Alarmsignale der IWF-Tagung auf Bali: Droht eine neue Weltwirtschaftskrise?

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

 Geänderte Spielregeln der Weltwirtschaft

Weltweit verdunkeln sich die wirtschaftlichen Aussichten. Die Börsen drohen zu fallieren, der seit Jahren verbreitete Optimismus scheint sich zu verflüchtigen. Merkwürdig, das scheint in Deutschland niemanden zu interessieren, auch die Regierung nicht. Sie tut so, „als ob nichts ist“. Die Bayernwahl überlagert offensichtlich jedes andere Thema.

„It´s the economy, stupid!“

Ja, blöd, es handelt sich um Wirtschaft, um Volkswirtschaft. (Davon versteht eh niemand etwas – oder jeder etwas anderes.) Der damalige von Clintons Wahlkampfstrategen James Carville geprägte Slogan wurde (weltweit) populär: „It´s the economy, stupid!“ (frei übersetzt: „Es ist die Wirtschaft, verdammter Mist“) und hat den Democrats in den USA mächtigen Aufwind beschert.

Nun gut, was schert das Geschwätz von gestern! Uns geht´s gut. Also schlafen wir ruhig weiter! Doch die volkswirtschaftlichen Aussichten stehen in vielen Ländern auf Sturm, auch (und gerade) in Europa. Statt gegenzusteuern, heizen Regierungen wie z. B. Italien den Wertverfall noch mehr an und pfeifen auf ökonomischen Sachverstand genauso wie auf europäische Schuldenregeln. Das sind keine besonders guten Nachrichten; denn die Konjunktur zeigt nach unten – fast überall auf dem Globus.

Daß in den letzten Tagen – just zum alles überlagernden Zeitpunkt der Bayernwahl – auf Bali eine der bedeutendsten Internationalen Wirtschaftskonferenz tagte, die IWF und Weltbank gemeinsam veranstalteten – war deutschen Medien kaum eine Meldung wert. Mit rd. 25.000 Tagungsteilnehmern, darunter Bundesbankpräsident Weidmann und Bundesfinanzminister Scholz, war nahezu die komplette internationale Wirtschaftselite vertreten.

Christine Lagarde

Dr. Jens Weidmann

(Stabilitätswächter Lagarde und Weidmann)

„Übeltäter Trump“

Die meistdiskutierten Stichworte lauteten z. B.: Ungleichheit, Handelskrieg (Argentinien, USA/China z. B.) Italien, der Börseneinbruch. Die Zeichen stehen zumindest auf Unruhe, auf große Unruhe, warnten die Beobachter zu Recht. Und da machen es sich die politisch Korrekten dieser Welt schnell leicht: Donald Trump ist für viele der Übeltäter, was den Protektionismus, Handelskriege, Handelsauseinandersetzungen, Weggehen vom Multilateralismus usw. anbetrifft. Methode „Haltet den Dieb!“

Was sie nicht wahrhaben wollen: Präsident Donald Trump hat genau das auch angepackt, wofür er gewählt worden ist – in Teilen jedenfalls, was Arbeiterklasse, soziale Ungleichheit und Verwerfungen betrifft, und was in den Vereinigten Staaten von allen seinen Vorgängern auch absolut sträflich vernachlässigt worden ist. Einfacher ausgedrückt: Die Basis seines Wahlerfolges sind die Opfer der Globalisierung. Der IWF hat gerade eine Zahl genannt, daß das mittlere Einkommen in den USA gegenüber 2016 nicht höher ist als 1999. Das hat Trump aufgegriffen.

Die Wahrheit tut halt weh, gerade den Linken der Welt! Und: Das hat wenig mit dem Mikrokosmos der Grünen zu tun, die ungern in die Niederung der realen Wirtschaftswelt einsteigen – weshalb auch dort Schweigen im Wald(sterben) herrscht. Grüne und Linke suhlten sich derweil in Beschimpfungen gegen die „böse Welt“ – das sind alle politisch nicht Korrekten – und kümmerten sich einen Kehricht um die Wirtschafts- und Finanzwelt. Igitigitt – „Geld ist schmutzig, aber wir machen eine saubere Politik“, meinen wohl die Pädophilie-, Bevormundungs- und Überwachungsexperten der linksgrünen Politeia.

Gefährliches Sorgenkind Italien mit einer gigantischen Staatsverschuldung

Zurück zur Economy: Auf Bali war das Grummeln schon zu spüren, das die Anleger seit einiger Zeit extrem nervös werden läßt. Es wurde immer deutlicher, daß am Konjunkturhimmel mehr und mehr düstere Wolken auszumachen sind. Da ist zum einen der Handelskrieg zwischen den USA und China. Da sind steigende Zinsen in den USA, die Anleger veranlassen, Kapital aus Schwellenländern wie der Türkei abzuziehen. Und nun verlieren da auch noch die Finanzmärkte Milliarden Euro pro Stunde.

Die Gefahr auch in Europa ist jetzt schon brandaktuell. Die Europäer haben nach Griechenland mit seiner Schuldenlast von rund 180 Prozent der Wirtschaftsleistung inzwischen ein noch gefährlicheres Sorgenkind: Italien, die drittgrößte Volkswirtschaft im Euroraum – mit seiner gigantischen Staatsverschuldung, die offenkundig nicht beherzt angegangen werden soll. Im Gegenteil, Die Regierung in Rom will die Neuverschuldung im nächsten Jahr (2019) auf 2,4 Prozent der Wirtschaftsleistung deutlich anheben, obwohl das Land bereits jetzt mit 130 Prozent des BIP (Bruttoinlandsprodukt = gesamte Wirtschaftsleistung eines Landes) so hoch verschuldet ist wie kaum ein anderes Industrieland.

Damit destabilisiert Italien die Eurozone. Mit ihren Plänen verstößt die italienische Regierung zudem gegen die Euro-Spielregeln, mehr als doppelt so viel wie erlaubt. All das liefert schon für sich allein genug Grund zur Sorge. Was aber inzwischen fast noch stärker verunsichert, ist die Beobachtung, daß ökonomische Vernunft offenkundig immer weniger zählt.

Italien muss sich an die europäischen Reglements halten. Das tut es nicht. Zugegeben, man kann ja begründen, welche Art von Verschuldung, Schuldenaufnahme etc. sinnvoll ist für die Stärkung der Wirtschaft. Aber jetzt viele Ausgaben einfach so, fast mit geschlossenen Augen (und Ohren), über Schuldenaufnahme zu finanzieren, das ist ein weiteres Risiko, und wir wissen, daß bei den Banken in Italien ungefähr 280 Milliarden faule Kredite liegen. Da kann ganz schnell, wenn man es ´mal umgangssprachlich sagt, eine Bombe hochgehen, die dringend entschärft werden muß.

Fatale Gönnerrolle Chinas

Viele Entwicklungs- und Schwellenländer drücken inzwischen wieder hohe Schulden, wie der IWF warnte. Eine immer stärkere (und gefährliche) Rolle hat dabei die Volksrepublik China übernommen, die sich als (allzu großzügiger) Gönner gibt, jedoch in Wirklichkeit unverhohlen einen Machtpoker aus politischen und wirtschaftlichen Gründen spielt – wie man gut am Beispiel Pakistan und etlichen afrikanischen Staaten studieren kann, die unter enormer Einflußnahme Chinas stehen und Milliardensummen aus der Volksrepublik erhielten und noch erhalten.

Dieses generöse Verhalten sollte eigentlich alarmieren; denn wenn auch nur einige wenige der kreditnehmenden Staaten in Zahlungsschwierigkeiten geraten und ihren Rückzahlungs- und Zinsverpflichtungen nicht nachkommen können, kann dies schnell zu Problemen in der Weltwirtschaft führen. Argentinien und Pakistan mußten bereits um Finanzhilfen bitten – was gewiß nur die Spitze eines gigantischen Eisberges sein dürfte.

So nimmt es nicht wunder, daß der Internationale Währungsfonds, der als Wächter über die internationale Finanzstabilität gilt, unüberhörbar deutlich vor den Gefahren insbesondere der unvorstellbaren Gesamtverschuldung in der Welt von 182 Billionen Dollar warnt.

Jeder weiß, daß die Staatsverschuldung in den meisten Staaten viel zu hoch und trotz niedriger Zinsen in den letzten Jahren sogar noch weiter gestiegen ist. Doch schier sorglos wurschteln die Staaten weiter und leben weit über den Durst. Nur: Wann, wenn nicht jetzt, wo es konjunkturell gut läuft, sollten diese Schulden reduziert werden?!

Adé, ökonomischer Konsens?

Wenn das Wachstum zu stärker steigenden Preisen führt, muß eine Notenbank mit steigenden Zinsen dagegen halten. Wir aber segeln faktisch auf „Zinsniveau unter Wasser“. Und so beherrschten auf Bali die Teilnehmer eher die Zweifel, ob der ein oder andere ökonomische Grundkonsens, der bisher die Welt zusammen hält, überhaupt noch gilt. Auch das läßt Börsenkurse fallen. Und das macht am Ende nicht nur Aktionäre ärmer, sondern ganze Volkswirtschaften.

Das, was dazukommt, ist eine Schuldenkrise. Wir haben bei den Banken beispielsweise eine unglaublich hohe Zahl von faulen Krediten. Die stehen in Bankbilanzen. Und wenn jetzt z. B. die Zinsen erhöht werden, was ich übrigens volkswirtschaftlich in den USA und auch in anderen Ländern für notwendig halte in der Zwischenzeit, dann führt das zu einer weiteren Belastung. Der Dollar wertet auf, die Schwellenländer kommen immer mehr in die Krise.

Zur Einstimmung in Moll sahen sich deshalb gleich zu Beginn der Konferenz bereits IWF-Chefin Christine Lagarde und Chefvolkswirt Maurice Obstfeld veranlaßt. Lagarde warnte vor einem Umschwung der konjunkturellen Schön-Wetter-Phase, Obstfeld vor wachsenden Risiken, die schon vereinzelt zur Realität geworden seien. Der scheidende Chefvolkswirt garnierte das mit einer Senkung der IWF-Wachstumsprognosen für die Weltwirtschaft (von 3,9 auf 3,7 Prozent). Das alles kann und wird nicht ohne Auswirkungen auch auf Deutschland bleiben. Denn:

Konjunkturprognose deutlich gesenkt

Deutschland, noch immer wirtschaftlich stark, lebt nicht auf einer Insel der Seligen. Die Turbulenzen in der Weltwirtschaft werfen Schatten auch auf die deutsche Wirtschaft. Die Bundesregierung hat deshalb ihre Wachstumsprognose im aktuellen Herbstgutachten auf 1,8 Prozent nach unten korrigiert, obwohl der Aufschwung noch anhält.

Aber: Deutschlands Wirtschaft wächst in diesem Jahr deutlich langsamer, als im Frühjahr erwartet. Das geht aus der Herbstprojektion hervor, die Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier in der letzten Woche vorgestellt hat. Demnach werde das Bruttoinlandsprodukt sowohl in diesem als auch im kommenden Jahr nur noch um 1,8 Prozent zulegen. Bislang waren 2,3 und 2,1 Prozent veranschlagt worden.

Trotzdem zog Peter Altmaier ein positives Gesamtfazit und sagt – ohne zu zögern, aber ohne nachzudenken:

„Die deutsche Wirtschaft befindet sich weiterhin in einem kräftigen Aufschwung. Das gilt für 2018 und 2019. Es handelt sich um die längste Aufschwungphase seit 1966, und es handelt sich um den zweitschnellsten Aufschwung in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.“

Als einen Grund für das schwächere Wachstum nannte Altmaier auch die lange Regierungsbildung: In der Zeit der vorläufigen Haushaltsführung habe der Staat erheblich weniger ausgegeben, als zu erwarten gewesen wäre: Allein das habe 0,2 Prozentpunkte Wachstum in diesem Jahr gekostet. Weitere 0,1 Prozentpunkte sind der Abkühlung des Welthandels geschuldet. Die restlichen fehlenden 0,2 Prozentpunkte Wachstum sind einer Datenrevision des Statistischen Bundesamtes geschuldet: Die Wirtschaft startete etwas schwächer ins Jahr 2018 als die vorläufigen Zahlen der Statistiker ausgewiesen hatten.

Das Wachstum der deutschen Wirtschaft werde aber auch durch Knappheiten am Arbeitsmarkt gebremst. Das sei besonders in der Baubranche zu beobachten. Ein Grund dafür: Es werde zunehmend schwierig, die notwendigen Fachkräfte zu finden, „und das bedeutet, daß die Eckpunkte für ein Fachkräfteeinwan-derungsgesetz unbedingt umgesetzt werden müssen. Wir wollen das noch in diesem Jahr beschließen.“

„Kein Abschwung“ – sagt die Bundesregierung

Aus Sicht der Bundesregierung befindet sich die deutsche Wirtschaft aber keinesfalls im Abschwung: Die Zahl der Erwerbstätigen soll bis 2020 um gut 1,3 Millionen zulegen, die der Arbeitslosen um rund 400.000 sinken und die Erwerbslosenquote auf knapp fünf Prozent fallen. Zudem werde die Inlands-nachfrage, also unter anderem die privaten Konsumausgaben, in diesem und im nächsten Jahr sehr kräftig ausfallen. Dadurch, so die Erwartung, werde der viel kritisierte deutsche Leistungsbilanzüberschuß sinken, und zwar von 7,9 Prozent im Jahr 2017 bis auf 6,7 Prozent im Jahr 2020. Nach den Regeln der EU darf der Leistungsbilanzüberschuß allerdings nicht mehr als sechs Prozent betragen. Doch laut der Herbstprojektion würde es Deutschland aber immerhin nach Jahren erstmals gelingen, den Überschuß sichtbar zu verringern.

Ein Menetekel!

Die Herbstprojektionen der Bundesregierung bilden die Grundlage für die Schätzungen des Steueraufkommens. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen orientieren sich beim Aufstellen ihrer Haushalte an den projizierten Eckwerten. Die Bundesregierung folgt mit ihren Prognosen weitgehend den Einschätzungen der führenden Forschungsinstitute in deren Herbstgutachten.

Das sind halt die Regelungen der Wirtschafts- und Finanzpolitik. Aber wenn das so gilt, wo blieb dann wenigstens nur ein einziges Wort des Bundeswirtschaftsministers zu den Sorgen und Warnungen des IWF, wie sie in Bali zum Ausdruck kamen? Nichts kam von ihm, kein Sterbenswort! Und Merkel? Bekanntermaßen wirtschaftspolitisch unbeleckt.

 Ja, aber der Bundesfinanzminister? Nichts! Der war bei der Abschlußkonferenz auf Bali bereits heimgeflogen. Nagetiere hätten sein Regierungsflugzeug angeknabbert, weshalb er auf ein zeitlich früheres Linienflugzeug umsteigen mußte, lautete die Erklärung. Ein Menetekel!

www.conservo.wordpress.com    16.10.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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15 Antworten zu Alarmsignale der IWF-Tagung auf Bali: Droht eine neue Weltwirtschaftskrise?

  1. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  2. pogge schreibt:

    Der Nächste Grosse Wirtschaftscrash kommt jetzt und wird So richtig “Böse hässlich” !!!!

    http://recentr.com/2018/09/10/massenmedien-kuendigen-leise-den-ganz-grossen-crash-an/

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  3. pogge schreibt:

    @CONSERVO

    CONSERVO, Sie sollten ALLE GUTEN LEUTE mit Grossem Geld-Vermögen von AfD, CDU-WERTEUNION, PAX-EUROPA informieren dass ER/SIE einen Kleinen Teil seines GELDES So Investieren sollte !

    Man kann von Solchen Weltwirtschaftscrash PROFITIEREN Wenn man Vor dem Weltwirtschaftscrash die RICHTIGEN GOLD-BERGWERKE-AKTIEN KAUFT an Ausländischen Börsen !!!!

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    Man kann von Solchen Weltwirtschaftscrash PROFITIEREN Wenn man Vor dem Weltwirtschaftscrash die RICHTIGEN GOLD-BERGWERKE-AKTIEN KAUFT an Ausländischen Börsen !!!!

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    • Ulfried schreibt:

      Pogge ich glaub du knallst grade durch. Ich selbst habe in den 90ern an der Börse gehandelt. Habe meine eigenen Performances erstellt und auch mit Optionen gehandelt – mit meinem eigenen Geld und auf meine Kosten. Habe gute Gewinne erzielt und auch viel verloren. Meine Erkenntnis war: „Mit ehrlicher Arbeit für das was der Mensch wirklich braucht, schaffst du dir die beste Grundlage.“ Habe mir eine kleine Pacht gemietet (2 ha mitten im schönen Odenwald) und baue mir jetzt selbst an was ich zum Leben brauche. Auch mein Sauerkraut mache ich mir selber. Ein Bach und zwei Quellen sorgen für Trinken Mensch und Tier. Im Wald finden meine Tiere guten Schutz vor der Sonne. Ein ehemaliger bekannter Banker (im Ruhestand) züchtet hier Forellen. Wir leben in Frieden und geben Jesus Christus die Ehre. Aktien und Anteile benötigen wir nicht mehr. Na wie wär’s?

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      • pogge schreibt:

        @Ulfried

        Man sollen JA dass Gewonnen Geld durch den Wirtschafts-Crash An die AfD Spenden und die FPÖ Spenden !!!! Für deren Politischem Kampf !!!! Nachdem Wirtschaftscrash !!!!!!

        Die Hochfinanz-Fritzen wie George Soros, Warren Buffet, Rothschild’s, Rockefeller’s, Windsor’s, Sacjsen-Coburg-und-Goth’s machen dass JA auch ganz genau So !!!! Und Die Verdienen Viel Mehr GELD mit den Wirtschafts-CRASH !!!!!!!!

        Aber Optionsscheine werden in einen So einen Schweren Crash Nicht nehmen, denn Wenn diese Banken Pleite gehen die dieses Optionsscheime ausgestellt haben, Und diese Banken Keine Deckungen für diese Optionsscheine NICHT mehr vorhanden haben sind diese Optionsscheine sind Wertlos !!!!!!!!

        Was nutzt einem der Eigene Bauern-Hof, Wenn dieser durch eine Rot-Rot-Grün-Schwarze-Bundesregierung weg BESCHLAG-NAHMT WIRD !!!!!

        Ein Bankkonto im Ausland mit Mehreren Millionen Kanadischen-Dollar’s DIE man an die AfD und FPÖ Spendet für Deren Politischem Kampf !!!!!!

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  4. Ulfried schreibt:

    Wer heute an Demokratie und Volkswirtschaft glaubt hat mehr als eine rosa- rote Brille vor Augen.
    Die drei mächtigsten Clans dieser Welt
    1. Rothschilds
    2. Rockefellers
    3. Mountbatton- Windsors
    haben am 23.12.1913 auf Jekyll Island den größten Finanz- Betrug der Welt durchgezogen: Gründung der FED.
    Damit ging die staatliche Geldschöpfung in die Hände der privaten Hasardeure und die Virginia- Company mußte sich das Geld leihen. Virginia- Company war die größte britische Kolonie und wurde später in USA umbenannt. Jetzt liehen diese Betrüger „ihrem“ Staat das Geld und verlangten horrende Zinsen die das Land so nie aufbringen konnte über Steuern, sondern über die Rüstungs- Industrie. Das bedeutete jedoch, dass deren „Produkte“ verkauft werden mußten und das heißt Krieg. So wurde von diesen Finanz- Verbrechern der erste Weltkrieg inszeniert und auch der Zweite. Es ist wohl kaum jemandem aufgefallen, daß nach dem ersten Weltkrieg zwar Deutschland durch den Vertrag von Versailles völlig ruiniert wurde. Jedoch 1933 hatte Hitler- Deutschland eine schlagkräftige Wehrmacht und eine intakte Rüstungs- Industrie. Ein Wunder? Wer nicht nachfragt bekommt auch keine Antwort.
    In Bretton Woods, im US-Bundesstaat New Hampshire, tagte 1944 eine Konferenz der UN zu internationalen Finanzen Währung. An dieser Konferenz beteiligten sich 44 Staaten und beschlossen die Errichtung der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF). Wie sie dabei durch gewollte Verschuldung über den Tisch gezogen wurden bemerkten diese „Diplomaten“ viel zu spät. Erstaunlich ist dabei, daß diese Konferenz einen Tag nach dem Attentat auf Hitler in der Wolfsschanze geschah und es als gesichert gilt, daß Hitler dabei umkam und am Treffen von Bretton Woods Admiral Wilhelm Canaris im Auftrag Himmlers teilnahm. Immerhin wurde Hitler über den Shell- Chef Deterding, J. P. Morgan und den o.g. Clans finanziert. Genau wie Lenin und Trotzki Jahre zuvor.
    Sowohl die UN als auch der IWF sind Kreaturen der Rotschild- Rockefeller- Windsor Mafia.
    Nach dem verlorenen zweiten WK haben diese Bestien Deutschland geplündert. Was sie plünderten war jedoch Beutegut (ihrer) Faschisten aus dem Krieg. Einen Teil davon gaben sie Deutschland als „Kredit“ genannt Marshall- Plan zurück um den zu erwartenden Aufschwung für sich auszunutzen.
    Der IWF hat dabei immer eine besondere Rolle gespielt, genau wie die Rothschild- Bank BIZ in Basel, die wohl jeden Terror finanziert, wahrscheinlich auch den IS (Ausrüstung, Waffen, Toyota’s, etc.)
    Beispiel:
    Als Saddam Hussein der OPEC vorschlug neben dem “Petro“- Dollar auch andere internationale Währungen als Zahlung zu akzeptieren wurde er für Rothschild und Rockefeller gefährlich. Es wurde ein Embargo verhängt über den IWF, das vielen unschuldigen Menschen weil alt, krank das Leben kostete. Irak konnte nicht mehr zahlen über Öl- Verkäufe. Der damalige Chef des IWF wurde später Bundes- Präsident in Deutschland. Sein Name: Horst Köhler. Übrigens:
    Dieser CDU- Mann wurde auf Betreiben des Spezialdemokraten Gerhard Schröder auf den Thron des IWF gehoben. Schröder gehört zwar zur Bilderberger- Klicke aber nicht zu den „erleuchteten“ 300 der Freimaurer. Erstaunlicherweise gehört denen jedoch der Joseph Martin Fischer an.
    Jetzt plant diese Bande eine neue Währungs- und Wirtschaftskrise nach dem Muster Argentinien in den 90ern.
    Wollen die den dritten WK?

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    • Inge Kowalevski schreibt:

      Werter Ulfried,

      danke für Ihren Kommentar.
      Total überzeugend.
      Wir befinden uns schon lange in einem Wirtschaftskrieg, und diese „Weltenlenker“ schrecken auch vor einem dritten WK nicht zurück, das ist todernst.
      Sanktionen sind immer gefährliche Vorboten.
      Nachdem Sie gläubig sind, kennen Sie bestimmt die Vision von der alten Dame aus Valdres in Norwegen.
      https://www.neue-erde.org/prophezeiungen_3.html

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      • pogge schreibt:

        @Ulfried

        Ulfried Die Richtig Reihen-Folg ist:

        DIE MÄCHTIGSTEN HERRSCHER-FAMILIEN-CLANS DER WELT !!!!!

        1.) Mountbatton-Windsor-Hanover-Tudor
        2.) Sachsen-Coburg-und-Gotha
        3.) Oranie-Nassau
        4.) Rothschild
        5.) Oppenheimer
        6.) Rockefeller
        7.) Weitere Nachfahren-Clans der Wessex und Rolloniden und Wettin in den USA !
        8.) AL-SAUDS in Saudi-Arabien
        9.) Bin Raschid Al Maktum
        10.) Bush
        11.) Clinton

        DIE MÄCHTIGSTEN HERRSCHER-FAMILIEN-CLANS DER WELT !!!!!

        http://shop.recentr.com/buecher/neue-weltordnung/3942/die-tiefsten-geheimnisse-der-drei-supermaechte-alexander-benesch?c=2151

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        • Ulfried schreibt:

          Pogge deine Links kannst du dir an den Hut nageln. Entweder du sagst was du selbst an Erkenntnis gewonnen hast, das auf deinem eigenen Mist gewachsen ist oder du hältst die Gosch’n. Begriffen hast du wohl nicht allzuviel. Wer ständig fremde Meinungen über fadenscheinige Link’s zitieren muß wie du, hat keine eigene Meinung – klaro!? Komm wieder wenn du eigene Erkentnisse gewonnen hast.
          Gruß Ulfried

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        • pogge schreibt:

          @Ulfried

          Die Rothschild’s sind NUR die Hofbanker der Mountbatton-Windsor-Hanover-Tudor’s und der Oranie-Nassau’s !

          Die Mountbatton-Windsor-Hanover-Tudor’s sind die Chef-Bosse der Rothschild’s und Rockefeller’s ! und NICHT Umgekehrt wie viele Leute Annehmen ! Abgesehen davon dass es auch zwischen den Mountbatton-Windsor-Hanover-Tudor’s und Rothschild’s auch Einheiratungen gibt ! und zwischen den Oranie-Nassau’s und Rothschild’s auch Einheiratungen gibt !

          Dass sind auch Meine Eigenen Erkenntnis !!!!

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      • Ulfried schreibt:

        Liebe Inge kannst ruhig du zu mir sagen da ich als Trucker nicht gewohnt bin das unpersönliche „sie“. Ich sehe, daß du verstanden hast was derzeit abgeht. Hier ein Statement der meineidigen (mutmaßlichen) Volksverräterin Merkel:
        „Deutschland werde ein islamischer Staat“, sagt Merkel – und fügt hinzu, „dass sie sich damit abfinden müssen“.
        Nachzulesen bspw. in:
        https://gloria.tv/article/SnRM3bniGqsg28i9wH2YsGN88
        Wörtlich:
        „DEUTSCHLAND WIRD EIN ISLAMISCHER STAAT WERDEN, DIE DEUTSCHEN MÜSSEN SICH DAMIT ABFINDEN“
        Nachzulesen in der Zeitung der „DER 13.“ Seite 5 der Ausgabe Oktober 2018, herausgegeben von meinen beiden Freunden Friedrich und Albert Engelmann in Österreich.
        Wir Christen haben nur eine Waffe: unseren Herrn Jesus Christus. Das satanisch- freimaurerische Unrecht ist physisch bis an die Zähne bewaffnet. Doch es wird eine Wende geben die viel Geheul erzeugen wird. Bleiben wir als Christen standhaft!!
        Gruß Ulfried

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  5. Brown Kyanne Michelle schreibt:

    „Ich bin hier, um meine tiefe, herzliche Dankbarkeit für das Darlehen des Privaten Treuhandfonds auszudrücken, von dem ich einen Kredit erhalten habe. Ich verlasse jetzt ein glückliches Leben seit den letzten 4 Monaten. Ich habe jetzt ein eigenes Geschäft nach der Bewerbung Sie können einen Kontakt per E-Mail an Ihre Adresse senden: [privatetrustloan@consultant.com]

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