Stephan Harbarth, das Merkel-Syndrom und die Durchsetzung des Staats mit Parteisoldaten

(www.conservo.wordpress.com)

Ist das der Preis für das juristische Spitzenamt?

Stephan Harbarth

Zwei Wortmeldungen fielen bei der Debatte um den UN-Migrationspakt am Donnerstag im Bundestag besonders aus der Rolle: die Kurzintervention der SPD-Abgeordneten Claudia Moll und die eifernde Rede des stellv. CDU-Fraktionsvorsitzenden Stephan Harbarth. Moll überzeugte durch ihr Talent, außer im Bundestag auch ohne Casting in der Ruhrpott-Soap „Hausmeister Krause“ auftreten zu können, Harbarth vermittelte den (beunruhigenden) Eindruck, von seiner intellektuellen Traumtänzerei zu den Pakt-Folgen wirklich felsenfest überzeugt zu sein.

Einen Tag nach diesen denkwürdigen Auftritten wurde erklärlich, warum sich der CDU-Mann mit den platten wie abenteuerlichen Argumenten so sehr für den Migrationspakt ins Zeug legte, so dass es während seiner Rede selbst die Linken kaum auf den Sitzen hielt. Die FAZ vermeldete: „Stephan Harbarth wird Nachfolger von Andreas Voßkuhle. Darauf haben sich die Fraktionsführungen von Union, SPD, Grünen und FDP nach Informationen der F.A.Z. geeinigt.“

Da schau her. Harbarth soll zunächst zum Vize gewählt werden und dann Voßkuhle nach dessen Ausscheiden als oberster Verfassungsrichter beerben. Weil hierzu fraktionsübergreifende Einigkeit nicht schaden kann, liegt die Vermutung nahe, dass Harbarth meinte, der Karriere zuliebe allen Förderern nach dem Munde reden zu müssen. Die Union hat für obige Position das Vorschlagsrecht. Harbarth muss vom Plenum des Bundestages und als Vizepräsident vom Bundesrat jeweils mit Zweidrittelmehrheit gewählt werden.

Es war also auch eine verkappte Bewerbungsrede, die Harbarth zur Migrationsdebatte hielt. Und die Union meinte wohl, ihr schärfstes juristisches Schwert in die Debatte werfen zu müssen, um der Gretchen-Frage nach der rechtlichen Verbindlichkeit des Paktes Gewicht zu verleihen. Motto: Wenn sogar der künftige Präsident des Bundesverfassungsgerichtes behauptet, der Pakt sei völkerrechtlich völlig unverbindlich und kratze an keiner nationalen Souveränität, ja, dann muss doch etwas dran sein an der Quadratur des Kreises, der Pakt sei rechtlich unverbindlich, obwohl politisch durchaus verpflichtend.

Wer wissen will, wie der Präsident in spe tickt, sollte sich deshalb noch einmal seine Bundestagsrede zu Gemüte führen. „Wir müssen die Standards weltweit angleichen“, untermauerte Harbarth sein Petitum, der UN-Migrationspakt sorge doch dafür, dass es in anderen Ländern demnächst die gleichen Grundleistungen für Migranten gäbe wie in Deutschland. Und dann kämen auch weniger Flüchtlinge nach Deutschland.

Welches Land denn künftig das soziale Niveau auf den deutschen Level anheben werde, wollte die AfD-Abgeordnete Beatrix von Storch wissen. Harbarths Antwort: Er habe kürzlich ein Flüchtlingslager in Jordanien besucht.

Fünf Minuten Redezeit im Bundestag lassen noch keine umfassende Aussage darüber zu, was man von einem Abgeordneten in künftiger Spitzenposition zu erwarten hat. Wohin geht die Reise mit ihm und dem Bundesverfassungsgericht? Ist er unabhängiger Hüter des Grundgesetzes und Interessenswahrer des Volkes oder nur nützlicher Idiot Platzhalter der Regierung? Einen Vertrauensvorschuss hat sich Harbarth mit seiner Migrations-Rede sicher nicht erarbeitet.

P.S.: Harbarth ist Partner der Kanzlei Schilling, Zutt und Anschütz und Honorarprofessor an der Universität Heidelberg. Der Katholik ist Vater dreier Kinder und sitzt seit 2009 als direkt gewählter CDU-Abgeordneter für den Wahlkreis Rhein-Neckar im Bundestag.

(aus FB-Forum „Politik – Die Welt im Fokus“)

www.conservo.wordpress.com   13.11.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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5 Antworten zu Stephan Harbarth, das Merkel-Syndrom und die Durchsetzung des Staats mit Parteisoldaten

  1. Klaus Madoun schreibt:

    – „Die Bundesrepublik ist kein Staat, sondern geschäftsführender Justiziar der Ländersimulationen in einem staatlich-vorgetäuschtem Provisorium und wird nicht regiert, sondern geschäftsmäßig als Wirtschafts- und Verwaltungseinheit unter Besatzung betrieben. (Art. 120, 65, 133 GG)“. –

    https://www.juraforum.de/forum/t/brind-staatssimulation.354428/

    Artikel 139 GG. XI. Übergangs- und Schlußbestimmungen (Art. 116 – 146) Gegen den Verwaltungakt die Deutschen auszurotten gibt es die Verwaltungsklage , nicht die Verfassungsbeschwerde!
    An das
    Bundesverwaltungsgericht
    Simonsplatz 1
    04107 Leibzig

    Antrag auf einstweilige Anordnung.
    1.- gegen den Migrationspakt

    2.- gegen die Anwendung der HLKO –

    3.- gegen alle weiteren Verwaltungs-Reformen in der BRD. –

    4.- gegen die Anwendung/Verwendung des Grundgesetzes in der Überarbeitung vom,
    13.7.2017. Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland vom 23. Mai 1949 (BGBl. S. 1), zuletzt
    geändert durch Art. 1 G v. 13.7.2017. –

    5. – gegen alle weiteren Verwaltungsakte -verordnungen und -Vorschriften, die mir als Bürger schaden und meine Grundrechte einschränken
    6 – gegen die Privatwirtschaft gleichzeitig als Verwaltungs- und Regierungsapparat. Der sogenannten „Nicht Regierungs-Organisation“.

    7- gegen die Jusizreform , die grundsätzlich unter nicht legaler politischer Herrschaft betrieben wird.

    8. -Verfassungslüge. Verfassungschwindel.

    Den Antrag stelle ich nach der Maßgabe:
    Verwaltungsgerichtsbarkeit (3). Die VwGO sieht folgende Klagearten vor:
    die Verurteilung zum Erlass eines abgelehnten oder unterlassenen Verwaltungsaktes (VA) begehrt werden (§ 42 VwGO) und
    (§ 123 VwGO)

    Zitat: . …den grundsätzlichen Unterschied zwischen einer intakten Ordnung, in der im Einzelfalle auch Verfassungswidrigkeiten vorkommen mögen, und einer Ordnung, in der die Staatsorgane aus Nichtachtung von Gesetz und Recht die Verfassung, das Volk und den Staat im ganzen verderben, so dass auch die etwa in solcher Ordnung noch bestehenden Rechtsbehelfe nichts mehr nutzen.“[5] Damit stehen auch die strengen Voraussetzungen für das Eingreifen eines Widerstandsrechts im Sinne des Art. 20 Abs. 4 GG in Übereinstimmung

    Feindstaatstatus der Deutschen,
    mit diesem Status werden die Deutschen mit eingeschränkten Grundrechten Rechten der EU überstellt!
    https://www.welt.de/geschichte/article160307764/Deutschland-fuer-UN-noch-Feindstaat.html?fbclid=IwAR3FSyc2wQ6KHX1yv9XRRhsbIawrbjaGUgXbPwvFbb7i1diUTBpn8-gSo8s

    Auch wenn die die Präambel das Gegenteil darstellen will :
    „ als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, „

    – „Dazu sollen in Ländern wie Deutschland etwa die Meinungsfreiheit, die Kunstfreiheit sowie die Wissenschafts- und Pressefreiheit eingeschränkt werden.Eingeführt werden soll Stattdessen ein »Toleranzzwang« und eine neue EU-Superbehörde, welche die Umsetzung entsprechender Maßnahmen überwacht.“-

    https://marbec14.wordpress.com/2015/01/09/eu-plan-umerziehungslager-fur-andersdenkende/

    Ich kann in dieser Absicht der EU keine Gleichberechtigung der Deutschen sehen !
    Es steht ja auch die Behauptung im Buche, wir hätten eine Verfassung

    Tatsächlich verhält es sich aber so:

    Alliiertenvorbehalte müssen bestehen bleiben weil sonst rechtswidrig das Grundrecht der Deutschen, sich eine Verfassung geben zu dürfen beseitigt wird!
    Das ist gegen die UN Charta.
    Die Grundsäulen einer Demokratie sind insbesondere Artikel 146 GG.
    Alle Macht geht vom Volk aus.
    Gäbe es für ein Volk nicht die Möglichkeit sich gegen,faschistische, schadhafte, kriegstreibende, volksfeindliche Politik zur Wehr zu setzen so würde es im Grunde auch keiner Grund-Gesetze bedürfen.

    Also den Zustand wie er jetzt ist!
    – „Die Bundesrepublik ist kein Staat, sondern geschäftsführender Justiziar der Ländersimulationen in einem staatlich-vorgetäuschtem Provisorium und wird nicht regiert, sondern geschäftsmäßig als Wirtschafts- und Verwaltungseinheit unter Besatzung betrieben. (Art. 120, 65, 133 GG)“. –

    https://www.juraforum.de/forum/t/brind-staatssimulation.354428/

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  2. ceterum_censeo schreibt:

    Zur juristischen Einordnung der von Harbarth geradezu ‚philippikahaft‘ vorgetragenen angeblichen ‚Unverbindlichkeit‘ und zur ‚Personalie Harbarth‘
    sh. auch – https://conservo.wordpress.com/2018/11/13/von-volksverdummung-wahrheitsverdrehung-und-poestchen/#comment-30532
    – Artikel „Von Volksverdummung, Wahrheitsverdrehung und Pöstchen …“
    sowie Kommentare, z.B. „Ein Eigentor?“

    Ähnlich – wie zuvor schon beschrieben – jüngst (am 8. im BuntesKasperlTheater ) bekanntlich der künftige oberste ‚BuntesVerfassungsVerrichter‘ alias Harbarth (‚C’DU‘):
    ‚Wir müssen die Standards weltweit angleichen. Es ist
    die Rede davon, dass Zugang zu Grundleistungen und zur
    Gesundheitsversorgung geschaffen wird. Ich sage Ihnen:
    Das sind Mindeststandards, die in Deutschland längst
    umgesetzt sind. Wir müssen aber sicherstellen, dass sie
    auch in anderen Teilen der Welt umgesetzt werden.‘
    (Beifall bei der CDU/CSU, der SPD, der FDP
    und dem BÜNDNIS
    90/DIE GRÜNEN sowie
    des Abg. Jan Korte [DIE LINKE])

    ( Auszug aus dem Bundestagsprotokoll )

    Klar! Und mit der Unterzeichnung des Teufelspaktes werden selbstverständlich absolut ‚gleiche Standards‘ wie im ‚Deutschen Sozialwunder‘ auch im hintersten Negerkral des schwärzesten Afrrika gewährleistet!

    Wir pfaffen daff!

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  3. ceterum_censeo schreibt:

    Und ergänzend: immer wieder auf den Punkt: :

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna

    Zum Ganzen: ab – 8. November 2018

    Und weli’s so schön ist:

    Wir kommen zum juristischen Teil.

    „Schon eine Durchsicht des durchweg höchst komplizierten, oft sprachlich uneindeutig formulierten völkerrechtlichen Instruments ergibt aber, daß der herkömmlicherweise wichtigste und zentralste Aspekt des internationalen Migrationsrechts eigentlich fehlt: nämlich das Recht eines jeden souveränen Staates auf Entscheidung über Ob und Wie eventueller Zuwanderung und auf je eigene Gestaltung des nationalen Zuwanderungs- und Asylregimes“, schreibt der

    Staats- und Völkerrechtler Ulrich Vosgerau in seinem Gutachten „Zur Verbindlichkeit im Völkerrecht am Beispiel des ‚Global Compact for Save, Orderly and Regular Migration'“ (GCM),

    welches dem Eckladenbesitzer vorliegt. „Unter Umkehrung der traditionellen völkerrechtlichen Betrachtungsweise, nach der gleichberechtige und souveräne Staaten die wesentlichen Akteure und v.a. auch die Rechtssubjekte des Völkerrechts sind, werden die Rechte der Migranten auf weltweite Wanderung und diskriminierungsfreie Niederlassung in den Vordergrund gestellt; diese sollen die Staaten sicherstellen, was wiederum von Stellen der Vereinten Nationen laufend überwacht werden soll.“
    Der Nukleus des heutigen Migrationspaktes sei die New Yorker Erklärung vom 19. September 2016, führt Vosgerau weiter aus. An dieser falle bereits auf, „daß hier mit wesentlichen, bislang prägenden Grundsätzen des Völkerrechts wie auch des nationalen Asyl-, Einwanderungs- und Ausländerrechts gebrochen wird; die UN will im Hinblick auf das Migrationsrecht offenbar ein neues Kapitel der Völkerrechtsgeschichte aufschlagen.“

    Herkömmlicherweise seien Staaten die Rechtssubjekte und Akteure des Völkerrechts; die Individualperson werde mit ihren Rechten und Interessen von ihrem Staat vertreten, sei aber im allgemeinen nicht selbst Völkerrechtssubjekt. „Diese Betrachtungsweise unterliegt allerdings seit geraumer Zeit auch der Kritik ‚moderner‘ Völkerrechtler, die im Völkerrecht perspektivisch eher eine ‚Weltverfassung‘ zum Zweck der Gleichstellung aller ‚Weltbürger‘ an Rechten erblicken wollen, in der die zahlreichen unterschiedlichen Nationalstaaten allmählich überflüssig werden.“
    Dieser Ansicht kann man legitimerweise sein, aber eben auch der gegenteiligen; hier verlaufen die Frontlinien unseres Epöchleins, hier werden im laufenden Säkulum die Darwin Awards ausgetragen, was Biologisten wie Gott und mich nicht wirklich frappiert.
    „Demgegenüber dreht bereits die New York Declaration – und umso mehr dann der GCM – diese rechtlich-politische Ausgangslage um und geht von einer Art Grundrecht aller Menschen auf weltweite Migration mit allgemeiner Niederlassungsfreiheit aus (‚jederzeit und ohne Rücksicht auf ihren Migrationsstatus [d.h. ihren jeweiligen Rechtsstatus]‘ – ‚retten, aufnehmen, beherbergen‘). Konsequenterweise kommt dann das Konzept der ‚illegalen Einwanderung‘ im GCM gar nicht mehr vor.“
    Das Wort „Überbevölkerung“ (overpopulation)  – auch darauf weist das Vosgerau-Gutachten hin – kommt im „Compact“ ebenfalls nicht vor.
    Fazit: „Die UN haben offenbar das Ziel der Förderung von Familienplanung und Geburtenkontrolle in den stark überbevölkerten Entwicklungsländern aufgeben und versuchen nun, den ständig wachsenden Bevölkerungsdruck durch Umsiedlung, Migration und die Verschiebung der Überbevölkerung in den Billiglohnsektor bzw. die Sozialsysteme der Industrienationen zu bewältigen. Dies ist aber weder nachhaltig noch demokratisch legitimiert. Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer Nationalstaat und kein offenes Siedlungsgebiet. Die Aufnahme von Einwanderern muß sich von Verfassungs wegen nach den nationalen Interessen richten, die von den Parlamenten zu formulieren sind und deren Definition auf freien Wahlen beruht.“

    Tja, Herr Vosgerau, wie können Sie nur solch einen UNSINN daherfasln!

    Ein Herr Stephan Harbath, künftiger BuntesVerfassungsVerrichter weiß es schließlich viel besser!

    Basta!

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  4. pogge schreibt:

    ES gibt in der Politik Elemente denen man RECHNUNG TRAGEN MUSS !!!!

    Sitzt mit Harbarth bald Skull-and-Bones im Deutschen Bundesverfassungsgericht?!

    http://recentr.com/2018/11/09/sitzt-mit-harbarth-bald-skull-bones-im-deutschen-bundesverfassungsgericht/

    Sitzt mit Harbarth bald Skull-and-Bones im Deutschen Bundesverfassungsgericht?!

    Stephan Harbarth wurde er als Nachfolger von Ferdinand Kirchhof zum Richter am Bundesverfassungsgerichts nominiert!

    Er hat sogar einen Titel “Master of Laws” von der amerikanischen Yale-Universität. Danach war er Partner (!) bis 2008 bei Shearman and Sterling LLP, eine internationale Kanzlei, die schon frühzeitig für Jay Gould, Henry Ford, Rockefeller und Citigroup gearbeitet hatte. Der Kanzleigründer John William Sterling hatte seinen Abschluss an Yale gemacht und war Mitglied bei der Geheimgesellschaft Skull & Bones, die neben der Großindustrie auch die Politik, Geheimdienste und das Militär dominiert. Er spendete bei seinem Tod der Uni ein Vermögen. 2003 kam heraus, dass er 50 Jahre lang eine schwule Beziehung hatte.

    Für das betreffende Auslandsjahr haben wir keine Quelle über eine mögliche Mitgliedschaft Harbarths bei Bones oder einer anderen Studentenverbindung von Yale. Die Mitgliedschaft ist an sich geheim, allerdings war in der Vergangenheit eine Mitgliederliste an die Öffentlichkeit gelangt.

    Bones ist bekannt dafür, dass sich die Mitglieder, von denen es nur 15 neue pro Jahr gibt, gegenseitig bei der Karriere behilflich sind. Wie groß wäre der Zufall, dass Harbarth nach einem Jahr in Yale ausgerechnet bei einer Kanzlei eines Bones-Mitglieds landet und dann auch noch zum Partner aufsteigt?!

    Der kürzlich neu bestätigte Richter für den Obersten Gerichtshof der USA, Brett Kavanaugh, stammte ebenfalls von Yale und machte erhebliche Karriere unter Präsident George W. Bush, ein notorisches Mitglied von Bones. Die wichtigsten Minister der Trump-Administration sind Vertraute von Bush oder gleich Bones-Mitglieder (wie Mnuchin).

    Maßgeblich ist die Loyalität zur Gruppe.

    Gründer im Jahr 1832 war General William Russell, dessen Transportunternehmen später die amerikanische Seite des chinesischen Opiumhandels dominierte. Die Universität wiederum wurde gegründet von dem Kaufmann walisischer Abstammung Elihu Yale, der als Gouverneur der Britischen Ostindienkompanie sein Vermögen machte. Berüchtigt als narzisstischer Tyrann, erhob er in Madras horrende Steuern und bestrafte Eingeborenenrevolten mit härtesten Mitteln.

    Die Britische Ostindien-Kompanie (British East India Company) entstand durch einen Freibrief, den Königin Elisabeth verschiedenen reichen Londoner Kaufleuten am 31. Dezember 1600 ausstellte. Ihr wurde das Recht zugestanden, auf 15 Jahre sämtlichen Handel zwischen dem Kap der Guten Hoffnung und der Magellanstraße abzuwickeln. Von ihrem Hauptquartier in der Leadenhall Street in London organisierte die Company die Gründung der britischen Kolonie Indien.

    Skull and Bones rekrutierte die meisten wichtigen Familien aus New England, die ebenfalls am Opiumhandel verdienten, darunter die Coffins, Sloanes, Tafts, Bundys, Paynes und Whitneys. Die Bush-Familie ist eine der in der Öffentlichkeit bekanntere, aber nicht sonderlich ranghohe dieser “Old Money”-Familien von der Ostküste.

    Folgende bekanntere Personen entstammten der Kanzlei Shearman and Sterling:

    Rohan S. Weerasinghe, former Senior Partner and presently General Counsel of Citigroup.
    Markus U. Diethelm, former international associate (1989–1992), and current general counsel of UBS AG.
    Philippe Dauman, former associate (1978–1987) and partner (1987–1993), and current CEO of Viacom.
    Clark T. Randt, Jr., formerly Shearman & Sterling’s China Managing Partner, served as U.S. Ambassador to China from 2001-2009.
    Mario Mancuso, former Under Secretary of Commerce, senior Pentagon official and senior member of the administration of George W. Bush.
    Melody Barnes, former associate and former senior domestic policy adviser to former President Barack Obama.
    Joseph A. Doyle, former associate (1947–1956) and partner (1956–1979), Assistant Secretary of the Navy (Manpower and Reserve Affairs) in the Carter Administration.
    John McCarthy, former associate (1966–1967), and former Australian ambassador to various countries including Vietnam, Mexico, the United States and Japan.
    Caroline Mulroney, former associate and current Attorney General of Ontario.

    http://recentr.com/2018/11/09/sitzt-mit-harbarth-bald-skull-bones-im-deutschen-bundesverfassungsgericht/

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