Horn von Afrika – ein Hoffnungsstrahl am geopolitischen Brennpunkt

(www.conservo.wordpress.com)

Von Dieter Farwick, BrigGen a.D. und Publizist *)

Das „Horn von Afrika“ gehört seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Konfliktherden in Ostafrika – gegenüber dem Yemen auf der anderen Seite des „Golf von Aden“, dem Ein- und Ausgang des Suez-Kanals, der mit sechs Prozent des maritimen Welthandels von großer Bedeutung ist.

Viele europäische Reedereien meiden jedoch zunehmend den Suez-Kanal wegen der Piraterie im Golf von Aden, die im Wesentlichen von Somalia ausgeht – dem „failed state“, in dem seit Jahren verschiedene Milizen einen Krieg gegen die „Regierung“ führen. Dabei ragt die Terroristengruppierung Al Shabaab heraus, vor der hunderttausende Somalier bevorzugt nach Kenia geflohen sind.

Die Schiffe der Piraten kommen von Somalia. Etliche europäische Reedereien umgehen mittlerweile den Suez-Kanal und nehmen den Umweg um das „Kap der guten Hoffnung“ in Kauf, trotz der Verlängerung der Fahrtdauer um ca. 20 Tage und der Mehrkosten von knapp über zwei Millionen.

So erhalten deutsche Schiffe keinen Begleitschutz durch die deutsche Marine. Sie können ausländische Kriegsschiffe mieten. Andere Reedereien versuchen, die Übergriffe durch Selbstschutzmaßnahmen – z.B. Schallkanonen oder Hochdruckwasserschläuche – abzublocken.Dennoch bleiben die Sorgen um die Sicherheit der Besatzungsmitglieder, die nach Kaperung durch Piraten unter harten Bedingungen Wochen festgehalten werden, bis das geforderte Lösegeld von Hunderttausenden Euro bezahlt worden ist.

Insgesamt haben europäische Reedereien die Anzahl der Durchfahrten durch den Suez-Kanal deutlich reduziert, was zur Mindernutzung der mittlerweile beiden Fahrtrouten und damit der Nutzungsgebühren für Ägypten zur Folge hat.

Eine Weltneuheit ist die Fahrt eines chinesischen Schiffes, das die kürzere Route über die temporär eisfreie Arktis genutzt hat. Weitere chinesische Schiffe werden diesem Beispiel folgen.

Neben der Piraterie liefert das „Horn von Afrika“ überwiegend beunruhigende Nachrichten – vom Stellvertreterkrieg zwischen der vom sunnitischen Herrscherhaus Saudi-Arabiens unterstützten „Regierung“ und den Rebellen, die vom schiitischen Iran unterstützt werden.

Die unruhige Region wird besonders wegen der Piraterie und dem Krieg im Jemen von fremden Staaten – u.a. den USA, Frankreich, Deutschland, Japan und China – zum Aufbau und Nutzung von Militärbasen genutzt, besonders in Dschibuti wegen dessen herausragender Lage am Golf von Aden.

Die Welt hat sich mit der brisanten Situation am Golf „abgefunden“, aber jetzt könnten die Karten neu gemischt werden. Die treibende Kraft ist Äthiopien, das mit seinen 105 Millionen Einwohnern nach Nigeria der zweitgrößte Staat ist – weit vor Südafrika.

Die „Friedensinitiativen“ von Äthiopien und Eritrea

In seinem ausführlichen Bericht über Äthiopien „Das Wunder von Addis Abeba“ ( Der Spiegel 39/2018) beschreibt er die Fortschritte Äthiopiens in nahezu allen Politikfeldern – vom Wirtschaftsaufschwung, über die Fortschritte im Bildungswesen bis hin zur demographischen Entwicklung mit einem verbesserten Gesundheitssystem.

Leider geht der Bericht auf die sich abzeichnende sicherheitspolitische Entwicklung am „Horn von Afrika“ nicht ein, die der Verfasser für einen Hoffnungsstrahl hält – mehr noch nicht.

Nur wenige Wochen im Amt hat Präsident Abiy Achmed dem Erzfeind Eritrea im Sommer 2018 die Hand zur Versöhnung ausgestreckt – 18 Jahre nach Ende des Krieges, der mit einem Sieg des wesentlich kleineren Eitrea und dessen Unabhängigkeit endete. Äthiopien verlor den Zugang zum Golf von Aden und zum Suezkanal.

Die Folgen für Äthiopien

Der Verlust des Zugangs zum Golf und zum Kanal war ein herber Schlag für Äthiopiens Wirtschaft und Handel.

Es dauerte Jahre, bis Äthiopien diesen Schlag verdauen konnte, bis es die Entwicklung nehmen konnte, die der „Spiegel“ ausführlich beschreibt.

Es ist tatsächlich ein „kleines Wirtschaftswunder“, das Äthiopien auch einer starken finanziellen Unterstützung durch China zu verdanken hat, das sich auch am „Horn von Afrika“ Macht und Einfluss sichern will.

Ein Anschlag auf eine Versammlung des Präsidenten im Juni macht deutlich, dass die angestrebte Friedenspolitik mit Eritrea nicht ohne Widerstand zu erreichen ist.

Die Folgen für Eritrea

Trotz seines Sieges durchläuft Eritrea dramatische Phasen. Das System ist extrem diktatorisch – mit erheblicher Unterdrückung der Bevölkerung. Nur wenige Nachrichten drangen nach draußen.

Mit seiner Politik handelte sich Eritrea den Titel „Nordkorea Afrikas“ ein, was alles sagt.

Es waren vor allen Dingen junge Männer, die vor dem „Wehrdienst“ und einem von der Regierung bis zu zehn Jahren verlängerten „Nationalen Dienst“ flohen, der auch den Dienst in einem Bergwerk bedeuten konnte. So sollen nach unbestätigten Angaben 3.000- 5.000 junge Männer ins Ausland – besonders in die USA – geflohen sein. Der Verfasser war in den achtziger Jahren erstaunt über die große Zahl von eriträischen Taxifahrern in New York und Washington D.C. Heute fallen sie als Asylbewerber in Süddeutschland auf.

Zwischen Äthiopien und Eritrea herrschte Jahrzehnte Eiszeit

Im Sommer 2018 hat der eriträische Präsident Isayas Afewerki die Friedensofferte und eine gemeinsame Friedenserklärung angenommen. Mittlerweile gab es den ersten kommerziellen Flug der staatlichen äthiopischen Fluglinie und Telephonverbindungen zwischen beiden Staaten. Eritrea hat Gespräche über den Zugang Äthiopiens zum Kanal und zum Golf in kurzer Zeit angeboten.

Was kann die Zukunft am „ Horn von Afrika“ bringen?

Die Beendigung der Sprachlosigkeit zwischen Äthiopien und Eritrea ist ein Hoffnungsstrahl – nicht mehr und nicht weniger.

Optimal wäre die Beseitigung des Konfliktherdes – mit positiven Ausstrahlungen in die gesamte Region, mit neuen geopolitischen Bedingungen und neuen geostrategischen Optionen.

Deutschlands Politiker sprechen immer davon, dass Deutschland mehr Verantwortung in der Welt übernehmen muss. Hier ergibt sich eine Chance für Deutschland und Europa. In der Region ist Deutschlands Ruf nicht belastet. Man sollte sich jedoch davor hüten, das ärmere Eritrea mit Geld und guten Ratschlägen zu „überhäufen“.

Wirksame Hilfe kann nur durch Hilfe am Ort erfolgen. Es müssen Fachleute aus Europa nach Eritrea abgeordnet werden, die nach einer sorgfältigen Bestandsaufnahme und Prioritätensetzung die konkreten Projekte vor Ort anstoßen – und Monate und Jahre begleiten.

Fachliche Hilfe zur Selbsthilfe muss die bisherige Entwicklungshilfe, die gescheitert ist, ersetzen.

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*) Brig.General a.D. Dieter Farwick wurde am 17. Juni 1940 in Schopfheim, Baden-Württemberg, geboren. Nach dem Abitur wurde er im Jahre 1961 als Wehrpflichtiger in die Bundeswehr eingezogen. Nach einer Verpflichtung auf Zeit wurde er Berufssoldat des deutschen Heeres in der Panzergrenadiertruppe.
Vom Gruppenführer durchlief er alle Führungspositionen bis zum Führer einer Panzerdivision. In dieser Zeit nahm er an der Generalstabsausbildung an der Führungsakademie in Hamburg teil. National hatte er Verwendungen in Stäben und als Chef des damaligen Amtes für Militärisches Nachrichtenwesen.
Im Planungsstab des Verteidigungsministers Dr. Manfred Wörner war er vier Jahre an der Schnittstelle Politik-Militär tätig und unter anderem an der Erarbeitung von zwei Weißbüchern beteiligt. Internationale Erfahrungen sammelte Dieter Farwick als Teilnehmer an dem einjährigen Lehrgang am Royal Defense College in London.
In den 90er Jahren war er über vier Jahre als Operationschef im damaligen NATO-Hauptquartier Europa-Mitte eingesetzt. Er war maßgeblich an der Weiterentwicklung des NATO-Programmes ´Partnership for Peace` beteiligt.
Seinen Ruhestand erreichte Dieter Farwick im Dienstgrad eines Brigadegenerals. Während seiner aktiven Dienstzeit und später hat er mehrere Bücher und zahlreiche Publikationen über Fragen der Sicherheitspolitik und der Streitkräfte veröffentlicht.
Nach seiner Pensionierung war er zehn Jahre lang Chefredakteur des Newsservice worldsecurity.com, der sicherheitsrelevante Themen global abdeckt.
Dieter Farwick ist Beisitzer im Präsidium des Studienzentrum Weikersheim und führt dort eine jährliche Sicherheitspolitische Tagung durch.
Seit seiner Pensionierung arbeitet er als Publizist, u. a. bei conservo.
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www.conservo.wordpress.com    24.09.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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27 Antworten zu Horn von Afrika – ein Hoffnungsstrahl am geopolitischen Brennpunkt

  1. gelbkehlchen schreibt:

    Nach meiner unmaßgeblichen Meinung ist gar keine Hilfe die beste Hilfe zur Selbsthilfe. Nur so wird die 3.Welt selbstständig. In unserer eigenen Gesellschaft gibt es genug Baustellen, um die wir uns kümmern müssten. Stichwort Infrastruktur, Schulen, Straßen, Sicherheit, usw.

    • Tom schreibt:

      Ja, das sehe ich auch so. Immer dieses Helfersyndrom und dann Lichtjahre entfernt. Anfang des 20.Jahrhunderts entstand dieses Syndrom, als man anfing in fernen Ländern helfen zu wollen um politisch Wählerstimmen einzufangen. Gleichzeitig etablierte sich diese unrühmliche Beratersekte.

      • Farwick schreibt:

        Lieber Tom !
        Danke für Ihren Kommentar, der meine Meinung unterstützt.

        Mir geht es die praktische Hilfe vor Ort.

        Sie begründete auch den Erfolg der Bundeswehrsoldaten bei der Übernahme zahlreicher ehemaliger NVA-Soldaten in der früheren DDR.

        Mit besten Grüßen

        Ihr

        Dieter Farwick

    • Farwick schreibt:

      Liebes Geldkehlchen !
      Danke für Ihren Kommentar.
      Wenn wir durch unsere Hilfe erreichen, dass weniger junge Etreäer zu uns kommen und ihr Vaterland mit aufbauen, ist mir das lieber, als sie bei uns als “ Asylbewerber“ durchzufüttern.

      Mit besten Grüßen

      Ihr

      Dieter Farwick

      • gelbkehlchen schreibt:

        @Farwick: Sie gehen von einem Gedankenfehler aus, der uns fast 100 Jahre eingetrichtert wurde und darin besteht, dass wir diese Leute durchfüttern MÜSSEN. Das ist total falsch. Das sagen sogar intelligente Schwarze selbst, z.B. James Shikwati, kenianischer Ökonom, der gesagt hat, dass Afrikaner afrikanische Probleme lösen müssen. Mit gar keiner Hilfe meine ich auch: Keine Militäreinsätze, keine Waffenlieferungen, keine Entwicklungshilfe, keine Aufnahme von Flüchtlingen. Wer sich wie Sie engagieren möchte, darf das natürlich privat tun, mit seinem Geld und mit seiner Arbeitskraft und eventuell mit seiner Waffe.
        Wenn wir die 3.Welt wie kleine unmündige Kinder behandeln, bleiben sie unmündige kleine Kinder. Und eigentlich ist diese eigene Höherstellung der eigentliche Rassismus und die Versklavung der eigenen Gemeinschaft zu Gunsten der 3.Welt ist ebenfalls der eigentliche Rassismus. Wir haben denen genug gegeben in Form von Technik, Naturwissenschaften, Erfindungen, Medizin. Die Eisenbahnen aus der Kolonialzeit laufen heute noch. Ohne unsere Errungenschaften gäbe es gar nicht soviel Menschen in der 3.Welt. Hier die Äußerungen einiger Schwarzer selbst, die aufzeigen, wie schädlich die bisherige Politik der Entwicklungshilfe war:
        http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40952573.html
        https://www.achgut.com/artikel/warum_es_afrikaner_nervt_wenn_alle_sie_retten_wollen
        http://www.empfohlene-wirtschaftsbuecher.de/2017/03/dieses-buch-entlarvt-die-afrika-illusionen-der-politiker/

        • Farwick schreibt:

          Liebes Gelbkehlchen !
          Danke für diesen Kommentar.
          Es ist in unserem Interesse, dass Fluchtursachen bekämpft werden, damit der Zustrom abebbt.

          Ich bin gegen eine Hilfe mit der Gießkanne.
          Wir müssen und können die Staaten unterstützen, die durch ihre eigenen Leistungen gezeigt haben, dass sie leistungswillig und – fähig sind. Das gilt meines Erachtens für Äthiopien, das ein “ kleines Wirtschaftswunder“ vollbracht haben.

          Sie können und wollen dem kleineren Nachbarn helfen, der ihnen wiederum den Zugang zum Kanal und zum Golf angeboten hat.

          Darüber Ninaus sollten wir Macht und Einfluss von China eindämmen.

          Mit besten Grüßen

          Ihr Dieter Farwick

        • Tom schreibt:

          @Farwick: China ist nicht unser Problem. Wir sollten uns darüber im Klaren sein, dass das Finanzzentrum gen Osten wandert, nach China. Dieser Trend ist da und wird sich ich nicht umkehren. Der aktuelle Zyklus endet um 2032, darauf deuten sehr viele Quellen. Unter anderem auch die des vielleicht genialsten Zyklenanalytikers Martin Armstrong. Leider herrscht in ihren Kreisen eine PC, die man nur als realitätsfremd bezeichnen kann. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, die still und heimlich lesen, aber das war es auch schon, weil man nicht darf wie man gerne möchte.
          Lesen Sie den heutigen Artikel auf der Seite new.euro-med.dk, der sich mit dem militärischen Komlex Russlands beschäftigt und auch mit Putin welche Rolle er mittlerweile einnimmt. Da haben wir in etwas das gleiche Problem wie in den USA. Leider weis man nicht welche Rolle eine spezielle Gruppe in diesem Zusammenhang spielt. In den USA ist das leichter festzustellen, da wir dort den 1.Zusatz haben und wenn man wirklich informative Quellen, wie AFP, ANP, patriotmouse, , zerohedge, Mike Adams usw. liest kann man sich meiner Meinung nach ein richtungsweisendes Bild machen.

        • gelbkehlchen schreibt:

          @Farwick: Mit gefällt das Wort „wir“ in Ihrem Kommentar nicht. So ähnlich wie Merkels „Wir schaffen das“. Mit dem „wir“ beanspruchen Sie die Arbeitskraft, das Geld und womöglich das Leben (der Soldaten) anderer.
          Für die eigene Gemeinschaft wäre es o.k., aber nur für die eigene Gemeinschaft.
          Sie persönlich dürfen natürlich Einsatz für fremde Länder zeigen. Machen Sie es.

  2. Semenchkare schreibt:

    Fachliche Hilfe zur Selbsthilfe muss die bisherige Entwicklungshilfe, die gescheitert ist, ersetzen.

    In Maßen, nicht massenhaft, im jeweiligem Land, vor Ort, und wo es tatsächlich aussichtsreich und gewollt ist!

  3. Ulfried schreibt:

    Von Ulfried 01/02/2016
    Hier mein Gespräch mit einem LKW-Fahrer- Kollegen.
    Wir standen nebeneinander, der andere LKW- Fahrer und ich bei einem Kunden um 4:00 vor Öffnungszeit im Stuttgarter Großmarkt. Im Gespräch sagte er, daß er 12 Jahre in der Bundeswehr diente und Fallschirmjäger war. Dann ließ er sich nach einer Sprungausbildung in USA nach Somalia abkommandieren. „Als meine Tochter geboren wurde, hab ich in Somalia Kinder erschossen.“
    Ich: „Warum?“ „Die kamen auf uns zu mit Kalaschnikows und Sprengstoffgürteln. Weißt du, Kinder, überhaupt Menschen, sind dort nichts wert. Wenn du denen da unten zehn Euro gibst, verkaufen die dir ihr Kind. Frauen und Mädchen dort zu vögeln ist genau so billig, hab ich aber nicht gemacht. Kannst jedes Mädchen dort billig kaufen wenn du sagst, du nimmst sie mit nach Deutschland. Haben viele Kameraden in Kisten verpackt.“
    Ich: „Und wie ging’s weiter?“ „Nach meiner Entlassung mußte ich in die Psychiatrie. War übrigens auch in Afghanistan – war krass.“ Meine Frau hat sich scheiden lassen. Hat es nicht ausgehalten. Ich schlief nachts mit einem Dolch unterm Kopfkissen und wenn sie sich rührte hatte ich sie am Hals!“
    Werde mich wieder bewerben und ins Ausland gehen.“ Ich: „und dann in die Geschlossene?“
    „Kann schon sein, doch wird gut bezahlt, 60.000 fürs halbe Jahr, zusätzlich doppelten Sold und nach Entlassung Weiterzahlung.“ Haste keine Sorge um dein Leben? „Nö, ist doch sowieso alles wurscht.“
    Zuerst war ich wütend auf den, doch dann tat er mir leid – so werden unsere jungen Menschen mißbraucht.
    Meine Fragen:
    Ist das Töten von Ausländern durch dt. Soldaten in deren Ländern nicht wahre Ausländerfeindlichkeit? Als ROT-GRÜN 1999 die Bundeswehr zum Totbomben von Zivilisten nach Jugoslawien sandte war das ein ausländerfeindlicher Akt? Soldaten dürfen „POTENTIELLE MÖRDER“ genannt werden – wie darf ich dann die politischen Anstifter nennen?
    Soviel zum Hoffnungsstrahl Dieter Farwick. Dieses Gespräch hatte ich og. Datum an J. Siegerist geschickt.
    Mit freundlichem Gruß, Ulfried

    • Farwick schreibt:

      Lieber Unfried !
      Ich kann und will nichts beschönigen.
      Somalia ist ein sog. “ failed state“, wovon es auf der Welt rd. 50 gibt.
      Natürlich können wir nicht alle stabilisieren, aber wir können geopolitische und geostrategische Kriterien betrachten.
      Danach ist das „“ Horn von Afrika“ eine wichtige Region mit globaler Ausstrahlung – auch auf Deutschland.

      Mit besten Grüßen

      Ihr

      Dieter Farwick

      • Tom schreibt:

        „Natürlich können wir nicht alle stabilisieren, aber wir können geopolitische und geostrategische Kriterien betrachten.“

        Interessante Formulierung. Hier könnte man ,etwas provokant, imperialistische Züge herauslesen.

        Kommen wir zu einer anderen geostrategischen Betrachtungsweise, die heute morgen Martin Armstrong auf seinem Blog veröffentlichte. Gegen Vulkanausbrüche ist der Mensch machtlos und das ist auch gut so. Ich stelle den Artikel übersetzt ein:

        Wird der Vulkan Katla zu einem Großereignis?
        Blog/Natur
        Geschrieben 26. September 2018 von Martin Armstrong

        Sie behaupten, dass alle Nationen der Welt zusammen fast 38,2 Milliarden Tonnen Kohlendioxid aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle und Öl in die Luft gepumpt haben, wie neue internationale Berechnungen über globale Emissionen in der Zeitschrift Nature Climate Change zeigen. Das sind 32 Kilotonnen pro Tag, wenn ein Vulkan Katla, ein riesiger versteckter Vulkan 650 Fuß unter der Eiskappe in Island, täglich 20 Kilotonnen C02 abgibt. Es gibt nur zwei Vulkane weltweit, von denen bekannt ist, dass sie mehr CO2 ausstoßen, und jetzt sind Wissenschaftler besorgt, dass Katla auf einen schweren Ausbruch zusteuern könnte. Natürlich sollte die UNO Island eine Steuer auf all diese zusätzlichen CO2-Emissionen auferlegen.

        Katla hatte in den letzten 1100 Jahren etwa 20 Ausbrüche. Es gab Eruptionen, die in den Jahren 920 und 1612 sowie von 1821 bis 1823 dokumentiert wurden. Diese letztgenannten Ausbrüche im 19. Jahrhundert trugen dazu bei, den Planeten zu kühlen und trugen zur damaligen Mini-Eiszeit bei. Der letzte Ausbruch, der tatsächlich die Eiskappe durchbrach, erfolgte 1918. Es gab subglaziale Flutereignisse in den Jahren 1955, 1999 und 2010-2011, die Eis schmolzen ließen, aber die Oberfläche nicht durchbrachen. Diese Ereignisse verursachen Überschwemmungen, wenn das Eis schmilzt. Vulkanische Aktivitäten führten 2010 zu zwei Ausbrüchen in Eyjafjallajokull, am 20. März und 14. April. Der zweite Ausbruch verursachte die riesige Aschewolke über Europa, die den Flugverkehr umlenkte.

        Die Aschefahne von 1918 wurde so dokumentiert, dass sie eine Höhe von 14 km erreicht hat. Dieses Ereignis sah aus wie eine Pilzwolke von einer Atombombe. Es ist schwierig, ein schlüssiges Modell zu zeichnen, da die Mehrheit der Eruptionen nur Schmelzeis unter der Oberfläche enthält. Das Beste, was wir mit einer Annäherung an die Ereignisse, die die Oberfläche durchbrechen, tun können, ist, dass es 2020-2021 für das nächste ideale Ereignis gilt. Aber die Datenreihe ist für dieses Ereignis nicht endgültig. Es scheint, dass Katla seit 2010 wieder aktiv ist und auf einen Höhepunkt zusteuert. Dies könnte auch ein Ereignis sein, das zur globalen Abkühlung beiträgt, wie wir es im 19. Jahrhundert gesehen haben.

        https://www.armstrongeconomics.com/international-news/nature/katla-building-to-a-major-event/

        • Farwick schreibt:

          Tom !
          Warum werden Sie in Ihrem Kommentar persönlich.
          Wir sollten uns in der Sache streiten können, ohne den gegenseitigen Respekt zu verlieren.
          Ihr zeitliche Prognose mit dem Ausbruch des Vulkans steht auf wackeligen Zügen.
          Zu Ihrem Vorwurf, mir ginge es um “ imperialistische Züge“, ist abwegig.
          Ich beschäftige mich seit Jahren mit geopolitischen und geostrategischen Fragen, die mit Imperialismus wenig zu tun haben.
          Der Geopolitik wird in Deutschland zu wenig Beachtung geschenkt. Geopolitik bildet die naturgegebenen Bedingungen ab, die kaum zu ändern sind, Sie bestimmen jedoch sehr stark die Politik eines Staates.
          Ein Inselstaat ohne ausreichende Rohstoffvorkommen muss andere geostrategische Wege zum Schutz der eigenen Interessen suchen als ein riesiger Flächenstaat mit reichen Rohstoffvorkommen. Etc.

          Ich bin nicht sicher, ob der Weg von China weiter gradlinig nach oben verläuft. Eine quasi diktatorische Politik nach innen steht im Widerspruch zur quasi kapitalistischen Wirtschaftspolitik. Das kann, muss auf Dauer jedoch nicht gut gehen.

          Mit besten Grüßen

          Ihr

          Dieter Farwick

  4. gelbkehlchen schreibt:

    Als ich 1970 als 18-Jähriger zur Bundeswehr ging (Grundausbildung in Fürstenau, dann Vermesser in der damaligen Topographiebatterie 101 in Münster) habe ich mir vorher überlegt, ob ich das mit meinem Gewissen vereinbaren konnte und ob ich verweigern sollte. Aber da es damals nach dem Angriffskrieg von 1939-1945 als absolutes Dogma galt, dass die Bundeswehr wirklich nur zur eigenen Verteidigung da sein sollte, bin ich ruhigen Gewissens zur Bundeswehr gegangen. Und dann haben ausgerechnet, wie Ulfried richtig beschreibt, die friedensbewegten Linksgrünen mit diesem Dogma gebrochen und den 1.Auslandseinsatz gefahren. Ich würde mir wünschen, wenn wir zu diesem Dogma zurückkehren und die Auslandseinsätze beenden würden. Die Bundeswehr sollte wirklich nur für uns da sein, die anderen Länder müssen selbst für Ordnung in ihren Ländern sorgen. Wir sollten aufhören, Weltpolizist zu spielen. Ein gutmenschliches Ansinnen, das von einem gewissen moralischen Überlegenheitsgefühl ausgeht. Aber wenn ich zur Zeit unsere Politiker = „Volksvertreter“ und unsere Politik und unsere „Demokratie“ betrachte, gibt es für dieses Überlegenheitsgefühl absolut keine Berechtigung.

    • Farwick schreibt:

      Liebes Gelbkehlchen !
      Danke. Als import- und exportabhängiges Land sind wir auf den sicheren Zugang zu den Rohstoffmärkten und auf den Export in die weite Welt angewiesen.
      Allerdings müssen Auslandseinsätze ein besonders wichtiges Kriterium erfüllen. Notwendiger Schutz von vitalen deutschen Interessen.
      Leider hat Frau von der Leyen – und damit Regierung und Parlament – zu wenig beachtet – siehe Mali.

      Mit besten Grüßen

      Ihr

      Dieter Farwick

      • gelbkehlchen schreibt:

        exportabhängiges Land? Kennen Sie Target 2? Wir verschenken doch unsere Exporte!

        • Farwick schreibt:

          Gelbkehlchen !
          Danke. Unsere Wirtschaft und Industrie muss mögliche Absatzmärkte auch verzugslos “ bedienen“ können. Das setzt gesicherte Transportwege voraus.
          Wir können nur gute Produkte herstellen, wenn wir die benötigten Rohstoffe importieren können.
          Target 2 Salden sind Folgen einer falschen Finanzpolitik – auch im europäischen Rahmen. Herr Draghi lässt grüßen.

          Mit besten Grüßen

          Ihr

          Dieter Farwick

        • gelbkehlchen schreibt:

          Wenn wir von unseren Exporten profitieren wollen, muss aber erstmal Target 2 geändert oder bezahlt werden. Was nützen sichere Transportwege, wenn die „Transportwege der Finanzen“ in Richtung Räuberei gehen?
          Außerdem kann man sichere Transportwege am Horn von Afrika auch mit harten militärischen Wegen herstellen anstatt diese Shithole Länder zu unterstützen. Meine Meinung.

      • gelbkehlchen schreibt:

        Ich würde die Piraten am Horn von Afrika ganz anders behandeln. Spricht da wieder eine verdrehte „hochmoralische“ Gutmenschenmoral dagegen?

        • Farwick schreibt:

          Gelbkehlchen !
          Mir ist schon vieles vorgeworfen worden. Als “ Gutmensch“ bin ich noch nie bezeichnet worden.
          Nach 39 Jahren als Berufssoldat im In- und Ausland kann ich Ihnen einen Operationsplan gegen Piraterie liefern.
          Man muss die Schiffe der Piraten vernichten, wenn sie in Häfen ankern oder wenn sie auf Land liegen. Basta,
          Man kann auch Konvois mehrerer Schiffe mit militärischem Schutz zu Wasser und in der Luft bilden – z.B. durch Drohnen oder Kampfhubschrauber.
          Das wollen die Politiker nicht.
          Man muss auch die Drahtzieher in Brüssel oder London ausschalten, die die Millionen von Lösegeld einstreichen, während die „Piraten“ einen Hungerlohn bekommen und ihr Leben riskieren.
          Wenn man das Problem lösen will, muss man bereit sein, Soldaten einzusetzen.
          Mit besten Grüßen

          Ihr

          Dieter Farwick

        • gelbkehlchen schreibt:

          @Farwick: Warum kein Torpedo, wenn die Piraten angreifen? Also nicht im Hafen, sondern auf hoher See bei deren Angriff!? Die greifen nie mehr an! Ich habe wieder den Verdacht, dass durch die perverse Moral der Gutmenschen das Böse unterstützt und die Guten versklavt werden!

  5. Karl Schippendraht schreibt:

    t-online heute :

    Exklusive Umfrage
    Deutsche für härteres Vorgehen gegen den Rechtsextremismus

    Die Merkel-Mafia steht inzwischen mit dem Rücken zur Wand . Das allein ist der Grund für solche Lügenmeldungen . Es sind aber gleichzeit bereits erste Verzweiflungsakte .
    t-online sollte sich mal langsam Gedanken machen über “ die Zeit danach “ !

  6. Artushof schreibt:

    Gegen das VERGESSEN

    Völkerwanderung als Strategie
    UN beschließen »Globale Vereinbarung für eine sichere, geordnete und reguläre Migration«
    30.08.18

    Zwei Väter des Immigrations­paktes mit Frank-Walter Steinmeier in ihrer Mitte: António Guterres (links) und Peter Sutherland (rechts) Bild: Imago
    Während sich in Europa einige politische Kräfte getrieben von der Sorge um die Zukunft ihrer Länder zusammentun, um der unkontrollierten Zuwanderung Herr zu werden, haben die Vereinten Nationen einen Pakt zur globalen Migration beschlossen. Mehr als 190 Staaten stimmten der „Globalen Vereinbarung für eine sichere, geordnete und reguläre Migration“ zu, darunter auch die Bun­desrepublik.

    Die offizielle Unterzeichnung soll im Dezember dieses Jahres im marokkanischen Marrakesch stattfinden. Sobald die Vereinbarung in Kraft tritt, ist mit Folgen zu rechnen, gegen die sich das, was Deutschland und weitere europäische Länder 2015 an Masseneinwanderung erlebten, als vergleichsweise harmlos erweisen kann.
    Mit dem Hinweis, bei der Immigration handle es sich um eine globale Erscheinung, wird die Forderung aufgestellt, sie auch global zu behandeln. Das ist aber nicht zu verstehen im Sinne einer Problemlösung. Zwar wird darauf hingewiesen, dass viele Menschen vor Not und Elend fliehen, doch grundsätzlich gilt den UN die Immigration als eine begrüßenswerte Erscheinung. Sie sei „eine Quelle von Wohlstand, Innovation und nachhaltiger Entwicklung in unserer globalisierten Welt“.
    Zu der vorgeblichen Zweckmäßigkeit einer völlig ungeregelten weltweiten Völkerwanderung wird ein erheblicher moralischer Druck gefügt. Dazu gehört die ständige Berufung auf die allgemeinen Menschenrechte und damit die Unterstellung, die Einwanderung eines beliebigen Weltbürgers in das Land seiner Wahl sei ein Grundrecht. Wörtlich heißt es: „Der Global Compact basiert auf internationalen Menschenrechtsnormen und unterstützt die Prinzipien der Nicht-Zurückweisung und Nichtdiskriminierung. Mit dem Beschluss des Global Compact haben wir die Gewährleistung der wirksamen Beachtung des Schutzes und der Erfüllung der Menschenrechte aller Migranten, unabhängig von ihrem Status, in allen Phasen des Migrationszyklus.“
    Der derzeitige UN-Generalsekretär António Guterres erweist sich als berufener Anführer der Bewegung. Er war von 1999 bis 2005 Präsident der Sozialistischen Internationale und von 2005 bis 2015 Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen. Bereits im Jahr 2016, noch vor seiner Wahl zum neuen Generalsekretär der UN, äußerte er die Auffassung, die europäischen Nationen hätten kein Recht darauf, ihre Grenzen zu kontrollieren, sie müssten stattdessen massenweise die ärmsten Menschen der Welt aufnehmen. Ohne Frage war dieses Bekenntnis seiner Wahl zum Generalsekretär der UN förderlich.
    Die Vorbereitungen für den Globalen Pakt liegen bereits einige Jahre zurück. Im Jahre 2006 rief der Sonderbeauftragte des Generalsekretärs der UN für internationale Migration von 2006 bis 2017, Peter Sutherland, das „Global Forum on Migration and Development“ ins Leben, für das auch gleich beim Weltwirtschaftsforum in Davos kräftig die Trommel gerührt wurde. Der dieses Jahr verstorbene Ire war gut vernetzt. Er war Generalstaatsanwalt von Irland, EU-Kommissar für Wettbewerb, Chairman von Goldman Sachs sowie Vorstandsmitglied beim Lenkungsausschuss der Bilderberger und der Parallelorganisation „Trilaterale Kommission“. Ein Globalist von hohen Weihen mithin, der sich an der neoliberalen US-Weltordnung orientiert.
    Der Immigrationspakt der Vereinten Nationen hat keinen rechtlich bindenden Charakter. Er basiert auf einem juristischen Konstrukt, das im deutschen Recht unbekannt ist, dem sogenannten Soft Law. Mit nicht verbindlichen Übereinkünften, Absichtserklärungen oder Leitlinien wird ein sanfter Druck aufgebaut, der bei Bedarf durch weitere, wirksamere Mittel ergänzt werden kann.
    Zudem ist das System geeignet, ein internationales Gewohnheitsrecht herbeizuführen, das wiederum rechtlich bindend wäre. Und schließlich gilt, was die Wirkung des UN-Vertrages angeht, bei seinen Befürwortern folgender Zusammenhang: Immigration ist ein Menschenrecht, Menschenrechte sind völkerrechtlich bindend, also hat die UN-Vereinbarung bindenden Charakter. So heißt es schließlich auch im Vertragstext, trotz seiner angeblich unverbindlichen Eigenschaft: „Wir verpflichten uns, sichere, geordnete und regelmäßige Migration zum Wohl aller zu erleichtern und zu gewährleisten.“
    Um die Akzeptanz des Paktes zu erhöhen, damit die Völker ihren Regierungen keinen Strich durch die Rechnung machen, heißt es in dessen Punkt 10: „Wir müssen auch allen Bürgern Zugang zu objektiven, evidenzbasierten und klaren Informationen über die Vorteile und Herausforderungen der Migration verschaffen mit dem Ziel, irreführende Erzählungen zu zerstreuen, die eine negative Wahrnehmung von Migranten erzeugen.“
    Ob die Bundesbürger, ausgestattet mit solchen Informationen, die 20 Milliarden Euro, die Angela Merkels Grenzöffnung 2015 sie bislang gekostet hat, als eine Investition in die Zukunft verstehen werden, bleibt abzuwarten.
    Florian Stumfall paz

    • Farwick schreibt:

      Artushof !
      Danke. Sie sprechen ein brisantes Thema an, dass in diesem Jahr von der UN abgesegnet werden soll.
      Die deutsche Unterschrift darf nicht ohne vorherige Debatte im Bundestag und ohne öffentliche Diskussen vom deutschen UN-Botschafter unterzeichnet werden. Das ist Chefsache.

      Mit besten Grüßen

      Ihr

      Dieter Farwick

      • Artushof schreibt:

        Guten Abend Herr Farwick,

        die rasante Entwicklung/Steigerung der Migrantenströme, verursacht durch die Politik der offenen Grenzen ist ein Sog entstanden, der Dank der digitalen Informationsfülle Völkerwanderungen in Gang gesetzt hat.

        Aus meiner Sicht ist eine Volksabstimmung notwendig, um sofortige Änderungen umzusetzen.

        Die Ohnmacht der Gutgemeintmenschen zeigt sich im Chaos der öffentlichen Verwaltung.

        Hunderttausende Ausländer untergetaucht
        26. September 2018

        https://afdkompakt.de/2018/09/26/hunderttausende-auslaender-untergetaucht/

        Jürgen Braun, MdB, parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, FotoAfD_Pixabay_cocoparisienne

        Polizei fahndet nach 450.000 Ausländern – Bundesregierung bestätigt AfD-Anfrage.
        In Deutschland wird nach 643.000 Menschen gefahndet, darunter sind rund 450.000 Ausländer. Auf eine Kleine Anfrage (Drs. 19/4388) der AfD-Fraktion hat die Bundesregierung diese Zahlen erstmals nicht mehr geleugnet.
        Dazu erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Jürgen Braun:
        „Dies ist Ausdruck einer totalen Überforderung der Sicherheitsbehörden. Unser Land leidet unter den Auswirkungen einer plan- wie verantwortungslosen Grenzöffnung.“
        Die 450.000 Ausländer sind entweder zur Festnahme, zur Abschiebung oder zur Feststellung des Aufenthaltes ausgeschrieben – das sind vorsichtige Schätzungen von Sicherheitsexperten. Jürgen Braun stellt fest:
        „Hunderttausende Ausländer sind untergetaucht. Keiner weiß, wo sie sind. Wenn sich nur wenige von denen zu Gruppen zusammenschließen, wie zum Beispiel in der Silvesternacht von Köln, ist dies mit regulären Polizeikräften nicht mehr zu bewältigen.“
        Die Bundesregierung ist in fast keiner Antwort direkt auf die Fragen der AfD eingegangen. Sie räumte aber indirekt ein, dass die Rückführung abgelehnter Asylbewerber nicht funktioniert. Die Bearbeitung vieler Fälle sei unmöglich, Flüge in die Heimatländer undurchführbar. Dazu Jürgen Braun:
        „Die Behörden finden einfach kein Mittel, den Asylbetrug zu stoppen. Die von der AfD seit drei Jahren geforderte Kontrolle der deutschen Grenzen ist das wirksamste und einfachste Mittel, dieses Chaos zu beenden.“

        Direkte Demokratie JETZT

        Dichte Grenzen SOFORT

        Freundliche Grüße

        Artushof

        • Farwick schreibt:

          Artushof !
          Danke für Ihren Kommentar.

          Diese offiziellen Zahlen sind ein Offenbarungseid. Dazu kommt das Versagen der Politik und der Behörden bei der Abschiebung. Groteske Hindernisse verhindern die verfügte Abschiebung. So können Abschiebungspflichtige nicht abgeschoben werden, wenn sie über keine Papiere verfügen. Wie kam es dann überhaupt zu einem Verfahren? Wer ohne Papiere deutschen Boden betritt, gehört sofort in eine Abschiebehaft . mit stark reduzierten staatlichen Leistungen, ohne Ausgang und ohne Handy.

          Mit besten Grüßen

          Ihr

          Dieter Farwick

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