Bücher, Bücher! Sage mir, was du liest, und ich verrate dir, was du denkst

(www.conservo.wordpress.com)

Von Helmut Roewer *)

  1. Januar 2019

Tagebuchschreiben ist Kampf gegen das Vergessen. Das Vernichten von Tagebüchern geschieht in der Hoffnung auf die Gnade des Vergessens.

  1. Januar 2019

Wenn die Müdigkeit am Neujahrstag der Gradmesser für die guten Vorsätze aus den ersten Minuten des neuen Jahres ist, ist das ganze Jahr für die Katz.

  1. Dezember 2018

Das Wort vegan dünstet Ekel aus.

  1. Dezember 2018

Der unverbindliche UNO-Migrationspakt ist der coitus interruptus des Völkerrechts. (Hier ausnahmsweise zutreffend die Lügenplattform wikipedia: Er „ist eine veraltete und sehr unsichere Methode der natürlichen Empfängnisverhütung“).

  1. Dezember 2018

Früher ließ der Volksmund Emporkömmlinge an den Fleischtöpfen Platz nehmen, aber heute?

  1. Dezember 2018

Der Spiegel ist die Bildzeitung für Leute, die fast eine ganze Seite Text erfassen können (und sich deswegen für intellektuell halten).

  1. Dezember 2018

Michael Klonovsky gelingt eine Fälschung der Extraklasse:

Buchhaltung und Haltungsbücher

Kaum war Weihnachten da, kamen wie gewohnt die neuen Bücher über mich. Anbei die Auskunft, was ich in den letzten Tagen davon zu mir nahm.

Andrea Camilleri: Jagd nach einem Schatten. Roman. München, Nagel & Kimche, 2018. Es sind die drei Lebensabschnitte einer historischen Figur mit drei Namen (Samuel ben Nissim, Guglielmo Raimondo Moncara, Flavio Mitridate). Ein jüdischer Junge auf Sizilien, intim mit einem Araberjungen u.s.w. u.s.f., ein Panoptikum der italienischen Renaissance, steiler Auf-

und Abstieg und ein unklares Ende.

Ein Roman, eine Biographie, ein Krimi, eine Einführung in die Kabbala? Camilleri führt ein Spiegelgefecht mit seiner Figur, mit seinem Leser und mit sich selbst. Was der Sizilianer hier zusammengemixt hat, bietet Unterhaltung für gute zwei Stunden – und, wenn man langsamer liest, sicher auch für drei.

Ders.: Gewisse Momente.

Kindler/Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 2019. Das Buch enthält eine Sammlung von kurzen autobiographischen Aufsätzen aus den Kinder-, Jugend- und Jungmannesjahren des Autors. Die beiden erstgenannten Gruppen spielen also in der Zeit des italienischen Faschismus bzw. des Zweiten Weltkriegs einschließlich der ab 1943 auf Sizilien stattfindenden Besetzungsverwaltung. Die dritte Gruppe gehört in die Studien- und Berufsanfangszeit des angehenden Theatermanns. Da Camilleri bekanntlich ein glänzender Erzähler ist, vergeht die Lektüre im Nu. Die auftauchenden Figuren wirken wie solche aus seinen Romanen, doch man ahnt es bald: Es ist genau umgekehrt. Die schrillen Typen in den bekannten Romanen sind dem wirklichen Leben entnommen.

***

[Hanno Vollenweider (Hg.):] Wir sind noch mehr. Deutschland im Aufruhr. 2. Aufl., 2018. Der Titel ist missverständlich. Ich bedurfte des Interview-Hinweises der Mitautorin Vera Lengsfeld, dass das „noch“ rein zahlenmäßig gemeint sei und als Kontrapunkt zur rand- debilen Kampagne Wir-sind-mehr der staatlich subventionierten sog. Kulturschaffenden.

Ich hatte zunächst unzutreffend angenommen, das „noch“ stehe für ein: heute noch, aber wie lange noch? Wie auch immer. Das Buch versammelt Beiträge von 21 Autoren, die seit Jahr und Tag als Blogger bekannt sind, und die sich nunmehr in der Vereinigung freier Medien zusammengefunden haben, um ihre Stoßkraft zu erhöhen.

Wer sich in dieser Szenerie auskennt, wird die Texte nicht erstaunlich finden: Es handelt sich um das Anprangern der Verlogenheit von Mainstream. Die Beiträge sind gruppiert um die Hauptthemen der Empörung: Klimalüge, illegale Einwanderung, Demokratielüge sowie angebliche Berichterstattung und die elende politische Korrektheit.

Was kaum verwundert, ist die Schärfe des Tons. Er ist so unmissverständlich, dass die üblichen Verdächtigen in der Medienbeeinflussungsbranche (Amazon, Facebook et. al.) das Buch bereits vor dem Erscheinen als Hass-Literatur einsortiert haben. Den Vogel schoss Facebook ab, das ein Interview mit Vera Lengsfeld wegen Obszönität sperrte. Obszönität + Vera Lengsfeld? Das ist ebenso absurd, wie es letztlich nützlich ist. Nicht nur ist kaum eine Reklame für das Buch wirkungsvoller, aber wichtiger noch: Hier kann sich jeder Idiot jetzt überzeugen, was die sog. Standards sind: Willkürliche Muster des globalen Geschwätzes der Marke Zuckerberg, Kahane und Konsorten. Die Mächtigen fürchten sich. Man lese also und staune.

Wer das alles ein paar Grade wohltemperierter haben möchte, der greife zu Erika Steinbach/Max Otte (Hg.): Nachdenken für Deutschland. Wie wir die Zukunft unseres Landes sichern können. Nachdenken für Deutschland. Lüdinghausen/Berlin, Manuscriptum, 2018. Das ist der erste Band einer Schriftenreihe der Desiderus Erasmus Stiftung. Es ist ein Sammelband, in dem Mitglieder der Stiftung zu Wort kommen. Zur Erläuterung vorweg: Die Stiftung mit dem opulenten Namen – Erasmus von Rotterdam wäre wohl zu populistisch gewesen oder so – ist der Nahesteherverein (Neudeutsch: Think Tank) der politischen Partei AfD. Das erklärt manches, aber nicht alles, was den Inhalt des Buches ausmacht. Es sind durchweg wortgewandte bis eher akademische Analysen zur Lage des Landes bis hin zu seinem seelischen Innenleben. Will man diese Beiträge halbironisch zusammenfassen, könnte man sie so beschreiben: Was soll geschehen, wenn wir dereinst an der Macht sein werden (oder muss es hier heißen: sein sollten?).

Damit ist das eigentliche Problem aus meiner Sicht benannt. Es lautet: Wie kommt das Wir aus dem Untertitel des Buches (Wie wir die Zukunft unseres Landes sichern können) dahin, also an die Macht. Drei Beiträge haben das Problem des Machterwerbs wenigstens zum Teil im Blick. Stefan Kofner behandelt künftige Koalitionen und entwirft Modelle für deren Entstehen. Zum Glück ist er Realist genug um festzustellen, dass mit der AfD ohnehin niemand spielen möchte. Damit stellt sich der weitere gesellschaftstheoretische Aufwand eigentlich nicht, denn die Frage wer-mit- wem regelt sich nach der jeweiligen Parlamentsarithmetik, und diese wird von eigensüchtigen Motiven der Abgeordneten bestimmt. Bleiben die beiden Aufsätze von Dagen und Berger. Sie handeln vom Kampf.

Die Buchhändlerin Susanne Dagen (Buchhaus Loschwitz) ist meines Wissens die einzige in diesem hehren Gremium, die in den letzten zwei Jahren einen strengen Überlebenskampf gegen den Vernichtungsfeldzug von Mainstream geführt hat. Hierüber berichtet ihr Beitrag, der sich zugleich wie ein Aufruf zum Mittun liest. Der andere Beitrag stammt von dem Blogger David Berger (Philosophia perennis – die tägliche Philosophie), der auch im „Wir sind noch mehr“ zu Wort kommt. Auch Berger hat einen Vernichtungsfeldzug – den der katholischen Amtskirche – hinter sich. Dass er seiner christlichen Glaubensüberzeugung treu geblieben ist, erwähne ich lediglich, um Missverständnissen vorzubeugen. Was er zu sagen hat, klingt mit meinen Worten so: Gegen die islamischen Zudringlinge ist zu kämpfen. Dass hier wirklich Kampf im Wortsinne gemeint ist, wird deutlich im Berger’schen Ansatz: Er will die Tugenden und Organisation, einschließlich des Kämpfertums, der christlichen Ordensritter wiederbeleben. Man mag verblüfft darüber lächeln. Oder auch nicht.

Beide vorgenannten Bücher nötigen zu weiteren Überlegungen. Zum Beispiel: Wer wirkt wo mit, und wer wirkt nirgendwo mit. Die Abwesenheit von etlichen Meinungsführern aus der bunten Welt der freien Medien will ich nicht weiter kommentieren, sondern lediglich mit dem Hinweis versehen, dass ich ihre Abwesenheit lästig finde, da ich mir angewöhnt habe, täglich einen Blick auf die unter http://deutschlandsfreiemedien.de/ versammelten Schlagzeilen zu werfen. Dort gewinnt man, ohne viel zu navigieren, einen brauchbaren ersten Einblick vom Tage.

***

Rainer Mausfeld: Warum schweigen die Lämmer. Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören. Berlin, Westend Verlag, 2018. Das Buch bildet den Versammlungsort einer Reihe mir bereits geläufiger Aufsätze und Interviews des emeritierten Kieler Hochschullehrers für Psychologie, die schon seit geraumer Zeit als Tipp unter Insidern galten (vor allem: Warum schweigen die Lämmer? sowie: Die Angst der Machteliten vor dem Volk). Schwerpunkt der Arbeiten von Mausfeld sind Überlegungen zur Verzerrung der Wirklichkeit durch Propaganda und die Technik beim Einsatz von Propaganda. Zu diesen immer noch unbedingt lesens- und beherzigenswerten Ausführungen ist ein längerer Vorspann hinzugetreten. Er enthält – so wie ich den Text verstehe – eine grundlegende Demokratiekritik. Es mag sein, dass der Autor das anders sieht. Zumindest lässt Mausfeld keinen Zweifel daran, dass das jetzige, auch in Deutschland vorzufindende Herrschaftsmodel mit Demokratie im ursprünglichen Sinne nichts (mehr) zu tun hat, sondern dem Beispiel und den Vorgaben der oligarchischen Hegemonialmacht USA folge. Das mag so sein, doch verblüfft nimmt man zur Kenntnis, dass es in Deutschland einmal alles anders war. Auch das mag man hinnehmen, doch dass die bösen Rechten an den noch böseren Änderungen die Schuld haben, das verblüfft dann doch. Ich dachte immer, der Globalismus mit seinen Oligarchie-Strukturen seien ein rein linkes Herzensanliegen. So kann man sich irren. Wie schon gesagt: Ansonsten sind es lesenswerte Texte.

***

Dirk Maxeiner: Hilfe, mein Hund überholt mich rechts! Geständnisse eines Sonntagsfahrers. Berlin, Ach Gut Edition, 2018. Das Buch sammelt eine Reihe von Beiträgen des Autors, die auf der Plattform Achse des Guten erschienen sind. Humor, so wird der Autor zitiert, sei die Waffe des Zweifelnden. Zugegeben, das war mir bislang entgangen, doch wenn man diesen Wahlspruch beherzigt, so sind die Aufsätze des Autors amüsante Miniaturen, die sich um Kuriosa des Alltags drehen, wie Autos, Hunde und die Unterhaltungen mit seiner Ehefrau.

Immerhin ein Lichtblick in dem betrüblichen Analysen-Tsunami des deutsche So- oder Andersseins. Mein Lieblingsstück ist das von der Autobahnsemmel: Die Semmel ist von blassem Teint, so als habe sie 14 Tage Urlaub in Draculas Gruft gemacht.

***

Man mag es ja merkwürdig finden, doch die Bücher, die ich hier versammelt habe, sind ihrerseits alles Sammelbände, Werke also, die man selten oder nie in einem Rutsch liest. Da lobe ich mir das jetzt noch zu behandelnde Buch: Es ist von einem einzigen Autor und zudem aus einem Guss. Zu seiner Entschuldigung mag man vorbringen, dass es schon ein paar Jahre alt, aber dennoch ab Verlag lieferbar und nahezu zeitlos aktuell ist. Es handelt sich um Konrad Kustos: Chaos mit System. Die sieben Säulen des Niedergangs. Hamburg, Copo Verlagsdienste, 2011. Dieses Buch ordnet die an sich bekannte deutsche Chaoslandschaft in ungewohnter Form. Es beschreibt Ursache und Wirkung des deutschen Absturzes in vielgliedriger Form, bekämpft das Monokausale und tut zudem etwas, dem man ständig widersprechen möchte, indem es die Talfahrt als unumkehrbar schildert, und den Beteiligten, die sich wehren wollen, eigentlich keine Chance mehr einräumt. In seiner Argumentationsweise besticht das Buch durch zweierlei: es wirkt gnadenlos und ist zudem streckenweise erheiternd – kaum zu glauben, aber wahr. Weil es so ist, wie es ist, und ich in meiner Absicht, mich zu wehren, grundsätzlich anderer Meinung bin als der Autor, halte ich dieses Buch für absolut lesenswert, denn es schärft den Kampfgeist.

***

In meinem letzten Bücherrundschlag hatte ich erwähnt, dass ich fünf ungenannte Bücher als nicht besprechbar beiseitegelegt habe (nein, ich bin aus grundsätzlichen Erwägungen gegen Bücherverbrennungen). Ich wusste nicht, dass mir dies die meiste Kritik meiner nun schon Jahrzehnte andauernden Schriftstellerei eintragen würde. Ich habe die auflaufenden Proteste nicht gesondert beantwortet, schon um den Schleier des Vergessens nicht zu stören. Dabei bleibt es. Oder doch nicht ganz, eine Ausnahme sei gemacht: Frank-Walter Steinmeier (Hg.): Roter Adler. Ein Liederbuch. Hier ist versammelt, was unser geliebter Präsident dem dankbaren Volk zum Sange rät. Das reicht von den Sieben Brücken (die zu übergehen jedem Sozialdemokraten ein Herzensanliegen ist) über den Commandante Ché Guevara (der soviel Gutes auf der Welt bewirkt hat) bis zu Freude schöner Götterfunken (immerhin Friedrich Schiller). Doch seien wir fair, das präsidiale Liederbuch beginnt mit „Die Gedanken sind frei“ (das wird bei den jährlich Sommerfesten der Jungen Freiheit gesungen – wenn das der Führer wüsste!!). Dazu ist mir – nicht dem geliebten Präsidenten – neulich bei passender Gelegenheit eingefallen:

Die Gedanken sind frei, man kann es kaum glauben, sie kommen herbei

in Bozener Lauben. Bei südlichen Weinen bin mit mir im Reinen, und singe dabei,

die Gedanken sind frei.

In diesem Sinne: einen guten Start ins neue Jahr.

©Helmut Roewer, Januar 2019
******
*) Dr. Helmut Roewer wurde nach dem Abitur Panzeroffizier, zuletzt Oberleutnant. Sodann Studium der Rechtswissenschaften, Volkswirtschaft und Geschichte. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen Rechtsanwalt und Promotion zum Dr.iur. über ein rechtsgeschichtliches Thema. Später Beamter im Sicherheitsbereich des Bundesinnenministerium in Bonn und Berlin, zuletzt Ministerialrat. Frühjahr 1994 bis Herbst 2000 Präsident einer Verfassungsschutzbehörde. Nach der Versetzung in den einstweiligen Ruhestand freiberuflicher Schriftsteller und Autor bei conservo. Er lebt und arbeitet in Weimar und Italien.
www.conservo.wordpress.com      10.01.2019  

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen Emails sowie auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zueigen. *****
Dieser Beitrag wurde unter AfD, Allgemein, APO/68er, Außenpolitik, Christen, Kultur, Medien, Politik abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

12 Antworten zu Bücher, Bücher! Sage mir, was du liest, und ich verrate dir, was du denkst

  1. no problem schreibt:

    ich sags, was ich lese: Aussteigerliteratur!
    und sicher keine „erbauliche“ Umpolungsliteratur!

    „OTHERING“
    nur marginal, denken Sie? Sowieso eine Randgruppe?

    Ja, immerhin: z w a n z i g Jahre meines (anderer letztlich durchaus verkorksten) Lebens habe ich „im schönen Frankenland“ zugebracht (=„vertan“?), in BAYERN, wo Gästezimmer noch heute Fremdenzimmer heißen können, obwohl es von Zuzug (nicht nur aus dem Ruhrpott oder „Ossiland“) nur so gewimmelt hat in den letzten zwanzig Jahren (seit ich nicht mehr „dabei“ bin :-(. DABEI war ich nie! Folglich waren es auch Jahre ohne Geborgenheit und ohne Vertrauensatmosphäre, was sich auch NACHHALTIG auf die Kinder gelegt hat. Nicht nur topografisch, sondern vor allem ideologisch, „identitär“. Da es nochmals eine Verengung, Verschärfung gegeben hatte, der Hauptgrund für jenen Ortswechsel, indem der Schicksalsweg vorerst in einer „brüderlichen“ Freikirche mündete, wenn auch „nur“ in „Co-Abhängigkeit“!

    Danach hatte das Thema mein Interesse gebunden und ich habe keine Toleranz gegenüber Bigotterie, Heuchelei, Zweierleimaß, Massenveranstaltung/Hysterie/Hype auf dieser evangelikalen Megaschiene, wie es sich im fraktionistischen Ausschluss widerspiegelt und willkürlich auf sogenannten christlichen „Wirtschaftskongressen“ oder Basel-Jugendveranstaltungen (Catwalks, „Castings“, = HeiratsMARKT?) schillernd darstellt. Ich verabscheue Missionierung! Und sehe eine Ehrlichkeit vielmehr in dem Schatten derer, die da nicht mitgehen können, wollen….unter der Unbarmherzigkeit der DRUCKAUSÜBUNG, des „über-Leichen-gehens“ aus „gottgewollter Anmaßung“ usw.

    So habe ich (neben anderer „Beschäftigung“ in den Jahren des weichengestellten Still-Standes) alles gelesen oder gesammelt, was die gebrochenen Lebensläufe von Freikirchenaussteigern hergeben.

    z.B. Claudia Schreibers Motive, dieses Segment bekannt zu machen, sind ihr mE bestens gelungen in mehreren ihrer Outputs, sei es als Roman, wie „Ihr ständiger Begleiter“ oder als Film mit Edgar Selge….
    Das einzige, was ich selber bisher dazu beigetragen habe, sind „Rückmeldungen“, d.h. Die KONFRONTATION damit mit den Verursachern (von Leid!) , was bisher wenig üblich war. Was nicht „geglaubt“ wird, was selten nachvollzogen werden kann. Was ängstlich unter den Teppich gekehrt wird….Denn manN/FRAU kann sie ja nicht in „Sippenhaft“ nehmen?

    Claudia Schreiber, Freikirche…
    Claudia Schreiber „enge Welt“:
    „Dieses sich auszubreiten, als Studentin auch irgendwann ein Hirn zu kriegen – mit dieser engen Welt der Freikirche, die bestimmte Regeln verlangte, nämlich erstens die Frau habe sich unterzuordnen – wieso sollte ich das tun? Und alles wurde biblisch begründet. Oder diese penetranten Predigten gegen die Homosexualität. Ich selbst bin nicht homosexuell, aber ich finde es unerträglich, wenn jemand jeden Sonntag einen Riesentratra in der Predigt macht, dass das die schlimmste Sünde usw. So war mein Weltbild nicht!“ **

    „Es gab Leute, die haben mir nicht mehr gestattet, mit ihren Kindern zu spielen. Als sei ich irgendwie ansteckend. Als sei Freiheit ansteckend. Ich bin eine äußerst vitale und starke Frau – aber in diesem ersten halben Jahr danach habe ich  mich noch fragen müssen, ob ich noch die bin, die ich bin. “
    usw. EBEN!
    **So kennen wohl einige Frauen auch die hiesigen „Talibane“, die penetrant predigend jeden Sonntag das besitzergreifende Oberhäuptersegment „Verweigerung“ thematiserten 😦

    h ttps://www.pro-medienmagazin.de/medien/journalismus/2009/03/09/swr-ueber-freikirchen-faszinierende-gemeinschaft-oder-sekte/
    (siehe auch das ganze Manuskript vom SWR)

    h ttps://www.amazon.de/Ihr-st%C3%A4ndiger-Begleiter-Claudia-Schreiber/dp/3492049737

    h ttps://www.noz.de/deutschland-welt/medien/artikel/960268/edgar-selges-und-franziska-walsers-pastorenpaar

    h ttps://chrismon.evangelisch.de/artikel/2007/wie-ich-als-kind-einer-kirche-gelitten-habe-der-ueberall-suenden-lauerten-4290

    (Links funktionieren ohne Leertaste nach dem ersten h)

    Eine der brenndenen Fragen wird selten gestellt…die nach dem Transfer solcher Erfahrungen in der heutigen Religions-und GlaubensVIELFALT. Wie auswechselbar sind Gesetzlichkeit und Menschllichkeit?

    Gefällt mir

    • no problem schreibt:

      Christlichkeit und Pathos. Salbungsvoll und doch so hartherzig :- (
      E i n Kommentar? Zeigt sich, wie all-ein-gelassen die „Abweichler“ und „Regelnichtbefolger“ tatsächlich in der vereinigten Gesamtatmosphäre sind! Immer und immer wieder. Das ist die Lektion, die sich aus Religionen lernen läßt.
      Nach dem „bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt“. Selbstkritik der Gemeinschaft? (Sie haben doch „keine Probleme“ :- ) )
      FEHLANZEIGE. Eigentlich erschütternd ENTLARVEND!
      ‚So‘ ist es halt ‚auf Erden‘.
      [Zum Film mit E.S.:
      „Zwischen Liberalen und Konservativen der unterschiedlichen Glaubensrichtungen kommt es wie im Film immer wieder zu Streit über Fragen wie: Wie geht man mit Abweichlern um? Zwingt man sie zum Umdenken, schließt man sie aus der Gemeinde aus? Wie groß ist der Raum für Toleranz und ein gemeinsames Leben Andersdenkender in der Gemeinschaft? Was darf, was muss, was kann Glaube bewirken? Wir, die wir diesen Film gemacht haben, wünschen uns diese Diskussionen – in der festen Gewissheit, dass wir gut daran tun, nicht mit dem Finger auf andere Glaubensformen und Religionen zu zeigen, ihnen eine Nähe zu Terrorismus und Menschenfeindlichkeit zu unterstellen.“
      (Manfred Hattendorf, kommissarischer Filmchef des SWR, der selbst in einer bibeltreuen Freikirche aufgewachsen ist)
      Dieser Artikel stammt von http://www.tittelbach.tv/programm/fernsehfilm/artikel-4727.html%5D

      hmmmmmhh

      Gefällt mir

      • no problem schreibt:

        den Preis zahlen: sich selbst aufgeben? und alles das, was man bislang als für richtig und gut befunden hatte?
        Letztlich ist das Leben eben doch Vermischung. Und Entwicklung. (wenn es nicht an der Entwicklung g/behindert wird)

        Gefällt mir

        • no problem schreibt:

          Einige steigen ein, andere steigen aus.
          Freikirche war nach meinem Empfinden stets ein unausweichlicher Beigeschmack, so wie sie sich unaufgefordert MASSIV in den Weg stellte.
          Ich war Freiwild, Ressource. Der übereifernde Prediger (und sein Drucksystem) sah sich als Werkzeug und wollte formen, gebrauchen, ja: „herrschen“?. Und brauchte selbst NOCH EINE „NUMMER“ als Menschenfischer.
          (Bevormundung, Kontrolle, Sanktion, Manipulation waren u.a. Methoden…Freundlich verpackte Rücksichtslosigkeit…Wer brav die Versatzstücke plapperte, war angesehen.)
          Wer nach so vielen (abstinenten) Jahren darauf (zurück) blickt, muß sich nur noch mehr wundern!

          Analog?https://www.watson.ch/blogs/sektenblog/646971811-die-zwei-gesichter-des-papstes-hier-der-gute-hirt-dort-der-harte-fundi

          Gefällt mir

        • "Mauer aus Schnee" schreibt:

          Mauern aus Bibelsprüchen, Mauern aus säumigen Gehältern….
          nicht viel anders: der große Bluff mit den wahren Göttern oder Gottkönigen
          Oliver Wolschke, Ausbruchs-Buch: Jehovas Gefängnis
          https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/das/Norddeutschland-und-die-Welt,sendung860128.html

          Gefällt mir

        • "Mauer aus Schnee" schreibt:

          was für ein „gottgewolltes“ DRANGSALIEREN, Menschen zu instrumentalisieren, andere Menschen „zum Glauben zu bringen“ ! EKELHAFT! GEFÄHRLICH! Ekelhaftes Vorgehen von („charimatischen“ oder „gesetzlichen“) ) Besessenen, die ihrer eifernden Eitelkeit gehorchen. DAS WAR STRATEGIE BEI SOGENANNTEN BRÜDERN! = ALLIANZ-FREIKIRCHLERN! Das gilt auch für andere, den „Geschwister-Baptisten“ z.B. . Es ist AUSTAUSCHBAR! Dazu gehörte auch das Beschämen, das Überfallen im Häuslichen, Privaten, das RUNDUM- Ausspionieren von Büchern, Nachttischkästchen, Kühlschränken, Kochtöpfen, Gesinnung usw…. das Verbieten von Kontakten ausserhalb der Gemeinde oder Besuchen öffentlicher Buchläden, Mitgliedchaft in Vereinen und das berühmte „Sport ist vom Teufel“….! (Der Hammer war dann, wie sich die Schafe in ihrer Parallelwelt dennoch „weltlich“ komfortabel einrichteten!…Siehe Schuh Deichm. als Vielflieger zu indischer Kinderarbeit in Maßanzügen oder andere Unternehmer, wie sie ihre privaten Tennisplätze, ihre Schwimmhallen Gott dankten! Hatte selbst stets einen Spagat ausgeführt.Das war kräftebindend bis zum völligen Fernbleiben. Es gab keine wirkliche „Lösung“.
          Und siehe da: damit war ich nicht mehr auf deren Schirm!
          K_tzverein! Sollte reichen für
          GEISTLICHEN
          M
          I
          S
          S
          B
          R
          A
          U
          C
          H
          Absolut unterirdisch!
          ich habe meine Kinder da rausgehalten. Der Vater ist gefolgt. Das alles ist nun ein paar Jahrzehnte her. Aber es klebt…hin und wieder 😦 Und zwar deshalb, weil sich die Leute nie dem gestellt, nie „ent-schuld-igt“ haben (siehe dlf-Beitrag oben) und weil sie „davon kommen“.
          „Man verliert alles“, ist die übliche Konsequenz! Das ist doch nett „von Gott“, dem Hüter und Beschützer, nicht wahr? Zack,Bumm: rauf auf den großen Misthaufen entsorgt. Ins Kröpfchen, ins Töpfchen…Einer mehr oder weniger spielt keine Rolle…

          Gefällt mir

        • Schnee von gestern? schreibt:

          Eintracht oder Zwietracht?
          Das Reden von Einheit (einschl. Kommentare)
          h ttps://www.idea.de/frei-kirchen/detail/die-evangelische-allianz-ist-ein-kontrapunkt-zur-zerstrittenheit-107795.html
          h ttps://www.idea.de/frei-kirchen/detail/muss-sich-die-evangelische-allianz-staerker-oeffnen-107808.html
          und die Spaltpilzpraxis bis zum Gehtnichtmehr.
          Wenn man damit bisher noch nicht in Berührung gekommen war (in der sogenannten großen Kirche) , dann hole man sich in der Freikirche eine Nase voll und man ist mit nichts mehr „kompatibel“. Kahlschlag in bislang gewissenhaften Regionen, wo ein giftiger Keil in die Rechtschaffenheit getrieben worden ist….
          Zudem Klatsch und Tratsch und Konkurrenzverhalten sowie familiäre Zerütung, dass man nur staunen kann.
          Als Frau in der Freikirche verfliegt die Unabhängigkeit :- ) und Frau ist abgeleitet vom Manne. („Besitz“). Eigenes Geld/Gehalt wird verhindert und der Kinderreichtum dient den großen Gemeinden. Zudem oft ein oder zwei Pflegekinder aus „Selbstosigkeit“?? oder zur Aufbesserung des Taschengeldes der Gattin?, als auch manche „Anmedung“ der Frau im Gewerbe des Hausherrn wegen der Rentenpunkte = S c h l i ch e. Aber alles in Abschottung. Eigene Freundschaften ud soziale Netze ausserhalb der Freikirchen-Gruppe? Nicht erwünscht,, sondern verpönt. Man hatte keine Freundezu haben, sondern, sondern Geschwister!.

          Sollte Frau wissen, wenn sie sich da hinein begibt: ICH WUSSTE ES NICHT! Verlust der Autonomie und „Ebenbürtigkeit“ auf „Augenhöhe“ :- ) . Machen wir uns nichts vor: „Bunte“ Freundschaften zu erhalten und eine Aufgabe/Erwerbsarbeit – „etwas Eigenes“ -(was materiell BELOHNT wird) und nicht nur Ehrenamt wie Kloputzen für Gotteslohn und Paradiesanwartschaft, ist noch im Alter ein Gesundheits-und Lebensqualitätserhalter , wie es sich SO MANCHER MANN!!, und ein Garant gegen Einsamkeit und Alzheimer!
          Hier begegnen wir dem aus anderen gesellschaftlichen Bereichen bekannten DUCKMÄUSERTUM !

          Gefällt mir

    • Rambo schreibt:

      Ich bin jüngst aus der evangelischen Kirche als überzeugte Protestantin ausgetreten obwohl ich von Geburt an dabei war, weil inzwischen auch diese sich als Karriereorganisationen für alte Parteikader gewandelt hat, die wieder den Kurs bestimmen wollen, wie jeder Mensch zu sein hat und Missionsgeschwader helfen bei der Gehirnwäsche. Wenn man nicht wie ein braves Klatschäffchen unter Kontrolle bleibt und ausschert, dann ist man rebellisch und der Tratsch Klub der der in entmündigender Manier über alle her zieht um in deren Leben einzugreifen, das man ja schön nach der Pfeife der Eliten tanzt, dann ist man als Außenseiter stigmatisiert. Martin Luther würde sich im Grabe herumdrehen, wie linksideologisch versifft die Kirchen oftmals sind und der freie Christenmensch für den er gekämpft hat sich dem antichristlichen Gehabe der Kirchen unterwirft. Nicht alle sind so, aber viele. Das ehemalige SED Parteibüro hat leider seinen Sitz in viele Kirchen verlegt und wer nicht artig Merkel wählt… und sich erdreistet AFD zu wählen, der muss korrekt erzogen werden. Es gibt aber auch noch Kirchengemeinden die funktionieren, meine nicht. Wenn man sich immer mehr als Kirchensteuergeldzahlverein mausert, dann können sich viele die um ihre existentielle Existenz kämpfen sich diesen nicht mehr leisten.

      Gefällt mir

      • ceterum_censeo schreibt:

        Sehr treffend,

        da läuft doch schon längst der neue = ideologische Ablaßhandel:

        Links = Gut,
        Rääächz = böse.

        Und nur die ‚rechte`= ‚Linke‘ Gesinnung ist die Richtige und gewährt das ‚Heil‘.

        Ich bin auch draußen!

        Gefällt mir

        • Rambo schreibt:

          Lieber CC,

          was ich heute wieder vernehmen musste zu meinem Entsetzen, das man einem großen Spender der Räumlichkeiten zum Abschied vom Leben die Räumlichkeiten verweigert hat unter der Ausrede das wäre zu viel Krawall. Ich kenne bisher keine Trauergemeinde der nach Krawall zu Mute ist. Die Christen werden aus der Kirche geekelt, damit unsere Gottkanzlerin neben antichristlichen Pfaffen die islamische Übernahme durch ziehen kann. Ich kannte es schon, durch meine Mutter, die für ihren christlichen Einsatz in der Kirche zu DDR Zeiten wenn die Wende nicht gewesen wäre mit einer weiteren Person in das Internierungslager verfrachtet worden wäre. Diese Besserchristen hatten zu ihrem Abschied nicht einen Blumenstrauß, eine Karte des Mitgefühls als Gemeinde. Daran sieht man das dank Merkels Papa Kasner die Kirchen schon zur Übernahme vorbereitet wurde. Die Kirchen sind zu verräterischen Organisationen verkommen. Kollekten werden zwischen Organisationen hin und her geschoben, damit Nichtsnutze ausgehalten werden und für das eigene Gotteshaus für das die Gemeinden zuständig sind, hängt ein Klingelkasten mit Spendenaufruf an der Wand. Diese falschen Fünfziger leisten ganze Arbeit das Christentum aus zu löschen, pfui Teufel.

          Gefällt mir

  2. Jupiter schreibt:

    Nachdem viele Verlage vor Merkels Zensur Furcht haben, lesen sich auch deren Ausschreibungen schon wie eine schallende Ohrfeige und doch kommt zögerlich nach Was man sagen darf, sogen soll das man versucht den gesellschaftlichen Zeitgeist zu erfassen. Auch hier sollten wir nicht schweigen bei „Vom Glanz und Elend deutsch zu sein“ läuft bis Ende Januar und unser Land nicht im Mainstream Ton darzustellen, aber darauf achten mit der Zensur nicht in das Gehege zu kommen. Es waren immer Eliten die das Leben der Soldaten für ihre Kriege geopfert haben, die teilweise in den Schützengräben grausam umkamen, wegen der Machtgier der Eliten. Unser Land ist es wert auch mit Worten zu kämpfen.

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.