Von der Gutachteritis und deren (Un)Glaubwürdigkeit

(www.conservo.wordpress.com)

Von Albrecht Künstle

Im Begleitschreiben der Hereingabe dieses Artikels schreibt A. Künstle u.a.:

„…im Anhang ein Kommentar zu den verstärkten Berichten, für die Wirtschaft weitere Arbeitskräfte aus dem Ausland zu „rekrutieren“. Wehe wenn das gelingt und die Wirtschaft weiter abkühlt. Ob die Firmen dann auch sagen, „jetzt sind halt mal da“?

In diesem Kommentar geht es um die leider trockene Materie von Statistiken, Prognosen, Gutachter und ihren Studien zu. Der Schwerpunkt liegt auf der Glaubwürdigkeit dieser Dienstleister. So, wie sich viele Medien zu Hofberichterstattern der Regierungen entwickelten, wurde diese Spezies zu deren Erfüllungsgehilfen. Lesen sie selbst…“:

—–

Von der Gutachteritis und deren (Un)Glaubwürdigkeit

– was darf man von Umfragen, Statistiken, Beratern und Gutachten halten?

1. Meinungsumfragen.

Die DDR scheint wiederauferstanden – als Deutsche Demoskopische Republik. Meinungsumfragen wurden Mittel der Politik; sie dienen meist dazu, Meinung zu machen, nicht diese zu ergründen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass, selbst wenn man einen gleichen Personenkreis befragt, die Ergebnisse unterschiedlich ausfallen können – je nachdem, wie man die Frage stellt. Da gibt es Fragen mit vorangestellten Zweckprämissen, Kontrollfragen, um Befragungsergebnisses bei widersprüchlichen Antworten auszusortieren, Zufallserhebungen, Klumpenstichproben oder auch bewusste Suggestivfragen, um das gewünschte Ergebnis für den Auftraggeber zu erzielen.

Wenn nun seit Monaten medial gejammert wird, die Zahl der Zuwanderer nehme laufend ab, braucht es nicht zu wundern, dass „sich 60 Prozent der Menschen ohne Migrationshintergrund dafür aussprechen, weiterhin Flüchtlinge aufzunehmen“ (KNA). Und die Migrationshintergründler sowieso, denn sie wollen ihren gewohnten Clan um sich haben. Aber schon die Fragestellung erklärt dieses Ergebnis. Würde man nach der Bereitschaft zur Aufnahme von IS-Rückkehrern fragen, die jetzt vor der Strafverfolgung flüchten, normale Kriminelle die unsere Gefängnisse weniger fürchten als in deren Heimat, Schiiten die vor Sunniten abhauen oder umgekehrt, Wohlstandsmigranten auf der Suche nach bequemerem Leben, Familienmitglieder von Einwanderern, Migranten allgemein, fiele das Ergebnis anders aus, als wenn mit dem positiv belegten Begriff „Flüchtlinge“ gefragt wird. So sind obige 60 Prozent Zustimmung zu Flüchtlingen kein Wunder.

Dem Leser wird damit suggeriert, was die Schlagzeile der Meldung war, auf die ich hier Bezug nehme: „Gutes Klima für Integration“. Der Migration wird ein gutes Klima bescheinigt – dem meteorologischen zum Ausgleich ein miserables Klima. Also her mit den Migranten aus aller Welt, auch wenn das gesellschaftliche Klima und die globale „Klimakatastrophe“ dadurch beschleunigt werden. Und allen erstaunten Lesern der Umfrage, die eine andere Meinung haben, soll vermittelt werden, „schämt euch!“ und „ihr seid in der Minderheit!“. Erst zum Schluss erfährt man dann, wer die Befragung in Auftrag gab, ein „Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration“. Noch Fragen?

Umso erstaunlicher, dass ein anderes Institut, das ZMSWBw, zu einem anderen Ergebnis kommt, das mit der allgemeinen Wahrnehmung eher korreliert: „55 Prozent der Befragten fühlen sich durch die Zuwanderung bedroht. Noch vor dem weltweiten Klimawandel durch globale Erwärmung mit 48 Prozent. Die geringste Zustimmungsrate als Mittel der Außenpolitik erhält die Aufnahme von Flüchtlingen mit 22 Prozent“. Welches Befragungsergebnis ist wohl näher an der Wahrheit?

2. Statistiken

Das gleiche Spiel kann man mit dem Instrument der Statistik betreiben. In meiner Ausbildung habe ich gelernt, auch diese Klaviatur zu beherrschen. Das geflügelte Wort von der Steigerung der Unwahrheit ist nicht ganz aus der Luft gegriffen: Lüge, Meineid, Statistik! 105 Prozent J der Bevölkerung lassen sich damit aufs Kreuz legen. Die Trickkiste reicht von der willkürlich ausgewählten Ausgangsbasis von Daten bis hin zur optischen Manipulation von Kurven und Graphiken.

3. Berater, Gutachten, Studien

Womit ich zu den Beratern und Gutachten komme, allen voran zu denen für die Bundesregierung – eine wahre Goldgrube. Seit dem Jahr 2000 wurden dafür 500 Mio. EUR ausgegeben, alleine in den letzten fünf Jahren 250 Mio. Neulich wurde die Frage aufgeworfen, ob denn dort nur Pfeifen sitzen würden, die von nichts Ahnung haben. Nun, nix Genaues weiß man nicht. Was man aber weiß: Erstens muss man sich nach einem Gutachten nicht mit einer eigenen Meinung unbeliebt machen, zweitens kann man durch die Auswahl der Gutachter das Ergebnis halbwegs vorwegnehmen, ohne sich die Finger schmutzig machen zu müssen, und drittens können die Politiker ihre Hände in Unschuld waschen, wenn eine Prognose später daneben lag oder deren Empfehlung in einem Desaster enden (die Hartz-OP ist zwar gelungen, aber der Patient SPD trotzdem fast tot).

So, wie es unter Unternehmensberatern berüchtigte Kandidaten gibt, so auch im politischen Bereich. Hier ist es z.B. die Bertelsmann-Stiftung. Obwohl diese, wie andere auch, bisher in der Prognostizierung der Bevölkerungsentwicklung und Erwerbspersonen daneben lag, sollten diese Herrschaften den Wunsch der Wirtschaft nach einem noch größeren Arbeitskräfteangebot untermauern mittels einer Herunterrechnung der erwerbsfähigen Personen, jetzt und bis zum Jahr 2060. Wieder, und immer wieder, wurde im aktuellen Gutachten das Lied von der „alternden Gesellschaft“ gesungen. Statt auf ihre Rechner, sollte diese Spezies einmal einen Blick auf die Straße werfen, wie viele Kinder um die kopftuchverhüllten Frauen herumtollen und in deren Kinderwagen liegen. Aber sie sehen das nicht, weil sie in schwarzen Limousinen mit schwarzen Scheiben unterwegs sind – als ob sie das Bild von Leichenwagen in einer sterbenden Gesellschaft vermitteln wollten.

Um dem Wunsch des Bestellers gerecht zu werden, lautet das Credo, „Migranten unverzichtbar – ohne Zuwanderer wird es an Arbeitskräften mangeln“, z.B. in http://www.badische-zeitung.de/wirtschaft-3/studie-sieht-migranten-als-unverzichtbar–166371250.html . Ohne diese gehe es nicht in der „alternden Gesellschaft“ – als ob die Zuwanderer nicht auch einmal alt werden, viele sind es bereits. Der „Arbeitsmarkt“ – nicht die Unternehmer – brauche deshalb 260.000 Personen pro Jahr, jedenfalls bis 2035. Davon würden 162.000 aus Europa erwartet und deshalb „jährlich 98.000 aus Drittstaaten rekrutiert“ werden sollen. Aber dass mit einer Arbeitskraft mindestens zwei weitere Personen kommen würden, vermutlich mehr, wird ausgeblendet. Deren zusätzliche Kaufkraft wird weitere Nachfrage, Aufträge, Arbeitskräftebedarf und „Fachkräftemangel“ auslösen usw.

Statistisches Bundesamt Destatis: Weil es in den Schulen an allem fehlt, sollte ebenfalls die Bertelsmann-Stiftung den mittelfristigen Bedarf an Lehrern und Schulen ermitteln. Sie stellte fest: „Die Grundschulen in Deutschland befinden sich in einer herausfordernden Lage. Hohe Zuwanderung und steigende Geburtenzahlen sorgen für einen Schülerboom, der immer stärker spürbar wird. Die Klassenzimmer werden vielfältiger – nicht nur wegen des Anstiegs der Schüler mit ausländischen Wurzeln… Insgesamt müssen bis einschließlich 2025 knapp 105.000 Grundschullehrer neu eingestellt werden“.

Dazu griff das Institut auf Zahlen von Destatis zurück und kommt zum abweichenden Ergebnis, „auch die aktualisierte Bevölkerungsvorausberechnung unterschätzt hinsichtlich der angenommenen Geburtenzahl die tatsächliche Entwicklung“. Die Bertelsmänner schätzen die Zahl der bis unter Neunzehnjährigen bis 2030 auf 14,939 Mio. statt 14,422 Mio. wie Destatis. Teile man die Jahrgänge in Gruppen ein, seien derzeit die unter Dreijährigen am stärksten vertreten (2,398 Mio.), d.h. 800.000 pro Jahrgang. Im Jahr 2025 soll der Schwerpunkt bei den Drei- bis unter Fünfjährigen liegen mit 2,405 Mio., d.h. über 800.000 pro Jahrgang. Bei den Sechs- bis unter Zehnjährigen Schüler seien es 3,256 Mio., d.h. 814.000 pro Jahrgang. Im Jahr 2030 solle der Schwerpunkt bei den Zehn- bis unter Sechzehnjährigen mit 4,899 Mio. Schülern liegen, d.h. 816.500 pro Jahrgang. Von wegen unser Land stirbt aus.

Und wenn die neu hinzugekommenen Kinder mit 18 Jahren nicht selbst schon wieder Kinder haben, strömen sie auf den Arbeitsmarkt oder in die Universitäten. Aber wenn diese Noch-Kinder schon Kinder bekommen, werden sie den Bedarf an Kindertagesstätten zusätzlich erhöhen, weil die Statistiker für ihre Prognosen immer noch mit dem bundesdurchschnittlichen Erstgebäralter der Mütter von 30 Jahren rechnen.

Anstatt viele Hypothesen anzustellen, wäre es deshalb zweckdienlicher, jene einzubeziehen, die tagtäglich mit der Materie zu tun haben. So z.B. den Monopolisten Milupa mit dessen Geburtenliste. Im Jahr 2014 wurden 97 Prozent der tatsächlichen Geburten erfasst, 2015 waren es 97,2 Prozent. Diese Liste der belastbaren Daten für die Abschätzung der Gesamtzahl der Geburten ergab für die Bildungspolitiker einen Geburtenanstieg schon 2014 und 2015 von über drei Prozent und 2016 über sechs Prozent. In den Stadtstaaten sind es noch mehr. Die vom Statistischen Bundesamt zugrunde gelegten 1,3 Prozent Geburtensteigerung im Jahr stimmt hinten und vorne nicht. Ob die von Amts wegen geschätzten zuwandernden Kinder von 7.000 im Jahr zu halten sind, ist ebenso fraglich.

Die geschönten Zahlen des Bundesamtes können nur den Zweck haben, die Bundesregierung zu entlasten und für ihre Einwanderungspolitik einen Persilschein zu erteilen. Aber langsam fällt es dem einen oder anderen Bürgermeister u.a. auch durch meine publizistische Arbeit wie Schuppen von den Augen: „Mit jedem Gewerbegebiet, das wir genehmigen, brauchen wir auch neue Wohngebiete und Straßen, Polizei, weitere Kindergärten und Schulen, Ärzte, zusätzliche Einkaufsmärkte. Und diejenigen, die hier Arbeit finden, brauchen weitere Wohnungen usw.“, klagte ein Bürgermeister in unserer Zeitung.

Die meisten Demoskopen, Statistiker und Gutachter folgen ihren Auftraggebern ohne sich zu fragen, was ihr Tun bewirkt. Vielleicht doch nicht so verwunderlich, denn sie sind Mit-Profiteure der Mächtigen in Wirtschaft und Politik nach dem Motto, „Wessen Brot ich ess’, dessen Lied ich sing“. Es gibt nicht nur so etwas wie eine „Asylindustrie“. Auch Demoskopen, Statistiker und Gutachter sind dem System zu Diensten.

www.conservo.wordpress.com   23.02.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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4 Antworten zu Von der Gutachteritis und deren (Un)Glaubwürdigkeit

  1. Karl Schippendraht schreibt:

    Persönlich sehe ich eine Horrorvision für deutsche Berufstätige ohne höhere Qualifikation :Die Industrie erhofft sich durch die Asylantenflut die Möglichkeit , alle Tätigkeiten , wofür der moslemische IQ ausreicht , von Moslems durchführen zu lassen . Die sind billiger und anspruchsloser . Den Industriebossen ist es völlig gleichgültig , ob dadurch ein immenses Heer von deutschen Arbeitslosen entsteht . Die kennen nur ein Ziel – Profit . Eine Ausnahme werden dabei höherqualifizierte deutsche Fachkräfte bilden , weil die moslemische Masse aufgrund ihres allgemeinen genetischen IQ eine höhere Qualifikation nie erreichen wird . Es muss jedoch nicht so sein , dass auch der Mittelstand dieses widerliche Spiel ausnahmslos mitmacht . Hier könnte es unterschiedliche Sichtweisen geben . Irgendwelche Gutachten von irgendwelchen Wirtschaftsweisen sind mehrheitlich pure Volksverdummung , weil sich die Masse immer noch verdummen lässt !

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Ja – völlig richtig!

      Und das ganze Ausmaß des IRRsinns wird an einer kurzen Überlegung deutlich: Hat man uns doch ‚2015‘ den massenhaften Zustrom von ‚Hochqualifizierten‘ = Ärzten, Ingenieuren, Chemikern, Atom- , Raketen- und sonstigen Super- ‚Wissenschaftlern‘ vorgegaukelt.

      Und ’nun sind sie halt da‘ – und die Blase ist geplatzt!

      Und jetzt soll der Strom masssenhaft ‚zugelzogener‘ Niedrigst- IQ – Mohammels es richten?

      Dazu gerade ein neues Stück aus dem Irrsinns-Zoohaus ‚Buntschland‘:
      Deutsche Bahn stellt Asylbewerber als Busfahrer ein und beleidigt Kritiker
      23. Februar 2019 https://www.journalistenwatch.com/2019/02/23/deutsche-bahn-asylbewerber/

      Die inzwischen auch völlig durchgeknalllte Deutsche (?) Bahn
      stellt im ‚Rhein-MainGebiet‘

      10 Pseudoflüchtlinge, pardon, ’sog. ‚Geflüchtete‘ ein und beleidigt und verhöhnt (!) obendrein noch die Kritiker. Anis Amri selig läßt grüßen!

      Die DB: Mutmaßlich um jegliche Gegenrede zur DB-Einstellungspolitik gleich im Keim zu ersticken, twitterte das Kompetenzteam der Deutschen Bahn AG:

      Liebe #Wutbürger, Ihr könnt nach Hause fahren!
      Jetzt auch mit Geflüchteten – als Busfahrer bei der Deutschen Bahn. 👨🏼‍✈️ 🚌 #Integration https://t.co/gNFTljwrfH
      — Deutsche Bahn AG (@DB_Presse) February 21, 2019

      Ein WAS? – Ein KOMPETENZTEAM?
      Geht noch IRRER?

      DB? – NEIN, danke! Da fahre ich doch entschieden lieber DIESEL!

      Allein schon die bei ‚JouWatch‘ wiedergegebenen Kommentare dazu sind indessen lesenswert.

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  2. ceterum_censeo schreibt:

    Aber klar doch: Anis Amri und der „Focus“
    Wenn „Verschwörungstheorien“ auf einmal zu seriösen Nachrichten werden

    Interessantes hat ‚PI‘ zu berichten – Im Hinblick auf die rennommierte Zeitschrift ‚Lokus‘ – pardon, ‚Focus‘ –

    h*ttp://www.pi-news.net/2019/02/wenn-verschwoerungstheorien-auf-einmal-zu-serioesen-nachrichten-werden/
    Das Foto zeigt Bilel Ben Ammar (28, links) zusammen mit Attentäter Anis Amri (24, 2. v. r.).
    – nein, das Artikelbild fügen wir hier nicht ein (würde an Körperverletzung grenzen – sh. auch Kommentare dort)

    Nach und nach, sozusagen in gemeinverträglichen Portionen ,melden die Merkel-Medien zum Allahu Akbar-Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz, was sie zuvor als „Verschwörungstheorien rechter Kreise“ zornig abgetan haben. Jüngstes Beispiel: der Focus mit seinen „Enthüllungen“ zu Bilel Ben Ammar, einem Glaubensbruder Anis Amris, und dessen hastiger Abschiebung aus Deutschland.

    Am vergangenen Freitag war eine Meldung von Focus-Online die Schlagzeile des Tages. Das Magazin berichtete von Rechercheergebnissen des Focus:
    Unter dem Titel „Anschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt: Regierung schob Amri-Vertrauten ab, um dessen Verwicklung in Attentat zu vertuschen“, ist die Rede von „geheimen Ermittlungsdokumenten (…), die dem FOCUS vorliegen“:
    Bei dem genannten Vertrauten des Attentäters handelt es sich um den fanatischen Moslem Bilel Ben Ammar, der als Agent des marokkanischen Geheimdienstes arbeitet. Ein anderer Dienst, der nordafrikanische Nachrichtendienst DGST, soll das Bundeskriminalamt mehrfach vor diesem und seinem Glaubensbruder Anis Amri gewarnt haben.

    Aber dort reagierte man nicht so, wie man hätte reagieren müssen: man schob die beiden nicht ab. Ganz im Gegenteil: Ein V-Mann des Verfassungsschutzes NRW soll für Anis Amri sogar Chauffeur gespielt haben, um ihn nach Berlin zu fahren. Eine Aktion, die alleine mit der linksgrünen Allergie gegen Abschiebungen nicht erklärbar ist.

    – Abschiebung erst nach Anschlag – mitten in Ermittlungsarbeiten –
    Die Abschiebung kam erst, als Anis Amri seinen Auftrag bereits erfüllt hatte. Focus-Online weiter: „Schon neun Tage nach dem Anschlag fiel auf politischer Ebene die Entscheidung, dass Amris mutmaßlicher Helfer aus dem Land muss. ‚Seitens der Sicherheitsbehörden und des Bundesinnenministeriums besteht ein erhebliches Interesse daran, dass die Abschiebung erfolgreich verlaufen soll‘, heißt es in einer dem FOCUS vorliegenden E-Mail vom 28. Dezember 2016 an die Bundespolizei.“

    Dem Wunsch der „politischen Ebene“ kam man nach und schob Ben Ammar – während die Ermittlungen zu seinem Fall noch auf Hochtouren liefen – am 1. Februar 2018 nach Tunesien ab.
    (Weiterlesen bei philosophia-perennis.com- Aber klar doch: Anis Amri und der „Focus“
    Wenn „Verschwörungstheorien“ auf einmal zu seriösen Nachrichten werden

    Interessantes hat ‚PI‘ zu berichten – Im Hinblick auf die rennommierte Zeitschrift ‚Lokus‘ – pardon, ‚Focus‘ –

    http://www.pi-news.net/2019/02/wenn-verschwoerungstheorien-auf-einmal-zu-serioesen-nachrichten-werden/
    Das Foto zeigt Bilel Ben Ammar (28, links) zusammen mit Attentäter Anis Amri (24, 2. v. r.).
    – nein, das Artikelbild fügen wir hier nicht ein (würde an Körperverletzung grenzen – sh. auch Kommentare dort)

    Nach und nach, sozusagen in gemeinverträglichen Portionen melden die Merkel-Medien zum Allahu Akbar-Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz, was sie zuvor als „Verschwörungstheorien rechter Kreise“ zornig abgetan haben. Jüngstes Beispiel: der Focus mit seinen „Enthüllungen“ zu Bilel Ben Ammar, einem Glaubensbruder Anis Amris, und dessen hastiger Abschiebung aus Deutschland.
    Am vergangenen Freitag war eine Meldung von Focus-Online die Schlagzeile des Tages. Das Magazin berichtete von Rechercheergebnissen des Focus:
    Unter dem Titel „Anschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt: Regierung schob Amri-Vertrauten ab, um dessen Verwicklung in Attentat zu vertuschen“, ist die Rede von „geheimen Ermittlungsdokumenten (…), die dem FOCUS vorliegen“: Bei dem genannten Vertrauten des Attentäters handelt es sich um den fanatischen Moslem Bilel Ben Ammar, der als Agent des marokkanischen Geheimdienstes arbeitet. Ein anderer Dienst, der nordafrikanische Nachrichtendienst DGST, soll das Bundeskriminalamt mehrfach vor diesem und seinem Glaubensbruder Anis Amri gewarnt haben.
    Aber dort reagierte man nicht so, wie man hätte reagieren müssen: man schob die beiden nicht ab. Ganz im Gegenteil: Ein V-Mann des Verfassungsschutzes NRW soll für Anis Amri sogar Chauffeur gespielt haben, um ihn nach Berlin zu fahren. Eine Aktion, die alleine mit der linksgrünen Allergie gegen Abschiebungen nicht erklärbar ist.
    Abschiebung erst nach Anschlag – mitten in Ermittlungsarbeiten
    Die Abschiebung kam erst, als Anis Amri seinen Auftrag bereits erfüllt hatte. Focus-Online weiter: „Schon neun Tage nach dem Anschlag fiel auf politischer Ebene die Entscheidung, dass Amris mutmaßlicher Helfer aus dem Land muss. ‚Seitens der Sicherheitsbehörden und des Bundesinnenministeriums besteht ein erhebliches Interesse daran, dass die Abschiebung erfolgreich verlaufen soll‘, heißt es in einer dem FOCUS vorliegenden E-Mail vom 28. Dezember 2016 an die Bundespolizei.“
    Dem Wunsch der „politischen Ebene“ kam man nach und schob Ben Ammar – während die Ermittlungen zu seinem Fall noch auf Hochtouren liefen – am 1. Februar 2018 nach Tunesien ab.
    (Weiterlesen bei philosophia-perennis.com)Aber klar doch: Anis Amri und der „Focus“
    Wenn „Verschwörungstheorien“ auf einmal zu seriösen Nachrichten werden

    Interessantes hat ‚PI‘ zu berichten – Im Hinblick auf die rennommierte Zeitschrift ‚Lokus‘ – pardon, ‚Focus‘ –

    http://www.pi-news.net/2019/02/wenn-verschwoerungstheorien-auf-einmal-zu-serioesen-nachrichten-werden/
    Das Foto zeigt Bilel Ben Ammar (28, links) zusammen mit Attentäter Anis Amri (24, 2. v. r.).
    – nein, das Artikelbild fügen wir hier nicht ein (würde an Körperverletzung grenzen – sh. auch Kommentare dort)

    Nach und nach, sozusagen in gemeinverträglichen Portionen melden die Merkel-Medien zum Allahu Akbar-Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz, was sie zuvor als „Verschwörungstheorien rechter Kreise“ zornig abgetan haben. Jüngstes Beispiel: der Focus mit seinen „Enthüllungen“ zu Bilel Ben Ammar, einem Glaubensbruder Anis Amris, und dessen hastiger Abschiebung aus Deutschland.
    Am vergangenen Freitag war eine Meldung von Focus-Online die Schlagzeile des Tages. Das Magazin berichtete von Rechercheergebnissen des Focus:
    Unter dem Titel „Anschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt: Regierung schob Amri-Vertrauten ab, um dessen Verwicklung in Attentat zu vertuschen“, ist die Rede von „geheimen Ermittlungsdokumenten (…), die dem FOCUS vorliegen“: Bei dem genannten Vertrauten des Attentäters handelt es sich um den fanatischen Moslem Bilel Ben Ammar, der als Agent des marokkanischen Geheimdienstes arbeitet. Ein anderer Dienst, der nordafrikanische Nachrichtendienst DGST, soll das Bundeskriminalamt mehrfach vor diesem und seinem Glaubensbruder Anis Amri gewarnt haben.
    Aber dort reagierte man nicht so, wie man hätte reagieren müssen: man schob die beiden nicht ab. Ganz im Gegenteil: Ein V-Mann des Verfassungsschutzes NRW soll für Anis Amri sogar Chauffeur gespielt haben, um ihn nach Berlin zu fahren. Eine Aktion, die alleine mit der linksgrünen Allergie gegen Abschiebungen nicht erklärbar ist.
    Abschiebung erst nach Anschlag – mitten in Ermittlungsarbeiten
    Die Abschiebung kam erst, als Anis Amri seinen Auftrag bereits erfüllt hatte. Focus-Online weiter: „Schon neun Tage nach dem Anschlag fiel auf politischer Ebene die Entscheidung, dass Amris mutmaßlicher Helfer aus dem Land muss. ‚Seitens der Sicherheitsbehörden und des Bundesinnenministeriums besteht ein erhebliches Interesse daran, dass die Abschiebung erfolgreich verlaufen soll‘, heißt es in einer dem FOCUS vorliegenden E-Mail vom 28. Dezember 2016 an die Bundespolizei.“
    Dem Wunsch der „politischen Ebene“ kam man nach und schob Ben Ammar – während die Ermittlungen zu seinem Fall noch auf Hochtouren liefen – am 1. Februar 2018 nach Tunesien ab.
    (Weiterlesen bei philosophia-perennis.com)
    Aber klar doch: Anis Amri und der „Focus“
    Wenn „Verschwörungstheorien“ auf einmal zu seriösen Nachrichten werden

    Interessantes hat ‚PI‘ zu berichten – Im Hinblick auf die rennommierte Zeitschrift ‚Lokus‘ – pardon, ‚Focus‘ –

    http://www.pi-news.net/2019/02/wenn-verschwoerungstheorien-auf-einmal-zu-serioesen-nachrichten-werden/
    Das Foto zeigt Bilel Ben Ammar (28, links) zusammen mit Attentäter Anis Amri (24, 2. v. r.).
    – nein, das Artikelbild fügen wir hier nicht ein (würde an Körperverletzung grenzen – sh. auch Kommentare dort)

    Nach und nach, sozusagen in gemeinverträglichen Portionen melden die Merkel-Medien zum Allahu Akbar-Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz, was sie zuvor als „Verschwörungstheorien rechter Kreise“ zornig abgetan haben. Jüngstes Beispiel: der Focus mit seinen „Enthüllungen“ zu Bilel Ben Ammar, einem Glaubensbruder Anis Amris, und dessen hastiger Abschiebung aus Deutschland.
    Am vergangenen Freitag war eine Meldung von Focus-Online die Schlagzeile des Tages. Das Magazin berichtete von Rechercheergebnissen des Focus:
    Unter dem Titel „Anschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt: Regierung schob Amri-Vertrauten ab, um dessen Verwicklung in Attentat zu vertuschen“, ist die Rede von „geheimen Ermittlungsdokumenten (…), die dem FOCUS vorliegen“: Bei dem genannten Vertrauten des Attentäters handelt es sich um den fanatischen Moslem Bilel Ben Ammar, der als Agent des marokkanischen Geheimdienstes arbeitet. Ein anderer Dienst, der nordafrikanische Nachrichtendienst DGST, soll das Bundeskriminalamt mehrfach vor diesem und seinem Glaubensbruder Anis Amri gewarnt haben.
    Aber dort reagierte man nicht so, wie man hätte reagieren müssen: man schob die beiden nicht ab. Ganz im Gegenteil: Ein V-Mann des Verfassungsschutzes NRW soll für Anis Amri sogar Chauffeur gespielt haben, um ihn nach Berlin zu fahren. Eine Aktion, die alleine mit der linksgrünen Allergie gegen Abschiebungen nicht erklärbar ist.
    Abschiebung erst nach Anschlag – mitten in Ermittlungsarbeiten
    Die Abschiebung kam erst, als Anis Amri seinen Auftrag bereits erfüllt hatte. Focus-Online weiter: „Schon neun Tage nach dem Anschlag fiel auf politischer Ebene die Entscheidung, dass Amris mutmaßlicher Helfer aus dem Land muss. ‚Seitens der Sicherheitsbehörden und des Bundesinnenministeriums besteht ein erhebliches Interesse daran, dass die Abschiebung erfolgreich verlaufen soll‘, heißt es in einer dem FOCUS vorliegenden E-Mail vom 28. Dezember 2016 an die Bundespolizei.“
    Dem Wunsch der „politischen Ebene“ kam man nach und schob Ben Ammar – während die Ermittlungen zu seinem Fall noch auf Hochtouren liefen – am 1. Februar 2018 nach Tunesien ab.
    (Weiterlesen bei philosophia-perennis.com)

    DAS muß man sich wahrlich auf der Zunge zergehen lassen:
    „Schon neun Tage nach dem Anschlag fiel auf politischer Ebene die Entscheidung, dass Amris mutmaßlicher Helfer aus dem Land muss. ‚Seitens der Sicherheitsbehörden und des Bundesinnenministeriums besteht ein erhebliches Interesse daran, dass die Abschiebung erfolgreich verlaufen soll‘, heißt es in einer dem FOCUS vorliegenden E-Mail vom 28. Dezember 2016 an die Bundespolizei.“

    Wenn man doch bei anderweitig „Ausreisepflichtigen“ doch auch so schnell und konsquent wäre!

    Ein ‚Geschmäckle‘? – Aber was für eins!

    DAS muß man sich wahrlich auf der Zunge zergehen lassen:
    „Schon neun Tage nach dem Anschlag fiel auf politischer Ebene die Entscheidung, dass Amris mutmaßlicher Helfer aus dem Land muss. ‚Seitens der Sicherheitsbehörden und des Bundesinnenministeriums besteht ein erhebliches Interesse daran, dass die Abschiebung erfolgreich verlaufen soll‘, heißt es in einer dem FOCUS vorliegenden E-Mail vom 28. Dezember 2016 an die Bundespolizei.“

    Wenn man doch bei anderweitig „Ausreisepflichtigen“ doch auch so schnell und konsquent wäre!

    Ein ‚Geschmäckle‘? – Aber was für eins!

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  3. ceterum_censeo schreibt:

    Ein Märchen von ‚gestern‘:
    Sire, geben Sie Gedankenfreiheit!‘

    Und heute:
    Schweden – Ein Rentner (70) wurde von einem schwedischen Gericht wegen „Hassrede“ zu einer hohen Geldstrafe verurteilt. Er hatte in einem Facebook-Beitrag Somalier als faul bezeichnet.

    Absolut nichts Ungewöhnliches, wir kennen das hier ja auch: Volksverhetzungs-Hetze, MAAAASSloses NetzduchschnüffelungsGesetz, und, und, und ….
    Auch bei einem Blick über den Kanal wird es nicht besser:
    Ich erinnere an den jüngst auch hier dokumentierten Beitrag von ‚JouWatch‘ – ‚The BRIT‘ – Empfindungen eines ‚Heimkehrenden‘:

    wo ein ‚aus dem Ausland heimkehrender‘ Brite schildert, in welchem Zustand er sein Heimatland wiederfindet – selbst in den urbritischen Insitutionen, den Pubs, wagt niemand mehr über bestimmte Themen noch laut zu sprechen … und vieles mehr.

    Das kann auch wirklich nicht überraschen.
    Der Grundstein für eine solche Entwicklung wurde bereits vor über 50 Jahren unter der damaligen Labour-Regierung (MP Harold Wilson) mit dem berüchtigten ‚Race Relations Act‘ (einem britischen Quasi – Vorläufer ‚unseres‘ späteren ‚Antidiskriminierungsgesetzes‘, pardon, ‚ Allgemeinen Gleichschaltungsgesetzes) gelegt.

    Ja – das ist das Gesetz, gegen das damals (April 1968) der geradezu prophetische Cons.-Abgeordnete Enoch Powell mit seiner als ‚Rivers of Blood‘ bekannt gewordenen Rede protestiert hat.
    – Den Sachverhalt habe ich hier letztes Jahr aus Anlaß des Jahrestages eingehend dokumentiert –

    Und zur Bestätigung entnehme ich einem Artikel der jüngsten ‚JF‘: ‚Die Angst vor der Meinung‘ – JF 9/10, S. 8

    GB: Sorge um ausufernde Verfolgung der Haßkriminalität‘ –

    Aufgrund des ‚RRA‘ und zahlreicher weiteren zwischenzeitlich erfolgten Verschärfungen und Gesetze ist es dort wirklich gefährlich, laut seine Meinung zu sagen.
    Zudem gibt es einen in 2016 aufgelegten ‚Haßverbrechen-Aktionsplan 2016 – 2020‘: es handelt sich dort um Straftaten, die ‚aus feindseligkeit oder Vorurteilen aufgrund der Rasse (einschl. Hautfarbe, Nationalität, ethnischer Herkuft u. Nationaler Herkunft) Religion Behinderung, sexueller Orientierung und ‚Transgender-Identität motiviert‘ sind.

    – Fehlt noch was? – cc. –
    Ein Beispiel:
    Wie schnell ein Bürger auch nur bei unverfänglichen und einfachen Aktivitäten in den sozialen Medien ins Visier de Polizei kommen kann, zeigt der fall eines Hafenarbeiters aus Humberside im Norden (Nordosten, cc.) von England:
    Dieser twitterte von anderen Menschen verfaßte Tweets zum Thema Transgender (darf natürlich in obiger Aufzählung nicht fehlen, nicht wahr?)
    Miller wurde daraufhin von der Pollizei 34 Minuten lang verhört, um seine ‚Gedanken (!, cc.)‘ zu Trangsgender – Fragen zu überprüfen‘!

    Ein Polizeibeamter äußerte, dieser Retweet eines Limericks über Transgender Personen hätte ‚das Potential, andere Menschen zu beleidigen‘.
    Inhalt des LImericks war eine wohl nicht ganz ernst gemeinte Beschreibung für Transgender, wonach das ‚Gehirn einer Frau manchmal im Körper eines Mannes‘ wachse.

    Schließlich stellte die Polizei fest: Millers Retweet könne zwar nicht als Haßverbrechen im engeren Sinne als Haßverbrechen gewertet werden , jedoch wurde dieser als sog. ‚Haßvorfall‘ erfaßt.
    Dalls Miller dagegen protestierte daß er den ‚beleidigenden‘ Reim nicht einmal selbst geschrieben habe, erwiderte der beamte, daß Miller ‚ihn mochte (!) und auch im Internet weiterverbreitete‘.
    Der Polizeibeamte vertrat die Ansicht, das Verhör solle auf die Diskussion über Transgender Fragen ‚abschreckend ‚(!) wirken.
    Nach zahlreichen Protesten gegen das Verhör twitterte der Polizeioffizier aus Humberside: ‚Dies war eine angemessene (!) Reaktion der Polizei!‘

    Miller dagegen berichtet, daß er nach diesem Vorfall geradezu mit Botschaften von Leuten ‚überschwemmt‘ wurde, die ‚Angst‘ vor polizeilichen Maßnahmen zum Ausdruck brachten weil sie ihre Meinung zu dem Thema geäußert hätten. –

    Ein weiteres Beispiel ist, daß unter den registrierten ‚Haßvorfällen‘ sich der Fall eines Mannes findet, dessen ‚Hund sich auf dem Rase eine s Nachbarn übergab‘. Das war bestimmt eine ‚TansgenderIX‘ oder ein Musel. Pfui aber auch!

    Leut, paßt auf Eure Hunde auf und achtet darauf, wo die sich ‚übergeben‘!
    Nun immerhin ist in Deutschland auch nicht besser: wenn sich in Rostock vor einen Moschee ein Schweinekopf anfindet, kommt ja bekanntlich sogleich der ‚Staatsschutz‘:

    Auch eine Politikerin geriet in den Strudel der ‚Haßrede‘-Bestimmung: Amber Rudd, die ehemalige Tory – Innenministerin, wurde ebenfalls für eine Rede über das Thema ‚Einwnderung‘ gebrandmarkt.- Wobei wir fast wieder bei Enoch Powell vor 50 Jahren wären …

    Zum Schluß noch ein Zitat einer politisch aktiven Mutter von 5 Kindern, die wie viele im Land in solchen Auswüchsen keinen Kampf gegen Kriminalität, sondern vielmehr einen Kampf gegen die freie Meinungsäußerung sehen.
    ‚Das ist ist nicht das Großbritannien, das ich kenne und auf das ich stolz bin‘ verkündete sie kürzlich in einer Videobotschaft.

    Das kann ich voll und ganz nachvollziehen. Geht mir genau so!
    ‚HOWZAT!‘

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