Merkel: Bilanz eines Scheiterns

(www.conservo.wordpress.com)

von Philolaos / Gert Sudholt

Man schrieb den Sommer 2018 als die Bundeskanzlerin  und Parteivorsitzende  in einem Gespräch erklärte  als  „Kanzlerin Europas“ in die Geschichtsbücher eingehen zu wollen. Dass sie als Bundeskanzlerin – sie verfügt über die Richtlinienkompetenz –  einmal einen Eid geschworen hatte, der sie gegenüber Deutschland verpflichtete, gehört längst der Vergangenheit an. Heißt es doch  nachdrücklich in der Eidesformel, den Nutzen Deutschlands zu mehren und Schaden abzuwenden.  Zwar soll man auch über politisch Tote nicht lästern, denn die Bundeskanzlerin ist längst eine „lahme Ente“ – wie man in den USA sagt – und damit politisch bereits auf dem Abstellgleis. Bei  ihrem  Rücktritt werden ihr sicher Kränze geflochten werden. Diese sollen freilich ihr Zerstörungswerk  beschönigen.

Fakt aber ist, sie hat den Schaden  für das deutsche Volk gemehrt und den Nutzen vom deutschen Volk abgewendet. Das ist das Einzige, was von Angela Merkel in Erinnerung bleiben wird.

Das Sündenregister  ihrer politischen Laufbahn ist unsäglich  lang und kann in diesem Beitrag nur  grob skizziert werden. Für Ihre Herkunft kann sie nichts.

Die Großeltern von Angela Merkel väterlicherseits: Ludwik Marian Kazmierczak in polnischer Armee-Uniform mit seiner Verlobten Margarethe (c) Wikipedia

Dennoch muss daran erinnert werden, dass ihr  Vater, Pastor unweit von Hamburg , einst in die  kommunistische  DDR wechselte und dort intensiveren Einfluss  auf die Kirchenpolitik ausübte,  als gemeinhin bekannt. Die Tochter war aufgewachsen und geschult im marxistischen Umfeld, das 1990  Insolvenz anmelden musste. So zog es sie  in den Westen, wo sie unter ihrem politischen Ziehvater Helmut Kohl (als Kohls Mädchen) zu den Top Ten der deutschen Politik avancierte.

Nach der Abwahl  ihres Mentors betrieb sie seinen Sturz als Parteivorsitzender,  demontierte ihn gnadenlos und verstand es meisterhaft, sich durch  ihre Demontage an ihm  zu profilieren.  Dann biss sie Wolfgang Schäuble aus dem Amt und bald darauf erledigte sie auch den Fraktionsvorsitzenden Friedrich Merz. Weitere  Konkurrenten   wurden von ihr rechtzeitig entmachtet, wie etwa der hessische Ministerpräsident Roland Koch  oder auch Christian Wulff, der als Landesvater zuerst in das Bundespräsidentenamt weggelobt und alsbald politisch entsorgt wurde.  Gerüchte besagen, dass auch  der frühere Bundespräsident Köhler durch eine Intrige  zum Rücktritt gezwungen wurde. Ohne Aktivitäten des Bundeskanzleramtes scheint ein solcher Schritt kaum möglich gewesen.

Bundespräsident Horst Köhler Sein abruptes und mysteriöses Ausscheiden aus dem Amt dürfte auf Merkels Konto gehen

Mit  dem personellen Kahlschlag –  der nur  Jasager und Abnicker als Vertraute zurückließ  – wurde zugleich die ideologische Kehrtwende ihrer Partei  ermöglicht: Vertrat  der Wahlverein CDU im ausgehenden letzten Jahrhundert  weitgehend konservative  Werte, so änderte sich das unter der  damals jungen und scheinbar dynamischen Parteivorsitzenden zielorientiert im schnellen Schritt.

Die CDU entfernte sich von Jahr zu Jahr mehr von ihren  Grund- und Leitwerten. Ungestört entkernte die Parteichefin  ihre eigene Partei  bis zur Beliebigkeit unserer Tage.

Von Kernmerkmalen wie  konservativ oder heimattreu, patriotisch oder gar christlich ist nichts  geblieben. Mittlerweile prangt   nur noch in großen Lettern  „Mitte“, was einer  politischen Aussagekraft wie „Oben“ oder  „Unten“ entspricht.  Dass ihr in den vergangenen fünf Jahren die Wählerinnen und Wähler scharenweise davon liefen,  schien  die  „Alternativlose“ bisher nur wenig gestört zu haben, solange man sie im Kanzlersessel kleben ließ.  Sie hat, wie man heute auf neudeutsch sagt die „corporate identity“, bzw. die Seele  ihrer Partei zerstört. Selbst in CDU-Kreisen wird schon  gemunkelt, dies sei mutwillig geschehen.

Ohne Zweifel war und ist ihr Verhältnis zu Deutschland gestört. Manche fragen sich auch, ob sie wie ihr Vater diesem eigentlichen  Deutschland feindlich gegenüber steht. Da wird man an die peinliche Szene am Abend der Bundestagswahl 2013 erinnert, als  der damalige CDU- Generalsekretär Gröhe vor laufender Kamera  ein schwarz-rot-goldenen Papierfähnchen vor laufender Kamera fröhlich schwenkte, bis die in der DDR geschulte Parteivorsitzende ihrem engsten Mitarbeiter das Fähnchen aus der Hand  riss und es mit zornverzerrtem Gesicht  in eine Ecke schmiss.

Dazu passt,  dass sie weder das Wort  „Deutschland“ noch „deutsch“ in den Mund nimmt und die  unerträgliche Sentenz von

den Menschen, die hier länger leben

prägte. Damit meinte sie die autochthone Bevölkerung  in der europäischen Mitte – das heißt  die Deutschen.

Die innenpolitischen Fehlentscheidungen und Entgleisungen dieser Frau sind erschreckend. Wie oft hat sie in den vergangenen 13 Jahren das Parlament missachtet und an ihm vorbeiregiert? Dass sich die Abgeordneten  diese Zumutungen gefallen ließen und damit dem Ansehen der Demokratie nachhaltigen Schaden zufügten, steht auf einem anderen Blatt. Verhängnisvoll war und ist aber dieses Verhalten, da es gegen bewährte demokratische  Grundsätze verstößt.  Weder in der Debatte um  die Atomkraft noch bei  der Ausrufung der Willkommenskultur und deren Durchsetzung 2015 wurde das Parlament befasst und konnte entscheiden – auch nicht bei noch bei den zahlreichen Eurorettungsbemühungen insbesondere für Griechenland. Das Dublin- Ankommen wurde  beiseite geräumt. Die Rechtsbrüche dieser Kanzlerin wurden bisher  nicht geahndet. Sie werden jedoch von der Geschichtsschreibung gerichtet.

Ein   besonderes Kapitel für totales Politversagen bildet das Verhalten der Bundesregierung auf dem Gebiet der Umwelt- und Energiepolitik. Die Kanzlerin  brachte zum Schaden des Industriestandortes Deutschland das Kunststück zuwege, wie z.B beim vorzeitigen Ausstieg aus der Atomkraft, langfristige Entscheidungen nicht von unabhängigen  und fundierten Analysen, sondern von tagespolitischen Ereignissen aufgrund emotionaler Faktenlagen abhängig zu machen. So musste ein Tsunami in Japan herhalten, um die langfristige und strategisch falsch angelegte Energiepolitik Deutschlands zu bestimmen   und damit Punkte bei einem möglichen Koalitionspartner, den Grüne, zu sammeln.

Zu den Fundamenten deutscher Verteidigungs-und Sicherheitspolitik gehörte seit 1955  die Allgemeine Wehrpflicht, die unter der Regierung Merkel ohne  zwingenden  Grund  von dem Transatlantiker und Verteidigungsminister  von Guttenberg in  eine Freiwilligenarmee  umgebaut wurde. Inzwischen gleicht sie eher einer fragwürdigen  Söldnertruppe  als  vergleichbaren mitteleuropäischen Streitkräften.

Die Frage, ob dieses Land noch ein  Rechtsstaat auf Grundlage abendländischer Tradition  und Kultur ist, stellt sich dringend. Jüngste Versuche unliebsame Organisationen und Parteien staatliche Mittel zu sperren, mit der fadenscheinigen Begründung, diese würden Falschmeldungen verbreiten, machen deutlich, dass die Bundesrepublik auf dem Weg in  einen Nicht-Rechtsstaat ist. Vermutlich soll dann die jeweilige Regierungspartei oder eine von ihr gebildete Kommission frei nach Orwell  entscheiden, was staatlich genehmigter Wahrheit entspricht.

Und bekanntlich hatte ein Unrechtsregime schon in der DDR immer Recht. So macht man Opposition mundtot und betreibt einen Faschismus durch die Hintertür. Da kann Merkel auf  ihre DDR-Erfahrungen zurückgreifen und ihre  heimlichen Ideale  einmal mehr umsetzen.

Außenpolitisch hinterlässt die  Kanzlerin  einen beachtlichen Scherbenhaufen.  In der  von   Merkel bestimmten Europapolitik ist nämlich Deutschland aus dem Kreis der berechenbaren  Kräfte   längst ausgeschieden. Ihre Vorstellungen von einer europaweiten  Umverteilung von  Migranten  sind grandios gescheitert. Die angestammte  deutsche Führungsrolle in der EU  versucht  nun  der französische  Goldman-Sachs Zögling  und Präsident Emanuele Macron zu übernehmen. Deutschland  hingegen ist auf dem europäischen Parkett völlig isoliert.

Im Nahen Osten hat die Bundesrepublik im Gegensatz zu ihrer Haltung im Irak oder Libyen –  im Stellvertreterkrieg um Syrien auf Parteilichkeit gesetzt und de facto einmal mehr  gegen das Grundgesetz verstoßen. Die Politik gegenüber den Palästinensern, denen der eigene Staat verwehrt bleibt, ist ebenso unklug  wie die Sicherheitsgarantie für den Staat Israel. Diese Politik kann dazu führen, dass Deutschland nolens volens in einen Krieg  hingezogen wird. Die deutsche Türkei-Politik kann nur als erratisch bezeichnet werden, wobei für die verfolgten Christen und Kurden niemand aus der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft  auch nur einen Finger krümmt.

Folgenschwerer bleibt  der  Zick-Zack-Kurs gegenüber den USA, die – gezwungenermaßen- , der wichtigste außenpolitische Partner Deutschlands sind. Dass die oberlehrerhaften  Ermahnungen der Bundeskanzlerin an  Donald Trump an Peinlichkeit nicht zu überbieten waren, hat nicht nur beim Präsidenten, sondern auch bei seiner  Administration zu nachhaltiger Verstimmung  geführt. Selbstverständlich hat man dort registriert, dass  Merkels  Außenpolitik nur  auf Hillary Clinton zielte  und den Kandidaten der Republikaner offen ablehnte.

Zur außenpolitischen Lage bleibt nur festzuhalten: Die Beziehungen zu Washington sind schlecht – die zu Moskau noch schlechter.  Merkel hat es geschafft, Deutschland ist eingekreist. Die Ursachen liegen in einer  Amerikahörigkeit, die eine US-amerikanische Politik gegen Rußland zum Schaden der Bundesrepublik Deutschland jahrelang blind gestützt hat. Wie die Rapallo-Politik seinerzeit, bedeutet für atlantische Geister jede Annäherung von Deutschland an Rußland das einzig wahre Schreckgespenst.  Zu Beginn dieses Jahrhunderts hatte Moskau um Deutschland geworben nicht nur über diplomatische Kanäle, sondern auch öffentlich  -wie etwa die Rede Putins 2001  im Deutschen Bundestag.

Dieses Werben wurde von der Kanzlerin immer wieder brüsk zurück gewiesen. Sie war die  entscheidende Politikerin, die Sanktionen gegen Rußland auf europäischer Ebene forderte und  in transatlantischer Vasallentreue gegen die Interessen ihres Landes zum besonderen Schaden der deutschen Wirtschaft auftrat.

Die Tage der Parteichefin und Kanzlerin scheinen  gezählt. Dass das Ende ihrer Kanzlerschaft  von  Einflüssen abhängt, die außerhalb des Berliner Politikbetriebes liegen, daran dürfte kein Zweifel bestehen.

Deshalb ist es auch nachrangig,  wer der nächste Parteivorsitzende der CDU  wird und wer als Nachfolger die gegenwärtige Kanzlerdämmerung beendet. So bedauerlich es auch immer ist: Deutschland muss sich darauf einstellen, dass die bisherige  verhängnisvolle Politik  geradezu geisterhaft von außen gesteuert, von Merkels Nachfolgern  auf allen Ebenen  unbeirrt fortgeführt werden muss.  Sagten nicht schon die alten Römer: „Germaniam esse delendam“ – dass auch Germanien zu zerstören sei?

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www.conservo.wordpress.com      21.11.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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15 Antworten zu Merkel: Bilanz eines Scheiterns

  1. Karl Schippendraht schreibt:

    Richtigstellung :
    Vielmals wurde von vornehmlich westdeutschen Kommentatoren den Mitteldeutschen der Vorwurf gemacht , sie hätten mit Merkel der alten Bundesrepublik ein faules Ei ins Nest gelegt . Uns Angie ist aber keine Mecklenburgerin sondern Hamburgerin !!! Noch Fragen ?

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    • lilie58 schreibt:

      An Merkel ist wirklich nix Hamburgisches, das ist durch und durch DDR. Diese Geburt in HH war dem Zufall geschuldet. Und ihr ganzes Geblubber und Gebrabbel ist wahrscheinlich auch nicht Mecklenburgisch. Templin ist bekanntlich in Brandenburg. Die Enkulturation spielt die wesentliche Rolle und nicht, wo jemand zufällig geboren wurde. Fast 35 Jahre hat Merkel dem Marxismus-Leninismus gefrönt. Noch 1954, einige Wochen nach der Geburt der Tochter, siedelte die Familie von Hamburg in die DDR über. *Wikipedia

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  2. merxdunix schreibt:

    Irgendwie hat sich allgemein ein falsches Verständnis über den Bundeskanzlereid eingeschlichen. Hier zur Betrachtung mal der konkrete Wortlaut:
    „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“
    Seine Kraft dem Wohl anderer zu widmen, sagt nichts darüber aus, ob das Wohl damit gefördert oder bekämpft wird. Den Nutzen eines Volkes zu mehren, heißt zweifellos, es zunehmend auszubeuten. Schaden von ihm wenden ist nicht das Gleiche wie Schaden von ihm abwenden. Viel mehr bedeutet es, Schaden dem Verursacher aufzubürden. Und schließlich erklärt der Bundeskanzler Deutschlands jeden den Krieg mittels Gerechtigkeit.
    Woran ist Merkel dabei gescheitert?

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    • Inge Kowalevski schreibt:

      merxdunix,

      verstehe nicht recht.
      Es heißt doch, meine Kraft zum Wohle, (sie setzt ihre gesamte Kraft ein, auf daß es ihrem Volk, dessen Kanzlerin sie geworden ist, gutgehen soll) also derjenige der es schwört, in diesem Fall Frau Merkel, dem Wohl des deutschen Volkes, also kein anderes als das deutsche Volk ist hiermit gemeint, und das Wort widmen (sich dafür einsetzen) bedeutet nicht bekämpfen, sondern Unheil vom Volk abzuwenden.
      Merkel hat ihren Eid gebrochen.
      Frage ist nur, ab wann?

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      • merxdunix schreibt:

        Inge,
        deshalb habe ich den Eid im Wortlaut mit eingestellt. Es heißt dort „…meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen…“, nicht zum Wohle. Merkel ist also nicht vereidigt worden, um das Wohl des deutschen Volkes zu begünstigen, sondern sich ihm lediglich zu widmen. Sie kann es daher ebenso ruinieren, ohne eidbrüchig zu werden. Nur egal darf ihr das Wohl nicht sein.

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        • Inge Kowalevski schreibt:

          Merxdunix,

          meinen Sie, es ist ja im Grunde genommen „Wortklauberei“ daß diejenigen, die den Wortlaut dieser Formel erfunden haben, das so gesehen haben, wie man es jetzt auslegen könnte?
          Ich denke eher nicht.

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        • merxdunix schreibt:

          Inge,
          ich meine, wer Merkel des Meineides überführen will, der sollte ihren Eid besser wortwörtlich nehmen, bevor er sich mit Gutdünken und Interpretationen selbst auf den Mond schießt.
          Man sollte auch nicht aus den Augen verlieren, dass Re-gieren sinngemäß darin besteht, der Gier des Volkes zu begegnen. Wer darauf vereidigt wird, hat also dem Volk Widerstand zu leisten. Die „Erfinder“ dieser Eidesformel waren sich darüber sehr wahrscheinlich im Klaren. Nur die Regierten sehen das üblicherweise anders.

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      • POGGE schreibt:

        @Frau Inge Kowalevski

        Frau Inge Kowalevski SIE sollten ALLE Aufrufen die SIE kennen Jetzt ganz SCHNELL UNSERE AfD-ONLINE-PETITION MIT ZU UNTERSCHREIBEN !!!!

        https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2018/_11/_01/Petition_85565.nc.html

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        • Inge Kowalevski schreibt:

          Werter Pogge,
          bin dabei. Wir müssen alles versuchen, auch wenn es wenig Erfolg versprechend ist, denn wir haben uns dann nichts vorzuwerfen und haben ein gutes Gewissen gegenüber unseren Nachkommen.Wir müssen inzwischen gegen einen Wahnsinn kämpfen. Doch niemand weiß eigentlich, wie man einen Wahnsinn bekämpft, denn dieser Wahnsinn trotzt jeder Vernunft.

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  3. Jason schreibt:

    „Fakt aber ist, sie hat den Schaden für das deutsche Volk gemehrt und den Nutzen vom deutschen Volk abgewendet. Das ist das Einzige, was von Angela Merkel in Erinnerung bleiben wird.“. Da gibt’s 2 Perspektiven meiner Meinung nach….klar ,dem dummen Lohnsklaven hat sie nichts gebracht außer Minus im Portemonnaie und Steuertopf… Aaaaaber, wenn auf einer Seite viel Minus gemacht wurde muss ja auch eine andere Seite existieren, die von ihr massig profitiert hat…da sehe ein gewisses Informationsdefizit auch auf vielen alternativen Seiten….es wird so oft über die Leidtragenden berichtet, die Zustände werden penibelst analysiert und auseinander genommen und verglichen, aber die wirklichen Profiteure werden nur am Rande erwähnt…

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    • könnsemalsehen schreibt:

      für w e l c h e „Branche“ verdingt sich jemand? Jemand, der z.B. in einer „anrüchigen“ Branche Profiteur ist, über Netzwerke verfügt, zwei Privatflugzeuge besitzt und mit der Startrampe des Jurastudiums glatt den Bundeskasper erfolgreich anzeigen könnte…?

      Die Reichstumsforschung in D. bleibt -wohlbehütet- ein versiegeltes Buch.
      haha (ein Herr Schröder hat beispielhaft profitiert!)
      h ttps://www.nachdenkseiten.de/?p=47329

      Dieses „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“, ist ja weit verbreitet bis in „blau“-äugige Regionen.
      Nun hat sich zumindst e i n hartnäckig bestehendes Vorurteil entkräftet! (erstaunlich: Frau Bertelsmann) Die gierigen Eltern, diese schlimme unverantwortliche Spezies, haben also nicht ihren unnützen Kindermäulern die Grütze weggefressen…und suhlen sich also nicht bei Billigschokolade und AlkoHOHL vor dem 50Zoll FLACHbildschirm, schon gleich „morgens“, wenn sie um zwei Uhr aufstehen….Aber die Empörungs-Liga (gegen Spahn) rückt massiv in diesen Tagen an und will Kinderlose „nicht bestrafen“! ….
      in diesem UNSEREN SCHÖNEN GERECHTEN (Transit-)LAND
      (für große schwere Reifen anderer Herren Länder (oder z.B. weil Mineralwasserflaschen, gepanschte Milch, verreckende verdurstende, angestochene Rinder und Schweine
      kreuz und quer durch Europa u.a. zu den Schlachthöfen gekarrt werden),
      – UNSEREM LAND MIT GROSSER GESCHICHTE UND GROSSEN NAMEN UND GROSSEN TATEN? Mit maroden Bauwerken und Straßen. Mit nicht koordinierenden/kooperierenden Behördenkraken und Schwarzarbeitern. Mit Lehrermangel und immer noch verrottenden „Toiletten“ in den Schulen und an den Autobahnen. Die Reporterin cc Welttoilettentag, dlf, in Südafrika, ist nochmal drum herum gekommen, (sich und zweihundert anderen Notbedürftigen) ein 170cm tiefes Loch zu graben, welches alle zwei Tage wiederholt werden muß….das könnte hier aber bald Realiät werden! 😦
      Ferner Weichenstellungen für dämliche E-Autos. Die Erde ist aufgwühlt, meist sinnlos aufgeschlitzt (von Dilettanten) , nichts wird fertig, wohin man blickt. Wohnmaschinen mit hellhörigen Käfigställen ohne Abstand zum Gegenüber: Die neuen schattigen Höfe.
      Man kommt nirgendwo mehr hin. Nicht mal mit dem Fahrrad! Mit Öffentlichen schon lange nicht mehr…pünktlich. Will man nach sowieso fahren, muß man fünf überraschende Vollsperrungen umgehen….
      ES WIRD ENG HIER. UND TEUER! Gesund ist das nicht! Und das wäre gar nicht zwingend!
      S O möchte ich nicht leben! in dem Land, in dem ich ‚gut & gerne‘ leben soll

      Dabei brummt und boomt es doch. Für wen?

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  4. Artushof schreibt:

    Jetzt liegt es an den Deutschen, ob sie abstimmen wollen.

    Ich vermute, es wird wie bei den Städteregionswahlen in Aachen sein. Dort bewegten die sich mal gerade 24-25 % der Wähler. Das Ergebnis in Aachen zeigt die unglaubliche und verantwortungslose Trägheit der Deutschen. Man hat förmlich die Wut im Bauch, bei soviel politischer Dummheit und Trägheit der Wähler.

    Deutschland schafft sich selbst ab, daß ist die Erkenntnis.

    Was muss passieren, damit sich die Deutsche Mehrheit als Leitkultur, als Nationales Volk aufsteht und zur Wahl geht und somit endlich aktiv wird.

    Die AfD hat ermöglicht, daß die Petition gegen den UN-Migrationspakt anerkannt wird. Mehr als den Weg zu ebnen kann die AfD nicht erarbeiten und erkämpfen.

    Jetzt ist der Bürger aufgefordert, direkte Demokratie zu leben. Dafür muss er noch nicht einmal den bequemen und angewärmten Sessel verlassen.

    https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2018/_11/_01/Petition_85565.mitzeichnen.
    registrieren.form.html

    Direkte Demokratie JETZT———–Wenn nicht jetzt wann dann!

    Dichte Grenzen SOFORT

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  5. Günter Schaumburg schreibt:

    „…Einflüsse…die außerhalb des Berliner Politikbetriebes liegen.“ Da kommen wir der
    ganzen Sache einen großen Schritt näher. Merkel führt nur aus und der größte Teil
    des Bundestages ist auf tauglich gebrieft worden. Eine der Praxis nahe kommenden
    (Verschwörings-)Theorie, die (noch) schwer zu beweisen ist.

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  6. Aufbruch schreibt:

    Die Fehlleistungen Merkels und der Schaden, den sie Deutschland zugefügt hat, sind in der Tat immens. Die Aufzählung ihrer Verfehlungen verdeutlicht das Ausmaß des Schadens, den sie angerichtet hat. Allerdings erhebt sich die Frage, wie das passieren konnte. Wäre Deutschland noch eine fubnktionierende Demokratie, hätte längst ein Korrektiv einsetzuen müssen. Hätte längst eine Opposition in dieses Räderwerk der Merkel’schen Alleingänge eingreifen müssen. Hat sie aber nicht. Sie hat Merkel sogar bei der Abschaffung der Demokratie, der Aushöhlung der Gewaltenteilung und der Unterdrückung der Meinungsfreiheit geholfen. Nur so konnte Deutschland so weit in eine diktaturähnliche Situation abgleiten.

    „So bedauerlich es auch immer ist: Deutschland muss sich darauf einstellen, dass die bisherige verhängnisvolle Politik geradezu geisterhaft von außen gesteuert, von Merkels Nachfolgern auf allen Ebenen unbeirrt fortgeführt werden muss.“ Es gibt die sogenannte Kanzlerakte, in der die Ergebenheitsadressen der deutschen Nachkriegskanzler unterschriftlich hinterlegt werden. Deutschland ist nicht souverän. Nur behaupten unsere Politiker dem Bürger gegenüber das Gegenteil, handeln aber nicht im Sinne der Bürger, sondern ihrer Auftrageber. Sie sind zu feige, den Bürger darüber aufzuklären, wie es um Deutschland wirklich steht. Dem Bürger wird seit Jahren ein unwürdiges Theater vorgespielt. Merkel hat sich als Speerspitze der transatlantischen Strippenzieher in SED-geschulter Inbrunst und Unbeirrbarkeit „verdient“ gemacht. „Sagten nicht schon die alten Römer: „Germaniam esse delendam“ – dass auch Germanien zu zerstören sei?“ Aber haben nicht die Germanen die Römer aus Germanien vertrieben? Ein bisschen Hoffnung sollten wir noch haben.

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  7. lilie58 schreibt:

    Hier noch einige Narrative aus dem Haus Merkel
    https://www.cdu.de/artikel/fragen-und-antworten-zum-un-migrationspakt

    Hier noch einmal eine Version von Jürgen Fritz mit Hervorhebungen
    https://juergenfritz.com/2018/10/24/un-migrationspakt/

    Der UN Migrationspakt bzw. die Pakte stellen sicherlich das Hauptzerstörungswerk von Merkel da, deshalb ist dem Ganzen auch im Nachgang besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Die Bundesregierungen unter Merkel zeichnen maßgeblich verantwortlich für den GCM.

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