Die Reinwaschung der Deutschen: Endlich frei von aller Sündenlast!

(www.conservo.wordpress.com)

Von Adrian F. Lauber *)

Jürgen Fritz hat auf seinem Blog einen Gastbeitrag der ehemaligen Tagesschau-Sprecherin Eva Herman veröffentlicht, ein Bericht über ein Gespräch mit ihrer Nachbarin, die Deutschlands Auflösung geradezu lustvoll zelebriert und die sich noch viel mehr illegale Einwanderung wünscht, denn „wir“ als reiches Land müssen all diesen Menschen helfen.1 Infantilität, Größenwahn und Weltfremdheit in einer Mischung, wie sie schlimmer nicht sein könnte. Sollte das eine mehrheitsfähige Position in diesem Lande sein, dann ist es wohl bald endgültig hinüber.

Die Zeit läuft uns jedenfalls davon. Islamische Masseneinwanderung in eine alternde, schrumpfende, familienfeindliche Gesellschaft schafft eben relativ rasch neue Tatsachen. Und blöder Weise sind „wir“ tatsächlich ziemlich reich. So reich, dass wir uns den ganzen Spaß vermutlich noch sehr lange leisten könnten, zur Not verschulden wir uns auf Kosten heute noch nicht mal gezeugter Menschen. Alles kein Problem – bis es dann einmal zu spät ist, den von Merkels Regierung angestoßenen Zerstörungsprozess noch aufzuhalten.

Der Bericht von Frau Herrmann scheint mir eine typische Momentaufnahme des Befundes deutscher Seele zu sein.

Der Größenwahn ist nichts Neues in diesen Breiten. Wenn er uns Deutsche einmal packt, dann kennt er – heute darf man das ganz wörtlich verstehen – keine Grenzen mehr.

Früher haben wir geglaubt, wir allein könnten einen Krieg gegen die halbe Welt gewinnen. Jetzt glauben wir, wir allein könnten – und müssten! – die halbe (oder gleich die ganze, warum denn so bescheiden?) retten.

Sind wir vom Größenwahn ergriffen, kommen wir davon nicht mehr so einfach los. Erst muss man uns mit Schmackes in den Arsch treten und auf die Schnauze hauen. Sonst wird das nichts. So kann ich nur hoffen, dass die übrigen europäischen Staaten beharrlich Widerstand gegen die Berliner Politik leisten und dieses Land in Sachen Migrationspolitik, nötigenfalls auch noch auf einigen anderen Gebieten, knallhart isolieren werden. Mein Zutrauen in die Fähigkeit der Deutschen, von allein zur Besinnung zu kommen, ist sehr, sehr klein geworden.

Allein die hysterischen Reaktionen auf US-Präsident Trumps Kommentare über den Anstieg der Kriminalität durch Merkels Migrationspolitik sprechen für sich. Trump hatte eine absolut banale Tatsache ausgesprochen, die jeder hätte zur Kenntnis nehmen können, wenn er gewollt hätte.2 Aber der böse Onkel Donald lügt natürlich. Die böse Tante Beatrix von der AfD auch, weil sie was ganz ähnliches sagt.

Wann hat es ein solches Ausmaß von Realitätsverlust in den Chefetagen der Politik zuletzt gegeben? Als jüngstes historisches Beispiel fällt mir immer wieder Erich Honecker ein. (Marx hab ihn selig!) Ihm machen Merkel und ihre Mitläufer heute mächtig Konkurrenz.

Eva Hermans Nachbarin auch. Deutschlands Wirtschaft wird gestärkt und unser Aussterben wird auch noch verhindert, frohlockt sie! Ja, ja mit Sicherheit. Bei drei Vierteln der Neu-Zuwanderern, die keine Arbeitsstelle haben, sondern vom Staat ernährt werden, boomt unsere Ökonomie, dass es nur so kracht.3 Ca. zwei Drittel der Neuankömmlinge können kaum lesen und schreiben – wahrlich eine Invasion von Fachkräften, wie man sie uns versprochen hat!4 Schon bis zum Jahr 2007 hatte die Bundesrepublik für Migranten, die mehr aus den Sozialsystemen entnehmen als sie in sie einzahlen, eine Billion Euro Sonderschulden gemacht.5 Es wäre mal interessant zu wissen, wie hoch die Zahl drei Jahre nach Abschaffung der Grenzen ist.

Und was das Aussterben angeht, das wird durch Zuwanderung nicht verhindert. Wenn diese Gesellschaft so hedonistisch und familienfeindlich bleibt wie jetzt, verschwindet sie und wird vielerorts durch eine andere Population mit ganz anderer Kultur ausgetauscht. Fertig.

(Wenn man Bevölkerungsaustausch mit Gewalt vollzieht so wie Erdogan das gerade in Nordsyrien macht, dann ist das kriminell.6 In Deutschland passiert was anderes. Wer ganz freiwillig nach und nach ausgetauscht werden will, der darf das natürlich. Wer nicht mehr will, der darf auch abtreten. Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.)

Eva Hermans Nachbarin ist völlig begeistert darüber, wie eine neue Bevölkerung in Deutschland Einzug hält. Sie ist der Meinung, „wir“ Reichen müssen allen helfen.

Entsprechend unwirsch reagiert sie, wenn man sie darauf hinweist, dass es sich nur bei einer Minderheit der Ankömmlinge um Flüchtlinge im Sinne des Grundgesetzes handelt. Darauf hinzuweisen, empfindet sie wohl als ungehörig, als kaltherzig.

Außerdem hätten wir uns in unserer Geschichte ja nicht mit Ruhm bekleckert.

Da haben wir sie wieder! Die deutsche Geschichte. Auch Tuvia Tenenbom hat in seiner Dokumentation „Allein unter Flüchtlingen“ beobachtet, dass immer wieder die Verbrechen der Deutschen aus der Hitler-Zeit genannt wurden, um die Abschaffung unserer Grenzen zu rechtfertigen.

Deutsche s/wollen sich reinwaschen von historischer Schuld.

Und wenn sie richtig „Glück“ haben, klappt die Reinwaschung gründlicher, als sie sich heute noch zu erträumen wagen.

Eins lastet schwer auf deutscher Seele: Es ist wieder mal die so genannte „Judenfrage.“

Laut einer im vergangenen Jahr veröffentlichten Studie stimmen 40 Prozent der Deutschen zu, dass es aufgrund der israelischen Politik verständlich sei, etwas gegen Juden zu haben. 2014 waren es noch 28 Prozent.7

Nicht einmal dann, wenn Israel so wäre wie es von radikalen Linken oder von radikalen Muslimen dargestellt wird, wäre diese Aussage für mich nachvollziehbar. Es ist nicht einzusehen, wieso man in Paris oder in Amsterdam lebende Juden für die Politik einer in Jerusalem sitzenden Regierung in Mithaftung nehmen sollte.

Aber wir sind inzwischen schon so weit, dass ganz selbstverständlich „die“ Juden in kollektive Haftung genommen werden können.

Dass die Deutschen ein Problem mit Juden haben, wird Stück für Stück deutlicher. Die uralte Judenfeindschaft, die im Abendland über Jahrhunderte tief verinnerlicht wurde, spielt sicherlich eine Rolle. Allerdings sind klassische judenfeindliche Stereotype heutzutage weniger verbreitet als früher.

Die Judenfeindschaft hat sich gewandelt. Vornehmlich richtet sie sich heute gegen den jüdischen Staat Israel. Wer heutzutage behaupten würde, das internationale Judentum führe die ganze Welt „am Gängelband“ in seinem Sinne, womöglich sogar in einen Weltkrieg hinein, der würde sich unmöglich machen. Man würde den mörderischen Unsinn von der jüdischen Weltverschwörung schnell wieder erkennen. Man würde sich vielleicht auch an Adolf Hitlers vor dem Reichstag vorgetragene Behauptung erinnern, das internationale Finanzjudentum sei am Ersten Weltkrieg schuld gewesen, und an seine Ankündigung, wenn es ihm – dem Judentum – gelingen sollte, noch einen Weltkrieg anzuzetteln, werde das mit der „Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa“ enden.

Wie anders klingt es aber, wenn man sagt, Israels Regierung führt die ganze Welt am Gängelband und droht sogar, „die ganze Welt“ ihrem „kriegerischen Kalkül“ zu unterwerfen! So ´was kann man heute problemlos schreiben.

Man muss ein anderes Vokabular verwenden, dann kann man schon eine ganz ordentliche Portion von dem, was theoretisch diskreditiert ist, ganz praktisch wieder aufwärmen.

77 Prozent der Deutschen hielten einer Umfrage des BBC World Service zufolge Israels Einfluss in der Welt für negativ.8 Sie werden solchen Aussagen eines bekannten deutschen Journalisten wohl zum Teil oder zur Gänze zustimmen können.9

Wobei es wohl nur eine Minderheit der Deutschen ist, die heute noch dem Glauben an eine jüdische Weltverschwörung und ähnlichen Unsinn anhängt. Nein, die heutige Judenfeindschaft ist komplexer und vielschichtiger. Sie ist nicht deckungsgleich mit der Judenfeindschaft aus Führers Zeiten.

Bei den meisten dürfte etwas anderes eine Rolle spielen, und das ist die Last der Vergangenheit. Die Deutschen haben sich in viel zu großer Zahl als vollkommen unfähig erwiesen, mit der furchtbaren Geschichte der NS-Zeit auf eine rationale und gesunde Weise umzugehen.

Symptomatisch dafür ist der Glaube daran, sich selbst durch die schleichende Auflösung des eigenen Landes und durch Massenimport von islamischem Fundamentalismus und Judenhass von historischer Schuld reinwaschen zu können.

Gleichzeitig sehen wir die weit verbreitete Aggressivität von Deutschen gegen den einzigen jüdischen Staat der Welt, mit dem sich viele geradezu obsessiv zu beschäftigen scheinen. Immer wieder zeigen Meinungsumfragen, dass viele Deutsche glauben, Israel sei so etwas wie ein Drittes Reich 2.0. und mache mit den palästinensischen Arabern im Prinzip das gleiche wie die Nazis mit den Juden.10

In seinen Verteidigungskriegen und bei der Terrorabwehr hat Israel im Zeitraum zwischen 1948 und 2007 ca. 35.000 Araber getötet. Bei seinen Militäroperationen gegen die Terrororganisationen Hisbollah und Hamas hat Israel die Zivilbevölkerung mit Telefonanrufen, SMS, mit Flugblättern und anderen Mitteln vor bevorstehenden Angriffen gewarnt. Dennoch wird ihm ständig „Völkermord“ unterstellt und wahrhafte Massaker wie in Ruanda, Algerien oder aktuell in Syrien scheinen viele von denen, die über Israel Gift und Galle spucken, völlig kalt zu lassen.

Die Vorwürfe, dass Israel ein Nazi-Staat oder ein Apartheidsstaat sei und einen Völkermord begehe, sind blanker, schlimmer Unsinn, aber er führt uns auf eine wichtige Spur. Warum ist es ausgerechnet der jüdische Staat, der so gehasst wird und in dessen Gegenwart deutsche NS-Geschichte hinein projiziert wird?

Soll das Zufall sein? Nie im Leben!

Das ist ein Versuch deutscher Selbstentlastung. Was die Deutschen bzw. viele Deutsche über Israel für Schwachsinn glauben, verrät nicht viel über den jüdischen Staat, dafür aber umso mehr über die Gemütsverfassung unserer Landsleute.

Deutsche verspüren ein bewusstes oder unterbewusstes Bedürfnis nach Selbstentlastung, und die gelingt ihnen am besten, indem sie ihre ehemaligen Opfer zu Tätern machen und damit den Schuldhaushalt scheinbar ausgleichen. Wenn die Juden heute selbst Nazis oder so etwas ähnliches geworden sind, dann sind wir sozusagen quitt.

Man versucht, die Vergangenheit loszuwerden und schwingt sich bei dieser Gelegenheit gleich zu den moralischen Oberlehrern der Juden auf. Wie Wolfgang Porth so schön sagte:

Die Erben der Täter passen auf, dass die Opfer nicht rückfällig werden. (Sinngemäß wiedergegeben)

Vom sicheren Mitteleuropa aus erteilen deutsche Hypermoralisten den ständig durch dschihadistischen Terror bedrohten Israelis wohlklingende Ratschläge und erklären ihnen, dass Selbstverteidigung mal gar nicht geht, denn das könnte ja eine „Spirale der Gewalt“ in Gang setzen.

Die deutsche Gesellschaft ist voller Ressentiments gegen Israel und Juden an sich. Ja, gegen Juden an sich, denn sonst würden nicht so viele Deutsche Judenhass mit israelischer Politik rechtfertigen.

Diese Gesellschaft ist nun ganz aus dem Häuschen über die (eingebildete) Möglichkeit, historische Schuld loszuwerden, indem sie sich zum moralischen Hegemon der Welt aufschwingt und eine Masseneinwanderung aus einem Kulturkreis willkommen heißt, in dem der Judenhass regelmäßig so selbstverständlich ist wie die Nahrungsaufnahme.11

Importierter Judenhass trifft auf eine Gesellschaft, die mit stärker werdender Tendenz dazu bereit ist, diesen Hass zu relativieren und zu entschuldigen, weil sie diesen Hass teilt – aber Hemmungen hat, ihn offen auszudrücken, weil Antisemitismus seit Auschwitz nun mal irgendwie out ist. Man kann ihn als Einheimischer nicht so ungehemmt artikulieren wie es im islamischen Orient heutzutage gang und gäbe ist.

Vor kurzem erschien ein Buch von David Ranan über den Judenhass in der islamischen Welt und unter Muslimen in Europa. Bezeichnender Weise kam er unterm Strich zu dem Schluss, dass die Juden selber dran schuld sind, wenn sie gehasst werden.12 „Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!“ oder „Tod den Juden!“ sind aus Ranans Sicht keineswegs antisemitische Parolen. So etwas rufen arme Muslime schließlich nur wegen des Israel-Palästina-Konflikts. Das darf man nicht so eng sehen.

Es ist erschütternd zu lesen, wie die von Ranan interviewten Leute sich selbst in offensichtlich antisemitische Denkmuster verstricken und das überhaupt nicht merken. Mir scheint, das ist wieder mal ein Beispiel dafür, dass Henryk M. Broder Recht hatte, als er sagte, dass man nie einen Antisemiten finden wird, der seinen eigenen Antisemitismus kritisch reflektiert. Man hat dieses Denken so selbstverständlich verinnerlicht, dass man gar nicht mehr realisiert, in was man sich da verrannt hat. Da ich auch schon mit Fällen von unheilbarem Judenhass konfrontiert worden bin, kamen mir manche Aussagen bekannt vor.

Was mir auffällt, ist, dass große deutsche Medien auf das Werk dieses Autors eher positiv reagiert haben. Nur wenige veröffentlichten kritische Rezensionen, darunter die „Zeit.“

Das Berliner Zentrum für Antisemitismus-Forschung bezeichnet Ranan sogar als einen „Fellow“, stellt ihm ein Büro zur Verfügung und organisierte im April dieses Jahres an der Technischen Universität Berlin eine Veranstaltung, bei der er sein Buch vorstellen durfte.

Von Kritik war da bislang nichts zu vernehmen.

Warum, ist nicht schwer zu erraten. Ranans Buch hilft deutschen Gutmenschen, sich einzureden, dass das mit dem importierten Judenhass in Wahrheit alles halb so schlimm ist! Alles nur Hysterie! Alles übertrieben! Oder die Juden sind irgendwie selbst schuld, das haben wir doch immer schon gewusst!

Würde man sich mit dem Problem des islamischen Judenhasses ehrlich auseinander setzen, könnte man ja auf die Idee kommen, die Unfehlbarkeit der Großen Vorsitzenden Merkel in Frage zu stellen – und das Großprojekt der moralischen Reinwaschung der Deutschen durch Selbstauflösung gleich mit! Das will man aber auf keinen Fall!

Eine ganz wesentliche Triebkraft für diese Politik ist das Bedürfnis, sich gut und moralisch überlegen zu fühlen. Die Beschäftigung mit dem Antisemitismus-Import würde das so gewonnene Wohlbefinden nur unnötig stören, das geht mal gar nicht!

Nein, man geht viel lieber eine Symbiose mit dem importierten Judenhass ein, man relativiert ihn, man redet ihn sich schön, und viele Deutsche finden ihn sowieso verständlich, denn die Juden sind bzw. das böse Israel ist der eigentliche Schuldige.

„Die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie verzeihen“, hat Zvi Rex herrlich sarkastisch formuliert. Vor Jahren hätte ich mich gegen eine solche Unterstellung gewehrt.

Heute glaube ich das auch. Ich glaube, in sehr vielen deutschen Köpfen spielt das bewusst oder unterbewusst eine Rolle. Anders kann ich mir den Drang, Israel und Juden zu verteufeln und völlig faktenresistent immer wieder zu verleumden, nicht erklären. Die Deutschen haben mit den Juden noch eine Rechnung offen. Die bloße Existenz heute lebender Juden kann für manche eine unangenehme Erinnerung an die vergangenen Verbrechen werden.

Wenn die Deutschen „Glück“ haben, sind sie diese unangenehme Erinnerung in nicht mehr ferner Zukunft los, und die „Reinwaschung“ ist komplett:

Wenn Deutschland sich weiter erfolgreich auflöst und die Ausbreitung des islamischen Fundamentalismus weiter vorantreibt, werden die hierzulande lebenden Juden bald dasselbe erleben wie ihre Brüder und Schwestern in Schweden, Frankreich und anderen Ländern, aus denen Juden vor Hetze und Gewalt radikaler Muslime fliehen.13

In Deutschland leben ca. 200.000 Juden.14 Also nicht besonders viele. Der Führer und seine Genossen haben dafür gesorgt. Die relativ wenigen, die heute noch da sind, wird Deutschland vielleicht auch noch los, wenn es sie Stück für Stück zur Auswanderung treibt.

Was wäre das für ein Gutmenschen-Paradies! Reingewaschen von aller Schuld und die wandelnden Erinnerungsstücke, die an historische Schuld gemahnen, wären auch endlich weg, irgendwo in Israel oder in Amerika oder wo der Pfeffer wächst.

Ein Neuanfang für ein moralisch reines, von seiner Vergangenheit erlöstes Deutschland!

So, und jetzt mag ich nicht mehr. Ich kann nur noch hoffen, dass ich daneben liege und dass dieses Horrorszenario, das ich mir gerade ausmale, nie Wirklichkeit wird.

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Quellen:

  1. Jürgen Fritz Blog, 21.6.2018: „Die Ära der weißen „Herrenmenschen“ geht zu Ende“ https://juergenfritz.com/2018/06/21/weisse-herrenmenschen/
  2. Gatestone Institute, 22.6.2018: „Germany’s Migrant Policy: Why Trump was Right“ by Vijeta Uniyal https://www.gatestoneinstitute.org/12570/germany-crime-trump
  3. Philosophia Perennis, 31.5.2018: „PP-Faktencheck: Hat wirklich jeder vierte Migrant einen Job?“ https://philosophia-perennis.com/2018/05/31/pp-faktencheck-hat-wirklich-jeder-vierte-migrant-einen-job/

Gatestone Institute, 18.11.2015: „The True Cost of Europe’s Muslim „Enrichment““ by George Igler https://www.gatestoneinstitute.org/6915/europe-muslim-enrichment

Gatestone Institute, 24.4.2018: „Germany: Migrant Crisis Delusions“ by Vijeta Uniyal https://www.gatestoneinstitute.org/12182/germany-migrants-coverup

  1. Die Zeit, Nr. 47 / 2015: „Zwei Drittel können kaum lesen und schreiben“ https://www.zeit.de/2015/47/integration-fluechtlinge-schule-bildung-herausforderung
  2. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.6.2010: „Deutschland verschläft den Kampf um Talente“ von Gunnar Heinsohn http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/integration/die-schrumpfvergreisung-der-deutschen-deutschland-verschlaeft-den-kampf-um-talente-1579548.html
  3. Welt Online, 20.6.2018: „Nordsyrien: Erdogan ordnet den Bevölkerungsaustausch an“ von Alfred Hackensberger https://www.welt.de/politik/ausland/article177864174/Nordsyrien-Erdogan-ordnet-den-Bevoelkerungsaustausch-an.html
  4. The Jerusalem Post, 6.5.2017: „Study: 40% of Germans Hold Modern Antisemitic Views“ by Benjamin Weinthal https://www.jpost.com/Diaspora/Study-40-percent-of-Germans-hold-modern-antisemitic-views-489919
  5. BBC World Service: „Israel and Iran share most negative ratings in global poll“ http://www.bbc.co.uk/pressoffice/pressreleases/stories/2007/03_march/06/poll.shtml
  6. Siehe meine Artikel-Serie über die deutsche Nationalneurose am Beispiel Jakob Augstein: https://conservo.wordpress.com/2018/05/21/adrian-f-lauber-ueber-und-die-deutsche-nationalneurose-am-beispiel-von-jakob-augstein/
  7. Siehe zum Beispiel:

Lizas Welt, 19.7.2006: „Neighborhood Bullies“ https://lizaswelt.net/2006/07/19/neighborhood-bullies/

Zeit Online, 4.8.2014: „Die Medien kritisieren kaum ein Land so oft wie Israel“ von Philipp Woldin https://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-08/israel-medien-kritik

Gatestone Institute, 18.4.2016: „False Moral Equivalence as a Tool to Demonize Israel“ by Manfred Gerstenfeld and Jamie Berk https://www.gatestoneinstitute.org/7813/israel-moral-equivalence

  1. Basler Zeitung, 13.3.2017: „Die Rückkehr des Judenhasses“ von Bassam Tibi https://bazonline.ch/ausland/standard/die-rueckkehr-des-judenhasses/story/17648613

The Jerusalem Post, 5.6.2017: „German Study: Over 50% of Muslim Refugees Hold Antisemitic Views“ by Benjamin Weinthal https://www.jpost.com/Diaspora/German-study-Over-50-percent-of-Muslim-refugees-hold-antisemitic-views-494832

  1. MENA Watch, 22.6.2018: „David Ranan: Sind die Juden selber schuld, wenn sie gehasst werden?“ von Matthias Küntzel https://www.mena-watch.com/mena-analysen-beitraege/david-ranan-sind-die-juden-selber-schuld-wenn-sie-gehasst-werden/#_ftn2
  2. Gatestone Institute, 16.2.2018: „Islamic Anti-Semitism in France: Toward Ethnic Cleansing“ by Guy Millière https://www.gatestoneinstitute.org/11903/france-islam-antisemitism

The Tower Magazine, Issue 26, May 2015: „Life Becomes Unbearable for Jews, Swedish Edition“ by Annika Hernroth-Rothstein http://www.thetower.org/article/life-becomes-unbearable-for-jews-swedish-edition/

Gatestone Institute, 16.8.2016: „Sweden: The Silence of the Jews – Part IV of a Series: The Islamization of Sweden“ by Ingrid Carlqvist https://www.gatestoneinstitute.org/8695/sweden-jews-islamization

  1. Wikipedia: Religionen in Deutschland  https://de.wikipedia.org/wiki/Religionen_in_Deutschland#Judentum
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*) Der renommierte Blogger Adrian F. Lauber schreibt seit November 2017 regelmäßig auf conservo.
www.conservo.wordpress.com     24.06.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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8 Antworten zu Die Reinwaschung der Deutschen: Endlich frei von aller Sündenlast!

  1. gelbkehlchen schreibt:

    Zitat der Nachbarin von Eva Hermann: „„wir“ als reiches Land müssen all diesen Menschen helfen.“
    Das ist das „wir“ dieser dreistdummen heuchlerischen gutmenschlichen Diktatoren, die den Reichtum der anderen- das „wir“ bezieht sich ja hauptsächlich auf andere- meinen verschenken zu dürfen, obwohl sie nur einen kleinen Teil dieses Reichtums-wenn überhaupt (die meisten Gutmenschen schmarotzen vom Steuerzahler)- erarbeitet haben.
    Dieses „wir“ ist nichts anderes als Diktatur und Sklaverei, mit diesem „wir“ machen diese Gutmenschen die Nächsten zu Sklaven, machen aus der Nächstenliebe Sklaverei.
    Es ist die Sklaverei der Gutmenschen, die somit keine Weltverbesserer und gute Menschen sind, sondern hinterhältigste, übelste Sklavenhalter, die die Sklaverei wieder einführen, und damit bösartige Weltverschlechterer sind.
    Und wenn diese perversen heuchlerischen diktatorischen und sklavenhalterischen Speckmadengutmenschen ihre Sklaverei mit dem Christentum begründen sollten, sei ihnen gesagt, dass Moses, ein Vorläufer des Christentums, einen Ägyptischen Sklavenhalter, der einen Israeli auspeitschte, erschlagen hat, dass sogar Gott einen Teil der ägyptischen Sklavenhalter, nämlich die Erstgeborenen, getötet hat.

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  2. lilie58 schreibt:

    Zu manchen Artikeln möchte oder kann man sich kaum noch äußern, ganz einfach, weil einem permanent die Suppe hochkommt. Warum können wir kein normales Volk mit gesundem Selbstbewußtsein sein, das eine Politik der ausgeglichenen Mitte fährt? Schlimm, dieses jahrelange brainwashing! Wir haben uns ‚diese Laus‘ selbst in den Pelz gesetzt! Wie werden wir sie wieder los?!

    P.S.: Deutschland besteht nicht nur aus der NS-Geschichte! Das ist ja eine richtige Obsession! Und ein offenbar ein gutes Geschäft für viele!!- Jedes Land hat Dreck am Stecken und manche mächtig viel, da wäre noch sehr viel aufzuarbeiten bei sehr vielen! Warum also immer die Deutschen, wer hat hier Interesse? Cui bono? Welcher Feind ist schlimmer, der im Innern sitzt, oder der von außen kommt? Wahrscheinlich kann man das nicht so sagen, denn beide scheinen sich verbündet zu haben, um das Letzte hier rauszupressen!

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  3. DERLETZTEDEUTSCHE schreibt:

    DER SCHULDKULT durch die Siegermächte der nun schon 73 Jahre andauert hat zur Auslöschung jeder Nationen Denkweise geführt das war ja das Ziel der Umerziehung der SELBSTHASS der DEUTSCHEN das ist erreicht dazu noch mit unzähligen Geschichtsfälschungen aber das spielt bei dem Deutschen Volk auch keine Rolle mehr nur was angeht ein Reiches Land sei die BRD das stimmt so nicht die Vermögenswerte in anderen EU Staaten sind höher als hier dafür hat der DUMME DEIUTSCHE Sparguthaben das die Siegermächte (MACRON- ROTHSCHILD) auch noch holen 20% Entwertung hat der Euro seit Bestehen bereits , zudem spart kein vernünftiger Mensch mehr sondern investiert in Vermögenswerte was dann auch zu höheren Renten überall als in der bolschewistischen BRD führt.
    Griechenland Italien Portugal Niederlande Österreich überall gibt es höhere Renten also wo ist die BRD reich ??????????? der Untergang naht

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  4. DERLETZTEDEUTSCHE schreibt:

    Hier kann jeder erkennen das die Kriminelle und Psychisch Kranke aus den ändern nach Deutschland kommen :
    https://www.journalistenwatch.com/2018/06/24/marokkanischer-kriminellen-export/

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  5. maru schreibt:

    Der „Glaube“ großer Teile der deutschen Bevölkerung, man könne ABSOUTION DURCH kollektiven SELBSTMORD erlangen, verkennt, daß nur Gott Absolution erteilen kann.
    Nein, liebe Landsleute, Absolution kann man nicht kaufen – man müßte Gott dann ja das Geld oder das Land anbieten, das ihm bereits gehört und das er erschaffen hat.

    Dieser Weg einer Entlastung von Schuld durch Selbsttötung bzw. durch Selbst-Auslieferung an die importierten Mörder/ Vergewaltger/ Kriegsverbrecher ist daher kein praktikabler Weg.
    Befreiung von Schuld geht im Spirituellen nur über aufrichtige Reue und indem man Gott bittet, die Seelenlast von einem zu nehmen. Im Grunde ganz einfach. Und nebenbei auch wesentlich preisgünstiger, sein Leben und sein Eigentum darf man dabei auch noch behalten:)

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  6. lilie58 schreibt:

    Ich darf freundlicherweise daran erinnern, dass es keine Kollektivschuld gibt! Es gibt Teile der Bevölkerung, die sich gerne in Haftung nehmen lassen, andere sind masochistisch veranlagt, mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa! Und hier darf ich an die Rede von Herrn Höcke erinnern, und diese Rede bitte genauestens lesen! Ich glaube nicht, dass Herr Höcke ein Antisemit ist! – Ich weiß nicht, warum hier alles immer in einen Exzess ausarten muss? Liegt es in der deutschen Seele begraben, das hätten wir dann mit den Russen gemeinsam, wobei die sich nicht so zu kasteien zu scheinen, aber so genau weiß ich da nicht Bescheid! Ansonsten gilt: Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein!

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Das habe ich auch schon gedacht, bei uns Deutschen muss immer alles extrem sein und das ist nicht gut. Die goldene Mitte, oft allerdings schwer zu finden, ist fast immer das Beste. Das sagte aber schon Aristoteles vor ca. 2300 Jahren. Hier im Artikel Mesotes von Wikipedia:
      Mesotes (μεσότης, griechisch „Mitte“) ist ein Terminus der antiken Philosophie, der durch Aristoteles in die Ethik eingeführt wurde. Er bezeichnet laut Aristoteles die Stellung einer Tugend zwischen zwei einander entgegengesetzten Lastern, dem „Übermaß“ und dem „Mangel“.
      Ein Beispiel ist die Tugend „ἀνδρεία“ (andreia). Wer die ἀνδρεία hat, ist ἀνδρεῖος (mannhaft, tüchtig, mutig und tapfer) und heißt „ὁ ἀνδρεῖος“ (der Mannhafte, Tüchtige). Die ἀνδρεία steht als Mesotes (Mitte bzw. mittlere Disposition) zwischen „Tollkühnheit“ und „Feigheit“. Diese jeweilige Mitte ist allerdings nicht ein arithmetisch mittlerer Punkt, der durch zwei gegenseitige Laster eindeutig bestimmt wird, sondern sie versteht sich als ethische Handlungsmöglichkeit, die den Besonderheiten der Personen Rechnung trägt. Diese Mitte ist subjektiv und situationsabhängig durch die Vernunft des Einzelnen bestimmt und kann sich zwischen zwei Personen unterscheiden. Dementsprechend zeigt sich die Vorstellung vom guten Leben laut Aristoteles als eine „mittlere Lebensform“:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Mesotes

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