Wird Deutschland in der EU aufgelöst, weil Deutsche nicht mehr deutsch sein wollen?

(www.conservo.wordpress.com)

Von Niki Vogt *)

Man arbeitet emsig daran, die europäischen Staaten in einer EU nach dem Muster der USA aufzulösen. Die einzelnen Völker, Länder, Staaten sollen zu einer Art Bundesstaaten in einem übergeordneten Superstaat aufgehen, wie der französische Präsident Emmanuel Macron es in seiner programmatischen Antrittsrede schon formuliert hatte.

Frau Bundeskanzlerin Merkel stößt in dasselbe Horn mit ihrem Statement einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung zum Thema „Parlamentarismus zwischen Globalisierung und nationaler Souveränität“ in Berlin:

„Nationalstaaten müssen heute – sollten heute, sage ich – bereit sein, Souveränität abzugeben. Aber das natürlich in einem geordneten Verfahren“, und sie fügte hinzu, dass die nationalen Parlamente selbstverständlich die Entscheidungen treffen müssen. Und im selben Atemzug warnte sie vor Nationalismus: „Entweder man gehört zu denen, die glauben, sie können alles alleine lösen und müssen nur an sich denken. Das ist Nationalismus in reinster Form. Das ist kein Patriotismus. Denn Patriotismus ist, wenn man im deutschen Interesse auch andere mit einbezieht und Win-Win-Situationen akzeptiert.“

Eine wirklich krude Definition, die rein willkürlich und propagandistisch konstruiert ist.Nationalismus ist in erster Linie die Überzeugung und eine Staatsphilosophie, in der die ideale Staatsform als diejenige postuliert wird, in der die Siedlungsgrenzen von Ethnien, also Völkern mit einer gemeinsamen Geschichte, Sprache, Abstammung, Kultur und Tradition auch die Grenzen eines Staates sind. Das sagt auch die Herkunft des Wortes Nation aus dem Lateinischen „natus“ – geboren, was sich im Deutschen „Eingeborene“ ebenfalls ausdrückt.

Die Nation ist die im Menschen veranlagte, erweiterte „Großsippe“. Zu einer Nation gehört man via Geburt und Abstammung.

Patriotismus ist die „Vaterlandsliebe“ und keine Staatsform oder Staatsphilosophie. Sie ist eine emotionale Verbundenheit mit dem Land, in dem man lebt. Man kann einer Nation angehören, sie aber nicht lieben und ist dann auch kein Patriot. Es gibt mehr als genug Deutsche, die abstammungsmäßig zur deutschen Nation gehören, sie aber dennoch hassen und ihrem Volk und ihrer Nation schaden, wo es nur geht.

Man kann Bürger eines Nationalstaates sein, dessen Staatsangehörigkeit man erworben hat, ohne abstammungsmäßig zu dieser Ethnie zu gehören, und dieses Land und seine Kultur lieben und schützen. So jemand ist zum Beispiel der bekannte YouTuber Serge Menga, den man ohne weiteres als einen deutschen Patrioten bezeichnen kann.

Was wir hier beobachten, ist die gezielte und raffinierte Neubesetzung von Begriffen. Denn wer die Deutungshoheit über die Begriffe errungen hat, gewinnt die Macht über das Denken. „Nationalismus“ wird nun zunehmend gleichgesetzt mit einer Ideologie eines (rassistisch motivierten) Überlegenheitswahns und rücksichtslosem Eigennutz. Ein „Wir setzen uns aufgrund unserer Überlegenheit gegen alle anderen durch“. Eine verurteilende und abwertende Definition, die neu und nicht zulässig ist.

Aber nichtsdestotrotz wohl überlegt. Präsident Emmanuel Macron benutzte diese beiden Begriffe so, und siehe, Frau Bundeskanzlerin Merkel übernimmt diese neue Definition, als sei sie vollkommen selbstverständlich. Man bietet jetzt dem Volk eine Art Ersatzbefriedigung an, einen EU-Patriotismus, der ohne jede Basis zu leisem Dahinsiechen verdammt ist, sofern man ihn nicht künstlich befeuert. Denn der Patriotismus benötigt eine „Patria“, das Vaterland.

So etwas sehn wir am Beispiel der Vereinigten Staaten.

Ich kann dazu etwas sagen, da ich 14 Jahre mit einem US-Amerikaner als Lebenspartner gelebt habe, der leider – wie so viele seiner Kameraden – den Spätwirkungen seines Einsatzes in Vietnam erlegen ist: Ein multipler Krebs, der durch das Agent Orange entstanden ist. Er hatte eine sehr kritische Sicht auf die Politik und den Militarismus seines Landes entwickelt. Wir waren oft in den USA, und es gab dort einiges an Diskussionen zu dem Thema Patriotismus, Nation, Weltmacht und Armee. Was man dort beobachten kann ist, dass die einzige Klammer, die all die Sprachen, Ethnien und Strukturen zusammenhält, ein sehr demonstrativer US-Patriotismus ist, der die eigene Überlegenheit, die Freiheit, die Gottgewolltheit (God’s own country) und die immense Stärke und Größe bei jeder Gelegenheit betont. Schulkinder singen bei allen Gelegenheiten die Nationalhymne, kein Footballspiel, ohne dass alle aufstehen und die Hand auf’s Herz legen und inbrünstig die Hymne schmettern. Armeeangehörige sind Helden und sakrosankt. In der Tat ist die glorreiche, unbesiegbare US-Army eine der wenigen, ganz starken und großen Klammern, die für die USA identitätsstiftend sind und das Gefühl der Einigkeit und kollektiven Sicherheit bietet. Die Verunsicherung der US-Amerikaner, die Schwächung der Army, der wirtschaftliche Niedergang der USA führten daher auch folgerichtig zu einer Erosion dieses kollektiven Einigkeits- und Sicherheitsgefühls der Unverwundbarkeit – und in der Folge zu Spaltungen, Unruhen und Konflikten und der Wahl Donald Trumps als Retter der starken Nation.

Durch freiwilliges Zusammenwachsen, Zeit und Entwicklung kann im Laufe der Zeit eine neue Nation entstehen, wie das zum Teil auch mit Deutschland der Fall war. Es gab die verwandten deutschen Stämme, die sich lang genug immer wieder in den Haaren lagen und sich später immer weiter annäherten. Nach den Kriegen und Zänkereien des Rheinbundes, die Napoleon Bonaparte geschickt für sich nutzte, kam der Norddeutsche Schutz- und Trutzbund, gefolgt vom Deutschen Reich, das in erster Linie von Bismarck zusammenschmiedete.

Nun soll also die schöne Idee Mitterands von einem Staatenbund eines „Europas der Vaterländer“ in einen Bundesstaat des „Vaterlandes Europa“ umgemodelt werden. An sich wäre das auch keine falsche Sache, wenn es denn der Wille der europäischen Völker wäre und es sich mit der Zeit natürlich entwickelte. Aber man lässt den Völkern nicht die Zeit, sich darin einzurichten, sondern tritt sie mit einem brutalen Stoß in eine chaotische Situation, in der Verteilungskämpfe und wieder aufflammende Missstände unausweichlich sein werden, die Bruchlinien klaffen bereits unübersehbar.

Bei der Sendung „Europatalk mit Maybrit Illner zeichnen sich verschiedene Probleme ab, die einen Superstaat EU schon absehbar in große Probleme bringt, wenn es nicht schon die Keime des Todes sind. Frau Illner spricht es unverblümt an: „Die Briten gehen, die Polen, die Ungarn und die Italiener bleiben. Sind das die besseren Europäer?“

Nun, die Antwort ist einfach: Sie werden bleiben, solange ihre eigene Nation von der EU profitiert. Überwiegt der Schaden den Nutzen, werden sie gehen, genau, wie die Briten. Weil sie eben in erster Linie Polen, Ungarn, Italiener, Briten sind. So simpel ist das. So denken auch die Franzosen. Nur Präsident Macron und Bundeskanzlerin Merkel träumen vom Verschwinden der Nationen und der Verschmelzung in einen Superstaat.

Ein Gast in der Runde, Geschichtsprofessor Andreas Rödder sieht es aus einer historischen Perspektive und damit recht objektiv: „Andere ticken anders. Es gibt eine kulturelle Trennung zwischen West- und Osteuropa. Es gibt eine Trennung zwischen Nord und Süd bei den ökonomischen Vorstellungen. Schluss mit dem „immer mehr und immer noch mehr Europa. Vorwärts immer, rückwärts nimmer hat schon bei Honecker nicht funktioniert. Warum sind wir nicht so fantasievoll zu akzeptieren, dass es unterschiedliche Ebenen der Kooperation gibt. (…) Mit der nationalen Vielfalt in der EU klappt es nicht, weil die Deutschen am liebsten Europäer und keine Deutschen mehr sind“.“

So ist es. In der Aufbruchzeit des Deutschen Idealismus strebten die Deutschen auch danach, die edelsten, besten, nobelsten und humanistischsten Menschen zu sein. Wir scheinen irgendwie ein pathologisches Gutmenschgen zu haben, das sich heute in übersteigerter Selbstverleugnung manifestiert.

Die BILD setzt als Zitat des Abends unter den Beitrag:

„Die Situation ist vollkommen offen. Im Februar 1918 hat auch keiner geglaubt, dass die Habsburger Monarchie zusammenbricht.“ (Prof. Dr. Andreas Rödder, Historiker)

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„Wer everybody‘s Darling sein will, ist bald everybody‘s Depp.“        (Franz Josef Strauß, ehemaliger CSU-Vorsitzender und Unions-Kanzlerkandidat)

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*(Quelle. https://dieunbestechlichen.com/2018/11/wird-deutschland-in-der-eu-aufgeloest-weil-deutsche-nicht-mehr-deutsch-sein-wollen/

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*) Niki Vogt ist Mitglied im Redaktionsteam des Blogs „Die Unbestechlichen“ (https://dieunbestechlichen.com), mit dem conservo in regem Artikel-Austausch steht.
www.conservo.wordpress.com     24.11.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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2 Antworten zu Wird Deutschland in der EU aufgelöst, weil Deutsche nicht mehr deutsch sein wollen?

  1. merxdunix schreibt:

    Dieses Gutmenschengen nennt sich Helfersyndrom und ist nicht nur unter den Deutschen weit verbreitet. Vor allem dort, wo kein Einblick in die reale Wertschöpfung besteht, es daher Vielen zu gut geht oder zu leicht fällt, übersteigt Hilfsbereitschaft gern mal den Rahmen der Vernunft und verkommt zur Ideologie.

    Zwischen Patriotismus und Nationalismus gibt es durchaus entscheidende Differenzen. Es ist etwas wesentlich anderes, dem Vaterland verbunden zu sein, anstatt den Menschen gleicher Nationalität, beispielsweise wenn das, was man am Land schätzt, nicht Verdienst der Einheimischen ist, oder man die Menschen würdigt, obwohl der Staat widerwärtig ist. Man kann also durchaus Patriot sein, ohne gleichzeitig auch Nationalist, und nicht Wenige meinen, dass der Staat ihr einziger Freund ist, wobei das durchaus an ihnen selbst liegen kann. Speziell Solche, die durch den Staat profitieren, weil sie parasitär leben, haben allen Anlass zum Patriotismus, aber keinen zum Nationalstolz. So lässt sich gerade in letzter Zeit vermehrt feststellen, dass Staat und Politik gezielt Patrioten und Nationalisten gegeneinander auszuspielen versuchen.

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  2. janwog schreibt:

    80% des Volkes im Buntland wählt die anti-Deutschen Parteien. Wo kann es Hoffnung geben?

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