Warum kommt so viel Wut auf Israel und Hass gegen Juden ausgerechnet von links?

(www.conservo.wordpress.com)

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Der „klassische Antisemitismus“ – der sich auf rassische und religiöse Vorstellungen stützt – ist in Deutschland nicht mehr allzu weit verbreitet. Aber der so genannte „sekundäre Antisemitismus“ – und da geht es vor allem um die Relativierung des Holocaust – und der israelbezogene Antisemitismus – sind nach wie vor weit verbreitet.

Je nach Umfrage vertreten 25 bis 40 Prozent der Deutschen solche Ansichten, sagt Prof. Dr. Beate Küpper**) und weiter:

„Also Vergleiche: ‘Das, was die Nazis mit den Juden gemacht haben ist auch nicht schlimmer, als was die Juden jetzt mit den Palästinensern machen.‘ – Solche Sätze erfahren hohe Zustimmung. Oder: ‘Aufgrund der Politik Israels kann ich verstehen, dass man Juden nicht mag.‘“

Dahinter steckt, so die Sozialpsychologin Küpper, eine Täter-Opfer-Umkehr. Also der Versuch, die eigene Schuld zu relativieren:

„Indem ich den Opfern Mitschuld zuweise oder sage: ‚Juden benehmen sich auch nicht immer so super‘ – dann werden also die Opfer zu Tätern gemacht und gleichzeitig werden die Nachkommen der Täter etwas weniger zu Tätern und fühlen sich auch als Opfer. Forderungen nach einem Schlussstrich sind typisch oder Ärger darüber, dass den Deutschen immer noch die Verbrechen an den Juden vorgeworfen werden.

Also plötzlich ist man selber in der Opferposition und muss sich gar nicht mehr mit der eigenen Verantwortung beschäftigen.“Aber warum nur sind Grüne und Linke ähnlich antisemitisch wie ihre Großeltern?

Warum kommt so viel Wut auf Israel und Hass gegen Juden ausgerechnet von links?

Ein zentrales Motiv der Nazis war der Antisemitismus. Grüne und Linke bekämpfen vorgeblich Nazis, sympathisieren zugleich mit Palästinensern und Muslimen, die jedoch ihrerseits nicht selten antisemitisch sind.

Und auch bei Grünen und Linken selbst entdeckt man ähnliche Tendenzen. Wie passt das alles zusammen?

Die zu Grunde liegende Fehlvorstellung

Junge deutsche Linke glauben oft, Araber seien so etwas Ähnliches wie Juden. „Ja, wenn auch nicht so ganz. Aber, die kommen doch aus der gleichen Ecke, da unten. Mensch, toll. Dann helfen wir denen doch jetzt mal. Da kann ich mir beweisen, dass ich kein Nazi bin.“

Viel wichtiger – und das ist den meisten ‚Gutmenschen-Kritikern‘ noch immer nicht aufgegangen – ist aber das zurückgelagerte Motiv vieler junger naiver Deutscher, frei nach dem Motto:

„Hätte ich damals im Dritten Reich schon gelebt, dann wäre ich doch bestimmt kein Nazi gewesen, oder?

Was der Opa da in Russland gemacht hatte bei der sogenannten ‚Partisanenbekämpfung‘, war bestimmt nicht gut. Der Opa hat ja womöglich auch Juden auf dem Gewissen – Aber ich kann es nun wieder gut machen.

Gut, dass Araber ja eigentlich wie Juden sind. Wie praktisch, dass die alle aus der gleichen Ecke kommen.“ Er streichelt sich den Bauch und alles ist für ihn in Ordnung.

Massenhafte Wahnvorstellung und naives Wunschdenken

Heutzutage weiß „der Westen“ nämlich sehr wohl objektiv von der existentiellen Bedrohungslage für Israel durch den Islamismus. Trotzdem werden diejenigen, welche öffentlich davor warnen, so behandelt, als wenn von ihnen die spezielle Bedrohung gegen Israel und eine allgemeine, als zu pauschal empfundene Kritik gegen den „den liberalen Westen“ ausginge.

Psychologisch nennt man das „Projektion“.

Wiederum – wie damals im Dritten Reich – will man die wirkliche Gefahr nicht sehen. Die Tätermerkmale werden hingegen auf die Opfer (Israel) und auf die Warner (die „Rechtspopulisten“) übertragen.

Ein Freund schrieb: „Ich vertrete schon länger die These, dass gerade die (deutsche) ´68er-Generation links/grün wurde, aus Schmach, dass die Väter den Krieg verloren haben. Es klingt im ersten Moment etwas weit hergeholt, bei längerer Betrachtung wird es aber klar:

Aus unbewusster Schmach, dass die Väter „versagt“ haben, wurden diese ´68er links oder gar linksextrem, „politisch korrekt“ und in der Konsequenz gegen alle scheinbar nicht-linken Muster eingestellt.

Daraus entstand ein Pseudo-Humanismus, der alles andere ausgrenzt und genau zur alten Radikalität zurückkehrt.

Man kämpft heute als Linker und Grüner nun scheinbar für das Gute, die Ehre wieder herzustellen und wendet die gleiche Radikalität und vulgären Antisemitismus an wie im Dritten Reich.

Dies geschieht alles meistens unbewusst. Diese Personen sind empört, wenn man ihnen nahelegt, dass sie ihre Väter unbewusst kopieren, den ganzen Hass und die Schmach, dass die Vätergeneration versagt hat.

Der Deutsche darf sich nicht deutsch fühlen.

Er muss übertolerant sein. Lieber die eigene Kultur leugnen und hart gegen alles andere vorgehen. DAS ist die Seele von Linken und Grünen auch heute.

Entstanden größtenteils aus der 68er-Denke. Was bleibt, ist eine identitätslose Ideologie. Die Linksgrünen sind eine Gefahr für das Land.“

Merkel hat die Büchse der Pandora geöffnet

Ein anderer Freund – schon mit Blick auf die Regierungspolitik – schrieb: „Der Hut, den man sich aufsetzt, muss nur groß genug sein, um die Wirklichkeit eingeschränkt wahrzunehmen. Eingeschränkte Wirklichkeitswahrnehmung bereitet vielen ein wohliges Gefühl.

Leider muss man befürchten, dass – neben einer linksgrünen, naiven jungen Generation – auch und gerade unsere Regierung ebenfalls stark von diesem Wunsch durchdrungen ist, sich permanent wohlfühlen zu wollen.

Es fehlt insbesondere bei der Kanzlerin die persönliche Härte, die Wahrheit zu ertragen und dem Volk zu vermitteln: Araber und Israelis sollen sich doch endlich vertragen. Sie möchte, dass sich alle Probleme „irgendwie“ selbst lösen.

Haben denn etwa Evangelische und Katholische sowie die aufgeklärten Gottlosen das nicht nach dem Dreißigjährigen Krieg auch gut geschafft?

Merkel lebt von der Hoffnung, dass es gut gehen wird.

Sie ist die Unverantwortlichkeit in Person und nicht nur schlechtes Vorbild für die Jugend; nein, sie heizt das falsche Denken sowie insbesondere das falsche Fühlen bei den jungen Linksgrünen auch noch an. Sie hat die Büchse der Pandora geöffnet.“

Ein neues Opfer-Volk muss her, welches wir dann schützen können, um uns so reinzuwaschen

Der Gedanke daran, dass die eigenen Eltern und Großeltern im Dritten Reich versagt haben, indem sie den Mord an den Juden zugelassen hatten, verkrampft „unsere“ Grünen und Linken sowie leider auch die SPD und deren rote SA („ANTIFA“) zu einer bestimmten Seelen-Haltung:

Wir, so glauben sie, müssen das irgendwie an einem anderen „Ziel-Volk“ als den Juden („denn die sind ja schon tot“) wieder gut machen, gewissermaßen ungeschehen machen, und somit unsere Eltern und Großeltern entlasten.

Künstlich wird versucht, eine simultane Situation zu konstruieren, in der man sich selber beweisen kann, dass man „zum Widerstand fähig“ sei und nicht versagt (hätte), wie die Eltern und Großeltern.

Was – bis Ende der 60er Jahre – zunächst aber fehlte, war ein geeignetes Opfer-Ziel-Volk. Die Juden kamen nicht mehr in Frage. Zum einen, weil die eigenen (Groß)- Eltern beim Morden zu gründlich waren. Zum anderen, weil die wenigen Juden im heutigen Deutschland „unsere“ Grünen, Linken, ANTIFA etc. pp. schließlich permanent an das erinnern, was verdrängt und „hinweg-entlastet“ werden muss.

Also Verdrängung des Geschehenen, aber Realen bei gleichzeitigem Versuch der Konstruktion oder Simulation einer wenigstens fast-realen Problemlage, die selbst-legitimierendes Handeln ermöglicht.

Wir wär’s mit Palästinensern und Muslimen als neuem Opfervolk?

Auf der Suche nach einem geeigneten Objekt-Opfer-Volk, an dem man seinen herbeigesehnten heldenhaften Widerstandsgeist simuliert unter Beweis stellen kann, kam die versammelte Linke inklusive der selbstgerechten, gefühlsdusseligen 68er-Generation zunehmend auf die abartige Idee, dieses geeignete Projekt-Opfer-Objekt-Volk könnte doch im Konkreten die Palästinenser und im Allgemeinen die Moslems sein.

Dabei wird ganz elegant darüber hinweg gesehen, dass der Koran ein gutes Drehbuch für einen rechtsextremen Religions-Feudalismus bietet: Frauen- und Demokratiefeindlichkeit, Ständedenken, Adelsklasse der Imame, Rechts-, Freiheits- und Vernunfts-Ferne sowie eine mentale Vermassungstendenz.

Das alles spielte keine Rolle nach dem Motto: „Mangels Masse an echten Opfern haben wir immerhin ein Ziel-Opfer-Volk für unsere eigenen Wunsch-Projektionen gefunden“. Wortwörtlich: Auf Teufel komm raus. Denn das ist satanistisch im puren Sinne: Das eigene Ego muss geheilt werden.

Anderen darf alles erdenklich Böse unterstellt werden. Das „Ziel-Volk“ wird „passend“ permanent weiß-gewaschen. Das damalige reale „Opfer-Volk“ der Juden hingegen soll im Kontrast dazu als heutiges „Täter-Volk“ erscheinen.

Letztendlich aber nur, um seine eigene kranke Seele weißzuwaschen und die Mord-Taten der Nazi-Generation zu heilen. Das ist der moderne Faschismus in seiner hinterhältigsten Variante. Er kommt mit humanem Teint – gewissermaßen auf links gezogen – mit der ausgesprochenen Parole des Weges:

„Da schaut her. Die Juden sind nicht besser als die Nazis“. Und mit der unausgesprochenen Parole: „Die Juden waren doch selbst schuld am Holocaust; nicht unsere Eltern; nicht unsere Großeltern“.

Statt sie abzutragen, sammelt sich immer mehr Schuld an

Diese Motive sind die (allerdings bei den meisten Links-Faschisten) ins Unterbewusstsein abgeschobenen psychologischen Gründe für das aggressive, künstliche Geschrei und Gehabe der im Ungeist vereinigten Linken (leider inklusive der ehemals verdienstvollen SPD). Letztendlich werden für ein Linsengericht die starken Positionen der Gestaltungskraft, der Freiheit und die der Integrität gegenüber dem demokratischen Konkurrenten geopfert.

Empirie, Fakten, Bedrohungslage Israels, Schriftkenntnis der heiligen und unheiligen Bücher sowie Anwendung der kritisch-rationalen Verfahren: alles reinster Hokuspokus der gesellschaftlichen Mitte Vorgestriger und der auszugrenzenden ‚Rechtspopulisten‘.

Ist die Konstruktion der Lebenslüge vom palästinensischen Opfervolk es wert, auf die Maßstäbe und Praktiken des Westens zu verzichten? Offenkundig: ja. Und das alles nur fürs eigene Seelenheil, was natürlich nicht funktionieren kann.

Im Gegenteil: Es sammelt sich immer mehr Schuld an.

Um im Bilde zu bleiben: Wer bekommt im Tausch fürs Linsengericht eines wohligen Gefühls das hingegen faktische und sehr politische Erstgeburtsrecht?

Das wäre – wenn wir nicht aufpassen und nicht dagegen halten – die rechtsextreme, religionsfaschistische Tendenz einer wortgetreuen Auslegung des Korans, den der Literatur-Nobelpreisträger Winston Churchill allemal einst mit Hitlers „Mein Kampf“ verglich.

Das wäre weiters das Umschlagen des aktuellen medialen Meinungs-Feudalismus in seine nächste Stufe: die Gesinnungsdiktatur.

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**) Prof. Dr. Beate Küpper ist Sozialpsychologin und lehrt an der Hochschule Niederrhein. Sie gehörte dem Expertengremium an, das im Auftrag des Bundestags 2017 den zweiten Antisemitismusbericht vorlegte. Die Zitate von ihr sind der Dokumentation des „Deutschlandfunk“ mit dem Titel „Woher der Hass kommt“ (Autorin Ina Rottscheidt, 25.05.2018) entnommen.

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*) Eine aktualisierte Version des Artikels von Jörg Gebauer, der vor einem Monat in „THE EUROPEAN“ erschienen ist. https://www.fischundfleisch.com/joerg-gebauer/warum-kommt-so-viel-wut-auf-israel-und-hass-gegen-juden-ausgerechnet-von-links-46835
www.conservo.wordpress.com     28.05.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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10 Antworten zu Warum kommt so viel Wut auf Israel und Hass gegen Juden ausgerechnet von links?

  1. Semenchkare schreibt:

    Warum kommt so viel Wut auf Israel und Hass gegen Juden
    ausgerechnet von links?

    Das weiss ich (noch) nicht. Muss ich erst noch lesen.
    Das hier ist erst mal wichtiger. Auch für Juden.

    Impressionen ca 6 min.
    AfD-Großdemonstration am 27. Mai 2018 in Berlin

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  2. Semenchkare schreibt:

    AfD Kompakt TV
    5.040 Abonnenten

    Die Reden und andere informative Videos.
    Kanal:
    https://www.youtube.com/channel/UCq2rogaxLtQFrYG3X3KYNww/videos

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  3. Semenchkare schreibt:

    Ja treffender Text. Nur wird immer unterschlagen das die Narren von 1968 von Stasi/KGB-trüpplern massivst unterwandert und verführt worden sind.
    Karl-Heinz Kurras, jahrzehntelang ein wichtiger Stasi-Spitzel,
    Dutschke floh aus der Zone, seine Frau ist/war eine amerikanische Kommunistin!
    Etliche ehem. HVA-Mitarbeiter sind bis heute nicht enttarnt !! Die wühlen immer noch. RAF-Leute fanden in der DDR Unterschlupf.
    Ereignisse, Sachverhalte werden sogen. „Nazis“ in die Schuhe geschoben, verworren dargestellt usw unf ! Lügenpresse!

    Antisemitismus nee was für ein Wortungeheuer, eigentlich besser: Israelfeindlichkeit !! Das ist und war schon immer die politische Agenda der Linken!

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  4. Egon W. Kreutzer schreibt:

    Die Ausführungen in diesem Text beruhen auf Annahmen, die wiederum auf Unterstellungen folgen, die sich ihrerseits auf Annahmen stützen. Grundthese ist wohl die, dass Kritik an Israel nur verkappter Antisemitismus sein kann – und wenn diese Kritik trotz des Antisemitismus-Vorwurfs nicht unterbleibt, dann muss eine Erklärung gefunden werden, die ein tiefenpsychologisches Problem einer ganzen Generation zum Vorschein bringt, was den Vorteil hat, dass es nicht widerlegt werden kann, weil ja zugleich betont ist, dass dieses Problem den davon Betroffenen gar nicht bewusst ist.
    Es tut mir leid, diese – ich möchte fast sagen: küchenpsychologischen – Gedankengänge sind irrig, irreführend und in keiner Weise belegbar. Dass hier mit der Schmach der Väter, die versagt haben, zudem primär auf die Linken gezielt wird, als sei nicht die breite Mitte und der rechte Rand ebenfalls von der gleichen Vätergeneration gezeugt worden, ist das erste Indiz für eine konstruierte Erzählung, die versucht, die tatsächlich bei den Linken vermehrt anzutreffende Kritik an der Politik Israels in den Bereich behandlungsbedürftiger psychischer Störungen zu verschieben.

    Israel ist ein Staat wie jeder andere. Israelische Politik unterscheidet sich grundsätzlich nicht vom politischen Verhalten der übrigen Staaten des Westens. Kritische Bürger in aller Welt üben Kritik an der Politik des eigenen Staates und an der Politik des Auslands. Ganz ohne Schmachväter, ganz ohne im Bewusstsein eines Tätervolkes zu stehen und schon gar nicht in der Absicht, sich ein Opfervolk zu suchen, um Wiedergutmachung zu üben.
    Was unterscheidet die Kritik an der Politik Israels, die von deutschen Linken geäußert wird, von der Kritik an der Politik Israels, die von israelischen Staatsbürgern geäußert wird und sich in regierungskritischen Organisationen wie „Breaking the Silence“ oder „Betselem“ formiert?
    Wohl nur die Tatsache, dass die deutschen Linken jedes Wort mehrmals bedenken, um sich nicht durch eine unbedachte Formulierung den Vorwurf des Antisemitismus einzuhandeln.
    Oder handelt es sich etwa bei Mark Bravermann, einem amerikanischen Psychotheraopeuthen jüdischen Glaubens um einen traumatisierten deutschen Linken, wenn er Israel einen Apartheidsstaat nennt?

    Dass Israel Nachbarn hat, die ihm nicht freundlich gesinnt sind, dass die Palästinenser ihre Kritik nicht unbedingt nur in friedliche Proteste kleiden, ist bekannt und wird nicht bestritten. Ja, Israel tut gut daran, gerüstet zu sein und seine Grenzen zu schützen. Das trifft – abgesehen von Deutschland vielleicht – auf jeden Staat zu, der seine Souveränität bewahren will.
    Die Grenze zum kritikwürdigen Verhalten beginnt da, wo der gesunde Menschenverstand die Verhältnismäßigkeit der Mittel nicht mehr zu erkennen vermag.
    Israel könnte im gesamten Westen, auch in Deutschland, ohne große Mühe seine Begründungen für sein Vorgehen mit weiter publizistischer Streuung, auch und gerade in linken Medien erklären. Dies findet nicht im ausreichenden Maße statt, und wo es stattfindet, nicht mit befriedigenden Argumenten.

    Nordkorea als Staat ist ungefähr ebenso alt wie Israel und entstand infolge des Eingriffs fremder Mächte. Es war und ist isoliert und hat, vor allem im Inneren eine zutiefst kritikwürdige Politik betrieben. Erst als die tiefsitzende Angst vor einem Angriffskrieg des Westens mit der Verfügungsgewalt über eigene Atomwaffen sich löste, hat Nordkorea begonnen, in freundlicher Absicht auf seine Nachbarn und die USA zuzugehen.

    Israel verfügt schon seit Jahrzehnten als einziger Staat im Nahen Osten über Atomwaffen. Die Sorge, von seinen näheren oder ferneren Nachbarn ernsthaft militärisch angegriffen zu werden, ist aufgrund seines Abschreckungspotentials seitdem kaum noch zu begründen.
    Warum findet also Israel keinen Weg zur friedlichen Koexistenz mit seinen Nachbarn, warum verweigert es sich der Zwei-Staaten-Lösung, warum hält es immer noch syrisches Gebiet besetzt? Und warum ist es nicht in der Lage, sein Verhalten so zu erklären, dass es wenigstens die Wohlwollenden unter seinen Kritikern verstehen und nachvollziehen können?

    Über diese Fragen nachzudenken hätte bessere Aussichten, weniger Kritik von Seiten der deutschen Linken zu provozieren, als die Kritik der deutschen Linken mit psychologischen Erklärungsversuchen für pathologisch und irrelevant zu erklären.

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  5. Anonymous schreibt:

    Die Erklärung mit einer Täter-Opfer-Umkehr erscheint mir psychologisch sehr plausibel.

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  6. Liudger Klein schreibt:

    ja so ist es, die muslime sind für die gutmenschen die heutigen juden. damit versuchen sie sich von aller schuld zu befreien. ich habe keine schuld auf mich geladen, da ich damals nicht gelebt habe und meine eltern waren katholische gegner der nazis. aber trotzdem empfinde ich scham, was die deutschen diesem volk angetan haben und ich bin deshalb immer auf der seite israels, deren hauptstadt jerusalem ist und für ewig bleibt.

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  7. karlschippendraht schreibt:

    Bei diesem Thema kommt mir automatisch der philosophische Lehrsatz in den Sinn : “ Keine Wirkung ohne Ursache “ !
    Wenn ich heute eine Kindergartengruppe mit Kleinkindern sehe , dann frage ich mich : “ Was haben diese unschuldigen Wesen verbrochen , dass sie bereits mit einem Fluch ewiger Schuld beladen sind “ ? Sippenhaft ist international geächtet . Mit dem deutschen Volk geht man aber noch einen Schritt weiter und belegt es seit Jahrzehnten mit Generationenhaft ! Und da wundert man sich , wenn nachgeborene unschuldige Generationen diesen aufgezwungen Schuldkomplex mit Recht ablehnen .

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  8. Blindleistungsträger schreibt:

    Na sowas, die Psychologie meldet sich zu Wort. Und das klingt auch noch plausibel. Wenn man jedoch über den deutschen Tellerrand nach Schweden oder Großbritannien sieht, dann stellt sich die Frage, warum auch diese Völker dem Islam huldigen? Die Nazierklärung und das Versagen der Väter/Großväter passt insbesondere im Falle GBs nicht. Die waren keine Nazis, und so ziemlich niemand dort ist der Ansicht, dass die Väter/Großväter im zweiten Weltkrieg versagt hätten. Die wahre Erklärung muss anders lauten.

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  9. Querkopf schreibt:

    —„Warum kommt so viel Wut auf Israel und Hass gegen Juden ausgerechnet von links?“ —
    Nun, ganz einfach: Weil die Sozis (und Nasis!) schon immer gegen das Judentum, genauer gegen deren „finanzielles Geschäftsgebahren“ waren. Gut nachzulesen auch z.B. bei Hilters „Mein Krampf“.
    Die Nasis waren bekennende Sozislisten, …nur so zur Erinnerung.
    Und schon verschiebt sich auch das heutige politische Koordinatensystem entscheident!
    Die Braunen von damals (heute absichtlich falsch als „Rechte“ tituliert) waren bekennende Sozialisten, heute sind sie rot und grün überstrichen.
    Passend dazu aus der Farbenlehre: Die Mischfarbe Braun besteht überwiegend aus Rot und Grün … Zufall?

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  10. Frieden schreibt:

    Wann versteht ihr?
    Die 68 Bewegung ist von Geheimdiensten organisiert und welch ein Jubel, sie funktioniert immer noch und gipfelte durch die Grünen im BundesTag 😦
    Alle möglichen Richtungen: links, rechts, grün, blau …. schwarz, welch ein Zufall ist die Mitte – werden künstlich erzeugt und alle auf einander gehetzt – seit ewigen Zeiten. Reibung schaffen, Chaos organisieren – auf das sich das Unwissende Volk (falscher Begriff nach Orginaldefinition) gegenseitig in Schach hält und zerfleischt, damit die Eliten es nicht selbst tun müssen. Wir sind alle die OPFER. Vor 2000 Jahren begannen sie ihren Endzug gegen unsere Stämme und nannten uns die Barbaren. Und so läuft das Spiel seit den letzten 2000 Jahren. Sie bezeichnen die Besiegten immer als das, was sie selbst sind – Wer Menschen abschlachtet, ist ein Barbar!
    N deIn letzten Jahrhunderten immer besser organisiert sind sie in Logen, Jesuitenorden und in der Katholischen Kirche. …. Ihre Machtinstrumente die Banken, Medien! Bildungswesen, Wissenschaften, der Staat der einzelnen Länder die langsam aber sicher zusammengeführt werden zur NWO, Polizei, Armee und und und – aber sie ALLE hängen an den selben Fäden, die sie ziehen, sind für uns nicht sichtbar! Juden sind nicht weiß! Die Elte Juden schon?! ALLES nur eintaktisches Spiel!
    Sehr, sehr bald beginnt der erste Dominostein zu fallen die Banken wie 1929 künstlich herbeigeführt! (die Deutsche Bank befindet sich bereits im freien Fall und sie scheinen es mal wieder auf ihr Lieblingskind, die Deutschen schieben zu wollen – lach, was für eine Ehre), dem folgt ein gut vorbereiteter Bürgerkrieg (unsere lieben jungen muslimische Brüder kommen dann zum Zuge) Und dann im August (?) beginnt die große Schlacht (Bitte hofft nicht auf einen Herrn Putin, er hängt auch nur an den selben Strippenziehern – Siehe seine Worte zu H. KOHLS Tot – Herr Putin vergöttert die Visionen des Toten und es sei noch viel zu tu 😦 Eindeutig! ) Anfang November wird dann Schluss sein und es folgen die 3 Tage der Finsternis – Vielleicht räumt dann Gott auf und stellt uns Fragen???????? DIE Strippenzieher machen mir nicht die große Sorge, sondern die unendlich große Unwissenheit unserer Menschen, die seit tausenden Jahren den falschen „Göttern“ folgen, sich manipulieren lassen, sich gegeneinander aufheizen lassen, egal ob gegen die Russen (unsere nächsten Brüder und Schwestern, wenn ihr unsere Geschichte kennen würdet!), …… Wir alle sind Brüder und Schwester! Wann hört ihr endlich auf, EUCH TEILEN zu lassen. Denn wir sind das Trauerspiel, die Fädenzieher kennen zwar keine Moral, keine Menschlichkeit, aber sie sind, in dem was sie machen, genial – weil ihr aufgehört habt SELBST zu denken!

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