Höchst aufschlußreich: Hitler´s Kinder – Die Generation der Achtundsechziger

(www.conservo.wordpress.com)
Von Michael Mannheimer *)

Bild: Michael Mannheimer

Die 68-er sind die wahren Kinder Hitlers.

Sie sind nicht, wie sie es vorgeben,

dessen ideologisches Gegenstück

oder gar politische Korrektur.

Neues Buch von Dr. Ley: „Hitler´s Kinder: Die Generation der Achtundsechziger.“

Die 68er-Generation, verantwortlich für die geschichtlich beispiellose Zerstörung der 2000 Jahre alten deutschen Kultur und der nationalen Identität Deutschland, wurde geboren als Reaktion auf die realen und angeblichen Untaten der Elterngeneration jener Studenten, die sich 1968 ff zu tausenden auf die Straße begaben und in Deutschland zum ersten Mal seit der Weimarer Republik wieder die Straße politisch instrumentalisierten. Sie wollten alle so anders sein als es ihre Eltern waren – und sind doch nur eine Kopie ihrer Eltern geworden.Neues Buch von Dr. Ley: „Hitler´s Kinder: Die Generation der Achtundsechziger.“

Der österreichische Politologe Dr. Michael Ley hat nach seinen Buchveröffentlichungen wie etwa „Die letzten Europäer“ (ich berichtete) und seinem letzten Werk „Nationalmasochismus„*, in welchem auch ein Kapitel von mir enthalten ist (ich berichtete nun sein neuestes Buch „Hitler´s Kinder“ veröffentlicht.

Darin geißelt er die 68-er-Bewegung als direkte Fortsetzung des Hitlerschen Totalitarismus – und reißt den 68ern, die sich so gerne als Erlösung von jeglichem Totalitarismus sehen, die Maske vom Gesicht. Was dabei zum Vorschein kommt ist dieselbe Intoleranz, derselbe Rassenhass (ein Hass, der sich vom Hitler`schen Rassismus allein dadurch unterscheidet, dass er sich gegen die eigene Rasse richtet) und derselbe Welterlösungs-Wahn, wie es die 68-er ihren Eltern vorwarfen.

O-Ton Dr. Ley:

„Erschreckend ist die Erkenntnis, wie die Kinder ihren Eltern ähneln.

Sie sind von einem „Heilswissen“ besessen wie ihre Väter und Mütter und sind beseelt von dem Wunsch, „die Welt“ zu erlösen. Den Totalitarismus ihrer Elterngeneration reflektierten sie nicht im Sinne einer notwendigen anti-totalitären Aufklärung, sondern sie schufen einen neuen Totalitarismus: den wahren Sozialismus bzw. die multikulturelle Utopie.

Auffällig war die mangelnde Empathie dieser Generation gegenüber den jüdischen Opfern des Nationalsozialismus.

Der Holocaust spielte in der Auseinandersetzung mit der NS-Herrschaft meist nur eine nebensächliche Rolle. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Mord am europäischen Judentum vielfach zur Kapitalismuskritik instrumentalisiert wurde. Die Solidarisierung mit dem palästinensischen Volk und ihren judenfeindlichen Führern spricht Bände. Die Kollaboration linker deutscher Terroristen dieser Generation mit arabischen Judenmördern verstärkt diesen Eindruck noch.“

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* „Nationalmasochismus„: Deutsche und Europäer, die hilflos vor der Frage stehen, warum sich ein Kontinent von der Weltgeltung wie Europa seine Selbstzerstörung antut (das ist etwa die Frage, die sich die Chinesen stellen), wird bei der Lektüre ganz sicher die Antwort dazu finden.

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Ley publizierte 2012 bei Wilhelm Fink, München: „Die kommende Revolte“. Juli 2015 kam im Hintergrund Verlag, Osnabrück. Sein Buch „Der Selbstmord des Abendlandes. Die Islamisierung Europas“ heraus. In der Wiener Tageszeitung „Die Presse“ hat Ley einige wichtige Thesen aus seinem Buch dargelegt. .[http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/4758713/Islamisierung-Europas_Nein-ich-habe-keine-Visionen]

Für Ley, einen bedingungslosen Verfechter der Aufklärung, sind der orthodoxe und der radikale Islam eine Geißel der Menschheit. Zusammen mit dem Historiker Egon Flaig bezeichnet Ley den Scharia-Islam als „die schlimmste Gefahr für Demokratie und Menschenrechte im 21. Jahrhundert“.

Ohne Frage ist Ley einer der herausragenden Islam- und Systemkritiker der Gegenwart. Und einer der wenigen Spitzenakademiker, der sich traut, sich dem Mainstream entgegenzustellen und sich bei allem Risiko, die er als Person und in puncto seiner Karriere hat, mit aller Kraft für die vielleicht größte Errungenschaft Europas – die Aufklärung – einsetzt.

Leys neues Werk ist bei Amazon gesperrt

So sind sie, die Linken: Sind sie noch nicht an der Macht, überschütten sie liberale Staaten (wie es die Bonner Republik ohne Frage war) mit Hass und Häme – und versprechen die totale Freiheit, wenn sie einmal an der Macht sein sollten. Doch alle dutzende von Experimenten des Sozialismus zeigten stets dasselbe Ergebnis:

Kaum waren Linke an der Macht, war es aus mit jeglicher Freiheit.

Aus mit Rede- und Gedankenfreiheit. Aus mit der Freiheit zu reisen. Aus mit der Freiheit, sich den Beruf selbst auszusuchen. Aus mit der Freiheit, zu demonstrieren.

Nur in einem Punkt erfüllten Linke ihre Versprechungen: Der Gleichheit aller Menschen: Alle waren gleich arm. Bitterarm. In China verhungerten Millionen Chinesen, ebenso in Nordkorea. Nur der politischen Kaste ging es blendend: Mao Tse-tung unterhielt dutzende Villen im ganzen Land, mit beheizten Swimmingpools und so vielen Jungfrauen, wie er es wünschte. Margot Honecker ließ sich zu ihrem Friseur nach London fliegen. Und Che Guevara ging seinem Hobby nach: Dem Foltern von gefangengenommenen Oppositionellen.

Diese sozialistische Unfreiheit haben wir heute wieder. Noch nicht ganz so ausgeprägt wie in der DDR oder der UDSSR. Aber schon so weit fortgeschritten, dass Bücher wie „Hitlers Kinder“ von Dr. Ley Mühe haben, einen Verlag zu finden. Und bei Amazon gesperrt sind. Dies erfuhr ich in einem kurzen Satz an mich, in welchen er mich bat, sein neues Buch auf meinem Blog vorzustellen:

„Lieber Herr Mannheimer,

Ich sende Ihnen mein letztes Buch „Hitlers Kinder“, das von Amazon gesperrt ist. DR. MICHAEL LEY“

Michael Mannheimer, 16.August 2018

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Die Selbstvernichtung großer Teile Europas ist historisch einmalig:

Noch nie hat sich eine Zivilisation freiwillig aufgegeben.

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Michael Ley: Hitlers Kinder – Die Generation der Achtundsechziger

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. Die blutigen Ikonen der Achtundsechziger

2. Der neue Erlöser: der Migrant

3. Die unverstandene Islamisierung

4. Der „antifaschistische“ Faschismus

5. Die größte Zivilisationsvernichtung der Geschichte

Rückblick

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Vorwort

Die Wohlstandskinder Deutschlands hatten in den späten sechziger Jahren eine grandiose Idee: Sie wollten wiederum die Welt erlösen.

Aus der politischen Katastrophe ihrer Eltern hatten sie nichts gelernt und unternahmen nochmals den gleichen Irrsinn ihrer Väter und Mütter unter scheinbar geänderten Prämissen. Götz Aly charakterisiert den politischen Wahn der 68er folgendermaßen:

„Die Selbstermächtigung der Achtundsechziger zur gesellschaftlichen Avantgarde, ihr Fortschrittsglaube, ihre individuelle Veränderungswut, ihre Lust am Tabula rasa und – damit bald verbunden – an der Gewalt, erweisen sich bei näherem Hinsehen als sehr deutsche Spätausläufer des Totalitarismus.“1

Das Absurde der 68er war ihr Kampf gegen einen Feind, der schon längst besiegt war: der Faschismus.

Weshalb bekämpften die Kinder des Nationalsozialismus eine Schimäre? Oder führten sie den Kampf der Welterlösung ihrer Eltern weiter? Weshalb setzten sich die 68er nicht mit ihrer konkreten Elterngeneration auseinander, sondern übernahmen die abstruse „Faschismusanalyse“ der Kommunistischen Internationale, die im Finanzkapitalismus den Urheber des Nationalsozialismus sah? Sie schwiegen zu den Verbrechen ihrer Väter, der Protest manifestierte sich gegen „das System“, eine Metapher, der sich schon ihre nationalsozialistischen Väter des Jahres 1933 bedient hatten. Diese vaterlose Generation war zwar fähig, eine immense Revolte zu inszenieren, aber nicht in der Lage, sich kritisch mit der Rolle ihrer Väter im Nationalsozialismus auseinanderzusetzen.

Das Ziel der 68er war, die bestehende Gesellschaft zu zerstören:

Mit dem Konzept des Multikulturalismus und der damit verbundenen extremen Islamisierung stehen sie heute kurz vor der erhofften gesellschaftlichen Erlösung:

Aus der absurden Idee einer Erlösung durch Vernichtung – des Judentums – schmiedeten die Kinder den Wahn der kollektiven Selbstvernichtung. Die Achtundsechziger leben seit Jahrzehnten in einer Scheinwelt, die auf einem Schuldkult, d. h. einer unüberbietbaren kollektiven Selbstverachtung beruht, und der völlig abstrusen Utopie des Multikulturalismus.

Adolf Hitler und seine total fehlgeleiteten Kinder haben eines gemeinsam: den Größenwahnsinn.

Während Hitler die Deutschen zu gottähnlichen Wesen sakralisierte, die aufgerufen seien, die Welt durch ein Tausendjähriges Reich zu retten, möchten seine Nachfolger jegliche deutsche und europäische Identität durch eine Massenflutung von Migranten konsequent eliminieren, um einen neuen Menschen zu schöpfen.

Diese Wahnideen sind jedoch nichts anderes als komplementäre Zwangsneurosen, es handelt sich um eine grundsätzlich psychopathologische Familiengeschichte von totalitären Eltern und ihren nicht minder geschädigten Kindern. Die Achtundsechziger erinnern fatal an Opfer eines Inzests, die trotz totaler Verachtung ihren Vater nicht überwinden können und lebenslang durch ihn konditioniert sind. Hitler und seine Kinder sind gleichsam symbiotisch aneinander gekettet, ihre Zwangsvorstellungen enden notwendigerweise in einem zivilisatorischen Desaster.

Der Nationalsozialismus war eine politische Religion, die Nationalismus und Sozialismus zu einer modernen Erlösung zusammenführte und daraus ein neues Evangelium schmiedete.

Hitler sah sich als der auserwählte Messias einer neuen deutschen Religion von weltgeschichtlicher Bedeutung. Mit dem deutschen Volk sollte das neue Millennium, die heilsgeschichtliche Endzeit, anbrechen. Die Voraussetzung dafür war für Hitler die „Erkenntnis“, dass „in der Rassenschande – in der Sünde wider den Bestand der weißen Menschheit – die Erbsünde der Menschen erkannt wird.“2

Die Achtundsechziger drehten den Spieß einfach um und kreierten eine neue „Erbsünde“: Der weiße Mensch – insbesondere seine männliche Variante – trägt die Schuld an der Verelendung der ausgebeuteten und kolonisierten Welt.

Ihre Losung ist die unbedingte „Rassenschande“: der Multikulturalismus. Auf Deutschlands Straßen plärrten sie: „Nie wieder Deutschland!“ Dieser linke Populismus unterscheidet sich mitnichten von der totalitären Sprache der Nationalsozialisten.

Bei den überzeugten Multikulturalisten handelt es sich offensichtlich um traumatisierte Personen, die im Sinne einer Sündenbocktheorie glauben, dass die Bewältigung der totalitären Vergangenheit nur durch eine rabiate Ent-Deutschung möglich sei.

Diese neurotische Fixierung auf die Vergangenheit erzeugt ein Weltbild, in dem alles Fremde einen positiven Wert darstellt. Das Eigene wird radikal abgewertet und soll letztendlich ausgelöscht werden:

Aus dem neurotischen Selbsthass entsteht eine unbewusste Selbstvernichtungsphantasie. Religionspsychologisch könnte man die Idee des Multikulturalismus als Versuch einer Sühne interpretieren, als Wiedergutmachung an einem imaginierten Opfer. In dieser quasi-religiösen Kollektivneurose nimmt der Migrant den Status des Unantastbaren ein, dessen empirische Erscheinung nicht thematisiert werden darf. Die Rollen sind eindeutig definiert: In den Migranten verdichten sich unbewusst die Opfer der deutschen bzw. der europäischen Geschichte, denen eine Gesellschaft gegenüber steht, die sich ihrer historischen Verantwortung nicht bewusst ist und im Grunde so rassistisch handelt wie die früheren Generationen. Dieses Konstrukt erfüllt die Bedingungen einer klassischen Neurose: Die ursprüngliche Traumatisierung durch die Barbareien der Altvorderen werden verdrängt und man sucht ein Objekt, dem gegenüber eine Sühneleistung – selbst um den Preis der eigenen kollektiven Existenz – erbracht wird.

Den Achtundsechzigern war niemals bewusst, dass ihre politisch-religiöse Utopie nichts anderes bedeutet als die Islamisierung der deutschen und der westeuropäischen Gesellschaften.

Sie hatten nicht die geringste Ahnung von der politisch-totalitären Ideologie des Islam und sahen in Muslimen nur willkommene Migranten für den ethnischen Bevölkerungsaustausch. Jede mahnende Stimme wurde mit dem Etikett des Rassismus, der Xenophobie und der Islamophobie versehen, Religionskritik durfte nur gegenüber dem verabscheuten Christentum geübt werden.

Es darf vermutet werden, dass sie die positive Einstellung gegenüber dem Islam zum Teil von ihren nationalsozialistischen Eltern übernahmen. Von der Zusammenarbeit des Nationalsozialismus und den Muslimbrüdern – am Balkan gab es muslimische SS-Einheiten – wussten die naiven Nazi-Zöglinge natürlich nicht das Geringste.

Mit ihrer Verherrlichung des Islam und dem geplanten Bevölkerungsaustausch (Renaud Camus) begehen die Achtundsechziger den gleichen Fehler wie ihre Eltern: Sie sind die Wegbereiter eines neuen Faschismus. Die de-zivilisatorischen Konsequenzen ihrer totalitären Ideologie werden jedoch den Irrsinn des Nationalsozialismus bei weitem übertreffen, die Achtundsechziger verspielen möglicherweise das gesamte Erbe des Okzidents.

I. Kapitel

Die blutigen Ikonen der Achtundsechziger

Die Avantgarden der studentischen Revolte des Jahres 1968 träumten vom Volkskrieg gegen den vermeintlich drohenden Faschismus. Sie verstanden sich als Teil des revolutionären Kampfes gegen den Kapitalismus und die zutiefst verachtete bürgerliche Gesellschaft, die in ihren Augen latent faschistisch war. Aus diesen Gründen lehnten sie den demokratischen Rechtsstaat und seine Institutionen ab.

Rudi Dutschke erklärte in einem Fernsehinterview im Jahr 1967 kategorisch:

„Ich halte das bestehende parlamentarische System für unbrauchbar.“3

Die Achtundsechziger diskreditierten die parlamentarische Demokratie wie die Nationalsozialisten als „Quatschbude“ – als Herrschaftsinstrument des bürgerlich-kapitalistischen Staates. Ihre politischen Plattitüden unterschieden sich qualitativ nicht von der Kritik der Kommunisten oder Nationalsozialisten gegenüber dem „System“; die politischen Erkenntnisse eines Rudi Dutschke gipfelten in so obskuren Einsichten wie:

„Die Revolutionierung der Revolutionäre ist die entscheidende Voraussetzung für die Revolutionierung der Massen. Es lebe die Weltrevolution und die daraus entstehende freie Gesellschaft freier Individuen.“4

Dümmlicher, einfallsloser und inkompetenter kann man wohl nicht argumentieren.

Die Achtundsechziger waren darüber hinaus völlig unfähig, eine auch nur halbwegs kritische Aufarbeitung des Nationalsozialismus zu leisten.

Der Holocaust wurde niemals wirklich thematisiert. Während für ihre nationalistischen Eltern „die Judenfrage“ zum entscheidenden politischen Kriterium wurde, schwiegen ihre Kinder weitgehend zum Holocaust. Die Beschäftigung mit der Vernichtung des europäischen Judentums wurde von Rudi Dutschke und seinen Genossen als nebensächlich und dem revolutionären Kampf abträglich abgetan. Dem neuen „Führer“ Dutschke fiel dazu nur die schwachsinnige Phrase ein:

„Wenn wir das anfangen, verlieren wir unsere ganze Kraft…Man kann nicht gleichzeitig den Judenmord aufarbeiten und die Revolution machen.“5

Diese Gleichgültigkeit gegenüber dem größten Zivilisationsbruch in der Moderne offenbart die pure Ignoranz und den unüberbietbaren Antisemitismus vieler Angehöriger dieser Jugendrevolte:

Dem revolutionären Gnostiker sind die realen Opfer der Geschichte gänzlich gleichgültig, sein Interesse gilt der großen Erlösung, an der er vor allem selbst teilhaben will. Der Berufserlöser muss antibürgerlich und antihuman sein, seine heroische Aufgabe verlangt von ihm die zwangsneurotische Abwehr jeglicher zwischenmenschlicher Gefühle: der selbsterwählte Erlöser imitiert immer den gewalttätigen Heiland.

Im Sinne einer manichäischen Scheinlogik unterstellte man sogar den Eltern die hehren Absichten einer Weltrevolution, die jedoch von den Mächten der Finsternis getäuscht wurden. Ulrike Meinhofs Umdeutung des Antisemitismus weist jedenfalls in diese Richtung, als sie im Jahr 1972 sagte:

„Der Antisemitismus war seinem Wesen nach antikapitalistisch…Ohne dass wir das deutsche Volk vom Faschismus freisprechen – denn die Leute haben ja wirklich nicht gewusst, was in den Konzentrationslagern vorging –, können wir es nicht für unseren revolutionären Kampf mobilisieren.“6

Da Ulrike Meinhof den Antisemitismus ihrer Elterngeneration nicht leugnen kann, verdreht sie den Antisemitismus zu einer sozialistischen Kategorie.7 Mit dieser Argumentation kann Meinhof der Elterngeneration unterstellen, dass sie nicht zwischen „Wesen“ und „Erscheinung“ unterscheiden konnte: Die Eltern hätten offensichtlich den nationalsozialistischen Antisemitismus als sozialistischen Antikapitalismus missverstanden und sich deshalb für den Faschismus begeistert. Die Protagonisten der 68er Bewegung wollten diesen historischen Irrtum ihrer Eltern berichtigen, indem sie den Faschismus gleichsam in einem „letzten Gefecht“ endgültig vernichteten.

Diese Konstruktion der schwer traumatisierten Kinder des Nationalsozialismus barg einen Irrtum: Der millionenfache Mord am europäischen Judentum konnte nicht rückgängig gemacht werden. Deshalb schwiegen die 68er zum Holocaust: Die Flut der Bücher und Publikationen der 68er über „den Faschismus“ spart das Thema Judenvernichtung weitgehend aus. Während 1968 viele Nazi-Prozesse in Deutschland geführt wurden, die eine sehr hohe mediale Resonanz erzeugten, schwiegen die Gazetten der Menschheitserlöser zu diesen Themen.

Auffallend ist darüber hinaus, wie schnell sich der Antizionismus unter den jungen Rebellen verbreitete und wie problemlos die „wahren faschistischen Mächte“ identifiziert wurden: die USA und Israel.

In den Augen ihrer Elterngeneration waren die Vereinigten Staaten die Büttel des internationalen Judentums, nun wurde Israel zur Speerspitze des amerikanischen Imperialismus und Faschismus erklärt.

Der Antiamerikanismus war beiden Generationen eigen, wenn man von einer kurzen Zeit der Begeisterung der deutschen Jugend für John F. Kennedy absieht. Die Forcierung des Vietnam-Kriegs unter dem Präsidenten Lyndon B. Johnson brachte die amerikanische Jugend auf die Straße. In ihrem Gefolge entstand in Deutschland die Begeisterung für die vietnamesischen Kommunisten und den USA schlug ein blanker Hass entgegen. Die Kritik an der amerikanischen Kriegsführung zeitigte absurde Vergleiche zwischen den Nazis und den „amerikanischen SS-Männern“ in Vietnam.8

Die Nazifizierung der USA durch die Studentenbewegung war der Versuch, die eigene nationale Vergangenheit zu relativieren bzw. zu entsorgen. Eine kritische Beschäftigung mit der amerikanischen Indochina-Politik fand jedoch nicht statt, stattdessen wurden die USA als faschistisches Monster dämonisiert.

1967 entstand der populäre Slogan „USA-SA-SS“, nachdem die Amerikaner im vietnamesischen My Lai ein Massaker verübt hatten, dem über fünfhundert Menschen zum Opfer gefallen waren: Die Verbrechen der Nationalsozialisten wurden schamlos relativiert und die USA als die wahren Nachfolger des Nationalsozialismus denunziert. Damit entfiel die Auseinandersetzung mit der eigenen nationalen Geschichte, weil nun der „neue Faschismus“ den Weltfrieden bedrohte.

Die Studenten solidarisierten sich mit dem totalitären Nordvietnam und feierten dessen kommunistischen Führer Ho-Chi-Minh frenetisch:

Sein Bildnis wurde – neben den Säulenheiligen Marx und Engels – auf jeder Demonstration wie eine religiöse Ikone durch die Städte Westdeutschlands getragen. In diesen Prozessionen zeigte sich nicht nur die Nähe zur katholischen Heiligenverehrung, sondern auch der Charakter einer politischen Religion.

Für die jungen Achtundsechziger war der leibhaftige säkulare Gott Mao Tse-tung:

Im Februar 1967 kündigten sie eine Veranstaltung an der Freien Universität in Berlin mit dem Slogan an:

„Revolutionäre sind wie der Affenkönig, ihr goldener Stab ist mächtig, ihre übernatürlichen Kräfte sind weitreichend und ihr Zauber ist allmächtig; denn sie besitzen die unbesiegbare Lehre Mao Tse-tungs, um die alte Welt auf den Kopf zu stellen und sie in Stücke zu zerschlagen.“9

Dies war kein Faschingsscherz, sondern nur die Übernahme der blumigen, totalitären Sprache der jungen chinesischen Rotgardisten, die Millionen Chinesen ermordeten.

 

Im Jahr 1980 erschien aus dem Nachlass des Affenkönigs Rudi Dutschke ein Buch mit dem Titel Mein langer Marsch, in dem er den langen Marsch Mao Tse-tungs zur gewaltsamen Machtübernahme auf die deutschen Verhältnisse übertrug und den langen Marsch durch die Institutionen proklamierte. Dort schreibt er in äffischer Manier: „Der biblische Garten Eden ist die phantastische Erfüllung des uralten Traumes der Menschheit. Aber noch nie in der Geschichte war die Möglichkeit der Realisierung so groß.“10 ^

Die chinesische Kulturrevolution war sicherlich die größte Massenverfolgung der neueren Geschichte:

Rund hundert Millionen Menschen wurden verfolgt, gedemütigt, gefoltert, aus ihren Ämtern verjagt und in öffentlichen Schauprozessen vorgeführt. Mindestens drei Millionen Chinesen wurden während dieser brutalen faschistischen Säuberung zwischen den Jahren 1966 und 1976 auf teilweise bestialische Weise getötet. Die Kinder Adolf Hitlers applaudierten und priesen Mao Tse-tung als neuen Erlöser. Götz Aly kommentiert die totalitäre Begeisterung der Achtundsechziger für Mao Tse-tung und seine Mordgesellen nüchtern:

„Die mörderische Seite der chinesischen Kulturrevolution muss benannt werden, weil die westdeutschen Fans des ´großen Revolutionsführers´ die Schreie überhörten, die aus dem Schlachthaus drangen.“11

Selbst der kambodschanische Massenmörder Pol Pot war vor ihrer Bewunderung nicht sicher:

Christian Semler, ein Kampfgefährte Dutschkes und Mitbegründer der neuen KPD Deutschlands, feierte im Jahr 1976 mit seinen Genossen die Eroberung Phnom Penhs durch die Roten Khmer enthusiastisch und versicherten den grausamen Massenmördern ihre „bedingungslose Unterstützung“.12 Die Roten Khmer vernichteten ungefähr ein Drittel ihrer Bevölkerung zur Verwirklichung ihres kommunistischen Traums. Die Achtundsechziger konnten kein Genozid und kein Totalitarismus zurückschrecken, sofern diese im Dienste der Weltrevolution standen.

In seinen Erinnerungen beschreibt Joseph Ratzinger, der spätere Papst Benedikt XVI., seine Eindrücke der Revolte von 1968:

„Ich habe das grausame Antlitz dieser atheistischen Frömmigkeit unverhüllt gesehen, den Psychoterror, die Hemmungslosigkeit, mit der man jede moralische Überlegung als bürgerlichen Rest preisgeben konnte.“ Er interpretiert die politische Religion der 68er als eine „atheistische Anbetung, die ihrem falschen Gott alles Menschliche zu opfern bereit ist.“13

Der Hass der 68er gegenüber dem bürgerlichen Establishment findet sich jedoch schon in der Studentenbewegung von 1933:

„Die NS-Studenten mussten, so forderten sie von sich selbst, wieder loskommen von der Verherrlichung des Individuums. Erreichen könne man das durch eine nur politische Revolution niemals, vielmehr müsse parallel dazu das Leben grundlegend verändert, eine gesellschaftliche und kulturelle Revolution vollzogen werden“14

Mit dem Sechstagekrieg zwischen Israel und den arabischen Staaten im Jahr 1967 fiel die letzte Tabugrenze: Die 68er stellten sich auf die Seite der Palästinenser und verfielen dem offenen Antisemitismus.

Die Tatsache, dass die Araber und Palästinenser eine zwei Staaten-Lösung für Palästina strikt ablehnten und die Vernichtung Israels auf ihre Fahnen geschrieben hatten, störte die jungen Revolutionäre keinesfalls. Die Solidarisierung der 68er mit den Befreiungsbewegungen der arabischen Welt, die durchwegs Anhänger und Kollaborateure der Nazis waren, war ein weiterer Hinweis, dass sie einen ähnlichen totalitären Weg wie ihre nationalsozialistischen Eltern eingeschlagen hatten. Hier schließt sich der Kreis zwischen dem mörderischen nationalsozialistischen und arabisch-muslimischen Judenhass mit dem „emanzipierten Antizionismus“ der 68er.

  1. Kapitel

Der neue Erlöser: der Migrant

Die Achtundsechziger mussten zu ihrem Verdruss zur Kenntnis nehmen, dass die Proletarier an kommunistischen Revolutionen nicht im Geringsten interessiert waren.

Ihre Proklamationen zur Weltrevolution verhallten gänzlich, den linken Erlösern schlug vielmehr Ablehnung und Hass entgegen. Die Zeiten proletarischer Aufstände gehörten in Europa längst der Vergangenheit an, nur die verschrobenen Achtundsechziger hingen noch immer vergangenen Illusionen an.

Die Ersatz-Proletarier fanden sich jedoch sehr schnell:

Die Menschen der sog. Dritten Welt – insbesondere in Afrika – wurden zu den heroischen Opfern des Kolonialismus, des Kapitalismus und des Rassismus gekrönt. Sie wurden zum neuen Proletariat erkoren, das im Gegensatz zu den europäischen Proletariern noch nicht korrumpiert sei. Jean-Jaques Rousseaus Dichtung vom „edlen Wilden“ erfuhr eine postmoderne Renaissance: Der gesamte romantische Kitsch mit seiner Kritik am modernen, entfremdeten Individuum wurde in einem neo-marxistischen Aufguss wiedergekäut und gleichzeitig wurden die „Verdammten dieser Welt“ (Frantz Fanon) zu den kommenden welthistorischen Erlösern stilisiert.

Fanon dämonisierte die Europäer als das „Böse“ schlechthin, indem er einen neuen Rassismus konstruierte: die europäischen Kolonialisten.

„Der Rassismus von Frantz Fanon besteht also nicht darin, eine einzige Rasse über alle anderen zu erheben, sondern darin, eine einzige Rasse dem Rest der Menschheit entgegenzustellen… In letzter Instanz erhebt Fanon die Rasse zum Subjekt der Geschichte – nicht anders als Adolf Hitler.“15

Die europäischen Linken sahen in Fanon jedoch nicht das afrikanische Pedant zum Nationalsozialismus, sondern feierten ihn als den neuen Messias. Selbst den Aufruf Europäer zu töten, schien niemanden zu stören. So schreibt Jean Paul Sartre in seinem berüchtigten Vorwort zu dem Buch:

„Einen Europäer erschlagen heißt zwei Fliegen auf einmal treffen, nämlich gleichzeitig einen Unterdrücker und einen Unterdrückten aus der Welt zu schaffen. Was übrig bleibt, ist ein toter Mensch und ein freier Mensch.“16

Eine neue Ideologie war geboren: Die weiße „Rasse“ – insbesondere der weiße Mann – ist die Ursache aller Ausbeutung und Unterdrückung auf diesem Planeten.

Diese neue Weltanschauung enthielt einen neuen Rassismus, der sich als „anti-rassistisch“ missverstand, aber die Kausalität nur umdrehte: Während die historischen Rassisten beispielsweise Schwarze als minderwertig bezeichneten, waren nun die Weißen (Männer) genuine „Herrenmenschen“, „Xenophobe“ und neuerdings „Islamhasser“. Der biologisch begründete Rassismus findet damit seine Fortsetzung in der Ideologie der Political Correctness.

Mit dieser „antirassistischen“ Ideologie wurde ein neuer Opferkult ersonnen: Die Migranten sind die potentiellen Opfer eines neuen Rassismus.

Wer sich kritisch gegenüber diesen – meist illegalen – Einwanderern äußert, gilt per definitionem als ein Rassist. Dieselbe Unterstellung trifft auf jegliche sachliche Auseinandersetzung gegenüber dem Islam zu. Der Migrant und der Islam sind in dieser Ideologie gleichsam sakrosankt: Der Grundsatz der Rechtsgleichheit gilt für sie nur eingeschränkt, es handelt sich deshalb um eine positive Diskriminierung, um sie vor realen oder vermeintlichen gesellschaftlichen Benachteiligungen zu schützen.

Die Konsequenz dieser absurden Idee führt zu einer Situation, die der jüdische Politikwissenschaftler Ernst Fraenkel in seiner luziden Studie über den Nationalsozialismus als „Doppelstaat“ bezeichnete. Er unterteilte das NS-Rechtssystem in den bekannten „Normenstaat“, der der bürgerlichen Vorstellung von Rechtsstaat entsprach, und in den „Maßnahmenstaat“. Fraenkel betonte, dass der Maßnahmenstaat sich im Zweifel gegen den Normenstaat durchsetzen muss – die Judenverfolgung im NS-Staat war das zentrale Beispiel.17 Der Nationalsozialismus definierte das deutsche Volk als potentielles Opfer der drohenden „jüdischen Weltherrschaft“ und sah sich deshalb berechtigt, die Juden zu verfolgen. Der NS-Jurist Ernst Forsthoff rechtfertigte diesen Rechtsgrundsatz folgendermaßen: „Das Volk ist eine Gemeinschaft, die auf einer seinsmäßigen, artmäßigen Gleichartigkeit beruht. Die Gleichartigkeit geht hervor aus der Gleichheit der Rasse und des völkischen Schicksals… Darum wurde der Jude, ohne Rücksicht auf guten oder schlechten Glauben und wohlmeinende oder böswillige Gesinnung, zum Feind und musste als solcher unschädlich gemacht werden.“18

Die neue Linke projizierte die Opferrolle auf die Migranten und den Islam mit der Begründung, sie seien die „neuen Juden“.

Mit diesen Argumenten etablierten sie den neuen Ausnahmenstaat, d. h. die rechtliche und gesellschaftspolitische Unterscheidung zwischen ethnischen Deutschen und Migranten. Mit dieser juristischen Ideologie werden fundamentale Rechtsverstöße wie Zwangs- und Kinderheirat als zu schützendes Scharia-Rechtsgut islamischer Einwanderer gerechtfertigt und damit der liberale Rechtsstaat in gefährlicher Weise unterminiert.

Obwohl die Migranten die neue Opferrolle übernehmen, sind die Juden nicht aus dem politischen Spiel verschwunden: Mit der Identifikation mit Migranten entstand ein neuer Antisemitismus im Gewand des Anti-Zionismus. In der Auseinandersetzung mit den sog. Palästinensern und Israel verbündeten sich die 68er mit Ersteren, die als Opfer der jüdisch-israelischen Aggression gesehen werden. Mit dieser Entscheidung führten die 68er die Zusammenarbeit der Nationalsozialisten mit den radikal antisemitischen Muslimbrüdern weiter. Sie kollaborieren mit politischen Kräften, die nicht nur den Staat Israel beseitigen möchten, sondern die Vernichtung des Judentums proklamieren.19 Damit tradieren die 68er den fanatischen Judenhass eines Adolf Hitler und dürfen zu Recht als seine Kinder bezeichnet werden. Es stört die Linken offensichtlich auch nicht, wenn in Deutschland bei gemeinsamen Demonstrationen mit Muslimen wieder der Slogan „Juden ins Gas“ öffentlich skandiert wird. Mit diesen politischen Einstellungen erweist sich die Generation der Achtundsechziger als die wahren Nachfahren und Erben des Nationalsozialismus. Nur in der Einstellung zum Judentum sind die 68er komplett mit dem Nationalsozialismus d ́accord, ansonsten vertreten sie meist die extrem gegenteilige Meinung.

Das erklärte Ziel der 68er ist die Zerstörung und Abschaffung des deutschen Volkes.

Wiederum drehten sie die Ziele des Nationalsozialismus einfach um: Die Nationalsozialisten träumten von einem rassereinen deutschen Volk, das die Welt beherrscht und vor dem drohenden Untergang rettet.

Ihre Nachfahren möchten jede nationale Identität überwinden, sie träumen von einem multinationalen Vielvölkerstaat. Die Autorin und Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot formuliert die linke Vision eines postnationalen Europas kurz und bündig:

„In einem demokratischen Europa, in dem der Bürger tatsächlich der Souverän des politischen Systems ist, haben Nationalstaaten keinen Platz. Europa ist ohne die entschiedene Ablehnung des Nationalstaats als vermeintlichen Inhaber von Souveränität gar nicht denkbar.“20

 

Guérot träumt sich die europäische Zivilisation als neues Schlaraffenland, zu dem jeder Zutritt hat, der dort leben möchte. Grenzen, Asylgesetze und Visa sind Schnee von gestern. In einem Pamphlet, das sie mit ihrem Kollegen Robert Menasse verfasste, beschreibt sie die neue Utopia: Die komplette Auflösung der Grenzen würde einen „gigantischen Möglichkeitsraum an nebeneinander real existierenden Lebensentwürfen“ schaffen, die keiner Integration mehr bedarf.

„Wie wäre es, wenn Flüchtlinge in Europa Bauland zugewiesen bekämen… Somit entstehen Neu-Damaskus und Neu-Aleppo… Vielleicht auch Neu-Kandahar oder Neu-Kundus für die afghanischen Flüchtlinge oder Neu-Enuga für die nigerianischen Flüchtlinge.“21

Mit einer unüberbietbaren Naivität schwadronieren die beiden multikulturellen Utopisten vom kommenden europäischen Erlösungs- Sozialismus:

„Die Neuankömmlinge kümmern sich um sich selbst, ganz entsprechend ihrer Kultur, Küchen, Musik und ihrer gesellschaftlichen Strukturen. Sie bauen in Europa ihre Städte wieder auf, ihre Plätze, ihre Schulen, ihre Theater, ihre Krankenhäuser, ihre Radiostationen und Ihre Zeitungen.“22

Langfristig wird in Europa der neue Garten Eden entstehen, das ersehnte Paradies auf Erden:

„Im Laufe der Zeit würden sich die verschiedenen Städte auf ganz natürliche Art und Weise mischen. Die Neuankömmlinge würden in die nahe gelegenen ´europäischen´ Städte zur Arbeit pilgern… Die Bewohner der alteingesessenen Städte werden neugierig. Die Neuankömmlinge haben anderes, interessantes Essen, das eine oder andere unbekannte Gewürz, Künstler kommen, um zu schauen, zu malen und zu dichten. Es entstehen hippe Cafés. Studenten, die billigen Wohnraum suchen, werden ihre WGs in Neu-Damaskus einrichten. Dann kommen die ersten Lieben, danach die ersten Kinder.“23

Dieser Text kann nur als linke Seifenoper gelesen werden, weil er bar jeder wissenschaftlichen Analyse ist. Die Migranten werden als globalisierungsfreudige Kosmopoliten charakterisiert, die Probleme Europas lösen werden: Sie lösen das Problem der Überalterung und des fehlenden Nachwuchses, langfristig werden sie sich mit der indigenen Bevölkerung vermischen und eine neue Zivilisation wie die Vereinigten Staaten von Amerika begründen. Dabei werden alle Erfahrungswerte der gescheiterten Integration von Muslimen und Afrikanern völlig negiert.

Die Autoren übersehen vollständig, dass die Besiedelung der USA durch Europäer erfolgte, die neue Zivilisation war ausschließlich christlich-jüdisch geprägt. Muslime spielten in dieser Nation Building nicht die geringste Rolle und die „indigenen“ Schwarzen konnten bis heute nicht oder nur unzureichend integriert werden. Der Multikulturalismus der Vereinigten Staaten war somit genuin europäisch, die Zuwanderer aus anderen Zivilisationen kamen erst viel später hinzu und mussten sich natürlich an den American Way of Live weitgehend assimilieren.

Verpflanzt man Neu-Aleppo neben Berlin oder Wien, dann werden aus diesen Städten ein neues Alt-Aleppo oder wie Peter Scholl-Latour treffend bemerkte:

„Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern er wird selbst Kalkutta.“

Neu-Aleppo ist jedoch in Europa schon längst entstanden: Es sind die auswuchernden Parallelgesellschaften, die ganze Großstädte zerfressen und in ihren Stadtteilen die staatliche Ordnung zugunsten des Scharia-Rechts aufheben. Je größer diese Parallelgesellschaften werden, umso mehr nimmt Segregation zu, d. h. mit zunehmender Dichte und Umfang dieser Gegengesellschaften verstärkt sich die Abschottung.

Die Migranten-Ideologie als europäisches Erlösungsprojekt ist vollständig gescheitert: Aus der Utopie wurde ein religions-politischer Alptraum, eine wohl irreversible Barbarisierung der europäischen Stadtkulturen und letztlich die Zerstörung großer Teile der europäischen Zivilisation.

Die Anti-Arier-Ideologie der Achtundsechziger wird weit katastrophalere Konsequenzen aufweisen als die „Ariosophie“ der Nationalsozialisten: Der unglaubliche Zivilisationsbruch der NS-Ideologie veränderte nicht die europäische Zivilisation insgesamt – außer der weitgehenden Vernichtung des europäischen Judentums. Die Achtundsechziger und ihre Adepten waren – wie ihre linken Vorgänger – nur in der Zerstörung gewachsener kultureller und gesellschaftlicher Strukturen erfolgreich. Sie erwiesen sich jedoch als völlig unfähig, die vorhandenen Gesellschaften sinnvoll und erfolgreich weiterzuentwickeln: Ihr Credo zur Emanzipation der Menschen ist so lächerlich und inhaltsleer wie die Floskeln ihrer totalitären Vorgänger.

Weil die 68er die wirkliche Auseinandersetzung mit ihren Eltern scheuten, wurde der unbewusste Hass auf die Vätergeneration auf die Gesellschaft projiziert und der nicht vollzogene Vatermord mutierte zum Gesellschaftsmord.

III. Kapitel

Die unverstandene Islamisierung

Die Ent-Deutschung war das Ziel der 68er Bewegung: Diese konnte nur durch eine negative demographische Entwicklung der einheimischen Bevölkerung und durch eine massive Zuwanderung erfolgen.

Die Wohlstandsgesellschaft und der damit verbundene Prozess der Individualisierung führten zu einem massiven Rückgang der Geburtenrate. Der Zerfall der traditionellen Familie und der Feminismus verstärkten die Tendenz nochmals nachhaltig. Nach dem Ende des Wirtschaftswunders blieben von den sog. Gastarbeitern meist nur türkische Migranten in Deutschland, während die Südeuropäer häufig in ihre Heimatländer zurückkehrten.

Seit den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts nahm deshalb die Zahl der Muslime ständig zu. Die Soziologen und Politikwissenschaftler sahen diese Entwicklung gelassen und versicherten, dass die Muslime den Prozess der Säkularisierung, d. h. der weitgehenden Aufgabe ihrer Religion, in wenigen Generationen nachvollziehen würden und damit der gesellschaftlichen Integration nichts im Wege stünde.

Diese positiven Prognosen und die aufkommende Ideologie des Multikulturalismus schienen die beiden Voraussetzungen für einen gelingenden Gesellschaftsumbau im Sinne der Achtundsechziger zu sein. Moscheen und türkische Kulturvereine wurden als vorübergehende Relikte eines nicht einfachen Integrationsprozesses interpretiert. Mahnende Stimmen wurden überhört oder der Islamophobie bezichtigt. Die Linken sahen in den Migranten und ihren Organisationen willkommene Bündnispartner in ihren Bemühungen zur Machteroberung.

Die Ideologie des Multikulturalismus beinhaltet die kritiklose Akzeptanz alles Fremden, da alle Kulturen gleichwertig seien und somit vorbehaltlos in die bestehenden Gesellschaften integriert werden könnten.

Gleichzeitig wird die eigene Kultur einer harschen Kritik unterzogen und immer wieder mit dem Vorwurf des Faschismus, Nationalismus, Imperialismus und der Ausbeutung der sog. Dritten Welt konfrontiert, während alles Fremde romantisiert und idealisiert wird.

Im Rahmen dieses Konzepts darf der Islam natürlich nicht kritisiert werden: Während das Christentum einer ständigen Kritik unterworfen wurde, indem man auf die Kreuzzüge, die Inquisition, die Religionskriege und den Machtfetischismus der Kirchen hinwies, schwieg man zum Islam bzw. fabulierte von einer „Religion des Friedens.“ Die am höchsten gewaltaffine Religion der Weltgeschichte darf aus ideologischen Gründen von den Linken nicht in ihrer eigenen Tradition der Religionskritik thematisiert werden.

 

In anderen Worten: Der gefährlichste Faschismus, den es jemals gab, darf aus ideologischen Gründen nicht einer Kritik unterzogen werden, weil diese Diskussion die gesamte Utopie des Multikulturalismus als kompletten Unsinn desavouieren würde.

Dieser Fauxpas konnte den 68ern nur deshalb unterlaufen, weil sie nicht die geringste Kenntnis über den Islam besaßen.

Sie schwadronierten über eine Religion, die eigentlich jeglichen linken Vorstellungen komplett widerspricht und im Sozialismus resp. Kommunismus ihre größten Feinde sieht.

Ihr Säulenheiliger Karl Marx hatte vom Islam nur wenig Kenntnis, doch war ihm die kognitive Minderwertigkeit dieser Religion bewusst:

„Der Koran und die auf ihm fußende muselmanische Gesetzgebung reduzieren Geographie und Ethnographie der verschiedenen Völker auf die einfache und bequeme Zweiteilung in Gläubige und Ungläubige. Der Ungläubige ist „harby“, d.h. der Feind. Der Islam ächtet die Nation der Ungläubigen und schafft einen Zustand permanenter Feindschaft zwischen Muselmanen und Ungläubigen.“24

Der Befund ist zwar dürftig, Marx erkennt zumindest die Unvereinbarkeit von Islam mit anderen Religionen und Kulturen. Zu diesen banalen Erkenntnissen sind seine späten Anhänger nicht mehr fähig.

Sie halten im Sinne einer Zwangsvorstellung rigoros an ihrer geradezu wahnwitzigen Idee eines Islam fest, der in demokratische Rechtsstaaten integrierbar sei. Im Sinne einer nicht mehr zu überbietenden Realitätsverweigerung wollen sie nicht zur Kenntnis nehmen, dass der Islam eine totalitäre politische Religion ist.

Der österreichisch-amerikanische Politikwissenschaftler Eric Voegelin begründete im letzten Jahrhundert die Theorie, in dem er die Totalitarismen des Nationalsozialismus und des Kommunismus gleichsam als moderne „Ersatzreligionen“ interpretierte. Im Jahr 1938 erschien – kurz vor seiner Flucht aus Österreich – sein wahrscheinlich wichtigstes Werk Die politischen Religionen.25

Darin bestimmt er die politische Religiosität als wesentlichen Grundzug der totalitären Bewegungen, deren sakraler Kern das Kollektiv, die Rasse oder der Staat sei.

Politische Religionen sind innerweltlich ausgerichtet, d. h. sie versprechen schon auf dieser Welt eine quasi-göttliche Ordnung – letztlich eine säkulare Erlösung. Die politischen Religionen können nur vor dem Hintergrund der jüdisch-christlichen Eschatologie, d. h. der Vorstellung einer kommenden messianischen Zeit und der Entstehung einer neuen, irdischen Welt verstanden werden. Die Juden und Christen verbinden mit diesen Hoffnungen das Erscheinen des Messias bzw. die Wiederkunft Christi auf Erden.

In einer weitgehend säkularisierten Welt stoßen die politischen Religionen in das entstandene Vakuum der irdischen Erlösung, in dem sie sich messianische Züge anmaßen und religiös-politische Erlösungslehren proklamieren: Adolf Hitler sah sich als der deutsche Messias und die Kommunisten versprachen eine klassenlose Gesellschaft als irdisches Paradies.

Politische Religionen nehmen für sich in Anspruch, über die absolute Welterklärung zu verfügen und deshalb das Recht zur totalen Herrschaft zu haben. Ihre Heilslehren sind so unumstößlich wie Gottes Wort. Letztlich können die politischen Religionen als Prozess der Re-Sakralisierung politischer Ideen in einer Zeit großer gesellschaftlicher Krisen begriffen werden.26

Die ursprünglichste politische Religion ist jedoch der Islam, da er – im Gegensatz zum Judentum und Christentum – in hohem Maße eine totalitäre politische Ideologie darstellt. Anders ausgedrückt: Der sog. politische Islam lässt sich nicht von einem spirituellen bzw. transzendenten trennen, der Islam bildet eine untrennbare Einheit.

Die Welt wurde nicht nur von Allah erschaffen, sondern alle Menschen waren ursprünglich Muslime.

Jeder Mensch wird im Grunde als Muslim geboren, nur die sozio-kulturellen äußeren Umstände bewirken, dass er sich als Nicht-Muslim begreift. Im Koran findet sich die entsprechende Sure: „Und so richte dein Angesicht aufrichtig zum Glauben, einer Schöpfung Allahs, zu der Er die Menschen erschaffen hat; es gibt keine Änderung in der Schöpfung Allahs, dies ist der rechte Glaube, jedoch wissen es die meisten Menschen nicht.“ (Sure 30 , 30). Das bedeutet, dass auch anthropologisch das Sein des Menschen mit dem Islam und seinem Glauben identisch ist.27 Damit wird die Akzeptanz anderer Religionen als gleichberechtigte Glaubensvorstellungen von vornherein ausgeschlossen.

Eine empirische Studie des Wissenschaftszentrums Berlin stellte fest, dass 55 Prozent der österreichischen Muslime fundamentalistisch eingestellt sind. Bei diesen Menschen handelt es sich jedoch nicht um besonders fromme Quietisten, sondern um handfeste Judenfeinde: So sind 79 Prozent der Muslime der Meinung, dass man Juden nicht trauen kann und 69 Prozent lehnen Homosexuelle ab. Im Vergleich dazu sind 9 Prozent der Christen Antisemiten und 13 Prozent sprechen sich gegen Homosexuelle aus.

Diese Untersuchung wurde in sechs europäischen Ländern durchgeführt (Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Österreich, Schweden) und stellt erstmals eine solide wissenschaftliche Basis zur Beantwortung der Frage des religiösen Fundamentalismus und der Fremdenfeindlichkeit bei Christen und Muslimen in Europa dar.

Diese negativen Einstellungen gehen Hand in Hand mit anderen fundamentalistischen Dogmen:

73 Prozent der Muslime stellen die göttlichen Gesetze über die staatlichen und 60 Prozent fordern eine Rückkehr zu den Wurzeln des Islam. Bei den befragten Christen sind es 13 Prozent, die die Regeln der Religion über die staatliche Souveränität stellen, immerhin 20 Prozent votieren ebenfalls für eine Rückbesinnung auf ihre Religion.

Die Umfragewerte für Österreich sind deshalb hoch interessant, weil sie einem Mythos der Integrationsforschung widersprechen: Religiöser Fundamentalismus sei die Reaktion auf Nicht-Anerkennung und Ausgrenzung. Obwohl der Islam – im Gegensatz zu Deutschland – in Österreich als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt ist, sind „nur“ 30 Prozent der Muslime in Deutschland Fundamentalisten; europaweit liegt ihre Zahl bei 44 Prozent. Mit diesen negativen Einstellungen gegenüber ihrer nicht muslimischen Umwelt verbindet sich bei Muslimen ein Opfermythos: 45 Prozent sind überzeugt, dass der Westen den Islam zerstören möchte. Nur 23 Prozent der europäischen Christen sehen im Islam eine entsprechende Gefahr. Diese Zahlen belegen, dass der islamische Fundamentalismus mitnichten ein Randphänomen in den europäischen Gesellschaften ist. Bei den jüngeren Generationen sind diese fundamentalistischen Einstellungen nicht geringer, sondern übertreffen die ihrer Eltern und Großeltern.

Eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen untersuchte bei einer Befragung von 44000 Schülern mit Migrationshintergrund in den Jahren 2007/2008 die Zusammenhänge von Religion, Integration und Kriminalität.

Im Vergleich mit anderen Religionsgemeinschaften schneiden die Muslime hinsichtlich der sprachlichen, schulischen, sozialen Integration und hinsichtlich der Identifizierung mit Deutschland wesentlich schlechter ab als andere ethnische und religiöse Minderheiten. Interessant ist auch der Vergleich von christlichen und muslimischen Jugendlichen aus dem früheren Jugoslawien: Die christlichen Schüler sind doppelt so gut integriert wie die muslimischen. Insbesondere bei der Einstellung gegenüber Gewalt gibt es einen signifikanten Unterschied:

Je christlicher ein Schüler ist, umso niedriger ist seine Gewaltbereitschaft. Bei muslimischen Schülern gilt umgekehrt: Je stärker die religiöse Bindung ist, desto niedriger ist der Grad der Integration und desto höher die Gewaltbereitschaft.

Die Dämonisierung anderer Religionen ist ein integraler Bestandteil des Islam, die sich im Koran und in der gesamten religiösen Tradition findet.

Insbesondere im Verhältnis zu den Juden zeigt sich unverhohlen ein extremer Antijudaismus. Der Koran ist durchsetzt von judenfeindlichen Stereotypen: Die Juden haben verhärtete und beschnittene Herzen, sie haben Gottes Bund gebrochen, die Propheten getötet, sie lügen und haben Gottes Wort verfälscht, sie sind vertragsbrüchig, nehmen Wucher, rauben Geld und sie glauben nicht an das Jenseits. Im Koran gibt es nur negative Charakterisierungen der Juden, er portraitiert sie nicht nur als Kriegstreiber, die für jegliche Missetaten auf Erden verantwortlich sind, sondern verflucht sie als „Affen und Schweine“ und weist ihnen somit den niedrigsten Rang zu: „Und gewiss habt ihr diejenigen unter euch gekannt, die das Sabbath-Gebot brachen. Da sprachen wir zu ihnen: ´Werdet ausgestoßene Affen!´ “ (Sure 2:65). Weil die Juden Allah nicht anerkannt haben, wurden sie entmenschlicht und gleichsam zu Tieren degradiert: „Es sind jene, die Allah verflucht hat und denen Er zürnt und aus denen Er Affen, Schweine und Götzendiener gemacht hat.“ (Sure 5:60). Dieses Motiv findet sich immer wieder: „Und als sie trotzig bei dem verharrten, was ihnen verboten worden war, da sprachen Wir zu ihnen: ´Werdet denn verächtliche Affen!´ “ (Sure 7:166).

Die Endzeitprophetie des Islam kennt natürlich die Vernichtung der Juden; der entsprechende Hadith, d. h. eine verbindliche religiöse Überlieferung, lautet:

„In der letzten Stunde werden Muslime gegen Juden kämpfen. Da die Juden ein Bestandteil der Armee des Dajjal (Satan) sind und Muslime die Soldaten des Propheten Jesus, werden sie gegeneinander kämpfen, und die Muslime werden siegreich sein bis selbst ein Stein oder ein Baum sagen wird: Komm her, Muslim, hinter mir versteckt sich ein Jude, töte ihn.“

In der Auseinandersetzung des Islam mit dem Christentum stehen vor allem die Trinitätslehre und die Göttlichkeit Jesu im Mittelpunkt. Diese zentralen theologischen Positionen des Christentums werden als Verfälschungen der ursprünglichen Offenbarung zurückgewiesen. Der Islam ist gegenüber dem Christentum nicht viel weniger intolerant als gegenüber dem Judentum. Auch den Christen drohen – wie allen Ungläubigen – die schlimmsten Strafen: Vernichtung durch Feuer, siedendes Wasser, Verbrennen. Nur die Konversion kann die verlorenen Seelen retten.

Im Verhältnis zwischen Muslimen und Ungläubigen ist der Djihhad, die friedliche wie auch gewaltsame Eroberung der nicht-muslimischen Welt, das zentrale Problem, das mit dem Zusammenbruch der traditionellen Ordnungen im Islam nicht verschwunden ist. In der Moderne durchläuft der Islam keine dem Christentum oder dem Judentum vergleichbare Modernisierung – von wenigen Ausnahmen abgesehen. Islamische Bewegungen, die den Islam mit der Moderne versöhnen wollten, konnten sich nicht durchsetzen. Die gescheiterte Modernisierung der meisten islamischen Gesellschaften und Staaten im späten 19. und im 20. Jahrhundert erzeugte jedoch eine partielle Radikalisierung religiöser Kräfte.

Die radikalen Avantgarden forderten die Rückkehr zum wahren Islam und formten einen modernen totalitären Islam.

Sie konnten sich immer mehr Gehör verschaffen und an politischem Einfluss gewinnen. Sie orientierten sich nicht mehr an überkommenen Konzepten, sondern sahen im europäischen Totalitarismus bzw. den politischen Religionen organisatorische und politische Vorbilder: Die säkularen politischen Religionen des 20. Jahrhunderts können als Symptome einer tiefgreifenden kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Krise charakterisiert werden. Ihre politischen Utopien sind gleichsam als Verweltlichung religiöser Endzeitvorstellungen zu lesen. Anders ausgedrückt: Im Kontext der europäischen Totalitarismen wird die transzendente Erlösung zum irdischen Heil umgedeutet und als Massenwahn (Hermann Broch) exekutiert. In ihrem Kampf gegen die Moderne verbündeten sich die radikalen religiösen Kräfte mit der antimodernen totalitären Avantgarde Europas. Diese fundamentalistischen Kräfte schufen eine Symbiose von Totalitarismus und Islam.

Der radikale Islamismus sieht in der Vernichtung des Judentums seine welthistorische Aufgabe – die Erlösung der Menschheit.

Diese Übereinstimmung zwischen nationalsozialistischen und islamistischen Vernichtungsfantasien ist kein Zufall. Entsprechende Gemeinsamkeiten mit dem europäischen – insbesondere dem nationalsozialistischen – Antisemitismus finden sich bei den Muslimbrüdern und deren Nachfolgeorganisationen. Die Juden werden für die Französische Revolution, für die Oktoberrevolution sowie für den Ausbruch des Ersten und Zweiten Weltkrieges verantwortlich gemacht. Den Juden wird unterstellt, dass sie die Weltherrschaft anstrebten, dass die Vereinigten Staaten von Amerika von jüdischen Interessen gelenkt würden und die Vereinten Nationen nichts anderes als ein Instrument zur Erlangung der globalen jüdischen Herrschaft seien. Es ist nicht verwunderlich, dass zur Begründung dieser Thesen auf die berüchtigten Protokolle der Weisen von Zion verwiesen wird, jener Propagandaschrift, die schon den russischen und den nationalsozialistischen Antisemiten als Vorwand für die Unterdrückung bzw. Vernichtung der Juden gedient hatte. Dieser extreme Judenhass findet sich bei allen islamistischen Gruppierungen von der Hamas bis Osama bin Ladens al Qaida.

Der Dschihad richtet sich zwar gegen alle Nicht-Muslime, aber die Vernichtung des Judentums – eben nicht nur des jüdischen Staates – ist für die Extremisten, aber auch für den orthodoxen Islam die Voraussetzung für die islamische Welterlösung.

Der islamische Antijudaismus ist in Palästina noch extremer als in Europa: 73 Prozent der dortigen Muslime bejahten in einer Umfrage im Jahr 2011 einen Hadith, der die Tötung von Juden von jedem Muslim verlangt.

Nicht nur die Umfrageergebnisse der letzten Jahre widerlegen die Mär vom friedlichen Islam einerseits und der illegitimen Instrumentalisierung des Islam durch radikale politische Kräfte andererseits. Eine Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus ergibt keinen Sinn: Der Djihad ist für jeden orthodoxen Muslim verbindlich und damit ein integraler Teil des Islam. Hier liegt das eigentliche Gewaltpotential des Islam.

Im Hinblick auf die Judenfeindlichkeit von Muslimen und Nicht-Muslimen zeigt sich ein erschreckender Unterschied. Doch die politischen und medialen Eliten stellen sich dem Problem des islamischen Antijudaismus nicht und schweigen oder lügen in hohem Maße bei allen Integrationsproblemen. Da man das eigene Versagen nicht eingestehen will, werden Kritiker diffamiert und ein drohender Populismus an die Wand gemalt. Der Islamexperte Thomas Tartsch stellt zu Recht die Frage: „Wer wagt es noch die religiösen Grundlagen des sich ausbreitenden islamisch-eliminatorischen Judenhasses zu thematisieren?“

Indem die Achtundsechziger bedingungslos den Islam als Teil der neuen europäischen Zivilisation sehen, machen sie sich eines neuen radikalen Antisemitismus schuldig, der die wahnsinnigen Ziele des Nationalsozialismus letztlich realisieren könnte. Unter diesen Gesichtspunkten stehen die 68er in der Tradition des Nationalsozialismus – ob ihnen das bewusst ist, mag dahingestellt sein.

  1. Kapitel

Der „antifaschistische“ Faschismus

Der Mythenforscher René Girard wurde berühmt mit seinem Nachweis, dass die Menschheit ohne Sündenböcke nicht leben kann.

Da die meisten Menschen und Gesellschaften unfähig sind, sich ihre Fehler und Unfähigkeiten einzugestehen, braucht man Individuen oder Gemeinschaften, denen man diese Schuld zuweisen kann. Der Sündenbock büßt gleichsam stellvertretend für menschliches Fehlverhalten: Er entlastet die Menschen von Schuld.

Der Sündenbock wurde in archaischen Gesellschaften meistens rituell getötet: In der Thora wird die Geschichte des Hohepriesters Aaron erzählt, der zwei Ziegenböcke auswählt: Einer wird rituell geopfert und der Andere wird mit der Schuld der Gemeinschaft beladen in die Wüste geschickt. Dieses Ritual des Sündenbocks ist jedoch nicht auf archaische oder traditionelle Gesellschaften beschränkt, es findet sich in irgendeiner Metamorphose in allen Gesellschaftsformen.

Schwere Zivilisationsbrüche können darüber hinaus dazu führen, dass die Opfer gleichsam vergöttlicht werden: René Girard postuliert sogar, dass die Menschen ihre Götter nicht erfinden, sondern ihre Opfer zu neuen Göttern divinisieren. Zivilisationsbrüche erzeugen jedenfalls nicht nur extreme kollektive Identitätsstörungen, sondern auch neue Götter. Gemäß der Theorie von René Girard müssten zumindest an jeder größeren Straßenkreuzung „Judenhuldigungsaltäre“ aufgestellt sein, vor denen sich jeder Deutsche oder Österreicher mindestens fünf Mal am Tag niederkniet, um Jahwe sowie das göttliche Volk der Juden zu verehren.

Die Realität sieht anders aus: Nicht Juden werden angebetet, sondern islamische Invasoren, die zu den schlimmsten Judenhassern der Weltgeschichte gehören. Wer auf diesen Zusammenhang aufmerksam macht, sieht sich jedoch sofort in die Ecke eines Nazis, eines Islamophoben oder eines Rassisten gestellt. Der Mainstream der Nachfahren der „Tätergeneration“ verehrt den historisch widerwertigsten Feind des Judentums: den Islam. Diese politischen Masochisten träumen von der Vernichtung ihrer eigenen und der jüdischen Kultur. Eine derartige Kulturregression stellt die schlimmsten modernen Totalitarismen in den Schatten: Europa darf keine Grenzen mehr haben und muss seine Selbstvernichtung durch Invasion als zivilisatorische Erlösung feiern.

Die neue Gesellschaft wird schnell erkennbar: Massenhafte Vergewaltigungen von Frauen, ein exorbitanter Anstieg der Kriminalität und sensationelle neue Terrorattacken mit riesigen Lastwagen.

Die millionenfache Invasion wird jedes europäische Sozialsystem zerstören, das Bildungsniveau wird vielleicht noch mit dem Libanon konkurrieren können und der Kulturbetrieb wird letztlich von grünen und muslimischen Analphabeten betrieben werden. Die multikulturelle Utopie stellt jeden kommunistischen bzw. faschistischen Wahnsinn in den Schatten: Sie ist die ultimative Idiotie der Menschheitsgeschichte.

Gegen diese Entwicklung gibt es jedoch Widerstand, trotz der weitgehenden totalitären Gleichschaltung der Politik, der Medien und anderer relevanter Institutionen. Da diese Politik nicht mehr ideologisch gerechtfertigt werden kann, müssen die Kritiker zu postmodernen Faschisten stilisiert werden: Ihre offizielle Bezeichnung lautet „Rechtspopulist“. Ihre Ideologie umfasst: Islamophobie, Homophobie, allgemeiner und spezieller „negroider“ Rassismus, Ethno-Zentrismus und jegliche Form der Verachtung von Minderheiten.

Die sog. Rechtspopulisten sind die notwendigen neuen Sündenböcke des Multikulturalismus. Ihre Vertreter greifen in der Auseinandersetzung mit ihren politischen Gegnern zur Waffe der politischen Denunziation, d. h. sie werfen ihren Kritikern vor, was sie selbst sind: Faschisten. Kein Totalitarismus kann auf Sündenböcke verzichten, weil die Grundlage seiner Herrschaft nichts mit politischer und gesellschaftlicher Rationalität zu tun hat.

Die Linken, die Grünen und viele Feministinnen – und in ihrem ideologischen Nachvollzug die sog. christlichen und sozialdemokratischen „Volksparteien“ – sind im Begriff, mit den islamischen Invasoren und deren einflussreichen Organisatoren die europäische Zivilisation zu zerstören.

Die Selbstvernichtung großer Teile Europas ist historisch einmalig: Noch nie hat sich eine Zivilisation freiwillig aufgegeben.

Von außen betrachtet, befinden sich das Gros der Politiker, der Medien, der Intellektuellen und ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung in einem Zustand der Apperzeptionsverweigerung – um es vornehm mit dem österreichischen Schriftsteller Heimito von Doderer zu umschreiben. Etwas weniger prosaisch ausgedrückt: Deutschland befindet sich am Rande einer Kollektiv-Psychose wie vergleichsweise 1933 – nur unter umgekehrten Vorzeichen: Die Deutschen sollen als Volk verschwinden.

Die Deutschen begeben sich wieder einmal auf einen politischen Sonderweg: Diesmal möchten sie nicht die Welt erobern und andere Völker vernichten. Angesagt ist die Selbstvernichtung – durch Islamisierung – der eigenen, indigenen Bevölkerung. Da Deutschland jedoch das mächtigste Mitglied der Europäischen Union ist, werden die anderen Länder in das Verderbnis mitgerissen. An diesem Punkt werden zumindest einige europäische Völker – beispielsweise England und die mitteleuropäischen Staaten – nicht mitspielen.

Der Grund für diesen wahrlich kafkaesken Irrsinn Deutschlands liegt offensichtlich in seiner Unfähigkeit mit der eigenen Geschichte rational umzugehen.

Gerade die sog. Bildungsschicht ist offensichtlich nicht mehr in der Lage, kritisch und rational zu denken. Das aufklärerische Denken scheint völlig versiegt zu sein; an seine Stelle tritt eine pure gesinnungsethische Ideologie wie wir sie nur aus totalitären Systemen kennen: Das hirnlose Rekapitulieren von völlig weltfremden Behauptungen, die jeder politischen oder wissenschaftlichen Erfahrung widersprechen, versetzt den distanzierten Beobachter in die ungewohnte Rolle eines Psychiaters. Mit den bekannten Methoden der Soziologie oder der Politikwissenschaft kann man dieses Phänomen kaum mehr erfassen:

◾Hochrangige Vertreter der christlichen Kirchen negieren die größte Christenverfolgung der Geschichte, die derzeit stattfindet, und buhlen um die Zuneigung islamischer Radikaler.

◾Sozialdemokraten werben für die Integration einer faschistischen Ideologie,

◾Feministinnen und Homosexuelle empfinden Sympathie für ihre Todfeinde,

◾Unternehmerverbände haben Verständnis für die Vertreter des islamischen Zinsverbots, das den Untergang jeder modernen, ökonomischen Rationalität bedeutet.

◾ Integrationsforscher empfehlen der indigenen deutschen Bevölkerung, arabische Sprachkenntnisse zu erwerben, um sich im neuen Deutschland erfolgreich zu integrieren.

Es lohnt nicht, diese politischen Unsinnigkeiten durch weitere Beispiele zu verlängern. Diese Befunde betreffen jedoch nicht nur die deutsche Politik, sondern sind Bestandteil der Ideologie des west-europäischen Establishments, des sog. kulturellen und politischen Mainstreams – insbesondere der Europäischen Union.

Der Umgang mit den Kritikern des Multikulturalismus zeigt die politische Entwicklung der letzten Jahre deutlich:

Das politische Klima wird zunehmend totalitär und das politische System verkommt zu einem neuen Faschismus. In totalitären politischen Systemen werden die Kritiker systematisch zu Faschisten, zu Nihilisten oder zu Menschenfeinden erklärt. Jeder Totalitarismus dreht die Kausalität einfach um: Schuld ist immer der Ankläger, während das herrschende politische System die Bürger beschützt. Ohne Sündenbock kann kein Totalitarismus existieren.

Der heutige Totalitarismus, der im Gewand der Demokratie auftritt, unterscheidet sich nicht im Geringsten von seinen Vorgängern:

Der Rechtsstaat wird immer mehr eingeschränkt, staatliche Willkür gegenüber den Kritikern wird zur Norm, die Gleichschaltung der Medien funktioniert auch ohne offene Diktatur und Schulen resp. Hochschulen werden zu Anstalten politischer Indoktrination umgewandelt. Obwohl formal die Kriterien einer Demokratie mit freien Wahlen weitgehend eingehalten werden, besteht de facto eine syndikalistische Diktatur aus Politik, Wirtschaft, Medien und Wissenschaften.

Der postmoderne Totalitarismus funktioniert auf der politischen Ebene, solange die Probleme der Masseneinwanderung, des Sozial- und Rechtstaates und des Bildungssystems unter Kontrolle gehalten werden können. Mittel- und langfristig werden die meisten Staaten in der und mit der Europäischen Union nicht mehr in der Lage sein, die überbordenden Probleme zu lösen. Ihre Unfähigkeit wird dazu führen, dass immer mehr Wähler sog. populistische Parteien wählen werden.

Das Modell des Multikulturalismus wird notwendigerweise komplett scheitern, damit sind jedoch die Grundlagen für die Schaffung einer neuen Gesellschaft entzogen. Ethnisch, religiös und ethisch-normativ fragmentierte Gesellschaften können nicht als Kulturgemeinschaften überleben. In der Politikwissenschaft spricht man deshalb von der „Libanonisierung“ von Gesellschaften: Sie zerfallen in feindliche Teile, die noch so lange zusammengehalten werden können, bis der Staat zerfällt und die offene politische Anarchie herrscht.

Das Experiment eines post- und supranationalen Staates in Europa wird die weitgehende europäische Zivilisationsvernichtung sein. Diese Zerstörung ist jedoch nicht das Werk der Populisten, sondern der selbsternannten postdemokratischen Avantgarden, die bar politischer, ökonomischer, wissenschaftlicher und historischer Kenntnisse eine neue Zivilisation und wieder einmal – den neuen Menschen – erschaffen wollten.

Mit der weitgehenden Zerschlagung der Nationalstaaten im Rahmen der Europäischen Union und der damit verbundenen Bedeutungslosigkeit nationaler Parlamente wurden die rechtsstaatlichen Grundlagen der europäischen Demokratien immer mehr zugunsten der Bürokratie in Brüssel ausgehöhlt.

Die Vernichtung vieler europäischer Kulturen und Nationalstaaten wird durch die größte Völkerwanderung bzw. islamische Invasion der gesamten Geschichte erreicht werden. Europa wird mit der Politik der Multikulturalisten seinen dritten Totalitarismus erleben: Der islamische Faschismus wird der europäischen Zivilisation – bis auf wenige nicht-islamisierte Gesellschaften – den Todessstoß versetzen.

Die heutigen Befürworter dieser De-Europäisierung und Islamisierung werden sich teilweise – wie schon die willigen Helfer des Nationalsozialismus – als Opfer der Geschichte hinstellen: Sie werden auf ihre grandiosen Ideen einer neuen Menschheit verweisen und ihre tiefe Betroffenheit über den historischen Verlauf bekunden. Der größte Teil der Zivilisationszerstörer wird jedoch aus bekennenden Kollaborateuren bestehen, die den europäischen Zivilisationsmord als politischen und kulturellen Fortschritt bekunden werden. Sie werden wie die Kommunisten und Nationalsozialisten die multikulturalistische bzw. islamische Barbarei als höchste Form der menschlichen Zivilisation feiern.

Mit der Idee des Multikulturalismus wollten die Achtundsechziger die bürgerliche Gesellschaft ersetzen und forderten deshalb eine Masseneinwanderung nach Europa. Aus der multikulturellen Utopie wurde mittlerweile ein religionspolitischer Albtraum: Europa steht am Vorabend eines neuen Totalitarismus.

Der Islam hat Europa den Krieg erklärt und wird aller Voraussicht nach die europäische Zivilisation in vielen Ländern weitgehend vernichten.

Mit dieser politischen Religion verbindet sich die Gefahr eines neuen Faschismus in Europa, dessen Existenz im Gegensatz zu den früheren Totalitarismen irreversibel sein wird: Jede Diktatur hat ein Ablaufdatum, sei es durch verlorene Kriege oder aufgrund einer Kombination von Mangelwirtschaft und Menschenrechtsverletzungen. Ein islamischer Totalitarismus in europäischen Ländern wird sich auf kommende Bevölkerungsmehrheiten gründen, die sich aus einer höheren Geburtenrate und massiver Einwanderung ergeben. Nicht-muslimische Minderheiten werden nicht die geringste Chance haben, an dieser Entwicklung etwas zu ändern. Insofern ist dieser Prozess der Islamisierung in vielen Ländern Europas schlicht nicht mehr umkehrbar.

Die Invasion des Jahres 2015 wird in die Geschichtsschreibung als die große Hidschra nach Europa eingehen, als Revision der militärischen Niederlage vor Wien im Jahr 1683 im Kampf um die Eroberung Europas.

Sie leitet eine Entwicklung ein, die der Schriftsteller Renaud Camus den großen Austausch nennt. Mehrere islamische Politiker haben diese Gegenkolonisation angekündigt. So sagte im Jahr 1974 der algerische Präsident Houari Boumedienne vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen: „Eines Tages werden Millionen von Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in die nördliche zu wandern. Und sie werden nicht als Freunde kommen, sondern als Eroberer. Und sie werden sie mit ihren Kindern erobern. Die Bäuche unserer Frauen werden uns den Sieg verschaffen.“ Diese Aussage Boumediennes hat sich mehr als bewahrheitet: Die Kolonialisierung Europas hat längst begonnen und findet seit 2015 in der Form einer geordneten Masseneinwanderung statt.

Diese vor unseren Augen ablaufende Invasion ist schlichtweg ein Krieg mit anderen Mitteln, den die politischen und medialen Eliten als „Flüchtlingskrise“ bagatellisieren. Renaud Camus beschreibt diesen politischen Skandal folgendermaßen:

„Die politischen Entscheidungsträger des Kontinents haben sich nun in der Tat einer unglaublichen Fahrlässigkeit schuldig gemacht, oder schlimmer noch: einer totalen Besinnungslosigkeit angesichts des demographischen Austausches.“28

Die ehemalige Kommunistin Angela Merkel schickt sich an, das linke Projekt zu vollenden: Als mächtigste Politikerin Europas öffnete sie alle Tore für die Islamisierung des Kontinents und gefährdet dadurch den Bestand der europäischen Zivilisation. Die Konsequenzen ihrer Bevölkerungspolitik – andere Autoren sprechen despektierlich von „Umvolkung“ – werden für Deutschland und für Teile Europas katastrophal sein.

Die Achtundsechziger sind nicht nur die biologischen Kinder der Nationalsozialisten, sondern auch die ideologischen. In ihrer Verblendung drehen sie gleichsam den Spieß der Heilserwartung nur um: Während die Eltern „Juda verrecke“ grölten, skandieren die Kinder und Enkel bei Demonstrationen „Deutschland verrecke“. In der Konsequenz werden die Deutschen als Volk verschwinden.

  1. Kapitel

Die größte Zivilisationsvernichtung der Geschichte

Europa steht am Vorabend seiner größten zivilisatorischen Zäsur: des drohenden Untergangs seines christlich-jüdischen und abendländischen Erbes.

Das multikulturelle Experiment – der Traum eines postnationalen Europas – erwies sich als Siegeszug der Islamisierung. Die neue Zivilisation wird – mit Ausnahme der mitteleuropäischen Staaten Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn sowie den baltischen Nationen – Gesellschaften zur Folge haben, die eher den Charakter der Apartheid aufweisen: Archaisch-tribalistische Strukturen treffen auf postmoderne Minderheiten von Homo- und Transsexuellen, Feministinnen sowie Genderisten, die in den Augen des mittelalterlichen Islam geradezu eine Ausgeburt der Gotteslästerung darstellen.

Der Traum von einer Gesellschaft, die gleichzeitig ein „globales Dorf“ und ein Konglomerat der verschiedensten Lebensformen darstellt, ist anthropologisch und soziologisch eine Fata Morgana.

Diese Utopie würde die Akzeptanz und Toleranz aller gesellschaftlichen Akteure hinsichtlich der widersprüchlichsten Vorstellungen einer politischen Gemeinschaft voraussetzen. Die Idee eines ethnischen, religiösen und kulturellen Vielvölkerstaates setzt deshalb einen totalitären bzw. autoritären Staat voraus, der diese Utopie machtpolitisch exekutiert. Die Ideologie des Multikulturalismus ist deshalb ein circulus vitiosus, weil seine ideologischen Voraussetzungen die Selbstzerstörung implizieren.

Multikulturelle Gesellschaften setzen eine gemeinsame Vorstellung von Rechtsstaat, Demokratie und individuellen Rechten voraus, die der Islam nicht kennt. Er widerspricht grundsätzlich den zivilisatorischen Errungenschaften anderer Kulturen und Religionen, weil er seine totalitären religiösen und politischen Vorstellungen als absolute, göttliche Wahrheit proklamiert und seinen vermeintlichen Feinden mit Vernichtung droht.

Die Grundlage der politischen Religion des Islam ist – im antagonistischen Widerspruch zur Ideologie des Multikulturalismus – nicht das friedliche Zusammenleben der verschiedenen Kulturen, sondern der Djihad, die Welteroberung.

Die theologische Grundlage des Islam ist die Hidschra, die Verpflichtung aller Muslime zum Djihad:

„In der islamischen Tradition ist die Welt in zwei Häuser unterteilt: das Haus des Islam (Dar al-Islam), in dem islamische Regierungen herrschen und das islamische Recht gilt, und das Haus des Kriegs (Dar al-Harb), der Rest der Welt, der bewohnt und, wichtiger noch, beherrscht wird von Ungläubigen. Dieses Konzept impliziert, dass die Pflicht zum Djihad – unterbrochen allein von Waffenruhen – so lange besteht, bis entweder die ganze Welt den islamischen Glauben angenommen hat oder sich unter muslimischer Herrschaft befindet. “29

Am Ende eines jeden Islamisierungsprozesses steht historisch die Dhimmitude: Dabei handelt es sich um ein einzigartiges Unterwerfungssystem von Nicht-Muslimen, das politisch und religiös begründet ist. Ein Dhimmi ist ein sog. „Schutzbefohlener“, also eine rechtliche und politisch unterworfene Person, die nur gegen eine „Schutzgeldzahlung“ ihre Existenz erhalten kann. Etwas salopp formuliert, könnte man die Schutzbefohlenen als „privilegierte Religionssklaven“ bezeichnen, die ihren prekären Status – d. h. ihre physische Existenz – auf Zeit erkaufen können.

Der berühmte islamische Historiker Ibn Chaldun (1332-1406) beschreibt die Grundlagen der politischen Herrschaft im Islam folgendermaßen: „Weil im Islam wegen seiner universalen Sendung der Dschihad gesetzlich vorgeschrieben ist und alle Menschen dazu gebracht werden sollen, die Religion des Islam freiwillig oder gezwungen anzunehmen, sind Kalifat und Königtum in dieser Religion vereinigt, damit die Amtsinhaber ihre Kraft beiden (dem Religiösen und Weltlichen) widmen können.“30

Chaldun begründet mit dieser Argumentation nicht einfach einen Herrschaftsanspruch – damit würde er sich nicht von anderen Apologeten politischer Herrschaft unterscheiden –, sondern er formuliert einen islamischen Universalismus. Während das Judentum und das Christentum theologisch universale Glaubensgrundsätze verkünden – ohne einen entsprechenden politischen Herrschaftsanspruch zu verkünden –, reklamiert Ibn Chaldun einen totalitären islamischen Universalismus.

In absehbarer Zukunft werden große Teile Europas islamisch sein, da die Linken mit ihren „bürgerlichen“ Verbündeten und der Europäischen Union alle Schleusen der Islamisierung geöffnet haben. Damit geht der Traum der Achtundsechziger von der Zerstörung des bürgerlichen Europas weitgehend in Erfüllung.

Europa steuert auf einen neuen Dreißigjährigen Krieg zu, d. h. auf einen neuerlichen unabwendbaren Religionskrieg.

Die islamische Eroberung ist bestens vorbereitet, während die meisten Europäer höchstens instinktiv diese Gefahr wahrnehmen. Die faktische syndikalistische Diktatur des Main Stream – der Systemparteien, der Medien, der Universitäten und anderen islamophilen Organisationen – kann als Bürgerkrieg gegen die autochthone Bevölkerung interpretiert werden. Der berüchtigte „Marsch durch die Institutionen“, den die Achtundsechziger propagierten, um die politische Herrschaft zu erringen, war höchst erfolgreich.

Europa wird zivilisatorisch – mit Ausnahme weniger mitteleuropäischer Staaten – in unterschiedlich vom Islam dominierte Staaten und Regionen zerfallen. Dieser Zivilisationsbruch wird eine Dimension annehmen, der in der europäischen Geschichte beispielslos ist.

Die schleichende Islamisierung der letzten Jahrzehnte und die Umgestaltung zu mulikulturellen Gesellschaften haben die moderne Struktur vieler europäischer Nationen grundlegend verändert: Postmodernität impliziert auch die Gleichzeitigkeit verschiedener gesellschaftlicher Entwicklungen, d. h. es existieren archaische, tribale Stammeskulturen neben hybriden Gendersozietäten. Eine Gesellschaft, die derartige sich widerstrebende Kulturen aufweist, wird sicherlich keine gemeinsamen Werte aufweisen. Je größer die Schere zwischen geschlossenen Gemeinschaften wie den islamischen und afrikanischen Parallelgesellschaften und den postmodernen Lebensformen wird, umso geringer ist der Grad der realen Vergesellschaftung. Vereinfacht ausgedrückt: Die Gesellschaft zerfällt tendenziell in Subsysteme, die keine gemeinsamen Werte mehr besitzen. Es entsteht eine kognitive Dissonanz, weil tribale Gemeinschaften u. a. grundsätzlich einen viel geringeren durchschnittlichen Intelligenzquotienten haben als die anderen gesellschaftlichen Milieus. Vor diesem soziologischen Hintergrund haben diese Gesellschaften keine positive Zukunft, weil sie die einfache Erkenntnis von klassischen Einwanderungsländern negieren: Nur unter der Voraussetzung einer höheren Bildung als die der indigenen Bevölkerung können Migranten integriert und assimiliert werden.

Breiten sich die Parallelgesellschaften immer weiter aus, dann entstehen sozio-kulturell islamisch-orthodoxe Gegenmilieus mit einem weitgehend eigenen Scharia-Recht und einem staatlich finanzierten Subproletariat, das die Existenz des Sozialstaates gefährdet.

„Betrachtet man die relevanten Integrationsindikatoren, so schneiden türkisch-muslimische Zuwanderer im Vergleich mit anderen mit Abstand am schlechtesten ab. Besonders alarmierend sind der hohe Anteil von Personen ohne Bildungsabschluss und die sehr hohe Erwerbslosigkeit unter den Jugendlichen.“31

Die Konsequenzen dieser Entwicklungen bedeuten nicht nur eine tiefe und unüberbrückbare Spaltung der Gesellschaft, sondern auch eine schleichende Verschlechterung des Bildungssystems.

Die gesellschaftlichen und ökonomischen Folgen werden eine zunehmende Auswanderung von gut ausgebildeten jungen Menschen und die Abwanderung vieler Unternehmen ins Ausland sein. Gerade Exportnationen wie Deutschland, deren wichtigstes Kapital das sog. Sozialkapital darstellt, werden einen unermesslichen sozio-ökonomischen Schaden erleiden.

 

Das Jahr 2015 markiert einen unvorstellbaren Wendepunkt in der europäischen Migrationspolitik; eine bisher nicht gekannte Völkerwanderung flutet den Kontinent:

„Alles deutet darauf hin, dass die Migrationswelle unserer Tage in historischer Perspektive wahrscheinlich nur mit der Völkerwanderung vergleichbar ist, die vor 1500 Jahren das antike Rom zerstört hat. Wir wollen keineswegs nur Katastrophenszenarien an die Wand malen oder populistische Stimmungsmache betreiben, wenn wir sagen, dass es im heutigen Europa zu einer ähnlichen Zerstörung kommen wird… Am dramatischsten ist die Lage im mächtigsten Land Europas: in Deutschland.“32

Deutschland, England und Frankreich werden die wichtigsten Ziele der islamischen Invasion aus arabischen und afrikanischen Ländern sein, deren unvorstellbaren Bevölkerungszuwächse eine bisher niemals gekannte Explosion erreichen wird. Aus diesen Gründen steht Europa erst am Beginn einer kommenden Völkerwanderung. Bis 2050 wird sich die Zahl der Afrikaner von heute rund einer Milliarde auf zwei Milliarden verdoppelt haben. „Die Prognosen über die Bevölkerungszahl in Afrika zeigen, dass sie bis zum Ende des Jahrhunderts auf über 3,6 Milliarden steigen wird.“33 Die Bevölkerungszahl in arabischen Ländern wird sich bis Mitte des 21. Jahrhunderts ungefähr verdoppeln.

Millionen Migranten in Afrika und Arabien emigrieren zunächst in Nachbarländer und danach setzt über zerfallende Staaten wie Libyen die Migration nach Europa ein.

Insbesondere die Zivilisation des Islam im arabischen Raum und in Afrika steht vor ihrem eigenen Zerfall: zunehmende Kriege, innerstaatliche Auseinandersetzungen und steigende Arbeitslosigkeit verstärken den Migrationsdruck. Der Autor Hamed Abdel-Samad sieht die Zukunft des Islam und Europas düster:

„Der Untergang der islamischen Welt bedeutet, dass die Migrationswellen Richtung Europa zunehmen… Junge Muslime, die vor Armut und Terrorismus flüchten, werden auch die Konflikte ihrer Heimatländer mit nach Europa tragen. Europa stellt für sie zwar eine Hoffnung in der Krise dar, doch befreien können sie sich nicht von ihren alten Feindbildern. Sie werden in einen Kontinent einwandern, den sie innerlich verachten und für ihre Misere verantwortlich machen … Die privatisierte Gewalt, die im Untergang ihrer Staaten entstanden ist, wird sich somit nach Europa auslagern … Sollte die islamische Welt tatsächlich untergehen, könnte sich auch Spenglers Prophezeiung über den Untergang des Abendlandes bewahrheiten.“34

Vor diesem Hintergrund steht Europa vor zwei mehr oder weniger unlösbaren Problemen: Einerseits ist in vielen Gesellschaften der bestehende Grad der Islamisierung so hoch, dass sich die Mehrheitsverhältnisse binnen weniger Jahrzehnte zugunsten der Muslime wandeln wird, und andererseits droht der kommende Migrations-Tsunami die letzten Bastionen der europäischen Zivilisation zu unterspülen.

Diese Dimension eines Einfalls nach Europa ist mit den antiken Völkerwanderungen nicht mehr vergleichbar, dem Kontinent droht der indigene demographische und zivilisatorische Tod.

Rückblick

Diese Streitschrift über die Achtundsechziger wurde aus der Perspektive eines Antisemitismusforschers und Religionspolitologen geschrieben: Erschreckend ist die Erkenntnis, wie die Kinder ihren Eltern ähneln. Sie sind von einem „Heilswissen“ besessen wie ihre Väter und Mütter und sind beseelt von dem Wunsch, „die Welt“ zu erlösen. Den Totalitarismus ihrer Elterngeneration reflektierten sie nicht im Sinne einer notwendigen anti-totalitären Aufklärung, sondern sie schufen einen neuen Totalitarismus: den wahren Sozialismus bzw. die multikulturelle Utopie.

Auffällig war die mangelnde Empathie dieser Generation gegenüber den jüdischen Opfern des Nationalsozialismus. Der Holocaust spielte in der Auseinandersetzung mit der NS-Herrschaft meist nur eine nebensächliche Rolle. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Mord am europäischen Judentum vielfach zur Kapitalismuskritik instrumentalisiert wurde. Die Solidarisierung mit dem palästinensischen Volk und ihren judenfeindlichen Führern spricht Bände. Die Kollaboration linker deutscher Terroristen dieser Generation mit arabischen Judenmördern verstärkt diesen Eindruck noch.

Die Psychoanalytiker Alexander und Margarete Mitscherlich publizierten im Jahr 1967 eines der wichtigsten Bücher über den Umgang der Deutschen mit ihrer totalitären Vergangenheit – Die Unfähigkeit zu trauern.35

Die Autoren bescheinigten der deutschen Bevölkerung eine „autistische Haltung” im Sinne einer Erinnerungsverweigerung und einer „auffallenden Gefühlsstarre.“36 Erst die Diskussionen über die nationalsozialistische Vergangenheit in den siebziger und achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts veränderte diese mentale Blockade. Die Achtundsechziger münzten die öffentliche Thematisierung des Mords am europäischen Judentum in eine „Schuldkultur“ der Deutschen um: Das deutsche Volk war nun für den Holocaust verantwortlich und müsse deshalb verschwinden. Die 68er waren – im Sinne einer Verantwortungsethik – unfähig, die Schuld ihrer realen Väter zu reflektieren und zogen es vor, die sinnlose These einer Kollektivschuld zu übernehmen.

Die Achtundsechziger, die Kinder Adolf Hitlers, sehen sich als die wahren Vertreter eines neuen Europas, das sich allen Migranten dieser Welt öffnet. Die Konsequenzen ihrer politischen Hybris steht jedoch in einer totalitären Tradition: Ihre Eltern vernichteten das europäische Judentum, sie möchten Deutschland und letztlich Europa auslöschen. Sie sind die größten Zivilisationszerstörer der Weltgeschichte.

Quellenhinweise

1Aly, G., Unser Kampf 1968, Frankfurt/M. 2009, S. 8.

2Hitler, A., Mein Kampf, München 1934, S. 705.

3Vgl. ARD „Zu Protokoll“, 3. Dezember 1967.

4Dutschke, R., Geschichte ist machbar, Berlin 1980, S. 121.

5Vgl. Aly S. XIV.

6Zitiert nach ders. S. 158.

7Historisch gesehen trifft dies für viele linke Bewegungen zu.

8 Vgl. Aly S. 147f.

9Vgl. Aly, G., S. 107.

10Dutschke, R., Mein langer Marsch, Reinbek bei Hamburg 1980, S. 13.

11Ders. A., S. 109.

12Vgl. Götz, A., S. 114.

13Ratzinger, J., Aus meinem Leben, München 1997, S. 139f.

14Aly, G., S. 173.

15Flaig, E., Die Niederlage der politischen Vernunft, Springe 2017, S. 116f.

16Sartre, P., Vorwort, Fanon, F., Die Verdammten dieser Erde (1961), Frankfurt/Main 1981 S. 20.

17Vgl. Fraenkel, E., Der Doppelstaat, Hamburg 2001, S. 141–149

18 Forsthoff, E., Der totale Staat, Hamburg 1933, S. 38f. Vgl. Ley, M., „Zum Schutze des deutschen Blutes“ – „Rassenschande“ – Gesetze im Nationalsozialismus, Bodenheim bei Mainz 1997, S. 58ff.

19Vgl. Ley, M., Das Öl, der Islam, der Westen, Berlin 2011, S. 59ff.

20Guérot, U., Der neue Bürgerkrieg, Berlin 2017, S. 11.

21Guérot, U., Menasse, R., Lust auf eine gemeinsame Welt. Ein futuristischer Entwurf für europäische Grenzenlosigkeit, Le Monde diplomatique, 11.2. 2016.

22Ders.

23Ders.

24Marx, K., Engels, F., Werke Band 10, Berlin 1977, S. 170.

25Vgl. Voegelin, E., Die politischen Religionen (1938), München 1993.

26Vgl. Ley, M., Neisser, H., Weiss, G., Hg., Politische Religion, München 2003.

27 In diesem Punkt zeigt sich eine der vielen Parallelen von politischen Religionen der Moderne und dem Islam: Nach kommunistischer Ideologie lebte die Menschheit ursprünglich in einem „Urkommunismus“. Die Nationalsozialisten sahen in den Ariern die ursprüngliche Rasse. Politische Religionen erheben den Anspruch auf einen totalen Ursprungsmythos ebenso wie der Islam.

28Camus, R., Revolte gegen den großen Austausch, Schnellroda 2016, S. 65.

29Lewis, B., Die Wut der arabischen Welt, Frankfurt/M. 2003, S. 53.

30Ibn Chaldun, zitiert nach: Bat Ye `Or, Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam, Gräfeling 2005, S. 252.

31Krauss, H., Der Islam als grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung, Osnabrück 2013, S. 159.

32Klaus, V., Weigl, J., Völkerwanderung, Waltrop und Leipzig 2016, S. 8f.

33Getahun, G, Die globalen Themen unserer Zeit, Neckenmarkt 2015, S. 361.

34Abdel-Samad, H., Der Untergang der islamischen Welt, München 2010, S. 230.

35 Vgl. Mitscherlich, A., und M., Die Unfähigkeit zu trauern, München1967.

36Vgl. ders. S. 17ff.

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(Original: https://michael-mannheimer.net/?s=hitlers+kinder)

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*) Michael Mannheimer („MM“) ist ein überparteilicher deutscher Publizist, Journalist und Blogger, der die halbe Welt bereist hat und sich auch lange in islamischen Ländern aufhielt. Seine Artikel und Essays wurden in mehreren (auch ausländischen) Büchern publiziert. Er gilt als ausgewiesener, kritischer Islam-Experte und hält Vorträge im In- und Ausland zu diversen Themen des Islam. Aufgrund seiner klaren und kompromißlosen Analysen über den Islam wird er seitens unserer System-Medien, der islamophilen Parteien und sonstigen (zumeist linken) Gruppierungen publizistisch und juristisch seit Jahren verfolgt. Seine Artikel erscheinen regelmäßig auch bei conservo. MM betreibt ein eigenes Blog: http://michael-mannheimer.net/ , auf dem Sie auch für Mannheimers Arbeit spenden können.

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Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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27 Antworten zu Höchst aufschlußreich: Hitler´s Kinder – Die Generation der Achtundsechziger

  1. Gerhard Bauer schreibt:

    Schmarrn, die 68er waren/sind Kommunisten oder ähnliches und damit unmöglich Hitlers Kinder. Nicht jeder Totalitarist ist Nationalsozialist, auch ist die „Erfindung“ des Totalitarismus nicht den NS bzw. Hitler zuzuschreiben.
    Solche Geschichtchen sind Teil der erfolgreichen Umerziehung.

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  2. nachhören schreibt:

    Echt Schmarrn

    ich bin was ich bin
    allenfalls Trans-Gen
    und NCIHT nur die Überstülpung von x oder y, sondern Entwicklung, Erkenntnis, Entscheidung

    https://www.deutschlandfunk.de/vererbte-wunden-wie-traumata-ueber-generationen-weiterwirken.1176.de.html?dram:article_id=427296

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  3. Erasmus schreibt:

    Katrin Göring E, Grüne wirft jetzt all ihre erotischen Reize in die Waagschale, um den Söder in ihr Bett, ähm politisches Bett selbstverständlich zu bekommen. Wie konnte auch der smarte Lindner, der bei so viel erotischer Hitze reiß aus nahm KGE ihren erotischen Reizen widerstehen. Nun ist sie ja wieder unter der Haube und hat ihre Ideologie als Genderpüppchen Lügen gestraft, indem sie das klassische Ehemodell bevorzugt hat. Nun ja, unsere grüne Frontkämpferin, stelle sie mir gerade in roter Reizwäsche vor in ihrer Verführungskunst, will ja nur das Beste für Bayern. Statt das schrille Wecker terrorisieren, wird der Imam vom Minarett ab 5 Uhr begonnen den liebevollen Weckruf starten, die Grenzen der sexuellen Abenteuerlust werden aufgehoben, dass selbst KITA Kinder auf den Geschmack kommen können, Sex mit Kindern immer eine Herzensangelegenheit diesen zu legalisieren von den Grünen. Ja und auch ihre Freundin Claudia Roth darf nicht zu kurz kommen in ihrer Forderung, wir sollen uns dem Islam anpassen. So werden unsere Nutztiere nicht mehr in Würde von dieser Welt abtreten, sondern noch als Schauspieler im Todeskampf des grausamen Schächtens über Minuten ihren Todeskampf zelebrieren. Was für ein Team, wenn der Söder nur auf die erotischen Reize von KGE anbeißen würde. Satire aus. Die Ehe für alle hatte ich gerade vergessen, wo Grüne auch kein Problem damit haben erkennen lassen, das Menschen ihre tierischen Liebesdamen nicht verschmähen. .

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  4. heidrunlinde schreibt:

    Hat dies auf heidrunlinde rebloggt.

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  5. karlschippendraht schreibt:

    Auch hier wieder der einseitig-überhebliche Blick der Westdeutschen !!! Und die wundern sich , wenn der Gengenwind gegen diese westdeutsche Überheblichkeit deutlich stärker wird .
    Das heutige Deutschland besteht nicht nur aus Westdeutschland , sondern auch aus Mitteldeutschland . Weitere Deutsche leben östlich der Oder . Auch ich bin ein Kriegskind von 1944 , das Bombenangriffe überlebt hat und auch mir ist der Kalk der Kellerdecke in den schreienden Babymund gerieselt . Ich und all meine mitteldeutschen Altersgenossen gehören also zur gleichen Generation . Während unserer Teenager-Zeit hatten wir trotz trennender Grenzen immer noch die gleichen Vorlieben für moderne Kleidung und Musik . Dann aber splittete sich die Entwicklung . Während in Westdeutschland aufgrund erster Anzeichen von Wohlstandsverblödung eine linke Gewaltszene entstand und versuchte , sich zu etablieren , hatte die mitteldeutsche Jugend mehr und mehr unter der linken Ideologie und den daraus resultierenden Repressionen von SED und STASI zu leiden !
    Klartext : Wenn wir diese Linksterroristen damals in die Finger bekommen hätten , die hätten hinterher alle im Rollstuhl gesessen !!!
    Also , lieber Autor , wenn schon recherchieren , dann aber richtig , auch wenn Du Mannheimer heißt !

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  6. Semenchkare schreibt:

    Adolf`s Devotionalien, in Funk, Fernsehen und Presse!
    Deutschland hat seit der indirekten Machtergreifung durch die gesammelten Linken im weitesten Sinne, ganz andere Probleme!

    Der moderne Mensch/Politiker neuer Prägung laut Diktion:

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  7. nixgut schreibt:

    Hat dies auf Islamnixgut rebloggt.

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  8. Rasputin schreibt:

    Ich denke, bei den 68ern gab es genug mitlaufende Blödschafe und genügend gemein gefährliche Typen. Nun, die Blödschafe haben das Ammenmärchen einer gerechten Welt ohne Ausbeutung geglaubt, ohne die Psychologie des Menschen zu bedenken. Wenn man dazu weiß, was viele der mit laufenden Herde nicht wussten, dass diese Revolte von Ostberlin angezettelt wurde, wo eine Claudia Roth als Wessi wunderbar passt, mit ihren Besuchen bei radikalen Rebellen im Jemen, muss man sich über die Auswirkungen dieser Zusammenarbeit der Stasi und Grünen nicht wundern. Nun, alle verblendeten 68er in ein und den selben Topf zu werfen, finde ich wenig hilfreich, die nur ein bisschen Hippie sein wollten und das verkrustete Gesellschaftsbild Frauen als Heimchen am Herd den Gebieter gehorchend, gleich dem linksradikalen Spektrum zu ordnen, auch nicht gerade glücklich. Mit den 68ern begann die Unterwanderung sämtlicher Institutionen mit radikal linken Gedankengut und nicht erst seit Merkel. Das wir jetzt so eine gemein gefährliche Situation haben, liegt auch daran, das man das radikale Spektrum der 68er um Claudia Roth massiv unterschätzt hat und diesen Ultra Linken mit Öko Image als Natur Zerstörungspartei auf den Leim ging.
    Der Westen hat massiv die Jugend verzogen, wo ich mich heute als Ossi als rechtsradikal beschimpfen lassen muss, weil wir die Gefahr von Multi Kulti erkennen und stramm eine Diktatur genossen haben. Wer überleben wollte, musste sich irgendwie anpassen können und von wegen fröhlich trällernde Jungpioniere und Co., denn in ein Erziehungslager oder als politischer Gegner in den Knast rekrutiert werden wollte man nicht. Auch mussten wir in Kauf nehmen, dass unsere Nationalhymne zu singen verboten war, da die Obrigkeit als sie den Text begriffen hatte, diesen unter Zensur stellt. Text sollte man unbedingt lesen, denn auch da war die Sprache von Deutschland einig Vaterland. Die Menschen glaubten durch die Besatzung teilweise an den Erfolg unterschiedlicher Gesellschaftsmodelle.
    So wurden im Westen Basisfächer liquidiert, Geschichte mehr denn je in die Mülltonne entsorgt und die Hippie Spaßgesellschaft gefördert, denn schließlich sollte es die Jugend einmal besser haben. Bloß nicht zu hohe Anforderungen im Bildungssystem, so dass Studenten mit finanziellen Mitteln ewig studieren konnten. Aber auf die Palme gebracht hat mich die Aussage eines Wessis, der meinte die Ossi müssten dankbar auf den Knien rutschen, dass der Westen so gütig war, die Ossis auf zu nehmen, denn schließlich mussten diese dafür den Gürtel enger schnallen und alle im Westen gestrandeten Ausländer gehören dazu. Man hat eine denkfaule, unkritische Generation im Westen geschaffen die lieber linksgrünen Propagandamärchen glaubt, als realen Fakten in das Auge zu sehen. Die Spinnereien der Weltverbesserer wurden gefördert und unterstützt und in der Zeit der 68er gab es noch keine Massenmigration, vor der sowohl AK Schmidt und AK Kohl gewarnt haben, mehr Migration geht nicht, wenn man die Balance des sozialen Friedens erhalten will. Wichtige historische Fakten untermauern den Irrtum der 68er verwöhnten Generation, die teilweise auch heute noch zu faul ist selbst zu denken und lieber der Propaganda glaubt, die Ossis sind schuld an aller Misere, obwohl sie nur vom Osten profitiert haben und eine sorglose Zeit genießen konnten.
    1. der Osten musste alle Reparationen des Krieges begleichen, während der Westen aus den Vollen schöpfte und nicht zur Kasse gebeten wurde. Produktionsmittel wurden abtransportiert, was zum Aufstand 1953 führte durch schlechte Arbeitsbedingungen, wo die Staatsmacht die Panzer gegen die eigenen Bürger rollen ließen.
    2. durch die Abwertung des Aluchips mit gravierender Währungsentwertung, konnte der Westen den Osten durch Finanzdruck ausbeuten. Während der Westen in einer Fülle von reifen Bananen schwelgen konnte, durch die Ausbeutung des Währungssystems, musste der Osten sozialistische Warte Gemeinschaften bilden, um den westlichen Überschuss an ledierten Bananen zu ergattern. Nun ich wähle bewusst dieses Beispiel, weil teilweise diese sorglose 68er Generation nicht begriffen hat, wie sich unser Land immer mehr zur Bananenrepublik entwickelt und seine Menschenrechte und humanitären Werte aufgibt. Als die westliche Hysterie dank radioaktiver Wolke aus Tschernobil ausbrach, durfte der Osten schon mal seine Edelprodukte die er für Devisen verkaufen musste für die eigene Bevölkerung behalten. Der Westen hat durch das Billiglohnland DDR profitiert, sonst hätte er sich den üppigen Luxus, wo er Billiglohnländer durch Finanzstrategie ausbeutet nicht leisten können.
    3. wie vollgefressene Hamster im Schlaraffenland, ignorierte man großzügig wie die eigenen Sozialsysteme im Westen durch nicht integrierbare Migranten in Schieflage gerieten, denn es war klar, daran war der eingesperrte Osten schuld. Propagandistisch wurde die Selbstverliebtheit des Westens noch unterstützt, der nicht mehr fähig war, sich in Eigenkritik zu üben und die Ignoranz eigener gesellschaftlicher Probleme förderte. Man hat die radikalen 68er komplett unterschätzt und gemeint mit der Inhaftierung der Bader Meinhoff Bande wäre das RAF Problem gelöst und das dank Hilfe vermutlich der Grünen RAF Mitglieder in den Osten abgeschoben wurden, der größte Kardinalfehler.
    4. in der Arroganz ein Dienstleistungsland zu sein, welches sich nur durch das Währungsgefälle durch finanzpolitische Stellschrauben behaupten konnte, ignorierte man die ökonomische Tatsache, das nur Mehrwertschaffung Wohlstand schaffen kann, ein gesundes Bruttoinlandsprodukt, BIP ausschlaggebend ist. . Da kam der ökonomische Zusammenbruch der DDR ganz recht, wo sich Hyänen von Spekulanten und korrigierende Betriebe des Westens reichlich an der Abwicklung der DDR Wirtschaft bedienten. Gerade mal der wirtschaftlichen Schieflage entkommen, die gut ausgebildeten Ossis in den Westen gelockt, nicht alle, um das Bildungsdefizit des Westens aus zu gleichen.
    5. nun fängt der selbstmörderische Wirtschaftskurs dank Propaganda wieder an mit Migrationslügen, obwohl der Westen schon einmal mit seiner Bildungsmisere in ökonomische Schieflage geraten war und man meint mit Analphabeten die sich gegen die westliche Wertegesellschaft wehren, Kinderehen, Gebärfreudigkeit usw. das Problem zu lösen. .
    Solange sich Wohlstandsverbödete Deutsche, die es jetzt nach Gehirnwäsche auch im Osten gibt besinnen, wie sie ihr Land ruinieren und den propagandistischen Rattenfängern auf den Leim gehen, wird wohl Deutschland noch einen langen schmerzhaften Weg vor sich haben.
    Ich bin weder rechtsradikal noch beabsichtige ich für die Dummheit einer teilweise westlich verzogener 68er Generation auf den Knien zu rutschen, für den importierten Migrantenterror ohne zu prüfen, ob die Herrschaften integrierbar sind und unsere ökonomischen Kapazitäten nicht sprengen.

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  9. Mighty schreibt:

    Unsere überseeischen Befreier versuchten mit Erfolg seit des Waffenstillstandes uns umzudrehen, was in der breiten Bevölkerung gefruchtet hat. Uns wurden Schuldgefühle bis zum Sanktnimmerleinstag aufoktroyiert um uns im wahrsten Sinne des Wortes kirre zu machen. Das ist ihnen gelungen. Die 68er sind m.E. keine Kinder von H. sondern Aufmüpfige gegen das damalige Establishment, das sich leider bis zum heutigen Tag nicht geändert hat. Das „Feindbild“ der häbräischen Bevolkerungsgruppe in der Bundesrepublik ist sicherlich auf dem Tiefstand, da die noch verbliebenen H-Verehrer das zeitiche gesegnet haben. Deshalb ist mir unverständlich, weshalb die BK und Ihre Politvasallen diesen Völkeraustausch trägt bzw. forciert und Todfeinde .des Juden- u. Christentums unkontrolliert walten läst.

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    • merxdunix schreibt:

      Mighty,
      Schuld ist vergänglich, weshalb ein auf Schuld und Sühne basierendes System regelmäßig die Schuldursachen erneuern muss. Wen will man zukünftig Schuld geben und ihn damit zur Wiedergutmachung verpflichten, wenn dafür keine Begründung vorliegt? Die Verschuldung der Bürger ist daher wesentliche Voraussetzung für den Systemerhalt und wer seine Schuld nicht freiwillig anerkennt, den muss man sie eben irgendwie aufzwingen oder antrainieren, beispielsweise durch Provokationen, Einengung, Normierung, Minderwertigkeitskomplexe u. ä..
      Schuld ist ja im Grunde nichts anderes, als die Differenz zwischen Soll und Ist, weshalb eine Schuldkultur das Soll möglichst groß und das Ist möglichst klein halten muss, um sich zu behaupten.

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  10. Semenchkare schreibt:

    „Die 68er sind m.E. keine Kinder von H. sondern Aufmüpfige gegen das damalige Establishment, das sich leider bis zum heutigen Tag nicht geändert hat.“

    Die waren keine harmlosen „Aufmüpfige“ !

    Dutsche kam aus dem Osten, war ein Ostflüchtling mit einer amerikanischer Kommunistin liert. (Wahrscheinlich ein Oibe)

    Die sog. 68iger wurden massiv von der Stasi unterstützt weil die zB. mit KBW, Maoisten, Sozialistische Deutsche Studentenbund (SDS) und anderern aufs allerengste verbandelt waren. Diese moderaten Widerständlerwurden ruckzuck von den soz/komm. Verbrechern, genannt „Aktivisten“ übernommen und in die Defensive gedrängt!

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    • Mighty schreibt:

      Habe ich auch nicht behauptet. Als Zeitzeuge weiß ich von was ich schreibe. Und ich kann Ihnen auch versichern, daß Ihre.zusätzlichen Anführungen mir durchaus geläufig sind.

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  11. Rasputin schreibt:

    Was ich nie verstanden habe, warum der Westen gerade Stasi Kader weiter gebildet hat und wieder in wichtige Ämter hievte, während das Volk welches die Wiedervereinigung erstritt, im Stich gelassen wurde. Besonders SED Karrieristen waren für hohe Ämter im Westen gefragt, da frage ich mich, mit was wurde der Westen derart erpresst ? Es war wohl eher eine Wiedervereinigung der westlichen RAF Terroristen und der Stasi und Bärbel Bohley schien den Betrug zu ahnen. Wenn wir noch einmal eine Kurswende schaffen, sollten wir uns die Wendehälse die das System unterwandert haben merken und zur Rechenschaft ziehen.

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    • Semenchkare schreibt:

      1)
      Nicht nur Frau Bohley. Das konnte schon wesentlich früher passiert sein.

      Ein alter Focusartikel von 1993

      ERMITTLUNGENFührte die Stasi den grünen General?

      Bundesanwaltschaft und BKA ermitteln, ob Gert Bastian als DDR-Agent für die Steuerung der Friedensbewegung eingesetzt war

      —>Am vergangenen Donnerstag erhielt Hans-Ludwig Zachert, Chef des Bundeskriminalamts (BKA), von seiner Abteilung Staatsschutz eine brisante Mitteilung: Der 1980 aus dem Militärdienst geschiedene Bastian, neben seiner Lebensgefährtin Kelly d i e Ikone der westdeutschen Friedensbewegung, steht im Verdacht, für das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) gearbeitet zu haben.<–

      Auszug

      https://www.focus.de/politik/deutschland/ermittlungen-fuehrte-die-stasi-den-gruenen-general_aid_140959.html

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      • Semenchkare schreibt:

        2)
        Die damaligen Grünen haben bereits im Mai 1983 die DDR Politiker besucht! Das ist Fakt. Mit dabei ein Offizier der Stasie inkognito bei den Grünen!
        ****
        Spiegel 1983

        Sehr schwankend
        In großer Aufmachung feierte „Neues Deutschland“ den Besuch der Grünen in Ost-Berlin. Doch als DDR-Friedensaktivisten gemeinsam mit den Westlern demonstrieren wollten, reagierte die SED mit Härte. *

        http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14022111.html

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        • Semenchkare schreibt:

          3)
          Die Grünen und die DDR-Friedensbewegung

          Die bundesdeutsche Partei Die Grünen, die eng mit der westdeutschen Friedens- und Umweltbewegung verbunden ist, stellt in den 1980er Jahren die wichtigste Brücke für die DDR-Oppositionsgruppen zur bundesdeutschen Politik dar. Dies können auch Stasi-Agenten wie der deutschlandpolitische Sprecher der grünen Bundestagsfraktion, Dirk Schneider, nicht verhindern.

          …Insgesamt verfolgen die Grünen eine effektive Doppelstrategie: Zum einen halten sie offizielle Kontakte zur SED, zum anderen unterstützen sie die Arbeit der Oppositionsgruppen in der DDR. Hier engagieren sich vor allem Teile der Parteibasis. …

          https://www.jugendopposition.de/themen/145385/die-gruenen

          Hier schließt sich der Kreis.

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        • Semenchkare schreibt:

          4)

          Hier ein durchaus lesenswerter Artikel von der TAZ. Ja, gerade die….!
          Was öffentlich ist kann auch die TAZ nicht mehr verschweigen und muss öffentlich werden.

          Buch über Stasi und Grüne
          ZuträgerInnen aus dem Parteiinneren

          Im Auftrag der Grünen haben die WissenschaftlerInnen Jens Gieseke und Andrea Bahr erforscht, wie umfassend die Stasi die Partei bespitzelt hat.

          Der Kommentar von Bärbel Bohley und Ralf Hirsch fiel deftig aus. „Auch der Westen hat seine Eiterbeulen“, schrieben die einstigen DDR-Oppositionellen. „Eine ist geplatzt.“ Bohley und Hirsch zielten in ihrem Gastbeitrag im Oktober 1991 in der taz auf den früheren Grünen-Politiker Dirk Schneider, der als Stasi-Informant enttarnt worden war. Verbittert rekapitulierten die beiden Mitglieder der ostdeutschen Bürgerrechtsbewegung einen Besuch Schneiders Mitte der achtziger Jahre: „Jetzt wissen wir, draußen stand die Stasi und schickte uns ihren Abgesandten des Deutschen Bundestages in die Küche.“

          Dass Schneider nicht ganz koscher war, hatte Bohley allerdings schon Jahre vor dem Untergang der DDR vermutet. Bereits 1985 erzählte sie dem damaligen grünen Bundesvorstandssprecher Lukas Beckmann von ihrem Verdacht. Und das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) wusste dank seines umfassenden Spitzelsystems davon. Das dokumentieren Jens Gieseke und Andrea Bahr vom Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam in ihrem gerade erschienenen Buch „Die Staatssicherheit und die Grünen“.

          Schneider, von 1983 bis 1985 deutschlandpolitischer Sprecher der grünen Bundestagsfraktion und

          siehe:

          http://www.taz.de/!5346219/

          Wenn man weitergräbt, kommt bestimmt noch mehr Politgülle zum Vorschein! Soll aber hier erstmal reichen!

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  12. Rasputin schreibt:

    Bastian und Kelly, selbst US Amerikanerin, ein arrangierter Mord, damit die Grüne RAF Bande nicht auffliegt, wau. Katrin Göring E. mit Merkel im Demokratischen Aufbruch unter Regie von Stasi Oberst Schnur, das ergibt jetzt Sinn. Es zieht einem nur noch die Schuhe aus, wie die MfS und RAF Bande ein ganzes Land in Geiselhaft genommen hat.

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  13. Eugen Karl schreibt:

    Eine alte These, die schon Götz Aly vor 10 Jahren in seinem passenderweise „Unser Kampf“ benannten Buch über die 68er aufgestellt hat. Sehr lesenswert.

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  14. Rasputin schreibt:

    Ein Blutbad ist 1989 verhindert wurden, weil viele Soldaten getürmt sind und die Russen sich geweigert haben sich als Besatzungsmacht gegen das deutsche Volk missbrauchen zu lassen. Danke Michail Gorbatschow.

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  15. altmod schreibt:

    1933-1968-2018 Ein deutsches Kontinuum: http://altmod.de/2018/01/1933-1968-2018/1507/

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  16. Ela schreibt:

    Die Unfähigkeit zu trauern.

    Dieser Satz ist fatal.
    Weil er einige andere Unfähigkeiten nach sich zieht.
    Mir fällt die Unfähigkeit zur Dankbarkeit sehr in die Augen.
    Mehrfach dachte ich in letzter Zeit, dass hier eine große
    Lücke ist, ein Abgrund sondergleichen, ein menschliches
    Manko, das sich sehr zerstörerisch auswirkt.

    Es wird gekämpft in den Partnerschaften.
    Das macht Spaß! Die Partnerin zu ignorieren oder ihre
    Schwächen gegen sie zu richten. Wieso verbleibt jemand
    in einer Partnerschaft, in der es ihm nicht gefällt? Um die
    Bitternis zu vermehren? Zu welchem Zweck? Besonders
    die Deutschen haben schwere Blockaden im sexuellen
    Bereich. Ängste bis unter die Fingernägel. Doch Wünsche
    werden nicht geäußert, weil die „Chefin“ gefürchtet wird!

    Es stimmt etwas nicht.
    Dies hier könnte die wahre Ursache sein! Linke Politik und
    Herrn H`s Kinder. Dieses Getöse mit dem Namen! ….
    Es ist unheimlich, wie ein Krebsgeschwür die Deutschen
    und Deutschsprachigen überzieht. Sie erstickt. Liebe
    nicht zulässt, sich nicht entwickeln kann.

    Überall wird gekämpft. Bis in die Lichtarbeiter – Blogs
    hinein und alles nicht nur besser gewusst, sondern wenn
    geht andere „hinausgeschrieben“. Kaum Humor. Viele
    von uns kommen aus halben, zerrütteten, unmöglichen,
    sogar Inzest- oder Missbrauchs – Familien.

    Als ob das normal wäre!
    Die, welche es schöner hatten, haben nicht mehr Empathie
    als die anderen. Sie geben vielleicht vor, das zu haben. Aber
    in der Realität sieht es dann sehr überraschend – grausam –
    bitter aus. Sich wechselseitig das Leben schöner machen.
    Das ist meine Haltung. Doch ich darf Anordnungen entgegen
    nehmen.

    Als Austausch bekomme ich dann öffentlich im Stammblog
    die Avancen an die Mitschreiberin serviert! Kaum Dank,
    kaum Lob, nie ein persönliches Geschenk an die Frau, mit
    der der Deutsche, der Germane schläft! Warum schläft er
    dann mit mir, und nicht mit einer anderen?

    Eine fürs Bett, die andere zum Anbaggern? Ist doch pervers!
    „Wenn ich komme, will ich Gurkensalat mit Zwiebel und
    Knoblauch und Chili.“ Wenn er geht, dann geht er schnell und
    ohne Dank! Ich hab die Wäsche und wenn ich ein Problem zu
    bewältigen habe, ist er nicht da! Die Ex beließ ihn ohne „Kompott“
    und war insgesamt die Chefin und die aggressive Anwaltsbetreiberin.
    Die Freundin hatte einen elektrischen Garagenöffner, doch der
    Deutsche ist „Altlastenfrei“ ! Geht’s noch? Was bildet der sich ein?

    Die letzten beiden Sätze habe ich von den deutschen Chefinnen abgeschrieben.
    Wenn ich so mit ihm reden würde, dann wäre er anders? Doch ich fühle mich
    nicht wohl in einer Partnerschaft, wo es immer um „Geht’s noch?“ und
    „was bildest du dir ein?“ geht.

    Die Idee, dass sich das große Ganze auf die Details im Partnerschafts-
    verhalten auswirkt und wie, das wäre die Aufgabe eines Experten,
    einer Expertin in Schreibwut! Nichts bleibt ohne Folgen. Alles schlägt
    sich schnöde nieder und wird gefressen und wieder gekotzt.
    Oder gepisst.

    Dort, wo die Pisse nicht hingehört.
    Aber das Bewusstsein wird strapaziert, dort wo es nicht vorhanden ist.
    Vor allem von jenen, die kein Bewusstsein über sich selbst haben.

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  17. Ela schreibt:

    Es scheint uns alle zu treffen.
    Niemand kann sich dem entziehen.
    Wie eine Krankheit, alle Lebensbereiche vergiftend.
    Von wo geht es aus?
    Wo ist der Ursprung?

    Ist es ein großangelegter Feldversuch?
    Habe wir dem in irgendeiner Weise zugestimmt?
    Können wir uns dem entziehen?
    Liebe beinhaltet den Schmerz.
    Wenn ich Liebe nur von einer Seite sehe und als
    harmonisch und brav, dann belüge ich mich selbst.

    Liebe weckt die innersten Schwingungen.
    Liebe wühlt die Wunden, die Narben auf, die ich habe.
    Schmerz ist heilsam.
    Schmerz ist befreiend.
    Schmerz zeigt mir an, dass ich lebe, dass ich noch
    fühle und nicht abgestorben bin.

    Es gibt Menschen, viele von uns, die Schmerz tunlichst
    vermeiden. Die Zorn, Wut, überschäumendes Temperament
    als schlecht verteufeln.

    Doch Zorn kann ein Motor sein.
    Ein Antrieb zur Änderung.
    Eine Motivation zur Bewegung, weg von der Starre, weg
    von den in der Kindheit angelegten Mustern, die mich
    auf der Schiene halten. In der Schlaufe der ewigen 8.

    Bewusstsein über diese Verletzung in uns, erzeugt durch
    Traumata des Hitler-Krieges. Die Folgen einer unendlichen
    Entzweiung unserer Seelen. Ansehen und Erkennen. Nicht
    verleugnen und ins Lächerliche ziehen. Nicht Angst vor
    irgendeiner Schuld, die ich mit dem Namen Hitler verbinde.

    Hinsehen und begreifen.
    Den Schmerz erleben und begreifen, woher er kommt.
    Das ist Bewusstsein über mich, über uns. Es gibt welche,
    die das Bewusstsein immer da draußen suchen. Immer
    sehr weit weg und sehr geheimnisvoll. Das Bewusstsein ist
    in uns. Stelle ich mich mir selbst?

    Wer das kann, ist für mich ein echter Wissender.
    Ein Held. Ein Welt-Änderer, ein Welt-Retter.
    Rette ich mich, dann rette ich alle.
    Rette ich mich, dann rette ich alles.

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  18. Ela schreibt:

    Es gibt keine Krankheit, die nicht heilen kann.
    Unheilbar gibt es nicht.
    Ich zitiere einen italienischen Arzt:
    „Jeder Mensch kann, solange er lebt,
    sich selbst vollständig heilen.“

    Das gilt für alle Krankheiten.
    Auch für solche, die uns ein unheilvoller Krieg gemacht hat.
    Auch für solche, die nicht sichtbar sind, die von uns verleugnet
    sind, die von uns nicht erkannt, in uns Schäden anrichten,
    in uns Zerstörung halten.

    Bewusstsein über dies ist sehr wichtig und die Grundlage,
    Heilung zu ermöglichen. Herzlichen DANK an Dr. Ley, dass
    er dieses heikle Thema „anfasst“.

    Ich wurde Zeugin wie ein Mann leidet, wenn seine Gefährtin
    ihn nicht „anfasst“.

    „Sie hat mich nicht angefasst!“

    Jahre nach der Trennung!

    „Sie hat mich nicht angefasst!“

    Wenn Nähe nicht gelebt werden kann.
    Das ist bitter. Eine Folge von traumatischen Ereignissen.
    Daraus resultieren Schmerz, der Schmerz des Getrenntseins
    in der Partnerschaft, weil Nähe ist lebenserhaltend.

    Eine Schafherde auf der Weide. Ein göttliches Bild.
    Sie liegen so eng aneinander, dass kaum zu unterscheiden
    ist, wo das eine Schaf anfängt, und wo das andere aufhört.

    Sie wärmen sich wechselseitig. Sie geben sich Energie und
    spüren sich als Ganzes. Das ist es, was die Deutschsprachigen
    nicht mehr haben. Sich als Ganzes spüren zu können.

    Bitternis und Kampf breitet sich aus. Über Jahre, über Menschenleben.
    Bitter gestorben. Muss das sein? Aufbruch ist angesagt. Durch
    den Schmerz zu bewegtem, echtem Leben.

    Kampfehen sind die Regel. Nicht die Ausnahme. Es ist
    schockierend. Zwei Menschen, die sich einmal liebten, die
    sich gefunden hatten und ein ideales Paar sind, unter
    günstigen Umständen. Sie werden zu hasserfüllten Gegnern,
    die sich aushungern, auf körperlicher und seelischer Ebene.
    Wie abstoßend! Überall sichtbar und allenthalben geschieden.

    Unter Bedingungen wie im Krieg. Kampf pur. Anwälte, Gewalt,
    Drohungen, Einbrüche ins ehemalige, gemeinsame Domizil.
    Warum ist es nicht möglich, höflich zu sagen, „es geht nicht mehr“?
    Warum ist es nicht möglich, zu sagen: „Danke für die schöne Zeit“?
    Warum ist es nicht möglich, gemeinsam die Scheidung zu feiern?

    Mit Freunden? Noch nie angedacht?
    Nein, weil es gibt nur Feinde unter uns!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Wenn das nicht krank ist????????

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  19. Ela schreibt:

    Aufarbeitung im Kleinen wie im Großen
    erfordert Mut. Ansehen von Situationen.
    Nicht jede Sabine mag das. Doch andere
    schon. Weil es heilt und hilft und schützt.

    Vor neuen Schmerzen.
    Ständige Wiederholung macht mürbe.
    Macht einsam.
    Schneller zum Formenwechsel.

    Muss das sein?
    Die Zeit hier nutzen und genießen.
    Liebe mutig tun. Nicht spröde werden
    und leiden lassen mit Ignorieren, kalt
    abblitzen lassen, dumm sterben lassen.

    Wir sind alle verletzlich. Tragen diese
    Schmerzen in ein neues Leben.
    Heilung durch Vergebung und Anerkennung
    des Guten, das es gibt, gegeben hat, in
    einer Partnerschaft.

    Danke für das Gute. Das Schlimme bleibt bei Dir.
    Damit musst Du selber klar kommen. Mit dem
    Abschotten, dem andere Bevorzugen in den Augen
    der Öffentlichkeit. Dem Lügen. Dem Besser sein
    wollen, als ich, dem Sich zurückziehen und schmollen.

    Dem nicht Mitmachen wollen, aber vom Hintergrund
    heraus Attackieren. Auf das System losgehen, auf
    die Theoretiker losgehen und selbst? Wo ist die Praxis?
    Wo?

    Alles Theorie. THEO – rie. Theo zurückweisen und
    tun, als ob er nicht da, wichtig, herrlich und gut wäre.
    Doch auf M. losgehen, alles besser wissen, und selbst
    keinen Blog betreiben, überhaupt nichts betreiben.
    Nur diese Einfüll- und Ausscheidepraxis von „Geist“.
    Spiritus (sanktus) ? Ist das ein hehres Lebenskonzept?

    Nur sitzen und meckern?
    Warum dieser Rückzug?
    Keine Kraft mehr?
    Hat der Spiritus die Kraft genommen?
    Die viel gepriesene Kraft aus dem NIchts?
    Ich bin sehr neugierig, und d a s würde ich
    gerne genau wissen.

    Schade. Alles Gute – dennoch und Mut
    zum Selbst-Bewusstsein. Hier ist ein schwarzes Loch,
    lieber nehcdreG. Das Selbstbewusstsein ist nicht
    vorhanden? Kann trainiert werden.
    Deshalb so viel Getöse über das Bewusstsein,
    von dem in Deinen Augen niemand eine Ahnung hat.
    Ein Spiegel?
    Ein sehr guter Spiegel?

    Wirf einen Blick in den Spiegel!
    Sieh Dich selbst an und begreife.
    Du sprichst mit Dir selbst.
    Erwache und erkenne Dich selbst.
    Dann brauchst Du Deinen Götzen nicht mehr,
    diese Ideologie, die Dir als Ersatz dient. ……..

    Lebe und genieße. Es ist gut so, wie Du bist.
    Lauf doch nicht ständig vor Dir selbst weg!!!!
    Ich schreibe gegen die Mauer.
    Die Klagemauer.
    Die unschuldige, nicht wissende, wie ihr geschieht.
    Sorry Mauer, sollte ich gewusst haben.
    Der Weg, die Buchstaben….. umsonst…. leider nein.
    Kein Weg zur Liebe.
    Weil Selbstliebe fehlt.

    Egal 88

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  20. Ela schreibt:

    Die Liebe

    Nicht abhauen!……

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