Deutsche Nationalneurose – Arrogant in den Untergang

(www.conservo.wordpress.com)

Von Adrian F. Lauber *)

Da wir uns nicht kennen, war auch nichts abgesprochen. Es war Zufall, dass Victor Davis Hanson von der Hoover Institution (Stanford University, Kalifornien) einen Artikel über das heutige Deutschland geschrieben hat, der recht genau wiedergibt, was auch ich an diesem suizidalen Land beobachte, und den ich als Ergänzung zu meiner Analyse der deutschen Nationalneurose am Beispiel Jakob Augstein weiter empfehlen möchte.

Falls der eine oder andere mit der englischen Sprache seine Schwierigkeiten hat, so gibt es unter dem Titel „Der große deutsche Ausraster“ bei „Heplev“ auch eine deutsche Übersetzung dieses Beitrags. Darin heißt es u. a.:

„Alle 20 bis 50 Jahre beginnt Deutschland aus den Fugen zu geraten. Die Deutschen fühlen sich gekränkt. Ideen und Bewegungen wirbeln wild zwischen den Extremen links und rechts. Und die Deutschen finden schließlich einen Konsens im Sinne einer Opferrolle, die sich paradoxerweise als nationaler Chauvinismus ausdrückt. Deutschlands Nachbarn 1870, 1914, 1939 – und zunehmend in der Gegenwart – tragen in der Regel die Hauptlast dieses nationalen Ausrasters/Nervenzusammenbruchs.Deutschland soll das wirtschaftliche Powerhaus Europas sein, sein finanzieller Führer und sein zuverlässiges und verantwortliches Zentrum. Oft spielt es diese Rollen großartig. Aber neuerdings dreht es durch – auf eine Weise, die seinen europäischen Nachbarn quälend vertraut ist. Was die Massenimmigration angeht, so beginnt diese das nahe gelegene Osteuropa zu erschrecken. In Sachen Brexit schüchtert es die Briten ein. In Sachen Finanzen verprellt es die Südeuropäer. In Sachen Russland ärgert es die baltischen Staaten und beunruhigt die Skandinavier, indem es mit den russischen Energieinteressen Geschäfte betreibt. Und in allem, was die Amerikaner angeht, scheint es zunehmend aufgebracht zu sein.

Gewiss, Deutschland hat in den letzten zehn Jahren einige unglaublich seltsame Dinge getan. In einem Angstschub kloppte Berlin nach der Kernschmelze des japanischen Daichi-Atomreaktors in Fukushima 2011 sowie im Ärger über den Klimawandel mehr oder weniger abrupt den traditionell erzeugten Strom und entschieden sich für ineffiziente und unzuverlässige „grüne“, erneuerbare Wind- und Solarenergie – trotz der weniger als mediterranen Natur seines Klimas und Warnungen wegen der finanziellen Nachteile. Das Ergebnis lautet, dass Strompreise in den letzten Jahren um 50 Prozent stiegen und zu den höchsten in der entwickelten Welt gehören – und Elektrizität ist manchmal knapp. In Reaktion auf die Defizite bei der Stromerzeugung sucht die deutsche Energieindustrie jetzt nach Lösungen wie kohlebetriebene Werke, kauft Atomstrom von seinen Nachbarn und schließen Geschäfte zum Kauf von Erdgas mit Wladimir Putin ab. Mit anderen Worten: Deutschland schwingt vom Extrem der gründen Idealisten in das andere der schmutzigen Kole, während es sich darauf verlässt, das andere ihren Strom nach Deutschland exportieren.

Ähnlich sieht es mit der Immigration aus. Ein bipolares Deutschland kann nicht einfach eine begrenzte und handhabbare Zahl echter Flüchtlinge aufnehmen, hoffen sie zu assimilieren – und dann zu dem daraus entstehenden Gefühl des noblesse oblige schweigen. Stattdessen öffnete Berlin in wenig mehr als einem Jahr enthusiastisch seine Grenzen und nahm mehr als eine Million Migranten auf, die zumeist nicht überprüft wurden und aus dem Nahen Osten und Nordafrika stammen; es verteidigte seine radikale Politik mit der Erfindung von Sprüchen über deutsche Großzügigkeit („Wir schaffen das“). Bis vor kurzem hatte ein zumeist homogenes Deutschland wenig Erfahrung mit Diversität, weniger mit der Assimilierung und Integration zumeist verarmter, männlicher, muslimischer Immigranten. Das Ergebnis dieses massiven Zustroms aus dem Nahen Osten ist oft Chaos gewesen. In einer Art orwellschen Imperialismus der guten Taten kommandiert Deutschland seine besorgten kleineren und weit verletzlicheren europäischen Nachbarn dazu ab sich das fast selbstmörderische deutsche Modell der offenen europäischen Grenzen zu eigen zu machen. (…)

Deutschland hatte immer ein „jüdisches Problem“ gehabt. Im späten neunzehnten Jahrhundert waren deutsche Akademiker immer mehr von Pseudo-Forschung zu Eugenik und Rassenreinheit besessen – was oft zu Gerede von arischer Reinheit und krassem Antisemitismus führte, der sich in der realen Welt mit katastrophalen Folgen während des Holocaust auslebte. Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchten Deutschland das durch Selbstbetrachtung, einige Entschädigung und den subventionierten Verkauf von militärischen Versorgungsgütern an Israel Wiedergutmachung zu leisten. Doch Deutschland scheint sich einmal mehr Antisemitismus zu eigen zu machen, ganz abgesehen von seinem erbitterten Widerstand gegen Israel. Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, hat vor dem gegenwärtigen Klima gewarnt: „Es ist die schlimmste Zeit seit der Nazi-Ära. Man hört Parolen auf der Straße wie ‚Die Juden sollte verbrannt werden‘. Wir haben das in Deutschland seit Jahrzehnten nicht gehabt. Jeder, der solche Parolen von sich gibt, übt keine Kritik an israelischer Politik, das ist widerlicher Judenhass, nichts anderes.“

Als Reaktion auf den zunehmenden Hass tat Felix Klein, Deutschlands neu ernannter Sonderermittler, der von der Regierung Merkel damit beauftragt ist den zunehmenden Antisemitismus des Staats anzugehen – der zu großen Teilen das Ergebnis des Zustroms von Muslimen ist – das ab, indem er einfach darauf hinwies, dass mehr und mehr Juden Deutschland verlassen: „Es ist durchaus verständlich, dass diejenigen, die um die Sicherheit ihrer Kinder besorgt sind, darüber nachdenken das Land zu verlassen.“

Während der letzten zehn Jahre der Spannungen zwischen nord- und südeuropäischen Staaten haben wir einen ähnlichen Trend abspielen sehen können – eine Art selbstgerechter Anstrich, der über kalte, harte Machtspiele getüncht wird. Deutschland wusste, dass sein kontinentales Handelssystem von einfachen Krediten für schwache EU-Mitglieder am Mittelmeer abhängig ist, die deutsche Importe auf Pump kaufen. Als sie mit der Rückzahlung deutscher Darlehensleistungen vorhersagbar in Verzug gerieten, gingen deutsche Banker und Rentenzahler „schockiert“ in die Luft. Sie hielten selbstgerechte Vorträge über teutonische Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit – aber erst Jahre nachdem kreditfinanzierte BMWs und Mercedesse in die weit ärmeren Athens und Roms geflossen waren.

Militärisch sind die radikalen Kehrtwendungen dieselben. Deutschland ist von Pickelhauben zum Weimarer Pazifismus gegangen, von der Waffen-SS zu potemkinschen Teilungen hauchdünnen Flugzeugflügeln. Berlin scheint nicht wirklich zu verstehen, dass es, wäre einfach dem klassischen Goldenen Schnitt gefolgt – starke Streitkräfte unter der Aufsicht demokratischer Regierung – weder seinen Nachbarn Angst gemacht noch 70 Jahre subventionierter Abhängigkeit bei der Verteidigung benötigt hätte.

Trotz der Schutzrolle der Amerikaner für Westdeutschland im Kalten Krieg und später bei der Vereinigung von Ost und West stimmen die Deutschen heute in Umfragen bequem als das am stärksten antiamerikanische Volk der EU ab. Und Deutsche stimmen am stärksten gegen Trump, was nicht überrascht, angesichts von Trumps Tiraden über fairere NATO-Verteidigungsausgaben und Handelsdefizite, beides implizite Angriffe auf Deutschlands merkantile Handelspolitik und faktische Entwaffnung und Verlass auf das US-Militär. (…)

Bei aller wachsenden Feindseligkeit gegenüber Amerika hat Deutschland immer noch nicht seine versprochenen 2 Prozent Ausgaben des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung gemäß den Anforderungen der NATO eingehalten. Dennoch fährt es riesige Handelsdefizite mit den Vereinigten Staaten ein ($65 Milliarden im Jahr). Deutschland genießt auch mit $287 Milliarden die größte Leitungsbilanz der Welt – es verzerrt den internationalen Handel, während das Land Importe verhindert und seine Wirtschaft hauptsächlich auf Export ausrichtet. Der Euro ist, nach Maßgabe Berlins immer unterbewertet und erlaubt den Deutschen wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit, die wahrscheinlich nicht möglich wären, würde man immer noch die Deutsche Mark nutzen.

Inmitten der Krise im Nahen Osten nahmen der Iran, Nordkorea, Russland und China sowie die meisten Westler an, dass Deutschland, angesichts seiner Größe und dynamischen Wirtschaft weiterhin ein Modell westlicher Führung und eine beruhigende Kraft in einem historisch instabilen Europa sein würde. Stattdessen scheint es in eine gefährliche Phase einzutreten, wenn es im Zenit seines Reichtums und seiner Macht trotzdem schmollt und Vorwürfe erhebt. Berlin fühlt sich von den Südeuropäern übers Ohr gehauten, von einem sich verabschiedenden Großbritannien ignoriert, von den Osteuropäern bekommt es nicht ausreichend respektiert und es ist Amerika gegenüber verärgert.

In einer perfekten Welt würde Deutschland seinen Frust mit Innenschau angehen. Immerhin wurde Berlin von niemandem gezwungen mehr als eine Million problematischer Flüchtlinge aus dem Nahen Osten aufzunehmen. Niemand zwang es Waren zu billigen Krediten an fremdfinanzierte Käufer zu exportieren, die erkennbar weit über ihren Möglichkeiten lebten. Niemand zwang es eine lange und katastrophale Geschichte mit dem jüdischen Volk zu haben. Und niemand zwingt es, ununterbrochenen US-Militärschutz zu erwarten, während es ständig Rekord-Handelsüberschüsse einfährt.

Trotz der langen Nachkriegsgeschichte der amerikanisch-deutschen Freundschaft und trotz Deutschlands finanzieller und wirtschaftlicher Energie wird das Land psychologisch isoliert, wenn nicht gar ins Wanken gebracht. Während Deutsche ihren Antiamerikanismus ausstrahlen, scheinen sie nicht zu bemerken, dass die Amerikaner der deutschen Gereiztheit gleichermaßen müde zu werden.

Wenn wir in eine weitere historische Periode gefährlicher deutscher Verstimmung eintreten, verheißt das sich daraus ergebende Resultat für jeden Beteiligten nichts Gutes.“

https://heplev.wordpress.com/2018/05/31/der-grosse-deutsche-ausraster/

Das englische Original findet sich hier:

Hoover Institution, 23.5.2018: „The Great German Meltdown“ by Victor Davis Hanson https://www.hoover.org/research/great-german-meltdown

Das neurotische, suizidale und unglaublich überhebliche Deutschland schlägt um sich und versucht, andere Länder mit in den Strudel der Selbstabschaffung zu treiben.

Wer es wagt, auszuscheren, hat mit übelsten Beschimpfungen und oberlehrerhafter Bevormundung zu rechnen.

Ob der Regierungsbildung in Italien brachte der „Spiegel“ ein viel sagendes Bild auf der Titelseite (Ausgabe Nr. 23 / 2018):

Anderswo las ich, Italien wende sich „von Europa ab.“ Als ob die EU und Europa dasselbe wären!

Ginge es nach der EU, würde die Selbstzerstörung Europas noch viel schneller vollzogen werden. Ich empfehle dringend, folgende Artikel zu lesen:

Salzburger Nachrichten, 3.12.2015: „EU-Kommissar: Brauchen über 70 Mio. Migranten in 20 Jahren“ https://www.sn.at/politik/weltpolitik/eu-kommissar-brauchen-ueber-70-mio-migranten-in-20-jahren-1917877

Gatestone Institute, 25.5.2018: „EU: How to Stop Mass-migration from Africa? Bring Everyone to Europe!“ by Judith Bergman https://www.gatestoneinstitute.org/12363/europe-africa-immigration

Aber die bösen Osteuropäer und die dämlichen Spaghettis sind natürlich diejenigen, die sich „von Europa abwenden“ – nicht etwa die Zerstörer Europas in Berlin und Brüssel!

Ich beschrieb in meinen „Polnischen Impressionen“ schon anhand selbst erlebter Gespräche, dass wir Deutschen der Sündenbock für die Zerstörung Europas geworden sind, dass man für unsere wolllüstige Selbstauflösung keinerlei Verständnis aufbringt.

Wer noch einen Funken Selbstbehauptungswillen hat, wird von den Deutschen verbal niedergemacht. Wer nicht nach der Pfeife der selbst ernannten moralischen Führer dieses Kontinents tanzt, gehört vermutlich zum „braunen Schmutz“, wie das heute heißt.

Dass uns immer mehr Ablehnung und Verachtung entgegen schlagen, braucht uns wahrlich nicht zu wundern.

Ich merke es an mir selber, dass in mir – Vaterlandsliebe hin oder her – die Verachtung auch mit jedem Tag größer wird.

Allein über das neue „Spiegel“-Cover könnte ich eimerweise kotzen.

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*) Der bekannte Blogger Adrian F. Lauber ist seit November 2017 regelmäßig Autor auf conservo.
www.conservo.wordpress.com     2.6.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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15 Antworten zu Deutsche Nationalneurose – Arrogant in den Untergang

  1. Michael schreibt:

    Danke für diesen brillanten Artikel in der Balance von Ironie, Sarkasmus und erschreckender Tatsache.

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  2. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  3. lilie58 schreibt:

    Vielleicht ist es eher die Neurose einer federführenden Person, ich meine diese Person mit der Richtungskompetenz? Leider führt uns diese Templinerin nicht gut…….eher dilettantisch….., aber nichtsdestotrotz, die Deutschen haben zugestimmt – zumindest die meisten, für ein `weiter so`, denn nichts anderes war zu erwarten: ‚Sie kennen mich‘! Tragisch das Ganze, der Selbstbehauptungswille scheint bei den meisten vollkommen zu fehlen…., bitter, bitter, sehr bitter! Ich fühle Wut, Haß, Trauer, Angst………, mit ‚Schmackes in den Untergang’……

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  4. luisman schreibt:

    […]Sie hielten selbstgerechte Vorträge über teutonische Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit – aber erst Jahre nachdem kreditfinanzierte BMWs und Mercedesse in die weit ärmeren Athens und Roms geflossen waren.[…]
    Suedeuropa hat mit den Krediten vor allem ihre Sozialsysteme erhalten und ausgebaut, antiquierte Geschaeftsmodelle erhalten, sowie nicht- und anti-produktive Geschaeftsmodelle finanziert (Beamtenschaft und Kontrollettis). Die haben die BRD nur kopiert. Osteuropa hat zumindest teilweise Infrastruktur gebaut/erneuert.

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  5. luisman schreibt:

    Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

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  6. Benjamin Goldstein schreibt:

    Deutschland wurde 1870 von Frankreich angegriffen und die merkwürdige Entschuldigung mit der Emser Depesche zieht mal gar nicht.

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  7. Semenchkare schreibt:

    Was soll ich dazu schreiben?
    Hier wird prinzipiell alles wichtige gesagt!

    Heute (Video-Mitschnitt) Veranstaltung der AfD Bayern.
    Unter anderem mit B. Höcke!

    Laufzeit etwa 2 Stunden 30 Minuten
    Leider bei Facebook und nicht bei Youtube. Aber sehenswert.
    Ton soweit ok.

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  8. karlschippendraht schreibt:

    Dass immer mehr Juden Deutschland verlassen , stellt für unser Volk keine Gefahr dar . Dass jedoch immer mehr Moslems unser Land überfluten , stellt eine tödliche Gefahr dar !

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  9. Ingrid Jung schreibt:

    So einfach ist es Karl, da stimme ich dir voll zu.Aber erst wenn die Gefahr wirklich tödlich ist werden die Deutschen und die sich als solche sehen, erst aufwachen. Dann aber werden wir die ganze Gewalt der Deutschen- und Ungläubigenhasser zu spüren bekommen. Nur wie sollen wir uns wehren??????????

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  10. MoshPit schreibt:

    Hat dies auf MoshPit's Corner rebloggt.

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  11. floydmasika schreibt:

    Hat dies auf Bayern ist FREI rebloggt und kommentierte:
    Von Berlin gehen immer wieder Pläne zur Zerstörung der europäischen Völker aus, und immer wieder werden diese mit erstaunlich verblendeter Arroganz exekutiert. Das bekommen in diesen Tagen Juden, Polen und Italiener zu spüren.

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  12. maru schreibt:

    „Ich merke es an mir selber, dass in mir – Vaterlandsliebe hin oder her – die Verachtung auch mit jedem Tag größer wird.“

    Geht mir auch so. Wenn ich diese deutschen Deppen sehe wie sie mit ihren blauen Kinderaugen verzückt von Bambi, ähm, den vermeintlichen „Flüchtlingen“ schwärmen.

    Vor allem aber wird man seit ca. 2015 in Ausland mit einem deutschen Pass nicht mehr respektiert. Ich bin beruflich viel im außereuropäischen Ausland unterwegs. Entweder wird man an der Grenzkontrolle (ja, sowas gibt´s in anderen Ländern noch!) belächelt, teilweise offen ausgelacht oder um Einreisetipps nach Dtschld. gefragt.
    Ich habe so die Faxen dicke.

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