Und zweimal krähte der Hahn: Kardinal Marx distanziert sich vom christlichen Abendland

(www.conservo.wordpress.com)

von altmod *)

„Jesus sprach zu ihm:
Wahrlich, ich sage dir,
dass du in dieser Nacht,
ehe der Hahn kräht,
mich dreimal verleugnen wirst“
(Matthäus 26,34).

Es ist nicht das erste Mal, dass dieser reiche Prasser auf dem Bischofsstuhl von München und Freising seine Berufung als Verkünder des christlichen Glaubens verleugnete.

»Kardinal Marx gegen Begriff »christliches Abendland«

»Davon halte ich nicht viel, weil der Begriff vor allem ausgrenzend ist.« Dies meinte Kardinal Reinhard Marx vergangene Woche bei einer Rede in Berlin zum Begriff »christliches Abendland«. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Erzbischof von München kritisiert auch, dass es derzeit seiner Meinung nach eine weltweite „Instrumentalisierung der Religion« gäbe, was ihn sehr beunruhige. Marx hoffe, dass Juden, Christen und Muslime so stark seien, dass sie ihren Glauben an einen Gott nicht missbrauchen lassen.« (berichtete »Vaticannews«.)

Diese Meldung kam mir just in den Sinn, als ich dieser Tage in meiner fränkischen Heimat unterwegs war: Mainfranken von Würzburg entlang am Main dann übers Land bis nach Münsterschwarzach. Eine Region und eine Landschaft, die das, was man unter dem christlichen Abendland versteht, uns bildlich vor die Augen führt. Das vieltürmige Würzburg, eine der ältesten Stätten der Missionierung des Frankenreiches durch irische Mönche. Die markanten Kirchtürme aus der Zeit der Gegenreformation – die »Echterhauben« – in den Dörfern und kleinen Städten. Die zahllosen Bildstöcke und Wegkreuze, die man in der Flur findet und sogar entlang der heutigen Verkehrswege.

Natürlich bedeutet »Christliches Abendland« mehr als ein durch Kirchen und Glaubensmmale geprägtes Landschaftsbild. Das muss für unsere Leser hier nicht weiter ausgeführt werden.

Von Theodor Heuss stammt dieses Zitat:

„Es gibt drei Hügel, von denen das Abendland seinen Ausgang genommen hat: Golgatha, die Akropolis in Athen, das Capitol in Rom. Aus allen ist das Abendland geistig gewirkt, und man darf alle drei, man muß sie als Einheit sehen.“

Und Papst Benedikt XVI. drückte es in seiner Ansprache im deutschen Bundestag am 22. September 2011 so aus:

„Die Kultur Europas ist aus der Begegnung von Jerusalem, Athen und Rom – aus der Begegnung zwischen dem Gottesglauben Israels, der philosophischen Vernunft der Griechen und dem Rechtsdenken Roms entstanden. Diese dreifache Begegnung bildet die innere Identität Europas.“

Jeder mag seinen eigenen Blick auf die europäische Geschichte haben und auf das Werden der »abendländischen« Kultur und Geistesgeschichte.
Es ist richtig darauf hinzuweisen, dass das Christentum im »Morgenland« entstanden ist, fußend auf der jüdischen Religion. Es ist richtig, dass die Christianisierung Europas blutige Spuren hinterließ. Es ist richtig, dass der Südwesten Eurpas, die iberische Halbinsel fast 600 Jahre unter muslimischer Herrschaft stand, wie auch der Südosten Europas bis zum Rückzug und Untergang des osmanischen Reiches.

Darf man aber deshalb den Begriff »christliches Abendland« gleich als geistigen Müll bezeichnen, wie es der jüdische Historiker Michael Wolffsohn in der linken Zeitgeistpostille SZ ausführte?

Gewiss muss man seit langem eine Entchristlichung des »Abendlandes« registrieren, wozu linke »Aufklärung« und linke Tyrannei – nicht nur in den Ländern seinerzeit jenseits des Eisernen Vorhangs – wesentlich beigetragen haben. Und wer sagt, der Islam gehöre zu Deutschland, beteiligt sich an der Entchristlichungsideologie, welche sich politisch u.a. in der Grenzöffnung für eine muslimische Massenimigration nach Europa manifestiert.

Der Skandal für mich ist, dass sich ein Oberhirte der katholischen Kirche, zu dessen Bischofsamt Verkündigung und christliche Missionierung gehören, sich an der fortschreitenden Entchristlichung unermüdlich beteiligt.

Kardinal Marx meint, eine „Instrumentalisierung der Religion« zu erkennen und zu kritisieren – und beteiligt sich selbst an einer solchen Instrumentalisierung, indem er sich als Kirchenfürst wie ein Plömper der Politik, den Herrschenden und dem Zeitgeist andient. Und er zählt zu den Ausgrenzern, indem er Christen dazu aufruft, Abstand von der AfD zu halten und meint, »Nationalist sein und katholisch, das geht nicht« wie er in einem Interview mit der ZEIT asserierte.

Ich schätze mich glücklich, mich in einer christlich geprägten Region bewegen und leben zu können. Wo man auf Schritt und Tritt auf die Spuren des »christlichen Abendlandes« stößt und Anregung erfährt, stets darüber nachzudenken.

Vom Zeitgeist versifften Großstadthirnen – gerade auch den klerikalen – täte es gut, einmal eine Ferialzeit in der christlichen Provinz zu verbringen und sich wieder darauf zu besinnen, woher unsere geistigen und kulturellen Wurzeln tatsächlich stammen. (Quelle: http://altmod.de/2019/01/und-zweimal-kraehte-der-hahn/2243/)

*****

*) „altmod“ ist Facharzt und Blogger (altmod.de) sowie Kolumnist bei conservo www.conservo.wordpress.com      15.01.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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25 Antworten zu Und zweimal krähte der Hahn: Kardinal Marx distanziert sich vom christlichen Abendland

  1. Semenchkare schreibt:

    Gottes willige Bodentruppe, ein Grund warum ich nicht glauben kann!

    OT
    Heute gabs eine PK von dem Verfassungsschutz und der AfD. Ist bekannt. Hier eine öffentliche Stellungnahme.
    ***************************************************************************

    Fachinformation zur Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD)

    Ergebnis zu tatsächlichen Anhaltspunkten für Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung in der AfD und ihren Teilorganisationen

    mehr hier:

    https://www.verfassungsschutz.de/de/aktuelles/zur-sache/zs-2019-001-fachinformation-zur-partei-alternative-fuer-deutschland-afd?fbclid=IwAR0lyvgMnp4UcXDbgsQYDnjWm_xty8K4tnwZx-uAheA-aX6Tkvqq4pp12LE

    Soweit dazu. Man kann nur noch mit dem Kopf schütteln! Das Statement von Alice Weidel heute trifft m.M.n. voll ins schwarze.

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  2. Artushof schreibt:

    Teil 8

    Wie lange Noch?
    Humanistisches Manifest
    Von
    Hans Baum

    Christlicher und humanitärer Opportunismus

    Zunächst ist es notwendig, die Voraussetzungen für die Möglichkeit und Wirksamkeit einer dynamischen Koexistenz, die nur eine dialektische sein kann, zu schaffen. Dazu gehört in erster Linie die Bereinigung der eigenen Problematik. Das Leitbi1d muß im realen Bereich zum Vorbild gestaltet werden; denn nur Vorbilder vermögen Leitbilder zu bestätigen. Was haben wir in dieser Hinsicht, zu bieten? Zunächst unsere „Freiheit“. Aber wie sieht sie aus, diese westliche Freiheit? Wir wollen uns nicht wiederholen. Noch ist sie substanzlos, poch hat sie weder Grenzen noch Konturen. Auf unser vages Gerede darüber verzichten die Menschen des Ostens. Sie haben das mehrfach bewiesen, als sie ’selbst den Versuch wagten, sich des Leitbilds der Freiheit zu bemächigten. Es war nichts, oder doch viel zu. wenig da, was ihrem Sehnen nach Freiheit Gestalt hätte geben können. Wir hatten, wir haben zu wenig zu bieten. Also mußten die tapferen Versuche im Blut ersticken und in Resignation kapitulieren. Die Völker wollen den Ordo, nichts sonst. Haben w i r ihn vielleicht? ‚ Wozu sind die C h r i s t e n des Westens aufgerufen? Sicherlich nicht dazu, ihr Blitzableiterchristentum, ihr Atombombenchristentum in das religiöse Vakuum des Ostens hineinzutragen. Man erwartet dort ganz anderes von uns und man muß den Mut haben es auszusprechen, daß es ein Unglück für das Christentum selber wäre, wenn unser überständiges, flaues, opportunistisches Scheinchristentum die Chance erhielte, in den tiefen, durch jahrzehntelange Brache ausgeruhten Humus der östlichen Seele hineingesät zu werden. Das kann und darf nicht geschehen. Leid macht hellsichtig und gibt Gelegenheit zu gründlichem Nachdenken. Die Ostvölker haben diese Gelegenheit ebenso gründlich genutzt wie wir, die wir ihre Leiden geteilt haben. Sie sind kritisch und legen den Finger auf unsere klaffende Wunde der Kirchenspaltung, die ihnen das menschliche Versagen innerhalb der westlichen Christenheit überzeugend kundtut. Sie würden unser buntes, aber christliches Kleid nur belächeln oder weiterhin mit dem skeptischen Blick bedenken, mit dem sie alles Unzulängliche ablehnen. Wenn man uns dann neben der Unzulänglichkeit im Glauben auch noch in der Unzulänglichkeit eines angeblich christlichen Tuns ertappt hat, befinden wir uns bereits am Ende unseres Lateins. Nein, diese unsere westliche Interpretierung des Christentums vermag die Aufgabe einer Remissionierung des Ostens nicht zu erfüllen. Bedeutet dies aber, daß man resignieren soll? — Im Gegenteil, die CHS sieht gerade in dieser betrüblichen Tatsache ein lohnendes Ziel für intensive Arbeit im eigenen Hause. Auch die Humanitas hat es bei uns nicht annähernd zum überzeugenden Beweis vorbildhaften Daseins gebracht. Dazu ist der Demokratismus auch gar nicht fähig. Unsere Humanität ist konstruiert, ist „Privatsache“, fast könnte man sagen „Hobby“. Dialektischer Humanismus gründet, insofern er als praktischer Humanismus in die Erscheinung tritt, in der Familie und damit im e w i g e n L e i t b i l d a11es D i a l e k t i s c h e n überhaupt. Von hier aus wächst er in die Gestalt des humanitären Ordo hinein, nur von der Familie aus. Echter Humanismus kann nur „Humanismus in Familität“ heißen oder er bleibt strukturlos. Auch hier sind Wiederholungen überflüssig. Schaffen wir erst einen Staat, eine Wirtschaft, eine Sozialordnung „in Familität“! Heute sind wir noch schlechte Lehrer eines aufgeschlossenen Volkes, wie es die Russen sind. Sie wollen keine „Befreiung“, sie wollen, als Slawen und Ekstatiker, E r l ö s u n g. Sehen wir etwa wie Erlöser aus? Erlösen wir uns doch erst einmal selbst von unseren Ismen und koordinieren wir uns doch zuvor rückhaltlos, wir „Christen“ und „Humanisten“! Dann können wir in Bescheidenheit und Demut mit der Saat beginnen. Sie wird dann überraschend schnell zur Keimung führen, das mag man uns Osterfahrenen glauben. Soviel über das Christlich-Humanitäre als dialektisch angelegtes S u b j e k t im dialektischen Spiel mit dem Osten.

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  3. Pingback: Kardinal Marx: Der Begriff „Deutsche Bischofskonferenz“ ist ausgrenzend | Bayern ist FREI

  4. Ulfried schreibt:

    Grüß Gott altmod,
    mit deinem Artikel triffst du den Nerv des derzeitigen Desasters der Bewohner des deutschen Abendlandes – DIE ABKEHR UND ERNEUTE KREUZIGUNG UNSERES HEILAND.
    Auch ich (65) lebe am fränkischen Untermain und bin (angeekelt von den Vergehen und Lügen der protestantischen Sekte) 2001 zur katholischen Kirche, der einzig wahren Religion konvertiert – diesen Schritt habe ich nie bereut und stehe fest dazu. Es ist nicht nur mein Glaube, sondern auch mein Wissen und meine Er- fahrungen die mich dazu veranlaßten. Vor Längerem habe ich hier eine Antwort gebloggt, die sich mit der schleichenden Machtübernahme unserer Kirche durch die atheistisch rot/grünen Freimaurer seit dem II. vatikanischen Konzil befaßte – kaum eine Reaktion darauf! Stattdessen immer wieder auch hier, Intelligenz- freie Beschimpfungen gegen uns Christen.
    Jetzt da die neuen atheistisch- freimaurerischen Machthaber des Vatikan offen gegen uns Christen votieren und die Muslime favorisieren, wundern sich viele Menschen warum sie mit Islam zugedeckt werden. Tja, wer das Gute ablehnt muß sich halt mit der Alternative abfinden.
    Apropos „Islam“: Dessen Anhänger reden immer wieder von den „UNGLÄUBIGEN“.
    Ich dachte bis jetzt immer, daß es nur Menschen gibt, die an etwas glauben, selbst wenn es ihr Bankkonto ist. Hier ist die Antwort eines UNGLÄUBIGEN in diesem Blog, der über jedes hingehaltene Stöckchen hopst und seinen Senf zu Allem gibt:
    Semenchkare schreibt: 15. Januar 2019 um 17:29:
    „Gottes willige Bodentruppe, ein Grund warum ich nicht glauben kann!“
    Wer hätte gedacht, daß die Muslime doch mal recht haben könnten – es gibt mindestens einen UNGLÄUBIGEN!??
    Gleichzeitig redet der UNGLÄUBIGE über die AfD die hier eigentlich nicht das Thema ist und alle stimmen ein. Mein alter Lehrer hätte gesagt:
    „Ulfried, Thema verfehlt, Note Fünf – setzen!“
    Das ist hier beileibe kein „Einzelfall“. Die Feinde unseres wahren christlichen Glaubens (Freimaurer, rot-grüne Atheisten, Muslime, „Zeugen Jehovas“ u. dgl. m.) glauben die Deutungshoheit zu haben und merken nicht, daß das was sie angeblich bekämpfen eigentlich, auf ihrem Mist gewachsen ist – Goethe: „DIE GEISTER DIE ICH RIEF (…)“
    Dabei wuchern widerwärtige Phrasen, die dem braunen Dreck- Zeitgeist entsprungen sein könnten. Wenn Antichristen in großem Ausmaß Christen und Juden ermorden, heißt das heuer „SÄUBERUNGEN“. Sind wir etwa Schmutz? Wie nannten das die braunen Machthaber vor 1945?
    In Deutschland werden jährlich ca. 100.000 kleine deutsche Menschen im Mutterleib brutal geschlachtet – wie wurde das gleich vor 1945 genannt?
    Wie oft wurden wir Christen schon hier auf CONSERVO stupid angegriffen. Dabei beachten diese Leute nicht einmal, daß Peter Helmes sich als gestandener Katholik zu erkennen gibt, und dessen Bruder katholischer Priester ist.
    Die begreifen nicht einmal, daß es die großzügige Toleranz des Christen P. H. ist, der sie gewähren läßt ihre Ergüsse hier zu verbreiten.
    Ich bin gewiß, daß das neue Jahr noch turbulenter wird als die vergangenen und wir als deutsches Abendland auf einen Kulminationspunkt zusteuern, dessen Ergebnis von uns allen und unserem Glauben abhängt. So wie es die Seherkinder von Fatima, Lourdes u. s. w. in ihren Marien- Botschaften uns übermittelten.
    Lieber altmod, ich weiß nicht ob du schon mal in der Marien- Gebetstätte Heroldsbach warst. Wenn nicht, kann ich dir das sehr empfehlen – hunderte Menschen können sich nicht getäuscht haben.
    Ich wünsche mir und euch allen ein gesegnetes 2019.
    Peter Helmes mach so weiter und trag dabei den Glauben unseres Herrn Jesus Christus als Monstranz für deine Arbeit als Journalist – dann wird’s.
    EHRE SEI GOTT IN DER HÖHE UND FRIEDEN AUF ERDEN, DEN MENSCHEN EIN WOHLGEFALLEN
    Gruß Ulfried

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    • Schnee von gestern? schreibt:

      so mancher steigt um, und andere steigen aus!
      (siehe jüngste Kommentare unter „Bücher“ oder „Abtreibung“ -Roewer, Hildebrand)
      Die kath. Kirche hat es ja noch relativ schlau eingefädelt, den weiblichen Anteil im Gottesbild zur Beschwichtigung „der anderen Hälfte“ zu erhalten!
      Der ganze güldene Reichtums- Pomp und Firlefanz, Aberglaube, Schnickschnack…. und die Hausheiligen usw. sind mir fern! So fern wie manche Bigotterie!
      Und aus heutiger Sicht die Platitüden eines Mönches und Reisenden aus Münsterschw. betrachtet, kann ich nur konstatieren: schwach! Brosamen fürs Volk! Ein WirTSCHAFTSUNTERNEHMEN!
      Ich habe in den zurück liegenden Jahrzehnten das „Pack schlägt sich, Pack verträgt sich“ kommen und gehen sehen. Mal küssen sich Papst und Fundi-Evangelen, mal hassen sie sich! Strategisch und aus materiellen Machtgründen.
      Ein Herr Steeb kommentriert zu aktuellen idea-Artikeln:
      „Offenbar sitzen die Verfasser des pro und contra und bisherige Kommentatoren einem Missverständnis auf. „Evangelisch“ bei „Evangelische Allianz“ meint nicht das konfessionell verstandene „evangelisch“ sondern „evangeliumsgemäß“, „dem Evangelium verpflichtet“. Der enge deutsche Horizont, hier in evangelische und katholisch zu denken, entspricht ja in keinster Weise der weltweiten Gemeinde Jesu als Leib Christi, der aus zahlreichen Christen aus sehr zahlreichen Konfessionen und Denominationen besteht. Experten weisen darauf hin, dass es weltweit 38.000 verschiedene Konfessionen und Denominationen gibt. Da lasst uns das provinzielle „evangelisch“, „katholisch“-Denken ablegen. Zur Gebetswoche der Evangelischen Allianz sind alle Kinder Gottes eingeladen (Johannes 1,12), die Jesus als ihren HERRN bekennen. Man könnte auch sagen, alle die ein Ja zur Glaubensbasis der Evangelischen Allianz haben oder die von Herzen das Apostolische Glaubensbekenntnis sprechen können. “

      (…Jerusalem – Lagerlöf/Bille August 🙂 oder Hunderte, die sich getäuscht haben )
      Als hätten andere der 38.000 Denominationen keine WERTE!! Als wären „Nichtgläubige“ per se die Ausgeburt des Bösen und würden insbesondere in der Familienfrage nur versagen, Scheiße verzapfen und ihren Kindern das Fell abziehen! UND JA: So viele ausserhalb dieser religiösen Verfasstheit leben authentischer! UND LIEBEVOLLER!
      Ja, gewiß, es gibt das „Vorrecht des Älteren“! So ist „das christliche Abendland“ ein Heimspiel! Und Großes ist entstanden: Kathedralen, musikalische Werke, Malerei….Diakonie, „Kultur“. Ich verkenne das nicht! Ich beziehe mich darauf und halte ihm „patriotisch“ die Stange! Da es auch meine Herkunft ist! Aber als Frau habe ich in diesem „System“ nichts mehr verloren! In gewisser Weise „überwunden“. Frau blickt zurück (im Zorn?) und läßt es stehen. Es ist eh nicht mehr zu ändern, wie Dr. Dogs richtig bekennt.
      Wenn man sich auf der anderen Seite anschaut, was christliche Missionierung (nicht nur auf anderen Kontinenten) bewirkt oder was das „vereinigte“ Wohlstandsevangelium an Verschwendung und persönlicher Nichtverantwortung für die Schöpfung evoziert hat, bin ich doch ziemlich ENT-täuscht. „Das Leben übergeben“ entlastet halt…..Als auch ein Ablaßtaler. Und nach der freigekauften Sünden-Beichte schmeckt das Weinle…Millowitsch.

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      • Schnee von gestern? schreibt:

        z.B.
        der Hass der KirchenVÄTER auf die Frauen…..:-(
        alles unterm Tisch? alles „Geschichte“? Nur „Entgleisung“?
        Ich muß zugeben, ich habe den Deschner (Unterfranke?Oberfranke?) nicht gelesen…den Drewermann nur partiell….aber ich will mich mit dem „Zeug“ auch gar nicht mehr BELASTEN!
        („Es gibt ein Leben nach dem Sport“)

        Wie würden es die Oberhäupter gerne für sich bewahren?

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        • Schnee von gestern? schreibt:

          ich bin zufällig auf Conservo gelandet, und es wundert mich gar nicht, auch hier Exemplaren zu begegnen, die Frauen selbstverständlich nach wie vor als Ressource missverstehen!

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      • Νίκη schreibt:

        als unfreiwillige „WAHL“-Fränkin (in der Diaspora, immerhin ü2 Jahrzehnte) darf ich mitreden!
        Habe reichlich Schattierungen der Rechtgläubigkeit kennen gelernt beim Übernzaungucken. Die Methodisten waren so babygetauft wie die Katholiken und hätten neben Evangelikalen eigentlich gar keinen Bestand „vor Gott“, da es sich nicht um eine bewußte Entscheidung, Nachfolge und Erwachsenentaufe handelt….
        Es war nicht immer wohlwollend, was mir hüben wie drüben „bei Christens“ begegnet ist. 😦 Eines meiner Kinder hatte nach dem Bundeslandwechsel schulische Schwierigkeiten und u.a. wurde auch eine kath. Schule angefragt. Die Schulleiterin, SB-Gym….(längst verjährt) mit ihren Unterstellungen aufgrund einer „handschriftlichen Irritation“ war voll der Abkanzelung! Im Nachhinein waren wir froh über die Abweisung….Jenes Kind hat inzwischen längst eine künstlerische Ausbildung durchlaufen! (so viel zum handschriftlichen Ausrutscher)
        Den Kirchen (und dem Bodenpersonal) wird viel verziehen. Und es ist meistens reine Willkür, was verboten, was erlaubt ist. Man hält ihnen die Treue. Bei allem Schindluder. Und von selber sehen sie sich nicht veranlaßt, weder zu Selbst-Kritik noch für Entschädigung oder Bereinigung.
        So nahm ich mir interessehalber für diesen Thread wieder den „Schamanen und Priester“ B.H. zur Familientherapie mit Aufstellungen vor. (Bücherregal…)

        Ich wertschätze einen Ausnahmekünstler. Dem gelungen ist, was kaum einer Frau gelingt. Das ist kein Neid. (gehöre selbst dem „Künstler-Rudel“ oder Stamm an).
        Keine Verantwortung für Nachwuchs bekanntermaßen, dafür war er mit einem Mann verheiratet, seinem Manager. Und hat z.B. die Bibel visuell uminterpretiert mit buddhistischen Elementen, was man ihm in kath. Kreisen überhaupt nicht übel nahm. Ein durchaus reicher Mann mit Ruhm und Beachtung, bester Reputation…und „weltlich-katholischem“ Sinn für das Schöne, Erhabene, Erlesene! Sei ihm gegönnt! . Der als Kind (im Protestantischen zunächst aufgewaschen) seine “ Erweckung“ in einer katholischen Kirche fasziniert von Prunk , Glanz, Glorie und Glamour erlebte.
        So geht es eben auch. :- )
        Während Frauen aus ihren Talenten, „aus ihrem Leben nichts machen“ 🙂 Warum wohl?

        Abgefallen und nicht gleichgeschaltet. Mit eigener Meinung. Schönen Tag noch!

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    • Νίκη schreibt:

      alles klar, Ulfried…
      und Herr Altmod….nebenbei hat auch die norddeutsche Backsteingotik ihren (weniger spektakulären) Charme! Und wenig weiter gen Osten: die bunten, goldenen Kirchkuppeln der russisch-orthodoxen Kirche….Übergestülpt. Umgewidmet….“Glaubenswerk“

      …..und „Mutter“ Teresa war eine Heilige und der Bischof von Limburg kein Badezimmerfreak. Selbst HvB hatte ihren KlassenDÜNKEL! Sexueller Missbrauch, Kinderkreuzzüge 1212 , Frauenverachtung – schon Johanna mußte darunter leiden, Hexenverbrennung – btw. neuerdings so abgestritten oder gern runtergespielt wie die KZs – die Vertreibung von Prostestanten aus dem Salzburger Land, die verlorenen Kinder des Franco-Regimes….ALL DIE SCHWARZE PÄDAGOGIK!, die Salesianer-Missionierung von abgekauften Indianerkindern, die Teufelsaustreibungen im 21.Jh….nur ein paar von vielen SPOTS
      Ähem..das alles soll nicht „im System“ liegen?
      ZUM KÜ*SSEN!
      h ttp://www.pfaenders.com/html/salzburger_vertreibung.html
      h ttp://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/139346/index.html

      und nochmal btw: habe 6x nicht abgetrieben und bin trotzdem keine Sympathieträgerin 😦

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      • traue niemand schreibt:

        Vertrauen in die KircheN?

        war ich jemals „links“? jedenfalls war ich noch nie „rechts“. Wenn überhaupt, BIN ich links UND rechts!
        Ich war allerdings n a i v und BIN (immer noch) ziemlich dumm! So, wie mich mein Schöpfer gemacht hat!
        Ausserdem ist mein Hirn überfüllt mit „Quark“ = Informationsflut
        h ttps://swrmediathek.de/player.htm?show=e6f90b02-17f8-11e9-9a07-005056a12b4c
        (es gibt Menschen, gewissen Archetyps und Veranlagung, die JEDEN Dreck aufsaugen und nicht filtern, dazu zählen auch Hochsensible (die es ja für manche Leute gar nicht geben darf) . Was auf der einen Seite zu viel ist, ist auf der anderen Seite zu wenig. (wie der Inhalt des Geldbeutels) Z.B. die Knochendichtemasse. Jedes Kind ein Zahn. Brüchigkeit des Skeletts….(über Jahre stillende Mütter – für fordernde Oberhäupter selbstverständlich. Rege mich gerade pseudo auf über die „Ordnungen der Liebe“ des kath.-schamanistischen Priesters und „Therapeuten“ BH, der Mütter in denTod trieb,
        BTW habe ich es nicht anders erwartet, als das sich jene Anwesende bedeckt halten, an denen DER KRUG vorüber gegangen ist (Freikirchler, Erzfromme, Wundergläubige, die personifizierte Rechtschaffenheit und Gesetzlichkeit…. die ohne wirkliche Empathie….:- ( ) Aus der Komfortzone heraus läßt sich fein urteilen und frühstücken. Aber wo und wann ist deren BETEILIGUNG??? Sie ist AUF DEM PAPIER!
        Ja, „süß“ und edel auch die andere Armada…Die netten linken Wohlstandsdamen (haben die „Hirn“??) , die man im fortgeschrittenen Alter noch kennen gelernt hatte, und die nun die Nase rümpfen, wenn Frau nicht mehr „nur links“ ist. Und dann gibt es noch die, die sich krumm machen aus ehrenamtlicher SOLIDARITÄT und Selbstaufopferung FÜR ANDERE. Dumm!? (Kaum ein Mann ist so d u m m!) Das bin ich nicht! Ich war bin für die Familie da! Die letzten paar Jahrzehnte.

        Alle wollen nur DAS BESTE! Auch aus jener Gemeinde, die immer noch WAHRER ist!
        Gestern auf Phoenix, mein Ausland: Irland.(Sequenz ca. mittig)
        „Ausgerechnet Irland, wo die katholische Kirche lange mehr zu sagen hatte als das Parlament, hat in den letzten Jahren entscheidende Schritte hin zu einem säkularen, fortschrittlichen Staat gemacht.

        Dass Regierungschef Leo Varadkar, der offen schwul lebende Sohn eines Einwanderers ist, ist da nur das augenscheinlichste Beispiel. Die Iren setzten in einem Referendum 2015 die Ehe für alle durch und beschlossen im Mai 2018, das strikte Abtreibungsverbot zu reformieren. Sie emanzipieren sich von der langen und autoritären Herrschaft der Kirche. Beim Besuch des Papstes im August 2018 musste der sich massive Kritik von Regierung und Opfern an der mangelhaften Aufarbeitung von tausenden Missbrauchs- und Misshandlungsfällen durch katholische Geistliche anhören.“

        Inzest
        Vergewaltigung
        schwere Missbildung des Kindes….

        die entsprechende Hardlinerlobby würde darauf bestehen, dass ein Ungeborenes ohne Gehirn ausgetragen wird…(die ganze gruselige Realität kann man nachschauen)

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  5. Semenchkare schreibt:

    Was dem Kardinal recht ist den andern billig…
    *****************************************************
    Das kirchliche Kolpingwerk betreibt ein Berufskolleg in Detmold, an dem staatlich anerkannte Erzieher ausgebildet werden. Es ist seit heute Courage-Schule. Schulpate ist die lokale Antifa. Kein Scherz

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Daran ist nicht viel Neues:

      Mein früheres altsprachliches Gymnasium (Abitur 1972)
      ist inzwischen auch längst zu einer linksgrünen ‚Schule gegen Rassismus und mit Courage‘ (oder ähnliches Geschwurbel) verkommen.

      Und zum Beweis für die ‚rechte‘, sprich, ‚linke (!), Gesinnung wurden im Frühsommer – auf die Initiative einer strammlinken ‚Schülersprecherin‘ die Schüler ‚angehalten‘, sich auf dem Schulhof zu versammeln und ein riesiges ‚NO‘ zu bilden ….

      Das wurde dann von erhöhter Warte aus fotografiert und an prominenter Stelle mit Text im Lokalblatt präsentiert – Bild ca. 1/3 Seite (Ich berichtete damals)

      Das einzige, was allerdings noch fehlte, war die ‚S-Antifa‘ ……

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  6. caruso schreibt:

    Ich bin weder Christ noch überhaupt gläubig. Auch interessiert mich das Christentum recht wenig. Aber wenn ich so etwas lese / höre, was der Herr Kardinal sagt, dann werde ich wütend. Wie kann man die Wurzeln der eigenen Kultur so abschätzig behandeln? Sich auf diese Weise dem Zeitgeist anbiedern? Oder vielleicht dem Islam? Ich finde das zum K*****n. Ob es dem Herrn Kardinal gefällt oder nicht, das Abendland ist christlich geprägt, das sieht man doch bei Tritt und Schritt. Und auf diese Grundlage + griechische Philosophie + römisches Recht + Aufklärung usw, entwickelte es eine ganz eigene Kultur, die man eben abendländisch nennt, weil die Sonne ja hier untergeht. Warum soll es ausschließend sein, wenn man die eigene Kultur so nennt wie sie heißt? Es steht ja jedermann frei, sich damit zu beschäftigen. Kein Mensch verbietet es. — Weil es schon sehr spät ist und auch weil ich mich sooooooo ärgere, kann ich nichts mehr schreiben. So viel doch, daß der Herr Marx sich schämen soll.
    lg
    caruso

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  7. Pingback: En twee maal kraaide de haan: Kardinaal Marx distantieert zich van het christelijke Avondland – Theresa's visie

  8. Joke schreibt:

    Ich habe irgendwo gelesen, dass Kardinal
    Marx in der SPD sei. Wenn das nicht stimmt,
    nehme ich meine Aussage zurück und ent-
    schuldige mich.
    Fest steht, dass die EKD-Ratsvorsitzenden
    Bedford-Strohm, Schneider und Huber
    in der SPD sind oder waren. Sie haben
    ihre Parteibücher während ihrer EKD-
    Amtszeit ruhen lassen; Bedford-Strohms
    Parteibuch ruht dem Vernehmen nach
    gegenwärtig.
    Ich finde es seltsam, dass Geistliche
    in einer Partei sind. Aber ich will auf
    etwas anderes hinaus. Die Jusos
    wollen eine Tötung des Ungeborenen
    im Mutterleib bis zum letzten Tag vor
    der natürlichen Niederderkunft.
    Ein Skandal! Viele sprechen von Mord.
    Haben die vier Chef-Geistlichen, die in
    der SPD sind und deren Parteibücher
    ruhen oder wieder aktiviert sind, ihren
    Juso-Genossen ernsthaft ins Gewissen
    geredet wegen dieses grauenhaften
    Ansinnens?
    Wenn nicht, weigere ich mich, diese
    SPDisten im Talar Geistliche zu nennen.

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  9. Juetz schreibt:

    http://www.justforcatholics.org/de.htm
    Johannes Ramel
    http://www.johannes-ramel.at

    Die wahre Gemeinde Jesu wurde immer schon verfolgt, vor allem durch die RKK. Nicht durch die an der Basis, sondern von der Hierarchie, weil diese immer etwas dagegen hatten, dass die Menschen selber denken.
    Und nein, der echte biblische Glaube ist kein Patriarchat, die Männer werden dazu aufgerufen, im NT, die Ehefrauen zu lieben, wie der Herr Jesus die Gemeinde liebt. ( Epheser 5,25 – 33 ) Ja, es ist auch von Unterordnung die Rede in den Versen vorher, aber: der Mann ist vor Gott verantwortlich, wie er seine Frau behandelt und wird dereinst Rechenschaft abgeben müssen.
    Und ein Vater darf auch seine Kinder nicht tyrannisieren.
    Um stabile Familien zu haben und damiz einen stabilen Staat, braucht es die Rollenverteilung. Niemals geht es im christlichen Glauben um Frauenunterdrückung. Ich habe nie erlebt, dass Frauen zB, die gut ausgebildet sind, und arbeiten wollten, nicht hätten arbeiten dürfen und doch hat Gott die Gabe, Kinder zu bekommen und sie größtenteils zu erziehen, den Frauen gegeben.

    Diese Kardinäle, und ebenso die sogenannt Evangelischen wie Bedford-Strohm, Kässmann usw .. sind schlimme Karikaturen und Zerrbilder sogenannter „Geistlicher“. Sie sind vom biblischen Glauben und von Gott längst abgefallen.
    Wie es in der Bibel vorhergesagt wird.
    Die schlimmsten Gegner des biblischen Glaubens kommen aus der eigenen Mitte.
    Und wer weiss, vielleicht ist ja doch etwas dran an dieser irren Theorie, dass der Islam eine Erfindung der damaligen römischen-katholischen Kirche ist ..
    Der „Papst“ ist auf jeden Fall ein Antichrist.

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  10. gelbkehlchen schreibt:

    Kardinal Marx selbst ist der Ausgrenzer. Er ist nicht nur der Ausgrenzer, er ist auch ein elender dreckiger Sklavenhalter, er versklavt seine eigenen Schäfchen zu Gunsten von Fremden, die zu faul und zu blöde sind, sich selbst ein gutes Land zu Hause aufzubauen. Dieser „Oberhirte“ macht aus der christlichen Nächstenliebe, d.h. aus der Liebe zum NÄCHSTEN, die Versklavung des Nächsten. Aber obwohl er seine eigenen Schäfchen verrät, nimmt dieser fette, faule Zeitgeistmensch das mühsam erarbeitete Geld ganz gerne von seinen Schäfchen und vom bayrischen Steuerzahler, wohnt in einer Protzvilla, vom bayrischen Staat finanziert, bekommt für seine faule, unproduktive Sesselfurzerei 11500€/Monat und einen guten BMW mit Chaffeur von Bayern:
    https://www.n-tv.de/panorama/Schicke-Wohnung-grosses-Auto-gutes-Gehalt-So-leben-Deutschlands-Bischoefe-article11555661.html

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    • Andre Frost schreibt:

      Nun…es steht jedem frei diese „Wasser Prediger und Wein trinker“ mit nem kräftigen Tritt in die Wüste zu schicken und sich auf das wahrhaftige zurück zu besinnen…Familie-Sippe-Gemeinschaft-Volk…und in diesem Rahmen Nächstenliebe zu üben. Leider lassen sich die Gutgläubigen lieber mißbrauchen und für fremde Ziele einspannen…an dieser Dekadenz ging schon das Römische Reich zu Grunde.

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      • gelbkehlchen schreibt:

        Genau, Nächstenliebe heißt ja auch wie der Name schon sagt Liebe zum Nächsten und nicht Fernstenliebe auf Kosten der Liebe zum Nächsten, auf Kosten der Selbstzerstörung der eigenen Gemeinschaft.
        Kardinal Marx und Bedford-Strohm predigen eine bösartige, unchristliche Selbstmordmoral. Himmelschreiend ungerecht, weil diese beiden Wölfe im Schafspelz eben nicht das Gleiche von allen verlangen. Sie verlangen für die Fremden alle Rechte, sogar das Recht, einen einheimischen Steuer- und Arbeitssklaven zu besitzen, und für die eigenen Schäfchen haben sie nur Pflichten und keine Menschenrechte übrig. Bzw. höchstens Zitronenrechte, die Rechte einer ausgequetschten Zitrone.
        Ich hoffe, dass beide einmal dafür bezahlen müssen.

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  11. Juetz schreibt:

    Lukas 20,45ff, Luther-setzung 2009, Überschrift:
    Jesus tadelt die Schriftgelehrten:

    45 Während aber das ganze Volk zuhörte, sagte er zu seinen Jüngern:
    46 „Hütet euch vor den Schriftgelehrten, die in langen Gewändern einhergehen wollen, die Begrüßungen auf den Märkten lieben und gern die ersten Sitze in den Synagogen und die obersten Plätze bei den Gastmählern einnehmen;
    47 sie verschlingen die Häuser der Witwen und sprechen zum Vorwand lange Gebete.
    Die werden ein umso schwereres Gericht empfangen.

    Braucht es noch mehr, um die Aktualität der Bibel zu beweisen ?
    Da die RKK ja sich sowieso an die Stelle von Israel setzt … und diese „Evangelischen“ ebenso …
    Und das sogenannte „Volk“ ?

    … es wählt seinen Schlächter selber .. wie schon damals ..

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  12. Andre Frost schreibt:

    »Nationalist sein und katholisch, das geht nicht«…

    Stimmt…Katholiken sind keine Nationalisten bzw national denkenden Menschen, kehrt endlich zurück zu euren alten Göttern und schickt diese Kirchenaugusts dahin wo sie hingehören-in die Wüste.
    Kirchen haben in ihrer ganzen Geschichte nur eines bewerkstelligt,mit ihren falschen Götzenglauben Menschen unterdrückt,gemordet und Macht & Kapital gehäuft….na ja,das Bier erfunden-das war’s dann aber auch.

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  13. Pingback: Für eine Renaissance des Urchristentums: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ – das Erwachen der Valkyrjar

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