Hundewelpen bei der Mutter – Kleinkinder in die Kita

(www.conservo.wordpress.com)

Von Klaus Hildebrandt *)

Wussten Sie, daß in Deutschland der Tierschutz besser ist als der Kinderschutz?

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Klaus Hildebrandt schreibt an die „Frauen- und Familien“-Ministerin:

Liebe Frau Frauenministerin Franziska Giffey,

hier (s.u.) hat sich jemand die Mühe gemacht, die weitreichenden Folgen der staatlichen Frauen- und Familienpolitik, deren Geschicke Sie ja erst seit kurzem leiten, zu durchleuchten. Der Autor ist mir nicht bekannt, aber das ist auch nicht wichtig, denn an seiner Authentizität und fundierten Kenntnis der Materie ist nicht zu zweifeln. Der heutige Zwang durch die staatlich geschaffene finanzielle  Abhängigkeit von Frauen von Erwerbstätigkeit, um ihre Kinder schon im frühen Alter ab 0 Jahren einer Kita zuzuführen, ist in meinen Augen kriminell und sollte verboten werden, da eine liebevolle und stabilisierende Erziehung von Kleinkindern im heimischen Nest zweifelsohne besser ist. Würde man das so verschwendete viele Geld (ein Kita-Platz kostet zwischen1000-1200 Euro pro Ki./Mo.) unmittelbar den Eltern zukommen lassen, so wären viele Probleme (z.B. Drogen und spätere Steinewerfer) von ganz alleine gelöst bzw. sie würden erst gar nicht auftreten.

Es ist die ideologisch forciere Frauenpolitik, die den Familien nichts gönnt und sich zuerst um sich selbst und die morgendliche Schminke kümmert, und heute Teil einer nicht nur teuren, auch fragilen deutschen Sozialindustrie geworden ist. Mit der Einführung der Genderideologie vor rd. 20 Jahren, begann auch der Niedergang unseres Landes und Werte, worauf unser Land seinen innerer Frieden und Wohlstand aufbaute. Sie, Frau Giffey, auch wenn Sie ein hohes Regierungsamt inne haben, können nichts für diese Schieflage, doch liegt es nun auch in Ihren Händen dagegen zu steuern. Langfristig kann man vorhandene Missstände nicht ausblenden. Sehen Sie sich die Wahlprognosen für Ihre Partei, die SPD an und es wird schnell klar, dass ein grundsätzlicher Wandel ansteht. Im Unterschied vor nur wenigen Jahren, beginnen Bürger heute zunehmend – und das trotz DSGVo und staatlicher Zensur, Probleme offen anzusprechen, was ich nur begrüßen kann.

Im Übrigen bin ich für eine Reorganisation der Regierungspparates, allen voran aber die Aufspaltung der Zuständigkeiten Ihres eigenen Ministeriums und die Schaffung eines eigenständigen Familienminsteriums, wie es einst der Fall war.

Die Interessen von Frauen/Feministinnen auf  der einen und Familie auf der anderen beißen sich derartig, dass dem dringend durch geeignete organisatorische Maßnahmen Rechnung getragen werden muss. Auch das Thema Abtreibung muss wieder stärker in den Fokus und das Unterbewusstsein der Gesellschaft gebracht werden, denn der Glaube, man könne über das Leben noch so kleiner Menschen frei und wie mit persönlichem Eigentum verkehren, ist ein arger Trugschluss, der sich rächt, sowohl im Großen als auch im Kleinen. Jeder Mensch hat ein Recht auf körperliche Unversehrtheit und Würde, wie es das Grundgesetz vorsieht, jedenfalls so lange der Artikel 1 heute noch Bestand hat. Ihre Partei, die SPD, hat sich in eine selbstsüchtige und selbstherrliche Entität entwickelt, was sie nun den Status einer bürgerlichen Partei kostete. Die Zeiten des Auskostens von Willkür und Freiheiten, – auch sexueller Freiheiten -, ist passé und nun geht’s wieder in die andere Richtung, V E R A N T W O R T U N G https://www.youtube.com/watch?v=Ebvbv5y4UWg . Nach meinen eigenen, ganz persönlichen Beobachtungen ist die AfD heute die einzige Partei, die sich wieder für die traditionelle Familie einsetzt, warum ich sie auch wähle. Verstehen Sie überhaupt, was ich Ihnen sagen möchte?

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!

Klaus Hildebrandt (Rheinland-Pfalz)

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*) Klaus Hildebrandt ist engagierter Katholik und seit vielen Jahren Autor bei conservo

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(Gesendet: Mittwoch, 15. November 2017 um 12:05 Uhr)

Wussten Sie, dass es Hundezüchtern aufgrund der nachgewiesenen negativen Auswirkungen gesetzlich verboten ist, Welpen vorzeitig vom Muttertier zu trennen und zu verkaufen?

Trotz dieser Erkenntnis hat aber seit 2013 jedes Kind in Deutschland einen „Rechtsanspruch“ auf einen Krippenplatz!
Der Schwerpunkt Familienpolitik
lässt zahlreiche Kinder- und Jugendärzte bzw. Kinder- und Jugendpsychologen zu Wort kommen, um aufzuzeigen, welch gravierende Folgen die Trennung des Kindes von der Mutter für die kindliche Psyche haben kann.

Erst Bindung – dann Bildung!

Staatlicher Freipass auf chronischen Stress

In den ersten drei Lebensjahren hat chronischer Stress gravierende negative Auswirkungen auf die Entwicklung des Gehirns, da während dieser Zeit gewissermaßen der Autopilot heranreift, der für Aufmerksamkeit, Konzentration, Gefühlssteuerung und Sinnesreizfilterung sorgt. Wird diese automatische Selbstregulation beschädigt, stellen sich das Verhalten und die Wahrnehmung nicht mehr automatisch ein. Der Pilot sitzt gewissermaßen die ganze Zeit selbst am Steuer, und das ist anstrengend, macht reizbarer und ablenkbarer. Dieser Zustand verursacht ernsthafte Probleme in Familie und Schule. Es bestehen nicht nur Aufmerksamkeitsdefizite und Hyperaktivitätsstörung AD(H)S, sondern auch Störungen des Sozialverhaltens mit der Gefahr von gesteigerter Aggression und Ausgrenzung. Die Ärztin und AD(H)S-Coachin Dr. med. Dorothea Böhm wies darauf hin, dass chronischer Stress im Kleinkindalter unter drei Situationen auftritt: bei Misshandlung, Vernachlässigung und Krippenbetreuung. Somit kommt der seit 2013 in Deutschland bestehende sog. Rechtsanspruch jedes Kindes auf einen Krippenplatz, einem staatlichen Freipass auf chronischen Stress gleich – mit verheerenden Folgen für die Kinder und die gesamte Gesellschaft.

Nicht nur die Klassiker der Pädagogik, wie Kant und Fröbel, sondern auch alle vorangegangen großen Kulturen wussten, dass die verlässliche Bindung zu Mama und Papa in den ersten Lebensjahren die elementarste Voraussetzung für die Bildungsbereitschaft der Kinder ist. In unserer heutigen Zeit hören Eltern allerdings beständig über Medien und politische Nachrichten, wie wichtig „frühkindliche Bildung“ sei, die die Allerkleinsten schon geistig, musisch, sprachlich, kreativ und moralisch fördern soll.

„Das ist unwissenschaftlich und auf allen Ebenen falsch“, sagte u.a. der bekannte Kinder- und Jugendpsychologe Wolfgang Bergmann: „Nur wenn sich Kinder verlässlich geborgen fühlen und wissen: «Mama und Papa sind da, mir kann nichts passieren», erst da fängt das Kind an, sich zu interessieren, lässt sich faszinieren, wird bereit für Bildung“.

Wer deshalb Bildung propagiert, ohne die Familie als den Ort der Liebe, Zuneigung und der Verlässlichkeit zu schützen und zu fördern, stellt bewusst falsche Schilder auf und täuscht somit die Bevölkerung. Neueste Umfrage von „ch-x“ Männliche als auch weibliche Jugendliche bevorzugen für ihre Zukunft die traditionelle Familienform, wo der Vater arbeitet, die Mutter zu Hause für die Kinder sorgt und allenfalls noch ein paar Stunden zusätzlich arbeitet.

Es gibt ein Gesetz, das Hundezüchtern per Strafe verbietet, Welpen vorzeitig vom Muttertier zu trennen und zu verkaufen, da es bekannt ist, dass solche Tiere zu neurotischen Beißern werden.“ Maria Steuer, dt. Kinderärztin und Familientherapeutin

Verwirrung durch Geschlechter- und Familienvielfalt

In immer mehr Bundesländern werden Kindergartenkinder mittlerweile mit Büchern und Spielmaterialien über verschiedene Familienmodelle und Geschlechtervielfalt (LSBTTIQ*) konfrontiert. Schon Dreijährige hören aus Bilderbüchern, dass es egal sei, wie sich ihre Familie zusammensetzt. Die deutsche Ärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Dr. med. Christl Ruth Vonholdt, sieht darin eine große Gefahr. „Wenn sich das Fühlen und Denken der Kinder nicht mehr an der natürlichen Familie mit Vater, Mutter und Kind orientieren kann, wird das Ergebnis tiefe Verwirrung und in vielen Fällen ein beschädigtes Leben sein“, so die Ärztin für Kinder- und Jugendmedizin. „Gerade die Kinder, die heute ohne Mutter oder ohne Vater aufwachsen müssen, brauchen in Kinderbüchern Familiengeschichten mit Mutter, Vater und Kind. Solche Bücher helfen den Kindern zu ihrer inneren Wahrheit (natürlicher Instinkt) zu stehen, dass sie sich nach Mutter und Vater sehnen. Nur dadurch werden sie ermutigt, später einmal selbst Mutter oder Vater zu werden.“

*Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle, Intergeschlechtliche, Queer

„Sexualpädagogik der Vielfalt ist ein öffentlich finanziertes Umerziehungsprogramm, das alles abbaut, was wir bisher unter Geschlecht, Sexualität und Familie verstanden haben.“ Dr. med. Mag. phil. Christian Spaemann, dt. Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin

Frühsexualisierung als „Muster der Pädophilen“

In den Bildungsplänen der westlichen Länder wird ohne öffentliche Debatte mit Hochdruck die Frühsexualisierung der Kinder vorangetrieben. Begründet wird dies damit, dass frühe sexuelle Aufklärung das kindliche Selbstvertrauen fördere und damit wesentlich dazu beitrage, sexuellem Missbrauch vorzubeugen. Das sieht der Facharzt für Psychiatrie, Neurologie und psychotherapeutische Medizin Dr. med. Dr. scient. Raphael Bonelli anders. In seinen Augen enthält die Frühsexualisierung der Kinder das «Muster der Pädophilen» schlechthin. Aus seiner Therapie von Missbrauchsopfern und Tätern berichtet er, dass sexuelle Übergriffe gegen Minderjährige schließlich stets damit beginnen, «dass der Täter beim betroffenen Kind zuerst dessen Aufklärung fördert und in ihm ein außergewöhnliches, nicht altersentsprechendes Interesse an Sexualität weckt». Wer trotz solch warnender Stimmen die Frühsexualisierung weiter vorantreibt, macht sich des Verdachts schuldig, Interessen der Pädophilen verfolgen.

Wessen Interessen dient frühkindliche Sexualaufklärung?

In diversen Bildungsplänen hat die Sexualpädagogik für Kinder bereits Einzug gehalten, „obwohl die Sexualwissenschaft so gut wie nichts über kindliche Sexualität weiß“, meint der Sexualwissenschaftler Prof. Dr. J. Pastötter. „Da wird mit Begriffen und Studien gearbeitet, die keiner wissenschaftlichen Überprüfung standhalten. Die Faktenlage zeigt außerdem, dass Sexualität kein Grundbedürfnis der Kinder ist.“ Trotzdem wird die sog. frühkindliche, sexuelle Bildung von Sexualpädagogen und diversen Politikern weiter als ein Kinderrecht verteidigt und rigoros vorangetrieben. „Ich bin immer wieder erstaunt, dass da noch nie irgendwie die Verbindung gezogen worden ist, dass wenn ich Kinder auffordere, „ihre Sexualität“ zu entdecken, dass ich sie damit auffordere, den Erwachsenen zu Willen zu sein.“

Die grüne Moral-Partei und der Pädophilie-Skandal“

Die Verbindung der Grünen mit pädophilem Gedankengut bzw. Päderasten* wurde über Jahre hinweg von der Partei z.T. unterstützt, noch häufiger geduldet und bis heute völlig unzureichend aufgearbeitet. Viele Unterstützer befinden sich noch in hohen Positionen.

  • Volker Beck: Bundestagsabgeordneter, religionspolitischer und migrationspolitischer Sprecher; warb 1988 für „Entkriminalisierung“ und die „Herabsetzung des Schutzalters für sexuelle Handlungen mit Minderjährigen auf 12 Jahre“.
  • Jürgen Trittin: Bundestagsabgeordneter; im Kommunalwahlprogramm der Göttinger Alternativen Grünen unterstützte er 1981 die Forderung nach „Streichung sämtlicher Paragraphen, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der freien Entfaltung ihrer Sexualität beschränken“.
  • Claudia Roth: Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages sowie Mitglied des Vorstandes der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft; bis 1990 Mitglied des FDP-Jugendverbandes «Jungdemokraten», der 1980 forderte, dass §173 bis §176, die Inzest sowie Sexualität mit Schutzbefohlenen (Kindern) betreffen, zu streichen wären.
  • Daniel Cohn-Bendit: Mitglied des europäischen Parlaments; arbeitete in einem Kindergarten und schrieb 1975 in seinem Buch: „Mein ständiger Flirt mit den Kindern nahm bald erotische Züge an. Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf Jahren schon gelernt hatten, mich anzumachen.“

*Päderasten: Männer, die mit Jungen geschlechtlich verkehren

Sexualpädagogen sagen:

Kinder sind ab Geburt sexuelle Wesen mit sexuellen Rechten ● fördern Akzeptanz von sex. Vielfalt, d.h. verschiedenster sexueller Lebensweisen ● werden vom Bundesministerium für Familie finanziert und gefördert Träger: pro familia, BZgA – Bundeszentrale für gesundheitliche Auklärung, Institut für Sexualpädagogik – isp

Sexualwissenschaftler befürworten

eine geschlechtssensible Sexualaufklärung ab Pubertät ● sagen, eine Kindersexualität gibt es nicht ● sind der Meinung, sex. Vielfalt schafft ein Problem der grenzenlosen Sexualität ● arbeiten ehrenamtlich, ohne Unterstützung vom Staat Träger: DGSS (Deutsche Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung)

„Ehe für alle“ – Türöffner für Pädophilie?

Die gesetzliche Aushebelung des traditionellen Ehebegriffs zwischen Mann und Frau zugunsten einer „Ehe für alle“ hat das uneingeschränkte Adoptionsrecht für homosexuelle Paare zur Folge. Fachkundige Stimmen belegen, welch verheerende Konsequenzen dies für Kinder und Gesellschaft haben kann. Der international tätige Evolutionsbiologe und Physiologe, Prof. Dr. Ulrich Kutschera, sieht staatlich geförderte Pädophilie und schwersten Kindesmissbrauch kommen, weil die genetisch verankerte Inzucht-Hemmung, das sog. Instinktive Tabu, bei homosexuellen Paaren fehlt. Auch der Facharzt für Psychiatrie, Michael Schröter-Kunhardt, wies 2009 im Deutschen Ärzteblatt auf eine Analyse von 19 Einzelstudien hin, die zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit, ein Kind sexuell zu missbrauchen, bei homosexuell Lebenden zwölfmal höher ist, als bei Heterosexuellen. Warum hat ausgerechnet die Partei der Grünen jenes Gesetz mit Unnachgiebigkeit und Unbeirrbarkeit vorangetrieben? Will sie Pädophilie und Inzest durch die Hintertür der „Ehe für alle“ wieder hoffähig machen?

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Beim Schreiben seines Manuskriptes „Die grüne Moral-Partei und der Pädophilie-Skandal“ musste der Autor Peter Helmes mehrfach die Arbeit unterbrechen, weil er Tränen in den Augen hatte, nicht mehr weiter arbeiten konnte und wollte. „Sollte ich wirklich all diesen Dreck nach außen kehren?“, fragte er sich. Seine Antwort darf auch allen Lesern und Verteilern Ermutigung sein, weiter dran zu bleiben. P. Helmes:

„Nur das Herstellen von Öffentlichkeit kann dazu beitragen, politisch und moralisch verkommene Ideen und Gestalten zu demaskieren …“

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*) Klaus Hildebrandt ist engagierter Katholik und seit vielen Jahren Autor bei conservo
www.conservo.wordpress.com   21.11.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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42 Antworten zu Hundewelpen bei der Mutter – Kleinkinder in die Kita

  1. oldman_2 schreibt:

    „Nur das Herstellen von Öffentlichkeit kann dazu beitragen, politisch und moralisch verkommene Ideen und Gestalten zu demaskieren …“ Danke, Herr Hildebrandt, und Danke, Herr Helmes. Wie sich aktuell zeigt ist dies absolut vorrangig – siehe Migrationspakt (e) !

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    • Klaus Hildebrandt schreibt:

      Ja, Sie haben’s durchschaut. Der Mund ist nicht nur zum Essen da. Wir müssen Probleme wieder offen ansprechen, sonst bringt das alles nichts. Wer den Zusammenhang zu diesem unsäglichen „Migrationspakt“ nicht erkennt, ist es selbst schuld.
      Klaus Hildebrandt

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  2. Matthias Rahrbach schreibt:

    Krippenkinder weisen oft Cortisolprofile wie Top-Manager auf. Das ist kein Wunder, da bei einem jungen Säugetier der Verlust der Mutter in der Natur einem Todesurteil gleichkommt.

    Tierkinder „wissen“ das instinktiv und bekommen Panik, wenn die Mama nicht mehr da ist. Deshalb dürfen Hundewelpen nicht zu früh verkauft werden.

    Beim Menschen ist das nicht anders. Allerdings gilt für Menschen ja nicht das Tierschutzgesetz, sondern nur der Feminismus. Und der sieht vor, dass die Mutter sofort wieder einer Erwerbsarbeit nachgeht. Denn das ist ja schließlich das Wichtigste.

    Damit die Bevölkerung mitspielt, erzieht man diese einfach jahrzehntelang um und verkauft den Leuten die Kinderkrippe dann auch noch als „Bildungschance“.

    Wer wiederpricht, wird auf Facebook gesperrt. Die betroffenen Kinder in den Krippen behalten dann einen Knacks fürs Leben. Auf der Schule werden sie anschließend mit Ritalin ruhiggestellt.

    Mehr zum Thema „Krippenbetreuung“ bei Bedarf in meinem Buch, das überall zensiert wird. (Einfach auf meinen Namen klicken.)

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    • merxdunix schreibt:

      Matthias,
      wobei sich immer die Frage stellt, ob Huhn oder Ei zuerst war. Schließlich gibt es Kindergrippen nicht seit Anbeginn der Menschheit. Sie wurden u. a. deshalb eingeführt, weil viele Mütter mit dem Nachwuchs überfordert sind und im Wesentlichen funktionieren sie als Ammen für Arme, indem sie die Fremdbetreuung der Kinder zentralisieren.
      Man sollte daher den Stresspegel von Grippenkindern nicht mit den von Top-Managern vergleichen, sondern mit Kindern in überforderten Familien. Eventuell ergibt sich da hinsichtlich des Kindswohl ein anderes Bild, wenn auch nicht das Optimum. Noch wird keine Mutter staatlich gezwungen, ihr Kind in die Grippe zu geben, und so lange sie dazu fähig ist, ihr Verhalten an die Bedürfnisse ihres Kindes anzupassen, wird ihr der Staat das Kind auch nicht streitig machen.

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  3. Roswitha Ripke schreibt:

    Tiere haben es hier nicht besser als Kinder. Kein Kind wird in der Kinderkrippe gequält,anders in den vielen Massentieranlagen und nicht nur dort. Solltet ihr so was noch mal schreiben wollen dann fragt doch vorher mal beim Tierschutz nach. t

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    • Klaus Hildebrandt schreibt:

      Warum werden denn (nur) männliche Küken geschreddert?
      Klaus Hildebrandt

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      • Hachikō Akita schreibt:

        wahrscheinlich, weil in gewissen Länder (nur) weibliche Nachkommen ge…..werden?

        in meiner „Welt“ ist alles Leben beseelt….auch wenn mein Hund nur f r e s s e n will 🙂
        Glauben Sie nicht, dass man mit Pflanzen REDEN kann? Garstige oder sanfte Musik das Wachstum beeinflußt?
        Es ist mehr als eine schöne Geste, wenn sich Indianer vor Umlegen/Töten, Abholzen….. eines Baumes entschuldigt haben.
        Meinen mehr als _ _ _ _ _ Kids wollte ich ein beseeltes Nest bereiten (selbstverständlich mit Hund und Katz), was auch gelungen ist. Arrogant? Ich hätte sie nicht „bestellt“, wenn sie in Feinstaubhausen im fünften Stock auf einer Verkehrsinsel mitten im Lärm und mit Arche-Ernährung, früh morgens um halb sieben bei Kälte und Dunkelheit in die Wickelfabrik geschoben werden hätten müssen, um dort nach ein paar Jahren Verweilen auf die gleichgeschalteten Massentöpfchen gesetzt zu werden, um dann endlich die Doktorspiele auf Kommando zu erproben.
        Leider versagt u.a.die Sprachfähigkeit (bei solcher „Förderung“) leider passiert vieles andere psychosomatisch….und nicht nur die mangelhafte Caterer-Ernährung mit Zinkmangel (ADHS, „Schizophrenie“) ist schuld….
        Ich weiß wie dünn das Eis in diesem Land ist! W i r haben noch GLÜCK gehabt! Aber davon sind unsere nun erwachsenen Kinder, die es zumindest einmal genauso gut hätten haben sollen, weit entfernt!

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        • merxdunix schreibt:

          Hachikō Akita,
          jedoch sind ausschließlich Menschen imstande, zwischen Seele und Instinkt zu unterscheiden. Beides sind nun mal menschliche Wortschöpfungen, weshalb Tiere, trotz ihrer Empfindungen, von beidem nichts wissen. Erst das menschliche Bewusstsein macht den Instinkt zur Seele und wenn Sie Tieren eine Seele zusprechen, dann beruht das auf Ihrem Wissen und Ihrem Werteverständnis um den Instinkt des Tieres.
          Die Seele des Tieres wohnt somit nicht im Tier selbst, sondern im Bewusstsein des Menschen und seiner Fähigkeit zu deren Würdigung. Daher besitzen nur Menschen eine Seele und darunter wiederum nur diejenigen, die ein zum Unterscheiden zwischen Instinkt und Seele befähigtes Bewusstsein besitzen.
          Wenn ein Indianer sich fürs Töten entschuldigt, tut er es, um seine Seele und sein Bewusstsein zu pflegen, damit für ihn und seinen Stamm das Töten nicht zur Gewohnheit verkommt.

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        • Hachikō Akita schreibt:

          naja..merxdualles
          es gibt auch die Verschränkungstheorie. (und die Einbeziehung von Diversem in einen begrenzten kollektiven Persönlichem/Überpersönlichem – eben: DIE SEELE IST EIN FELD)
          „Die heutige Sicht der Erde eines Systems vernetzter Information, als eines denkenen Gesamtorganismus ist nicht neu. Sie wurzelt in den alten Mythen, die den Kosmos als lebendiges Wesen schildern, als riesigen A n t h r o p o s, in dessen Innerem wir alle existieren. Diese alten Vorstellungen korespondieren mit den neuesten naturwissenschaftlichen und psychologischen Erkenntnissen und zeigen Ansätze zur Heilung unseres Planeten.“ sagte Arnold Mindell 1989. Davon sind wir mE leider wieder weiter entfert, denn je.
          (Dennoch „hänge“ ich mich an R. Sheldrake und M. Fox…)

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        • Hachikō Akita schreibt:

          und was die Bäume betrifft, stelle ich mich auf die Seite eines Försters Wohlleben
          auf die Methode Rückepferde denn schwere bodenverdichtende Maschinen…

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        • merxdunix schreibt:

          Hachikō Akita,
          aber selbst dieser Anthropos umfasst dem Begriff nach eben nur das Gesamtbewusstsein der Menschheit, so dass er das Verständnis von Seele und Instinkt erst recht auf die Köpfe der Menschen beschränkt, anstatt seine Universalität zu definieren. Es liegt somit dann doch allein in der Art menschlichen Denkens, ob es Seelen gibt oder lediglich Instinkte.
          Eine Heilung bestünde m. E. darin, dass die Existenz der Seele universell gültig wird, weil sie keiner mehr leugnet. Dazu darf man den Menschen das Konzept der Seele aber nicht aufzwingen oder ihren Beweis anstrengen. Es muss im freien Ermessen jedes Einzelnen liegen, ob bzw. wann er die Existenz der Seele akzeptiert und sich ihr widmet, indem er beispielsweise auf seine innere Stimme hört oder eben an sich glaubt.

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        • merxdunix schreibt:

          Hachikō Akita,
          wobei ich dazu hier mal ketzerisch nachfrage, wie sie denn die Pferde zum Bäume rücken bekehren wollen, wo die doch ohne Zwang mit Arbeiten an sich nichts am Hut haben. Wie steht es dann um die Seelen der Pferde?

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        • Hachikō Akita schreibt:

          was würden die Kaltblüter denn sonst mit ihrer KRAFT anfangen? Sie sind halt in jenem Kontext (Feld) an ihre „Aufgabe“ gebunden und wollen arbeiten 🙂 So wie Pflanzen gewisse Funktionen übernehmen.
          Nein Scherz. Ich weiß es nicht. Mein Denken in diesem Kosmos zum Fürchten ist leider sehr beschränkt 🙂

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        • Hachikō Akita schreibt:

          Aber dazu befragen Sie vielleicht doch besser Jane Goodall…?

          ansonsten hier —> „Auch Tiere haben eine Seele, glaubt der Theologe Rainer Hagencord. In Münster hat er das erste Institut….“NZZ
          Da ich persönlich von der Beseelung der Gattung Tier ausgehe, habe ich mir jetzt nicht die Mühe gemacht Fakten aus der (neueren) Verhaltens-und Evolutionsbiologie zu suchen.

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        • merxdunix schreibt:

          Hachikō Akita,
          der Begriff Seele wird ja üblicherweise auch bei Kabeln oder Seilen verwendet, wobei der Teil gemeint ist, der den inneren Zusammenhalt gewährleistet. Ein Organismus wird vom Selbsterhaltungstrieb gestützt, insofern könnte man auch Tieren eine Seele zusprechen.
          Nur sind Kabel keine Lebewesen, sondern Kreationen menschlichen Erfindergeistes, weshalb Seele ein konstruktiver Begriff ist und im übertragenen Sinne deshalb viel mehr die Besinnung auf den Selbsterhaltungstrieb bezeichnet. Solange der Selbsterhaltungstrieb ohne Bewusstsein ist, wird üblicherweise der Begriff Instinkt verwendet, was bei Tieren ständig der Fall, aber auch bei Menschen durchaus nicht unüblich ist.
          Die Fähigkeit zum Erkennen und Steuern der eigenen Triebe entscheidet demnach, wann von Seele die Rede sein kann, was bei Tieren wohl kaum zu erwarten ist. Demgemäß wird auch Menschen die Seele nicht angeboren, sondern im Zuge der Entwicklung des Selbstbewusstseins erst erlernt, insofern die Voraussetzungen dazu gegeben sind.

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        • Hachikō Akita schreibt:

          es gibt aber wohl „Pähomene“, die „nicht sein“ dürften, in der Hinsicht, dass „Materie“ nicht im üblich bekannten Rahmen AGIERT, (nämlich“tot“ ist), sprich die kleinsten Bauteile. Und dass diese dann „geistig“ „kongruent“ im „Feld“ „mitarbeiten“. (Ich mußte alles einzeln in Anführungszeichen setzen). z.B. „Gespenster“…oder dass Maschinen „einfach so“ kaputt gehen in persönlichen Krisenzeiten….Wo würden Sie das zuordnen?
          Walter von Lucadou studierte Physik und Psychologie wie auch Arnold Mindell (abgesehen von den großen Quantenphysikern)

          Mir ist es egal, wie dat Ding heißt oder was es ist, wenn eine Gepardenmutter ein Fremdes, einen Menschen, aufnimmt. Aber jener Schöpfungskrone (in Horden und auf Trophäenjagd) würde ich schon mal pauschal und in Sippenhaft die „Seele“ absprechen.
          —>“Maleika“. Matto Barfuss. Tierfilmer

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        • Hachikō Akita schreibt:

          und höher ausgebildete Tierwesen (nicht der Einzeller :-() können z.B. durchaus bewußt Verantwortung übernehmen

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        • Klaus Hildebrandt schreibt:

          Ja, dass Tiere auch „Verantwortung“ übernehmen können, ist sicherlich richtig. Das war ja auch die „clevere“ Argumentation bei der Einführung der „Ehe für Alle“ und könnte in nicht allzu langer Zeit durchaus auch sexuelle Beziehungen mit Tieren legalisieren.
          Klaus Hildebrandt

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        • Hachikō Akita schreibt:

          Nachtrag. Stichworte/“verschlagwortet“ : Morphisches Gesetz. Newton, Einstein, Bohm…C.H Waddington, Mystiker wie Eckhart, HvBingen, TvAquin…Rumi… Gesetz der Ewigkeit. Gesetz der Evolution, Kosmologie.. Quantenmateriefeld, „Attraktor innerhalb der Seele“
          Auch wenn in den letzten Jahren vieles (Begrife) hinzu gekommen ist, Wesentliches hat sich nicht geändert. Der Geist.

          „Unsere Seelen sind in der kartesianischen Ära geschrumpft“ und „Wie erwecken wir die Seele“? M.Fox
          Die Seele ist nicht im Körper, sondern der Körper ist in der Seele. Oder: Wir haben erst eine Seele, wenn wir ein Feld werden, durch das Mitleid bewirkt wird….(nach Eckhart)
          Was offensichtlich ist: Tiere können Mitleid haben (mitleiden) , trauern….(siehe Elefantenforschung, Affen…sogar Gänse)

          Wäre vielleicht mal dem nach zu gehen, inwieweit Neodarwinisten regieren.

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        • Hachikō Akita schreibt:

          Klaus Hildebrandt
          was Sie einbringen paßt aber überhaupt nicht an die Argumentationslinie, auf welche ich mich beziehe. Das sind aber auch nicht jene, für die die Seele ein viereckiger Kasten ist.

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        • Person Schwein schreibt:

          nun doch
          Suchbegriffe: neueste Forschung Seele Tier

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        • merxdunix schreibt:

          Hachikō Akita,
          Phänomene zeigen üblicherweise an, dass die Hypothese falsch ist. Maschinen gehen nicht einfach so kaputt. Nur verliert man in Krisenzeiten schon mal den Überblick, was dann mitunter auch zu Erklärungsnot führt.
          Trophäenjäger sind den s. g. kranken Seelen zuzuordnen. Einerseits handeln sie bewusst, andererseits ist ihr Selbsterhaltungstrieb durch Minderwertigkeitskomplexe und zu deren Kompensation ausgeprägten Ehrgeiz bzw. Geltungsdrang derart missgebildet oder umprogrammiert, dass für sie der Untergang schon darin besteht, sich nicht fortwährend behaupten zu können, was allerdings für Narzissten schlechthin gilt.
          Dass Tiere zu artfremder Adoption fähig sind, lässt sich durchaus mit Instinkt erklären. So wie unbescholtene Kinder hin und wieder mit Tieren knuddeln, vor denen mancher Erwachsene weglaufen würde, sind auch Tiere zu abartigen Freundschaften und Zutraulichkeiten imstande. Wenn von der einenden Seele die Rede ist, meint man daher meist den weitestgehend einheitlichen Urinstinkt, der wiederum aus der allen Lebewesen innewohnenden Neugier und Anpassungsfähig besteht.
          Mitleid ist mehr kultivierter Instinkt als Seelenheil, denn es ist selten rational und schon vom Begriff her auch nicht individuell. Es führt deshalb eher zum gemeinschaftlichen Untergang, als dass es das Überleben des Individuums fördert. Durch organisiertes Mitleid kann man sich leicht ganzer Völkerstämme entledigen, was auch regelmäßig praktiziert wird. Dagegen lässt sich Seele, wie schon beschrieben, als die bewusste Konzentration auf den eigenen Organismus deuten, was durch Wechselwirkungen wiederum Spezialisierung, gesellschaftliche Strukturen und somit gemeinschaftliches Überleben ermöglicht.

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      • Hachikō Akita schreibt:

        Korrektur:
        die Einbeziehung in einem begrenzten kollektiven Persönlichen….

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    • E. Betz schreibt:

      Sehr geehrte Frau Ripke, haben Sie Kinder?

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    • conservo schreibt:

      Verehrte Frau Ripke, mich wundert sehr, daß Sie hier auf conservo schreiben.

      Ich bin Christ und Menschenfreund. Ein Tier – mag es noch so lieb sein – ist kein Kind-Ersatz. (Da ich Christ bin, mache ich durchaus einen Unterschied zw. Mensch und Tier.)
      Und ehe Sie jetzt aufschreien: Ich lebe nicht nur selbst – von Geburt an – mit Hunden und Katzen, sondern ich halte sie auch heute noch. Mehr noch: Ich bin Ehrenvorsitzender unseres Tierschutzvereins. (Mir braucht also niemand zu erklären, was für Tiere gut ist.)

      Ich kenne also Hund und Kind (bin Opa) und weiß, was sie brauchen. Für mich unbegreiflich ist die Bemerkung: „Kein Kind wird in einer Kinderkrippe gequält…“ Das ist so ignorant, daß ich eigentlich nicht antworten müßte. Deutlicher: Kindergrippen sind nie und nimmer ein Mutterersatz!

      Wissen Sie, was es heißt, kleine Kinder den Eltern wegzunehmen? Wissen Sie, wie seelen – mutterlos – es in einer Kita zugehtt? Haben Sie einmal beobachtet, wie Kinder weinen und sich verzweifelt an die Mutter klammern, wenn sie morgens an die Kita ausgeliefert werden sollen?

      Ich brauch nicht, wie Sie schreiben, „beim Tierschutz nachzufragen“, um vergleichen zu können. Ob Mensch, ob Tier – beide brauchen Ihre Mutter. Aber der Mensch ist das einzige Lebewesen, das eine Seele hat. Und mich betrübt, daß Sie die Tiere in Schutz nehmen, aber für den viel wichtigeren Kinderschutz kein Wort verlieren.

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      • Fin schreibt:

        „Aber der Mensch ist das einzige Lebewesen, das eine Seele hat“
        Ja, so mag ein hardcore Christ reden. Dieses Niveau von Argumentation lese ich hier zum ersten Mal. Die Kreatur leidet conservo, egal wieviele Beine (oder Seelen) sie hat. Sie betreiben diesen Block, sind älter als ich und ich achte und ehre Sie, Aber so tief runter in die unfaire totschlags Argumentationskiste zu greifen… sagen wir, es erschüttert mich heftig.

        „Verehrte Frau Ripke, mich wundert sehr, daß Sie hier auf conservo schreiben.“
        Sind Sie eigentlich Demokrat conservo? Der Gedanke des anderen bringt uns weiter. Wollen Sie lieber alle gleich haben. Das will aktuelle Politik auch, oder? Nur Ihr „gleich“ ist besser, habe ich recht?
        Ja Sie erschüttern mich conservo. Ich bin libertär, für den Fall daß Sie sich auch über den Fin wundern.
        Es geht mir weder um Frau Ripke oder den Text – es geht um Sie.

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        • Hachikō Akita schreibt:

          ein christlich ausgedünntes,ausgemer-geltes Land…:-( jedenfalls für Insekten und die weitere „Kette“, OBENAUF DER MENSCH! (Ein „Made-im-Speck-Land“ für eine gewisse Klientel..z.B. für jene christliche Denke, die JEDEN Tag billiges Fleisch beansprucht…macht euch die Erde untertan)
          bin vor zwei Jahren noch per Bus durch Ostpr. und Nachbarl. gefahren. Man konnte nicht durch die Scheiben sehen, wo nicht nur Maikäfer klebten…
          Intakte Natur? Hier nicht. Und dort überwuchert die junge Birkenvegetation…

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  4. Karl Schippendraht schreibt:

    Die Herkunft und der bisherige Werdegang dieser Genossin erklären eigentlich alles . Es ist bei allen linksdiktatorischen Ideologien die gleiche Machart – Kinder sollen denen nicht zum Erhalt des Volkes beitragen , sondern diese Ideologen haben nur das eine Ziel , nämlich aus Kindern Werkzeuge zu machen ! Werkzeuge , mit denen sie ihre ideologischen Verbrechen realisieren wollen !!! Das Kindeswohl selbst interessiert diese Ideologen ebenso wenig , wie es einst eine Margot Honecker interessiert hat !!!

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  5. E. Betz schreibt:

    Sehr geehrter Herr Helmes,
    ich danke Ihnen für diesen Beitrag.
    Auch mir treibt es beim Lesen ihrese Beitrages die Tränen in die Augen.

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  6. francomacorisano schreibt:

    Lebensrecht für jede Schnecke,
    doch der Mensch bleibt auf der Strecke…!

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  7. traue niemand schreibt:

    (die „weichen“ Themen, wie Tiere und Krippen, die „harten“ wie Migration….:- ( )

    In einem („dümmlich“-üblichen :- ) ) Frauen-Workshop der EKD (in den entsprechenden Hype-Jahren) traute ich mich mal an eine „Aufstellung“ (weder „Qualität“ Satir, Pallottiner, noch Helinger) ran mit der Frage „Wo ist m e i n Stand-Ort“? Mein Spielbein war mir (buchstäblich) weggebrochen (fünf Brüche am Fuß – nur aus dem Stand). Nun, das Fazit war, da wo ich stehe, wäre mein Standort. 🙂
    Ich habe seit einem gewissen Punkt im Leben nicht mehr das Gefühl, irgendwo hin oder dazu zu gehören, und diese Erfahrung übernimmt zunehmend die nächste Generation. (Sind wir deshalb „indigos“? :- ) )
    Frau Dröscher schrieb kürzlich, sie würde zwar nicht die AfD wählen, ABER….
    Das gilt auch für mich. Das gilt in meinem Fall auch für das Zugeständnis, welche Bedeutung ich der christlichen Basis in unserem Land beimesse. (Und welche nicht.) Mir haben Christen derart in die Suppe gespuckt, dass ich sie kollektiv in Sippenhaft nähme….und mich doch ziemlich steif verhielte in Sachen „Vergebung“, würde ich meine „Wut“ noch steigern und nicht l e b e n s l a n g e (das reicht!) Aufarbeitung betreiben. (übrigens ist Wut = gut, nämlich „Grünkraft“!)
    Zu Frauen(Gruppen) der Ära linker Ideologie habe ich meine Urteile. Aber ich bin doch ebenso entsetzt von der sprachlichen Übergriffigkeit mancher „konservativ-rechter“ Männer mit ihren pauschalen Anschuldigungen und Projektionen, die meistens nicht so harmlos ausfallen, die Herren H….. (wie konkret hier: abgesehen davon färbe ich auch allmorgendlich meine Wimpern).
    Die konservativen Frauen habe ich ihrerzeit genauso speziell erlebt: die „Exotin“ war ich (mit einer „anderen Herkunft“, in dem Fall „Nordllicht“ :- ) und damals eher gering anderen Überzeugung, Prägung, nicht „eingeboren“, nicht ansässig am Ort usw.) Und ich sollte mich permanent „nackt ausziehen“., meine „Seele“, mein Gewissen ofenbaren. Bekehrung/Taufe…Einstimmen in den Chor: die ANDEREN sind schlecht und nicht richtig. Wurde kontrolliert, abgeklopft, beäugt und zu Zugeständnissen BIS ZUR VERLEUGNUNG gedrängt! (Wie mir sukzessive bekannt geworden ist, ist es egal, ob es sich um fundamentalistische Evangelische oder Katholische handelt, sowas läuft überall gleich ab. ABER SOWAS KANNTE ICH als babygetauft und konfirmiert, NICHT)
    Deshalb KÖNNEN sie mich nun ALLE mal….
    Ich würde auch nicht die faktisch bekannten tausenden Fälle von sexuellem Missbrauch, wie sie den Kirchen bis 2014 nun öffentlich zurück aufs Tablett seviert werden und damit eine massive Verletzung von menschlichen Seelen offenbaren mit dem Hildebrandt-Hinweis vergleichen wollen. (Unsäglich ist das eine, abstrus das andere)
    Jene HERREN der Schöpfung, die sich frühmorgens vor dem Rasierspiegel immer noch die (vergoldete Aktien-?) Krone aufziehen, möchte ich als langgediente Haus-Frau gerne damit konfrontieren, dass ich nun (nach sechs Geburten, langen Stillzeiten und streckenweise schlechter Ernährung :- ) – „Selbst-Verantwortung“…und der liebe Gott hütet und führt nicht, „der Mensch denkt, Gott lenkt“? ) doch dann wohl mit der Bisphonat-Therapie beginne, nachdem die Monster-Brücken endlich (schon ü10 Jahre überfällig) erneuert werden. (1997 hat sowas noch 1400DM Zuzahlung gekostet…)

    Der (partielle aber einschneidende) Weg als Frau in jenem christlich-konservativen Kontext führte meistens über die (sekundäre) Wiederherstellung der Funktionalität und („unbedeutenden“) Arbeitskraft, während viele Männer doch ihren PRIMÄREN Bedürfnissen nachgingen und sogar die potente VIP-Arbeitskraft noch nach der 65-er Verrentung munter ausschöpfen. Die Plattform ist wichtig. Von da aus zielen die Phallius-Raketen sicher auf ihren wohleingeschossenen Umlaufbahnen.
    (Versuche seit Jahren über unsere Arbeitsämter selber einen Job zu finden… -nein, „gelangweilt“ bin ich nicht – Haha. Aber VERARSCHEN kann ich mich inzwischen bestens selber! „Schauen sie auf unsere Internet-Seiten…“ Da macht keine befristete Behörden-Superschlaue die Finger mehr krumm)

    Das Elend der Welt ist mE mittlerweile auf ein unglaublich extrem belastendes und abfärbendes Maß angewachsen, dass es mich schon wunder nimmt, mit welcher vehementer Nano-Schicht das mancherorts abgewendet werden soll!
    Und wenn Herr Hildebrandt in der AfD eine Lobby für die Familie sieht, dann sehe ich das (wie bei allen anderen) ebenfalls nicht.
    In vielen Punkten gehe ich zwar d’acoord….In der Frage Abtreibung z.B. aber nicht 100%, wie gewisse Hardliner, die Frauen zwingen, nach Vergewaltigung auszutragen!
    So ist auch auffällig, dass nach Einstimmen in den Chor des Schönredens von „ach wie süß und niedlich sind doch die Kleinen mit Down-Syndrom“ eine kontinuierliche Begleitung und Förderung fehlt. Je älter die Probanden werden, je dünner wird die „Zu-Wendung“! Ich bin Praktikerin. Und habe so meinen Durchblick. Was Erwachsene (mit dem „G“-Stempel, DS und andere) brauchen, ist nicht die selbsterschaffene Institution für pseudosoziale Arbeitsplätze von Theoretikern und Erbsenzählern mit hochtrabenden Namen und Versprechungen, die irgendwo alle im Nirwana der „Inklusion“ versaufen, sondern KONKRETE Umsetzung von Hiflen! Von MITVERANTWORTUNG!
    DENN BEI DEN BETROFENEN KOMMT NICHT GARANTIERT ETWAS AN….(und eltern können daran zugrunde gehen!)

    Früher hieß es, wir ziehen weiter..um einen fruchtbaren Platz zu finden. 🙂

    PS, @ Herrn merxdunix
    ca Amme….
    da machen Sie sich mal „schlau“ 🙂
    h ttps://www.mamiweb.de/familie/die-amme,-ein-berufsstand-in-der-geschichte/1
    —-
    meine Großeltern einerseits waren noch sehr „ur“ , hießen Amma und Appa …was ich nie aussprechen mochte…
    —-
    wann gilt die Regel, sich eine gleiche Gesinnung anzuschaffen? Das klappt ja schon in den meisten Ehen nicht….
    h ttp://www.3sat.de/page/?source=/ard/197655/index.html

    Tschüssi

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    • traue niemand schreibt:

      Wort mit Sch….viele Tippsenfehler….(auch noch an wichtigsten Stellen!)

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    • merxdunix schreibt:

      Eva?,
      mir ist schon klar, was eine Amme ist, und mein Kommentar oben soll diesen Berufsstand auch nicht herabwürdigen. Mir ging es eher darum, einen Zusammenhang zwischen Ammen und Kindergrippen herzustellen, um letzterer Sinngehalt zu verdeutlichen. Ammendienste beschränken sich ja schließlich nicht aufs Stillen fremder Kinder. Sie umfassen auch erzieherische und behütende Aufgaben, was sich früher aber nur Betuchte leisten konnten.
      Man sollte den Nutzen von Kindergrippen gerade im Rahmen einer Kritik deshalb schon mal aufzeigen, denn nach wie vor ist niemand gezwungen, sein Kind in die Grippe zu bringen, insofern er sich nicht selbst irgendwelche Zwänge auferlegt hat.

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      • Klaus Hildebrandt schreibt:

        Ja, das ist ganz sicher richtig, dass niemand – gezwungen – wird, aber die BuReg verfolgt seit Jahren ein übersteigertes Gender-Konzept zur Förderung von Frauenberufstätigkeit, was inzwischen dazu führte, dass Frauen heute meist von der bezahlten Arbeit abhängig sind, jedenfalls dann und solange ihr Partner nicht in der Lage ist, Frau und Familie während der Zeit der – häuslichen Kinderbetreuung – über Wasser zu halten. Würde man das viele Geld für die Kitas den Familien zur Verfügung stellen, wäre das Problem gelöst, aber das will diese Regierung eben nicht. Darum hatte die SPD ja beim Bundesverfassungsgericht auch gegen die Zahlung eines Betreuungsgeldes geklagt.
        Klaus Hildebrandt

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        • merxdunix schreibt:

          Ob das Problem tatsächlich mit Betreuungsgeld gelöst wäre? Ich hab da so meine Zweifel, denn den Willen zur eigenverantwortlichen Elternschaft kann man mit Geld nicht kaufen. In erster Linie würde es wohl Mitnahmementalität vor allem bei Teenagern und Studenten fördern, wobei dann aber vorwiegend die Großeltern des Kindes als Betreuer einzuspringen haben. Bei den gestressten Rentnern heutzutage, ist das wohl auch nicht die Lösung.
          Wer wirklich an seinem Kind interessiert ist, nimmt sich meist trotz Job oder Karriere die Zeit dafür, so dass Grippen und Kitas keine Entlastung, sondern eine Bereicherung für alle Beteiligten sind. Und wer unplanmäßig zu Nachwuchs gekommen ist, dessen Kind ist erfahrungsgemäß nirgendwo besser aufgehoben als in Grippe und Kita.
          Es kann zwar funktionieren, dass die Zwangsverpflichtung zur Betreuung des eigenen Kindes auch zu elterlicher Reife führt, aber wo es nicht klappt, ist meist das Kind der Verlierer, obwohl es an der Situation überhaupt keine Schuld hat.
          Man sollte daher die Perspektive des Kindes über alles andere stellen. Schließlich könnte es trotz oder gerade wegen schlechtem Start ja selbst irgendwann eigenverantwortlich handeln wollen, was ihm mit Weltfremdheit wohl schwerlich gelänge.

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        • Klaus Hildebrandt schreibt:

          Auch da ist etwas dran. Einigen wir uns einfach auf Ihren Satz „Man sollte daher die Perspektive des Kindes über alles andere stellen.“ Das setzt aber voraus, dass sich derjenige, der darüber zu befinden hat, – ehrlich – am Wohle des Kindes orientiert. Die Zustände in Kitas dürften jedem Interessieren bekannt sein.
          Klaus Hildebrandt

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        • merxdunix schreibt:

          Herr Hildebrandt,
          deshalb sollten wir uns nicht nur auf die Perspektive des Kindes einigen, sondern viel mehr darauf, dass diese vor allem in der Entwicklung seiner Fähigkeit zur Eigenverantwortung, also seinem Beurteilungsvermögen und einem entsprechend dimensionierten individuellen Handlungsspielraum liegt, welcher vor allem darin bestehen sollte, sich der Idiotie verweigern zu können.

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  8. Eva Cult schreibt:

    dann lieber verschwurbelt…

    mir bringt es überhaupt nichts, am Thema zu bleiben, die Probleme isoliert zu diskutieren, da ich sie eingebettet sehe in einen größeren Zusammenhang und parallel mit anderen „Details“, sprich Baustellen, Brennpunkten. In der obigen Diskussion steht die zuweilen erwähnte (abgesicherte) Wahlfreiheit überhaupt nicht mehr im Fokus.
    „Zwangsverpflichtung zur elterlichen Betreuung des *eigenen* Kindes“ **1)…“Weltfremdheit“…Du lieber Himmel!
    Das rühmliche Beispiel des Abraham Lincoln, oder war es George Washington? der täglich zehn Kilometer zu Fuß zur Schule laufen mußte oder das chinesische Sprichwort: Laß deine kinder immer ein wenig hungern…“ Ein Indianer kennt halt keinen Schmerz….
    Wozu braucht ein Baby, ein Kleinkind Verwöhnung? Nestwärme?

    Wessen Kind denn sonst? **1) Das des Staates? Immerhin gelingt mit Homeschooling (von mir keineswegs bevorzugt) einer neunköpfigen Mormonenfamilie die Aufnahme des jüngsten Kindes in Harvard…
    Meine Mutter (2 Berufe…) stand in den „modernen“ 50 Jahren schon ein Betriebskindergarten!! zur Wahl. Sie bevorzugte die Heimarbeit (heute „Home-Office“) für dieselbe Firma . Meine eigenen Kinder fanden Kindergarten DOOF! Richtig los legten sie immer, wenn der vorbei war….in kreativer Freiheit. Und durchliefen sowohl evangelisch, katholisch als auch städtisch, weil dauernd die Sprengel geändert wurden….Eines verweigerte komplett, nachdem es alle „Sorten“ kennengelernt hatte und blieb zuhause.Testiert mit „absolutes Gymnasialkind“…Schadet ein „Zuviel“ an Mutter? Frau X, eine Studienkollegin, ist „im Beruf geblieben“, 2 Kinder, alleinerziehend, geschieden, 3 Süchte: Tabletten, „Mager“, Alkohol…Hangelt sich über jeden Tag…

    Wir bauen gerade unser Leben um. Bzw. werden umgebaut. Zum Beispiel: „Hamburg soll häßlicher werden!“ Keine Sorge. Schon passiert. Die Neue Enge :- (, keine Bäume, kein Abstand zum Nachbarn, Schumacher vergessen……. Und erst die Schule! 🙂 Wie immer – „gut aufgestellt“, sagt Herr Rabe. Nichts mitgekriegt vom Anna-Susanna-Stieg…
    Daran werden auch die Omas gegen Rechts nichts ändern.
    Kind 5 war gerade in Leipzig. Schockiert von den kalten Straßenzügen, der „Ödnis“, den kleinen, dünnen, verhungerten Menschen ohne Jobs, die scheinbar alle auf Extasy-Mantsch aus Tschechien betrieben werden,,,,dabei ist L. doch eine „Boomtown“für Hipsters, Startups… usw….
    Gut, dass ich heute nicht mehr 30 bin! – schlimm für meine Kinder! – mich für irgendeine wirtschaftsüberaffine Corporate Identity verheucheln müßte mit der Angst im Nacken, morgen wieder raus zu fliegen und die 1500Kalt-Euro für das 1-Raum-Karnickelloch nicht mehr aufbringen zu können und übermorgen keinen Kita-Platz zu bekommen, denn bezahlen zu können…
    Frau wird alt 😦
    „Häkelarbeit, Dorf, Ehemann“
    https://www.deutschlandfunk.de/ulrike-draesner-eine-frau-wird-aelter-die-kunst-des.700.de.html?dram:article_id=433600

    Was für ein (Wort mit SCH-) Land hinterlassen wir unseren Kindern!
    Karma oder Drama?

    (Wohl doch Indigo)

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    • merxdunix schreibt:

      Eva,
      „Wessen Kind denn sonst? Das des Staates?“
      Wenn beispielsweise eine Mutter oder ein Vater das eigene Kind in die Grippe steckt, um währenddessen seinen Job als Lehrer oder Erzieher nachgehen zu können, wäre das nicht genau dieser Widerspruch?! Gleiches gilt für Sozialarbeiter oder Mitarbeiter von Jugendämtern mit eigenen Kindern.
      Die Verwahrlosung des öffentlichen Raumes ist übrigens ein Mittel zur Förderung des Wirtschaftswachstums. Je weniger attraktiv und nützlich die Gemeingüter sind, desto mehr sind die Bürger gezwungen, in Eigentum zu investieren. So erhöhen schlechte Straßen den Reparaturaufwand an Fahrzeugen und den Kraftstoffverbrauch, unwirtliche öffentliche Einrichtung motivieren zur Verschönerung von Haus oder Wohnung und verblödende staatliche Indoktrination zwingt zu privaten Aufwendungen in Aus- und Weiterbildung.
      Es hat eben doch weitreichende Konsequenzen auf die allgemeine Interessenlage, ob die Wirtschaft boomt oder stagniert. Solange es von selbst überall aufwärts geht, ist alles schön. Aber wehe es klemmt und man muss sich vor Verlusten schützen, dann greift man nicht dem in die Tasche, der genug hat, sondern dem, der sich nicht wehren kann. Je mehr dieser Kleinbürgerkrieg den unteren Rand der Gesellschaft schwächt, desto stärker wird die Elite.
      Sozialismus ist doch genau genommen nichts anderes, als verbürgte Relativität. Die Hauptsache ist dann nicht, dass es allen gut geht, sondern nur den Wichtigen besser.

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  9. Eva Cult schreibt:

    „Anreize“…“Mitnahmementalität“… oder anderer Nachschmeiß
    (siehe auch Staate Dänemark, der ein „anständiges“ Studentengehalt zahlt…)
    Die üblichen Elternverdächtigungen des finanziellen Missbrauchs sind erfolgreich verpufft 😦 wie selbst Bertelsmann nachweist
    Oh nein, und man kann ja Kinderlose nicht BESTRAFEN!!

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    • Eva Cult schreibt:

      empfehle neueste Newsletter von Johannes Resch
      „Endlich? Hat Jens Spahn den Konstruktionsfehler unseres Sozialrechts begriffen?
      Wer Kinder hat, investiert – wer keine hat, profitiert.
      Auf diesen Missstand weist der Verband Familienarbeit seit seiner Gründung vor 40 Jahren hin. Eingeleitet wurde diese Perversion des natürlichen Generationenvertrages von der CDU-geführten Regierung unter Adenauer durch die Rentenreform 1957. Dabei wurde der Rentenanspruch nahezu ausschließlich an Erwerbsarbeit gebunden, obwohl die Renten aller Empfänger allein von den Kindern dieser Rentnergeneration gezahlt werden müssen und daher ausschließlich nur von den Eltern erarbeitet werden. Spahn hat den Mut, diesen Fehler seiner eigenen Partei zu thematisieren. Wer das als „schräge Idee“ bezeichnet (Hubertus Heil von der SPD) hat auch heute noch nichts begriffen. …“
      und Birgit Kelle Frau200plus zum Standortvorteil Elternhaus

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  10. Eva Cult schreibt:

    von mir hier noch ein abschließendes Wort zum vorher Geschriebenen:
    @ Seele, Anthropos,
    Traumkörper
    wo „Metaphysisches“ angenommen werden kann: in manchen Gruppenprozessen kann es vorkommen, dass die Teilnehmer ohne Absprache oder vorherige Themen/Inhaltsgleichschaltung mit denselben Träumen/Motiven aufwachen.
    Erstaunlich?
    ——-
    Auch meine Aversion gegen religiöse Einschnürung (und jegliches Schema, wie etwa Rechts-Links-Konzept) hat diesmal Hugo Stamm gut formuliert (mit dem ich nicht automatisch konform gehe)
    h ttps://www.watson.ch/blogs/sektenblog/849867051-der-glaube-foerdert-intoleranz-rassismus-sexismus-und-homophobie
    ——
    und cc Selbstverwirklichung eine „populistische“ Mitteilung (da hier schon der Name Ch. Roche fiel), wo und wie man (Mann?) es gar nicht vermutet Trotzdem ein lesenswerter Artikel. (über die vier brutalen apokalyptischen Reiter des 20. Jh)
    „Ich bin sehr gegen Selbstverwirklichung in der Zeit, in der man Kinder hat.“
    https://www.welt.de/kultur/article184343186/Ein-Mann-ein-Wort-Charlotte-Roche-und-die-Graeuel-der-Selbstverwirklichung.html
    (daraus: „Wenn Menschen durch Therapie zu Arschlöchern werden.
    Interessant ist das auch, weil es ja gerade Therapeuten sind, die ihren Patienten oft zur Selbstverwirklichung raten.“
    und – es wird m.E. nie gesellschaftlich diskutiert, was NACH diesen ‚unlukrativen‘ 20 „Mutterjahren“ gesschehen kann, soll …der Arbeitsmarkt hat keine Verwertung mehr im Sinn )

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