Asylgipfel – Die dramatische Lage in Deutschland

(www.conservo.wordpress.com)

Offener Brief von Klaus Hildebrandt

Sehr geehrte Damen und Herren Botschafter aller EU-Länder einschließlich Großbritanniens,

erlauben Sie mir ein paar wenige Zeilen an Sie zu richten, denn die Lage im Gastland Deutschland spitzt sich zu. Nach jetzigem Stand sollen Deutschland, Frankreich, Österreich, Griechenland, Italien, Spanien und Bulgarien an einem – dem großen EU-Asylgipfel Ende des Monats vorgeschalteten kleineren Treffen – teilnehmen. Die Runde könnte wohl auch noch kurzfristig erweitert werden, warum ich vorsorglich alle „noch-28 EU-Staaten“ und einige andere anschreibe.

Deutschland und viele weitere Länder brechen unter der Last der Massenzuwanderung aus Afrika und Asien zusammen. Ich möchte Ihnen die Chronologie der vergangenen 3 Jahre ersparen, denn Sie wissen besser als ich, dass das ganze Flüchtlingsdilemma von der deutschen Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel ausging, seitdem maßgeblich gesteuert und in gewisser Hinsicht „erfolgreich“ auf die ganze EU übertragen wurde. Dies fortzusetzen, ist das offensichtliche Ziel der Kanzlerin auf dem Gipfel.

Insbesondere deutsche Städte explodieren und leiden unter Wohnungsnot, Armut und Kriminalität. Das Gesicht Deutschlands verändert sich rapide; manche Gegenden sind heute kaum noch wieder zu erkennen und werden selbst von der Polizei gemieden. Abschiebungen werden so gut wie keine vorgenommen und Grenzen nicht mehr kontrolliert bzw. gesichert. Insgesamt lebten nach Angaben der Bundesregierung zum Stichtag am 31. Dezember 2017 in Deutschland mehr als 229.000 „ausreisepflichtige“ Menschen hier in unserem Land, in dem es sich angeblich „gut und gerne leben lässt“. Die meisten der in Deutschland abgelehnten Asylbewerber dürfen jedoch bleiben, insgesamt waren es zu dem Zeitpunkt 620.000 davon. Jedem Land der Europäischen Union droht dieses Schicksal, sollte es die deutsche Bundeskanzlerin erneut schaffen, Sie auf dem Brüsseler Asylgipfel Ende des Monats über den Tisch zu ziehen, indem Sie Ihnen möglicherweise wieder Geld in Aussicht stellt. Geld ist, wie die Erfahrungen zeigen, schnell ausgegeben, aber das eigentliche Problem bleibt danach bestehen und wird immer größer.

Lassen Sie sich bitte auf kein von der Kanzlerin angestrebtes bilaterales Zurückweisungsabkommen ein, sondern setzen Sie dem Spuk von heute auf morgen ein Ende, indem Sie die Grenzen Ihres Landes rigoros und konsequent dicht machen, und denjenigen EU-Ländern an den Außengrenzen finanzielle, materielle und personelle Unterstützung zur effektiven Grenzsicherung gegen illegale Zuwanderung zusichern. Besser noch: Überlassen Sie es den Vereinten Nationen, angemessene Lösungen für diese äußerst problematischen Kontinente Afrika und Asien zu finden, denn dafür wurden sie doch geschaffen. Machen Sie den Regierungen der Herkunftsländer klar, dass diese endlich selbst für Ordnung im eigenen Lande sorgen müssen und sonst auf keine Unterstützung von außen mehr hoffen können.

Es ist nicht mehr zu übersehen, dass sich Deutschland seit dem Mauerfall in 1989 erneut zu einem für die Bürger Europas unbequemen Land entwickelt, das wieder der kritischen Beobachtung von außen bedarf, womit ich bei meinem eigentlichen Anliegens wäre. Bitte setzen Sie sich für ein Europa der Völker ein, und unterstützen Sie keine zentralistischen Überlegungen, wie Sie zurzeit von Deutschland und/oder Frankreich angestrebt werden. Die Geschichte zeigt, dass die Treiber des Zentralismus meistens selbst die Herrschaft über diese Gebilde anstreben.

Dies ist ein Offener Brief, den ich hiermit zur Verbreitung freigebe. Es gehört zu den Merkmalen einer ordentlichen Demokratie, dass sich Bürger an der öffentlichen Meinungsbildung aktiv beteiligen, auch wenn diese Meinung von der regierungsseitigen abweicht. Diskutieren Sie endlich und unverfälscht die Ursachen dieser Krise und unternehmen Sie alles Erdenkliche, diese abzustellen.

Leiten Sie dieses Schreiben gerne an Ihr Außen- oder Europaministerium weiter. Helfen Sie mit, dem im Laufe der Jahre durch immer mehr faule Kompromisse entstandenen Drama nun schnellstmöglich ein Ende zu setzen. Bleiben Sie standfest und dienen Sie ihren Völkern, die Sie auch wählten. Wir brauchen ein christlich geprägtes Europa der europäischen Vielfalt und über Jahrtausende gewachsenen Identitäten, in dem sich alle Europäer wiederfinden können. Bitte sorgen Sie dafür, dass endlich wieder Ruhe einkehrt. Dafür lohnt es sich zu kämpfen.

Mit freundlichen Grüßen, Klaus Hildebrandt (Rheinland-Pfalz)

www.conservo.wordpress.com    24.06.2018

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. Wer jedoch andere Foristen mehrfach persönlich angeht, beleidigt oder unflätig beschimpft, wird nach einer dreimaligen Verwarnung vom Diskussionsforum ausgeschlossen. Maria Schneider Beiträge bitte an Maria_Schneider@mailbox.org Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen emails und auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle in und mit meiner Internetadresse/emails angebrachten Links. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Zu diesem Zeitpunkt waren keine Rechtsverstöße ersichtlich. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Websites ist ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden jedoch derartige Links umgehend entfernen. Maria Schneider 10.11.2020
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Außenpolitik, Christen, Dritte Welt, EU, Flüchtlinge, Islam, Merkel, Politik, Politik Deutschland, Politik Europa abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Asylgipfel – Die dramatische Lage in Deutschland

  1. ceterum_censeo schreibt:

    …..mit Italien ist das ja alles ganz gut und schön. Schlepperschiffe angehen!

    Aber wie von dem ‚mini-gipfel‘ am Wochenende verlautet, will Italien, das schon verkündet hat, keine sog. ‚Flüchtlinge‘ zurückzunehmen, auch die ‚Dublin-III‘ Verordnung mit kippen und schwenkt damit auf MerKILL’SS Linie ein, damit ebenjene ‚Flüchtlinge‘ künftig besser in Europa (oder heißt es ‚E-U-ropa‘?) ‚verteilt‘ werden können.

    Oder habe ich da etwa etwas falsch verstanden?

    Gefällt mir

  2. Karl Schippendraht schreibt:

    Warum bemerkt und erkennt die tumbe Masse immer noch nicht , dass sie sich unter Merkels Regierung weltweit täglich mehr der allgemeinen Lächerlichkeit preisgibt ? Ich glaube , das Ausland hat allen Grund , das heutige Deutschland nicht mehr ernst zu nehmen sondern als Lachnummer zu betrachten .

    Gefällt mir

    • gelbkehlchen schreibt:

      Wenn man das Volk auf der Straße hört, Bekannte und auch unbekannte wildfremde Menschen, sind ca. 80 % gegen die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel. Wie sie 2017 wieder gewählt werden konnte, weiß ich auch nicht. Ich vermute ganz stark, dass die Wahlen wie ehemals in der DDR gefälscht wurden. Vor einigen Wochen hatte diese Vermutung ein Politologe auf Focus online geäußert. Er sagte sinngemäß, dass in den Universitätsstädten, wo linke Studenten Wahlhelfer waren, falsch gezählt wurde.

      Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.