Babtschenko (Ukraine) – der aktuelle Tiefpunkt journalistischer Arbeit

(www.conservo.wordpress.com)

Arkadiy Babchenko

Von Michael Dunkel
Was sich Herr Babtschenko da mit Hilfe eines Geheimdienstes geleistet hat, ist ein Faustschlag ins Gesichter aller Journalisten, welche noch an Aufklärung und gute Information glauben.

Nicht, dass es ja schon lange kein Geheimnis mehr ist, dass sich die Medienlandschaft auf politische Steuerungen aller Art eingelassen hat. Sei es in der Kriegsberichterstattung oder innenpolitisch bei Steuerungen einer bestimmten Meinung unterstützend mitzuwirken.

Daran haben sich ja viele Menschen, die unserer Leben kritisch verfolgen langsam gewöhnen müssen.

Jetzt auch noch der Tiefpunkt journalistischer Manipulation – fingierter Mord.

Mühsam sofort relativiert von Medien, besonders den deutschen.

Dafür müsse man doch Verständnis haben. Sind die Russen denn nicht schon seit Jahren in dubiose Mordanschläge, Flugzeugabstürze und undurchsichtige Kriege verwickelt?

Da kommt doch die brennende Frage auf, warum erfährt gerade denn Russland solche permanenten Angriffe und Beschuldigungen?

Geht man zurück auf die Jahre 2010, 2014 bis hin zum heutigen Stand, erkennt man, es formiert sich ein immer sichtbarer werdendes neues Machtgefüge im Kampf um die Weltvorherrschaft heraus.

Russland hat ein Abkommen mit China vereinbart, Gaslieferungen in unvorstellbarem Ausmaß durchzuführen, welches 2018 realisiert ist.

Schon 2014 spekulierten beide Länder den Dollar zu ignorieren und dafür den chinesischen Yuan zu stärken und zu einer mächtigen Währung reifen zulassen.

Was vielen Menschen bis heute verborgen bleibt, die Diplomaten und Politiker jedoch auf der ganzen Welt schon lange erkennen, hier entsteht eine neue, für den Westen vernichtende Verbindung.

Genau damit fing ja auch die massive Diskreditierung Russlands an, vermischt mit beweisbaren Anschuldigungen, wurden eben auch Anschuldigungen getätigt, die bis heute auf den letzten Beweis der Schuld warten lassen.

Gleichzeitig die grenzwertige Einmischung in der Ukraine-Frage durch Europa und leider auch Deutschlands.

Es scheint, als haben sich europäische und amerikanische Politiker und Strippenzieher im Hintergrund verbündet, gegen Russland zu agieren und so Russland eventuell zu schwächen.

Allerdings griffen und greifen diese alten Methoden aus den vergangenen Jahrzehnten schon lange nicht mehr.

Russland hat uns die kalte Schulter gezeigt, sich mit China und der Türkei zusammengeschlossen und die entwickeln, während Europa und die USA noch zetern, ihre Strategien zielstrebig weiter.

Europa, welches niemals ein festes, stabiles Fundament hatte, sondern sich auf gemeinsame wirtschaftliche und kulturelle Verknüpfungen berief, steht mit all den aufkommenden, zum größten Teil hausgemachten Problemen kurz vor dem Scherbenhaufen, während Amerika seit Trump, mit allen Mitteln versucht, wenigstens im Inneren seine Wirtschaft zu retten.

Mit dem ständigen Schwert der chinesischen Macht im Nacken und deren Möglichkeiten, eben diese Wirtschaft auch zu zerschlagen.

Die Jahrzehnte alten Spielregeln greifen nicht mehr, China wird auch nicht bereit sein, sich, wie noch in der Vergangenheit, domestizieren zu lassen.

Deutlich sichtbar wird dies ja auch in Bezug zu Nordkorea und dem Treffen mit Trump. Was aus Dummheit hier von Europa und unseren Medien in Zweifel gezogen wird, angefeindet und größtenteils auch kritisiert, bleibt hinter dem Vorhang der Diplomatie, gesteuert von China, die sowohl Nordkorea, als auch Herrn Trump an die Kandare nehmen können.

Beide Länder trifft es dabei in erster Linie wirtschaftlich.

Nordkorea mit Entzug bestimmter Lieferungen, Amerika mit Androhungen von Warenboykott und gleichzeitiger Überschwemmung mit Waren der restlichen Märkte. Wenn diese Einigung tatsächlich gelingt, hätte China den größten Profit davon, während man Trump vordergründig den Ruhm des Diplomaten ließe.

Nun möchte ich nicht behaupten, ich könnte hinter alle Kulissen blicken.

Viele meine Ausführungen sind reine Vermutungen von meiner Seite, die zumindest in meinen Überlegungen Sinn ergeben und in gewisser Weise dann auch als Erklärung für die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen der letzten 10 Jahre zu sehen sind. Ob es so kommt, wird sich in den nächsten Monaten zeigen.

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*) Michael Dunkel ist ein rheinischer, polyglotter, liberalkonservativer Literat und schreibt für conservo.
www.conservo.wordpress.com       2.6.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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Eine Antwort zu Babtschenko (Ukraine) – der aktuelle Tiefpunkt journalistischer Arbeit

  1. MoshPit schreibt:

    Hat dies auf MoshPit's Corner rebloggt.

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