Großes Problem für GroKo: Warnbrief wichtiger EU-Staaten gegen „mehr Europa“

(www.conservo.wordpress.com)

Von Michael Mannheimer *)

Bild: Michael Mannheimer

Die Finanzminister der Länder Irland, Schweden, Niederlande, Dänemark, Finnland, Estland, Litauen und Lettland haben in einem Brief an ihre Kollegen in der Europäischen Union vor einer überzogenen Vertiefung der Währungszone gewarnt.

Damit zeigt sich erneut, dass die EU vor dem Ende steht. Solche Brandbriefe sind die ersten Anzeichen für eine Distanzierung von immer mehr EU-Ländern von den bolschewistisch ausgerichteten Zentralmacht der EU, die 550 Mio EU-Bürger ohne jede demokratische Legitimation leitet wie damals die KPdSU ihr sowjetisches Riesenreich.

Die EU brachte unter anderem den Euro, der die Kaufkraft der Deutschen – und damit deren Einkommen – de facto halbierte.

Ungeachtet der von Regierungen bezahlten gegenteiligen „Gutachten“ ist 1 Euro, der angeblich 2 DM wert sein soll, faktisch einer DM gleichzusetzen. Ein Arbeiter, der vor dem Euro 3.000 DM verdiente, hat heute kaufkraftmäßig nur noch 1.500 DM (=Euro) zur Verfügung. Wer anderes behauptet, lebt nicht in Deutschland – oder gehört zur Klasse der EU/Euro-Befürworter.

Und sie brachte den Europäern dutzende Millionen von intergrationsunfähigen Moslems, die sich von Anfang an in den sozialen Sicherungssystemen Europas festsetzen und es sich dort gut gehen lassen.

Von Merkels 1,5 Mio. „hochqualifizierten“ Immigranten besaßen gerade mal 10 Prozent überhaupt eine Schulbildung, noch weniger eine Berufsausbildung, und davon so gut wie keiner eine Ausbildung, die auch nur ansatzweise den Anforderungen der europäischen Wirtschaft entsprach.

Ein paar lächerliche eintausend dieser 1,5 Millionen Migranten haben heute „Arbeit“: Meist über Parteien vermittelte Niedrigstarbeit, weil die Migranten a) in keinem der Arbeitsstellen des Hightech-Landes Deutschland vermittelbar waren und b) die Altparteien verzweifelt alles taten, um den Eindruck zu vermitteln,. dass tatsächlich „dringend benötigte“ Arbeitskräfte gekommen seien.

Alles Lügen. Denn diese Arbeitskräfte braucht Deutschland nicht.

Wir können jede Arbeit selbst stemmen – und zwar weitaus besser als irgend ein aus dem Hindukusch hergebrachter Moslem, der bislang in seiner Heimat Ziegen hütete. Und hieß es nicht lange Zeit, es seien „Kriegsflüchtlinge“? Nun, auch diese Lüge ist längst entdeckt, und seitens der Regierung hört man auch kaum noch von „Kriegsflüchtlingen“ – sondern von Immigranten.

Welch´ teuflischer Plan – nämlich der Austausch der europäischen Bevölkerungen durch kulturferner Völker – dahinter steckt, das ist mittlerweile auch schon bei einem großen teil der Europäer angekommen.

In kaum einem Land, mit Ausnahmen des kranken Mannes der EU, der Bundesrepublik Deutschland, haben die linken Parteien überhaupt noch eine Chance.

Die Brandbriefe der oben erwähnten 8 EU-Länder bilden damit nur den Anfang des kompletten Zerfalls der EU. Die EU hat mittlerweile mehr Feinde als Freund – innerhalb der eigenen Mitglieder:

◾die Visegradstaaten weigern sich, auch nur noch einen einzigen Flüchtling aufzunehmen und lassen sich nicht länger von Brüssel erpressen.

◾Österreich hat die erste konservative Regierung seit Jahrzehnten, in der die gesamte Exekutive unter der Kontrolle der FPÖ ist: Was dies bedeutet, muss nicht eigens ausgemalt werden.

◾Spanien steht vor dem inneren Zerfall,

◾Frankreich wird bald eine konservative Präsidentin haben, die ebenfalls schon den Austritt aus der EU angekündigt hat.

◾Holland wird austreten, sobald Geert Wilders den Ministerpräsidenten stellt.

◾England ist schon raus.

◾Dänemark hat seine Grenzen quasi versiegelt: Kein Migrant von Ländern außerhalb Europas kommt mehr rein.

◾Und auch Schweden, das kaputteste Land der EU, hat eingeräumt, mit seiner Politik der massenhaften Einwanderung von Moslems den wohl schwersten Fehler seiner Geschichte getan zu haben.

Es bleibt Deutschland, das trotz AfD immer noch immer im eisernen Griff des bolschewistischen Establishments ist:

Keine Zeitung, keine Partei, die nicht bolschewistische Züge trägt (so ein Zitat von Victor Orban, welche er vor dem Erscheinen der AfD sagte).

Zusammen mit Junckers Ministaat Luxemburg wird Merkel dann eine Mini-EU bilden können, und den Traum von Psychopathen träumen dürfen: Ein von dutzenden islamischen Völkern durchmischter Doppelstaat, in welchen in 50 Jahren kein Deutscher und kein Luxemburger mehr zu sehen sein wird. Denn jene, die es konnten, werden schon weggezogen – und der Rest wird verstorben sein.

***

Warnung an Brüssel: Brandbrief von acht Ländern gegen „mehr Europa“ stellt GroKo vor ein großes Problem

Bereits beim vergangenen EU-Gipfel hatten sich Staaten wie die Niederlande gegen höhere Beiträge zum EU-Haushalt ausgesprochen. In einem Brandbrief an Brüssel haben acht Finanzminister nordischer Länder die Fronten weiter verhärtet. Das Schreiben ist auch eine Warnung an den zukünftigen Finanzminister.

Die Finanzminister der Länder Irland, Schweden, Niederlande, Dänemark, Finnland, Estland, Litauen und Lettland haben in einem Brief an ihre Kollegen in der Europäischen Union vor einer überzogenen Vertiefung der Währungszone gewarnt. Das Schreiben liegt der Zeitung „Die Welt“ vor. “Eine weitere Vertiefung der Währungsunion sollte sich auf das konzentrieren, was sinnvoll ist und nicht auf die Übertragung weitreichender Kompetenzen auf die europäische Ebene”, zitiert die “Welt” aus dem Schreiben.

Die acht Finanzminister setzen damit ein Zeichen gegen den Kurs von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (und wohl auch Merkels).

Aber auch im deutschen Koalitionsvertrag von Union und SPD ist von einer finanziellen Stärkung der EU die Rede und von einem europäischen Mehrwert. Die weitere Debatte solle auf Basis des “Notwendigen” stattfinden – und nicht auf Aspekten, die womöglich überflüssig sind, betonen die Finanzminister in ihrem Brandbrief.

Sollte SPD-Politiker Olaf Scholz den Posten des Finanzministers übernehmen, ist das Schreiben für ihn Drohung und Segen zugleich. Denn so kann er einerseits Macrons EU-Reformen bezugnehmend auf die europäischen Partner ablehnen. Andererseits jedoch hat Scholz auch für die EU-Pläne der Bundesregierung nicht die Rückendeckung der nordischen Länder. Quelle: https://www.focus.de/politik/warnung-an-bruessel-brandbrief-von-8-laendern-gegen-mehr-europa-stellt-groko-vor-ein-grosses-problem_id_8578891.html

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*) Michael Mannheimer („MM“) ist ein überparteilicher deutscher Publizist, Journalist und Blogger, der die halbe Welt bereist hat und sich auch lange in islamischen Ländern aufhielt. Seine Artikel und Essays wurden in mehreren (auch ausländischen) Büchern publiziert. Er gilt als ausgewiesener, kritischer Islam-Experte und hält Vorträge im In- und Ausland zu diversen Themen des Islam. Aufgrund seiner klaren und kompromißlosen Analysen über den Islam wird er seitens unserer System-Medien, der islamophilen Parteien und sonstigen (zumeist linken) Gruppierungen publizistisch und juristisch seit Jahren verfolgt. Seine Artikel erscheinen regelmäßig auch bei conservo. MM betreibt ein eigenes Blog: http://michael-mannheimer.net/ , auf dem Sie auch für Mannheimers Arbeit spenden können.

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Michael Mannheimer schreibt: „Seit Jahren arbeite ich meist unentgeltlich an der Aufklärung über die Islamisierung unseres Landes und Europas. Für meine Vorträge bei Parteien nehme ich prinzipiell kein Honorar: niemand soll mir nachsagen, dass ich im Dienste einer Partei stehe. Ich bin radikal unabhängig und nicht parteigebunden. Doch das hat seinen Preis: Meine finanziellen Reserven sind nun aufgebraucht. Ich bin daher für jeden Betrag, ob klein oder größer, dankbar, den Sie spenden. Sie unterstützen damit meine Arbeit an der Aufklärung über die Islamisierung und meinen Kampf gegen das politische Establishment unseres Landes.“

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www.conservo.wordpress.com     12.03.2018
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Über conservo

„Conservo“ ist seit 59 Jahren politisch tätig und hat dabei 25 Jahre hauptamtlich in der Politik gearbeitet. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 22 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 44 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. conservo ist stolz au sein Vaterland und ein überzeugter Europäer - für ein Europa der Vaterländer auf christlich-abendländischem Fundament. Als (neben F.J. Strauß und Gerhard Löwenthal u.a.) Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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14 Antworten zu Großes Problem für GroKo: Warnbrief wichtiger EU-Staaten gegen „mehr Europa“

  1. Paul schreibt:

    Lieber Herr Mannheimer,
    als Bewohner der DDR habe ich mich sehr über die Wiedervereinigung Deutschlands gefreut. Auch heute bin ich froh darüber, weil das Positive der Einheit Deutschlands immer noch überwiegt. Die Einführung des Euro habe ich als den Preis angesehen, den Deutschland für die Duldung der Wiedervereinigung durch die Westmächte zu zahlen hatte. Konkret war es wohl Frankreich, das seine Zustimmung zur Einheit Deutschlands vom Euro abhängig machte. Damit sollte Deutschland gegängelt werden, weil es gewisse Ängste vor der „Großmacht“ Deutschland gegeben hat.

    Dass deutsche Politiker den Euro und die EU als Erfolgsgeschichte „verkauft“ haben, habe ich nie verstanden.

    Es wird Zeit, dass Deutschland sich von diesem Zwang befreit.

    Herzlich, Paul

    • Querkopf schreibt:

      Wie kann sich Deuschland aus diesen Zwängen befreien, wenn es nicht souverän ist?
      Bis 2099 gilt der „Geheime Staatsvertrag“ vom 21.05.1949, wonach die Siegermächte über alles in Deutschland Vorbehalte ausüben können.
      Wir sind ein abhängiges, ein quasi-versklavtes Volk, dessen einzige Daseinsberechtigung noch darin besteht, für anderen zu arbeiten und zu zahlen.
      … Und für andere zu sterben, wenn die Kriegstreibernation USA weiterhin derart Unruhen, Konflike, Flüchtlingswellen und demnächst womöglich noch Krieg in Ost-Europa anzetteln.

    • Michael Mannheimer schreibt:

      Lieber Herr Paul,
      ich kann Sie in Ihren Ausführungen bestens verstehen. Mit freundlichen Grüßen!
      MM

  2. greypanter schreibt:

    Zum Wertverlust des Euro ist zu ergänzen: Eine enorme Verwässerung des Euro erfolgte durch den Aufkauf von Schuldverschreibungen durch die EZB. Bis Ende 2017 beliefen sich diese auf 2,320 Billionen Euro. Für diesen gigantischen Betrag wurden von der EZB neue Euros auf den Bankkonten der Schuldner gutgeschrieben, ohne dass irgend ein realer Gegenwert vorhanden war.

    Das führte insbesondere zu einer ständigen Verschlechterung im Außenwert des Euro, sodass deutsche Exporte im Vergleich zum Angebot von Nicht-EU-Ländern immer billiger wurden. Deshalb ist der Groll, den Donald Trump gegen die EU hegt, durchaus berechtigt. Ohne diese Verwässerung des Euro hätten die USA nicht das hohe Außenhandelsdefizit von 151 Milliarden Dollar gegenüber der EU im Jahr 2017 aufzuweisen.

    Wir müssen uns fragen: Was nützt es uns, wenn Deutschland immer mehr Waren exportiert, aber immer weniger Waren vom Exporterlös kaufen kann? Werden wir nicht durch diesen Wertverlust unserer Währung zu Lohnsklaven des Auslands?

    Interessante Berichte dazu:
    http://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/handelsbilanz-zwischen-eu-und-usa-die-wichtigsten-waren-a-1196942.html
    http://blog.zeit.de/herdentrieb/2017/11/02/die-ezb-eine-freundin-des-deutschen-steuerzahlers_10603
    http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-10/europaeische-zentralbank-anleihenkaeufe-2018

    Noch eine Bemerkung zu Macrons Politik: Frankreich ist eines der am höchsten verschuldeten Länder in der EU. Es ist eine seit vielen Jahrzehnten bestehende Tradition in Frankreich, dass der Staat einen großen Teil der Löhne in seinen Industriebetrieben aus der Staatskasse bezahlt und mit neuen Schulden finanziert. Diese abartige Praxis, welche zur Beruhigung der Gewerkschaften erforderlich ist, soll in den Vorstellungen Macrons durch eine engere finanzielle Verflechtung der Länder weitgehend von Deutschland finanziert werden. Nur dieser beabsichtigte Griff in die deutsche Staatskasse beflügelt Macrons europäische Gedanken.

    • Querkopf schreibt:

      …Nur dieser beabsichtigte Griff in die deutsche Staatskasse beflügelt Macrons europäische Gedanken…. — 100%ig richtig, genau so ist es!!!

    • gelbkehlchen schreibt:

      Ich habe schon vor Jahren geschrieben, dass Mario Draghi, Chef der EZB, mit seinen Aufkäufen von Staatsanleihen praktisch Geld druckt und damit nichts anderes macht, was eine Geldfälscherbande auch macht. Mario Draghi ist der Chef einer riesigen Geldfälscherbande und entwertet damit die mühselige Arbeit von Menschen, die ihr Brot auf ehrliche Weise verdienen.
      Zur Ausbeutung Deutschlands kommen auch noch die Schulden von anderen bei uns durch Target 2. Dadurch verschenken wir praktisch unsere Exporte.

  3. Mighty schreibt:

    Hallo Paul,
    auch ich habe mich gefreut, daß Ost u. West wenn auch ohne Legimitation der BRD GmbH wieder eine Einheit wurde. Damals wusste ich leider vieles noch nicht. Was mich aber sehr befremdet hat war, dass das „westliche Kapital“ wie Heuschrecken über die Ostbetriebe hergefallen war und sich die „Rosinen“ derer aneigneten sowie unliebsame, nicht rentable Firmen ausmanöverierte und/oder Sie zur Aufgabe riet.
    So nach dem Motto, der Ausverkauf hat begonnen. Ich schämte mich dafür, dass dies so skrupellos geschehen konnte und viele von ihnen „über den Tisch gezogen“ wurden.
    Durch die unsägliche Einführung einer Pseudo-Währung namens EURO wurden wir m. E.quasi zwangsenteignet, weil wir nur noch die Hälfte des Wertes besaßen, die die damalige DM uns gesichert hatte. Es war klar abzusehen, dass die Preise Zug um Zug anzogen, sodaß letztlich sich diese „Enteignung“ bestätigte. Dabei ist es doch völlig egal, wer federführend uns diese Pseudowährung aufgedrückt hat. Und nun stehen wir Geprellten da und warten auf den Kommende, was uns diese Unlegimitierten noch alles einbrocken.

    • Querkopf schreibt:

      Die Euro-Einführung war eine verdeckte (und verlogene) 50%ige Abbewertung der starken D-Mark, Kohls „Kaufpreis“ an Frankreich für die Wiedervereinigung.

  4. SVEN GLAUBE schreibt:

    #hh1203 Livestream: „Merkel muss weg!“-Demo in Hamburg Heute !

    https://opposition24.com/livestream-merkel-demo-hamburg/417903

    • SVEN GLAUBE schreibt:

      Prof. Sinn: Der wahre Grund für das Scheitern Jamaikas war ein ganz anderer !

      https://juergenfritz.com/2018/03/16/prof-sinn-jamaika/

      Prof. Sinn: Der wahre Grund für das Scheitern Jamaikas war ein ganz anderer !

      Von Jürgen Fritz

      Prof. Sinn: Der wahre Grund für das Scheitern Jamaikas war ein ganz anderer !

      Gestern am späten Abend war der wohl renommierteste und profilierteste Ökonom überhaupt zu Gast bei Markus Lanz! Was Prof. Hans-Werner Sinn, der kein Blatt vor den Mund nahm und dem der FDP-Vorsitzende Christian Lindner immer wieder voll zustimmte, hier herausarbeitete und erklärte, kann einem Angst und Bange machen! Überlegen Sie gut, ob sie die folgenden Zeilen lesen wollen!

      Donald John Trump hat Recht mit seinen Vorwürfen gegen die EU !

      US-amerikanische Autos, so legte der Professor gleich fulminant los, werden innerhalb der EU mit 10 Prozent besteuert, unsere Autos in den USA aber nur mit 2,5 Prozent. Zugleich mache die EU Trump den Vorwurf, er würde die USA mit Schutzzöllen abschotten wollen. In Wahrheit sei es genau umgekehrt, erklärte Hans-Werner Sinn.

      Die EU schotte sich mit verbraucherfeindlichen Schutzzöllen ab, um jeweils eine ganz bestimmte ökonomische Lobby zu privilegieren. Das gehe aber zu Lasten der europäischen Verbraucher und zu Lasten z.B. der USA, aber auch der dritten Welt. In der hiesigen (Trump-feindlichen, wenn nicht USA-feindlichen, JF) Presse werde das aber völlig falsch dargestellt.

      Das Ganze geht immer zu Lasten der europäischen, insbesondere der deutschen Verbraucher !

      Ähnliches gelte für die EU-Agrarpreise. Diese lägen auf Grund der massiven Zölle im Schnitt ca. 20 Prozent über den Weltmarkt- und über den US-Preisen. Wer profitiert davon und wer leidet darunter, wer muss dafür bezahlen? Profiteure sind die europäischen Bauern, die über ihre Lobby die EU in Brüssel dazu bringen, sie über hohe Zollgebühren zu schützen. Dies gehe natürlich zu Lasten insbesondere der deutschen Verbraucher, die entsprechend mehr bezahlen müssen für Lebensmittel. Rindfleisch werde zum Beispiel, wenn es importiert wird, mit 69 Prozent Steuern belastet, Schweinefleisch mit 26 Prozent Steuern. In den USA seien die Nahrungsmittel dramatisch niedriger.

      Bei einem normalen zollfreien Austausch würden die normalen Verbraucher, gerade die einfachen Leute enorm davon profitieren, ihr Lebensstandard wäre bei gleichem Geld deutlich höher, weil sie ja bei deutlich niedrigeren Lebensmittelpreisen viel billiger einkaufen könnten. Schuld daran sei eindeutig die EU, die extrem protektionistisch unterwegs sei. Und davon hätten die US-Amerikaner nun endgültig genug. Und genau deswegen würde Trump sagen: Wenn Ihr jetzt nicht mal endlich damit aufhört, dann werden wir auch eure Autos höher besteuern!

      Warum macht die EU das?! Was steckt dahinter?!

      Die richtige Reaktion wäre jetzt nicht wie die EU das wolle, die Harley Davidson, Jeans und andere US-Produkte mit hohen Strafzöllen zu belegen, sondern die eigenen Schutzzölle abzubauen und freien, fairen Handel miteinander zu betreiben. Sodann erklärte Hans-Werner Sinn auch, warum die EU gerade ein Interesse an diesen hohen Schutz- oder Strafzöllen und sogar an einem Handelskrieg habe. Wie das, fragt sich der interessierte Laie und selbst der Kundige staunt nicht wenig.

      Nun ganz einfach, die Zölle fließen in den EU-Haushalt und machen einen großen Teil des EU-Budgets aus. Über die Zollgebühren finanziert sich also der EU-Moloch selbst und hat daher ein Interesse daran, seine eigenen Einnahmen in die Höhe zu schrauben, das aber zu Lasten der eigenen Bevölkerung, die ja die höheren Preise bezahlen muss.

      Das Ganze gehe aber noch weiter. All die Vorschriften, Verordnungen etc. in denen Lebensmittel genau vorgeschrieben werden, wie sie auszusehen haben (Gurken- und Bananenkrümmung, Apfel- und Kartoffelgröße etc.), dienen ebenfalls diesem Zweck: Der EU-Markt soll nach außen abgeschottet werden, zugunsten ganz bestimmter Firmen und Produzenten (reine Lobby-Politik). Und dies gehe alles immer zu Lasten der europäischen Verbraucher.

      Der EU-Protektionismus schadet auch der Dritten Welt mehr als alle Entwicklungshilfe zusammen !

      Auf die Nachfrage von Lanz, ob das denn nicht auch massiv zu Lasten der Dritten Welt, z.B. des afrikanischen Kleinbauern gehen würde, antwortete der Ökonom: Ja, natürlich. Ein kanadischer Kollege habe das Ganze durchgerechnet. Ergebnis: Die ganze Entwicklungshilfe in die Dritte Welt ist viel kleiner als der Nachteil, der der Dritten Welt dadurch entsteht, dass die entwickelte Welt deren Produkte bei sich nicht rein lässt, dass also der freie Handel untergraben wird (ökonomischer Anti-Liberalismus). Dies gelte ganz besonders für Agrarprodukte, bei denen die Dritte Welt einen Handelsvorteil habe (da sie günstiger produzieren können).

      Die öffentliche Diskussion (von der EU und ihr hörigen oder zumindest sehr zugeneigten Journalisten gesteuert?) sei daher völlig verdreht und verfälscht. Man würde alle möglichen moralisierenden Begründungen vorschieben für die Schutzzölle, in Wahrheit aber treffe man damit just die einfachen Leute.

      Christian Lindner: Die Linken befeuern diese Abschottung der EU !

      Christian Lindner (FDP) stimmte Prof. Sinn voll und ganz zu. Es wäre oft genug eine Abschottung bei uns gewesen – von der linken Seite befeuert – zu Lasten von Millionen Verbrauchern hier bei uns. Die richtige Maßnahme wäre nun, ein Freihandelsabkommen mit Kanada und Japan zu schließen und dann auch mit Trump zu sprechen.

      Auf den Einwurf einer Journalistin, tja, es wäre eben doch ein Fehler gewesen, dass die FDP aus den Jamaika-Koalitionen ausgestiegen sei, denn damit habe sie sich selbst der Möglichkeit beraubt, solche Dinge in einer schwarz-gelb-grünen Regierung durchzusetzen, entgegnete Lindner, dass die FDP keine Chance sah, dies mit den Grünen zusammen umzusetzen, da diese das Freihandelsabkommen kategorisch ablehnten.

      Der wahre Grund für das Scheitern Jamaikas !

      Sodann vertiefte Prof. Sinn das Ganze nochmals und enthüllte, warum Jamaika tatsächlich gescheitert ist. In Wahrheit gehe es um eine europäische Transferunion. Der französische Staatspräsident Macron wolle einen europäischen Finanzminister, er wolle europäische Steuern, er wolle europäische Verschuldungsmöglichkeiten, er wolle eine gemeinsame Arbeitslosenversicherung, er wolle eine gemeinsame Kontenabsicherung … und … und … und …

      Anmerkung von mir: Das heißt, was Macron will, ist ein sozialistisches Europa. Warum will Macron und warum wollen viele andere in der EU das? Natürlich weil sie dann die deutschen Steuerzahler und das deutsche Volk vollkommen aussaugen können. Diese müssten dann für deren Schulden einstehen, müssten deren Arbeitslose zahlen, immer und immer wieder deren maroden Banken retten und so fort. Die deutsche SPD, die Grünen und die SED (PDS, Linkspartei, Die Linke) wollen das ebenfalls, die CDU nicht so richtig, gibt aber immer mehr nach, FDP und AfD wollen das überhaupt nicht.

      Macron: Wenn Christian Lindner in die Regierung eintritt, bin ich tot !

      Dies aber, so Sinn weiter, wären riesige Lasten, die auf den deutschen Steuerzahler zu kämen. Und Macron soll gesagt haben: „Wenn Lindner in die Regierung eintritt, bin ich tot.“

      Anmerkung Jürgen Fritz: Lindner war als Bundesfinanzminister vorgesehen und hätte dieses völlige Aussaugen Deutschlands nicht mitgemacht. Wer sich dem noch energischer entgegenstellt, ist die AfD, mit der Herr Lindner aber seltsamerweise überhaupt nichts zu tun haben möchte, obschon er hier den optimalen Verbündeten hätte, wäre es ihm wirklich ernst.

      Und das sei laut Sinn der wahre Grund, warum Jamaika scheitern musste: Frankreich habe auf keinen Fall die FDP in der Regierung gewollt, weil diese sich einer vollkommen sozialistischen EU in den Weg gestellt hätte. (Daher wohl auch die größere Nähe Merkels, die eigentlich eine mittlere Position einnimmt, zu den Grünen als zur FDP, um die außenpolitische Verbindung zu Frankreich nicht zu gefährden, das aber zu Lasten des eigenen Volkes. JF)

      Italien liegt am Boden !

      In Wahrheit, so Prof. Sinn sehr entschieden, gehe es um die Frage: Wird Deutschland das Portemonnaie aufmachen, um die nicht mehr wettbewerbsfähigen Länder im Süden durch eine Transferunion zu stützen (resp. dauerhaft zu alimentieren und am Leben zu erhalten und so in eine Dauerabhängigkeit und Dauerunfähigkeit zu führen, JF). Und dazu sagt die FDP (und die AfD noch entschiedener, JF): Nein, das machen wir nicht mit. Das können die deutschen Steuerzahler gar nicht leisten. Das könnten diese gar nicht schaffen, das sei eine viel zu große Nummer. Jeder müsse sich um sich selbst kümmern.

      Zugleich halte man diese Länder, wie insbesondere Griechenland in der Massenarbeitslosigkeit, weil sie nicht konkurrenzfähig seien, wenn man sie zwinge, im Euro zu bleiben. Ein noch viel größeres Problem als Griechenland sei aber Italien (und Frankreich, JF). In Italien sei der Frust maximal. Italien läge am Boden. Die italienische Industrieproduktion sei um mehr als 20 Prozent unter dem Niveau von vor zehn Jahren. Ein viertel der Firmen sei Pleite gegangen. Heute würden die Italiener sagen: Entweder Geld her oder wir treten aus.

      ER wisse auch nicht, wie wir aus der Nummer wieder rauskommen könnten. Denn Italien sei nicht Griechenland (über 60 Mio. Einwohner gegenüber nicht mal 11 Mio. Griechen). In Griechenland habe man alles mit Geld zugekleistert (die Probleme aber im Grunde nie gelöst). So viel Geld gebe es aber gar nicht, um Italien so zu helfen wie Griechenland.

      Zölle dienen nicht dem Allgemeinwohl, sie schaden ihm und ein Handelskrieg wäre eine Katastrophe !

      Jeder Zoll, so Sinn weiter, habe eine Doppelwirkung. Er helfe der heimischen Industrie, die dadurch vor Konkurrenz geschützt werde, belaste aber die Verbraucher, weil die natürlich unnatürlich hohe Preise bezahlen müssten. Der negative Effekt auf die Verbraucher sei aber unterm Strich wichtiger als der andere (der dominante).

      Der Punkt sei aber, die Verbraucher seien sehr viele. Die könne man politisch nicht aktivieren, da jeder nur ein wenig betroffen sei, während die betroffenen Industrien nur wenige Menschen seien, die aber ein massives Interesse hätten, ihre Interessen durchzusetzen. Daher gehe es meist darum, die Arbeitsplätze zu schützen, nicht aber die Verbraucher (Agieren gegen das Allgemeinwohl, um Partikularinteressen zu bedienen, die sich massiv in Szene zu setzen wissen).

      Ein Handelskrieg sei nicht nur eine Sackgasse, sondern eine Katastrophe. Denn Freihandel sei die Quelle des Wohlstandes. Jeder könne sich spezialisieren auf das, was er gut kann. Dies gelte genauso für Länder. Jedes Land könne sich spezialisieren und damit wachse der Wohlstand der Welt. Ohne Freihandel müsste jeder alles machen, auch das, was er nicht so gut kann. Deutschland sei der große Profiteur des Freihandels der Welt. Just dies sei aber gefährdet, a) durch Trump, b) noch mehr aber durch die EU.

      Durch den Brexit ist die Machtbalance zwischen Norden und Süden NICHT mehr gegeben, der Süden kann AB Jetzt machen, Was ER will GEGEN Deutschland !

      Das größte Problem durch den Brexit, fährt Prof. Sinn fort, sei nicht, wie viele glauben, dass die Exporte nach Großbritannien stark zurückgingen, sondern der Verlust der offenen britischen Denkweise in der EU. Entscheidend sei diese Art zu denken, diese ökonomische Kultur. Und die könnte durch den Brexit großen Schaden nehmen.

      Ganz konkret: Im Ministerrat gebe es eine Sperrminorität der Länder, die mindestens 35 Prozent der Bevölkerung der EU stellen. Damit hatten wir bisher ein Gleichgewicht von Nord (Deutschland, GB, Niederlande, Österreich, skandinavische Länder …) und Süd (Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Griechenland …). Die Nordländer hatten bisher 39 Prozent, die Südländer 38 Prozent der EU-Bevölkerung. Beide hatten eine Sperrminorität, der Norden und der Süden. Wenn Großbritannien weg sei, habe der Norden nur noch 30 Prozent der Einwohner – und damit keine Sperrminorität mehr -, der Süden aber 43 Prozent. Das heißt, der Süden kann zukünftig machen, was er will.

      Anmerkung JF: Und was die Südländer wollen, dürfte klar sein: die Umwandlung der EU in einen völligen Sozialismus, in eine Transferunion, in der ständig und immer noch mehr von den leistungsfähigen zu den weniger leistungsfähigen Geld überwiesen wird, um die Nordländer, vor allem Deutschland, Österreich etc. grenzenlos auszusaugen, was aber dazu führt, dass die Bezieher immer noch weniger leistungsfähig werden und noch mehr Transfers benötigen respektive haben wollen.

      Dass Ihre Deutschen Konten Geplündert Werden, Begreifen die Deutschen Erst, Wenn ES zu Spät ist !

      Das kann alles überhaupt nicht funktionieren, so Prof. Sinn. Die Verschiebung der Machtverhältnisse, hin zur südlichen (sozialistischen, JF) Dominanz, sei äußerst besorgniserregend. Die Entwicklung gehe hin zu einer Transferunion, gegen die wir uns gar nicht mehr wehren können, weil wir keine Sperrminorität mehr haben.

      Und all das stehe im schwarz-roten Koalitionsvertrag auch schon drin. Schon die Krisen der letzten Jahre seit 2010 wurden immer nach dem gleichen Prinzip „gelöst“ (in Wahrheit: in die Zukunft verschoben, JF): Man legte das Portemonnaie im wesentlichen des deutschen Steuerzahlers auf den Tisch und sagte: Habt keine Angst, die Deutschen zahlen im Zweifel das Geld zurück, wenn die anderen am Ende sind.

      Was aber wird in 15 Jahren passieren, fragt Sinn, wenn die Babyboomer in Ruhestand gehen werden und ihre Altersrente haben wollen von Kindern, die sie gar nicht haben. Spätestens dann werden uns die ganzen Haftungsversprechen in der Eurozone auf die Füße fallen. Was ist dann los in Deutschland, fragt der Ökonom. Dass ihre Konten geplündert werden, würden die Deutschen erst dann begreifen, wenn es zu spät sei.

      Das Ganze in Bild und Ton !

      https://juergenfritz.com/2018/03/16/prof-sinn-jamaika/

  5. greypanter schreibt:

    Dank an Sven Glaube für Bericht über den von mir hoch geschätzten Prof. Sinn.
    Das Video ist auch bei YouTube zu finden:

    • greypanter schreibt:

      Bitte nächstes Mal deutlichere Quellenangaben vor einen Bericht stellen, den man aus dem Internet kopiert hat. Erst das Anklicken des am Ende beigefügten Links macht die Informationsquelle deutlich.

  6. SVEN GLAUBE schreibt:

    Euro – Der Kollaps! Euro-Crash oder Weichwährung! Deflation oder Inflation! Charts die Augen öffnen!

    EURO: Was Frankreich plant und Merkel will! Gefahr für Alle Deutsche! Inflation oder Deflation!

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