Was die Mehrheit der Deutschen denkt, und was Seehofer sagt

(www.conservo.wordpress.com)

Von G. V. *)

Brief an den Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, Herrn Minister Seehofer persönlich, Alt-Moabit 140, 10557 Berlin

Sehr geehrter Herr Bundesinnenminister Seehofer,

zunächst beglückwünsche ich Sie ganz herzlich zu Ihrem neuen wichtigen und sehr verantwortungsvollen Amte!
Weiterhin beglückwünsche ich Sie auch ganz besonders zu Ihrer mutigen und standhaften Feststellung, dass der Islam ihrer Meinung nach nicht zu Deutschland gehört. Damit haben sie vollkommen Recht und sprechen aus, was die Mehrheit der Deutschen denkt.

Seit vielen Jahren beschäftige ich mit dem Thema Islam, las Koran, sprach mit vielen Juristen, Islamwissenschaftlern, Islamvertretern und Muslimen, auch mit radikalen Salafisten. Ich sprach mit verfolgten oppositionellen Muslimen und mit Konvertiten. Dadurch habe ich mir ein klares Bild über den Islam und ihre Vertreter in Deutschland machen können.

Zu diesem Themenkomplex möchte in Ihnen in Kurzform folgendes berichten:

Der Islam ist nicht säkularisiert, d.h. Politik und Religion sind nicht getrennt, deshalb sind im Islam Religion und Politik untrennbar miteinander verbunden. Predigten in Moscheen sind mithin auch immer irgendwie politisch.

Moscheen sind nicht nur ausschließlich Gebetshäuser, wie bei uns die Kirchen, sondern sind auch Gemeinde- und Gesellschaftszentren, was der Bildung von Parallelgesellschaften Vorschub leistet und die gewünschte Integration von Muslimen be- und verhindert.

Der Ruf des Muezzin vom Minarett ist nicht gleichbedeutend mit dem Kirchengeläut, weil der Muezzin die Allmacht Allahs als den einzig wahren Gott vom Minarett ausruft, während das Kirchengeläut entweder die Gläubigen zum Gottesdienst einlädt oder rein liturgisch ist.

Moscheen gelten im Islam als islamisches Gebiet, in fremden Kulturen, wie bei uns, als besetztes oder erobertes Gebiet, von dem aus islamische Brückenköpfe gebildet werden.

Viele Islamvertreter lehnen hinter vorgehaltener Hand, jedoch niemals öffentlich, unsere freiheitlich demokratische Grundordnung als zu schwach ab und bevorzugen die Scharia, einschließlich der Todesstrafe. Sie bekennen sich insgeheim zu dem Ziel, nach Erlangung der gesellschaftlichen Mehrheit in Deutschland die Demokratie abzuschaffen und hier einen Gottesstaat nach islamischem Recht einführen zu wollen. Unsere demokratische Freiheiten, unser Parteiensystem, unsere Toleranz, das alles ist für sie nur ein willkommenes Vehikel zur Erlangung der islamischen Macht über uns und unsere Land, es wird als Schwäche ausgelegt.
Andersgläubige und Frauen sind im Islam nicht gleichberechtigt, sie werden z.T. brutal unterdrückt. Letztere dürfen sogar gezüchtigt werden von ihren Ehemännern. Ein Mann darf bis zu vier Ehefrauen haben, es herrscht die Polygamie. Die Frau hat dem Mann zu dienen, unterwürfig und hörig zu sein. Frauen erben nur die Hälfte gegenüber Männern.

Verfassungsrechtlich ist feststellbar, dass sich der Islam nicht auf Art. 4 Grundgesetz (GG) berufen kann, weil er die UN-Menschenrechtskonventionen nicht anerkennt und auch nicht unterschrieb, was aber die Grundlage wäre. Stattdessen legten sich die islamischen Staaten mit der „Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam“ von 1990 eine eigene islamische Scharia-kompatible Menschenrechtserklärung zu, die in weiten Teil nicht kompatibel mit der der UN ist und mithin auch nicht mit unserem GG, unseren Gesetzen und Grundwerten.

Abschließend darf nicht unerwähnt bleiben, dass die alles umfassende Gesellschafts- und Rechtsordnung im Islam, die Scharia, in weiten Teilen inhaltlich und wertebezoge diametral entgegengesetzt zu unserem GG und zu unseren Gesetzen steht und antidemokratisch ist.
Bei einer engen und strengen verfassungsrechtlichen Auslegung müsste der Islam in Deutschland nicht nur m.E. als verfassungs- und demokratiefeindliche Ideologie verboten werden.

Aus den vorgenannten Gründen kann, nein darf der Islam nicht zu Deutschland gehören. Muslime hingegen können zu Deutschland gehören, wenn, wie Sie es sagten, diese unsere freiheitlich demokratische Grundordnung bedingungslos akzeptierten und diese Grundordnung nachweislich über die Regeln des Islam, des Koran und besonders über die der Scharia stellen. Die Scharia aber ist untrennbar mit dem Islam verbunden.

Sehr geehrter Herr Innenminister Seehofer, es war meine Absicht, Ihnen mit den vorstehenden Ausführungen ein paar unterstützende Argumente zu Ihren ermutigenden Äußerungen bezüglich Islam in Deutschland zu liefern.

Vielen Dank, dass Sie mir zugehört haben!

Mit freundlichen Grüßen
*) G. V. (Name und Anschrift d. Red. bek.)

www.conservo.wordpress.com     22.03.2018
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Über conservo

„Conservo“ ist seit 59 Jahren politisch tätig und hat dabei 25 Jahre hauptamtlich in der Politik gearbeitet. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 22 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 44 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. conservo ist stolz au sein Vaterland und ein überzeugter Europäer - für ein Europa der Vaterländer auf christlich-abendländischem Fundament. Als (neben F.J. Strauß und Gerhard Löwenthal u.a.) Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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9 Antworten zu Was die Mehrheit der Deutschen denkt, und was Seehofer sagt

  1. Ketzerlehrling schreibt:

    Drehhofer kann und wird sich gegen Merkill niemals durchsetzen. Deswegen ist dies lediglich sein übliches, zahnloses Gebrüll. Muslime können nie zu anderen Kulturen gehören, weil sie nichts und niemand akzeptieren.

    • Catwoman schreibt:

      „Gut gebrüllt, Löwe!“ Wie recht du hast. Meine Hoffnung, dass sich in diesem Land etwas ändert, stirbt von Tag zu Tag. Weder leises noch lautes Gebrüll ändert etwas.

  2. Karl Schippendraht schreibt:

    Was nützt es , wenn Michel-West in großen Teilen ebenfalls vernünftig denkt , aber zu feige ist , dies auch offen zu zeigen ? NRW ist noch lange nicht Sachsen !!!

  3. Querkopf schreibt:

    Wenn Seehofer auch nur ein Drehhofer ist. Am Wahlabend versprach Dr. Gauland (AfD) vor der Kamera, das Merkelregime jagen zu wollen. Nun, die Treibjagd ist eröffnet und zwei wichtige AfD-Grundsatzpunkte, der Islam gehört nicht zu Deutschand und die deutschen Grenzen bleiben dicht, wurden nun vom getriebenen bzw. „gejagten“ Seehofer (natürlich in theatralischer Absprache mit Merkel) kopiert und öffentlichkeitswirksam ´rausposaunt.
    Wer aber die völlig richtigen AfD-Punkte letztlich umsetzt ist doch zunächst zweitrangig, Hauptsache, sie werden überhaupt umgesetzt. Die AfD und Deutschland sind die Gewinner, und die Akzeptanz der AfD in der Bevölkerung und im Parlament wächst. – Spielstand aktuell:
    2:0 für die AfD !

  4. ceterum_censeo schreibt:

    Ach wie denn?

    Eben – ein geradezu grotesker Vorgang…. hat das Bundeskasperltheater doch gerade mit 544 Stimmen abgeschmettert – dabei ging es um nichts anderes als die Wiederinkrafttsetzung von MerKILL ausgehebelten geltenden Rechts und geltender Internationaler Verträge!

    Aber mit 544 Stimmen dagenen – wenn’s gegen die AFD geht, sind sich die AltlinksrotgrünFaschistenParteien immer einig – vereint mit den tiefrotPDSEDFDJStasi Kommunisten (- und sogar die FDP ist voll dabei)

    Und da soll Drehhopfer irgendetwas richten? – Der hatte doch sz. als Ministerpräsident in der Hand (!), aufgrund des Gutachtens von Prof. Udo die Fabio für die Bayerische Staatsregierung Verfassungsklage gegen MerKILL’SS rechtswidrige Grenzöffnung zu erheben!
    Und was ist geschehen: NICHTS! GAR NICHTS!

    Wie oben: Dreifacher Salto und wieder als MerKILLL’SS willfähriger Bettvorleger gelandet!

    Nichts als Wahlkampfgeblubber und der nur allzuleicht durchschaubare, von seiner Dompteurin ja bereits ausgegebene Versuch, der AfD bei der Landtagswahl Stimmen abzujagen!

    Drehhofer, geh weiter!

    Und dann weiter wie im Bundeskasperltheater gerade erlebt: Weiter wie gehabt!

  5. oldman_2 schreibt:

    Sehr gute Zusammenfassung zu Islam und Muslimen in Deutschland, wäre für den Adressaten als Argumentationshilfe sicher ganz brauchbar, sollte er wirklich zur Vernunft gekommen sein und es ernst meinen.
    Bei Kenntnis der Vorgeschichte und der Realität in der bundesdeutschen Politik aber – so fürchte ich – nurein frommer Wunsch. Deren Maxime scheint nach wie vor Wirklichkeitsverdrängung zu sein – sehr gut daher, dass es zumindest eine Oppositionspartei gibt, die diese Bezeichnung verdient.

  6. Pingback: Nationaler Aufruf: Keine Moschee in meiner Stadt! (http://keinemoschee.de/) – website-marketing24dotcom

  7. Querkopf schreibt:

    Der Ökonom Prof. Hans-Werner Sinn über die CDU-Vorsitzende und Kanzelrin des Unrechts resignierend: „Ich gebe der Kanzlerin keinen Rat mehr. Sie befolgt ihn ja doch nicht.“
    Diese Frau mir ihrer krankhaften, kriminellen Selbstgerechtigkeit und ihrer unerträglichen Selbstverliebtheit ist nur noch eine Zumutung, die schnellstens „geteert und gefedert von Hof gejagt hört“. – MERKEL MUSS WEG!
    @AfD: Jagt das Biest, hetzte sie im Bundestag bis ….

  8. SVEN GLAUBE schreibt:

    Jean-Claude Juncker Tritt-Zurück Damit MARTIN SCHULZ als SEINE NACHFOLGER INSTALLIERT WERDEN WIRD Im Amt EU-KommissionsPräsidenten !

    http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/eu/id_83445212/streit-um-selmayr-juncker-droht-mit-ruecktritt.html

    Jean-Claude Juncker Tritt-Zurück Damit MARTIN SCHULZ als SEINE NACHFOLGER INSTALLIERT WERDEN WIRD Im Amt EU-KommissionsPräsidenten !

    EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat gedroht zurückzutreten. Trotz der dubiosen Beförderung seines Büroleiters unterstützen ihn Europas Spitzenpolitiker jedoch weiterhin ! Damit MARTIN SCHULZ als SEINE NACHFOLGER INSTALLIERT WERDEN WIRD Im Amt EU-KommissionsPräsidenten !

    EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat im Streit um die Blitzbeförderung seines Vertrauten Martin Selmayr mit Rücktritt gedroht. Bei einem Treffen Junckers mit Spitzenvertretern der europäischen Konservativen kam es nach Angaben aus Brüsseler Parteikreisen vom Freitag zum Eklat: Juncker habe mangelnde Unterstützung für seine Personalentscheidung beklagt und mit Rücktritt gedroht. Juncker stellte später vor Journalisten klar, dass es so weit nicht kommen werde.

    „Wenn er geht, dann gehe ich auch!“

    Kreise in Junckers Europäischer Volkspartei (EVP) bestätigten in Brüssel Medienberichte über Junckers Drohung. Nach Informationen von „Spiegel Online“ hatte Juncker bei dem EVP-Treffen am Donnerstag mit Blick auf Selmayr gesagt: „Wenn er geht, gehe ich auch!“

    Juncker dementierte dies am Freitag nicht. Auf Nachfrage von Journalisten in Brüssel sagte er lediglich: „Herr Selmayr wird nicht zurückreten.“ Der einzige, der Selmayr von seinem Posten absetzen könnte, sei er selbst, sagte Juncker. Alles andere sei „irrelevant“.

    Kritiker werfen Juncker vor, seinen bisherigen Kabinettschef Selmayr in einem intransparenten Hau-Ruck-Verfahren auf den einflussreichen Posten des Generalsekretärs der EU-Kommission gehievt zu haben.

    Oettinger stellt sich hinter Juncker
    Besonders im EU-Parlament stießen die Personalentscheidung und die Umstände ihrer Durchsetzung auf Widerstand. Bis Freitagabend muss die EU-Kommission Antworten auf einen umfangreichen Fragenkatalog des Haushaltskontrollausschusses zu der Personalie vorlegen. Für Dienstag ist der auch für Personal zuständige Haushaltskommissar Günther Oettinger vor den Ausschuss geladen. Oettinger hat die Personalie wiederholt vereidigt.

    Der Grünen-Europaabgeordnete Sven Giegold kritisierte Junckers Rücktrittsdrohung als „Respektlosigkeit gegenüber der demokratischen Aufklärung“. Es sei „grotesk, dass der EU-Kommissionspräsident sein Schicksal von der Karriere eines EU- Beamten abhängig“ mache, erklärte Giegold. „Juncker steht im Dienst der europäischen Bürger, nicht von Martin Selmayr.“ Er forderte Juncker auf, in der Angelegenheit zur Aufklärung beizutragen.

    Merkel und Macron unterstützen Juncker auch
    Von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erhielt Juncker Rückendeckung. „Ich schätze die Arbeit von Martin Selmayr sehr“, sagte sie in Brüssel. Auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron äußerte dort seine Wertschätzung für Selmayrs „Professionalismus“.

    EU-Kreisen zufolge wurde Selmayr binnen weniger Minuten zwei Mal befördert, um auf den Spitzenposten der EU-Kommission mit ihren 32.000 Mitarbeitern zu rücken. Zunächst wurde er diesen Angaben zufolge am 21. Februar zum Vize-Generalsekretär ernannt, dann machte Juncker ihn umgehend zum Nachfolger des bisherigen Generalsekretärs Alexander Italianer, der zum 1. März in den Ruhestand ging.

    Kritik an Selmayrs intransparenter Beförderung !

    Laut EU-Kreisen waren nur zwei EU-Kommissare vorab in die Personalie eingeweiht. Grünen-Politiker Giegold kritisierte den Vorgang am Freitag als „Nacht-und-Nebel-Beförderung!“

    Kritiker äußerten Zweifel sowohl an der Korrektheit des Verfahrens als auch an der Eignung des 47 Jahre alten Selmayr zur Leitung der Brüsseler Riesenbehörde!

    http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/eu/id_83445212/streit-um-selmayr-juncker-droht-mit-ruecktritt.html

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