Am Kreuz scheiden sich die Geister – Gedanken zur Woche

(www.conservo.wordpress.com)

Von Jörgen Bauer

Wird das Kreuz, das das Zeichen der Christenheit ist, missbraucht, wenn es ab 1. Juni 2018 in allen bayerischen Behörden hängt? Der Kreuz-Erlass des Ministerrats um Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat eine lebhafte Debatte ausgelöst, die eigentlich sogar einmal notwendig war.

Das Kreuz Christi ist nach christlichem Verständnis das Zentrum des christlichen Glaubens, bei dem es um das Erlösungswerk Jesu Christi und damit um unser Heil geht. Wie an den Einwänden der Kritiker des Kreuz-Erlasses zu erkennen ist, wissen diese überhaupt nicht, um was es bei dem Kreuz Christi geht, und das gilt selbst für allerhöchste kirchliche Würdenträger.

Typisch ist hier die Auffassung des EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm, für den das Kreuz für Menschenwürde, Nächstenliebe und Humanität stehe. Christen glaubten an einen Gott, der am Kreuz mit einem Schrei der Verzweiflung und als Folteropfer gestorben sei:“Wenn wir das ernst nehmen, sind wir an der Seite derer, die heute verletzlich sind, an der Seite der Menschen, die in Not sind.”

Das ist eine typische modernistische und verbreitete Deutung, von der so im Wort Gottes allerdings überhaupt nichts geschrieben steht. Davon, dass das Kreuz ein Siegeszeichen ist, weiß Bedford-Strohm nichts. Bedford-Strohm möchte nicht, dass das Kreuz parteipolitisch missbraucht wird. Eine Befürchtung, die verschiedentlich und zum Teil empört geäußert wird, wobei man allerdings gegen das Kreuz als solches nichts habe.

Der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, kritisierte, dass durch den Kreuz-Erlass Spaltung, Unruhe und ein Gegeneinander entstanden sei. Offenbar schätzt Kardinal Marx die Friedhofsruhe der christlichen Schläfrigkeit.

Bedford-Strohm und Kardinal Marx sind ja die beiden Bücklinge, die auf dem Tempelberg in Jerusalem ihre Kreuze abgelegt hatten. “Aus Respekt” gegenüber dem (satanisch inspirierten!) Islam. Den Kirchenführern ist es wohl am liebsten, wenn das Kreuz in der Öffentlichkeit nicht auftaucht.

Mit dem Kreuz hat man schon so seine Probleme, wenn ich an das Kruzifix-Urteil und daran denke, dass in vielen Gemeindehäusern und kirchlichen Einrichtungen keine Kreuze hängen, und dass es schon Probleme mit Schmuckstücken in Form von Kreuzen gab, die, während der Arbeitszeit zu tragen, unerwünscht waren.

Auch viele Wappen, Fahnen und Flaggen weisen die Struktur eines Kreuzes auf, und ich erinnere mich an eine Fußballmannschaft, die ihre Trikots deshalb wechselte, als es zum Kampf gegen eine muslimische Mannschaft ging. Man wollte sich nicht dem Verdacht aussetzen, zu den Kreuzrittern zu gehören.

Mittlerweile werden deshalb auch Kreuze in Katalogen wegretuschiert, um muslimische Kunden nicht zu “diskriminieren”.

Es gibt aber auch zahlreiche und immer mehr Persönlichkeiten, die das Kreuz in öffentlichen Gebäuden begrüßen.

Wie ist das alles zu bewerten?

Zunächst ist es richtig, dass der Staat weltanschaulich neutral sein muss. Wir also weder einen Gottesstaat, noch eine Staatskirche, noch einen sozialistischen oder nationalsozialistischen Staat haben dürfen. Das entspricht dem Grundgesetz, das die Glaubens- und Gewissensfreiheit garantiert, wozu auch die Freiheit von Forschung und Lehre und die Meinungsfreiheit gehören.

Aber wie ist es denn bei uns mit diesen Grundrechten bestellt?

Man könnte hier eine einfache Probe machen, indem man zum Beispiel öffentlich folgende Aussagen macht:

– Homosexualität ist etwas Verkehrtes und von der Norm Abweichendes.

– Die Genderlehre ist unwissenschaftlich und völliger Unsinn.

– Eine Ehe ist nur zwischen einem Mann und einer Frau möglich.

– Abtreibung ist Mord an einem Ungeborenen.

– Der Islam ist mit dem Christentum und dem Grundgesetz unvereinbar.

– Das CO2 hat keinerlei Auswirkungen auf das Klima.

Wer es wagte, so etwas zu sagen, selbst wenn er es mit Fakten belegen würde, könnte sich zwar auf die genannten Grundgesetzgarantien berufen, bräuchte sich danach, je nach der Stellung, die er innehat, über seine Zukunft keine Gedanken mehr zu machen, weil er nämlich keine mehr hätte.

Und hier kommt jetzt ein anderes Phänomen zum Tragen:

Es ist nicht mehr möglich, sich an Fakten zu orientieren, sachlich zu diskutieren und nach Antworten zu suchen. Und von Toleranz ist ebenso wenig zu spüren, wenn sich unterschiedliche Meinungen nicht ausgleichen lassen.

An die Stelle der fundierten Fakten und Argumente sind Emotionen und Klischees getreten. Es wird nicht mehr geprüft und nachgeforscht, sondern pauschal unterstellt, polemisiert, beschimpft, und Abweichler von der vorgegebenen Linie werden auf üble Weise beleidigt.

Dazu muss man sich nur die “Gesprächsrunden” im Fernsehen ansehen, zu denen nur “angepasste Untertanen” eingeladen werden, die das lesen, ansehen und verinnerlichen, was uns in den gleichgerichteten Medien vermittelt werden soll. Jüngstes Beispiel ist der hysterische Auftritt der “Menschenfreunde” auf dem Katholikentag, wegen des eingeladenen AfD-Politikers.

Wir leben also in einer Gesellschaft, die weltanschaulich alles andere als neutral, sondern durch eine indirekt vorgeschriebene Meinung, die man als “politisch korrekt” bezeichnet, gleichgerichtet und auf allen Ebenen von Duckmäusern und angepassten Ja-Sagern dominiert wird.

Jetzt zum Kreuz, das insbesondere von den “Politisch Korrekten” kritisiert wird:

Das Kreuz ist zwar das Zeichen der Christenheit, steht aber auch für unseren Kulturkreis, dessen sittliche und moralische Werte aus dem Christentum hervorgegangen sind, die sich fundamental von dem eines Scharia-Islam und anderer Ideologien unterscheiden.

Von daher ist es zu begrüßen, wenn Kreuze in öffentlichen Gebäuden angebracht werden.

Kreuze in öffentlichen Gebäuden können natürlich keinen Glauben bewirken, können aber Christen stärken und Nichtchristen auf die christlichen Grundlagen hinweisen. Und das ist ein Wert an sich.

Was kann vom Wort Gottes dazu gesagt werden?

„Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre.“                                                                  (1. Johannes 3, Vers 8)

Der Teufel ist nach Jesu Worten der Mörder und Lügner von Anfang an, und der Fürst dieser Welt, der nach wie vor lügt, betrügt und verführt und dem gerne geglaubt wird. Dazu müssen wir uns nur in unserem Umfeld umhören und umsehen, um zu bemerken, was alles an Irrlehren und Verkehrtheiten im Umlauf ist.

Das Einzige, was wir können, ist, Verkehrtes unbeirrt beim Namen zu nennen und für die Wahrheit einzutreten, wie sie uns durch das Evangelium vermittelt wird.

Die Welt verbessern können wir allerdings nicht, und das sollten wir auch erst gar nicht versuchen.

Wer das ganz allein kann, ist unser Herr und Heiland Jesus Christus, dem alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben ist und der als der Auferstandene weiterhin in der Welt wirksam ist und Menschen verändern kann.

Dafür lasst uns beten.

www.conservo.wordpress.com     Sonntag, 27.05.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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53 Antworten zu Am Kreuz scheiden sich die Geister – Gedanken zur Woche

  1. floydmasika schreibt:

    Hat dies auf Bayern ist FREI rebloggt und kommentierte:
    Eine Gesellschaft, die weltanschaulich alles andere als neutral ist, sollte sich nicht an der Präsenz des Kreuzes in amtlichen Gebäuden stören.

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    • SVEN GLAUBE schreibt:

      Sobald Nachdem die CSU zusammen mit den Grünen die Bayern-Wahl gewonnen hat wird dass Christen-Kreuz-Verbot kommen in Bayern ! Nur wenn die AfD die Bayern-Wahl Gewinnt Nur dann wird dass Christen-Kreuz in Bayern wieder Erlaubt werden !

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  2. greypanter schreibt:

    Für aufgeklärte Menschen ist es bedrückend, wie viele intelligente Zeitgenossen sich heute noch in ein geistiges Gefängnis einsperren lassen. Der Ursprung dieses geistigen Kerkers kann auf eine sagenumwobene Figur namens Moses zurückgeführt werden, welche laut Wikipedia vermutlich im 13. Jahrhundert vor Christus lebte. Ihr historisch als gesichert zu betrachtender Verdienst war die Abkehr von den Menschenopfern, welche man bis dahin Gottheiten brachte, die nur in der Phantasiewelt der Menschen existierten. Moses ist als Ahnherr unserer Kultur und Religion zu betrachten, weil er die Frieden stiftenden Zehn Gebote einführte, deren wohl wichtigstes und revolutionärstes das Fünfte Gebot war: „Du sollst nicht töten.“

    Weder das Christentum, noch der Islam, als die wesentlichen in Europa vertretenen Religionen haben dieses Gebot jedoch wirklich ernst genommen. Der Islam enthält in seinem wichtigsten Regelwerk, dem Koran, sogar an vielen Stellen den ausdrücklichen Befehl, zu töten. Das Christentum heuchelt dagegen seit seiner Begründung vor etwa zweitausend Jahren Friedfertigkeit und Gehorsam gegenüber den Zehn Geboten, hat aber bis vor 150 Jahren auf Anordnung seiner geistlichen Führer Todesstrafen verhängt und durch seine zwar angeblich der Religion verpflichteten weltlichen Führer unzählige Kriege mit Millionen von Getöteten geführt. Von Raub, Betrug und sexuellen Übergriffen bei den Mächtigen braucht erst gar nicht berichtet zu werden. Die abendländische Kultur entstand nicht in den Prunksälen der Mächtigen, sondern in den dem täglichen Broterwerb dienenden Stuben des Bürgertums.

    Insofern ist es ein böser Witz, dass Söder glaubt, mit dem Anbringen von Kreuzen ein Bekenntnis zu unserer Kultur bewirken zu können. Die Entfaltung unserer Kultur wurde überhaupt erst möglich, als Martin Luther das geistige Diktat der Päpste aufbrach und durch die Abkehr vieler weltlicher Herren von diesem Diktat eine freie und realistische Entfaltung des Geistes ermöglichte. Kennzeichnend für diese Zeitenwende ist, dass man diese Epoche als Beginn der Neuzeit ansieht, welche Aufklärung, philosophisches Denken und wissenschaftliche Forschung außerhalb des einengenden Korsetts der christlichen Lehre brachte.

    Soll nun als Antwort auf die tausendfünfhundert Jahre alte Irrlehre des Korans auf eine zweitausend Jahre alte Lehre zurückgegriffen werden, anstatt die Erkenntnisse unserer modernen Kultur und Wissenschaft zur Grundlage unseres Denkens zu machen?

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  3. n0by schreibt:

    „Dafür lasst uns beten“, endet Herr Bauer seinen Sermon über das Kreuz – in Fettschrift. Nein danke, Herr Bauer, weder dafür noch sonst für bringst Du mich oder ein Iman auf die Knie, um bei irgendeiner ominösen Instanz um Beistand zu betteln! Wie mein Blog nach Quelle von Philosophia Perennis (wobei in dem Titel ein Wichtigtuer den großen „Latriner“ raushängen musste) Herr Berger frei nach Kardinal Sarah mit großen Lettern seinen Beitrag titelt:

    „Nur Heilige und Märtyrer werden die Islamisierung Europas aufhalten können“

    so wird mir auch schon bei dieser Sprache schier schlecht! Soll der Feind meines Feindes gleich mein Freund sein? Herr Bauer, Herr Berger und Kardinal Sarah, solcherlei Gebetsduselei hinkt doch den mutigen muslimistischen Kampfaufrufen weit hinterher!

    Mag sich als masochistischer Märtyrer seine Erbschuld und -Sünde am Kreuze oder als Märtyrer büßen, da scheint mir doch Kampf und Widerstand gegen Kreuz, Kirche und Koran zielführender als bettelndes Beten, betendes Betteln, selbst kleiner Kampf als Masos Maryrium!

    Sollten mich Umstände dereinst in Todesangst versetzen, mag meine großsprecherische Schreibe immer noch zu Kreuze kriechen, wie aus höchsten Kreisen immer häufiger berichtet: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern!“ Mehr Kreuz- und Koranfeindliche Fantasterei verbreitet mein Link als „coloured Version“

    http://n0by.blogspot.com.tr/2018/05/durch-istanbul-ans-marmarameer-und-prof.html

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  4. Laene schreibt:

    Danke Herr Bauer, hervorragend geschrieben.

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  5. Freya schreibt:

    Glauben zu dürfen, ist eine Gnade. Das kann man sich nicht vornehmen oder anbefehlen. Das verstehe ich alles gut. Mein volles Mitgefühl hat jeder, der in der Stunde der Not nicht auf eine höhere, ihn vielleicht rettende Macht zurückgreifen kann, sondern sich für alles mit seinem kleinen menschlichen Sein allein verantwortlich fühlen muss. Das kann für manch einen zuviel werden, und vielleicht wendet er sich erst im Nichtmehrweiterwissen an eine spirituelle Macht.
    Ich finde den Beitrag sehr gut; als gläubige Christin werde ich es immer gut finden, wenn an Jesus erinnert wird; doch ich denke die wesentliche Auseinandersetzung unserer Zeit wird nicht die Glaubens-sondern die Seinsfrage werden. Hier wird die Religion für böse Zwecke eingesetzt, und das schon länger. Gläubige nennen sich auch diese Mörder und Vergewaltiger, die sich über unser Land hermachen….jaja von der Regierung dazu eingeladen wurden. Eine kritische, hinterfragende Haltung ist also immer geboten.
    Danke Herr Bauer, bleiben wir im Vertrauen auf Jesus den Christus, unseren Herrn und merken wir auf, wenn sich jemand von ihm, dem friedliebensten Menschen, der je diese Erde betreten hat, beleidigt fühlt. Das kann kein Guter sein, tut mir leid. Abwenden ja, wenn man etwas anderes oder gar nichts glaubt, aber Hassen??? oder gar aus Rücksicht auf Leute, die ihn hassen das Kreuz abhängen, wenn man selber gesalbter und geweihter Priester ist? Nein, das kann nicht sein. Ich weiß, als Christin müsste ich denen längst vergeben, doch das ist genau der Unterschied zwischen Jesus und mir. Er ist Gott und ich nur ein Mensch und darum verachte ich die beiden Verräter im Kirchengewand, und den in Rom erst Recht, so abgrundtief, wie ich nur kann.
    patriotische Grüße von Freya

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    • greypanter schreibt:

      Liebe Freya, gestatten Sie mir, Ihnen einen Spiegel vorzuhalten, indem ich Sie zitiere:

      „Mein volles Mitgefühl hat jeder, der in der Stunde der Not nicht auf eine höhere, ihn vielleicht rettende Macht zurückgreifen kann, sondern sich für alles mit seinem kleinen menschlichen Sein allein verantwortlich fühlen muss.“

      Meinen Sie mit der ‚Stunde der Not‘ die letzten Stunden Ihres Lebens oder vielleicht Stunden im Krankenhaus mit unerträglichen Schmerzen und schweren Verletzungen? Letzteres habe ich mehrfach ertragen, ohne deshalb auf ein ‚höheres Wesen‘ vertrauen zu müssen. Die selbstsichere Gewissheit, dass Verletzungen heilen und Schmerzen vorüber gehen, tat’s auch. Genau so werde ich in den letzten Stunden meines Lebens voller Glück und Frieden auf eine erfüllte Vergangenheit zurückblicken und das in meiner Natur liegende Geschehen ohne Angst akzeptieren.

      Sie dagegen ließen sich von Ihrer Religion eine Existenzangst einpflanzen, die beständig nach Erlösung schreit und Sie zur Dienerin Ihrer religiösen Ratgeber erniedrigt. Sie tun mir leid.

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      • gelbkehlchen schreibt:

        Sünde, Todsünde und ewige Hölle sind theologische Begriffe, um Menschen Angst einzuflößen und ihnen ein schlechtes Gewissen zu machen und mit dieser Angst Macht über sie zu bekommen und mit dieser Macht Ihnen auf der Tasche liegen zu können.
        Als Kampfmittel gegen die schlimmste abrahamitischen Wüsten Religion akzeptiere ich das Kreuz aber schon.

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    • Ulfried schreibt:

      Liebe Freya, du hast mit deinem Text voll ins Schwarze getroffen und mußt dir keinen Spiegel vorhalten lassen. Selbst gestandene Wissenschaftler wie Max Planck bestätigen uns aus ihren Forschungen daß es Gott gibt:
      Max Planck:
      „Meine Herren, als Physiker, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft, der Erforschung der Materie widmete, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden.
      Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich.
      Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Alls zusammenhält. Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente Kraft noch eine ewige Kraft gibt – es ist der Menschheit nicht gelungen, das heißersehnte Perpetuum mobile zu erfinden – so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewußten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche – denn die Materie bestünde ohne den Geist überhaupt nicht – , sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre! Da es aber Geist an sich ebenfalls nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen zugehört, müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber auch Geistwesen nicht aus sich selber sein können, sondern geschaffen werden müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu benennen, wie ihn alle Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: Gott! Damit kommt der Physiker, der sich mit der Materie zu befassen hat, vom Reiche des Stoffes in das Reich des Geistes. Und damit ist unsere Aufgabe zu Ende, und wir müssen unser Forschen weitergeben in die Hände der Philosophie.“ Zitatende
      Liebe Freya, du hast völlig recht wenn du sagst, Zitat:
      „Mein volles Mitgefühl hat jeder, der in der Stunde der Not nicht auf eine höhere, ihn vielleicht rettende Macht zurückgreifen kann, sondern sich für alles mit seinem kleinen menschlichen Sein allein verantwortlich fühlen muss.“
      Ein ganz toller Satz!!
      Immer mehr stellt sich heraus, daß Antichristen nur dumpfe Schreier sind, die nichts begriffen haben.

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      • Finale schreibt:

        ##Gott! Damit kommt der Physiker, der sich mit der Materie zu befassen hat, vom Reiche des Stoffes in das Reich des Geistes. Und damit ist unsere Aufgabe zu Ende, und wir müssen unser Forschen weitergeben in die Hände der Philosophie.“ ##
        Und dann wird Gott zum Vater. Und er schuf die Schöpfung in 7 Tagen und den Menschen nach seinem Bilde als Mann und als Frau und die Frau aus der Rippe des Mannes, und das gleich in zwei unterschiedlichen Schöpfungsgeschichten, Die Frau diente diesem gerchten Orbesten dazu, unter Schmerzen zu gebären und sich dem Manne unterzuordnen…usw. Und der Heillige Geist (Ruach) war ebenfalls „männlich“. So männlich wie ein Westernheld in der Politk. RR…

        Manchmal lese ich noch die Geschichten bei Hugo Stamm….
        [https://www.watson.ch/Blogs/Sektenblog/257064669-Jesus-war-ein-Revolutionaer–aber-auch-ein-Eiferer]

        [https://blog.tagesanzeiger.ch/hugostamm/index.php/341/der-suhnetod-von-jesus/comment-page-24/]

        [https://blog.tagesanzeiger.ch/hugostamm/index.php/1501/was-hat-jesus-in-der-holle-zu-suchen/]

        [https://www.watson.ch/Blogs/Sektenblog/265085422-Hat-Jesus–Tod-am-Kreuz-die-Welt-zum-Guten-veraendert–Zweifel-sind-angebracht]
        ——-
        Gerade stieß ich erstmalig auf „Frösi 1967“ und darauf, dass „das Gedicht“ ja eine Fälschung sei :- (
        Bravo! Cool!

        Der ANDERSHERKOMMENDE bzw. Andersdenke hat jeweils SCHLECHTE KARTEN im Claim der neuen Gruppe, es sei denn, er „bekennt“ sich ostentativ und verleugnet, paßt sich an, ÜBERTRUMPFT sogar noch …
        das ist bei Christen (und erst recht bei Superchristen) nicht anders als in jugendlichen Peergroups oder in Parteien, ja selbst in der Ehe,
        genannt SEKTEN.
        ______________

        Da helfen auch die Neusprechbegriffe wie OTHERING oder Mischehe nicht wirklich weiter.
        ABGRENZUNG, das vielversprehendste Hobby des ansonsten unterbeschäftigten Allround-Losers.
        Wir und die anderen…die Gruppe und ICH….z.B. hier. Ob und wie das Kollektiv über Leichen geht und das zu missionierende Menschlein weder Entschädigung noch Resonanz bekommt, interessiert doch keine S _ _ !
        https://www.evangelisch.de/inhalte/113501/19-10-2012/Evangelische%20Freikirchen%20-%20Im%20Glauben%20verbunden

        (*Apropos: ich würde mir meine mühsam erstandenen Selbstversorgerquadratmeter und die gesetzten Zäune nicht gern von Wildschweinrotten verwühlen lassen! )

        Das Kleben am Gewohnten, wenn es denn einmal per „Infizierung“ oder frühkindlicher Sozialisation festgeschrieben worden ist, erinnert oft auch an das Stockholm-Syndrom. Vieles kann KRANK machen!
        Wie immer der Glaube „verkauft“ wird…ob als GNADE oder was Erworbenes , Verdienst, Fleiß, Gelerntes …Allein die Wege widersprechen sich.

        Und wenn wir dann bei der Philosphie gelandet sind, nimmt es sich wohltuend aus, von Weltbürgern, weder rechts noch links zu lesen.
        [https://juergenfritz.com/2018/05/25/weltbuerger-schiller/]
        Der Mensch an sich trägt leider alles in sich. Nach wie vor. Gut UND Böse. Er bleibt das größte Monster!

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        • Finale schreibt:

          Fanatiker können Argumente und Fakten nicht zulassen.

          [h-ttps://www.frank-sacco.de/]

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        • Finale schreibt:

          lustig ist das nicht: der „Filter“ weigert sich gerade, einen bestimmten Link auszudrucken. Es geht um die Seite eines Arztes, dem Veröffentlicher des Buches „Krank durch Glauben“

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        • Finale schreibt:

          Korrekter Titel „Wenn Glaube krank macht“

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        • Finale schreibt:

          ff
          daraus, sehr interessant: Die Psychoanalyse des Christentums

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        • gelbkehlchen schreibt:

          Guter Finale, ganz herzlichen Dank für die vielen interessanten Links.
          Zitat: „Es ist schlicht Wahn, anzunehmen, ein ernsthaftes Predigen jenseitiger ewiger Strafen könne Kinder nicht erkranken lassen.“
          Genau das ist mir passiert. Im Beicht- und Kommunionunterricht 1960/61 in Heessen (damals eigenständig, heute zu Hamm gehörig), Bistum Münster. Ich war damals, geboren im Dezember 1951, 8 bzw. 9 Jahre alt. Die Lehrerin der katholischen Dorfschule Sankt Stephanus, Frl. Derschka, und die Geistlichen Pfarrer Halbeisen und Kaplan Booms predigten uns Kinder von der ewigen Hölle und dass wir in der Beichte alle Todsünden sagen müssten und keine Todsünde absichtlich verschweigen dürften. Ansonsten würde keine Sünde vergeben und man würde mit dem Missbrauch der Beichte eine neue Todsünde begehen. Auch mussten wir unsere Sünden auf einen Zettel schreiben und diesen Zettel im Beichtstuhl vorlesen. Das war damals, als die katholische Kirche noch eine starke Macht hatte, besonders in den katholischen Gegenden wie im Münsterland, mehr oder weniger gängige Praxis.
          Besonders das, aber nicht nur das, noch einige andere Sachen, haben mich in eine ca. 50 jährige Zwangsneurose gebracht, Maschinenbau Studium in Aachen gescheitert, eine 18-jährige Beziehung zu einer Frau gescheitert, 5 Kliniken, ein Vierteljahr als Penner im Wald. Ich habe das heute so ziemlich überwunden, aber durch die Psychopharmaka in den Kliniken habe ich Übergewicht bekommen und habe nun mehrere körperliche Probleme, die ich früher überhaupt nicht hatte.
          Die Verkündigung der katholischen Kirche hat sich heute dem Zeitgeist angepasst und verändert aber nicht die Lehre. Nachzulesen im Weltkatechismus (KKK), Katechismus der katholischen Kirche von 1992, also nicht so lange her. Man braucht ihn nicht kaufen, er ist auch im Internet auf der Vatikan Seite unter http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_INDEX.HTM.
          Nochmal ganz herzlichen Dank, Finale, für die vielen interessanten Links.

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        • Finale schreibt:

          @ Gelbkehlchen
          Das sindThemen DIE KEINER WILL! (möglichst schnell weg vom Tisch, ohne Aufarbeitung, ohne Empathie und ohne Wiedergutmachung) Ich kenne das, wenn auch nicht mit einem solchen Paket wie Sie. Aber auch für mich r e i c h t es!
          Fairerweise: ich bin kein „der“. Und ich „kämpfe“ nicht an der katholischen Front, sondern habe ein paar Aufräumarbeiten des temporären „Zwangs“-Aufenthaltes im Evangelikalismus getätigt, zu welchem ich aber paradoxer Weise nie selbst und richtig zugehörte.= „Co-Abhängigkeit“? (War es WEICHENSTELLUNG schon in der „liberaleren“ Kindheit oder erst im „Extremismus“ des Erwachsenenalters?)
          Konfrontiert mit den aktuellen Fragen, wer wir Deutschen denn nun sind, was wir der christlichen (Staatskirchen) Kultur und Tradition „zu verdanken“ haben, kann auch ich sagen: soll jeder glauben, was er will. Und diese „Basis“ hat sicher nicht nur „Schlechtes“ bewirkt. Dennoch fragt man sich als Frau, wer diese Mitmenschen in diesem Lande sind? Schaute gestern die‘ Story im Ersten‘: Vergewaltigung. Was für ein (gewordenes? Land! – oder war es zumindst in dieser Hinsicht shon immer so?) Was für eine Justiz! Dieses „System Justiz“! Was für eine (Männer-) Domäne Bundeswehr! Was für ein Schweigekartell der Kirchen usw.
          Ein Land, das nun noch weiter abgleitet in unendlich träger Ausharrung und Ausbeutung und Ämterdiktatur. Daran mußte ich gerade denken in einer amtlichen „Frauenrunde“ mit jeder „Menge“ ASSIMILIERTER Sozialarbeiterinnen (Emanzen? Singles?, Kita-Nutzerinnen?) , wo nur noch von Fallmanagerinnen die Rede war. Eine schiebt es an die andere weiter. 🙂 Was sonst? Passieren tut nichts.Kaum was. Nicht das Wichtige. Richtige. Nur Geschwafel drum rum. Hauptsache Protookolle…..Für das eigentlich NÖTIOGE fehlt das Geld!

          Ich bin u.a. Mutter von e i n i g e n Kindern. (nicht eins, nicht zwei, nicht drei, nicht vier, nicht fünf…) Eines ist früh verstorben. Eines schwerbehindert. Abtreibung war kein Thema. Aber als Irin hätte auch ich gewußt, wofür ich (unter gewissen Umständen) stimmen würde! !! Und was ich TUN würde! Entgegen der „Oberen Ver-Ordnung“!

          Um es deutlich zu sagen: der Mittelteil meines Lebens war wegen der „Religion“ SCH_ _ _ _ _ hoch unendlich. Ich habe unendlich viel Zeit damit verbracht, das vor mir selbst zu rechtfertigen und Bestätigung zu suchen. Zu lesen. Resonanz? So gut wie nie. „Resilienz“ ? Ja klar!
          Und ja, wenn das alles gut für jemand ist, dann soll er damit selig werden. ICH riskiere es gern, mein künftiges Himmelreich zu verspielen. Auch das, was ich erlebt habe wegen dem Fundamentalismus, ist nicht wieder gut zu machen! Und es ist immer noch ein Zeitstehler. Allein die Stunden ehemals in einem Schweizer Sekten (Aussteiger) Blog 😦
          Und so ein kleines Bisschen kann ich mich „beölen“, wenn ich „schadenfroh“ Texte finde – kleine Auswahl – tja, Evangelikale sind immer auf Erfolgskurs!freu – sei es im einen oder anderen „Lager“ wie —>***“Mission Gottesreich“ oder taz (oho) oder SZ (oho)
          [https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3894-3/devoted-frauen-in-der-evangelikalen-populaerkultur-der-usa/]
          [http://www.sueddeutsche.de/karriere/familie-als-beruf-arbeiten-im-abseits-1.3126203]
          [http://www.deutschlandfunk.de/usa-von-evangelikalen-und-ex-vangelikalen.886.de.html?dram:article_id=409720]

          Pay-artikel, taz:
          Pfarrerin über Evangelikale
          „Evangelikale schüchtern massiv ein“.
          Finanzstark, einflussreich und intransparent – der schleichende Machtanspruch der Evangelikalen hat ein unerträgliches Ausmaß angenommen, sagt Pfarrerin Kathinka Kaden.“
          taz: Frau Kaden, die Offene Kirche hat einen Brandbrief verfasst, in dem Sie vor dem steigenden Einfluss der Evangelikalen in Ihrer Landeskirche warnen….“
          daraus Leserbrief:
          ***“Mission Gottesreich“ im Ch. Links-Verlag erscheinen. Das Buch bestätigt alles, was Frau Kaden erzählt:

          „Sie sind radikal, sendungsbewusst und zunehmend erfolgreich: christliche Fundamentalisten in Deutschland. Die Bibel ist für sie Lebens- und Glaubensgrundlage, andere Religionen lehnen sie ab, alle Nichtchristen wollen sie bekehren. Homosexualität gilt als Sünde, Sex vor der Ehe ist verpönt, die Evolutionstheorie stellen sie in Frage. Nach Schätzungen leben in Deutschland mehr als eine Million von ihnen. Die Autoren haben zahlreiche fundamentalistische Gemeinden und deren Veranstaltungen besucht, mit Anhängern, Aussteigern und Theologen gesprochen, Internetforen beobachtet, Veröffentlichungen der bibeltreuen Christen ausgewertet, unzählige Predigten analysiert. Das Buch zeigt die Arbeit von entsprechenden Vereinen, Missionswerken und Lobbygruppen, informiert über autoritäre Strukturen, angebliche Wunderheilungen und Dämonenaustreibungen. Und es fragt, wie Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland mit diesen radikalen Gruppen umgehen.“

          STIMMT! Evangelikale SCHÜCHTERN MASSIV EIN!
          ________________________________________
          Kann ich nur unterstreichen!
          Zum Glück waren die Kinder raus! (Haben andere „Dach“Schäden!) Ganz ohne „Kraft zum Leben“ und Hirnwäschen
          [https://www.n-tv.de/politik/DeMoss-Stiftung-verteidigt-Kampagne-article132217.html]
          Die Evangelikalen interessierte es einen christlichen Sch_ _ _-.Dreck! „W i r sind nicht zuständig“….und : Wir haben kene Probleme“ 😦
          Na dann macht mal schön! In eurem Selbst-Sud.(verbotens Wort: selbst)

          (Sorry, langer Text, ohne Fehlerkontrolle)

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        • Finale schreibt:

          noch diesen Link
          [https://blog.tagesanzeiger.ch/hugostamm/index.php/1427/zuchtigung-im-namen-gottes/]

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      • Freya schreibt:

        Lieber Ulfried, ich danke dir. Hätte jetzt auch nicht gewußt, wie ich das alleine beantworten soll. Es ist ja auch nicht so, das ich jemanden überreden will; soll meinethalben jeder denken und glauben, was er will. Aber ich persönlich glaube nicht an Jesus aus Angst, sondern aus Liebe. Nur, wem will man das klarmachen, der nicht glaubt? Einstein war am Ende seines Lebens mehr von einer göttlichen Existenz überzeugt als je zuvor. Doch ich lasse es jetzt mal. Wie gesagt, ich habe aus freien Stücken die Taufe für mich gewählt, und ich wurde nicht irgendwie in Angst gehalten, sondern bin bei sehr liberalen Eltern aufgewachsen. Erinnern wir uns an D.Bonhoeffer „von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag…….“ in diesem Sinne….liebe patriotische Grüße von Freya

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  6. Aufbruch schreibt:

    Es ist interessant zu lesen, wie sich die Geister an Jesus und am Kreuze scheiden. Nichts anderes hat Jesus vorausgesagt. Er wusste, dass viele an seiner Person Anstoß nehmen würden. Ob er auch vorausgesehen hat, wie das Kreuz politisch instumentaisiert werden wird, weiß ich nicht. Jedenfalls wollte er das nicht. Schon zu seiner Zeit hat er weltliche Obrigkeit und Gott voneinander getrennt. Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört und gebt Gott, was Gott gehört. Den gläubigen Menschen wird das Kreuz in öffentlichen Gebäuden zwar nicht stören, er muss es aber ncht dort haben. Er hat es in den Kirchen und ggf. auch zu Hause. Dort wird es ihm niemand streitig machen. Wahlwerbung machen mit dem Kreuz? Nein, wer seinen Glauben bekunden will, soll entsprechend leben und Beispiel geben, auch in der Politik.

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    • Jesus hot gsocht schreibt:

      und Gott stellt jeden an seinen Platz? Was wär mein Preis gewesen????
      Für mich war Tennisspielen zu teuer. (obwohl mein größter Sportwunsch : -) ) Ebenso Rinderfilet essen. Weiß nicht wie Hummer schmeckt. Oder Austern….Das Reisen ganz vergessen….Jahrzehntelang „kontemplativ“ die Kartüffeln geschält…Bis die Finger mit Exemen und Neurodermitis streikten. („Das Mädchen ohne Hände“?) Will damit sagen: Vergiß diesen Zwingherrn!
      Naja…für Männer sieht das alles nochmal etwas anders aus…und sei es nur das Makkus-Prachthaus :- )

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  7. Ulfried schreibt:

    Was muß das für ein Gott sein der Geschöpfe ins Leben ruft und ihnen dann befiehlt sich gegenseitig umzubringen?
    Koran 9:5: „Sind die heiligen Monate abgelaufen, dann tötet die Beigeseller \[Götzendiener\], wo immer ihr sie findet, ergreift sie, belagert sie, und lauert ihnen auf aus jedem Hinterhalt.“
    Geht’s noch?
    Hier sei nochmals an das Liebesgebot unseres wahren Gottes in Jesus Christus erinnert.
    Es gibt heuer auch viele Zeitgenossen die sagen:
    „Ja, aber die Christen haben auch Menschen getötet!“
    Niemals haben Christen getötet! Religion heißt Verbindung mit Gott in Liebe und das ist das aus dem Jüdischen hervorgegangene Christentum. Schließlich hat Gott Sein Wort als Liebe verkündende Weisheit in den Stamm David eingezeugt.

    Dazu Folgendes:
    Wenn ein Mensch sich christlich benennt und ohne Not tötet, dann ist der kein Christ, sondern nennt sich nur so. Denn Jesus hat das Töten in Seinem Namen nicht gestattet.
    Markus 12,28-34
    28 Ein Schriftgelehrter hatte ihrem Streit zugehört; und da er bemerkt hatte, wie treffend Jesus ihnen antwortete, ging er zu ihm hin und fragte ihn: Welches Gebot ist das erste von allen?
    29 Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr.
    30 Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft.
    31 Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.
    32 Da sagte der Schriftgelehrte zu ihm: Sehr gut, Meister! Ganz richtig hast du gesagt: Er allein ist der Herr und es gibt keinen anderen außer ihm
    33 und ihn mit ganzem Herzen, ganzem Verstand und ganzer Kraft zu lieben und den Nächsten zu lieben wie sich selbst, ist weit mehr als alle Brandopfer und anderen Opfer.
    34 Jesus sah, dass er mit Verständnis geantwortet hatte, und sagte zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes. Und keiner wagte mehr, Jesus eine Frage zu stellen. Wenn ein Moslem sich als Moslem bekennt und tötet, dann ist er ein wahrer Moslem, denn Mohammed befiehlt das Töten im Namen Allahs.
    Sure 2, Vers 191: „Und erschlagt sie (die Ungläubigen), wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wannen sie euch vertrieben; denn Verführung zum Unglauben ist schlimmer als Totschlag“.
    Mt 7,16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen?
    Wenn Islamisten heuer Christen und Juden massenhaft töten, nennt das der neue Faschismus „SÄUBERUNG“! Ethnische Säüberung!! Ist das schon mal irgendwem aufgefallen? Sind wir Juden und Christen „Schmutz“??
    Und hier noch ein Statement der Freimaurer- Immobilien- Gesellschaft „Zeugen“ Jehovas:
    O- Ton der „Zeugen“ Jehovas:
    >>Immerhin haben wir als Anbeter Jehovas eine Verantwortung, die wir nicht vernachlässigen dürfen. Dazu gehört, entschlossen die Vernichtung der Christenheit anzukündigen…<<
    Wachtturm Studienausgabe 15. März 2011

    Zur Toleranz mit solch gefährlichem Schwachsinn, rufen derzeit der Papst und auch einige Kardinäle in Deutschland auf!
    Diese Freimaurer- Figuren begreifen nicht, daß sie selbst im Fadenkreuz des Antichristen stehen wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Und das wird in nicht allzu langer Zeit sein.
    Brauner und Rot- Grüner Faschismus versuchten und versuchen uns als Christen zu eliminieren. Den Fels Petri zu überwinden ist diesen blutrünstigen Deppen in zweitausend Jahren nicht gelungen und sie werden auch im End- Kampf scheitern. Leider wird das viele Opfer kosten.
    Wenn wir nicht zu unseren christlichen Wurzeln zurückfinden werden sich unserer Probleme existentiell verstärken.

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    • Freya schreibt:

      Danke lieber Ulfried. Gestern war ja auch irgendwo eine Anfrage an Dich, Peter Helmes und mich, von Gelbkehlchen. Ich weiß nicht, ob Du die Fragen gelesen hast, aber Du hast sie hiermit alle beantwortet. Und jetzt hoffe ich, das Gelbkehlchen das auch findet. ,-) passt gut zu gestern ! lGFreya

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  8. Finale schreibt:

    nur so viel:
    ….“Historisch verbrieft ist hingegen, dass die katholische Kirche bis in die Neuzeit dem christlichen Credo von Moral und Ethik nicht nachlebte. Die blutige Spur, die sie hinter sich herzog, ist belegt. Unbestritten ist auch, dass sie Steigbügelhalter von politischen Despoten war, die ihre Völker knechteten.

    Wenn also die christlichen Kirchen für sich reklamieren, die humanistischen Entwicklungen gefördert zu haben, ist dies über weite Strecken eine Geschichtsklitterung. Denn: Nicht sie haben die Standards gesetzt und die zivilisatorischen Prozesse gefördert, vielmehr hat die Zivilgesellschaft mit ihren geistigen und kulturellen Errungenschaften die Kirchen gezwungen, sich anzupassen und ihre autoritären und repressiven Verhaltensweisen teilweise aufzuweichen. “ [https://www.watson.ch/Blogs/Sektenblog/265085422-Hat-Jesus–Tod-am-Kreuz-die-Welt-zum-Guten-veraendert–Zweifel-sind-angebracht]

    Weiß doch aktuell Bettina Röhl, dass nicht die 68er eine Umstimmung geschaffen haben, sondern dass eine liberalisierte Gesellschaft erst die 68er aufs Tablett bringen konnte. >Nachhören
    [http://www.deutschlandfunk.de/bettina-roehl-vs-armin-nassehi-gab-es-68.2927.de.html?dram:article_id=418540]

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    • Ulfried schreibt:

      Finale – und genau das ist falsch was du hier schreibst und durch die moderne Geschichtsschreibung längst widerlegt. Niemals hatte die katholische Kirche das Recht resp. die Möglichkeit Menschen zu foltern oder zu töten. Das Jus Gladis lag immer in der Hand der weltlichen Macht. Die Inquisition wurde gegründet um das Hexen- Töten in Deutschland zu verhindern und den suizidalen Katharern den Boden zu entziehen.
      http://www.clubderdenker.eu/index.php?option=com_content&view=article&id=49:hexenverfolgung-wahrheit-oder-justizirrtum&catid=39:religion-a-glaube&Itemid=57

      Entnommen aus der Zeitschrift GEO April 2010 (04/2010 GEO 65)
      Neues vom Scheiterhaufen
      Historiker haben die >>Causa Hexenverfolgung<<
      Neu aufgerollt. Ergebnis: Viele Opfer waren männlich.
      Viele Täter gar nicht katholisch. Die Inquisition war
      vergleichsweise zurückhaltend. Und die Horrorzahlen
      der Verbrannten und Gefolterten: übertrieben. Von Fred Langer
      Auch hier ist Einiges für Bild- und Spiegel jünger zu lernen:
      http://www.zeitenblicke.de/2004/03/gehm/
      In seinem Kompendium "GEWALT UND TOLERANZ" hat Arnold Angenendt die wahre Geschichte ins rechte Licht gerückt.
      Finale schreibt: 28. Mai 2018 um 05:37
      "nur so viel: ….Historisch verbrieft ist hingegen, dass die katholische Kirche bis in die Neuzeit dem christlichen Credo von Moral und Ethik nicht nachlebte. Die blutige Spur, die sie hinter sich herzog, ist belegt. Unbestritten ist auch, dass sie Steigbügelhalter von politischen Despoten war, die ihre Völker knechteten."
      Bitte Finale um seine "historische Verbriefung" – aber faktisch fundiert und kausal.
      Studiert Geschichte richtig und dann redet. Statt dem Verbrecher Luther zu huldigen hätten wir den Groß- Inquisitor und Lebensrechtler Friedrich von Spee die historische Ehre erweisen sollen, der im Auftrag des Papstes den weltlichen Tötungswahn bekämpfte. Die Inqusition gilt heute unter Gelehrten als die Grundlage rechtsstaatlicher Ordnung. Doch daß geht in einige Köpfe nicht hinein, die einer links- faschistischen Ideologie mehr trauen als der Wahrheit.
      Mal sehen wie das Erwachen wird?!

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      • Finale schreibt:

        Für mich ist es relativ einerlei ob sich ein sonnengewöhnter Selbstdarsteller in Talkshows, Herr Lütz, an Angenend bedient und einmal mehr „die Wahrheit“ ins rechte Licht rückt und daran verdient. Natürlich!
        Was nicht alles kaschiert oder verharmlost wird!
        Das (meist männliche) Gesehenwerdenwollen um im Mittelpunkt zu stehen, ist oft immer noch eine „christliche Eigenschaft“. Häufig auch bei den ehemaligen Saulussen, die sich zum Paulus gemausert haben mit einer üblen Geschichte am Stecken und welche dann die Schäflein zwecks Missionierung zusammen trommeln, koste es, was es wolle.
        Für mich persönlich war das Thema Hexe relevant an einer meiner biografischen Stationen
        [http://www.hexen-franken.de/]
        [https://www.br.de/radio/br-heimat/sendungen/fraenkische-gschichten/birke-griesshammer-angeklagt-gemartert-verbrannt-100.html]
        Rein aus „frauenrechtlerishem“ historischem Interesse.
        Ansonsten überwog das Zerstörerische des Glaubens -des „richtigen“ – und leider richtenden Glaubens der Gegenwart.
        Aber heute ist heute. Und ich habe einige Häute abgestreift.
        Überhaupt nicht verwunderlich war es, auf meinem bitterlichen und bescheidenem „Erkenntnisweg“ jeweils die Doppelmoralen wahrzunehmen, dass .z.B. im Schattenreich der so Glänzenden, der Opulenten und nach aussen Darbenden so ungeheuerlich Abstruse gedeihen konnte, wie aktuelle Missbrauchsvorkommnisse zu Hauf..

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  9. greypanter schreibt:

    Liebe Diskussionsgemeinschaft! Die rege Teilnahme an dieser Diskussion lässt für die Zukunft Deutschlands hoffen. Allerdings sind nur Wenige bereit, den mutigen Schritt zu wagen und sich aus der traditionellen Umklammerung durch eine widersprüchliche, mit weltfremden Idealvorstellungen operierenden Religion zu lösen. In Wirklichkeit ist es befreiend, sich selbst als Teil der mit unseren Sinnen und unserem logischen Verstand erfassbaren Welt zu verstehen und zu akzeptieren. Das bedeutet nicht, dass man sich für allwissend zu halten braucht und davon ausgeht, die letzten Geheimnisse des Universums ergründet zu haben.

    An dieser Stelle macht Max Planck den entscheidenden Denkfehler: In seiner Unwissenheit bezüglich der noch nicht ergründeten Geheimnisse der Natur verfällt er in Überheblichkeit und behauptet ohne irgendeine stichhaltige Begründung aus der Autorität seiner Persönlichkeit heraus die Existenz eines Gottes. Damit verfällt er wieder in den uralten Hokuspokus aller Religionslehrer, die ihre Legitimation aus ihrem eigenen Wissen um Gott schöpfen. Damit beißt sich die Schlange des Bösen in ihren eigenen Schwanz.

    Darum ist es ehrlicher, die Begrenztheit der eigenen Erkenntnisfähigkeit einzugestehen. Betrachtet man nur die letzten hundert Jahre, so wurden in dieser Zeit so viele neue Erkenntnisse gewonnen, Theorien aufgestellt und wieder verworfen, dass man erwarten darf, längst noch nicht alle möglichen Erkenntnisse zu besitzen. Dies sollte uns zum Eingeständnis der eigenen Beschränktheit veranlassen und zu einer großen Demut und Bewunderung für die mit unseren Sinnen nicht erfassbaren Geheimnisse des Universums. Diese als einen Schöpfergott zu personifizieren, mag einfachen Gemütern helfen, die unergründeten Geheimnisse zu akzeptieren, entspricht eher einem nach Wahrheit suchenden Geist.

    Nur wenn die Menschheit in diesem Sinne die Fesseln der Religionen abschüttelt, vermögen wir den Islam zu besiegen. Andernfalls wird unsere Zivilisation an ihm zu Grunde gehen.

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  10. Thаnkѕ for finally talking aboput >Am Kreսz scheiden sicһ die Geister – Gedankken ᴢur Wοche | Conservo <Liked it! http://dodiblogw6h.storybookstar.com/jasa-seo-murah-kaskus

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  11. Ulfried schreibt:

    Besser wir Christen erkennen Leute, die mit agnostischem Fanatismus ihrer „Begrenztheit der eigenen Erkenntnisfähigkeit“ uns Christen diffamieren, ihren atheistischen Irrglauben als Heilsbringer verkünden und nichts begreifen. Diese Menschen wollen uns ihren stupiden Irrglauben, der alles Geistige ausgrenzt, alle Botschaften Marias ignoriert als ihr materielles Weltbild aufs Auge drücken. Max Planck hat den Nobel- Preis nicht für solchen Pippifax bekommen. Diese Leute bezeichnen allen Ernstes den Islam als Religion und bereiten diesem Glauben einen geradezu triumphalen Einzug in unserem christlich- deutschen Abendland. Anschließend regen sie sich darüber auch noch selber auf.
    Wie weit wir mit solchen Ideolog(i)en gekommen sind, sehen wir jetzt in erschreckender Wahrheit.
    Das Evangelium nach Matthäus Von der Entweihung des Heiligen: 7,6
    6 Gebt das Heilige nicht den Hunden und werft eure Perlen nicht den Schweinen vor, denn sie könnten sie mit ihren Füßen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen.

    Das versuchen die grad eben!!

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    • Finale schreibt:

      Stimmt. Ich bin begrenzt! Und ich liebe meinen Hund! Diffamieren (so wie ich von „wahren Christen“ diffamiert worden bin) ist nicht meine Absicht. Ich komme von ziemlich gläubig-kindgläubig, Phase magisches Weltbild- (aber das genügt nicht 😦 ) bis an die Erfahrung mit A U S E R W Ä H L T E N. Ich habe alles gelesen: von Irrfahrter über Irrglaube und Wahrheit , Theolounge undund …auch das Matthäus-Wohlstands-Evangelium. Aber was hab ich mit Islam am Hut? Ausser nichts. Es gibt genug, was mir HEILIG ist! Und wo ich DEMÜTIG bin! Und Irrlehren verbreite ich meines Wissens keine. Will zu nichts missionieren.
      Aber was ich final sage, werter Ulfried, zu deiner „Linie“: NEIN DANKE!

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    • greypanter schreibt:

      Hallo Ulfried! Wer auf so primitiver Ebene argumentiert, dem ist nicht zu helfen. Auch nicht mit Argumenten beizukommen, weil die Nase zu tief im Dreck steckt.

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  12. Freya schreibt:

    Lieber Ulfried, ist ja schon bemerkenswert, das hier heute noch geschrieben wird, Und nein, ich mache hier nicht mehr mit, ich bin schon da ausgestiegen, wo Du meintest: „Erkennen wir sie…..“ Ich will nur Dir noch kurz was sagen, falls Du noch vorbei kommst. Für mich (übrigens auch für Psychologen) haben Menschen wie Du, die über eine spirituelle Wahrnehmung verfügen und diese in ihre sonstigen kognitiven Möglichkeiten einbinden, ein riesengroßes zusätzliches Universum an Denkweisen zur Verfügung, die eigentlich das -rein materielle Denken- primitiv aussehen lassen. Ich liebe es, mich mit spirituellen Menschen zu unterhalten, es müssen nicht immer nur gläubige Christen sein. Es hat doch eine ganz andere Tiefe, was diese Menschen anzubieten haben und wie sie ihre Umwelt und ihr Leben bereichern. Mitnichten finde ich, das Du auf einer primitiven Ebene argumentierst. Es freut mich immer, wenn Du dem Gespräch einen zusätzlichen Aspekt, eine persönliche offene und ehrliche, daher auch angreifbare Haltung zeigst. liebe Grüße von Freya

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    • greypanter schreibt:

      Hallo Freya! Im Gegensatz zum Kommentar von Ulfried sehe ich bei Ihnen ein Niveau, auf dem sich diskutieren lässt: Da wäre zunächst die Feststellung, dass die von Ihnen angesprochene Phantasiewelt des Spirituellen eine bis zum letzten Halm abgegraste Wiese ist. Da wächst kein Futter mehr, welches einem der Realität verbundenen Wesen Nahrung geben könnte. Das hungrige Blöken, das von dieser Wiese zu vernehmen ist, kann einen Realisten allenfalls amüsieren, eher jedoch langweilen und in seiner Dumpfheit abstoßen. Meine Aufforderung lautet: Springt endlich über den Zaun und denkt darüber nach, wieviel Wunderbares unser Kosmos zu bieten hat. Von den neuesten Erkenntnissen der Quantentheorie im Mikrokosmos, welche weit über Max Plancks Wissen und Theorien hinausgehen, oder bei der Astronomie im bisher erkundeten Weltall will ich erst gar nicht anfangen. Ihr werdet kaum davon gehört haben, im Gegensatz zu einem der Welt aufgeschlossen und neugierig begegnenden Menschen. Schaut euer Handy an und versucht zu begreifen, welch immenses Wissen um die Geheimnisse der Natur darin verbaut ist. Nutzt die Mosaiksteinchen der Weltgeschichte, um daraus Rückschlüsse auf unsere Zukunft zu ziehen. Begreift die Denkweise von Persönlichkeiten der Gegenwart und der Geschichte, um die Handlungsweise der wichtigen Politiker zu verstehen und vorhersagen zu können. Erschließt euch die Denkweise eines Moses, Jesus und Mohammeds, um die Religionen in ihrem historischen Umfeld zu sehen und als menschliches Machwerk des Machtgewinns zu entlarven. Wie beschränkt ist dagegen eure spirituelle Denke.

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      • Ulfried schreibt:

        >>(…)Schaut euer Handy an und versucht zu begreifen, welch immenses Wissen um die Geheimnisse der Natur darin verbaut ist(…)<>darin verbauten Wissen<< eines greypanter. Greypanter, solltest du jedoch interessiert sein woher ich mein Wissen in 20 Jahren Selbststudium habe und dadurch zum Katholizismus konvertierte, bin ich gern bereit dir die Quellen offenzulegen – das ist ein ehrliches Angebot ohne falsche Hintergedanken – versprochen.
        Gruß Ulfried

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  13. Freya schreibt:

    Lieber greypanther, Danke schon mal, das Sie mir einen gewissen Unterhaltungswert zubilligen. Langweilen wollte ich Sie freilich nie. Und alles, was Sie sagen, ist doch für mich nicht fremd. Das alles, zitat :
    „Von den neuesten Erkenntnissen der Quantentheorie im Mikrokosmos, welche weit über Max Plancks Wissen und Theorien hinausgehen, oder bei der Astronomie im bisher erkundeten Weltall will ich erst gar nicht anfangen. Ihr werdet kaum davon gehört haben, im Gegensatz zu einem der Welt aufgeschlossen und neugierig begegnenden Menschen.“ schließt sich für mich doch nicht aus. Glauben Sie tatsächlich, wie in einer anderen Zeile, zitat:
    „Da wächst kein Futter mehr, welches einem der Realität verbundenen Wesen Nahrung geben könnte. Das hungrige Blöken, das von dieser Wiese zu vernehmen ist, kann einen Realisten allenfalls amüsieren, eher jedoch langweilen und in seiner Dumpfheit abstoßen. “ ich säße in einer Traumwelt rum und blöke hungrig nach dem nächsten Ratschlag Gottes, von dem ich mir, blöd wie ein Schaf, nicht vorstellen kann, woher er überhaupt kommen soll und deshalb „leere Wiesen“ abgrase? Gut, ich kann Sie nicht vom Gegenteil überzeugen, das akzeptiere ich. Und es liegt mir fern, Ihnen mit meinen, ganz bestimmt sehr persönlichen, Argumenten in irgendeiner Weise sagen zu wollen, ich hätte die Antworten auf alle Fragen. Nein, ich kann Sie, lieber geypanther, schätzen und mich dafür interessieren, was Sie denken, selbst wenn Sie ein Außerirdischer wären ,-)

    Es wird uns aber letztlich entzweien und nicht dazu führen, das wir unser Land retten, wenn wir uns darin verlieren, darüber zu streiten, was jeder nun zu glauben, sich berechtigt fühlt. Wir stehen doch gemeinsam für unser Land, habe ich das richtig verstanden? Und Sie und ich wußten schon immer, das es viele Glaubensrichtugen und Vorstellungen gibt, die wir ebensowenig tragen, und dennoch können wir sie existieren lassen. Doch hier passiert ja gerade das Gegenteil mit unserem Land. In einigen Jahren, oder schon bald dürfen Sie und ich diese Dinge, in dieser Form nicht mehr auslabern, dann ist hier zappe….und zwar mit allem. Einstein und Max Planck sind raus, jetzt geht es um uns. Lassen wir uns besser nicht spalten. Ich danke Ihnen ebenso wie Ulfried, für ihre aufrichtige, klare und offene Ansage und Sprache. Wir sind das Volk, sag ich mal einfach so 😉
    liebe patriotische Grüße von Freya

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    • Ulfried schreibt:

      Danke Freya für deine vermittelnden Worte. Es ist für mich als Christ unverständlich wie es soweit kommen konnte, daß Menschen unsere Religion derart in den Schmutz ziehen. Dagegen wehre ich mich und es ist nicht mehr hinnehmbar, uns Christen in Deutschland in den Dreck zu ziehen und vorm Islam einen Kotau zu machen. Wo soll das enden?
      Oder ist das bittere Ende schon in Sicht und greifbarer Nähe?
      Lieben Gruß Ulfried

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  14. gelbkehlchen schreibt:

    Ihr guten Leute, werft euch nicht gegenseitig Primitivität vor, das Ist kein Argument. Akzeptiert die anderen Meinungen oder versucht, den anderen mit guten Argumenten zu überzeugen. Das sage ich als jemand, der stark vermutet, dass alle Religionen von Menschen gemacht sind, und zwar von Menschen, die einen starken Machtinstinkt haben, und sich selbst die unbewiesene Verbindung zu einer Höheren Autorität zuschustern, um ihre Macht damit zu stärken. Das war schon bei den Alten Ägyptern so.
    Allerdings bin ich kein Atheist, sondern Gottgläubig, weil ich ungefähr weiß, wieviel hochintelligente Mathematik in der Physik, im ganzen Universum steckt. Man denke an die vielen physikalisch- mathematischen Formeln, z.B. Kraft = Masse * Beschleunigung, die eigentlich viel komplizierter ist, weil sie mit Vektoren im 3-dimensiolanen Raum und den Ableitungen vom Ortsvektor und der Geschwindigkeit zu tun haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese hochintelligente komplizierte Mathematik ohne einen schöpferischen Geist, nur durch Zufall entstanden ist.
    Und wir Menschen haben zwar diese Mathematik entwickelt, aber diese mathematische Ordnung haben wir nicht ins Universum hineingelegt.
    Ich habe entdeckt, dass auch ein großer Physiker, Galileo Galilei, Vorbereiter von Newton, so ähnlich dachte.

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    • Ulfried schreibt:

      Lieber Gelbkehlchen,
      deinen Worten stimme ich fast vollständig zu bis auf eines; (…)daß alle Religionen von Menschen gemacht sind, und zwar von Menschen, die einen starken Machtinstinkt haben, und sich selbst die unbewiesene Verbindung zu einer Höheren Autorität zuschustern, um ihre Macht damit zu stärken. Das war schon bei den alten Ägyptern so (…)
      Ich glaube, daß es nur eine Religion (Verbindung mit Gott) gibt und die ist von Gott gemacht:
      Johannes 14,5-11
      5 Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie können wir dann den Weg kennen?
      6 Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
      7 Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.
      8 Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns.
      9 Jesus sagte zu ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater?
      10 Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke.
      11 Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, dann glaubt aufgrund eben dieser Werke!
      Lieber Gelbkehlchen, 1998 brach meine heile Welt zusammen, als ich als kleiner Bauunternehmer dem Philipp- Holzmann- Betrug des Fischer- Schröder- Regimes zum Opfer fiel unter Steigbügelhaltung der Merkel. Meine letzte Baustelle war das Müllheizkraftwerk Pirmasens – ich wurde brutal enteignet und hatte über Nacht genau 503.000,- DM Schulden. Ich verlor damals meine Familie, Existenz und verbrachte eine Nacht unter einer Brücke mit Pennern und Schnaps. Danach lernte ich meine Freundin Maria kennen. Kurz darauf mußte ich in die Klinik und bekam eine neue Hüfte. Dort kamen mir erstmals Schriften von Propheten in die Hand und ein Schweizer Schriftsteller ermunterte mich da weiterzumachen. Da meine damalige Frau die Firmenkasse geplündert hatte und in die Schweiz auswich, hatte ich auch noch einen Haftbefehl wg. Steuerhinterziehung an der Backe. Doch die Schriften die ich bekam ließen und lassen mich bis heut nicht los. Ich habe Bücher über deutsche und Religions- Geschichte gewälzt. Durch den Holzmann- Betrug bekam ich Einblick was damals wirklich passierte; die Mafia hat dort unter dem Protektorat von Schröder, Fischer, Merkel Geld gewaschen!!
      Dann 1999 hat sich dieses Neo- Faschistische Regime am brutalen Bombenterror der Nato- Komplizen in Jugoslawien beteiligt und tausende unschuldige Zivilisten ermordet. Diese „Gutmenschen“ furzen und beschmutzen bis heute unser deutsches Parlament.
      Um die unverschuldete Pleite auszugleichen habe ich mich auf einen Vergleich eingelassen und 12 Jahre lang Monat für Monat 1.000, Euro (der kam damals) abdrücken müssen. Das ging nur, weil ich als Fernfahrer das leisten konnte und meine Maria bis heute zu mir steht. In drei Monaten beende ich diese Qual mit der Fernfahrerei und gehe in Rente mit knapp 1.000, Eumel mtl.
      Ich glaube fest, daß Gott – Jesus – mir einen Fingerzeig gab das weltliche Leben zu beenden und geistige Schätze zu sammeln. Ich habe früher an der Börse gezockt und eigene Options- Produkte kreiert. Ich habe Menschen, die keine Arbeit hatten fast beleidigt. Heute tut mir das alles aufrichtig leid. Ein Saulus bin ich nicht – doch geläutert. Habe mir eine kleine Landwirtschaft angeschafft und werde hauptsächlich von dem leben was ich dort selbst anbaue, im festen Vertrauen auf
      Jesus Christus. Ich bin fast im Frieden mit mir und meinem Schöpfer. Ich glaube an das Gute im Menschen. Du, Freya, Conservo und viele andere bestärken mich darin auch meine Gegner.
      Gruß Ulfried

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      • gelbkehlchen schreibt:

        Du hast viele Schicksalschläge hinnehmen müssen wie ich auch. Trotzdem solltest du die Logik nicht verlassen. Ich kenne ebenfalls das Neue Testament ziemlich gut, war auch in der Bibelstunde in der Freikirche, weiß aber, dass es in den biblischen Aussagen ziemlich viele Widersprüche gibt. Du kannst nicht jemanden mit Bibelsprüchen überzeugen, der der Bibel misstraut.

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        • Ulfried schreibt:

          Gelbkehlchen, da hast wohl recht, bin kein Missionar und will nur hinweisen auf Erkenntnisse die ich selbst haben durfte. Bin zwar zur katholischen Kirche konvertiert aber nicht wegen deren Rituale, sondern des Wortes unseres Herrn Jesus Christus. Hoffe du verstehst mich da. Gruß Ulfried

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  15. fh schreibt:

    ich kenne einen zeitgenössischen Künstler (mehrfachbegabt), der als Kind vom nüchternen „orthodoxen“ Protestantismus eine Tür zum Katholizismus mit seiner überbordenden Vielfalt und Reichtum, usw., öffnete. Aus diesem „Kulturschock“ heraus hat er seine Professionalität, seine Bestimmung, seine S P I R I T U A L I T Ä T, seinen Weg entfaltet. Grandios.

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  16. Ulfried schreibt:

    Lieber Peter Helmes – Conservo, dieser Beitrag von Jörgen Bauer, wirft wohl mehr Emotionen und Kontroversen auf als manch anderer Artikel, und das ist gut so. An der Gretchen- Frage, Margarethe zum Antichrist:
    „Nun sag’, wie hast du’s mit der Religion?“
    ist wohl heuer zum Kernpunkt der Gesellschaft geworden ob es wer begreift oder nicht.
    Ich denke, mit Pfarrer Pietrek wäre auch ein weiterer guter Kommentator hier präsent. Dessen Buch: DER MANN DER DIE WELT VERÄNDERTE, hat vielen die Augen geöffnet. Auch dessen Kampf für das Leben Ungeborener ist belegtes Beispiel für gelebtes Christentum. Ich habe nicht mehr viel Zeit, weil auf meiner kleinen Farm kein Handy funktioniert, doch ich werde versuchen dennoch meine Meinung einzubringen.
    Gruß Ulfried

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    • Finale schreibt:

      ich behaupte mal, dass es sich für einen Mann mehr auszahlt sich in dieser „Firma“ zu beteiligen. Als Mitprofiteur und Krone der Schöpfung in der Unterordnungs-Ableitung Gott-Mann-Frau. Dennoch laufen mehr Frauen in die Kirchen bzw. Hauskreise , um zu d i e n e n und mehr Frauen verlassen die Nester (= Herkunft mit Eltern, Beruf, Freunde, Heimat) , während die biblische Anweisung ignoriert wird: „Ein Mann wird Vater und Mutter verlassen…..“ Mag wohl sein, dass aus dieser Ungleichheit die feministische Theologie entstand. Oder frau sich den Wurzeln der Religionen zuwandte: den matriarchalen Spuren.
      Es ist auffällig und bestätigt sich einmal mehr auch unter angeblich Diskussionsfreudigen und angeblich Meinungstoleranten, dass am christlichen Kontext Gescheiterte selten „Gehör“ finden. Das geht parallel einher mit der Feststelung, dass, wer sich auf einen AfD-Blog begibt, kaum Bestätigung für (Selbst-)Kritik findet. Entweder – Oder. Ein bisschen schwanger geht nicht.“ Wer nicht für mich ist, ist gegen mich“.
      Ich bin aber nicht gut im Krötenschlucken!
      Die andere Seite, die Ausgrrenzung, die Schicksalsschläge, die HEIMATLOSIGKEIT, die Einschüchterung, die Unterdrucksetzung, die Benachteiligung, die Gehirnwäsche und Manipulation-Erpressung, die Zwangsverordungen, die Nötigung zur Gleichschaltung, zum Bekenntnis, zur stetigen Bestätigung „ich bin eine von euch“, auch zur Selbstverleugnung….DIE NÄCHSTENLIEBE ALS TAUSCHWERT GEGEN BEKEHRUNG. DAS ALLES (und noch vielmehr) IST FÜR MICH CHRISTENTUM!
      Heraus sticht die Umtriebigkeit, Frauen möglichst viele Geburten aufzudrücken (anders formuliert hat es Michael Blume mit der Erforschung der Reproduktionsfreudigkeit in patriarchalischen Religionen) und das Leben schützen zu wollen! Tja, solange man mit Schildern auf der Brust aufwarten kann. Oft genug hieß es wohl in katholischen als auch in anderen superchristlichen Zusammenhängen, Behindertung sei eine Strafe Goittes. Ich frage mich als Praktikerin seit Jahrzehnten, die ich u.a. ein mehrfach schwerbehindertes Kind ins Erwachsenenleben begleitet habe, wo sich Christen explizit für Förderung, Entlastung, Annahme usw. stark gemacht hätten! :- ( (über Institutionen der „großen Kirchen“ „privat“ hinaus)
      Ich kenne (vom Ansehen) die Prachtbauten -Immobilienbesitze**- der EAD am Starnberger See, die Golfplätze , die Bonzenlimousinen usw. aber an gewissen Dingen machen sich gewisse Leute nicht die Hände schmutzig! (**analog die Immobilienbesitze der katholischen Kirche)
      Meine „Bestätigung“ habe ich nicht in Clübchen gefunden!
      Sondern in den vielen Leidensgeschichten und Aussteigerbiografien von (angeblich undtatsächlich) GESCHEITERTEN :-(.
      Was mich jetzt neuerdings nochmals reaktiviert die Sache nicht seelenzuvergraben und ruhen zu lassen, ist ein gewisses Nachdenken und Differenzieren zu den forcierten Einwanderungsverhältnissen. Auch eine neuere Bewertung der deutschen Herkunfts-Nachkriegszeiten soweit sie die eigenen Weichenstellungen betrifft (Ostpreussen-Flüchtlingssippe) und der Bemühungen einen Platz (am Tisch) des Lebens zu finden. Eben auch „Erinnerungskultur“.
      Es ist den meisten dieser „Mit-Menschen“ kaum bewußt, welche Startunterschiede es a) für Kinderreiche und b) für generationenvererbte Verzögerungen bedeutet.
      Gerechte Verhältnisse herrschten hier nicht auf „Gottes schönem Planeten“! Aber ich extrapoliere sie nicht in Gegenteilsform in ferne kalte blaue kosmische Zukunftswelten. (frei nach CGJ)
      Es hat sich mir bedauerlicherweise auch nicht eschlossen, was das Leben denn nun ist!
      Der „Kurs“ im Evangelikalen hieß stets ERFOLGSKURS. (in jeder Hinsicht)
      Ganz anders also der Stellenwert des Scheiterns vs des „Plänemachens“. (BTW: interessanter Beitrag neulich auf ndr info in „wissen was die Welt bewegt“ mit Allan Guggenbühl und Holger Reiners -Die gezähmte Depression)

      Die einen durften ihr Leben nicht gestalten!
      UND WAS FÜR EIN MACHTPOLITISCHES TAUZIEHEN UM DIE AUTONOMIE (UN-ABHÄNGIGKEIT) DER FRAU! …nicht mit mir!

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      • Finale schreibt:

        das waren schon übelste Machenschaften niederster Bevormundung, wie etwa das KONTAKTVERBOT! (andererseits durfte man sich in der teuersten Stadt der Welt, Zürich, im ICF suhlen! :-)…“oben sein, wer dazu gehört“ )
        „Mischehen“ waren gleichermaßen verboten, wie im Katholischen.
        Und dass „Sport vom Teufel“ war, nun ja…(hatte man in USA wohl vergessen…mit den Event-Mega-Diät-Casting-Churches)
        Die Gemeinsamkeiten des christlichen Fundamentalismus mit dem Islam sind nicht nur Hugo Stamm aufgefallen.
        [https://www.watson.ch/Schweiz/Blogs/368728894-Die-Temperaturen-steigen–doch-das-geistige-und-religioese-Klima-wird-kalt—–saukalt]

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  17. greypanter schreibt:

    Abschließend ist festzustellen, dass meine Argumentation nicht speziell gegen die christliche Religion gerichtet ist, sondern gegen alle historischen religiösen Bindungen. Keine dieser Religionen besitzt mehr als 800 Millionen Anhänger. Die restlichen 6,2 Milliarden Menschen auf der Erde vertreten eine andere Auffassung. Nun soll mir ein religiöser Mensch erklären, woher er das Recht nimmt, gerade seine Religion für die richtige und alle andern für falsch zu erklären. Für mich ist das die typische Arroganz aller Menschen, die eine religiöse Überzeugung vertreten. Dabei ignorieren sie auch noch ganz beharrlich die inneren Widersprüche ihrer Religion und geben deren idealisierten Ziele für richtig aus, obwohl jeder sehen kann, dass sich kaum ein Religionsanhänger danach ausrichtet. Eine unglaubliche Heuchelei und Selbsttäuschung!

    Dagegen anzukämpfen mit logischen Argumenten scheint mir der einzig gangbare Weg, um dem Irrsinn des Islams beizukommen. Nur logisches Denken vermag diese menschenverachtende und widersprüchliche Religion zu besiegen. Der größte Fehler unserer Politik ist dabei, den Islamunterricht für Kinder zu institutionalisieren. Während es gesicherte Fakten sind, dass Heroin und andere Rauschgifte irreversible Veränderungen im Gehirn bewirken, sodass ein Süchtiger für den Rest seines Lebens auf Methadon angewiesen ist, so gibt es Anzeichen dafür, dass auch die religiöse Dressur im Kindesalter eine unauslöschliche Prägung bewirkt, die beim Erwachsenen beibehalten wird, auch wenn von einer völlig irrationalen Bindung auszugehen ist.

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Guter greypanter, sehr richtig. Folgende Zitate habe ich selbst schon gesagt und unterstreiche ich voll und ganz:
      Zitat: „Dabei ignorieren sie auch noch ganz beharrlich die inneren Widersprüche ihrer Religion und geben deren idealisierten Ziele für richtig aus, obwohl jeder sehen kann, dass sich kaum ein Religionsanhänger danach ausrichtet. Eine unglaubliche Heuchelei und Selbsttäuschung!“
      Zitat: „Nur logisches Denken vermag diese menschenverachtende und widersprüchliche Religion zu besiegen.“
      Nur diesem Zitat widerspreche ich: „….. dass auch die religiöse Dressur im Kindesalter eine unauslöschliche Prägung bewirkt, die beim Erwachsenen beibehalten wird, auch wenn von einer völlig irrationalen Bindung auszugehen ist.“
      Ich bin zwar zuerst durch meine schlagende, lieblose, biologische Mutter und dann noch schlimmer durch die katholische Kirche mit ewiger Hölle, lässliche Sünde und Todsünde (Wie will man unterscheiden?) und Beichte schon mit 8 Jahren in die Zwangneurose getrieben worden (ich war einer der schlimmsten Fälle, sollte nach Lüdenscheid in ein Heim für nicht mehr therapierbar psychisch Kranke, ein Betreuer wartete schon dort auf mich), aber ich kam dort nie an und habe nach langem eigenen Kampf und Studium der katholischen Lehre und mit Hilfe guter Theologen diese religiöse Zwangsneurose überwunden. Zu nennen möchte ich besonders Professor Dr. Josef Schwermer, ein Priester und Professor, der in Paderborn Psychologie für Priester gelehrt hat. ER hatte Ahnung von Religion UND Psychologie, ein totaler Glücksfall für mich. Ohne ihn hätte ich es wahrscheinlich nicht geschafft, ich hatte schon an Selbstmord gedacht. Er hat mich vor allen Dingen zu meinem gesunden Menschenverstand zurückgeholt, der nie ganz weg war. Leider ist er letztes Jahr verstorben.

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      • Freya schreibt:

        Respekt, lieber geldkehlchen. Es tut mir leid, das es Dir so schlecht ergangen ist. Um so besser, das Du über eine eigene Überlebenskraft verfügtest. Ja, Eltern und ebenso religiöse Leitfiguren können viel Gutes, aber auch sehr sehr viel Schlechtes für ein Kind anrichten. Bin froh, das Du alles gut überstanden hast und wir uns heutzutage hier gut unterhalten können. Es tröstet mich ein wenig, das Du einen guten Lehrer und Mentor hattest; ich weiß, wie wichtig so jemand ist. Nun, „Wenn der Schüler bereit ist, erscheint auch der Lehrer,….so war es auch bei mir. Alles Liebe, und Grüße von Freya

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  18. Freya schreibt:

    „Dagegen anzukämpfen mit logischen Argumenten scheint mir der einzig gangbare Weg, um dem Irrsinn des Islams beizukommen. Nur logisches Denken vermag diese menschenverachtende und widersprüchliche Religion zu besiegen. Der größte Fehler unserer Politik ist dabei, den Islamunterricht für Kinder zu institutionalisieren. “
    Bis zu diesem Zitat lagen wir nicht weit von einander entfernt. Auch ich stehe dafür ein, das niemand das Recht hat, einem anderen Menschen aufzuzwingen, was er selber glaubt. Doch ich sehe den allergrößten Fehler darin, den Islam überhaupt als eine Religion anzusehen und als solche mit ihm umzugehen. Hier dürfte der Schutz der religiösen Minderheiten in etwa das erbringen, wie wenn der Schäfer sich vor allem um die Rechte und den Schutz der Wölfe einsetzt. Aber man kann eben Schafe nicht mit Wölfen und Äppel nicht mit Birnen vergleichen. Sie, werter greypanther wehren sich gegen Religion, soviel habe ich verstanden. Bitte wehren Sie sich ebenso intensiv dagegen, dogmatische Gesellschaftsformen, wie der Islam es für mich verkörpert, überhaupt als Religion anzuerkennen. Dann bin ich in völligem Einverständis mit Ihnen, vor allem hinsichtlich der freien Wahl eines jeden Menschen, woran er glauben will oder auch nicht. patriotische Grüße von Freya

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  19. Finale schreibt:

    heute gehört:
    Islamismus ist der neue Faschismus
    http://www.deutschlandfunk.de/alice-schwarzer-islamismus-ist-der-neue-faschismus.886.de.html?dram:article_id=419084
    [http://www.deutschlandfunk.de/tag-fuer-tag.885.de.html]

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  20. Finale schreibt:

    Programmhinweis 1.6. dlf
    „Tag für Tag Aus Religion und Gesellschaft

    Pünktlich zum Start des Kreuz-Erlasses in Bayern
    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bei Papst Franziskus

    Zeichen für „Menschenwürde und Toleranz“ oder „Spaltung der Gesellschaft“?
    Eine akademische Debatte von Theologen und Religionswissenschaftler entspinnt sich angesichts des Kreuzerlasses in Bayern, der heute in Kraft tritt“

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