Mutter Erde statt Muttersein

(www.conservo.wordpress.com)

Verzicht auf Kinder der Umwelt zuliebe? Eine neue Ideologie greift Platz

Ein Debattenbeitrag von Jürgen Liminski*)

Der Geburtenschwund in Europa geht weiter. Zwar wird er durch die Zuwanderung aus Afrika und Nahost verzerrt, vor allem in Deutschland, aber in keinem Land der EU wird derzeit die bestandserhaltende Geburtenrate von 2,1 Kindern pro Frau erreicht, auch in Frankreich nicht. Im Gegenteil, dort zeichnet sich eine Talfahrt ab. Seit vier Jahren geht die Kurve nach unten, 2018 wurden 758.000 Kinder geboren, 12.000 weniger als im Jahr zuvor. Gleichzeitig steigt die Zahl der Sterbefälle (614.000) um 1,3 Prozent. Insee, das Nationale Statistische Amt Frankreichs, gibt allerlei Gründe dafür an: Die Hitzewelle im Sommer, das Erreichen der Baby-Boomer im Sterbealter für die Todesfälle. Für den Geburtenschwund deuten die Experten auf die Kürzungen der Familienpolitik, auf das wieder steigende Alter der Mütter bei der ersten Geburt und hier und da auch auf einen neuen Trend: Immer mehr Frauen wollen bewusst kinderlos bleiben.

Dieser Trend ist in Deutschland nicht neu. Deutschland ist mit fast einem Viertel aller Frauen weltweit das Land mit dem höchsten Prozentsatz an Kinderlosen. Rund zehn Prozent können aus biologischen Gründen keine Kinder bekommen, die anderen wollen nicht aus wirtschaftlichen oder persönlichen Gründen. Ihre Zahl wächst vor allem bei den jüngeren Frauen. In Frankreich sind es knapp fünf Prozent (bei den Männern fast sieben Prozent). Neu allerdings ist, dass diese bewusst Kinderlosen ihre Haltung auch öffentlich rechtfertigen und gutgeheißen sehen wollen. Die öffentliche Akzeptanz soll aus der Sorge um die Umwelt erwachsen. In den angelsächsischen Ländern ist dieser Trend schon länger zu beobachten.In den USA bezeichnen sich ihre Anhänger als „childfree“, als Kinderfreie, oder als Gink (Green inclination, no kids), was so viel heißt wie „kinderlos aus ökologischen Gründen“.  Lisa Hymas, die Erfinderin der Gink-Bewegung, ist eine Öko-Feministin und ihre Bewegung erinnert stark an Malthus, wenn sie schreibt: „Wenn Du Deine Kinder liebst, bring sie nicht auf die Welt, sie ist ein Mülleimer“. Thomas Robert Malthus (1766 – 1834), ein anglikanischer Pastor, Sozialphilosoph und Ökonom, stellte mit seinem „Bevölkerungsgesetz“ eine Relation zwischen Armut und Bevölkerungswachstum auf, die zwar vielfach widerlegt wurde, aber wegen ihrer Einfachheit bis heute wirkmächtig blieb. Auch die eher düsteren Ideen des Club of Rome, die vom malthusianischen Bevölkerungsgesetz beeinflusst und ebenfalls widerlegt wurden, geistern weiter durch die Welt.

Ähnlich ist es mit der Gink-Bewegung. Sie geht davon aus, dass der Planet schon überbevölkert sei – nach welchen Kriterien wird das gemessen? Für Europa, Nordamerika, Australien und Teile Asiens kann man es nicht so schlicht sagen – und dass jeder Mensch die Umwelt belaste und die Erderwärmung beschleunige. Es sind krude Thesen, wissenschaftlich nicht nachweisbar. Sie basieren auf einem allzu simplen und eigentlich animalischen Menschenbild. Sie sehen den Menschen nur als Konsumenten, nicht als geistige Potenz, die andere Ressourcen hat als Ackerbau und Viehzucht. Sie rechnen nicht mit der Innovationsfähigkeit, mit neuen Erfindungen und Durchbrüchen in der Wissenschaft, sie rechnen nicht mit der Kraft des Geistes. In diesem Sinn wird „ein Kind weniger“ in dieselbe Kategorie gelistet wie „Verzicht auf einen Transatlantikflug“ oder der „Wechsel von Glühbirnen“. So geschehen im Juli 2017 in der Zeitschrift Environmental Research Letters.

Auch in Deutschland kommt diese Diskussion langsam auf, naturgemäß nicht in wertkonservativen, sondern in progressiven Kreisen. Im vergangen Jahr machte die Süddeutsche Zeitung auf ihrer Internetseite in einem Video eine entsprechende Rechnung auf und stellte einen Bezug her zwischen dem Umweltschutz und einem Kind. Dabei bezog sie sich auf einen Spiegel-Artikel aus dem Jahr zuvor – offenbar hatte der nicht so richtig gezündet – und kommt wie der Spiegel zu dem Schluss: „Auf Auto und Fleisch verzichten und weniger Flugreisen machen – mit diesen Maßnahmen können Sie das Klima schützen. Doch laut Forschern ist noch wirksamer: ein Kind weniger in die Welt setzen“. Auch hier wieder das Kind als statische Konsumgröße, keine Spur von der Dynamik des menschlichen Geistes. Es ist evident, daß dieses Denken in manchen politischen Kreisen auch als Werbung für Abtreibung dient und der Abtreibung auf jeden Fall Vorschub leistet.

In Frankreich hat die Öko-Ideologie es zwar etwas schwerer als in Deutschland, aber die Gink-Diskussion hat dafür prominente Befürworter. Anfang Januar äußerte sich der frühere Umweltminister Yves Cochet in der linksliberalen Zeitschrift l’Obs dazu mit den Worten: „Keine Kinder zeugen ist ein ökologischer Akt“. Folgerichtig plädierte er für Kürzungen bei familienpolitischen Transferleistungen, für das dritte Kind sollten alle Leistungen gestrichen werden – der Umwelt zuliebe. Das würde auch Platz schaffen für Migranten. In den sozialen Medien mehren sich die Einträge von kinderlosen jungen Frauen, die ihre Entscheidung mit dem Umweltschutz begründen und sich dafür auch sterilisieren lassen. Ein Wandel der Einstellungen sei im Gange, meint die bekannte Journalistin Laure Noualhat von der linksliberalen Zeitung „Liberation“, man schaue nicht mehr despektierlich auf Frauen, die keine Kinder haben wollten. Corinne Maer, Autorin des Buches „No Kid – 40 Gründe für die Kinderlosigkeit“, meint sogar, „kein Kind zu haben wird langsam als ein altruistischer Akt angesehen, jedenfalls nicht mehr als eine egoistische Haltung“.

Man steht vermutlich erst am Anfang dieser Diskussion in Europa. Vor allem in Deutschland dürfte sie angesichts des prophetischen Eifers bis hin zur Hysterie bei Umweltthemen noch in diesem Jahr Fahrt aufnehmen. Mythische Elemente spielen hinein: Mutter Erde statt Muttersein. Die Öko-Ideologie schafft ihre Alternativen, die Rettung des Planeten, das Überleben der Menschheit wird gegen das Leben des Menschen in Stellung gebracht. Dabei handelt es sich vielfach bei genauerem Hinsehen doch nur um Rechtfertigungen eines totalen Individualismus, von verständlichen Ängsten um den Planeten einmal abgesehen. Mit Wissenschaft und konsequentem Verhalten hat das jedenfalls nur wenig zu tun. Eher schon mit der knappen Feststellung des früheren Nestors der Politik-Wissenschaft, Karl-Dietrich Bracher, der Ideologie als „Selbstüberhöhung“ definierte.

Aber unabhängig von der Motivationslage: Hier kommt nach dem Gender-Mainstreaming eine neue Diskussion auf die Gesellschaft zu, die vor allem den Familien viel zu schaffen machen wird. Familie wird ihre Selbstverständlichkeit rechtfertigen müssen. Kinderreiche (ab drei Kinder) werden rechtfertigen müssen, warum sie die Umwelt und damit die Menschheit „belasten“. Es wird nicht viel nutzen darauf hinzuweisen, dass viele Genies und Persönlichkeiten als viertes, fünftes oder sechstes Kind in einer Familie zur Welt kamen (z.B. Amadeus Mozart, Johann Sebastian Bach, Otto von Bismarck, Freiherr vom Stein, Immanuel Kant, Franz Schubert, Carl Maria von Weber, Ludwig van Beethoven, Georg Friedrich Händel, usw.usf.). Genie und Geist zählen nicht in dieser neuen Ideologie. Sie betrifft übrigens auch die nicht-produktiven Alten und liefert den Apologeten der aktiven Sterbehilfe ein Argument der Rechtfertigung. Das ist nur logisch: Wer gegen unproduktives Leben ist, der ist es am Anfang und am Ende.                                             *) iDAF_Aufsatz 1 / 2019.

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Wer ist iDAF?
Von Jürgen Liminski, Chefredakteur des iDAF
Die moderne Gesellschaft lebt bekanntlich von Voraussetzungen, die sie selber nicht geschaffen hat (vgl. Wolfgang Böckenförde). Diese Voraussetzungen entstehen vor allem in der Familie. Die Familie selbst wiederum lebt nicht autonom. Die Gesellschaft bietet ihr Schutz und Freiraum, um die Voraussetzungen für ein menschliches Leben in der Gesellschaft zu schaffen. Familie braucht Gesellschaft, Gesellschaft braucht Familie. Dieses Zusammenwirken ist grundlegend für das Allgemeinwohl und für das Wohl des Einzelnen. Ohne intakte Familie keine menschliche Erziehung, ohne Erziehung keine Persönlichkeit, ohne Persönlichkeit kein Sinn für die Freiheit (Kirchhof).
Die freiheitliche Gesellschaft ist auch die Grundlage für die soziale Marktwirtschaft. Die Schrumpfung und Unterjüngung der Gesellschaft bedrohen Wohlstand und Werte. Aber in der pluralistischen Medien-Gesellschaft ist die Wertedebatte schwierig. Das Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e.V. will die Zusammenhänge zwischen den Grundwerten heute, ihren geistigen Quellen und ihrer Bedeutung für die Zukunft einer liberalen Gesellschaft stärker ins Bewusstsein heben. „Nicht durch die Erinnerung an die Vergangenheit werden wir weise, sondern durch unsere Verantwortung für die Zukunft“ (George Bernhard Shaw).
Das Institut verfolgt bei seiner Arbeit vorzugsweise einen interdisziplinären Ansatz. Es ist partei- und konfessionsübergreifend. Es will die öffentliche Meinung, die „soziale Haut“ (Noelle-Neumann) befreien helfen von den Ausschlägen einer Ich-Gesellschaft. Ihre bevorzugte Methode ist die Verbreitung von Ergebnissen interdisziplinärer Forschung durch Teilnahme an Symposien, Kolloquien und an der publizistischen Debatte. Auf diese Weise sollen die Handelnden in Politik, Wirtschaft und Bildungswesen gestärkt, die Unentschlossenen und Nicht-Wissenden informiert werden. Die Initiatoren glauben, dass eine Wertedebatte von selbst entsteht, wenn die Zusammenhänge erkannt und der Mensch, insbesondere das Kind, in den Mittelpunkt der Gesellschaft gestellt ist. Das volle Entfaltungspotential des Menschen soll zum Zuge kommen.
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Herzliche Grüße, Jürgen Liminski (Geschäftsführer iDAF)
iDAF – Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e.V., Vereinsregisternummer: VR707, Olpe, Steuernummer: 33859521016, Neckarstr. 13, D – 53757 Sankt Augustin
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www.conservo.wordpress.com   20.02.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen Emails sowie auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zueigen. *****
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13 Antworten zu Mutter Erde statt Muttersein

  1. Karl Schippendraht schreibt:

    Wenn wir das mal nüchtern und realistisch betrachten , dann wächst in Westeuropa die Zahl Jener , die sich für intelligent halten , real aber saudumm sind . Sie fördern die Vorherrschaft mittelaltertlicher Diktaturen in Westeuropa und somit den Untergang der Zivilisation . Aber nicht allein Dummheit ist hier die Ursache , sondern auch kaltherziger Egoismus und andererseits tatsächliche wirtschaftliche Notlage , die sich erst mit Schröder und Merkel so gravierend entwickelte .

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    • lilie58 schreibt:

      Richtig, das Problem liegt beim Bürger. Zu 87% haben allein in Deutschland die Bürger am 24.07.2017 die Massenmigration begrüßt und damit eine höhere Geburtenrate der Migranten in Kauf genommen. D.h., sie akzeptieren, dass sie bald in der Minorität sind! Die Anderen, die werden auf Dauer kaum still halten, und bald werden sie den Autochtonen zeigen, wo der Most hängt. Alles eigenes Verschulden. Geburtenrate hin oder her. Es wäre auch eine Schrumpfung möglich gewesen plus restriktiver, qualitativ hochwertiger EINwanderung. – Auch jetzt schon merken diese Bürger, dass mit der gewünschten ZUwanderung der Wohstandsparameter nach unten pendelt. Es kostet halt, Millionen evtl. lebenslang in Hartz IV zu begleiten. Die Deutschen sind da noch ein wenig naiv. Die große Sause kommt ja erst. Deutschland wird ärmer werden, und Deutschland wird islamischer werden. Traurig, traurig alles, ein so schönes Land zugrunde zu richten!

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  2. ceterum_censeo schreibt:

    Sehr gut!
    Ich erinnere mich noch an Jürgen Liminski, als er vor vielen Jahren noch Kommentare für ein ehemals ‚konservatives‘, heute leider ‚linksgewendetes‘ hiesiges Regionalblatt schrieb.
    Seine Kommentare damals waren immer ein Genuß.

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  3. Semenchkare schreibt:

    Nicht nur das, sondern heutzutage bedeutet Kinder bekommen auch gleich ein Armutsrisiko! Die Medien mit ihrer Anti-Familienpropaganda tun ein übriges!

    ..ich seh grade:
    *********************************
    Relotius Zwo: ZEIT, SPIEGEL und Süddeutsche Zeitung fliegen dieses Mal gemeinsam auf die Lügenfresse

    Es bahnt sich der nächste Medienskandal an. Wie Meedia soeben mitteilt, steht ein weiterer preisgekrönter Journalist vor seiner Enttarnung als Lügenbaron. Aus Rücksicht darauf, daß sich der mehrfach ausgezeichnete Journalist (u.a. Henri Nannen Preis und Medienpreis) bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert hat, verzichtet Meedia noch auf die Nennung seines Namens. Der freischaffende Journalist ist dem Vernehmen nach aber sehr gut im Geschäft gewesen.

    Aufgeflogen ist der Mann mit einer Geschichte für das SZ-Magazin der Süddeutschen Zeitung. Der Sachverhalt ist derselbe wie bei Claas Relotius, dem Lügenbaron des Monats Dezember, oder, wenn man so will, dem weihnachtlichen Sargnagel des SPIEGEL. Die Protagonistin einer seiner Geschichten, die im Januar hätte in Druck gehen sollen, war frei erfunden. Als er darauf angesprochen wurde, habe er zugegeben, daß Zweifel an seiner Geschichte berechtigt seien. Er hatte den Auftrag erhalten, zum Thema Beziehungen zu schreiben – und prompt geliefert.

    Das zieht nun wieder Kreise. Der Mann war gut im Geschäft – und deshalb klingeln jetzt auch beim SPIEGEL wieder die Alarmglocken. …

    https://www.journalistenwatch.com/2019/02/20/relotius-zwo-zeit/
    ************************************************************************

    Die ganze soziale Hängematte im Osten für junge DEUTSCHE Familen hat man 1989/90 weg bürokratisiert, statt die Finanzierung (Steuergeld) umzulegen auf den Bedarf derer in Gesamtdeutschland! Das Geld wird statt dessen zu Millionen für Fremde rausgefeuert……

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    • Semenchkare schreibt:

      Das kommt dann raus!
      ********************************
      Grundschulen: Sag mir, wo die Deutschen sind…

      An der 117. Grundschule an der Reichenbachstraße in Dresden ist die Stimmung endgültig gekippt. Wie Tag24 berichtet, haben dort inzwischen 80 Prozent aller Erstklässler Migrationshintergrund.

      „Dresdner Eltern meiden diese Grundschule“.

      Die Zusammensetzung der Schülerschaft hat sich an der ehemals besonders in Akademikerfamilien beliebten Grundschule durch die Flüchtlingskrise radikal verändert. So liegt bei rückläufigen Einschulungsanmeldungen der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund in der ersten Klasse heute bei 80 Prozent. Die Schulleiterin Anna-Maria Feig spielt die Situation runter: „Und dennoch geht es bei uns nicht chaotisch zu. Wir haben unglaublich viele Unterstützungssysteme. Wir haben mehr Pädagogen als an anderen Schulen – wir brauchen nur wieder mehr deutsche Eltern, die unserer Schule trauen“.

      Das Landesamt für Schule und Bildung macht die deutschen Eltern verantwortlich für die unhaltbaren Zustände an der Schule und

      https://www.journalistenwatch.com/2019/02/20/grundschulen-sag-deutschen/

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  4. francomacorisano schreibt:

    Die linksgrüne Ideologie zu Ende gedacht heißt, dass es am besten wäre, der Mensch würde aussterben. Dann könnte sich die Natur wieder entwickeln, ohne gestört zu werden?!? Ob dann die Dinosaurier wieder auferstehen…???

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  5. Infotipp schreibt:

    Besser/schlechter,
    gut und böse

    im FALSCHEN LEBEN

    das „narzisstische Problem“ der „Kügsten und Edelsten“ :- ( Immer die Größten und die Besten sein. Hans Joachim Maaz bei BvST—>Das ganze Bild.

    bei B.Kelle —>Frau2000pluss, Newsletter, liest man, dass B. Kelle taz liest. 🙂 (tue ich auch, hier wie da) nichtsdestotrotz, auch wenn jemand auf allen Hochzeiten tanzt und selber Enthaltsamkeit propagiert, hat er Lesenswertes zu sagen.

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  6. ceterum_censeo schreibt:

    Vielleicht nicht völlig OT, betrifft sicher auch die eine oder andere Familie –

    Bundesverfassungsgericht Wahlrecht für betreute Menschen muss neu geregelt werden
    u.a:

    h ttp://www.spiegel.de/politik/deutschland/bverfg-ausschluss-betreuter-menschen-von-wahlen-ist-verfassungswidrig-a-1254364.html

    Ein Kommentar dazu:
    ‚80.000 Irre dürfen bald die Irren in Berlin wählen, was wohl die Grundidee ist, denn natürlich wird davon keine Stimme an die AfD gehen, denn dafür werden die Betreuer sicher im Sinne des Systems dann sorgen.‘

    Das geht mir allerdings zu sehr über das Ziel hinaus und kann nicht akzeptiert werden.
    Nicht jeder ‚Betreute‘ ist automatisch geisteskrank oder gar ‚irre‘. Die Bezeichnung, scheint mir eher auf eine andere Personengruppe zuzutreffen, sie sich zuweilen in Berlin ‚zusammenrottet‘ …

    Viele Betreute können ganz einfach ihre Angelegenheiten nicht mehr selbständig regeln und benötigen daher entsprechende Betreuung und Unterstützung.

    Richtige Einordnung daher: „Alle Betreuten pauschal als „Irre“ zu bezeichnen, wird dem Institut der Betreuung sicher nicht gerecht. Die Betreuung ist was anderes als die frühere „Entmündigung“ und kann auch nur auf ganz partielle Lebensbereiche beschränkt sein.“
    Genau.

    Wie es allerdings bei Betreuten ausschaut, denen ‚eine Betreuung in allen Angelegenheiten‘ angeordnet worden ist (also praktisch eine ‚Geschäftsunfähigkeit besteht, die auch im Bürgerlichen Recht den Ausschluß von wirksamen Rechtsgeschäften zur Folge hat),
    oder auch bei in eine Psychiatrische Anstalt eingewiesenen STRAFTÄTERN, müßte näher betrachtet werden.

    Was allerdings Anlaß zur Sorge gibt, ist die Möglichkeit, daß u.U. dem Mißbrauch durch linksrotgrüngestrickte ‚Betreuer‘ ein Einfallstor geöffnet werden könnte …

    Hier gilt: Wehret den Anfängen!

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  7. Pingback: EU-Parlement: Nog een kleine manipulatie tot besluit – Theresa's visie

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