Wie mit den iranischen Nuklearwaffen leben?

(www.conservo.wordpress.com)

Von Dieter Farwick, BrigGen a.D. und Publizist *)

Die einsame Entscheidung des amerikanischen Präsidenten – und ihre Folgen

Es geschehen noch Zeichen und Wunder im öffentlich-rechtlichen, regierungsnahen deutschen Fernsehen.

Nach dem einseitigen Ausstieg der USA aus dem sog. “Nukleardeal“ – genaue Bezeichnung: „Joint Comprehensive Plan of Action ( JCPOA)“ – wird der amerikanische Präsident Donald Trump besonders in Europa wieder kräftig kritisiert. Alle Bundestagsfraktionen bewerten seine Entscheidung als „großen strategischen Fehler“, der die Spannungen in der Konfliktregion Naher/Mittlerer Osten verschärfen wird – womöglich bis zu einem militärischen Konflikt.

In dem TV-Politmagazin „Kontraste“ brachte der MDR am 24.Mai d.J. einen Beitrag (9 Minuten) mit dem Titel:

„Warum Teheran trotz Atom-Abkommens eine Gefahr für den Frieden ist. Was – wenn Trump recht hat?“.

Schon dieser Titel ist eine Provokation für die Unterzeichner des „Plans“ ( Kein „Vertrag“, kein „Abkommen“) und seiner Befürworter. Es waren Regierungsvertreter von China, Deutschland (unterzeichnet vom damaligen Außenminister Gabriel mit Rückendeckung der Kanzlerin), Frankreich, Iran, Russland und den USA, die das Papier am 14.Juli 2015 in Lausanne unterzeichnet und es als einen „historischen Schritt“ in die Richtung einer sicheren Welt gefeiert haben.

Als „Vater“ dieses Ergebnisses gilt noch heute der damalige amerikanische Präsident Obama, der um jeden Preis ein „Abkommen“ mit dem Iran haben wollte. Das galt auch für die anderen Unterzeichner.

Trotz der weit verbreiten Euphorie gab es vor und nach der Unterzeichnung öffentlich warnende Stimmen, die auf wichtige Defizite der Absprache hingewiesen haben, aber von den verantwortlichen Regierungen weggewischt wurden und in der Öffentlichkeit wenig Gehör fanden, da auch die meisten Medien in den Chor der Jubilanten einstimmten. Die Warnungen passten nicht in die Welle der Euphorie über einen historischen Erfolg.

Kurz nach seiner Amtseinführung machte Donald Trump auf seine erheblichen Zweifel an dem Ergebnis von Lausanne aufmerksam. Bereits am 13.Oktober 2017 sprach er von „Irans geheimen Nuklearprogramm“ – verbunden mit dem Hinweis, bei Bestätigung seiner Zweifel auch einseitig aus dem „Plan“ auszusteigen, was er am 9.5.2018 vollzog – unter heftiger Kritik von „allen Seiten“ – bis auf Israel und Saudi-Arabien.

Neuverhandlungen wurden wiederholt – auch von Präsident Hassan Rohani – ausgeschlossen.

Die Europäer versuchen, den „Deal“ zu retten. Ergebnis? Offen.

Was sind die wesentlichen Fakten in dem Bericht von „Kontraste“?

Es sind belegbare Fakten – keine Vermutungen.

Es fehlte vor Beginn der Verhandlungen eine umfassende Beurteilung der gegenwärtigen und zukünftigen Politik des Iran.

Der „schiitische Gottesstaat Iran“ wird nicht von einem politisch gewählten Präidenten geführt, sondern in letzter Instanz von dem Ersten Ayatollah Ali Chamenei, der, gestützt auf seine ihm ergebenen Ayatollahs des Wächterrates, die Kandidaten für das Parlament und das Präsidentenamt aussucht und „seinen Kandidaten“ festlegt. Heute ist es Hassan Rohani, ein sog.“ moderater Reformer“, der auch offiziell die Verhandlungen geführt hat, der jedoch von Ayatollah Chamenei mit kurzem Zügel geführt wurde.

Er wurde von den sog.“ Revolutionsgarden“ (Pasderan) scharf überwacht, die dem Präsidenten direkt unterstehen. Seit einer Entscheidung des Ayatollah Khomeini im Jahre 1979 wurden sie zu einem starken „Staat im Staate“ in der Wirtschaft und besonders im Militär. Ayatollah Khomeini über die Revolutionsgarden:

„Wenn es die Revolutionsgarden nicht gäbe, würde dieses Land nicht existieren.“

Ihr Budget unterliegt nicht der parlamentarischen Kontrolle – es ist geheim. Das gilt insbesondere für Forschung, Entwicklung von Nuklearwaffen in gehärteten – zum großen Teil unterirdischen – Anlagen, die getrennt sind von den Anlagen für zivile nukleare Forschung und Entwicklung.

Der „schiitische Gottesstaat“ hat nie ein Hehl aus seinen Zielen gemacht – in Konkurrenz mit dem sunnitischen Saudi-Arabien –, dem er die Vorherrschaft im Nahen/Mittleren Osten streitig macht. Ein wichtiges Zwischenziel ist ein schiitischer Landkorridor vom Iran über den Irak und Syrien an die Mittelmeerküste, die Vernichtung Israels und die Schwächung von Saudi-Arabien und seinen sunnitischen Verbündeten – auch durch den Stellvertreterkrieg im Jemen. Ohne seine Unterstützung des Assad-Regimes im „Bodenkrieg“ mit Verbänden der Revolutionsgarden wäre Assad schon lange erledigt – vor dem Einsatz russischer Truppen in Syrien. Im Libanon unterstützt der Iran die Hisbollah mit viel Geld und modernem Kriegsgerät. Seine Unterstützung für die Palästinenser im Gaza-Streifens zeigte sich bei deren gewaltsamen Attacken aus Anlass der Feiern Israels zu dem 70. Jahrestag von dessen Gründung. Die Raketen, die auf israelisches Territoriums abgefeuert wurden, waren aus iranischer Produktion.

Der Gegenschlag Israels galt ausschließlich militärischen Anlagen und Waffenstellungen der iranischen Revolutionsgarden. Durch vorausgehendes, erfolgreiches Krisenmanagement der von den USA geführten Koalition gab es keine Toten und Verwundeten – weder bei den Russen noch bei syrischen Streitkräften. Selbst bei der Bekämpfung der iranischen Einrichtungen gab es weder Tote noch Verwundete – dank frühzeitiger Warnungen der Koalition.

Kann sich der geneigte Leser vorstellen, dass die Verhandlungsführer des Westens diese Fakten des geheimen Nuklearwaffenprogramms nicht kannten? Der Verfasser kann sich das nicht vorstellen. Man wollte sich offenkundig durch solche Fakten den „Blick auf das Ganze“ nicht verstellen lassen.

Das gilt besonders für den amerikanischen Präsidenten Barack Obama, dem vor Amtsübernahme 2008 von einem Geheimbericht des IAEA berichtet wurde, dass der Iran bereits einen „Kalten Start“ durchgeführt hatte. Obama entschied, die vom Geheimdienst vorgetragenen Erkenntnisse unter ein absolutes Schweigegebot zu stellen – unter dem Motto

“Kein Krieg mit Iran. Keine iranische Nuklearwaffe“.

Vielleicht sind die verschwiegenen Tatsachen dem Präsidenten Trump vor oder nach der Amtsübernahme zur Kenntnis gelangt und haben ihn – in Verbindung mit anderen vorher verschwiegenen Tatsachen – zum Austritt aus dem Deal veranlasst.

Offensichtlich haben die Europäer die Warnungen Trumps nicht ernst genommen.

Was sind die schwerwiegendsten Defizite des sog. “Deals“?

* Der größte Fehler ist die Tatsache, dass nur das zivile Nuklearprogramm Gegenstand der Verhandlungen ist. Es war der Iran, der 18 zivile Anlagen für Inspektionen durch die IAEA frei gegeben hat.

Nur bei einigen dieser Anlagen hat die Internationale Energiebehörde (IAEA) seit Abschluss des „Deals“ Inspektionen durchgeführt. Es ist keine Überraschung, dass bei den zivilen Anlagen keine verdächtigen militärischen Entwicklungen erkannt wurden.

Der Iran hat großzügig zugestimmt, für 10-15 Jahre seine Entwicklung von Nuklearwaffen im zivilen Bereich „einzufrieren“. Als Gegenleistung wurden Sanktionen gegen den Iran aufgehoben. Es floß eine Menge ausländischen Geldes – auch durch die Aufhebung des Exportverbotes für iranisches Öl – in den Iran. Dieses viele Geld floss ohne Umwege in die Revolutionsgarden, auf die bereits hingewiesen wurde, und in den vom Iran unterstützten Terror. Die iranische Bevölkerung hat von diesem Geld wenig gespürt. Ihre schlechte wirtschaftliche Lage hat sich nicht verbessert.

Mit seinem Rückzug aus dem „Deal“ verhängte Trump gegen die amerikanischen und ausländischen Firmen, die weiter Handel mit dem Iran betreiben würden, hohe Strafzölle, die von den mit dem Iran handelnden Staaten und ihren Konzernen postwendend kritisiert wurden. Es wird sich zeigen, ob es den Europäern gelingt, ein finanzielles Auffangnetz für die betroffen Staaten zu schaffen. Es ist keine Überraschung, dass große deutsche Konzerne – wie z.B. Siemens – jeden Handel mit Iran eingestellt haben. Wenn man die Bedeutung des Handels mit dem Iran mit dem mit den USA vergleicht, ist dies kein Wunder. Allerdings verschärft die US-Entscheidung den beginnenden Handelskrieg mit Europa wegen der einseitig verkündeten Strafzölle für Stahl und Aluminium zum 1. Juni 2018.

* Der zweitgrößte Fehler – so „Kontraste“ – ist die Tatsache, dass die weitere Entwicklung von ballistischen Raketen nicht Gegenstand des „Deals“ ist. Unglaublich, aber wahr. In den letzten Jahren ist es dem Iran gelungen, ballistische Raketen zu bauen und vor den Augen der Welt erfolgreich zu testen, die Südeuropa bereits 2017/18 erreichen können – von Saudi-Arabien und Israel ganz zu schweigen.

Es würde wenig Sinn geben, Nuklearsprengköpfe weiter zu entwickeln, ohne gleichzeitig die notwendigen Waffenträger zu entwickeln.

Die Entwicklung der Nuklearsprengköpfe hat der Iran in enger Zusammenarbeit mit Pakistan und Nordkorea fortgesetzt. Bereits im Mai 2010 hat es nach Geheimdienstberichten einen „kalten Test“ eines iranischen Sprengkopfes pakistanischer Produktion unter einem Berg in Nordkorea in 400 Meter Tiefe gegeben, der seismographisch in Asien aufgezeichnet und über den in Fachzeitschriften berichtet wurde.

Der damalige Präsident Ahmadinedschad hatte bereits im Zeitraum 2006/7 den Iran zum Mitglied des „nuklearen Clubs“ und zum „nuklearen Land“ erklärt, was im Westen als Bluff abgetan wurde.

Bei einem „ Kalten Start“ wird nur der Zünder eines Sprengkopfs zur Zündung gebracht – nicht der Sprengkopf selbst. Von einem „kalten Start“ ist es nur ein kurzer Weg zu einem „heißen Start“ mit nuklearem Sprengkopf – maximal ein Jahr.

Wie geht es weiter ?

Es gibt keine „smoking gun“. Der Iran hat jede Änderung an dem „Plan“ abgelehnt. Er wird keine Inspektionen der militärischen Anlagen zulassen, die im begründeten Verdacht stehen, das – verbotene – Nuklearwaffenprogramm seit Mitte der 1980er Jahre auf Befehl des Ayatollahs Khomeni im geheimen Bereich der „Revolutionsgarden (Pasdaran)“ vorangetrieben zu haben.

Die Revolutionsgarden haben die Power, jeden religiösen und politischen Führer, der die militärischen Anlagen für Inspektionen öffnet, „abzuschießen“.

Nach 10-12 Jahren läuft der „Plan“ aus. Dann muss damit gerechnet werden, dass sich der Iran kurz danach zur „Nuklearmacht“ erklärt und spätestens nach einem Jahr – so die Einschätzung der Experten – den sog.“nuclear breakout“ verkünden kann – ein Donnerschlag für die gesamte Welt, besonders für den Nahen/Mittleren Osten, dessen Staaten der möglichen Entwicklung nicht tatenlos zusehen werden.

Diese Entwicklung von Nuklearwaffen ist ein klarer Verstoß gegen den Atomsperrvertrag, der vom Iran bereits 1968 kurz nach Unterzeichnung des Verlages unter der Führung des Schah Reza Pavlevi unterzeichnet und bereits 1970 ratifiziert wurde, ohne von den nachfolgenden Ayatollahs gekündigt worden zu sein. Der „Atomsperrvertrag“ oder „Verbot der Vorbereitung und Verpflichtung zum Abrüsten von Kernwaffen Verzicht von Kernwaffen“ wurde mittlerweile von 191 Staaten unterzeichnet.

Wie mit den iranischen Nuklearwaffen leben?

Es gibt nur schlechte und sehr schlechte Lösungsansätze:

* Man könnte die schwerwiegenden Bedenken – von denen von „Kontraste“ und anderen Quellen faktenreich berichtet wird – wieder unter den Teppich kehren.

Der Iran könnte sein Nuklearprogramm ungestört fortsetzen und in 10-12 Jahren einer erstaunten Welt präsentieren: Einsatzbereite Nukleargefechtsköpfe auf Interkontinentalraketen.

Der Iran muss diese Waffen nicht einsetzen, er kann seine Eroberung im Nahen/Mittleren Osten fortsetzen.

Er wird den Staaten, die sich seinen Eroberungszügen entgegenstellen, zur Abschreckung von Gegenmaßnahmen mit dem Einsatz von Nuklearwaffen drohen. Motto: Widerstand ist zwecklos.

* Die Europäer könnten – wie die USA – aus dem „Deal“ ausscheiden und mit den USA und anderen willigen Staaten – wie z.B. Saudi-Arabien mit seinen sunnitischen Nachbarn und Israel – den Iran mit wirtschaftlichen, diplomatischen, politischen und militärischen Mitteln – einschl. von Cyber Attacken und „Special Forces“ – in dezentrale modern geführte Kleinkriege verwickeln, die ihn räumlich und zeitlich überfordern und mittelfristig zu einem „regime change“ führen könnten.

Die Durchführung einer solchen orchestrierten Operation wird schwierig zu erreichen sein, viel Blut und Geld kosten, aber im Gegensatz zu der Akzeptanz eines nuklearen schiitischen Gottesstaat als Führungsmacht im Nahen/Mittleren Osten das geringere Übel sein.

* Die USA, Israel und andere Staaten mit modernen Luftwaffen könnten einen chirurgischen Schlag gegen die nuklearen Anlagen der Revolutionsgarden führen.

Bei einer solchen Operation ist nicht auszuschließen, dass nicht alle Führungs- und Waffensysteme auszuschalten sind und den Revolutionsgarden eine Zweitschlagfähigkeit mit nuklearen Waffen übrig lässt, die diese Fanatiker auch einsetzen würden.

Es käme zu einem Nuklearkrieg, der nicht auf die arabische Halbinsel und Europa begrenzt werden könnte.

Demnach wäre dieses Szenario der größte GAU – und damit abzulehnen.

Alle Szenarien setzen einen Paradigmenwechsel unserer westlichen Bevölkerungen zu einem robusten Behauptungswillen und bei unseren Soldaten zu einer starken Kampfbereitschaft voraus – von den Mitteln für eine angemessene Bewaffnung und Ausrüstung zu schweigen.

Wir haben keine Zeit zu verlieren. Die Zeit arbeitet für den Iran – dank der unverantwortlichen Unterzeichnung eines „Deals“, der die Sicherheit der globalen Sicherheit für folgende Generationen schwer beschädigt.

Der Verfasser empfiehlt, den Bericht vom 24.Mai 2018 in der Mediathek des MDR unter dem Suchbegriff „Kontraste. Warum Teheran trotz Atom-Abkommens eine Gefahr für den Frieden ist. Was – wenn Trump recht hat?“ zu entdecken und anzuschauen.

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*) Brig.General a.D. Dieter Farwick wurde am 17. Juni 1940 in Schopfheim, Baden-Württemberg, geboren. Nach dem Abitur wurde er im Jahre 1961 als Wehrpflichtiger in die Bundeswehr eingezogen. Nach einer Verpflichtung auf Zeit wurde er Berufssoldat des deutschen Heeres in der Panzergrenadiertruppe.

Vom Gruppenführer durchlief er alle Führungspositionen bis zum Führer einer Panzerdivision. In dieser Zeit nahm er an der Generalstabsausbildung an der Führungsakademie in Hamburg teil. National hatte er Verwendungen in Stäben und als Chef des damaligen Amtes für Militärisches Nachrichtenwesen.

Im Planungsstab des Verteidigungsministers Dr. Manfred Wörner war er vier Jahre an der Schnittstelle Politik-Militär tätig und unter anderem an der Erarbeitung von zwei Weißbüchern beteiligt. Internationale Erfahrungen sammelte Dieter Farwick als Teilnehmer an dem einjährigen Lehrgang am Royal Defense College in London.

In den 90er Jahren war er über vier Jahre als Operationschef im damaligen NATO-Hauptquartier Europa-Mitte eingesetzt. Er war maßgeblich an der Weiterentwicklung des NATO-Programmes ´Partnership for Peace` beteiligt.

Seinen Ruhestand erreichte Dieter Farwick im Dienstgrad eines Brigadegenerals. Während seiner aktiven Dienstzeit und später hat er mehrere Bücher und zahlreiche Publikationen über Fragen der Sicherheitspolitik und der Streitkräfte veröffentlicht.

Nach seiner Pensionierung war er zehn Jahre lang Chefredakteur des Newsservice worldsecurity.com, der sicherheitsrelevante Themen global abdeckt.

Dieter Farwick ist Beisitzer im Präsidium des Studienzentrum Weikersheim und führt dort eine jährliche Sicherheitspolitische Tagung durch.

Seit seiner Pensionierung arbeitet er als Publizist, u. a. bei conservo.

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www.conservo.wordpress.com      2.6.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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12 Antworten zu Wie mit den iranischen Nuklearwaffen leben?

  1. Querkopf schreibt:

    Halte es für möglich, dass Trump schon wieder Recht hat mit dem was er tut, wie schon so oft in der letzten Zeit. Dass unsere deutschen und europäischen antinationalen Vaterlandsverräter dagegen laut aufheulen, wie geprügelte Hunde, ist nur zu verständlich.
    Weil aber unsere „Politeliten“ und deren idologioschen Vasallen, die Masssenmedien, die Wahrheit absichtlich verschleiern und dadurch das Volk täuschen, entsteht absichtlich der Eindruck, dass Trump ein Psychopath ist. – Nein, der Patriot Trump weiß ganz genau, was er tut.
    Wir sind die Dummen, weil wir dumm gehalten werden und aufgehetzt sind.

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  2. SVEN GLAUBE schreibt:

    Auch Islamische Königreich Saudi-Arabien besitzt eigne Atomraketen !

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  3. Farwick schreibt:

    Liebe Leserbriefschreiber !
    Vielen Dank für Ihre Kommentare.
    Die Möglichkeit eines „großen, nuklearen Kriegs“ ist gegeben, aber wenig wahrscheinlich, weil die Entscheider keine „Selbstmörder“ sind.
    Es gibt noch immer ein „Gleichgewicht des Schreckens“. „Wer als erster schießt, stirbt als zweiter.“
    China will die Weltherrschaft geschickter erobern mit seiner indirekten Strategie. Es schafft zunehmend Abhängigkeiten anderer Staaten – wie z.B. Deutschland mit seinen Prachtautos.
    Der chinesische General Sun Tsu hat schon vor 2500 Jahren gesagt: „Wahrhaft siegt, wer nicht kämpft“. Seine Landsleute sind gelehrige Schüler.

    Mit besten Grüßen

    Ihr

    Dieter Farwick

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  4. SVEN GLAUBE schreibt:

    Größter Coup des Mossad: 100000 iranische Originalseiten beweisen: „Der Iran arbeitet an einer Atombombe !“

    Von Michael Mannheimer

    https://michael-mannheimer.net/2018/06/06/groesster-coup-des-mossad-100-000-iranische-originalseiten-beweisen-der-iran-arbeitet-an-einer-atombombe/

    Größter Coup des Mossad: 100000 iranische Originalseiten beweisen: „Der Iran arbeitet an einer Atombombe !“

    KEINE FRAGE MEHR: DER IRAN BAUT AN EINER ATOMBOMBE

    Wer nun damit kommt, “alle Beweise von Geheimdiensten sind eh gefälscht” und auf die tatsächlich gefälschten Zeichnungen von Chemiewaffen-Laster des Irak verweist, die den zweiten Irakkrieg durch die USA auslösten (die gefälschten Abbildungen kamen übrigens von einem Iraker, der diese an einen BND-Geheindienstler weitergab – und in den USA gelten Infos m BND als besonders glaubhaft), der macht es sich leicht und folgt einer simplen Logik: Wer einmal lügt, der lügt immer!

    Was natürlich Unsinn ist!

    Der Mossad hat ohne Frage endgültige Beweise für den Bau Irans an der Atombombe geliefert!

    Der Unterschied zwischen Mossad und CIA: „Bei ersterem geht es um das Überlebenden eines kleinen 8-Mio-Landes, welches durch eine einzige Atombombe ausgelöscht werden kann (“one-bom-country”)!“

    Bei ersterem geht es um das Überlebenden eines kleinen 8-Mio-Landes, welches durch eine einzige Atombombe ausgelöscht werden kann (“one-bom-country”)!
    Bei zweiterem geht es um den US-Imperialismus im Nahen Osten: die gefälschten Unterlagen dienten nur als Vorwand, erneut in den Irak einzumarschieren und dort gemäß den plänen der NO für die neustrultuirierung des nahen Osten zu sorgen. Dieser Einmarsch hat das Ansehen der Supermacht USA bis heute nachhaltig schwer beschädigt!

    Es bleibt damit die Frage: Wie weit ist der Iran mit dem Bau seiner seiner Atombombe?

    Denn man darf sicher sein: Sollen die USA nicht einschreiten, wird das kleine Israel einen überwältigenden, möglicherweise auch nuklearen Schlag gegen die Atomzentren des Iran durchführen. Denn es kann sich nicht auf die Worte der Ayathollas verlassen, man arbeite nur an einer friedlichen Form der Atomnutzung. Der Iran hat schon 1000fach bekundet, dass er Israel vernichten will:

    Mahmud Ahmadinedschad, Präsident des Iran (2005-2013), hat sich über Israel etwa wie folgt geäußert:

    “Jeder, der Israel anerkennt, wird im Zornesfeuer der islamischen Nation verbrennen.“ – Rede am 26. Oktober 2005 auf der Konferenz “Die Welt ohne Zionismus” in Teheran, welt.de 27.10.2005

    “Kanada und Alaska haben derart große Landschaften, warum können die Israelis nicht einfach dorthin umgesetzt werden und sich dort mit den jährlichen Zuwendungen von 30 bis 40 Milliarden Dollar eine neue Existenz aufbauen.”

    – Rede am Al-Kuds-Tag, 5. Oktober 2007, in Teheran, u.a. zitiert in: spiegel.de, 5. Oktober 2007, stern.de, 5. Oktober 2007, idea Spektrum Nr. 42, 17. Oktober 2007, S. 6

    “Israel muss von der Landkarte getilgt (ausradiert) werden.”– Rede am 26. Oktober 2005 auf der Konferenz “Die Welt ohne Zionismus” in Teheran
    Wie kann Israel all dies ignorieren?

    Der Iran, der natürliche Verbündete der Hisbollah im Libanon, wird diese Bombe, sollte sie fertig sein, dieser Terrororganisation übergeben. Ranghohe Hisbollah-Führer haben schon mehrfach bekundet , dass sie, sobald sie im Besitz der Atombombe sind, diese ohne Zögern gegen Israel einsetzen werden. Auf die Bemerkung, dass dann auch die meisten Moslems im Libanon tot wären, antwortete man sinngemäß: Dies ist egal. Wir Moslems wachsen wieder nach. Aber Israel wird für alle Zeit Geschichte sein.

    Nur wenige werden sich an die Worte des Ayathollas Chamenei erinern, die dieser in einer Ansprache des Jahres 2004 an seine Glaubensbrüder richtete:

    “Wirf Deine Gebetsschnur fort und kaufe Dir ein Gewehr. Denn Gebetsschnüre halten Dich still, während Gewehre die Feinde des Islam verstummen lassen! Wir kennen keine absoluten Werte außer der totalen Unterwerfung unter den Willen des allmächtigen Allahs. Die Christen und Juden sagen: Du sollst nicht töten!

    Wir aber sagen, dass das Töten einem Gebet an Bedeutung gleichkommt, wenn es nötig ist. Täuschung, Hinterlist, Verschwörung, Betrug, Stehlen und Töten sind nichts als Mittel für die Sache Allahs!“

    Ayatholla Chamenei

    Wenn der Iran also beteuert, dass er nicht an einer Atombombe baut, dann soll man sich an die Worte Chameneis erinnern: „Täuschung, Hinterlist, Verschwörung, Betrug, Stehlen und Töten sind nichts als Mittel für die Sache Allahs!“

    „Täuschung, Hinterlist, Verschwörung, Betrug, Stehlen und Töten sind nichts als Mittel für die Sache Allahs!“

    Michael Mannheimer, 6.6.2018

    ***

    von Malcolm Lowe, 7. Mai 2018

    Donald John Trump’s Bedingungen für die Nachbesserung des Iran-Deals sind jetzt zwingend

    Was der erstaunliche Coup des Mossads nach sich zieht

    Was der erstaunliche Coup des Mossads nach sich zieht Was die verschiedenen Apologeten des iranischen Atomabkommens nicht begriffen haben, ist eine simple Unterscheidung: der Unterschied zwischen Verdacht und Bestätigung. Die IAEA stützte ihre Einschätzungen auf “über tausend Seiten” von Dokumenten; jetzt haben wir hunderttausend.

    Darüber hinaus handelt es sich um hunderttausend unterzeichnete Geständnisse des iranischen Regimes, dass es beabsichtigt, Atomwaffen herzustellen und sie auf selbst hergestellte Raketen zu laden. Die Kleingeister der Apologeten sind schlicht nicht in der Lage, die historische Größe der Entdeckung des Mossad zu erfassen.

    Das Bild des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu vor zwei grossen Schränken, einem voller Aktenordner und einem voller CDs, symbolisiert möglicherweise den größten Coup in der Geschichte der Spionage:

    Den Erwerb des Archivs des iranischen Atomwaffenprogramms durch den Mossad. Ein dicht darauf folgender Zweitplatzierter für diesen Titel könnte die Vorabinformation über die Operation Overlord sein, die alliierte Landung in Frankreich am Ende des Zweiten Weltkriegs, geliefert von Elyesa Bazna aus Ankara und Paul Fidrmuc aus Lissabon.

    Nazi-Deutschland hat es versäumt, auf diese Information über den geplanten Platz der Anlandung am D-Day zu reagieren. Stattdessen fiel es falschen Informationen eines angeblichen Spions zum Opfer, der für die Alliierten arbeitete.

    Die Parallele zu diesem Versagen ist der gegenwärtige Ansturm von Politikern und so genannten Experten, die vorgeben, dass der Staatsstreich des Mossad nichts Neues sage und nur beweise, dass der Deal gerechtfertigter sei denn je. Sie behaupten insbesondere, dass die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) bereits vor der Einigung über die neuen Informationen im Großen und Ganzen Bescheid wusste.

    Was die verschiedenen Apologeten des iranischen Atomabkommens nicht begriffen haben, ist eine simple Unterscheidung: der Unterschied zwischen Verdacht und Bestätigung. Die IAEA stützte ihre Einschätzungen auf “über tausend Seiten” von Dokumenten; jetzt haben wir hunderttausend.

    Darüber hinaus handelt es sich um hunderttausend unterzeichnete Geständnisse des iranischen Regimes, dass es beabsichtigt, Atomwaffen herzustellen und sie auf selbst hergestellte Raketen zu laden. Die Kleingeister der Apologeten sind schlicht nicht in der Lage, die historische Größe der Entdeckung des Mossad zu erfassen.

    Abgebildet: Zwei Bilder aus dem geheimen Nukleararchiv des Iran, wie es der israelische Premierminister Netanjahu am 30. April 2018 öffentlich vorstellte. Im vielleicht größten Staatsstreich in der Geschichte der Spionage erwarb Israels Mossad über 100.000 Dokumente aus dem Archiv des iranischen Atomwaffenprogramms. (Foto: Israel GPO)

    Abgesehen von Netanyahu selbst, ist die bedeutendste Person, die diese Größe versteht, Präsident Trump. Im Februar 2018 informierte Trump die drei am Iran-Geschäft beteiligten europäischen Länder über die Mängel, die er nachbessern wolle, um das Geschäft weiter zu zertifizieren. Wie Reuters damals berichtete: „Donald John Trump sieht drei Mängel in dem Deal: Das Versäumnis, das iranische Raketenprogramm anzusprechen; die Bedingungen, unter denen internationale Inspektoren verdächtige iranische Nuklearstandorte besuchen können; und “Sonnuntergangs”-Klauseln, unter denen die Bedingungen des iranischen Nuklearprogramms nach 10 Jahren auslaufen. Er will, dass alle drei gestärkt werden, wenn die Vereinigten Staaten weiterhin in dem Deal drin bleiben sollen!“

    „Donald John Trump sieht drei Mängel in dem Deal: Das Versäumnis, das iranische Raketenprogramm anzusprechen; die Bedingungen, unter denen internationale Inspektoren verdächtige iranische Nuklearstandorte besuchen können; und “Sonnuntergangs”-Klauseln, unter denen die Bedingungen des iranischen Nuklearprogramms nach 10 Jahren auslaufen. Er will, dass alle drei gestärkt werden, wenn die Vereinigten Staaten weiterhin in dem Deal drin bleiben sollen!“

    Der Coup des Mossad hat die drei Vorschläge von Trump in drei Imperative verwandelt, nicht nur für die Europäer, sondern auch für die beiden anderen beteiligten Staaten:

    Russland und China (insbesondere Russland muss begreifen, dass sich große russische Städte in Raketenreichweite vom Iran aus befinden). Das heißt, wenn der Deal überleben soll, müssen die Sonnuntergangs-Klauseln gestrichen werden, die IAEA muss die Freiheit haben, alles zu kontrollieren, was sie verlangt, und die Langstreckenraketenkapazität des Iran muss eingeschränkt werden. Dies deshalb, weil uns der Mossad auch hundert tausend unterzeichnete Geständnisse geliefert hat, dass das iranische Regime seine Pläne für nuklear-bewaffnete Flugkörper wieder aufnimmt und abschließt, sobald das Abkommen es erlaubt — genau genommen autorisiert — das zu tun.

    Malcolm Lowe ist ein walisischer Gelehrter, der sich auf griechische Philosophie, das Neue Testament und christlich-jüdische Beziehungen spezialisiert hat. Er kennt die israelische Realität seit 1970.

    https://de.gatestoneinstitute.org/12260/trump-bedingungen-iran-deal

    http://www.gatestoneinstitute.org/12246/trump-conditions-iran-deal

    https://michael-mannheimer.net/2018/06/06/groesster-coup-des-mossad-100-000-iranische-originalseiten-beweisen-der-iran-arbeitet-an-einer-atombombe/

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