirft dem jüdischen Staat „Apartheid“ und „ethnische Säuberungen“……..

    Ob dies wirklich zutrifft , vermag ich nicht zu beurteilen . Aber aus eigenem täglichen Erleben vermag ich zu beurteilen , dass in Deutschland ein genau umgekehrter Prozess läuft , betrieben von der Verwandtschaft der Ostküste !!!

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