Wieder ein Sargnagel für Deutschland: Rekordpreise für Sprit – und auch noch Steuererhöhung!

(www.conservo.wordpress.com)

Von Niki Vogt *)

Die Preise an den Tankstellen Deutschlands waren zuletzt vor vier Jahren so hoch. Und sie steigen weiter. Obendrauf könnte nun auch noch eine Steuererhöhung kommen, denn das Bundesumweltministerium „erwägt“ eine Erhöhung der Kraftstoffsteuer für Benzin und Diesel. Man kann nur vermuten, dass diese Regierung mit aller Gewalt die deutsche Autoindustrie abwürgen und die nicht so gut verdienenden Autofahrer so lange quälen und schröpfen will, bis sie nach und nach lieber „Hartzen“ gehen, als zur Arbeit zu fahren, weil sowieso nicht mehr viel übrig bleibt.

Die Begründung des Bundesumweltministeriums für die neue Geißelung des noch arbeitenden Restbestandes der Deutschen durch Herrn Staatssekretär Jochen Flasbarth ist lesenswert: „Es kann doch nicht sein, dass wir den Strom, der immer erneuerbarer wird, höher besteuern, während wir die Energieträger Heizöl und Sprit relativ niedrig besteuern“.

Achso! Naja, dann! Auf die Idee, den immer „erneuerbareren“ (was für ein Deutsch!) Strom vielleicht stattdessen etwas billiger zu machen, kommen wir aber nicht, oder? Aber man meint es ja gut mit uns Bürgern. Man will einfach „Anreize“ schaffen, damit die Leute auf nachhaltigere Systeme, wie die E-Motoren, umsteigen. Denn der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen, so Herr Flasbarth, der müsse „schneller kommen, als wir das bisher gedacht haben, als das mancher wahrhaben wollte“.

Bedeutet: Die Politik hat vollkommen geschlafen, und es gibt nun – Peng! – plötzlich die Erkenntnis, dass der Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen wahnsinnig dringend wird. Warum, das erfahren wir nicht. Warum die Politik das jetzt, im Oktober 2018 so richtig erst begreift, auch nicht. Es scheint sich also entweder um ein epochales, nicht vorhersehbares Ereignis zu handeln, was aber niemand erfahren darf oder um ein katastrophales Versagen der Politik, die so eine wichtige Entwicklung vollkommen verschnarcht hat und jetzt erst bemerkt. Oder um eine neue, ideologisch begründete Hauruck-Entscheidung, deren fatale Folgen niemand bedenkt.

Denn was das für die Pendler, Spediteure, Familien auf dem Lande, Fahrdienste, Kranken- und Behindertentransporte, öffentliche Busse, Feuerwehren, Rettungsdienste, Rollstuhlfahrer, usw. bedeutet, ist klar: Der Gürtel muss wieder enger geschnallt und an anderer Stelle gespart werden.

Bisher fielen pro Liter Benzin 65,45 Cent an Steuern an, für Diesel beträgt die Steuer derzeit noch 47,04 Cent. Sollte der Plan des Bundesumweltministeriums durchgesetzt werden, könnte der Benzinpreis damit aber auch leicht auf über 2 Euro ansteigen. Damit würde jede Fahrt ungefähr das Doppelte kosten, wie vor einem Jahr. Ein Kostenfaktor, der für manchen Pendler die Entscheidung nötig macht, ob er sich nicht doch lieber arbeitslos meldet.

Bei einer Anfahrtsstrecke von 40 bis 60 Kilometer zur Arbeitsstätte und einem Benzinpreis von 2,10 Euro liegt das monatliche Aufkommen für den Sprit zwischen 340 bis 400 Euro je nach Verbrauch des Fahrzeugs. Dazu kommt die Abnutzung des Autos. Wer damit zirka sechs Jahre fährt und einen Mittelklassewagen von 25.000 bis 35.000 Euro abfährt, muss noch einmal mit ca. 400 Euro pro Monat rechnen. Das macht einen Kostenfaktor von monatlich 700-800 Euro. Das Medianeinkommen eines Singles in Deutschland beträgt ca. 1.600 Euro/Monat. Das einer Familie etwa 3.000 Euro/Monat.

Das bedeutet, dass ein Alleinstehender, der nach Steuern vielleicht noch 1.400 Euro Netto/Monat hat, mit ca. 600 Euro für Miete, Strom, Telefon, Heizung, Kleidung und Lebensmitteln auskommen muss. Da kann er nur versuchen, durch Gebrauchtwagen und winziger Wohnung noch weiter außerhalb sowie Billigessen- und -kleidung zu überleben.

Deutschland hat das niedrigste Medianeinkommen im Euroraum, hat die kleinste Zahl an Hausbesitzern, bezahlt aber die vierthöchsten Kraftstoffpreise, ist nach Belgien das Land mit der höchsten Steuer- und Abgabenlast und schultert einen Hauptteil der Migration, die in Deutschland großzügigst mit Geld unterstützt wird. Nimmt man noch die eine Billion der Target II-Saldi dazu, die die Deutsche Bundesbank von der EZB zu bekommen hat und niemals bekommen wird – wofür auch die Deutschen haften – kann man nur sagen, dass auch der stärkste und willigste Zahlmeister der EU, Deutschland, bald in die Knie gehen wird.

Medianeinkommen im Euroraum zum Vergleich (Screenshot Frankfurter Allgemeine):

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Steuer- und Abgabenlast im Vergleich (Screenshot Spiegel Online): siehe https://dieunbestechlichen.com/2018/10/wieder-ein-sargnagel-fuer-deutschland-rekordpreise-fuer-sprit-und-auch-noch-steuererhoehung/

 

An dieser Stelle ein Zitat einer Strophe aus dem „Lied aus der Linde“.

Zehre, Magen, Zehr vom deutschen Saft!
Bis auf einmal endet seine Kraft.
Krankt das Herz, siecht ganzer Körper hin:
Deutschlands Elend wird der Welt Ruin!

* (Quelle: https://dieunbestechlichen.com/2018/10/wieder-ein-sargnagel-fuer-deutschland-rekordpreise-fuer-sprit-und-auch-noch-steuererhoehung/)
www.conservo.wordpress.com     17.10.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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6 Antworten zu Wieder ein Sargnagel für Deutschland: Rekordpreise für Sprit – und auch noch Steuererhöhung!

  1. Walter schreibt:

    Und eine Steuererhöhung auf 140% für neue Autos mit Euro 6b finde ich schon richtig unverschämt!
    Der Autor hat recht, die deutsche Autoindustrie wird in absehbarer Zeit ruiniert.

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    • MeieroderMüller schreibt:

      Walter,
      ja, das denke ich auch.
      Fragt sich nur wem esnützt, wenn hierzulande alle Soros-Pläne augenblicklich übernommen oder unterstützt werden, um Deutschland zu destabilisieren.

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      • Semenchkare schreibt:

        Deutschland ist dann platt und in der Weltwirtschaft kein Konkurent mehr. Soros und Konsorten planen sehr langfristig.

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  2. Semenchkare schreibt:

    Ich lebe zufrieden OHNE Auto. Noch nie eines besessen.
    Wenn notwendig gibt es Taxen. Ansonsten Bus und Bahn. Ich sehe allerdings ein, wenn es sich für andere beruflich rechnet, nur zu, holt euch die Geldverbrennungsmaschienen.

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  3. Semenchkare schreibt:

    Noch ein Sargnagel..

    Vertrauliches Papier: Finanzminister Scholz zurrt Plan für europäische Arbeitslosenversicherung fest

    EU-Staaten sollen für eine europäische Arbeitslosenversicherung Beiträge zahlen, die sich am BIP des Landes orientiert.

    Aus diesem „Topf“ könnte sich andere Staaten dann Geld leihen, wenn es von einer Wirtschaftskrise getroffen wird – meint Finanzminister Olaf Scholz (SPD).

    mehr hier:
    https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/scholz-zurrt-plan-fuer-europaeische-arbeitslosenversicherung-fest-a2675876.html

    Das bedeutet:
    Deutschland ausplündern…

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  4. Semenchkare schreibt:

    Sargnägel… Und noch einer… Steuergeldverschwendung!

    Hessen verspekuliert Hunderte Millionen Euro an Steuergeldern
    Veröffentlicht am 25.08.2018

    https://www.welt.de/wirtschaft/article181299256/Zinsderivate-Hessen-verspekuliert-Hunderte-Millionen-Euro-an-Steuergeldern.html

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