Das Scherbengericht

(www.conservo.wordpress.com)

Von Inge Steinmetz – Satirikerin·

Hallo Frau Bundeskanzlerin, ich bin blond und habe wieder – immer noch – Fragen. Kennen Sie den Begriff „Scherbengericht“? Nein, hat nichts mit einem Dienstessen zu tun. Oder vielleicht doch?

Das „Scherbengericht“ war in der Antike ein Verfahren, unliebsame oder zu mächtige Bürger aus dem politischen Leben einer Stadt zu entfernen. Als Stimmzettel wurden Tonscherben verwendet, auf die die Teilnehmer des „Gerichtes“ den Namen einer unliebsamen Person schrieben.

Ich kann so etwas nur an einem einfachen Beispiel erklären. Nehmen wir mal an, es gäbe in Ihrem direkten Umfeld eine unliebsame Person, die Sie unbedingt loswerden wollen. Diesen Namen könnten SIE dann zum Beispiel auf die Scherbe schreiben. Nehmen wir also an, Sie treffen sich mit ihren Kollegen Andrea und Horst, jeder zerdeppert etwas vom guten Geschirr und nun darf jeder einen Namen auf eine der entstandenen Scherben schreiben. Drei ist eine gute Zahl, denn es muss eine Mehrheit geben, um zu einem eindeutigenErgebnis zu kommen. Viel können musste schon in der Antike niemand, der an solch einer Abstimmung beteiligt war, nur einigermaßen der Schrift mächtig sein, das war erwünscht. Zur Not kann es aber auch der Steffen für Sie tun. Merkt doch keiner!

Sie und Andrea haben nun auf Ihre Scherbe rein zufällig „Hans-Georg“ gekrotzelt, beim guten Horst steht „Angela“ drauf! Manchmal sind auf solchen Scherben auch unfreundliche Bemerkungen zugefügt, also so, als wenn zum Beispiel Andrea zufügen würde: „Hans-Georg sagt die Wahrheit, dem kann man nicht vertrauen!“ Oder Sie vielleicht: „Hans-Georg sagt, dass ich lüge, das geht ja gar nicht!“ Horst kann wenigstens noch durchsetzen, dass Hans-Georg zwar gehen muss, aber finanziell und öffentlich nicht ganz so dumm aus der Wäsche schaut. Es ist bekannt, dass erfolgreiche Leute ein Problem mit dem Räumen des Sessels haben, also bietet man ein höheres, besser bezahltes Amt an, und schon sind alle zufrieden, kommen auf keine dummen Gedanken.

Solch ein Scherbengericht unterscheidet sich von einem normalen Gerichtsverfahren, geht schnell, ist kostengünstig. Jeder weiß, dass Sie jeden Cent zweimal umdrehen, bevor Sie ihn einmal ausgeben. Man stelle sich vor, Hans-Georg würde vor ein Arbeitsgericht gehen und Sie verklagen. Verursacht enorme Kosten und lässt Ihre Zeit nicht zu. Sie werden gebraucht in den Krisengebieten dieser Welt, als Retterin von Afrika und Friedensstifterin im Nahen Osten.

Pech, dass Andrea jetzt zuhause Ärger bekommen hat, weil sie das gute Geschirr klein geschlagen hat und statt die Scherben zu kleben nun auch noch die letzten Teile aus dem Schrank geholt hat – wir wissen alle wie emotional Andrea ist! Sollte es mal zu einem Scherbengericht kommen, bei dem Andrea gehen müsste, dann wird sie wohl im EU-Parlament durch Abwesenheit glänzen dürfen. Vielleicht macht sie aber auch mit Maddin eine Nacktbar auf, da braucht man kein Porzellan, nur Gläser.

P.S. Es gibt übrigens eine Anekdote über Aristeides, der auf die Bitte eines Mannes dessen eigenen Namen auf die Scherbe geschrieben haben soll. Vielleicht sollten Sie mal mit Steffen reden!

(Quelle: https://www.facebook.com/notes/i-steinmetz-satirikerin/das-scherbengericht/283186235620940/)www.conservo.wordpress.com     22.09.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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10 Antworten zu Das Scherbengericht

  1. Semenchkare schreibt:

    1)
    Blonde Frauen werden zu oft unterschätzt!

    DDR-Bürgerrechtlerin Angelika Barbe zieht Parallelen zur heutigen Zeit

    Von Nancy McDonnell21. September 2018 Aktualisiert: 22. September 2018

    Auf einer Rede über Opposition zu Zeiten der SED-Diktatur spannt DDR-Bürgerrechtlerin Angelika Barbe auch einen Bogen zur heutigen Zeit und zitiert den Oxforder Migrationsforscher Paul Collier: „Das Wunder des Nationalstaates ist es, das er eine gemeinsame Identität schafft, die Solidarität ermöglicht. Zuviel Einwanderung zerstört dieses Arrangement.“ Barbe vertritt den Verband politisch verfolgter des Kommunismus.

    29 Jahre nach der friedlichen Revolution ist in Meißen ein Kulturstreit zur Erinnerungspolitik ausgebrochen. Hinsichtlich der Oberbürgermeisterwahl erhitzen sich die Gemüter, wer die wahren DDR-Bürgerrechtler waren. Im Zuge des Wahlkampf wurde Spitzenkandidat Frank Richter von seinen Unterstützern immer wieder als DDR-Bürgerrechtler und als Gründer der „Gruppe der 20“ gepriesen. Meißner Bürger, die zur Wendezeit 1989 Leib und Leben riskiert haben, werfen ihm vor, nur 23 Stunden wirklich aktiv und zudem von der katholischen Kirche geschützt gewesen zu sein.

    Die DDR-Oppositionelle Angelika Barbe kam gestern nach Meißen, um ihre Sicht der Dinge darzulegen. Eingeladen wurde sie vom „Verein zur Förderung und Wahrung des Gedenkens der Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft Meißen e.V.“.

    Sie machte deutlich, wer damals wirklich oppositionell war und welche Risiken diese Aktivisten oft auf sich nehmen mussten.

    mehr hier:

    https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/ddr-buergerrechtlerin-angelika-barbe-zieht-parallelen-zur-heutigen-zeit-a2647713.html?newsticker=1#

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  2. Karl Schippendraht schreibt:

    Wer Frau Barbe nicht wirklich kennt , sollte mal bei epoch times die Kommentare lesen !
    Sie ist alles Andere als ein Vorbild !!! Wer sie kennt , weiß das .

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    • Semenchkare schreibt:

      Mag sein. Wichtig finde ich, das überhaupt jemand den Mund aufmacht der tatsächlich mit involviert war und Dinge beim Namen nennt!!

      Wer lebt denn noch von den Dissidenten oder denen die in den berühmten Zügen gen Westen vor dem Mauerfall unterwegs waren.
      Eine Dame! Eine einzige Dame die dabei war, ist heute bei der AfD und Politikerin. Ihr Name fällt mir blöderweise gerade nicht ein.

      Von dem Rest (Vera Lengsfeld natürlich ausgenommen) hört man nix!

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      • Karl Schippendraht schreibt:

        Als direkt Betroffener kann ich sagen :
        Angelika Barbe war selbst nie politisch verfolgt und hat auch keinen festen politischen Standpunkt ! Anfang der 2000er Jahre hat sie offen Stimmung gemacht und Unterschriften gesammelt gegen ehrliche Leute , die damals bereits so dachten , wie sie heute selbst redet . Diese Liste ging auch zu meinen Händen . Meine persönliche Wahrnehmung ( und nicht nur meine ) ist , dass bei Frau Barbe einfach ein krankhaft übersteigerter Geltungsdrang vorliegt . Also absolut kein Vorbild !!!

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    • Angelika Barbe schreibt:

      Herr Schippendraht, unterlassen Sie Ihre schändlichen Beleidigungen und Lügen, die Sie auch bei Epochtimes verbreiten. Ich war MItgründerin der Ost-SPD und die einzige Frau in der Vorbereitung der Parteigründung. Das war verboten und ist in meiner Stasiakte und in den Archiven dokumentiert. Ich hatte zu DDR-Zeiten Berufsverbot, sogar meine Kinder wurden bespitzelt. Meine Verhaftung war für Herbst 89 geplant, kam aber wegen der Friedlichen Revolution nicht mehr zustande. Welche Unterschriften wofür habe ich gesammelt? Wie kommen Sie zu unbelegbaren Aussagen? Ihre Methode der Diffamierung ist die typische Stasimethode, mit der man mich seit Jahren zu entwürdigen versucht. Das wird Ihnen und Ihresgelichen nicht gelingen. Ich habe nach 1994 (nach der Abgeordnetenzeit) nie ein Amt oder Mandat gehabt oder angestrebt. Mit einem ordentlichen Beruf (Biologin) habe ich meine Brötchen selbst verdient, bin und war zum Leidwesen der SED nie erpreßbar. Fälschlich wird verbreitet, ich sei Politikerin. Das bin ich seit 1994 nicht mehr.

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  3. Semenchkare schreibt:

    „Verein zur Förderung und Wahrung des Gedenkens der Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft Meißen e.V.“.

    Rethorisch gefragt: Wie hoch ist der Bundeszuschuss aus dem Familienministerium für Vereine dieser Art? Na….?

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  4. Semenchkare schreibt:

    Zum Beitrag :
    Das Märchen von der sicheren Rente – Altersarmut für alle dank Massenmigration!
    (kein Kommentar-feld)

    ein Rentenkonzept-vorschlag aus Thüringen zum Download:

    https://afd-thl.de/rentenpapier/

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  5. Semenchkare schreibt:

    OT
    Da kommt was aus dem Süden….
    Ungarn, 2015, Grenze…
    Griechenland, 2018, Grenze

    Merkel wird wie die Humanität beschwören!

    Unhaltbare Zustände: Griechenland verlegt „Flüchtlinge“ von Inseln aufs Festland

    Athen. Nachdem zuletzt die Kritik an völlig unhaltbaren Zuständen in den überfüllten „Flüchtlings“lagern auf einigen griechischen Inseln immer lauter geworden war, hat Griechenland nun begonnen, Insassen der Lager aufs Festland zu bringen. Tausende sollen nach dem Willen der Athener Regierung in den nächsten Tagen folgen.

    Der Sprecher des griechischen Migrationsministeriums, Alexis Bouzis, erklärte der Nachrichtenagentur dpa gegenüber: „Wir haben insgesamt 217 Menschen aus den Inseln zum Festland gebracht.“ Und: „Unser Ziel ist, in den kommenden zwei Wochen mindestens 3.000 Menschen aus den Lagern herauszuholen.“

    Vorausgegangen waren heftige Proteste von Gemeinden und Hilfsorganisationen. Der Bürgermeister von Lesbos, Spyros Galinos, hatte in einem Brandbrief an den Migrationsminister gewarnt, es drohe eine „soziale Explosion.“

    Auf den Inseln der Ostägäis harren derzeit mehr als 20.000 Menschen aus. Die Lager auf den Inseln Lesbos, Chios, Samos, Leros und Kos haben aber nur eine Aufnahmekapazität für 6.338 Personen. Als im März 2016 das EU-Türkei-Abkommen zur Rückführung der Migranten in Kraft trat, lebten in den Lagern der Ägäisinsel etwa 5.800 Menschen. Die Zahl der in Griechenland ankommenden „Flüchtlinge“ ist zuletzt wieder gestiegen. 2017 waren infolge des EU-Türkei-Abkommens nur noch 17.500 Flüchtlinge dort angekommen, in diesem Jahr sind es bereits 21.700. (mü)

    (Vollzitat)

    http://zuerst.de/2018/09/22/unhaltbare-zustaende-griechenland-verlegt-fluechtlinge-von-inseln-aufs-festland/

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  6. juetz schreibt:

    OT, aber ich weiss nicht wohin damit.
    Interessant, und eine Bestätigung für das was ich schon lange denke:
    Und wie gesagt:biblisch ist das Papstamt ohnehin nicht und auch Petrus als verheirateter Apsotel war mitnichten der erste Papst und die durchgehende Handauflegung gibt es ebenso wenig.
    Man muss die Bibel schon genau lesen.
    Wie gefährlich ist der Papst

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