An die Medienschranzen – nicht nur aus Hamburg

(www.conservo.wordpress.com)

von altmod *)

Tagesschau und Stern und Spiegel,
Was traktieren Sie das Volk mit Striegel?
Was wissen Sie von Ihren Zeitgenossen?
Sie Meinungsbetanker auf „stolzen Rossen“?

Warum keifen Sie, die Führer der Meute,
Gegen Gesinnung und Sorgen der Leute?
Warum erheben Sie ein solch übles Geheule,
Sie Unflat-triefende Ferkelkeule?

Was wissen Sie von Not und Sorgen
Der Menschen, und deren ungewissen »Morgen«?
Sie potenzierten Quatscherzeuger!
Sie elitären Lugbestäuber!Als wir in Deutschland noch frohmütig waren,
Herr Denunziant – vor vielen Jahren,
Da waren Augstein und Nannen bekannt,
noch mit Bindung zum Volk und zum Land.

Man hielt die Wahrheit in hohen Ehren
Und auch die von Wissen geprägten Lehren.
Sie beschimpfen und verleumden die breite Masse,
als Nazivolk. Sie lugversiffte »Oberklasse«!

Über das Volk schreiben und senden Sie Zoten,
doch nie über die Grünen und Roten.
Mit Mächtigen legen Sie sich in die Suhle,
und machen sich zu deren Buhle.

Sie finden den Schmutz nur beim »Pöbel« und Rechten,
Fremde zählen nie zu den Schlechten.
Sie folgen Frau Merkel in ihrer Phantasmagorie,
Wie Esel – Sie saublödes Vieh.

Wie Lemminge treiben Sie sich jetzt zum Schroffen,
von Eitelkeit und Stolz besoffen!
Und keiner liest Sie und hört Ihnen noch zu,
Doch, warte nur balde, haben Sie Ruh!

*****
*) „altmod“ ist Facharzt und Blogger (altmod.de) sowie regelmäßiger Kolumnist bei conservo
www.conservo.wordpress.com    15.09.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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13 Antworten zu An die Medienschranzen – nicht nur aus Hamburg

  1. gelbkehlchen schreibt:

    Haha, gutes Gedicht im Sinne von Ludwig Thoma oder Wilhelm Busch.

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  2. merxdunix schreibt:

    Neumanns Echo

    Wie der Name schon sagt, Sie sind altmodisch,
    mit der Zeit aus der Zeit gefallen.
    Ihr Leben gestaltet sich harmonisch,
    dies erhalten zu wollen, ist symbolisch
    und macht sie zufrieden mit allem.

    Doch trägt jeder Frieden einen ernsten Konflikt:
    Langeweile und Wahrheit sind Schwestern.
    Wo Neugier dem Glück auf die Pelle rückt,
    die Uhr an der Wand immer weiter tickt,
    ist nichts älter als die Zeitung von geStern.

    Was gäb es im Spiegel den Tag zu beschauen,
    ist der Abend so klug wie der Morgen?
    Welches Problem gilt es dann zu verdauen?
    Jedem Denker ereilt bald das kalte Grauen,
    wäre er ohne Kummer und Sorgen.

    Um sein Leben zu kämpfen, hat er gelernt.
    Genug ist für ihn lang nicht genug.
    Statt zu verweilen, springt er auf den fahrenden Zug
    Will er sich erkennen, er sich von sich entfernt.
    und so zeigt sich: Selbst ist der Betrug.

    Denn wie will er da sein, ohne je anzukommen
    im unmöglichen Gleichgewicht?
    Was er war, hat die Gier wieder weggenommen
    ist aus Verachtung ihm selbst durch die Finger geronnen
    und so meint er, der Dichter scheint nicht ganz dicht.

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    • altmod schreibt:

      Dazu fällt mir glatt ein Gedicht von Heinz Erhardt ein:

      Der Hirsch der röhret ganz gemein
      Er wird wohl nicht zufrieden sein
      Da ergibt sich eine Frage
      Ham die Rehe ihre Tage?

      Aber damit genug der Dichtung – vor allem wenn sie allseits undicht erscheint.

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      • merxdunix schreibt:

        Es hat der Heinz ein Wissensloch,
        denn Reh und Hirsch…, was war da noch?!
        Warum sind dann die Linken dran,
        wenn Rechts sich nicht genügen kann?

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      • ceterum_censeo schreibt:

        Fakt ist.: Gegen linke Geistesverwirrte hilft auch keine ‚Dichtung‘ – sie sind und bleiben undicht!

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        • gelbkehlchen schreibt:

          Haha, ceterum_censeo, du bist der Beste, you make my day, bei all deinen Kommentaren gibt es wenigstens noch was zum Lachen. Bei all dem Ärger durch unsere „Volksvertreter“.

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        • Freya schreibt:

          Oh, mein lieber cc. da möchte ich einen kleinen Einwand bringen. Zunächst sieht es so aus, als könne man gegen Irre nix ausrichten, schon gar nicht mit Gedichten.
          Dabei war es bei den großen Veränderungen oft nur erstmal ein kleines Lied, das gepfiffen wurde oder ein Gedicht, das wg. Verbot besonders alle patriotischen Kräfte verband. Ich muss an dieser Stelle an die franz. Revolution erinnern und die weltberühmte Marseillaise, die zunächst ganz sicher eine unbedeutende Texterei, ein kleines unscheinbares Gedichtchen war- aber spater zur Verbrüderung der Massen beitrug wie nichts anderes. Vielleicht kann man gegen die Linken nicht mit Gedichten erwarten, das sie morgen weg sind. Aber alle diese Dinge gehören dazu zur Wende, auch für Künstler ist das eine Aufgabe. Und denk nur mal, die in Chemnitz würden jetzt auch noch singen….
          Es geht immer um Gefühle u. mich z.B. hat dieses kleine Gedicht mehr erreicht, als alles was ich heute sonst noch gelesen habe.
          liebe Grüße an Dich und Gelbkehlchen von Freya

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        • ceterum_censeo schreibt:

          Liebe Freya,
          ganz so ist es nicht.

          Zunächst sollte es – ersichtlich – natürlich ein kleines humorvolles Wortspiel mit dem Begriff ‚Dichtung‘ sein, wie gelbkehlchen völlig richtig erkannt hat.

          Nein, ich bin keineswegs der Ansicht, daß man gegen linke Irre nichts ausrichten kann – nur ‚dicht‘ bekommt man sie eben nicht.

          Da hilft nur ‚entsorgen‘ – z.B ab in die syrische Wüste, offenbar ihrem Lieblingsplätzchen!

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  3. Freya schreibt:

    „Sie elitären Lugbestäuber!“
    Hahaha, genau das sind sie. Wie wunderbar dieses Gedicht, wie treffend für meine Gefühle. Ein Hoch auf den Verfasser und Danke für diesen kleinen, sagen wir Aufseufzer der besonderen Art.
    und hier, einfach erfrischend:
    „Und keiner liest Sie und hört Ihnen noch zu, Doch, warte nur balde, haben Sie Ruh!“
    Ach jaaaaa….das wäre schön.
    Euch allen noch einen schönen Sonntag, mit patriotischen Grüßen von Freya

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