Gedanken zur Woche: Bundeswehr – Zahnloser Tiger

(www.conservo.wordpress.com)

Von Jörgen Bauer

„Si vis pacem, para bellum“…

ist ein lateinisches Sprichwort. Wörtlich übersetzt lautet es: „Wenn du (den) Frieden willst, bereite (den) Krieg vor.“ Eine freiere Übersetzungsversionen ist: „Wenn du Frieden willst, rüste zum Krieg.“

Dieser lateinische Spruch beinhaltet eine Binsenweisheit, an der auch alle gutgemeinten Friedensbewegungen und Friedensdemonstrationen nichts ändern: Wer sich nicht wehrt oder wehren kann, wird schnell zum Opfer von Angriffen aller Art. Das ist im Kleinen und im Großen dasselbe.

“Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!” besagt ein Spruch, der, auch wenn er aus dem linken Spektrum der Friedensfreunde stammt, trotzdem zutreffend ist.

Im innerstaatlichen Verhältnis gibt es die Polizei und die Organe der Rechtspflege, die den Bürger vor rechtswidrigen Angriffen schützen sollen. Nach außen hat der Staat Streitkräfte, die dafür sorgen, dass ein Angriff auf den Staat zu einem unkalkulierbaren Risiko wird, was potentielle Gegner von einem Angriff abhalten soll.Dazu haben wir die Bundeswehr, die in den nordatlantischen Verteidigungspakt, der NATO, eingeschlossen ist.

Kürzlich wurde darüber berichtet, dass die Bundeswehr nicht in der Lage ist, in Mali stationierte Bundeswehrsoldaten zurückzuholen, weil der Bundeswehr kein geeignetes Transportflugzeug zur Verfügung steht.

Wie weiter zu erfahren war, gehen der Marine die einsatzfähigen Schiffe aus. Die neu bestellten F-125-Fregatten sind nicht zu gebrauchen. Ein Fehlplanungs- und Fehlbeschaffungsflop wie die Airbus-A400M-Transportmaschinen. Die Eurofighter, Tornado-Kampfjets und CH-53-Transporthubschrauber der Luftwaffe sind im Schnitt nur vier Monate im Jahr einsatzbereit. Die restliche Zeit bleibt für Reparatur, Instandsetzung und Umrüstung am Boden.

Die Tiger – und NH90-Hubschrauber wiederum leiden unter massiven technischen Ausfällen und Wartungsproblemen. Damit die Piloten trotz fehlenden Fluggeräts wenigstens ihre Fluglizenzen behalten, sollen sie ab März auf zivilen ADAC-Hubschraubern Übungsflüge absolvieren.

Die Panzerlehrbrigade in Münster, welche die Hauptlast bei der schnellen Nato-Eingreiftruppe tragen soll, hat von 44 benötigten Leopard-2-Kampfpanzern nur neun einsatzbereit und von 14 Marder-Schützenpanzern nur drei.

Berichtet wurde darüber in der JUNGEN FREIHEIT, vom 23. Februar 2018, wo man all die Dinge erfährt, von denen in den gleichgerichteten Medien nichts zu hören oder zu lesen ist.

Wenn von der Bundeswehr berichtet wird, dann sind es Berichte, in denen irgendwelche Vorgänge skandalisiert werden. So ist seit einiger Zeit die Staufer Kaserne in Pfullendorf in den Fokus gerückt, wo es ständig zu irgendwelchen Vorfällen, angefangen von “sadistischen Aufnahmeritualen” bis hin zur totalen körperlichen Überforderung von Rekruten mit Zusammenbrüchen gekommen sein soll.

Auch das wirft ein schlechtes Bild auf die Bundeswehr, wobei man nicht weiß, ob es dort wirklich so hart zugeht oder ab die Rekruten lediglich den Anforderungen nicht gewachsen sind, zumal in Pfullendorf Spezialkräfte herangebildet werden, die besonders belastungsfähig sein sollen.

Wie ist das alles zu bewerten?

Der Stuhl des Bundesverteidigungsministers ist ein wahrer Schleudersitz. Bislang sind alle Minister nach kurzer Zeit gescheitert. In Bundeswehrkreisen wurde deshalb vermutet, dass Angela Merkel die Ursula von der Leyen abservieren wollte, weil sie in ihr eine möglich Konkurrentin für das Kanzleramt sah.

Als Ursula von der Leyen im Jahre 2013 dieses Amt übernahm, vermutete man

deshalb eine Intrige der hinterhältigen und durchtriebenen Kanzlerin, die unliebsame Konkurrenz oder politisch Andersdenkende gern in Ämter hievt, in denen sie scheitern müssen. So vermutete man, dass die in militärischen Dingen völlig unbedarfte Ursula von der Leyen nur eine kurze Amtszeit haben würde.

Aber wie es scheint, gibt es zwischen der Kanzlerin und der Bundesverteidigungsministerin eine geistige Verwandtschaft, die darin besteht, alles zu tun, um das Land zu schwächen.

Wenn Frau von der Leyen aus der Bundeswehr einen Papiertiger gemacht hat, hat die Kanzlerin das Land unter anderem durch die “Energiewende” und die Flüchtlingskrise, und damit durch die Unterwanderung durch den Islam, nachhaltig in an Landesverrat grenzender Weise geschädigt.

Auch Frau von der Leyen war nicht untätig. Sie setzte sich für die Kinderbetreuung von Bundeswehrangehörigen, sowie für Panzer, die auch von schwangeren Soldatinnen gefahren werden können und für eine “saubere Gesinnung” innerhalb der Bundeswehr ein. Auslöser war hier ein Oberleutnant mit “nazistischer Gesinnung”, der sich als Asylbewerber ausgab. Ebenfalls aus Pfullendorf.

Auf Geheiß von Ursula von der Leyen wurden alle Kasernen hinsichtlich Wehrmachts-Devotionalien gefilzt und alles rigoros entfernt, was in irgendeiner Weise an die Wehrmacht erinnern könnte. Dabei wurde auch etwas über das Ziel hinausgeschossen, indem ein Bild des Altbundeskanzlers Helmut Schmidt, das diesen in Wehrmachtuniform zeigt, entfernt wurde.

Jetzt hat die geschwätzige und fachlich unqualifizierte Ministerin mit einem etwas dünnblütigen “Traditionserlass” zugeschlagen.

In diesem Jahr sind es 50 Jahre her, dass ich aus der Bundeswehr entlassen wurde. Ich habe dort keinen einzigen Nazi getroffen. Ganz im Gegenteil. Damals kam die NPD auf, über die die Kameraden sehr entsetzt waren, weshalb wir damals geschlossen zu einer Demo gegen die NPD gingen.

Traditionen lassen sich ebenso wenig wie eine Rechtschreibreform verordnen, sondern müssen wachsen. Und diese ergeben sich aus der gesamten Militärgeschichte eines Landes. Und da werden zeitlos gültige soldatische Tugenden erkennbar. Aber damit dürfte Ursula von der Leyen überfordert sein.

Was fällt mir vom Wort Gottes dazu ein?

Am anderen Morgen schrieb David einen Brief an Joab und sandte ihn durch Uria. Er schrieb aber in dem Brief: Stellt Uria vornehin, wo der Kampf am härtesten ist, und zieht euch hinter ihm zurück, dass er erschlagen werde und sterbe. (2. Samuel 11, Verse 14 u. 15)

Das ist der klassische Fall des Abservierens eines Konkurrenten. König David ist mit der Frau des Uria ein ehebrecherisches Verhältnis eingegangen, und nachdem alle Versuche, die Sache zu vertuschen, misslangen, verfiel David auf die Idee, das Problem auf eine andere Art zu lösen.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass “Probleme” bis auf den heutigen Tag in dieser Weise gelöst werden, wobei damit nicht unbedingt an Mord zu denken ist. Man kann Gegner und Konkurrenten auch auf andere Weise kaltstellen.

Von der Kanzlerin weiß man nur, dass sie ein “sauberes Umfeld” hat, wo es niemanden mehr gibt, der ihr gefährlich werden könnte.

Der von David begangene Ehebruch und Mord blieb aber nicht verborgen. Es war Nathan, der im Auftrag Gottes zu David ging und diesem in verdeckter Form seine Untat vorhielt, wonach sich David unbewusst selbst das Urteil sprach.

Weil David Buße tat, wurde ihm vergeben. Seine Untat blieb aber nicht ohne Folgen, sondern die Unheilskette, die er in Gang gesetzt hatte, ging ihm ein Leben lang nach. Wir können daraus schließen, dass Gott weiterhin im Regiment sitzt und dass er, bei allem menschlichen Tun, der Herr der Geschichte bleibt.

www.conservo.wordpress.com   5.4.18

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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4 Antworten zu Gedanken zur Woche: Bundeswehr – Zahnloser Tiger

  1. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  2. Karl Schippendraht schreibt:

    “ Wenn das der Führer wüsste “ .

    Im Vergleich zur Wehrmacht unserer Väter ist die heutige Bundeswehr eine Lachnummer , aber leider eine sehr traurige . Nicht nur , dass sie lediglich mit einem Schrotthaufen ausgerüstet ist , nimmt man ihr jetzt auch noch die Tradition , die eigentlich das Fundament einer jeden nationalen Armee ist . Aber diese Truppe ist ja nicht mal mehr eine nationale Verteidigungsarmee sondern eine klassische Söldnertruppe , ein zweischneidiges Schwert , auch darauf ausgerichtet , Krieg nach innen zu führen . Nicht etwa gegen einen zu erwartenden Moslem-Aufstand , sondern gegen die deutschen Bürger , die sich einem Moslem-Auftand entgegenstellen würden .

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  3. Pingback: Bundeswehr – zahnloser Tiger | Bayern ist FREI

  4. Internetzel schreibt:

    Hat dies auf 👽 INTERNETZEL rebloggt.

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