Sturm im linken Wasserglas: US-Botschafter Grenell wahrt seine diplomatische Neutralität

(www.conservo.wordpress.com)

Von Adrian F. Lauber *)

Gedanken über die Aussagen des amerikanischen Botschafters Richard Grenell, der Konservative in Europa gestärkt sehen möchte.

Er wird mit dem Argument kritisiert, dass sich Diplomaten nicht in die innere Politik fremder Länder einzumischen haben. Das stimmt auch. Beispielsweise dürfte Grenell keiner bestimmten Partei Unterstützung zukommen lassen, wenn er seine diplomatische Neutralität einigermaßen wahren will.

Andererseits sind Diplomaten ja auch dafür da, im Interesse ihres Landes zu walten und Kontakte zu knüpfen, die ihm bzw. seiner Regierung nützlich sein könnten.

Wer bleibt abgesehen von Konservativen für die Trump-Administration noch übrig?, frage ich mich daher. Für die Links-Grünen und den Mainstream ist Trump doch eine regelrechte Hassfigur, aufgrund seiner konservativen Politik, aufgrund seines Eintretens für nationale Interessen, auch aufgrund gewisser Schwächen und Eitelkeiten, die der Mann zweifellos auch hat.

Ich glaube, es wird in Washington nicht unbemerkt geblieben sein, dass große deutsche Zeitungen und Zeitschriften den amerikanischen Präsidenten immer wieder dämonisieren und verleumden. Ich denke an Beispiele wie Trump auf dem „Spiegel“-Cover, der mit einem blutigen Messer die Freiheitsstatute enthauptet hat, oder an ein „Stern“-Titelbild, das Trump mit zum Hitlergruß erhobenem Arm zeigt (darunter stand „Sein Kampf“) etc.

Nun gut, ich bin sicher nicht in einer Position, hier neutral zu urteilen. Ich als Konservativer und als Trump-Anhänger empfinde natürlich eine gar nicht so heimliche Freude über einen Mann wie Richard Grenell.

Denn ich fürchte, unser Land ist seelisch bereits zu kaputt, um sich aus eigener Kraft noch retten zu können. Also hätte ich auch nichts dagegen, wenn aus dem Ausland Hilfe käme, sollten die Deutschen nicht von allein wieder Vernunft annehmen.

Auf linker Seite ist man empört. Sahra Wagenknecht fordert Grenells Ausweisung aus Deutschland, berichtet die „Welt.“ Ich frage mich, ob sie diese Forderung auch gestellt hätte, wenn Grenell ein überzeugter Marxist wäre …

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Anbei noch zwei Artikel zum Thema Grenell:

– https://www.welt.de/politik/deutschland/article176961564/Richard-Grenell-Wagenknecht-fordert-umgehende-Ausweisung-von-US-Botschafter.html

– Ein sehr schöner Artikel von Peter Helmes und Kommentare dazu: https://philosophia-perennis.com/2018/06/05/trumps-neuer-us-botschafter-grenell-konservative-staerken-linke-politik-ist-gescheitert/

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*) Der bekannte Blogger Adrian F. Lauber ist seit November 2017 regelmäßig Autor auf conservo.
www.conservo.wordpress.com     7.6.2018

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3 Antworten zu Sturm im linken Wasserglas: US-Botschafter Grenell wahrt seine diplomatische Neutralität

  1. Querkopf schreibt:

    Es sind die getroffenen Hunde, die nun laut aufheulen. Einen solchen massiven ideologischen Widerstand aus dem konservativen Lager ist die vereingten Linke in Deutschland seit der unseligen Merkel-Ära nicht mehr gewohnt. Meinungsfreiheit, Toleranz und Gleichheit außerhalb ihres eigenen linken ideologischen Spektrums ist den Linken sowieso völlig fremd, – mehr noch, diese Grundrechte werden in Deutschland brutal bekämpft und unterdrückt.

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  2. JOHN PETER SCHAUB schreibt:

    ES WIRD JETZT ZEIT DAFÜR DASS ANGELA MERKEL GANZ GENAU SO WIE SADDAN HUSSEIN VON DEN USA BESEITIGT WERDEN WIRD MIT ALLEN MILITÄRISCHEN MITTELN !!!!!

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  3. Jörg Plath schreibt:

    Der Aufreger der Woche wäre in der Tat fast der Umgang der „Vereinigten LInken“ mit Grenells Äußerungen geworden, wenn ja wenn nicht der neue Mord an einer Minderjährigen höchstwahrscheinlich durch Migranten dazugekommen wäre. Zum ersten: Es ist ein unglaublicher Affront, mit welchen Diffamierungen Grenell von Schulz, Wagenkencht und so weiter belegt wurde. Ich frage mich, mit welchem Recht diese Leute Deutschland nach außen vertreten. Der Botschafter der USA hat völlig normale Äußerungen getätigt, die in Gänze durch sämtliche Gesetze gedeckt sind. Welch eine Anmaßung einer Beton-Kommunistin a la Honecker, die Ausweisung des Botschafters Amerikas zu verlangen! Zum Mord an der 14-jährigen hat sich der Bundestag heute nicht entblödet, das Gedenken eines AfD-Abgeordneten massiv zu stören. Die entsprechenden Politiker zeigten damit überdeutlich, dass ihnen die Opfer ihrer und Merkels Politik herzlich egal sind.

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