Macrons einsame Rede zu 100 Jahre Ende des WK I: Dreiste Fake News in den deutschen Medien

(www.conservo.wordpress.com)

Von Niki Vogt *)

Die Welt schaut zu und das Medium „Die Welt“ schreibt. Das 100jährige Ende des ersten Weltkrieges wurde in Frankreich gefeiert. Präsident Emanuel Macron hält eine sehr emotionale, patriotische und teilweise höchst pathetische Rede. Die Mächtigen bleiben unter sich, der Platz um den Arc de Triomphe bleibt gähnend leer.

Unsere Mainstreammedien werten diese Rede des französischen Präsidenten Emanuel Macron aber offenbar nach eigenem Gusto und gemäß eigener Interessen aus. Es ist wirklich interessant, die Rede des Präsidenten anzuhören und dann die Beiträge der Mainstreampresse darüber zu lesen.

Die WELT zum Beispiel titelt zu der Rede Macrons „Deutschland muss lernen, seinen Wohlstand zu teilen“.

Das hat Macron überhaupt nicht gesagt. Nicht einmal andeutungsweise. Man kann es auch nicht herausinterpretieren. Es ist schon eine ziemliche Chuzpe zu glauben, man könne dem treudoofen deutschen Michel alles weismachen, denn der hört sich ja die Rede wahrscheinlich sowieso nicht an.Ich bin nun wirklich kein Fan des französischen Posterboys, aber Wahrheit muss Wahrheit bleiben. Präsident Macrons Rede war in der Tat mit etwas zuviel Pathos gewürzt, etwas zu französisch-heldisch, die Schrecken des Ersten Weltkrieges wurden extrem anschaulich beschrieben, die Notwendigkeit aber, aus den fürchterlichen Kriegen zu lernen, ist jedoch unbestritten und vollkommen zu Recht das große Anliegen und das große Thema seiner Rede gewesen. Darum ging es, das waren 95% seiner Rede.

Er betonte die deutsch-französische Freundschaft.

Er hat mit keinem Satz auch nur angedeutet, Deutschland die Schuld geben zu wollen.

Er kritisierte indirekt den Versailler Vertrag und sein „schreckliches Scheitern“.

Er adressierte nicht einmal die Nazizeit oder deutsche Verbrechen.

Er spricht von Massengräbern von Soldaten, in denen deutsche und französische Gefallene Seit‘ an Seit‘ liegen.

Er spricht davon, dass alle Seiten nach dem Krieg ihre Opfer betrauerten und entsetzt waren, über den Schmerz und das Leid, was er verursacht hat.

Er endete seine Rede mit dem Satz: „Frankreich grüßt mit allem Respekt und aller Ernsthaftigkeit die Gefallenen aller Nationen und verbeugt sich vor ihnen!“

Lesen Sie davon etwas in den Beiträgen der deutschen Massenmedien? Nein.

Ja, er sagt an einer Stelle, Nationalismus sei der Verrat am Patriotismus. Über den Satz kann man sicher trefflich diskutieren, aber man versteht schon, was er meint. Und so fährt er auch fort und sagt: Nationalismus bedeute, sich über die anderen zu stellen und zu sagen: „Wir zuerst!“ und die eigenen Interessen über alle anderen zu stellen. Das war ganz eindeutig eine Spitze gegen den US-Präsidenten Donald Trump.

Was machen unsere Qualitätsmedien daraus? Sie werten es um als Kampfansage gegen den sogenannten „Populismus“, der Europa zu spalten drohe und natürlich unter „Nationalismus“ falle.

Frau Bundeskanzlerin Merkel ist es, die Europa zutiefst gespalten hat, indem sie eine Zuwanderung in einem Maße verursacht hat, dass die Länder der Reihe nach die Grenzen dicht machen oder gar austreten.

Aber ausgerechnet Frau Merkel mahnt im Nachgang zur Feier, dass 70 Millionen Menschen aufgrund 220 gewaltsamer Konflikte weltweit auf der Flucht seien, schreibt die Zeit, ohne jedoch auch nur einen Satz der Tatsache zu widmen, dass es die Politik der Atlantiker und Globalisten ist, die diese Konflikte entzündet und schürt – aus geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen. Ob es der Jemen oder die Ukraine, Syrien oder Libyen ist – überall mischt außer den USA, Großbritannien und Frankreich auch gerne die deutsche Regierung mit. Präsident Macrons und Bundeskanzlerin Merkels Hände sind – all der frommen und edlen Worte zum Trotz – dunkelrot vor Blut.

Und das ist es, was das Zuhören bei dieser vor Edelmut, Pathos und Emotionen triefenden Rede Präsident Macrons so quälend schmerzhaft macht: Die dreiste Heuchelei.

Die Heuchelei der Politiker, die sich hier als hehre Visionäre einer besseren Welt gerieren und sich anschließend herumdrehen und Waffen an Massenmörder verkaufen, Länder mit bezahlten Soros-NGOs und selbst herangezogenen Terroristen ins Chaos stürzen, Millionen von Toten in Kauf nehmen, um geostrategische Ziele und globale Handelsvorteile zu erreichen.

Die Nomenklatura der EU sind nämlich genau die „Nationalisten“ im Sinne der Rede Präsident Macrons: UNSERE Interessen über alles, und wenn in Syrien, Afghanistan, Libyen und Jemen die Menschen zu Hunderttausenden verrecken. Anschließend aber schamlos die Opfer von Vertreibung und Gewalt zu beschluchzen und mit „Wir schaffen das“ den eigenen Bevölkerungen zur Verpflegung und Beherbergung aufzuzwingen, während man draußen und drinnen die Konflikte fleißig weiter schürt.

Wenn Präsident Macron diese Unterscheidung zwischen dem Patriotismus als das gute, solidarische „Wir“ und dem Nationalismus als das böse, sich selbst überhöhende „Wir“ kennzeichnet, sollte er vielleicht nicht gerade kurz vorher behaupten, dass Frankreich alles das repräsentiere, was gut und tugendhaft ist in der Welt.

Interessanterweise ist das so empathisch besungene, heldenhafte, französische Volk aber gar nicht zugelassen worden zur Feier. Aus Sicherheitsgründen. Rund um den Triumphbogen gähnende Leere im tristen Regen. Haushohe Bildschirme, auf die niemand schaut. Man feiert einsam seinen Friedenswillen, seine Visionen, Tugenden und Edelmut vorsichtshalber fernab vom Volk, was ja schon immer die Kriege, die die Mächtigen entzünden, ausfechten musste.

(Quelle: https://dieunbestechlichen.com/2018/11/macrons-einsame-rede-zu-100-jahre-ende-des-wk-i-dreiste-fake-news-in-den-deutschen-medien/)
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Niki Vogt ist Mitglied im Redaktionsteam des Blogs „Die Unbestechlichen“ (https://dieunbestechlichen.com), mit dem conservo in regem Artikel-Austausch steht.
www.conservo.wordpress.com    17.11.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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18 Antworten zu Macrons einsame Rede zu 100 Jahre Ende des WK I: Dreiste Fake News in den deutschen Medien

  1. ceterum_censeo schreibt:

    NUN sogar bewiesen: Das Märchen von den MerKILL’SSchen ‚Hetzjagden‘!!!

    Natürlich haben wir hier es schon lange gewußt – und der aufrichtige H.J. Maaßen wurde geschaßt – weil er nichts alsdie Wahrheit sagte:

    Nie und nimmer hat es die von der widerlichen Demagogin und Lügnerin MerKILL und ihrem ‚Haus-und Hof – Seiberer‘ behaupteten und dem Volk vorgelogenen ‚Hetzjagden‘ gegeben:

    Roland Tichy (‚Tichy’s Einblick‘) hat höchst dankenswerter- und verdiensetvollerweise in langer Recherche auch den Beweis zutage gefödrter: Die Aussag e der bewußten (‚Hase, du bleibst hier…!‘) Erstellerin des kurzen Videos, daß dieser kurzen Sequenz eine wüste Provokation sog. Bereichere‘ vorausging und das mit ‚Hetzjagd‘ gar nicht zu tun hatte.
    Über dies soll das Video gar nicht für die Ögffentlichkeit bestimmt gewesen sein, wurde aber auf noch unklaren Wegen von der öminösen ‚antifa Zeckenbiss‘ gekapert und als Hetzjags‘ ausgegeben – worauf die widerliche üble Demagogin MerKILL und ihr Haus- und Hof Clownstrompeter Seiber eilfertigst einstiegen und die Mär von der ‚Hetzjagd in alle Welt hinausposaunten ….Ungeheuerlich!
    Und so was ist noch im Amt?

    Nein, das kam ZUUUU gelegen, anstatt mal auf den naheliegenden Gedanken zu kommen bei der unseriösen Quelle ‚antifa‘ mal Zweifel an der Authetizität des Ganen zu hegen?

    Da schaßt man dann auch liebe auch noch einen unbequemen verdienstvollen beamten – nur weil der – sehr vorsichtig und zurückhaltend bekannter maaßen – eben genau diese mehr als angebrachten Zweifel geäußert nhat ….

    Nein, für meine Einschätzung ist MerKILL die so ziemlich verachtenswerteste Kreatur auf diesem Erdball!

    Und hier der Artikel von Tichy – wegen der Brisanz in voller Länge –
    *********
    Von WhatsApp in die Welt
    Tichys Einblick fand die Herkunft des Chemnitz-Videos heraus

    Von Holger Douglas
    Fr, 16. November 2018
    Tichys Einblick findet die „Urheberin“ des kurzen Videos, das für einen der größten Skandale in Deutschland sorgte und enthüllt die Hintergründe in Chemnitz.


    – DIE „ Hetzjagd“ der demagogischen und irren MerKILL“ (cc.)

    Eine Hetzjagd am 26. August 2018 in Chemnitz gab es nicht. Dabei war sich die Bundeskanzlerin so sicher: Am 27. August 2018 hat Regierungssprecher Steffen Seibert die Ereignisse in Chemnitz mit den folgenden Worten kommentiert: „Solche Zusammenrottungen, Hetzjagden auf Menschen anderen Aussehens, anderer Herkunft, oder der Versuch, Hass auf den Straßen zu verbreiten, das nehmen wir nicht hin“. Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte am Folgetag in einem Interview überdies: „Wir haben Videoaufnahmen darüber, dass es Hetzjagden gab, dass es Zusammenrottungen gab, dass es Hass auf der Straße gab, und das hat mit unserem Rechtsstaat nichts zu tun“. Dabei stützte sie sich auf ein 19-sekündiges Video, das eine Gruppe namens „Antifa Zeckenbiss“ verbreitet hatte.
    Tichys Einblick findet nun die „Urheberin“ des kurzen Videos, das für einen der größten Skandale in Deutschland sorgte und enthüllt die Hintergründe in Chemnitz. Aufgenommen wurde die Sequenz, weil eine Frau nach dem provozierenden Auftritt von zwei Männern mit Migrationshintergrund unweit des Tatorts, an dem Daniel Hillig durch Messerstiche zu Tode gekommen ist, erschrak und ihre Handy-Kamera anschaltete. Das Video dokumentiert jedoch keine Hetzjagd oder gar „Menschenjagd.“
    Eine handfeste Regierungskrise, der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz wird abgelöst, der Innenminister des Bundes gerät unter erheblichen Druck, eine Kanzlerin und ihr Pressesprecher gehen Medien auf den Leim. Dies nur, weil eine ominöse Gruppe mit dem Namen »Antifa Zeckenbiss« eine kurze Videosequenz an sich brachte, veröffentlichte und dazu falsch behauptete: So veranstaltet ein rechter Mob Hetzjagden auf Migranten.
    Die öffentlich-rechtlichen Medien »tagesschau«, »heute«, »tagesthemen« »heute journal« wiederholen die Sequenz in Endlosschleife. Besonders wild treibt es „frontal 21“. Medien schreiben von einem »Menschenjagd-Video«, »Hass-Video« oder »Hetzjagd-Video«. 19 Video-Sekunden wurden weltweit als angeblicher Beweis für Pogrome in »Sachsen« (Augstein), hunderttausendfach auch in Social Media wie Facebook als auch in Leitmedien hochgeladen.
    Weltweit gerät Chemnitz in die Schlagzeilen: Sämtliche Medien bis hin zur New York Times berichten in erschreckender Kritiklosigkeit und Unkenntnis. Auf der Basis von 19 Video-Sekunden, die Antifa-Zeckenbiss Agitprop-Journalisten aus einer Chemnitzer Whatsapp-Gruppe abgegriffen hatten.
    Nichts davon ist wahr.
    Tichys Einblick findet nach wochenlanger Recherche die »Urheberin« des 19-sekündigen Videos (»Hase, Du bleibst hier!«) und enthüllt die »Skandal«-Vorgänge von Chemnitz.
    Die Recherchen bestätigen die Aussagen von Hans-Georg Maaßen, der als Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz inzwischen geschasst wurde, weil er in vier knappen Sätzen genau dies bestritten und damit der Bundeskanzlerin in die Quere gekommen war: Eine Hetzjagd läßt sich aus diesem angeblichen Beweisstück nicht ableiten. Es handelt sich um eine gezielte Falschinformation. Damit untertreibt Maaßen eher. Er wagt es, der Bundeskanzlerin zu widersprechen, die den »Hetzjagd«-Medien auf den Leim gegangen war. Die Folge: eine Regierungskrise.
    Maßvoll hatte Maaßen zunächst in der »BILD«-Zeitung erklärt, dass dem Verfassungsschutz »keine belastbaren Informationen« über Hetzjagden in Chemnitz vorlägen. »Keine Belege« hätten sich dafür gefunden, dass das 19-Sekunden-Video »authentisch« die polit-mediale »Hetzjagd«-Darstellung beweisen könnte. Und dann – aus heutiger Sicht sehr zieltreffend – sein Fazit: Nach seiner »vorsichtigen Bewertung« sprächen »gute Gründe dafür, dass es sich um eine gezielte Falschinformation handelt, um möglicherweise die Öffentlichkeit von dem Mord in Chemnitz abzulenken.«
    Was am 26. August dieses Jahres genau geschah, ist bis heute nicht vollständig geklärt, obwohl Sachsens Ministerpräsident vor bald drei Monaten „Aufklärung“ versprochen hatte. Doch aufgeklärt ist bis heute nur, dass es am Abend der Tat zu Streitereien zwischen zwei Männergruppen kam. Dazu schrieb die BILD: „Tatverdächtig des gemeinschaftlichen Totschlags sind ein Syrer (23) und ein Iraker (22). Die beiden Männer sitzen in U-Haft. In der offiziellen Mitteilung heißt es zum Tatablauf: Die Beschuldigten seien „dringend verdächtig, auf der Brückenstraße in Chemnitz nach einer vorangegangenen verbalen Auseinandersetzung ohne rechtfertigenden Grund mehrfach mit einem Messer auf einen 35-jährigen Deutschen eingestochen zu haben.“ Nach sechs Stichen stirbt der 35-jährige „deutsche Familienvater mit kubanischen Wurzeln“ Daniel Hillig, während zwei seiner Freunde schwer verletzt überleben. Bis heute, so lässt sich Daniel Hilligs Lebenspartnerin, Bianca X. zitieren, wisse sie nicht, in welchem Krankenhaus ihr Daniel verstorben ist. Tage später kniet Bianca mit ihrem siebenjährigen Sohn laut weinend vor der Daniel-Gedenkstätte unweit des Chemnitzer Karl-Marx-Monuments, dem „Nischel“.
    Der Platz ist auch lange nach der Tat immer noch von unzähligen Grablichtern und Blumengebinden umsäumt. Er wird von Anwohnern wochenlang auch nachts vor Antifa-Übergriffen bewacht. Die Polizei spricht in einer Lautsprecherdurchsage am vergangenen Freitag bei einer der regelmäßigen Demonstrationen verharmlosend von einem „Unglücksort“. Aber für viele Chemnitzer ist er genau das nicht. Sie verhindern die Beseitigung der Kerzen und Blumen. Der Tatort wird zur Gedenkstelle für die Einen, die Anderen wollen die Erinnerung an die Tat beseitigen.
    Sonntag, 26. August 2018. 7.54 Uhr. Schon fünf Stunden nach der Tat meldet „Tag 24“ online und auch per Facebook: »35-jähriger stirbt nach Messerstecherei in der City.“ Die Menschen in und rund um Chemnitz sind schockiert. Wiederum sieben Stunden später finden sich am Tatort vor der Blutlache etwa 100 Chemnitzer als schweigend Trauernde ein. Erschüttert verlassen sie nach etwa einer Stunde den Tatort.
    Gegen 16:00 Uhr kommen immer mehr Chemnitzer in die Innenstadt, um sich ein Bild der Situation zu machen und Näheres zu erfahren. Die Stadtverwaltung bricht das noch laufende Stadtfest ab. Ein anderes Video zeigt, wie gut tausend Chemnitzer in einem spontanen Trauerzug quer durch die City ziehen, zwischendurch von ersten Polizeikräften blockiert, um sich dann rund um die Blutlache zu versammeln. Schweigend. Bürger hatten mittlerweile Kerzen aufgestellt und Blumen auf den Asphalt gelegt. Unter den Trauernden befindet sich auch die „Urheberin“ des 19-Sekunden-Skandal-Videos.
    Die Mordtat Daniel Hillig wird bisher von der Staatsanwaltschaft als »Totschlag« verfolgt.
    Tichys Einblick enthüllt indes die skandalösen Vorgänge rund um das Karl-Marx-Monument. Dort hatte – nach wohl Hunderten von sogenannten »Einzelfällen« der »Migranten-Kriminalität« seit dem Herbst 2015 – der Tod von Daniel Hillig das »Fass endgültig zum Überlaufen gebracht«, lassen sich auch engste Freunde des ermordeten Familienvaters zitieren. Sie erzählen sogar, dass Daniel seine Lebensgefährtin mehrfach davor gewarnt hatte, „abends in Chemnitz allein auf die Straße zu gehen“. Chemnitz wird damit zu einem Ort, an dem die unterschiedlichen Narrative aufeinanderprallen: Einzeltat – wie es Polizei und Politik darzustellen versuchen, um eine weitere Eskalation zu verhindern, oder Folge der ungezügelten Migration?
    Nach den vielen »Einzelfällen« unmittelbar vor den Haustüren von Tausenden »besorgter Bürger« ließen die Messerstiche in den Körper von Daniel Hillig die Menschen nicht nur in Chemnitz zu »Wutbürgern« werden.
    Die rufen auf den Straßen »Wir-sind-das-Volk« und werden von Medien und Politik als »rechtspopulistisch« beschimpft. Gezeigt werden in den Medien nur Fotos und kurze Szenen von (meist betrunkenen) „Hitlergruß“-Zeigern – man sieht bei ihnen auch linksextremistische „RAF“-Tätowierung auf der Handoberfläche.
    Es sind Tausende von „besorgten Bürgern“, die sich teilweise auch mit ihren Familien vor dem „Karl-Marx-Nischel“ versammeln. Sie ziehen friedlich durch die Straßen, beschallt von „Deutschland verrecke“- Rufen aus Antifa-Lautsprechern. Das wiederum sieht und hört man nicht in der Berichterstattung. Es ist grob verfälschend, die Bürgerbewegung „Pro Chemnitz“ als Nazi-nahe zu bezeichnen, wie das die Massenmedien tun. Die Folge: Die Bürger intonieren die Vorwürfe von der „Lügenpresse“.
    »Sexuelle Übergriffe in Chemnitz: Fast jeden Tag ein neuer Fall« lautete eine Schlagzeile der Lokalzeitung Freie Presse – nur wenige Wochen zuvor. Die Erklärung, die die Freie Presse ihren Lesern anbot: Verantwortlich für die nahezu täglichen Sexual-»Einzelfälle« sei das Wetter, also die heiße Sommersonnenhitze, nicht jedoch zumeist Zugewanderte im »bunten« Chemnitz.
    Es war dann jedoch der Chefredakteur der Freien Presse, der nach dem überregionalen »Menschenjagd«-Aufruhr schrieb: »Eine »Hetzjagd«, in dem Sinne, dass Menschen andere Menschen über längere Zeit und Distanz vor sich hertreiben, haben wir aber nicht beobachtet. Wir kennen auch kein Video, das solch eine Szene dokumentiert.«
    Samstag, 10. November 2018, 11.30 Uhr. Ein Restaurant in Chemnitz. Der erste und bisher einzige Journalisten-Kontakt mit der 35-jährigen »Urheberin« des 19-Sekunden-Videos und ihrem 38-jährigen Ehemann. Beide arbeiten als Angestellte in verschiedenen Betrieben. Beide – wie auch andere Zeugen, mit denen wir gesprochen haben – machten für das Interview-Gespräch zur Bedingung, dass sie nur anonymisiert dargestellt werden. Sie fürchten sich vor existenzbedrohenden Racheakten des militanten „Antifa-Zeckenbiss“-Umfelds. Deshalb heißen die beiden hier Kathrin und Thomas B. Wir haben ihre Aussagen zusammengefasst und von beiden autorisieren lassen.
    »Das 19 Sekunden lange Video ist um 16.52 Uhr am Tatsonntag in der letzten Etappe unseres Trauerzugs kurz vor dem Erreichen des Daniel-Tatortes aufgenommen worden«, berichtet Kathrin B. über die Entstehung der kurzen Videosequenz. »Es war sehr eng geworden auf dem Trauerzug, weshalb die Frauen in die Mitte des Zuges genommen wurden. Und es gab auch keine ausländerfeindlichen Rufe. Nichts Rechtsradikales. Aus der Ferne haben wir ‚Wir sind das Volk‘ gehört. Kurz nachdem wir angeblich, wie es später hieß, eine Blockade durchbrochen hatten, die es gar nicht gegeben hatte.«
    Thomas B. fährt fort: »Kathrin hatte zu spät das Handy aus der Tasche gezogen, weshalb die 19 Sekunden tatsächlich nicht authentisch das gesamte Geschehen nahe der Bushaltestelle darstellen. Denn vorausgegangen war der Videoaufzeichnung eine böse Provokation gegenüber uns Trauernden. Durch zwei junge Migranten, die zunächst an der Bushaltestelle gestanden hatten und eigentlich aussahen wie wir.«
    Kathrin B.: »Sie waren aggressiv auf uns zugekommen und hatten uns angepöbelt und wohl auch, aber eben schwer verständlich, ‚Verpisst euch‘ gerufen. So haben wir das in Erinnerung.«
    »Dann kam es zu einem körperlichen Kontakt mit den beiden, wobei einem unserer Freunde der Inhalt eines Bierbechers über seine Kleidung und wohl auch ins Gesicht geschüttet wurde.« Weil Kathrin B. erschrocken »jetzt kracht’s aber« gedacht hatte, sei die Handy-Kamera angeschaltet worden.
    Kathrin B. befürchtete, dass auch Thomas B. in Richtung der aggressiv auftretenden Migranten losstarten würde und rief ihm auf dem Video deutlich vernehmbar zu: »Hase, Du bleibst hier!«
    Kathrin B.: »Es war möglicherweise nicht der einzige Angriff von Migranten auf unseren Trauerzug, denn aus der Ferne war schon Drohgeschrei in wohl arabischer Sprache zu hören. Allerdings: ‚Stinkefinger‘, von denen andere Trauerzugteilnehmer später berichteten, haben wir am Ort des provokativen Geschehens nicht erkennen können. Aber auch keine ‚Hetzjagden‘ oder gar ‚Menschenjagden‘! Wir sind auch bereit, unsere Aussage eidesstattlich zu versichern.«
    Am Abend dann hatte Kathrin B. ihr Kurzvideo in ihrer eigentlich geschlossenen »Bürger«-Gruppe des Social Media-Dienstes Whats-App eingestellt. Noch ungeklärt ist, wie die »Antifa-Zeckenbiss«-Akteure Kathrin B.s 19-Sekunden-Video erhalten haben, um es mit Zeit Online als Pseudo-»Menschenjagd-Video« polit-medial explodieren zu lassen.
    Tichys Einblick wird weiter berichten und die Ergebnisse ausführlich in einem Buch veröffentlichen.

    WAS braucht es eigentlich noch, um dies widerliche Deutschland – zerstörende Monstrum MerKILL endlich zu entsorgen ?

    Rumänien, Causa Ceaucescu 1989

    Möge Geschichte sich wiederholen!

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Denn wer das schlechthin Böse vertritt, verwirkt logischerweise seine Rechte und darf sich nicht wundern, wenn er zum Zielobjekt von Gewalt wird, die sich als die Gegen-Gewalt des Guten legitimiert.“

      Ergänzend:
      Tichy: https://www.tichyseinblick.de/video/kommentar/das-chemnitz-video-hase-spricht/

      Aus einem Kommentar:
      „Die davon laufenden jungen Araber, hatten 5 Sekunden vor dem Video sich mit „Sackfassen, Flaschen werfend drohend und komm doch Gesten“, bei den Teilnehmern der spontanen Aktion versucht ihren Mut zu beweisen. Dass sich die Bürger so etwas nach einem Mord durch Dergleichen Typen nicht mehr gefallen lassen ist auch klar. 10 Meter kurz mal in deren Richtung und schon…

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Merke(l): Der Reichstagsbrand der linksgrünen Merkeldiktatur!

      Eine Lüge wird nicht zur Wahrheit indem sie durch die Medien immer wieder wiederholt wird. Und die wundern sich auch noch dass sie Lügenpresse genannt werden.

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    • pogge schreibt:

      @CONSERVO @ceterum_censeo

      Die Menschen PROTESTIEREN GEGEM E. Macron’s ANTI-AUTOMOBIL-POLITIK und ANTI-ENERGIE-POLITIK !!!!

      Es sind die Wutbürger Franzosen, die sich nun gegen Macron erheben !

      https://www.nzz.ch/international/wutbuerger-gegen-macron-ld.1437537

      Es sind die Wutbürger Franzosen, die sich nun gegen Macron erheben !

      Der Zorn über hohe Treibstoffpreise hat spontan Franzosen zusammengebracht, die einander nicht kannten!

      Linke Wutbürger und Gute Rechte Wutbürger stehen schon bereit, den Aufruhr für Ihre Zwecke zu instrumentalisieren!

      Der französische Präsident Emmanuel Macron zieht die Wut der Bürger auf sich. (Bild: Charles Platiau / Reuters)

      Jetzt hat auch Frankreich seine Wutbürger. Plötzlich sind sie da, zu Hunderttausenden blockieren die «Gilets jaunes» (gelbe Sicherheitswesten) Strassen im ganzen Land. Sie wehren sich gegen neue Steuern auf Treibstoffen, gegen einen Staat, der nach ihrer Wahrnehmung immer mehr fordert und immer weniger bietet, und ganz persönlich gegen Präsident Macron, der ihnen als «Präsident der Reichen» erscheint. Er hat sich unbeliebt gemacht mit Aussagen, die als überheblich und herablassend gegenüber dem gemeinen Volk empfunden werden, wie etwa diese Ermunterung an einen jungen Arbeitslosen: «Ich geh über die Strasse und ich finde Ihnen eine Arbeit.» Erst am Mittwoch hat Macron in einem Fernsehinterview an Bord des Flugzeugträgers «Charles de Gaulle» eingeräumt, dass es ihm nicht gelungen sei, das französische Volk mit dessen Anführern zu versöhnen. Das hat die Wut der Empörten aber kaum gedämpft. In Paris wurde der Elysée-Palast förmlich belagert.

      Doch die meisten der etwa 2000 Blockaden fand im Land draussen statt, an den Rändern der grossen Agglomerationen, in Kleinstädten und Dörfern, in wirtschaftlich benachteiligten Gegenden, wo man sich von der Politik vernachlässigt und abgehängt fühlt. Hier sind die Leute auf das Auto angewiesen und darum von der Verteuerung der Treibstoffe besonders betroffen. Nach französischen Medienberichten waren an den Strassensperren vor allem Leute anzutreffen, die in bescheidenen Verhältnissen leben und entweder nicht wählen oder der extremen Rechten zuneigen. Doch das sind vorläufige Beobachtungen, eine solide soziologische und politische Einordnung der Protestierenden liegt noch nicht vor.

      In ganz Frankreich, wie hier in der bretonischen Hauptstadt Rennes, demonstrieren Zehntausende Menschen gegen die laufend steigenden staatlichen Abgaben auf Diesel und Benzin. Die Regierung will so die Energiewende finanzieren. Sogar Ausländer protestieren gegen Macron. (Bild: Pascal Rossignol / Reuters)

      Neuartiges Phänomen

      Beim Protest der französischen Wutbürger handelt es sich um ein neuartiges Phänomen. Die Mobilisation – von der Polizei offenkundig unterschätzt – erfolgte weitgehend spontan über Internet und Smartphone, in lokalen Gruppen ohne zentrale Steuerung. Es taten sich Leute zusammen, die einander zuvor überhaupt nicht kannten. Keine Partei, keine Gewerkschaft, kein Verband steht im Hintergrund, es gibt auch keine sichtbare Führung. Möglicherweise war gerade mangelnde Organisation und Erfahrung ein Grund dafür, dass es bei Zwischenfällen an den Barrikaden über hundert Verletzte gab. Die gut 60-jährige Dame, die von einer entnervten Automobilistin überfahren und tödlich verletzt wurde, hatte, so heisst es, noch nie im Leben an einer Demonstration teilgenommen.

      Die weitere Entwicklung ist ziemlich offen. Die Regierung kann klein beigeben und auf die Zusatzsteuern verzichten. Damit würde sie sich Frieden erkaufen, allerdings wäre es ein Zeichen von Schwäche, und ihr finanzieller Spielraum würde stärker beschränkt. Eher ist ein lang andauernder Konflikt zu erwarten. Da müssten sich die «Gilets jaunes» eine Struktur geben, und vermutlich würden sie ihre politische Unschuld verlieren. Systemkritische Parteien links und rechts stehen schon bereit, die Protestbewegung zu kapern und für ihre jeweiligen Zwecke zu instrumentalisieren. Jedoch wird dieses Aufbegehren keineswegs nur von Benachteiligten und Extremisten getragen. Laut einer Umfrage unterstützen es drei Viertel der Franzosen. Die Steuerrevolte ist breit abgestützt.

      https://www.nzz.ch/international/wutbuerger-gegen-macron-ld.1437537

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  2. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  3. ceterum_censeo schreibt:

    Jurist zu UN-Migrationspakt: Gegenüberstellung von „rechtlicher“ und „nur politischer“ Bindung ist irreführend

    „Die Herrschaft des Unrechts“ – unter diesem Titel veröffentlichte der Jurist Prof. Dr. Ulrich Vosgerau ein Buch zur Grenzöffnung durch Kanzlerin Merkel. Jetzt meldet er sich wieder zur Wort mit einer Kritik am UN-Migrationspakt und dessen Darstellung als „bedeutungslos“.

    https://www.epochtimes.de/meinung/jurist-zu-un-migrationspakt-gegenueberstellung-von-rechtlicher-und-nur-politischer-bindung-ist-irrefuehrend-a2710879.html?meistgelesen=1

    Prof. Vosgerau – hier auch im Zusammenhang mit dem UN-Umvolkungspakt / CDU-Proll ‚Harbarth (sh. Dort) bereits zitiert.

    Auch hier befaßt sich Prof. Vosgerau mit “Harbarth‘

    PLUS Video Prof. Vosgerau: https://youtu.be/WD_hwFPxINo

    Hörenswert noch mal zur juristischen Beurteilung des Schandpaktes.

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Und weiter gehts:

      Jetzt meldet sich das Bundesglubschauge, a.k.a. JustizministerDarstellernix,

      pardon, -rix auch noch zu Wort – die durfte ja auch nicht fehlen:

      Justizministerin nennt Kritik am UN-Migrationspakt „Unsinn“
      Epoch Times18. November 2018 Aktualisiert: 18. November 2018 15:42

      „Wenn sich Teile der Union gegen den Pakt stellen, distanzieren sie sich von Kanzlerin und Bundesregierung“, kritisierte Justizministerin Barley (SPD). Das Abkommen „verpflichtet zunächst lediglich zu einem gemeinsamen Blick auf große Herausforderungen“.

      Einschub: Sich von DIESER SCHAND-‚Kanzlerin‘ nebst ihrer BundesGurkenTruppe zu distaniern, scheint mir allemal eine nur zu berechtigte und löbliche Tat! – cc.

      Justizministerin Katarina Barley ist wachsender Kritik am UN-Migrationspakt entgegengetreten. Das Abkommen „verpflichtet zunächst lediglich zu einem gemeinsamen Blick auf große Herausforderungen“, sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

      Wer anderes behauptet, sagt Unsinn.“

      Die ist ja noch blxder als ich bisher dachte – Prof Vosgerau – gerade oben,
      Prof. Merkel und viele andere:

      Von der formellen rechtlichen Unverbindlichkeit, also dem Charakter als Soft Law, darf man sich auf keinen Fall täuschen lassen. Der Zwang kommt durch Hintertüren.
      – auch im Ausland – Schweiz – verbreitet man offenbar ‚Unsinn? – cc.

      Die Basler Zeitung fragte Hans-Ueli Vogt, Ordinarius an der Universität Zürich und Mitglied im Nationalrat, „weshalb wehrt sich die SVP gegen den UNO-Migrationspakt?”
      Hier Auszüge:
      »Der Migrationspakt verherrlicht Migration. Wer den Pakt liest, merkt schnell, dass es einzig darum geht, Migration als etwas Gutes, eine Quelle von Wohlstand, darzustellen, etwas, das allen Menschen nur Nutzen bringt … Mit dem Migrationspakt will man den Staaten und den Menschen die positive Sichtweise verordnen. Die ideologische Basis des Migrationspakts ist die Einführung eines universalen Menschenrechts auf Niederlassungsfreiheit …
      Die Befürworter sagen, der Pakt solle Migration sicherer und geordneter machen – was ist daran verkehrt?
      Der Pakt … stellt die Interessen der Migranten ins Zentrum. Die Staaten müssen dafür sorgen, dass die Leute nicht mehr kritisch über Zuwanderung sprechen … Er ist voll von Forderungen an die Staaten, was sie alles tun müssen, damit die Einwanderer im Staat ihrer Wahl ein gutes Leben führen können … Es gibt eine Massenmigration von Afrika nach Europa und von Lateinamerika in die USA. Migration verursacht in den Herkunftsländern ebenso Probleme wie in den Aufnahmeländern.
      Welche?
      Meist migrieren junge Männer. Sie fehlen in ihren Herkunftsstaaten für den Wiederaufbau oder um politische Veränderungen herbeizuführen. In den aufnehmenden Ländern führt es zu Problemen, wenn Menschen aus anderen Kulturen, mit anderen Werten und Überzeugungen einwandern. Aus Staaten, die nie so etwas wie eine Aufklärung durchgemacht haben und in denen Menschenrechte nicht gelebt werden. Migration aus solchen Kulturen erachte ich als grösste Gefahr für die Freiheiten und die Menschenrechte in der Schweiz.“

      Fazit: Barleier sollte schellstens aufhören, so dumm rumzuleiern!

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  4. Semenckare schreibt:

    Macron… Tsss!
    *************************

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  5. Semenckare schreibt:

    …!!

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  6. Semenckare schreibt:

    Ein Video nach dem anderen, Frankreich begeert auf…
    Deutschland pennt und so manche bzw. mancher Bundestäne vergöttert Merkel..!

    Clement Lanot Twitter:

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  7. Pingback: Macrons einsame Rede zu 100 Jahre Ende des Ersten Weltkriegs. Deutsche Medien verzerren Inhalt. | Bayern ist FREI

  8. Karl Schippendraht schreibt:

    …….Es ist schon eine ziemliche Chuzpe zu glauben, man könne dem treudoofen deutschen Michel alles weismachen, ……..

    Wie die letzten Wahlergebnisse der Grünen beweisen , kann man das !!! Allerdings mit deutlichen regionalen Unterschieden .

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  9. calljonas schreibt:

    Es wäre schön, wenn unsere Medien „machen“ würden. Das könnte auf intelligentes Leben vor den Bildschirmen hindeuten.
    Leider ist der DPA Redaktionsverbund dazu nicht mehr in der Lage.
    Oder anders gesagt, wenn du etwas mit Dummheit erklären kannst, vermute keine Absicht. Die Kinder der 68er eben.

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  10. oldman_2 schreibt:

    Superartikel über Zeitgeschehen, schrankenlose Manipulation nicht nur seitens der Politiker sondern mehr noch deren beflissensten Helfer aus dem „Informationssektor“ – einfach deprimierend, diese Zustände. „Die Welt“ – war das mal eine Nachrichtenquelle ? Jetzt nur noch dpa – Abschreiber (COPY – PASTE) . Zum k ……….

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Ja, oldman 2, so funktioniert das.

      Dafür ist das „Dummen-Propaganda- Agitations“- Gesocks da.

      Was die Linksversifften vorgeben, wir massenhaft abgechrieben.

      Dem ‚k …‘ schließe ich mich an.

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  11. Mighty schreibt:

    Die Franzmänner haben noch den Mumm in den Knochen und lassen sich nicht alles gefallen.
    Eine gerechtere Verteilung wäre sicherlich sinnvoll, aber da sollen einmal erst die wirklich Reichen beginnen. Bis auf absolut wenige Ausnahmen werden diese keinen einzigen Cent herausrücken. Es ist eine Schande, dass hier Menschen dahinvegitieren, während die Creme della Creme sich’s gut gehen lässt. Und dann kommt noch die Murksel und läßt uns mit Flüchtingen jedweder Coleur bereichern. Ergänzend kommt noch das „Polizei-Gewaltmonopol-Gesetz“ hinzu, damit sich je keiner mehr erdreisten wird, aufzubegehren. Ich nenne dies schlichtweg eine Demokratiediktatur schlimmsten Ausmaßes.

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  12. Jason schreibt:

    In der bunten christ-faschistischen Deutschland AG gäbe es nur halb so viele Demonstranten…oder nein , viel besser, die andere Hälfte wär in einer gegen-demo mitgelaufen…gegen rääächts und für höhere Treibstoffpreise und für mehr Morde an einheimischen…tja , Spaltung ist ein beliebtes und effizientes Werkzeug….

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