Das Kreuz mit Marx wird den Gläubigen zu schwer

(www.conservo.wordpress.com)

Von floydmasika *)

K. Marx hat sich in den letzten Tagen auf dem bunt-abrahamitischen Wegen so weit verrannt, dass sogar aus dem Umfeld des Globalistenpapstes Unmut zu vernehmen ist.  Der Vorsitzende der Katholischen Bischofskonferenz scheint einen Kreuzzug gegen das Kreuz im öffentlichen Raum und zugleich für vulgärmarxistische Beschuldigung und Kreuzigung der christlichen Völker zu führen.

«Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS) erneut Karl Marx, den Theoretiker des Sozialismus und Kommunismus, gewürdigt und sein umstrittenes Manifest als „durchaus beeindruckend“ bezeichnet.

Marx wird vom Münchner Erzbischof als „ein wichtiges Korrektiv des kapitalistischen Systems“ bezeichnet. … Der Münchner Erzbischof möchte, dass man auch sehe, wer die Lasten trägt und wer die Verlierer sind. Da könne „ein Blick“ auf Marx sehr hilfreich sein.»

Zugleich attackierte K. Marx den Beschluss der bayrischen Landesregierung, in öffentlichen Gebäuden das Kreuz als Symbol unserer gewachsenen Kultur aufzuhängen, als spalterisch. Wer das Kreuz als Symbol einer Kultur einsetze, um andere Kulturen auszugrenzen, habe den Sinn des Kreuzes nicht verstanden, meint Marx. Das Kreuz steht laut Marx nicht für Selbstbehauptung sondern für Selbstaufopferung.Marx machte auch durch demonstratives Abnehmen seines Kreuzes beim Gang auf den Jerusalemer Tempelberg auf sich aufmerksam. Auch dabei sah er das Kreuz als ein spaltendes Symbol, das den Frieden mit den Muslimen gefährde, die er, sehr zum Missfallen seiner israelischen Gastgeber, als Herren des Tempelberges verstanden wissen wollte.

K. Marx lieferte A. Merkel bei ihrer Grenzöffnung entscheidende Motivationen, als er erklärte, der Herrgott habe uns die Flüchtlinge auf den Tisch gelegt und Menschlichkeit sei wichtiger als Recht.

K. Marx lebt von 11000€/m in einem beispiellos prunkvollen Palais

Unterstützung erhielt Marx für seinen Kreuzzug gegen das Kreuz von vielen linken Atheisten ebenso wie vom islamistischen Megamoschee-Imam Benjamin Idriz. Idriz wirft dem bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder wegen seines Kreuz-Erlasses ebenfalls „Spaltung der Gesellschaft“ vor. Bunte StudentenvertreterInnen haben mit einer Petition 40000 Unterschriften gegen den Erlass gesammelt.

Auch in der bayrischen katholischen Kirche gibt es ein paar Aktivisten, darunter einen Bischof namens Bischof, die Marx beispringen und erklären, wofür das Kreuz stehen müsse, nämlich gegen Gruppenidentität und für Zuwendung zu Flüchtlingen.

K. Marx sieht das Christentum vor allem als eine vom Marxismus inspirierte Soziallehre, die den Wohlhabenderen Schuld einredet und sie in die Pflicht nimmt, alle Menschenkinder zu nähren.Marx missversteht Söders Erlass bewusst falsch, um seine antiidentitäre Position verbreiten zu können.

K. Marx schwächt systematisch alle Lehren und Regeln der katholischen Kirche, die irgendwie dem auf individuelle hedonistische Immanenz und weltliches Heil ausgerichteten Zeitgeist Widerstand bieten könnten.

Dagegen regt sich nun ausgehend von den verbliebenen Gläubigen ein gewisser Unmut, der auf den Klerus überzugreifen droht.

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Dazu paßt die Meldung, die Dr. David Berger auf seinem Blog PP gebracht hat (https://philosophia-perennis.com/2018/05/01/paepstlicher-nuntius-kritik-von-bischoefen-an-wiedereinfuehrung-der-kreuze-ist-eine-schande/):

„Bei einem Besuch an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz bei Wien hat sich der Vertreter des Papstes in Österreich, Erzbischof Peter Stefan Zurbriggen, zur aktuellen Kreuzdebatte in Deutschland geäußert.

Dass ausgerechnet Bischöfe und Priester kritisierten, wenn Kreuze aufgestellt werden, sei eine „Schande“, sagte der Kirchenfürst deutlich erzürnt:

„Das ist eine Schande, das darf man nicht annehmen!“

Ausdrücklich erwähnte er Mitbrüder, die ins Heilige Land reisten und sich schämten, das Kreuz zu tragen. Solches Verhalten finde er beschämend. Jedem der Zuhörer im Saal war klar, dass er damit allein den Münchner Kardinal Marx gemeint haben konnte.

Die politische Korrektheit seiner Mitbrüder gehe ihm langsam auf die Nerven, sagte der Nuntius und erntete dabei den Applaus der Zuhörer. Lobend erwähnte er dagegen Kardinal Tauran, der bei seinem jüngsten Besuch des saudischen Königs ein extra-großes Brustkreuz angelegt habe.“

*) Original: https://bayernistfrei.com/2018/05/02/marx-kreuz/

www.conservo.wordpress.com     3.5.2018

 

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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10 Antworten zu Das Kreuz mit Marx wird den Gläubigen zu schwer

  1. Querkopf schreibt:

    Marx: eine fette und feige Lachfigur, legte in Jerusalem sein Kreuz ab! Welch ein erbärmliches Subjekt.

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  2. lilie58 schreibt:

    Von Marx als einem katholischen Oberhirten hätte ich ja eher erwartet, dass er sich mit Marx als dem Stammvater des Völkermords befaßt anstatt mit dem kommunistischen Manifest. Aber das passt ja alles phantastisch zusammen, wie sein monatliches Salär und sein Palazzo.

    http://www.hazud.ch/2016/02/sie-mussen-in-einem-revolutionaren-holocaust-untergehen-karl-marx/

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  3. francomacorisano schreibt:

    Bischof Marx verharmlost Karl Marx, den Begründer des brutalen Kommunismus.
    Bischof Marx öffnet dem zerstörerischen Islam die Tür nach Deutschland.
    Bischof Marx will die Katholische Kirche „modernisieren“, ähnlich der evangelischen.
    Kein Wunder, dass er sogar Christus am Kreuz verleugnet hat! 😦 😦 😦

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  4. oldman_2 schreibt:

    „Das Kreuz steht laut Marx nicht für Selbstbehauptung sondern für Selbstaufopferung“. Deshalb hat er es ja in Jerusalem abgenommen !
    Seine Ansichten zum gleichnamigen Erzkommunisten : offenbar reicht der selbe Name zur Exculpation. (tiefenpsychologisch verdächtig für Größenwahn ?)
    Seine Kontroverse mit Söder ? Man braucht sich nur die Leute anzusehen, die gleiches fordern. Gleich zu gleich gesellt sich gern.
    Fazit: Dieser feiste Widerling ist eine Strafe Gottes für jeden normalen Katholiken.

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  5. gelbkehlchen schreibt:

    Zitat: „Das Kreuz steht laut Marx nicht für Selbstbehauptung sondern für Selbstaufopferung“.
    Was für ein elender dreckiger Heuchler! Wie sieht es für dieser fette Kerl mit seiner Selbstverleugnung aus? 11.500 € im Monat für wenig Arbeit, einen BMW mit Chauffeur und eine tolle Wohnung, alles vom bayerischen Staat. Elender Typ, das typische Weihwasser predigen und Messwein saufen.
    Und das will ein religiöser Führer sein? Er verleugnet seine Religion und seine Schäfchen, er ist nicht ein guter Hirte seiner Schäfchen, sondern ein elender Wolf im Schafspelz, eine elender Schmarotzer und Ausbeuter!
    Hier der Text von n-tv:
    München-Freising: Kardinal Reinhard Marx zählt zu den Großverdienern unter den deutschen Bischöfen. Er kommt auf 11.500 Euro pro Monat. Miete muss er davon nicht zahlen. Der Freistaat Bayern stellt dem einflussreichen Oberhirten das Erzbischöfliche Palais kostenfrei zur Verfügung. Marx bewohnt im Palais Holnstein eine Drei-Zimmer-Wohnung (90 Quadratmeter). Das Rokokogebäude wurde für acht Millionen Euro generalsaniert. Den Löwenanteil zahlte das Land Bayern. Marx hat als Dienstwagen die Oberklasse-Limousine BMW 730i, mit Chauffeur.

    https://www.n-tv.de/panorama/Schicke-Wohnung-grosses-Auto-gutes-Gehalt-So-leben-Deutschlands-Bischoefe-article11555661.html

    https://www.heise.de/tp/features/Marx-predigt-Wasser-und-saeuft-Wein-3679342.html?seite=all

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    • conservo schreibt:

      Liebes Geldkehlchen, Ihre Kommentare nehme ich stets gerne. Es gibt nur ein Problem: Als Blogherausgeber hafte ich auch für fremde Beiträge auf meinem Blog. Und da ist bei Ihnen heute der Gaul durchgegangen. Ich mußte Ihren Text an wenigen Stellen entschärfen, weil Ihr Original mir garantiert eine Klage wegen Verleumdung bzw. Rufschädigung und Beleidigung eingebracht hätte. Ich hoffe auf Ihr Einsehen. Beste Grüße PH

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      • gelbkehlchen schreibt:

        Mich bringt das einfach so in Wut, wenn dieser heuchlerische Schma… von Selbstaufopferung spricht, aber o.k., sie gucken Ihnen auf die Finger!

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        • gelbkehlchen schreibt:

          Übrigens eine Religion oder eine Ideologie, die Selbstaufopferung oder Selbstzerstörung im Programm hat, kann nicht existenzfähig sein auf diesem Planeten. Ich denke nicht, dass unser Schöpfergott, der uns geschaffen hat, will, dass wir uns selbst zerstören.

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        • gelbkehlchen schreibt:

          Übrigens ist auch die katholische Kirche gegen Selbstzerstörung. Es heißt ja auch in der Bibel: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“ „Wie dich selbst“ heißt, du sollst auch auf dich selbst achten, für dich selbst sorgen und nicht dich selbst zerstören.
          Außerdem steht im Katechismus der Deutschen Bischofskonferenz im 1. Band auf Seite 119 und 120 folgendes:
          „Aus der Würde des Menschen vor Gott folgt auch die Würde des Menschen vor sich selbst, das Recht und die Pflicht zur Selbstachtung und Selbstliebe. Wir sollen ja den Nächsten lieben wie uns selbst (vgl. Mk 12,31). Wir dürfen und sollen uns also etwas wert sein und sollen auf unsere Gesundheit ebenso achten wie auf unsere Ehre und unseren Ruf. Dies alles entspricht freilich nur dann der Würde des Menschen, wenn der Mensch seine Erfüllung nicht zuerst in dem sucht, was er hat, sondern in dem, was er ist. „Der Wert des Menschen liegt mehr in ihm selbst als in seinem Besitz“ (GS 35). Gerade in der Hast und Hetze des modernen Alltags besteht die Gefahr, daß wir uns selbst vergessen und verlieren und nicht mehr zur Besinnung auf uns selbst kommen. Auch dies ist gegen Wert und Würde des Menschen.“
          Nachzulesen auch im Internet unter:
          http://www.alt.dbk.de/katechismus/index.php

          Und im Weltkatechismus der katholischen Kirche (KKK) steht unter der Nummer 1033 folgendes:
          „IV Die Hölle
           
          1033 Wir können nicht mit Gott vereint werden, wenn wir uns nicht freiwillig dazu entscheiden, ihn zu lieben. Wir können aber Gott nicht lieben, wenn wir uns gegen ihn, gegen unseren Nächsten oder gegen uns selbst schwer versündigen: “
          Nachzulesen auch im Internet unter:
          http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P2U.HTM

          Auch wird unter der Nummer 2266 von den Verantwortlichen einer Gemeinschaft gefordert, dass sie diese Gemeinschaft mit Waffengewalt schützen:
          „2266 Der Schutz des Gemeinwohls der Gesellschaft erfordert, daß der Angreifer außerstande gesetzt wird schaden. Aus diesem Grund hat die überlieferte Lehre der Kirche die Rechtmäßigkeit des Rechtes und der Pflicht der gesetzmäßigen öffentlichen Gewalt anerkannt, der Schwere des Verbrechens angemessene Strafen zu verhängen, ohne in schwerwiegendsten Fällen die Todesstrafe auszuschließen. Aus analogen Gründen haben die Verantwortungsträger das Recht, diejenigen, die das Gemeinwesen, für das sie verantwortlich sind, angreifen, mit Waffengewalt abzuwehren. “
          Nachzulesen auch im Internet unter:
          http://www.vatican.va/archive/DEU0035/__P86.HTM

          Auch steht unter der Nummer 1903 folgendes:
          „1903 Die Autorität wird nur dann rechtmäßig ausgeübt, wenn sie das Gemeinwohl der betreffenden Gemeinschaft anstrebt und sittlich erlaubte Mittel anwendet, um es zu erreichen. Falls Behörden ungerechte Gesetze erlassen oder der sittlichen Ordnung widersprechende Maßnahmen ergreifen, können solche Anordnungen das Gewissen nicht verpflichten; „in diesem Falle hört die Autorität ganz auf; an ihre Stelle tritt gräßliches Unrecht“ (PT 51).“
          Nachzulesen auch im Internet unter:
          http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P6P.HTM
          Angela Merkel und ihre Gefolgsleute streben ganz sicher nicht das Gemeinwohl der betreffenden Gemeinschaft an, sondern sie zerstören unser Gemeinwohl. Die katholische Kirche ist also in wesentlichen Dokumenten gegen Selbstzerstörung. Kardinal Marx erzählt also Blödsinn, wenn er von Selbstaufopferung spricht, und kennt seine eigenen Grundlagen nicht.

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