Wie sind die Bundeswehr und unsere Streitkräfte zu retten?

(www.conservo.wordpress.com)

Von Dieter Farwick, BrigGen a.D. und Publizist *)

Die Meldung, dass die gesamte deutsche U-Bootflotte mit ihren sechs(!!!) Booten nicht einsatzbereit ist, hat nicht(!) wie eine Bombe eingeschlagen.

Es war lediglich der i-Punkt auf einer Serie von Meldungen, die in der Summe zu dem Ergebnis führen, dass die Bundeswehr nach 12 Jahren von Merkel und drei CDU/CSU Verteidigungsministern und einer CDU-Verteidigungsministerin nur bedingt einsatzbereit ist, von einer Verteidigungsfähigkeit ganz zu schweigen. Mit Hilfe des Finanzministers Dr. Wolfgang Schäuble wurde die Bundeswehr zum Steinbruch, auch um die „Schwarze Null“ zu retten.

Eine detaillierte Darlegung des Desasters liefert der „Bericht zur materiellen Einsatzbereitschaft der Hauptwaffensysteme der Bundeswehr 2017“ des BMVg vom 26.Februar 2018, den der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes als „Offenbarungseid“ bezeichnet.

Der Verfasser war 39 Jahre Berufssoldat und nach der Pensionierung als freier Publizist kritischer Beobachter der Bundeswehr und ihrer Streitkräfte.

In dieser langen Zeit mussten die Bundeswehr und ihre Streitkräfte viele schwierige Phasen bewältigen.Aber es bestand immer die Hoffnung auf Besserung.

Diese Hoffnung ist für viele aktive und ehemalige Soldaten gestorben. Es herrscht ein Klima der Resignation und Frustration. Das Vertrauen in die Leitung des Hauses ist weitestgehend zerstört.

Eine Wende ist nicht mit einigen kosmetischen Korrekturen zu erreichen. Es bedarf einer Operation am offenen Herzen, da es in der sicherheitspolitisch fragilen Welt keine Auszeit gibt.

Ein „ Weiter so !“ mit einer desinteressierten Kanzlerin, einer überforderten Verteidigungsministerin und einer stromlinienförmigen militärischen Führung führt die Bundeswehr und ihre Streitkräfte ins Wachkoma. Es ist eine Ohrfeige für die Streitkräfte trotz ihrer negativen Bilanz die Ministerin im Amt zu halten, damit man sie in 1-2 Jahren besser zur EU oder NATO „wegloben“ kann. Für solche „Hinterstubenklüngelei“ haben Soldaten kein Verständnis.

Als Einzelkämpfer ist der Verfasser nicht in der Lage, eine komplette Lösung anzubieten. Ihm geht es vielmehr darum, einen Beitrag zu einem umfassenden Fragenkatalog zu leisten.

Was ist zu tun ?

Politische Leitung und militärische Führung, wer immer das sein wird, muss dieses schonungslose Urteil zur Grundlage ihres zukünftigen Denkens und Handelns machen. Es gibt kein Defizit bei den notwendigen Erkenntnissen, es fehlt der politische Wille zu einer sicherheitspolitischen und militärischen Rückführung Deutschlands in den Kreis der Staaten, die die NATO-Allianz zu einem wirksamen politischen Instrument der Abschreckung und Verteidigung geformt haben.

Die derzeitige Situation muss endlich auch als Chance für Deutschland gesehen werden, wieder als ein zuverlässiger Partner in der Allianz gesehen zu werden, was bis in die 90er Jahre der Fall war. Der Verfasser hat in seinen vier Jahren als Operationschef Europa-Mitte von dem hohen Ansehen Deutschlands profitiert.

Der Verfasser plädiert nicht für eine große Kommission mit einer Einbindung zahlloser externer Experten, wie es bei dem „Weißbuch 2013“ der Fall war.

Dem Verfasser geht es um eine „Task force“ von 30 – 40 zivilen und militärischen Fachleuten, die in relativ kurzer Zeit – max. 6 Monate – eine gründliche Bestandsaufnahme und ein – heute fehlendes – überzeugendes Gesamtkonzept für die Bundeswehr und unsere Streitkräfte dem Kabinett vorlegt, das in kurzer Folge zu den „Verteidigungspolitischen Richtlinien“ führt.

An der Spitze muss ein Mann stehen, der das gesamte Aufgabenspektrum in der Sicherheitspolitik und in der Bundeswehr aus eigener Erfahrung in der Praxis kennt. Er sollte die Mitglieder der „Task force“ selbst bestimmen können. Diese sollten mit dieser außerordentlichen Aufgabe keine eigenen Ambitionen verfolgen können.

Wie fängt man an?

Am Anfang steht eine schonungslose Bestandsaufnahme in den relevanten Aufgabenfeldern, die in kleinen Gruppen erarbeitet werden kann.

# Eine wesentliche Aufgabe ist die globale Gefahren- und Risikoanalyse aus geopolitischer und geostrategischer Sicht mit den Auswirkungen auf Deutschland und Europa in einem Zeitraum von 10-15 Jahren. Diese Bewertung muss besonders China einbeziehen, dass in den folgenden Jahren seine aggressive Außenpolitik mit einer starken militärischen Aufrüstung untermauern wird.

# Welche Allianzpartner eignen sich zu einer Vertiefung der Lastenteilung und Rollenspezialisierung? Nicht nur wegen möglicher finanzieller Einsparungen, sondern besonders wegen des Erreichens von Synergieeffekten und verbesserter Effizienz.

# Werden die europäischen NATO-Partner die Benchmark von zwei Prozent Anteil des Verteidigungshaushaltes am Gesamthaushalt und die Benchmark von 20 Prozent Anteil für Investitionen im Verteidigungshaushalt erreichen? Der 51. Finanzplan – auch Grundlage des Koalitionsvertrages gibt keinen Anlass zur Hoffnung. Der 52. Finanzplan, der von dieser Regierung verabschiedet werden muss, ist der erste messbare Prüfstein.

# Wie ist zu verhindern, dass europäische Staaten ihren Beitrag zur NATO nicht steigern wollen und können, weil sie ihre knappen Ressourcen in das europäische „Luftschloss PESCO“ ( Permanent European Structured Cooperation ), das auch von der deutschen Verteidigungsministerin stark propagiert wird, „verpulvern“? ( siehe Kommentare des Verfassers in conservo vom 20. und 30.November 2017: https://conservo.wordpress.com/2017/11/20/europaeische-verteidigungsunion-illusion-und-albtraum/ sowie: https://conservo.wordpress.com/2017/11/30/die-traeume-einer-europaeischen-verteidigungsunion-sind-bereits-geplatzt/ )

# Wie wird sich die Bündnissolidarität der Führungsmacht USA entwickeln? Welche europäischen Partner sind bereit, durch höhere eigene Verteidigungsanstrengungen die USA finanziell zu entlasten und sie dadurch stärker an Europa zu binden?

# Wie kann die NATO ihre Vorneverteidigung in den Baltischen Staaten, in Polen und den südosteuropäischen Staaten verbessern? Was kann die NATO mit ihren Mitgliedstaaten tun, um die „Achillesferse Baltische Staaten“ zu Lande, im Wasser und in der Luft besser zu schützen?

Die fehlende Einsatzfähigkeit der deutschen U-Boote in der Ostsee ist von großer geostrategischer Bedeutung.

# Wie kann die Zusammenarbeit mit Schweden und Finnland im Ostseeraum verbessert werden?

# Wie kann angesichts der präsenten, modernen russischen Divisionen im Westen Russlands die Vorwarnzeit verlängert werden? Die russische Übung „ ZAPAD 2017“ muss die NATO nachdenklich stimmen.

# Wie wirken sich die zukünftig verfügbare Künstliche Intelligenz, die zunehmende Digitalisierung und Robottechnik, die Einführung von sog. „Schwarmdrohnen“, die Möglichkeiten von „ Information warfare“ und „Cyber warfare“ auf die zukünftige Kriegsführung „defensiv“ und „ offensiv“ aus? Wie kann man in Zukunft den bislang nicht zu ortenden Cyber Angreifer wirksam bekämpfen bzw. abschrecken?

# Wie kann man die Bevölkerung in den NATO-Staaten wieder zu einem stärkeren Behauptungs- und Verteidigungswillen bringen? Eine Voraussetzung für die Kampfmoral der eigenen Soldaten, die heute in Deutschland unterentwickelt ist. Die Frage „ Mourir pour Tallinn?“ wird mehrheitlich mit „Nein“ beantwortet. Dieses Defizit kann auch durch modernste Waffen nich kompensiert werden.

# Da der Zeitraum von 10 – 15 Jahren auch von überraschenden Entwicklungen gekennzeichnet werden wird, kann man nicht alle möglichen Ausrüstungen und Bewaffnungen bis zur letzten Zahl ausplanen. Man muss sich auf Kernfähigkeiten der Teilstreitkräfte konzentrieren, die man bei Bedarf flexibel anpassen kann.

# In der Bewaffnung der Luftwaffe sollte überprüft werden, ob penetrierende Einsätze noch von – teuren – bemannten Flugzeugen riskiert werden können.

Leitungsebene und militärische Führung

Nicht nur in der Truppe wird die politische und militärische Führung der Streitkräfte kolportiert: „Der Fisch fängt am Kopf an zu stinken“. Der Verfasser hat in über vier Jahren als Mitglied des Planungsstabes des Verteidigungsministers, der Schnittstelle Politik/Militär, genügend Erfahrungen gemacht, um die heutigen Schwachstellen zu erkennen.

Es fängt mit der Ministerin an, die die Streitkräfte überwiegend zur Selbstdarstellung genutzt hat.

Sie hatte kein Gesamtkonzept. Sie betrieb „Flickschusterei“ – von der teuren Entmottung von 100 technisch veralteten Kampfpanzern bis hin zu der Entscheidung, mit Frankreich einen Kampfjet der nächsten Generation zu entwickeln.

Sie hat bis heute nicht verstanden, wie Soldaten, die in Auslandseinsätzen ihr Leben riskieren, „ticken“. Sie wollen nicht „geliebt“ werden, wie der damalige Verteidigungsminister de Maizière glaubte, erkannt zu haben. Soldaten wollen respektiert werden.

Die fehlenden Kenntnisse der Ministerin hätten durch eine kompetente Umgebung gemildert werden können, aber sie hat sich mit Menschen umgeben, die weder die Bundeswehr noch die Soldaten kannten.

Leider hat es die Ministerin versäumt, wieder einen eigenen Stab – den Planungsstab – zu installieren. Dieser frühere Stab mit rd. 30 zivilen und militärischen Fachleuten, die das gesamte Ministerium im Auftrag des Ministers im „Visier“ hatten, war ein Frühwarnsystem und ein Minensuch- und  -räumtrupp unter der Leitung eines Akademikers, der die Sicherheitspolitik beherrschte, und als Oberst der Reserve die Bundeswehr und ihre Streitkräfte kannte.

In diesem Stab wurde für die Streitkräfte gearbeitet – von der Personalgewinnung bis zur Ausrüstung.

Seine Mitglieder hatten gute Verbindungen mit Angehörigen anderer Organisationsbereiche.

In den Augen des Verfassers war ein kompetenter Planungsstab für die Führung des komplexen Ministeriums und von damals über 500.000 Soldaten unerlässlich – und ist es heute noch.

In der „Task force“ sollten einige Fachleute mitarbeiten, die den Nukleus eines zukünftigen Planungsstabes bilden und die Umsetzung des Kabinettsbeschlusses begleiten könnten.

Es war ein Fehler der Ministerin, die Inspekteure der Teilstreitkräfte aus dem Ministerium zu entfernen. Dadurch entstand ein Riss zwischen dem Generalinspekteur und seinem Führungsstab sowie zwischen den Inpekteuren und deren Führungsstäben.

Eine wichtige Aufgabe besteht darin, die Spitzengliederung des Ministeriums, die Eingliederung der Inspekteure und deren nachgeordnete Ämter und Behörden zu überprüfen mit dem Ziel, die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zu verbesseren und klare Verantwortungsbereiche zu schaffen.

Ein großes Fragezeichen steht vor dem Rüstungsbereich, der auch von der hochbezahlten Staatssekretärin Suder nicht in den Griff zu bekommen war. Hier muss auch die Vertragsgestaltung mit der Industrie einer Prüfung unterzogen werden.

Zuständigkeit ohne Verantwortung führt zu einem Wirrwar. Viele sind zuständig, aber tragen keine persönliche Verantwortung, was nicht nur für die Bundeswehr gilt.

Wiedereinführung der Wehrpflicht

Eine entscheidende Frage ist die Gewinnung von qualifiziertem Nachwuch für die Unteroffiziers- und Offizierslaufbahn. Ohne Not und ohne Zeitdruck hat der schneidige Minister zu Guttenberg die Wehrpflicht de facto abgeschafft – mit der Unterstützung der Kanzlerin und des Parlaments sowie zur Freude des Finanzministers, der glaubte, den Verteidigungshaushalt kürzen zu können.

Die heutigen Probleme in der Nachwuchsgewinnung haben ihre Ursache weitestgehend in dem Parforceritt des „Barons“.

Mit den Wehrpflichtigen hatte die Truppe die Chance, die damaligen Wehrpflichtigen mit der Leistung und der Stimmung der Truppe zur Erstverpflichtung zu veranlassen. (Das war auch die Motivation des Verfassers, sich zunächst auf drei Jahre zu verpflichten. Daraus wurden Schritt für Schritt 39 Jahre).

Die Wiedereinführung der Wehrpflicht wird auch vom Verfasser befürwortet, obwohl die rechtlichen Hürden sehr hoch sind, aber ein souveräner Staat sollte das Recht haben, über sein Wehrsystem autonom zu entscheiden. Es ist interessant, dass der französische Präsident über die Wiedereinführung der Wehrpflicht nachdenkt.

Wenn die Wiedereinführung aus rechtlichen Gründen nicht möglich ist, sollte man die Alternativlösung einer Miliz mit Kurzdienern von zwei Jahren prüfen. Damit könnte man eine Dienstpflicht für junge Frauen verbinden – von mindestens einem Jahr, um die Lücken in sozialen Diensten zu schließen.

Mit einer solchen Lösung – Miliz – könnte man die Zahl von frisch ausgebildeten Soldaten relativ zügig für die notwendige Reserve erhöhen.

Die Truppe – das unbekannte Wesen

Früher galt die Forderung nach „Dienstaufsicht vor Ort“ durch den Kp-/Battr- Chef und seine Vorgesetzten – nicht durch den PC.

Man kannte seine Soldaten mit ihren Sorgen und Nöten – aber auch mit guten Verbesserungsvorschlägen. Die Soldaten kannten auch ihre Vorgesetzten – nicht nur durch Ansprachen bei dem „Feierlichen Gelöbnis“. Der Truppenvorgesetzte führte durch Vobild und Beispiel. Seine Maßstäbe und Wertvorstellungen waren der Truppe bekannt.

Mündlich und schriftlich wurden die Vorgesetzten ständig über die „Stimmung in der Truppe“ informiert.

Jeder Truppenvorgesetzte war immer zugleich Erzieher und Ausbilder. So konnten erkannte Schwachstellen beseitigt werden.

Mit dem Computer auf dem Schreibtisch hatte der studierte Chef einen Ersatz gefunden für die „Dienstaufsicht vor Ort“.

Für die Ausbildung gab es immer mehr Vorgaben. Es wurden Stunden für jedes einzelne Thema vorgegeben. In den Stäben gab es „bunte“ Übersichten, auf denen das Befolgen von Vorgaben abgehakt werden konnte. Der Haken auf der Übersicht gab jedoch keine Information, ob die Vorgaben tatsächlich durchgeführt woren waren – und in welcher Qualität.

Die Truppe – das Ziel aller Überlegungen

Das Ziel aller Änderungen muss die Verbesserung für die Truppe sein.

„Train as you fight!“ setzt die Verfügbarkeit des Einsatzgerätes in der Truppenausbildung voraus.

Das ist leider zu häufig nicht der Fall.

Eine fordernde Ausbildung am Einsatzgerät erhöht die Chancen, Auslandseinsätze ohne Schaden an Leib und Seele zu überstehen.

Diese Ausbildung sollte von der „Generation Einsatz“ , die Erfahrung im Einsatz gewonnen hat, konzipiert und durchgeführt werden.

Im berühmt-berüchtigten Jahr 1968 konnte man als KpChef einer Panzergrenadierkompanie mit 16 Schützenpanzern, von denen mit großem Aufwand der Unteroffiziere maximal 10 das Kasernentor verließen, mit einem Drittel der Kommandanten als Wehrpfichtige, mit einer Begrenzung  der Übungsmunition und der Kettenkilometer pro Jahr nicht aus dem Vollen schöpfen. Der Mangel war die Regel, aber in der Truppe gab es Korrektive: Es war der Korpsgeist und der Optimismus, eine bessere Zukunft zu haben. Dazu kam die Bereitschaft zu improvisieren.

Ohne Korpsgeist und ohne Optimismus sind Soldaten weder in der Friedensausbildung noch in Auslandseinsätzen zu führen.

Dafür braucht man Truppenvorgesetzte mit Charakter, Herz und Verstand sowie mit Mut vor Königsthronen.

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*) Brig.General a.D. Dieter Farwick wurde am 17. Juni 1940 in Schopfheim, Baden-Württemberg, geboren. Nach dem Abitur wurde er im Jahre 1961 als Wehrpflichtiger in die Bundeswehr eingezogen. Nach einer Verpflichtung auf Zeit wurde er Berufssoldat des deutschen Heeres in der Panzergrenadiertruppe.

Vom Gruppenführer durchlief er alle Führungspositionen bis zum Führer einer Panzerdivision. In dieser Zeit nahm er an der Generalstabsausbildung an der Führungsakademie in Hamburg teil. National hatte er Verwendungen in Stäben und als Chef des damaligen Amtes für Militärisches Nachrichtenwesen.

Im Planungsstab des Verteidigungsministers Dr. Manfred Wörner war er vier Jahre an der Schnittstelle Politik-Militär tätig und unter anderem an der Erarbeitung von zwei Weißbüchern beteiligt. Internationale Erfahrungen sammelte Dieter Farwick als Teilnehmer an dem einjährigen Lehrgang am Royal Defense College in London.

In den 90er Jahren war er über vier Jahre als Operationschef im damaligen NATO-Hauptquartier Europa-Mitte eingesetzt. Er war maßgeblich an der Weiterentwicklung des NATO-Programmes ´Partnership for Peace` beteiligt.

Seinen Ruhestand erreichte Dieter Farwick im Dienstgrad eines Brigadegenerals. Während seiner aktiven Dienstzeit und später hat er mehrere Bücher und zahlreiche Publikationen über Fragen der Sicherheitspolitik und der Streitkräfte veröffentlicht.

Nach seiner Pensionierung war er zehn Jahre lang Chefredakteur des Newsservice worldsecurity.com, der sicherheitsrelevante Themen global abdeckt.

Dieter Farwick ist Beisitzer im Präsidium des Studienzentrum Weikersheim und führt dort eine jährliche Sicherheitspolitische Tagung durch.

Seit seiner Pensionierung arbeitet er als Publizist, u. a. bei conservo.

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www.conservo.wordpress.com      12. April 2018
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Über conservo

„Conservo“ ist seit 59 Jahren politisch tätig und hat dabei 25 Jahre hauptamtlich in der Politik gearbeitet. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 22 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 44 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. conservo ist stolz au sein Vaterland und ein überzeugter Europäer - für ein Europa der Vaterländer auf christlich-abendländischem Fundament. Als (neben F.J. Strauß und Gerhard Löwenthal u.a.) Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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41 Antworten zu Wie sind die Bundeswehr und unsere Streitkräfte zu retten?

  1. Freya schreibt:

    Im Vergleich zu einem Brigadegeneral bin ich im Hinblick auf dieses Thema nur eine Hausfrau, die ein paar Jahr Psychologie studiert hat. Also überhaupt keine Kompetenz. Aber ich möchte dennoch sagen, das es sogar einer Hausfrau auffallen konnte, das es nicht gutgehen kann mit dieser „Verteidigungsministerin“. Zunächst hat sie psychologische Unterwanderung betrieben, indem sie alles, woraus sich ein Soldatenherz nährt als überkommen, marode, und was sonst noch alles hinstellen ließ. Ehre, Stolz, Kameradschaft, ja auch männliche Tapferkeit, die großen Leistungen der Vorgänger usw. alles war Schnee von gestern und Nazi. Raus damit, und rein mit Invasoren und Genderinnen. Mit überall Kreuzabhängen will ich hier gar nicht anfangen, obgleich das für mich das allererstes Warnsignal einer bevorstehenden Katastrophe gilt, erst Recht bei den Soldaten. Also wer jeweils die Nachrichten verfolgte, der konnte förmlich spüren, wie jetzt ein ganz wichtiger Bereich unserer Gesellschaft nämlich die Verteidigung, infantilisiert wurde und dem Hohn und Spott preisgegeben. Alles was ging, nützte der Schlange, die sich Verteidigungsministerin nennt, um Beschuldigungen gegen Soldaten und Offiziere zu konstruieren. Man fragte sich bereits, wer verteidigt eigentlich unsere Jungs gegen diese „Verteidigungsministerin“? Alleine die Geschichte mit den Schwangeren-Panzern, ich bitte Sie! Was um alles in der Welt haben Schwangere im Heer zu suchen. Kein Wunder, das die ganze Welt über uns den Kopf schüttelt. Sie, diese vdL und ihre Freundin, „Raute des Schreckens“ genannt, spalten alle Lebensbereiche, die für gesellschaftlichen Zusammenhalt stehen. Das gehört alles zusammen und sie werden nicht Ruhe geben, bis unsere Soldaten mit Besenstielen ins Manöver oder gar an die Front müssen. Aber ich halte zu unserer Armee. Wir alle konnten immer gut schlafen, weil es unsere Soldaten gab. Ich wünsche sie mir alle zurück nach Hause, um unsere Grenze zu schützen. Ich wünsche mir eine Gruppe wie um den Grafen von Claus Schenk Graf von Stauffenberg (1907–1944) , die konspirativ einen Umbruch vorbereitet und endlich dieser Verrätertruppe, versehentlich als Regierung autorisiert, das Handwerk legt.

    Ein polnischer Minister hat kürzlich geäußert, das man nicht einsehen könne, das die eigenen jungen Männer irgendwo im Kampf in der Wüste sterben, während die Wüstenjugend in Berlin unter den Linden Cappuchino schlürft…..oder so ähnlich. Das ist eine Punktlandung auf das, was ich meine. Mehr gibt es auch für die Mutter eines Sohnes dazu nicht zu sagen. Gott schütze unsere Soldaten.
    Danke für die Aufmerksamkeit und patriotische Grüße von Freya

    • SVEN GLAUBE schreibt:

      Der Giftgas-Angriff in SYRIEN wurde von der ERDOGAN-TÜRKEI und SAUDI-ARABIEN gemacht und Die Täter-Schuld wurde FÄLSCHLICH Assad Angehängt !

      Der Saudis König/Kronprinz war Heute oder Gestern beim Emmanuel Jean-Michel Frederic Macron zum Staatsbesuch und Hat dem Emmanuel Jean-Michel Frederic Macron Den Befehl gegeben Assad !

      Die CIA und BILDERBERGER haben auch Schon in den 1980er Jahren mit Den ISLAMISTEN ZUSAMMEN GEARBEITET um UNLIEBSAME NATIONEN/LÄNDER ZU VERNICHTEN !

      Ab Minute 39:49

      Auch Hillary Clinton hatte Angekündigt ATOMKRIEGE GEGEN IRAN UND PAKISTAN ZU MACHEN !

      Ab Minute 17:58

    • conservo schreibt:

      @ Freya: Liebe Freya, als „conservo“ nehme ich grundsätzlich keine Bewertungen der Kommentare vor. Aber Sie verdienen, daß ich heute aus diesem Korsett rausspringe!
      Danke, danke, für Ihr Plädoyer für unsere Soldaten. Denn alle Kritik an der Bundeswehr, die auch ich selbst x-mal geübt habe, dient, wenn sie gutgemeint ist, nur dem Zweck, den Soldaten die in unserer Gesellschaft zukommende Würdigung und Wertschätzung zukommen zu lassen. Die Kritik auch von Gen. Farwick ist in einem Punkt besonders berechtigt: Wenn die Spitze das nicht schafft, stehen die Soldaten verraten da. Danke für Ihre klare Haltung! Lb. Gr. PH

    • SVEN GLAUBE schreibt:

      Die Bundeswehr sollte endlich mit einmal mit RICHTIGEN MILITÄR-KRIEGSWAFFEN-TECHNOLOGIE ausgerüstet werden !

      ALLE US-NAVY KRIEGSSCHIFFE SIND MIT LASER-KANONEN UND ABFANGRAKETEN BEWAFFNET !

      Boeing granted patent for force field technology

      US MILITARY MISSLIES-DEFENSE-SYSTEM-TESTS in den Jahren 2002 bis 2012

      US Navy’s new drone-killing laser

      Raytheon’s High-Power Microwave Weapon Downs Drones

      Directed Energy: Speed of Light Defense https://www.youtube.com/watch?v=E18uhfTB9lY

  2. David schreibt:

    Als ehemaliger Zeitsoldat kann ich diese Zeilen nur mehrfach unterstreichen und unterschreiben. Die Bundeswehr ist de facto nicht mehr existent, und die aktuelle Dislozierung von vielleicht noch irgendwie ein bißchen einsatzfähigen Truppenteilen ins afrikanische und sonstige Ausland ist vielleicht auch der Versuch, die völlige Verteidigungsunfähigkeit herzustellen – man ist ja nicht mal in der Lage, die Soldaten geregelt aus Afrika zurückzuholen.
    Die Bundeswehr muß aus meiner SIcht in der Tat auf allen Ebenen völlig neu aufgebaut werden. Zuvor muß sie sich aus allen Abenteuern jenseits von Deutschland zurückziehen, insbesondere auch aus der unsäglichen Mittelmeer-Schlepperaktion. Sie hat das Land zu schützen – auch und besonders gegen die, die Einlaß begehrend vor den Toren Deutschlands stehen und ihm den Todesstoß versetzen wollen.

    • SVEN GLAUBE schreibt:

      @DAVID

      Ich bin Lieber für KANONEN-BOOT-POLITIK ! und GEGEN SCHLEPPER-BOOT-POLITIK

      Die EINLASS-Schlepper-Boot-Politik ist Mit Alle Mitteln ZU UNTERBINDEN !!!!!

  3. conservo schreibt:

    Wolfgang Walden (via Facebook):
    Wie kann die NATO ihre „Vorneverteidigung“ in den Baltischen Staaten, in Polen und den südosteuropäischen Staaten verbessern?
    Echt jetzt??? „Vorneverteidigung“??? Das ist pure Aggression, sonst nichts.

  4. conservo schreibt:

    Josef Schmid via E-Mail an PH:
    Ach ja, schon wieder der Nato-General Farwick! Scheint ja ein Spezi von conservo/Helmes zu sein.
    Habt Ihr noch nicht kapiert, daß die Truppen heute anders marschieren? Auf die Bundeswehr wartet niemand mehr. Wenn man die braucht, suche man sie im Ersatzteillager! Nein, Herr General, Sie wissen, daß mit dieser Truppe keine Schlacht geschlagen werden kann. Ein Kompliment wäre es allenfalls, von einem „Volkssturm“ zu reden. Aber die hatten damals wenigstens eine Motivation.
    Heute hat die BuWe statt eines echten Spießes eine Nurse, die sich um die Wehwehchen der kranken oder schwangeren Soldat*-Innen kümmert, derweil sich ihre Oberbefehlshaberin die Tolle in der Frisur frisch föhnt – für das nächste Interview im Fernsehen. Tageslosung: Antreten zum Schaulaufen! Und dann wegtreten!

  5. conservo schreibt:

    Paul-Joseph Braun schreibt via Facebook: „…Es war lediglich der i-Punkt auf einer Serie von Meldungen, die in der Summe zu dem Ergebnis führen, dass die Bundeswehr nach 12 Jahren von Merkel und drei CDU/CSU Verteidigungsministern und einer CDU-Verteidigungsministerin nur bedingt einsatzbereit ist, von einer Verteidigungsfähigkeit ganz zu schweigen. Mit Hilfe des Finanzministers Dr. Wolfgang Schäuble wurde die Bundeswehr zum Steinbruch, auch um die „Schwarze Null“ zu retten…“

    Verehrter General Farwick, ich lese Ihre Artikel mit größtem Interesse und meist voller Zustimmung. Sie sind für conservo ein echter Gewinn, weil das Niveau von conservo Ihnen eine gute Plattform bietet (muß man ja auch ´mal sagen dürfen). Trotzdem habe ich zu kritisieren – aber im positiven Sinne:

    Können Sie als ehemaliger Führungsoffizier uns Lesern erklären, warum die „Elite“ der Soldaten im Generalstab nicht aufmotzt? Die sind doch nicht alle blöd, oder sind auch die Gescheiten nur Kriecher auf der Leyen-Schleimspur? Für mich als Offizier d. Res. ist es zum Heulen, unsere braven Soldaten, die an der Mißwirtschaft keine Schuld haben, als „Gurkentruppe“ bezeichnet zu sehen.

    Was, verehrter Herr General, schlagen Sie vor?
    Herzliche Grüße
    P.-J. Braun

  6. Farwick schreibt:

    Liebe Schreiber der interessanten Leserbriefe !
    Ich freue mich über Vielzahl und Qualität der meisten Leserbriefe. Ich nehme sie auf als Anregung für weiteres Engagement für eine bessere Zukunft der BW und unserer Streitkräfte.
    Einen Putschversuch – von wem auch immer -, halte ich für völlig unrealistisch. Selbst die schlimmen Fehler dieser Regierung bilden keine rechtliche Grundlage. Wir können alle nur als Wähler eine Änderung herbeiführen.
    Für die BW und Ihre Streitkräfte muss neues ziviles und militärisches Führungspersonal gesucht werden, das bereit und fähig ist, die notwendige grundlegende Wende herbeizuführen.
    Mir sind noch zwei Ergänzungen eingefallen:
    # Die Diskrepanz zwischen der ausufernden Zahl von Auslandseinsätzen und den zahlenmäßig begrenzten auslandsverwendungsfähigen Soldaten muss deutlich verringert werden
    Es gibt zwei Stellschrauben: Reduzierung der Auslandseinsätze nach sorgfältiger Prüfung, welche unsere vitalen Interessen befördern, oder eine Erhöhung des einsatztauglichen Personal.

    Insgesamt muss die Bestandsaufnahme ergeben, was deutsche Streitkräfte nach 2024 leisten können müssen.

    Ich freue mich auf die Fortsetzung unseres Dialoges.

    Mit kameradschaftlichen Grüßen

    Ihr

    Dieter Farwick

    • Wolf Larsen schreibt:

      Geehrter Herr Farwick,

      Auch ich bin Deutscher Offizier, zwar nicht ein General, doch immerhin.

      Wenn sie mit „kameradschaftlichen Grüßen“ ihr posting schließen, so stellt sich mir die Frage,welche „Kameradschaft“ Sie meinen?

      Die „Kameradschaft“ im NATO Hauptquartier?
      Die „Kameradschaft“ mit den US Soldaten?
      Die „Kameradschaft“ mit jener Partei, der sie ihre Karriere zu verdanken haben?

      Die Kameradschaft mit patriotisch gesinnten, deutschen Soldaten kann es jedenfalls nicht sein, sonst würden sie sie nicht unter dem Befehl einer Besatzungsmacht für unbestimmte Auslandseinsätze oder gegen Russland ihren Dienst verrichten wollen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Wolf Larsen

      • Farwick schreibt:

        Lieber Herr Larsen !
        Wenn Sie sich die Zeit genommen hätten, bei Google mehr über mich zu erfahren, hätten Sie nicht vor dem falschen Baum gebellt.

        Ich habe mich 39 Jahre des aktiven Dienstes und danach immer der Kameradschaft verpflichtet gefühlt.
        Wenn Sie damit Probleme haben, ist das Ihr Problem.

        Mit kameradschaftlichen Gefühlen

        Ihr

        Dieter Farwick

  7. Absalon von Lund schreibt:

    Wie sind die Bundeswehr und unsere Streitkräfte zu retten? Indem sich alle Reservisten, die Zeit haben und noch wissen, wie die Bundeswehr früher funktionierte, zur Verfügung stellen und das wieder in ordnung bringen. Als Reservist unter Verteidigungsminister Schorsch Leber stelle ich mich zur Verfügung.

  8. MrPourlemerite schreibt:

    Es ist absolut schockierend, dass ein Deutscher Brigadegeneral derart vom NATO System indoktriniert wurde, dass dieser nicht (mehr) weiss, wo vorne und hinten ist, was ein souveräner Staat ist und was eine ausschliesslich diesem Staat verpflichtete Armee ist.

    Er weiss gar nicht mehr, dass die Ehre eines Deutschen Offiziers seinem Land und seinen Bürgern zu gelten hat und nicht dem dubiosen Militärbündnis einer Besatzungsmacht.

    Der Herr Brigadegeneral wünscht sich nur deshalb eine schlagkräftige, wieder erstarkte Bundeswehr, um NATO und somit US-Befehlen zu gehorchen.
    Das ist des Generals Leben, nur dieser NATO ist er treu.

    NATO, NATO über alles, über alles auf der Welt?.
    Sind Deutsche Offiziere wirklich schon derart „umerzogen“?

    Nein, Herr General, für eine NATO oder zum Angriffsinstrument der USA sollen und wollen wir keine Armee mehr aufbauen,
    hierfür sollen und wollen wir keine Deutschen mehr zu Soldaten ausbilden,
    hierfür sollen und wollen wir kein Geld mehr sicherstellen,
    hierfür sollen und wollen wir kein Herzblut mehr hergeben,
    da soll diese Bundeswehr samt ihrer Herrn lieber verrecken!!!!

    Herr General, ob sie es glauben oder nicht, es wird ein Deutschland nach der amerikanischen Besatzung und NATO geben,
    ein neues, altes Deutschland,
    ein souveränes Deutschland,
    ein Deutschland für Deutsche
    ein Deutschland, welches wieder stolz auf sich, seine Armee, seine Offiziere und Soldaten sein kann.

    Und auf Leute, wie sie es sind, wird man dann getrost verzichten können.

    • Th. Nehrenheim schreibt:

      Widerspruch: Ein Bündnis ist eben ein Bündnis, aber in dem Punkt, dass der deutsche Soldat in Bezug auf Deutschland sehr verunsichert ist, was der Moral höchsten Schaden zufügt, gebe ich Ihnen recht.

      • Wolf Larsen schreibt:

        Mrpourlemerite hat da völlig recht.
        Ein Bündnis kann nur ein souveräner Staat eingehen.
        Die BRD ist, wie wir hoffentlich alle wissen, seit 1945 nicht mehr souverän und war es 1955 schon gar nicht.

    • Farwick schreibt:

      Sehr geehrter Herr !
      Ich glaube, Ihnen fehlen einige wichtige Grundkenntnisse, wie die NATO arbeitet.
      Die NATO ist völlig abhängig von den einzelnen Nationen. Ohne UN-Beschluss gibt es keine NATO-Operation.
      Wenn man in NATO-HQ dienst, ist man kein NATO-Offizier, sondern man bleibt deutscher General, der die Interessen Deutschlands vertritt.

      Lesen bildet!

      Mit Grüßen

      Ihr

      Dieter Farwick

      • MrPourlemerite schreibt:

        Sehr geehrter Herr General,
        Entschuldigung vielmals, ich weiss nicht in welcher NATO sie 39 Jahre ihren Dienst versahen,aber die NATO, welche ich kenne hat sich ausschließlich als Angriffsbündnis einen Namen gemacht.
        Seit 1945 haben NATO-Länder die meisten illegale Kriege geführt.
        Prominentestes Beispiel war die illegale Bombardierung von Serbien 1999 ohne UNO-Mandat, an der sich auch Deutschland beteiligte.
        Der Krieg der NATO-Länder Frankreich, Großbritannien und USA gegen Libyen 2011, bei dem Gaddafi gestürzt und getötet wurde, war völlig illegal.
        Illegal war der Angriff der USA auf Vietnam 1964, oder der Angriff der Briten und Franzosen zusammen mit den Israelis auf Ägypten 1956.
        NATO-Staaten haben nach 1945 wiederholt andere Länder bombardiert, Regierungen gestürzt und die UNO-Charta missachtet.
        Einzig weil drei NATO-Staaten, die USA, Frankreich und Großbritannien im UNO-Sicherheitsrat einen ständigen Sitz mit Vetorecht haben, wurden sie praktisch nie verurteilt.
        Ich gehe gar nicht auf die aggressive „NATO-Osterweiterung“ ein, auf die Truppenverstärkungen in den baltischen Ländern, auf die Parteiennahme in der Ukraine Krise, ist es doch offensichtlich, dass Putins Russland niemals als Partner behandelt sondern zum Feind erklärt wurde.

        Herr General, Deutschland, welches sich geschworen hat, niemals wieder einen Angriffskrieg zu führen, hat in diesem Bündnis absolut nichts verloren.
        Leider bzw, wohlweislich wurde das Deutsche Volk darüber niemals befragt…

      • Wolf Larsen schreibt:

        Mit über 100 Raketen haben die USA, GB und Frankreich aufs Geratewohl heute Syrien attackiert.

        Wie war das, Herr Farwick, ohne UN Beschluss gibt es keine NATO Operation?

        Solange die BW Bestandteil dieses mörderischen Bündnises ist, kann man nur jedem jungen Deutschen raten, nicht einmal daran zu denken, in die BW einzutreten und jenen die schon dabei sind, ihren Abschied aus dieser zu nehmen.

        Mit freundlichen Grüßen

        • Farwick schreibt:

          Lieber Herr Larsen !
          Sie müssen unterscheiden zwischen einer Operation der NATO-Mitgliedstaaten unter Führung eines NATO-HQ und einer „Koalition der Willigen“ – also einem freiwilligen Zusammenschluss einzelner Staaten.

          Ich war nicht 39 Jahre bei der NATO, was es für Soldaten auch gar nicht möglich ist.

          Von meinen 39 Dienstjahren war ich 4,5 Jahre in einem NATO-HQ. In der Truppe habe ich gedient vom Gruppenführer bis zum Kommandeur der DivTruppen und stellv. Divisionskommandeur.- also von der Pike auf.

          Bevor Sie Kritik üben, sollten Sie sich besser informieren, um glaubwürdig zu werden.
          Anlass zur berechtigten Kritik gibt es genug – nicht nur in der BW.

          Mit kameradschaftlichen Grüßen

          Ihr

          Dieter Farwick

    • Absalon von Lund schreibt:

      „Als ich ein kleiner Junge war“ heißt ein Titel von Erich Kästner. Nun, als ich ein kleiner Junge war, traf ich im Raum Frankfurt die Söhne von GIs und fragte mich ganz naiv, was die hier wollen, weill sie wirklich ganz anders waren. Über 50 Jahre später frage ich mich das immer noch. Es muß wieder ein souveränes Deutschland geben, das nicht irgendwelchen Besatzungsmächten hörig ist, weder Amerikanern noch Russen noch anderen Mächten. Dazu ist einige Entknotung und Entwirrung notwendig und vor allem die Umkehr der Deutschen, daß sie nicht immer von anderen beaufsichtigt werden müssen, die keineswegs besser sind als die Deutschen, nur im Moment mächtiger. Vielleicht erlben wir den Tag noch, daß jemand Hernn Denison und Herr Joffe das Rückflugticket überreicht mit der Bemerkung: „Isch over!“

  9. Th. Nehrenheim schreibt:

    Zur Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit und Funktionalität der Bundeswehr ist es nötig,
    . die Wehrpflicht wiedereinzusetzen, denn momentan müssen vorwiegend Luschen eingestellt werden, weil jeder, der etwas kann, sich in der freien Wirtschaft einen Job sucht, so dass die Armee v.a. schlechtere junge Männer nehmen muss
    . Frauen aus den Kampfverbänden herauszunehmen, denn Frauen verstehen die Aufgabe Soldat noch eher als „Job“ als vorgenannte junge Männer und Frauen haben eine andere Überlebensstrategie als Männer, die darauf hinausläuft, dass sie sich eher ergeben als zu kämpfen, darauf setzend, dass sie mit ihrer höheren ‚biologischen Wertigkeit‘ schon so überleben können, dass sie den Sinn des Lebens noch erfüllen können – das geschieht aus dem Unterbewusstsein heraus
    . eine stärkere Trennung von zivilen und militärischen Diensten herzustellen und die Bundeswehr wieder autarker zu machen
    . der Bundeswehr endlich ihre natürliche Tradition zur Wehrmacht zu erlauben, denn kurioserweise nutzten alle Siegerarmeen die Erkenntnisse von Wehrmacht und sogar Waffen-SS, allein bei uns: Teufel und Weihwasser
    . Soldaten zu erlauben martialische Symbole zu benutzen, wie es in allen Armeen der Welt Usus ist, denn was unsere v.d.Leyen sich in dieser Beziehung erlaubt hat, ist kontraproduktiv in Bezug auf Einsatz- und Opferbereitschaft

    • Wolf Larsen schreibt:

      Ja, Ja, Ja, Ja,Ja.

      Nur diese Wehrmacht kann nur eine Deutsche Wehrmacht sein, welche auf eine souverän agierende Deutsche Regierung angelobt wird, welche einer Deutschen Verfassung verpflichtet ist, welche sich ein Deutsches Volk aud freien Stücken auferlegt.

      Und genau da liegt der Hase im Pfeffer.

      Solange wir nicht souverän sind, ist eine Bundeswehr nur ein Werkzeug der Besatzungsmacht.

      So gesehen hat Van der Leyen, ohne es zu wissen, den Deutschen einen Gefallen getan.

      • Farwick schreibt:

        Lieber Herr Larsen !
        Worauf haben Sie Ihren Eid geleistet? Der UN? Der NATO ? Dem Bundestag?

        Wenn ich mich recht erinnere, haben wir den Eid auf das deutsche Volk geleistet? Oder?

        Mit kameradschaftlichen Grüßen

        Ihr

        Dieter Farwick

        • MrPourlemerite schreibt:

          S.g. Herr Farwick,
          Ja, ich habe meinen Eid auf das Deutsche Volk geleistet und lebe auch danach.
          Bei Ihnen, mit Verlaub, bin ich mir da nicht so sicher.

      • Th. Nehrenheim schreibt:

        Lieber Kapitän Larsen,

        hier geht es aber um die Wiederinstandsetzung der Bundeswehr und nicht um die juristisch-völkerrechtlichen Fragen in Bezug auf die Bundesrepublik.

        Und: Vergessen Sie bitte nicht, dass man Recht haben kann so viel man will. Es kommt auch darauf an, ob man in irgendeiner Weise auch die Macht hat, das Recht durchzusetzen. Überdies zu berücksichtigen, was der Preis der Durchsetzung wäre. Die Macht haben wir momentan nicht. Darum muss man kleine Brötchen backen … aber eben damit auch anfangen.

        Herr Farwick hat auch schon die Antwort gegeben, die darauf abzielt zu erläutern, wem der Soldat verpflichtet ist. Allein von diesem Staatsbürger in Uniform sehe ich nichts, denn alle machen mit, bei den fragwürdigen und sogar bei den illegitimen Dingen, wie vor den Küsten Nordafrikas. Dieses Konstrukt mit dem Staatsbürger in Uniform versagt also. Mit Merkels Politik und der Bundeswehr scheint es ähnlich wie bei der Übernahme der Wehrmacht durch die Nationalsozialisten: Letztlich funktioniert nur Befehl und Gehorsam (und so muss es in einer Armee leider auch sein). Also folgt Matrose Hein seinem Admiral und die Bundeswehrführung kann sich nicht aus der Verantwortung stehlen.

        • Wolf Larsen schreibt:

          S.g. Herr Nehrenheim,
          Mir ist die Problematik völlig klar, nun liegt es in der Natur der Sache,
          dass eine Armee wie die BW, welche auf das Deutsche Volk vereidigt wird, untrennbar mit seinem Staat Deutschland als Völkerrechtssubjekt verbunden ist und diese Problematik nur gemeinsam diskutiert werden kann.
          Es gibt halt einmal keine Deutsche Bundeswehr ohne Deutschland.

          Weiters ist mir auch klar, in welchen gewaltigen Gewissenskonflikt sich Deutsche Offiziere begeben, wenn sie sich in den Dienst der NATO stellen, bzw. sich Besatzungsmächten andienen (müssen).

          Nichtsdestotrotz müssen wir Deutsche endlich einmal beginnen die „Deutschland-Frage“ offen zu diskutieren.
          Klar erfordert das Mut.

          Viele haben noch den Mut und sind auch bereit dazu….

  10. Pingback: das Foto der Festnahme | inge09

  11. Wir können nur froh sein das die BW so schlecht dasteht.Sonst würde uns die USA in noch mehr Kriege führen…war das unseren Politkern vielleicht klar und man hat nicht investiert?

    ps:Was die US Waffen angeht.Da werden wohl alle Käufer massiv übers Ohr gehauen.Polen hat anstatt der US Patriot Raketen vergleichbare bei Israel gekauft.Warum?Weil sie besser sind und nur EIN ZEHNTEL KOSTEN!!!!!!!!

    • Wolf Larsen schreibt:

      Bin da ganz ihrer Meinung.
      Ich möchte mir das Gezettere gar nicht vorstellen, wenn die BRD ein Austrittsgesuch aus der NATO stellen und sich neutral erklären würde ( was ohnehin wahrscheinlich durch das Besatzungsstatut verboten ist).

      Besatzungsstatut mit Hilfe Russlands weg.
      Raus aus der NATO und Transatlantik Vertrag
      US Truppen weg.
      Deutschland neu gründen mit richtiger Verfassung
      Dann Wehrmacht neu aufstellen.

      Und erst dann könnte man vielleicht daran denken, irgendeinem Bündnis beizutreten.

  12. Andreas Ernst schreibt:

    Der politische Willen und das gesellschaftliche Interesse eine funktionierende deutsche Armee zu schaffen, sind genau so wenig vorhanden, wie wehrwillige und wehrfähige junge Deutsche. Im Übrigen muss die Landesverteidigung und eine strukturelle Angriffsunfähigkeit im Focus stehen. Die sogenannte Bündnisfähigkeit und Auslandseinsätze, die Herrn Brigadegeneral a. D. Farwick anscheinend so am Herzen liegen, sind einfach nur „Bullshit“…
    Es ist immer das Selbe: Generale machen mit Schleimen, Buckeln und auf Kosten ihrer Soldaten Karriere. Nachdem sie in den Ruhestand gegangen sind und die hohe Pension sicher ist, fällt ihnen dann ein was für geniale Strategen und begnadete Sicherheitsexperten sie doch sind. Sie vergessen auch nie zu erwähnen wie wichtig Patriotismus und Zivilcourrage sind…
    Spätestens seit den 80’er Jahren sind alle Bundeswehrgeneräle politisch korrekte Speichellecker und Schönredner. Als sie selber in der Position waren etwas zu bewegen und besser zu machen, haben sie kläglich versagt und im Laufe der Zeit ihre Truppe zu dem lächerlichen Haufen verkommen lassen, die sie heute ist…
    Zur „politischen“ Führung der Bundeswehr ist nur anzumerken, dass Frau Von der Leyen der traurige Höhepunkt an Unfähigkeit und Niederträchtigkeit ist, der alle Verteidigungsminister der letzten 30 Jahre ausgezeichnet hat.

    • Farwick schreibt:

      Lieber Herr Ernst !
      Sie machen es sich zu leicht.

      Bei Google hätten sie erfahren können, dass ich seit bald 50 Jahren zahlreiche kritische Bücher und Publikationen verfasst habe.

      Ich habe keinen Nachholbedarf.

      Ich schätze Kritik, wenn sie fundiert ist. Ihre Zuschrift gehört nicht dazu.

      Mit Grüßen

      Ihr

      Dieter Farwick

  13. Querkopf schreibt:

    Mit einem entsprechenden politischen Willen und einer entsprechenden Führung wäre die BW ggf. noch als amerikanische Support-Armee für die ersten Welle (rd. 80% Verlustrate) zu retten, von der Leyen ist allerdings nicht mehr zu retten, die ist nicht mehr therapierbar.
    Der Punkt aber ist, dass es seit über 100 Jahren Ziel der Engländer und Amerikaner war und ist, Deutschlands militärische und wirtschaftliche Macht für immer zu brechen.
    Die militärische wurde 1945 für immer gebrochen, nun arbeiten sie an der Vernichtung der deutschen Wirtschaft und letztlich an der Vernichtung Deutschlands.
    Warum? Weil Deutschland wirtschaftlich und technologisch so erfolgreich in der Welt war und …in der Vergangenheit das angloamerikanische Weltfinanzsystem durch Direkthandel (Ware gegen Ware) erfolgreich umging.
    Das konnte die angloamerikanische Hoch- und Zinsfinanz nicht zulassen…

  14. conservo schreibt:

    „mordax“ schreibt an conservo (via E-Mail):
    „Dachte ich´s mir doch! Bundeswehr-General, Nato-General, Publizist…: Und sobald das Wort „Putin“ oder „Russland“ fällt, rasselt die Zugbrücke hoch. Die „Guten“ bleiben drin in der geschützten Burg, die Bösen bleiben draußen.

    Wann endlich, Herr General, hört diese reflexartige russophobe Reaktion mal auf? Wo bleibt IHR strategischer Vorschlag: Mal (ohne Amis) mit den Russen an 1 Tisch und die Situation vorurteilsfrei aufarbeiten? Ist es für die NATO-Militärs undenkbar, daß die Russen vielleicht auch den Frieden suchen?
    Man sollte wenigstens mal drüber nachdenken (dürfen).

    Ein Wort der Anerkennung für Sie doch: Ich lese Ihre Kommentare auf conservo gerne – auch wenn ich grundsätzlich einen anderen Standpunkt einnehme. Aber Ihre Beiträge bleiben weitgehendst polemikfrei. Das ist heute ja schon etwas!
    Frdl. Gr.
    mordax (Lt. d. Res.)

  15. conservo schreibt:

    „frank cassis“ schreibt an conservo (via E-Mail):
    Liebe Mitmenschen,
    Gerne akzeptiere ich Kritik und auch eine grundsätzliche Russland-freundliche Einstellung, die Konservativen – auch auf diesem Forum – eignet. Aber die Kritik an Gen. Farwick geht bei vielen Einsendern von einem falschen Ausgangspunkt aus:

    General Farwick ist kein (aktiver) Politiker. Er kann also weder die Welt verändern noch in bestehende Abkommen eingreifen. Als Soldat darf er sogar nicht widersprechen, sondern muß nach dem Prinzip einer Streitmacht gehorchen.

    Will heißen: Farwick ist in einem Land großgeworden das fest is atlantische Bündnis eingebunden ist. Wenn er – auch als Pensionär – Kritik übt, ist er immer noch an seinen Eid gebunden. Im Klartext: Männer wie Farwick dürften 1000mal denken, aus der NATO auszutreten, aber sie dürften es nicht schreiben. (Wobei Farwick unbestreitbar ein „NATO-Mann“ ist.)

    Wenn der General Vorschläge macht und Kritik äußert, kann er also nicht von einem Standpunkt ausgehen, der die Interessen der NATO unberücksichtigt läßt.

    Im Übrigen, was er schreibt, kritisiert und vorschlägt, hat Hand und Fuß. Und darüber sollten wir hier diskutieren.

    Übrigens: Danke an conservo, daß dieser Block immer wieder auch für „sperrige“ Themen offensteht. Woanders kann iich täglich lesen z. B., daß wieder mal ein Zugereister zugestochen hat usw. usw. Auf conservo finde ich stattdessen Analysen und fundierte Debatten. Danke.
    Weiter so!
    Ihr frank cassis

    • MrPourlemerite schreibt:

      Aha, der Herr Brigadegeneral ist also an seinen „Eid“ gebunden, und darf deshalb seine Meinung nicht kundtun.
      Unabhängig von seinem „Eid“ auf die NATO, passiert dann genau was?

      Geht er seiner deutschen Pension verlustigt?
      Wird er von Merkel zum Rapport bestellt, vom Pentagon vorgeladen, von der NATO exkommuniziert?
      Wir er vom Papst mit einem Bannstrahl bestraft?

      Oder bekommt er gleich die absolute Höchststrafe?
      Nämlich im Bussgewand eines rechtsradikalen (Neo)Nazi seinen Lebensabend fristen zu müssen, weggesperrt, geächtet, als Abtrünniger verdammt, zum abschreckenden Beispiel eines nicht entnazifizierbaren preussischen Militärs?

      Meine Herren, habt ihr eigentlich noch einen Funken Selbstachtung in den Knochen?

  16. conservo schreibt:

    Hinweis von conservo:
    Z.Zt. finden Sie 37 weitere Kommentare zu diesem Artikel auf Jouwatch:
    https://www.journalistenwatch.com/2018/04/12/wie-sind-die-bundeswehr-und-unsere-streitkraefte-zu-retten/

  17. Querkopf schreibt:

    Auch ein General d.D. ist Bundesbeamter und bezieht Bezüge vom Staat, hier Ruhestandsbezüge. Er ist auch als Pensionär weiterhin an seinen geleisteten Amts- und Treueeid gebunden. Er unterliegt bei Verstößen weiterhin dem Bundesdisziplinarrecht, das bei groben Zuwiderhandlungen bis zur Kürzung oder gar Aberkennung der Ruhestandbezüge reichen kann. Vielleicht helfen diese Erläuterungen etwas.
    Im Übrigen gilt in der Regel: „Wess´ Brot ich eß, dess´ Lied ich sing.“

    • MrPourlemerite schreibt:

      Kennen sie eigentlich den Treueeid der Bundeswehr, welche alle Soldaten der BW leisten müssen? Nein?
      Dann möchte ich ihnen diesen nicht vorenthalten:

      „Ich schwöre, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen, so wahr mir Gott helfe.“

      Kein Wort von NATO, von Auslandseinsätzen am Hindukusch, von USA, von Israel, Irak oder Syrien.

      einzig…DAS RECHT und die FREIHEIT des DEUTSCHEN VOLKES zu verteidigen.

      Genau um das geht es!
      Von der Kanzlerin zur Ministerin und über den Brigadegeneral bis zum berühmten Arsch im Glied.

  18. Pingback: Wie sind die Bundeswehr und unsere Streitkräfte zu retten? – nachtgespraechblog

  19. lostlisa schreibt:

    @ Freya: Volle Zustimmung!
    Meines Wissens ist die Bundeswehr dazu da, uns Bürger vor feindlichen Angriffen, sei es von Ost, West, Aliens, Affen usw. zu schützen. Aber derzeit fühle ich mich persönlich sogar besser durch die „Blechbüchsenarmee“ der Augsburger Puppenkiste geschützt als durch unsere weichgespühlte VdL-BW. Marodes bis kein Material, aber dafür Flachbildschirme, Kitas, Teilzeit, Schwangerschaftsuniform, schwangerschaftsgerechte Panzer, usw. usw. Die Umbenennung von Kasernen oder der Tam-Tam um Symbole des 3. Reichs sind lächerlich, wie alles, was von VdL kommt.

    Selbst Frau frage ich mich, was Frauen überhaupt außer im Gesundheits-, Verwaltungs-, vielleicht noch technischen Bereich zu suchen haben. Vielleicht können Sie auch nur lachen oder weinen, wenn Sie sich vorstellen, daß ich, gerade mal nicht schwanger, nicht in Teilzeit dafür aber mit einem der zwei funktionierenden Gewehre, mit 1,65 cm und 59 kg in einem Kampfeinsatz vor einem Mann 1,90 cm und 90 kg stehe und soll Sie bzw. Deutschland schützen. Seien Sie versichert, jeder ist so sicher, als wären er in Fort Knox.

    Was den Herrn General angeht, er hat vollkommen recht. Seine Artikel sind immer sehr interessant und informativ. Jedoch verstehe ich nicht, warum die Führung sich so etwas wie VdL gefallen läßt. Ich käme mir verar… vor, wenn ich meinen Kopf im Ausland hinhalte, und dann käme eine weibliche, nicht gediente, halbe Meter große Föhnwelle eingeflogenen, um sich über den Zustand meiner/ihrer Truppe zu informieren. Eine Truppe, die noch nicht mal einen funktionierenden Panzer und genügend Munition hat. Dafür in der Kantine drei Essen zu Auswahl hat, es versteht sich von selbst, daß darunter immer ein vegetarisches ist.

    Was die NATO angeht, hat Deutschland eindeutig eine Vereinbarung. Unverständlich ist mir die pro-russische Einstellung vieler. Offenbar gibt es doch noch viele Michel-Ost. Persönlich achte ich Putin als Präsident, und als Mann macht er mit seinem trainierten Körper eh eine bessere Figur als Trump. Aber trotzdem ist und bleibt er ein Russe auf der Gegenseite der NATO.

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