Wahl zum neuen Verfassungsrichter von Schleswig Holstein – Ein offener Brief an Ministerpräsident Daniel GÜNTHER

(www.conservo.wordpress.com)

Von Hannes Thurner

(Offener Brief an den Ministerpräsidenten des schleswig-holsteinischen Landtages, dem Fraktionsvorsitzenden der CDU sowie an alle CDU-MdL’s)

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Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Daniel Günther,

sehr geehrter Herr Fraktionsvorsitzender Tobias Koch,

sehr geehrte Damen und Herren der CDU,

tut mir wirklich leid, wenn ich gleich ‚mit der Tür ins Haus falle‘, aber was Sie sich alle, und damit die CDU im Gesamten, in der vergangenen Woche für ein Armutszeugnis ausgestellt haben, entbehrt jeglicher Vorstellung; um nicht zu sagen, es ist ein Skandal!

Zur Sache :

Wie bekannt, wurde ursprünglich vom Wahlauschuß Prof. Dr. Winterhoff zum neuen Verfassungsrichter von Schleswig Holstein vorgeschlagen, und überraschender Weise kurze Zeit später wieder zurückgezogen!?

Der Grund, ein irrlichternder grüner Landtagskollege, Herr Andreas Rasmus,

hat dagegen Einspruch erhoben. Was sicher sein gutes Recht ist…

Nur, anstelle einer sich als geschlossene, einheitliche CDU-Fraktion zu geben, die sich ohne Wenn und Aber hinter den o. g. Wahlvorschlag stellt und damit Prof. Winterhoff vorbehaltslos unterstützt, geben Sie klein bei und erweisen damit Ihrem Land und Ihrer Partei einen Bärendienst!Damit stellen Sie Parteiinteressen, d. h. den Burgfrieden in Ihrer Jamaika-Koalition zu sichern, über die Landesinteressen, obwohl Sie alle Ihren Eid auf die Verfassung Ihres Landes abgelegt haben.

Gleichzeitig konterkarieren Sie das Rechtsgutachten von 2016, in dem Herr Winterhoff klar, deutlich und sehr sachlich die Sexualerziehungs- und Bildungspläne für Schleswig Holstein als n i c h t verfassungskonform bewertet.

Anm.: Gleiches gilt ebenfalls für das Land Hessen und die dortige CDU/Grünen-Koalition. Entsprechende Hinweise vom Bundesverfassungsgericht werden stillschweigend hingenommen.

Darüber hinaus kann ich auf eine Vielzahl von Gutachten von Experten aus den Bereichen von Bildung, Erziehung, Pädagogik, Elterninitiativen etc. verweisen, die Sie in diesem Zusammenhang ebenfalls weitestgehend ignorieren.

Meine Frage: Welche Interessen nehmen Sie als MdL wirklich wahr?

Ohne Ihnen etwas unterstellen zu wollen, denke ich, haben Sie zu all den o.g. Punkten sehr großen Nachhilfebedarf.

Um zusätzlich die renommierte Pädagogin und Schriftstellerin Frau Christa Meves zu zitieren, die mehrfach in Ihren Veröffentlichungen die gesamte ‚Genderpolitik und Sexualerziehungspläne‘ als ‚Krebsgeschwüre der Gesellschaft‘ bezeichnet, bringt sie diese Sachverhalte auf den Punkt.

Summa summarum, in der Ignoranz all dessen tragen Sie und viele Ihrer Politiker-Kollegen fast aller Parteien, (außer vielleicht der AfD und Teilen der CSU), maßgeblich dazu bei, Familienwerte nachhaltig zu zerstören !

Vom christlichen Familienbild, wo auch Sie noch das ‚C‘ in Ihrem Logo

tragen, gar nicht mehr zu sprechen.

Mein Appell an Sie Alle:

Bitte überdenken Sie ernsthaft Ihre ‚rosa-grüne‘ Familien- und Bildungspolitik, und distanzieren Sie sich von solchen fadenscheinigen Einwänden Ihres Koalitionskollegen Rasmus!

Finden Sie zurück zu Ihren ursprünglichen Werten!

Wo vor ein paar Tagen Ihr MP, Herr Günther, in einer Talk-Show noch selbstzufrieden verkündete, … mit seiner Jamaika- Politik halte er die AfD bei knapp 6 %… usw! Da kann ich im Umkehrschluß nur sagen, mit dieser Politik ist er der beste Garant, (ähnlich wie Frau Merkel auf Bundesebene), daß auf kurz oder lang auch die AfD in Ihrem Land ein zweistelliges Ergebnis bei der nächsten Landtagswahl einfahren wird. Dazu braucht es keiner prophetischen Gabe!

In diesem Sinne könnte ich sogar Herrn Günther für seine wunschdenkende und realitätsferne Politik dankbar sein…!

Mit nachdenklichen und besten Wünschen

grüßt Sie Alle ganz herzlich

Hannes Thurner sen., Otterfing / München

www.conservo.wordpress.com     10.07.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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Eine Antwort zu Wahl zum neuen Verfassungsrichter von Schleswig Holstein – Ein offener Brief an Ministerpräsident Daniel GÜNTHER

  1. MoshPit schreibt:

    Hat dies auf MoshPit's Corner rebloggt.

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