Trump-Impeachment? Viel Lärm um Nichts

(www.conservo.wordpress.com)

Von Helmut Roewer *)

Die Matadore der Demokratischen Partei machen seit zwei Monaten lautstark von sich reden. Ihr Ziel wird in aller Klarheit formuliert: Sturz des amtierenden Präsidenten. Das ist nicht überraschend. Indessen lässt sich mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass der angeblich nahe Sturz des Präsidenten nicht erreicht werden wird, wenn die Faktenlage so bleibt, wie sie schon gut zwei Jahren in den Grundzügen bekannt ist und seitdem Detail um Detail Bestätigung findet. Man muss die Aussagen der Anti-Trump-Meinungsführer genauer beobachten, dann fällt auf, dass die Story der Trump-Russland-Verstrickung, auf der angeblich Trumps Wahlsieg basiert, dahinwelkt. Deswegen ist umgeschaltet worden: Von Moskau nach New York. Die neue Melodie heißt: Trump, der schlimme Finger.

Zur Russlandverstrickung: Noch in diesem Monat wird der Sonderermittler Robert Mueller III seinen Abschlussbericht vorlegen. Seit Januar liegt dessen Entwurf im Justizministerium. Erheiternd ist, dass man den Bericht bereits kaufen kann, nämlich bei Amazon, wo er von zwei miteinander konkurrierenden Verlagen in Buchform zu bestellen ist. Der Verlag von Schuster & Schuster ist der eine, man könnte auch sagen die New York Times. Der Verlag der Washington Post ist der andere. Da könnte man sagen, man kauft direkt bei Jeff Bezos, denn ihm gehören sowohl die Washington Post als auch Amazon.

Liest man die Ankündigungen zu diesen beiden Büchern, deren Inhalt eigentlich identisch sein müsste, nämlich der Text von Mueller III, schleicht sich der Verdacht ein, dass es auf diesen gar nicht ankommt, sondern auf den jeweiligen Begleittext, für den beide Verlagshäuser Starautoren engagiert haben. Ich werde im späteren Jahr hierüber berichten, wenn ausreichend Zeit zur Prüfung ins Land gegangen ist und ich mich zuvor mit dem Text von Mueller eingehend beschäftigt habe.

Diese Zeit wollte sich das politische Washington nicht nehmen. Deswegen tönte bereits vor einem Monat die Plattform BuzzFeed, dass sich in den Mueller-Papieren die Unterlagen für die Ermittlung gegen Trump befänden, weil dieser seinen ehemaligen Anwalt Michael Cohen angestiftet habe, vor dem Kongress falsch auszusagen. Diese Meldung löste das maximal mögliche öffentliche Geschnatter aus, in das in Deutschland selbstredend alle Qualitäts-Prawdas einfielen. Das Impeachment gegen Trump war nunmehr nur noch eine Frage von Tagen. Nur eins bekam kaum ein deutscher Medienkonsument mit: Warum um Himmelswillen das Naheliegende nicht stattfand. Das lag daran, dass in allen Schwelgereien über den Saukerl ein Detail unterging. Robert Mueller III ließ kurz und knackig dementieren: Nix Unterlagen über den Anstifter Trump.

Damit wissen wir ein wichtiges Detail aus dem bislang noch nicht bekannten Bericht. Anderes liegt auf der Hand, wenn man das Tun der Mueller-Truppe betrachtet. Es gibt eine Reihe von Anklagen gegen ehemalige Trump-Mitarbeiter, meist sind es Steuer- oder Geld-Delikte. Nichts davon hat mit einer angeblichen Trump-Russland-Verstrickung zu tun. Daneben gibt ein rundes Dutzend von Anklagen gegen russische Einzelpersonen oder russische Firmen wegen des Versuchs illegaler Wahlbeeinflussung. Diese Verfahren haben den Charme, dass sie nicht stattfinden, weil die Beschuldigten sich in Russland befinden. Aber auch hier ist bereits öffentlich geworden: Eine Verbindung zu Trump gibt es nicht.

Bei diesem Sachstand ist es verständlich, dass die Helden der Russland-Verstrickung Mann um Frau die Manege verlassen und Kurs auf das neue Ziel nehmen. Das heißt Trump, der schlimme Finger. Der Ausschuss für Aufsichtsangelegenheiten hat sich nun dank der neuen Mehrheitsverhältnisse im Repräsentantenhaus dieser Sache angenommen und an eine nicht näher definierte Vielzahl von Personen und Institutionen Fragenkataloge sowie Aufforderungen, Dokumente herauszugeben, versandt. Hierbei ist es ganz offensichtlich, dass es sind um das handelt, was man in Deutschland eine verbotene Verdachtsermittlung nennt, also ein Ermittlungsverfahren, das dazu dient, einen Verdacht zu gewinnen („irgendwas wird schon sein“).

Und um das nicht so offen auszusprechen, sagt man, Trump habe die Justiz behindert, als er kurz nach seinem Amtsantritt FBI-Direktor James Comey in die Wüste schickte. Was zu dieser Sache allerdings Ermittlungen in Trumps Familie und Firmen beitragen sollen, bleibt rätselhaft. Ich denke, die Sache wird wie das Hornberger Schießen ausgehen, das bekanntlich auch nur dazu diente, die Blätter zu bewegen. Den Präsidenten wird das kaum ernsthaft in Bedrängnis bringen, denn er scheint nach wie vor über eiserne Nerven zu verfügen. Wenn ihn etwas zu Fall bringt, dann wird es die gezielte Anwendung von Schusswaffen sein. Nach den zahlreichen öffentlichen Aufforderungen aus dem Munde von Prominenten der Machart Hollywood & Co halte ich diese Gefahr für sehr real. Der Attentäter wird sagen: Einer musste es schließlich tun.

Was sonst noch war: Forbes veröffentlichte mal wieder die Liste der Reichsten der Superreichen. An der Spitze nunmehr der Amazon-Eigner Jeff Bezos. Im Verein mit dem um einige Milliarden verarmten Facebook-Eigentümer unternahmen deren Firmen wiederum einige Zensurmaßnahmen gegen Leute mit unangenehmen Ansichten. So traf des den prominenten Islam-Kritiker Tommy Robinson (Klarname: Stephen Yaxley-Lennon). Zusammen mit Peter McLoughlin hatte der den Bestseller Mohammed’s Koran. Why Muslims kill for Islam (Warum Muslime für den Islam töten) geschrieben. Der Titel wurde als not available (nicht lieferbar) aus dem Programm getilgt. Andere, wie der deutsche Antaios Verlag, können ein Lied von dieser Zensurpraxis singen.

Aus dem Hause Facebook kamen dann zusätzlich einige Nachrichten, die einen Auftritt seines Chefs vor dem Kongress, wo er im vergangenen Jahr auszusagen hatte, in ein merkwürdiges Licht tauchen. Denn von dort wissen wir es ganz sicher: Facebook übt keine Zensur über die Beiträge seiner Nutzer aus. Damit harmoniert nicht ganz, was die Enthüllungsplattform Project Veritas jüngst veröffentlicht hat. Sie legte firmeninterne Dokumente vor, in denen zum Red-Pilling aufgefordert und angeleitet wird. Das Wort dient der Verschleierung eines zu leugnenden Sachverhalts. Pilling ist ursprünglich eine Bezeichnung für die (unerwünsche) Knötchenbildung an der Oberfläche von Textilien. Mit Red-Pilling umschreiben die Fake Booker die absichtliche, dem Nutzer unbekannt bleibende Reichweitenverkürzung von Inhalten und das Vorgaukeln technischer Störungen gegenüber Nutzern, die im Hause Zuckerberg als unerwünscht gelten. Dem dienen die jetzt enttarnten firmeninternen Gebrauchsanleitungen. Zu Erinnerung: Die Mitarbeiter, die das Geschäft der Zensur betreiben, sind nach Eigeneinschätzung mehrheitlich left leaning.

Bleibt noch Raum für einen kurzen Hinweis auf das Project Veritas (das Projekt Wahrheit). Es handelt sich um eine Personengruppe, die von ihrem Standort in Washington D.C. aus under cover-Ermittlungen betreibt. Zu ihrem modus operandi gehören heimliche Bild- und Ton-Mitschnitte von Gesprächen, die von den als Quasi-Sympathisanten daherkommenden Ermittlern von Veritas mit Funktionären aus Parteien und Behörden geführt werden. Auf diese Weise kommen durch die nichtsahnenden Gesprächspartner haarsträubende Details zur Sabotage der Trump-Administration ans Licht. Es würde mich nicht wundern, wenn das Project Veritas sein Geld aus der Trump Foundation erhielte.

Und zum guten Schluss noch ein Hinweis zur Fehleinschätzung, ich sei ein blinder Trump-Anhänger. Die aktuell in sehr konkreter Bildung begriffene Achse Washington-Warschau erinnert an unseliges Tun aus den Jahren 1938/39.

©Helmut Roewer, März 2019,  März ’19-Update aus Washington D.C.
*********
*) Dr. Helmut Roewer wurde nach dem Abitur Panzeroffizier, zuletzt Oberleutnant. Sodann Studium der Rechtswissenschaften, Volkswirtschaft und Geschichte. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen Rechtsanwalt und Promotion zum Dr.iur. über ein rechtsgeschichtliches Thema. Später Beamter im Sicherheitsbereich des Bundesinnenministerium in Bonn und Berlin, zuletzt Ministerialrat. Frühjahr 1994 bis Herbst 2000 Präsident einer Verfassungsschutzbehörde. Nach der Versetzung in den einstweiligen Ruhestand freiberuflicher Schriftsteller und Autor bei conservo. Er lebt und arbeitet in Weimar und Italien.
www.conservo.wordpress.com     10.03.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen Emails sowie auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zueigen. *****
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Außenpolitik, facebook, Medien, Politik, Putin, Trump, USA abgelegt und mit , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

12 Antworten zu Trump-Impeachment? Viel Lärm um Nichts

  1. Walter Roth schreibt:

    Tja Herr Roewer…..

    In der Schweizer Armee war ich auch, ( Radfahrer Kp. 2-6 ) von Ueli Maurer.

    Und Trump Fan, naja FAN….. jeden falls denke ich über ihn sehr positiv.
    Ich sage seit vielen Jahren das die US Bürger Demokraten sind und sie eines Tages die Fehler in Washington korrigieren werden. Mit Trump haben sie genau das getan.
    Als Trump die erste oder zweite Fernsehdiskussion bestritt haben die Medien hier den Sieg an Hillary vergeben, während ich mir Morgens um 6 den Poll von CNBC ansah.
    Dort stand es mit 62 zu 38 % zu Gunsten von Trump.
    So eine grobe Lüge hatte ich im Schweizer Fernsehen bis Dato nicht wahrgenommen.

    Ich beobachte Politik seit ich ca. 10 – 12 Jahre alt war, Damals konnte ich mir kaum eine Zeitung leisten, ausser dem Spiegel und den fand ich sehr teuer. Ich lese ihn seit langem nicht mehr.
    Ich habe alle US Präsidenten seit Ford bewusst wahrgenommen und auch die Lewinski Affaire genau mitverfolgt.
    Die US Politik ist schmutzig, bei beiden Parteien. Aber die Dems sind eben genauso schmutzig obwohl, sie ja behaupten …..die guten Jungs zu sein.
    Halt eben so wie es Sozis heute immer tun und dank der Herrschaft über die Medien und Begrifflichkeiten auch können….. sich als die Guten darstellen, die welche nur für das Wohl der Menschheit arbeiten.

    Aber alle sind sie Demokratie-Verächter, die Sozis aber am meisten.
    Erstaunlich wie man schlichtweg den Wahlsieger nach einer extrem harten US Kampagne einfach absetzen will. Wie kann man Demokrat sein wenn man den Wahlsieger nicht akzeptiert,
    ja damit den Volkswillen negiert, die Bürger zu unmündigen erklärt.

    Aber eben, wir sahen das in Deutschland schon sehr lange vor der AfD, nämlich bei Franz Josef Strauss…., genau das selbe wie bei Trump ….nur war das damals abging noch vergleichsweise Provinziell. Ich habe die reden von Strauss gemocht, er war Realist und ein ausgezeichneter Rhetoriker…….
    Nein, sie alle haben sich den Staat zur Beute gemacht, sie betrachten ihn als ihr Spielfeld, die Wahlen nur als lästiges Prozedere ….welches diese Kreise nur darum noch abgehalten, weil sie sich der Gefahr der Haftbarwerdung entziehen wollen. Sie wollen die Menschen betrügen und sagen können…. ihr habt mich doch gewählt dazu.
    In der US Armee und der Nationalgarde hat Trump eine sehr solide Basis und bei den „Red-Necks“ auch. Und das was in den USA unter sicher 20 Begriffen wie eben Rednecks fungiert, das sind vielleicht 150 Millionen Bürger. Meist rauh in der Sprache aber gut im Überlebenskampf.
    Wehe all denen, wenn sich die zum Kampf um ihren Präsidenten aufmachen….
    Und es sind deren Söhne die in der Masse in der Armee und der Nationalgarde dienen.

    Auch hier in der Schweiz wird das Demokratiedefizit augenscheinlicher.

    Ich empfehle diesen Artikel, denn er erklär sehr einfach was in der Schweiz im kleinen und den USA im Grossen gerade vor sich geht.

    07.05.2018 Erosion der Bürgerrechte. Von Kai Rogusch

    https://www.novo-argumente.com/artikel/erosion_der_buergerrechte

    Gefällt 1 Person

  2. Pingback: Trump-Impeachment? Viel Lärm um Nichts – alternativ-report.de

  3. ceterum_censeo schreibt:

    Sehr gut, der Artikel, wie auch Ihre Anmerkungen.Und in der Tat lesenswert auch der novo-Artikel.

    Nur eins dazu: Ich bin mir keineswegs sicher, daß kein ‚böser Plan‘ dahintersteckt ….
    Soros, NWO, Bilderberger, Freimaurer – Clique uvm.

    Zu viel um ‚Zufall`zu sein!

    Liken

  4. Walter Roth schreibt:

    @ censeo……

    kann sein, wir werden das wohl nie erfahren.

    Aber die, welche solche Pläne noch schmieden konnten, die sind mit der Lupe zu suchen.
    Kissinger und Consorten….

    Aber nach dem ich seit nunmehr 40 Jahren Politik intensiv verfolge, kann ich sagen das es meist sehr banal zu und her geht.
    Persönliche Befindlichkeiten sind oft viel wesentlicher wie geplante Intrigen.
    Und sehr oft werden Dinge die sich zufällig ergeben, einfach nur genutzt.
    In den US Diensten gibt es tausende Personen, die haben von 9/11 vielleicht gewusst, haben aber einfach eine kleine Info unterdrückt. Womöglich war ein Mitarbeiter gerade am Tag zuvor beim Qualigespräch schlecht weggekommen…. so einfach kann das gehen.

    Schauen sie sich die Interviews zum Jugoslawienkrieg an. Holbrooke und viele andere….. da wird sich so manches als eine von Eitelkeit gesteuerte Aktion enttarnen, was wir früher einmal als grosse Verschwörung ansahen.

    Ich habe auch oft den Prozess des Jugoslawientribunals mitgelesen….
    Und gerade das hat mir klar gemacht das unsere Politiker sehr selten zu den wirklich hellen köpfen gehören.
    Staturen wie ein Bismarck……. die sind beinahe ausgestorben.
    Ein Blocher, Franz Josef Strauss und ein Sergei Wiktorowitsch Lawrow, sind heute seltene Ausnahmen. Und Putin muss man verteufeln, weil er nahezu alle überragt.

    Lesen sie das hier auch, es ist interessant und deckt sich mit dem was ich mit den Jahren selber erkannte.
    In Sachen Yugoslawien wurden wir vor allem belogen…… und Srebrenica war nicht das wofür wir es damals hielten.
    Natürlich gabe s viele Verbrechen in dem Krieg, aber Völkermord oder gar Genozid war es nicht.
    Nun ja, das Netz als alternative Informationsquelle stand zu der Zeit noch nicht zur Verfügung…..leider.

    https://fassadenkratzer.wordpress.com/2018/04/05/das-jugoslawien-tribunal/

    Liken

  5. Artushof schreibt:

    Meinungsfreiheit?

    Wie Trump den Rubikon überschritt, wohin das Dritte Geschlecht verschwand, und wieso die Grünen so beliebt sind / paz

    Der satirische Wochenrückblick mit Hans Heckel
    09.03.19

    Nun hat er den Rubikon endgültig überschritten. US-Präsident Donald Trump fordert „Meinungsfreiheit“ an den Universitäten seines Landes! Mehr noch: Er droht Hochschulen, welche diese Freiheit auf ihrem Gelände nicht sichern, mit dem Entzug von Bundesmitteln. Konkret beklagt der Präsident „repressive Sprachvorgaben, Zensur, politische Korrektheit“, welche die Meinungsfreiheit an vielen Unis beeinträchtigten.
    Auf diese neueste Zumutung von Trump müssen wir reagieren und unser deutsches Paradies noch fester gegen solche Einflüsse verschließen. Sonst schwappt das irgendwann zu uns herüber. Denn gegen die Zuwanderung weiterer Millionen von Immigranten aus dem orientalisch-afrikanischen Raum haben wir natürlich nichts, ganz im Gegenteil. Nur der Zuwanderung gefährlicher Gedanken, der müssen wir Einhalt gebieten.
    „Meinungsfreiheit“ bedeutet schließlich, dass ein jeder kritische Fragen stellen darf. Da könnten Widersprüche ans Licht gebracht werden, die wir aus gutem Grunde lieber unter dem Teppich halten. Beispiel: CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer wird gerade kielgeholt, weil sie einen Karnevalswitz über männliche „Sitzpinkler“ gemacht und dabei das Wort „Drittes Geschlecht“ in den Mund genommen hat.
    Das Dritte Geschlecht umschreibt Menschen, die, aus welchen Gründen auch immer, nicht eindeutig Mann oder Frau sind. Die hätte „AKK“ beleidigt. Hat sie zwar gar nicht, macht aber nichts. Die Rechte des Dritten Geschlechts sind gerade ein großes Thema, gerade bei Linksgrün. Diese Leute dürften nicht diskriminiert werden, denn deren Geschlecht habe den gleichen Rang wie männlich und weiblich.
    Gleichzeitig hat Linksgrün gerade ein Gesetz eingebracht, wonach Kandidatenlisten zu Parlamentswahlen hälftig von Frauen und Männern zu besetzen sind. Und die vom Dritten Geschlecht? Die sollen sich gefälligst entscheiden, ob sie unter „Mann“ oder „Frau“ gelistet werden wollen. Auf diese Weise wird das Dritte Geschlecht praktisch wieder abgeschafft. Von den gleichen Leuten, die sich eben noch zu dessen Anwalt aufgeschwungen haben.
    Wer diesen schreienden Widerspruch aufdecken will, dem darf man keine „freie Meinungsäußerung“ zugestehen. Den muss man niederbrüllen mit „Hass ist keine Meinung!“ oder so, sonst fliegt alles auf.
    Überhaupt hatten wir doch gelernt, dass die Geschlechter bloß „soziale Konstrukte“ seien. Ob man Mann oder Frau oder sonst was wird, hänge allein von der Prägung und dem eigenen Willen ab. Kaum hatten wir das endlich geschluckt, entzückt uns Claudia Roth im Interview mit einer Hymne auf den „weiblichen Blick“ auf die Welt, der so ganz anders sei als der männliche − und selbstverständlich besser. Dabei spricht alles dafür, dass Roth die Eigenschaft Frau für durchaus angeboren hält. Wie passt das zusammen?
    Den Gipfel linken Argumentationsgerümpels erklomm neulich eine Anti-AfD-Demonstrantin vor laufender Kamera in Münster. Die AfD ist ja gegen Ausländer und so und deshalb böse. Dann erzählt die Frau wutentbrannt von einem AfD-freundlichen Arbeitskollegen, der aus dem Ausland eingewandert sei, und dreht fast durch vor Empörung: „Ich habe nichts gegen Ausländer, aber wenn Leute aus anderen Ländern hierhin kommen, die dann AfD wählen, das geht gar nicht! Der soll wieder in das entsprechende Land zurückgehen! Mehr sag’ ich dazu nicht!“
    Muss sie auch nicht, ist ja alles klar und verständlich gewesen: Immigranten? Ja klar, je mehr, desto besser! Aber nur solche, die nach unserer ideologischen Pfeife tanzen. Alle anderen: raus!
    Dies sind nur ein paar Beispiele aus der jüngsten Zeit, die erahnen lassen, was geschehen könnte, wenn man solche Widersprüche in aller Öffentlichkeit und ohne Gefahr ansprechen dürfte. Merken Sie nun, was der Trump mit seiner „freien Meinungsäußerung“ anzurichten gedenkt? Wir können nur hoffen, dass eine der vielen Kampagnen, die unausgesetzt gegen den Kerl im Weißen Haus angekurbelt werden, endlich zum Ziel führt und Trump entmachtet. Zu viele dieser Feldzüge sind bereits im Sande verlaufen, einer scheint sogar nach hinten losgegangen zu sein.
    Es handelt sich um den Dauervorwurf, der US-Präsident verbreite „Fake News“ (Falschnachrichten), und mit ihm sowieso alle diejenigen, welche die Mainstreammedien skeptisch sehen. Wie die „Epochtimes“ berichtet, will die linke „Washington Post“ das Wort „Fake News“ nicht mehr benutzen, auch bei CNN ist der Kampfbegriff in Verruf geraten.
    Was ist passiert? Nun, die „Washington Post“ hat ernüchtert festgestellt, dass der Begriff im Grunde nur noch gegen linke Medien verwendet werde und nicht gegen jene Portale rechts der Mitte, gegen die man sich das Wort einst ausgedacht hatte. Ein Fiasko.
    Und zwar eines, das wir genau beobachten sollten. Denn auch diese Gefahr droht zu uns überzuspringen. Von den orientalischen „Fachkräften“ über Claas Relotius bis zu den „Chemnitzer Hetzjagden“ hat sich ja schon einiges angesammelt an politisch korrektem „Fake“ hierzulande. Da wird der Begriff auch bei uns riskant.
    Und jetzt? Sollen „Qualitätsmedien“ den Leuten etwa ab sofort die ungeschönte Wahrheit sagen, damit sie sich − Stichwort „Meinungsfreiheit“ − ihre Meinung selber bilden? Natürlich nicht. Das neulich hier diskutierten „Framing“-Handbuch der ARD lieferte zur rechten Zeit den geeigneten Ausweg: Wir berichten eigentlich gar nicht mehr im klassischen Sinne, sondern üben „moralischen“ Einfluss, lullen die Leute ein und stupsen sie ganz sachte in die richtige Richtung, ohne dass sie merken, was geschieht.
    Das klappt nicht, das merken die Menschen? Unsinn, und wie das klappt. Das Allensbach-Institut hat herausgefunden, warum die Grünen so beliebt sind in den Umfragen. Ganz einfach, weil die grün dominierten „Qualitätsmedien“ die Partei in den allerhübschesten Farben präsentieren. Inhaltlich, so die Allensbach-Forscher, wüssten die Grünen-Anhänger nicht zu sagen, was ihnen an ihrer bevorzugten Partei eigentlich gefällt. Da kämen „lediglich sehr allgemein gehaltene Aussagen“, auf Deutsch: Blabla.
    Vielmehr sei es die wohlwollende Berichterstattung in den Medien und die überdurchschnittlich hohe Präsenz in den Talk­shows, welche den Grünen so hohe Popularitätswerte einbringe. Da haben wir’s also: Inhalte, Informationen gar braucht’s gar nicht. Schöne Bilder, nette Konversation und positiv besetzte Attribute reichen völlig. Dann kommt die Zustimmung übers Unterbewusstsein.
    Bei Aldous Huxleys Zukunftsroman „Schöne neue Welt“ werden die Menschen von Kindesbeinen an per „Flüstermaschine“ mit der richtigen „Haltung“ vollgepumpt. Das ist Fortschritt: Unsere Maschinen brauchen nicht mehr zu flüstern. Wir machen das heute laut und unverfroren.
    Und zwar im Positiven wie im Negativen. So hätten wir am Sonnabend im Netzportal eines großen deutschen Nachrichtenmagazins aus München lesen können: „Orbán kündigt an, die Kritik an seinen Gegnern fortzusetzen.“ Das wäre die Nachricht gewesen. So stand es da aber nicht, stattdessen hieß die Überschrift: „Orbán spinnt neue Verschwörungstheorie und kündigt nächste Hetzkampagne an.“
    Der Text darunter verläuft entsprechend und muss daher nicht weiter zitiert werden. Fest steht: Nach dieser Überschrift weiß jeder, was er von dem ungarischen Ministerpräsidenten zu halten hat, ohne auch nur ein einziges von dessen Argumenten gehört haben zu müssen. „Meinungsfreiheit“ ist da vollkommen überflüssig. Im Gegenteil: Sie kann großen Schaden anrichten. Was wäre wohl, wenn sich die vielen bewusstlosen Grünen-Anhänger sich eine eigene, womöglich sachlich begründete Meinung bildeten? Schrecklicher Gedanke.

    Direkte Demokratie JETZT
    Es gibt nur eine Alternative

    Gefällt 1 Person

  6. Pingback: Trump-impeachment? Veel kabaal om niets – Theresa's visie

  7. theresa geissler schreibt:

    Ja, ja: Die ewige „Zufälligkeiten“ wenn man den Deckel der Senkgrube aufhebt….
    Ziemlich lange an dieser Übersetzung gearbeitet: Dieser Dr. Roewer ist einmal briljant, was automatisch das übersetzen schwieriger macht (positiv gemeint, selbstverständlich).

    Gefällt 1 Person

    • ceterum_censeo schreibt:

      Ja, ich mag wahrlich nicht daran glauben daß kein teuflischer, böser Plan hinter alledem steht!

      Und dann Herr Y. Mounk mit seinem ‚einzigartigen UMVOLKUNGSEXPERIMEN‘!

      Liken

  8. francomacorisano schreibt:

    Donald Trump macht das, was er im Wahlkampf versprochen hat, was wir in Deutschland von unseren Politikern leider nicht gewohnt sind. Wenn er seine Linie weiter durchzieht, wird er wiedergewählt!

    Gefällt 1 Person

  9. Pingback: Woanders gelesen: Trump-Impeachment? Viel Lärm um Nichts | Deutsche Ecke

  10. ceterum_censeo schreibt:

    Dürfte sich jetzt erledigt haben —–
    Nun doch nicht? Kein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump

    12. März https://www.journalistenwatch.com/2019/03/12/nun-kein-amtsenthebung

    USA – Das dürfte den US-Demokraten nicht schmecken: Ihre Oppositionschefin Nancy Pelosi ruderte beim immer wieder hochgekochten Thema Impeachment, dem Amtsenthebungsverfahren des Präsidenten, gewaltig zurück. Sie sei nicht dafür, Donald Trump sei es „einfach nicht wert“, so ihre scheinheilige Begründung. 

    Ohne „zwingende“ und „überwältigenden“ Gründe sollte man es lieber lassen, weil es das Land (noch weiter) spalten würden, erklärte die 78-jährige Demokratin in einem Interview mit der Washington Post, berichtet die Welt.
    Diese Äußerung dürfte bei den Demokraten blanke Wut auslösen. Denn obwohl es keine wirklichen Chancen dafür gibt, den gewählten und verhassten US-Präsidenten abzusetzen, machen sie sich seit November vergangenen Jahres immer wieder für das Amtsenthebungsverfahren stark. Grundlage dafür soll der Abschlussbericht von Sonderermittler Robert Mueller sein, der seit Mai 2017 versucht, Trump illegale Absprachen mit Mitarbeitern und Russland-Kontakte beim Wahlkampf nachzuweisen. Ein nachgewiesenes gesetzeswidriges Verhaltenen Trumps, könnte das Impeachment-Verfahren nach sich ziehen. Doch bisher sehe es nicht so aus, als könne man dem Präsidenten einen Gesetzesverstoß beweisen, so die Welt.
    Auch dann wäre es sehr unwahrscheinlich, dass die Demokraten es schaffen würden, den ungeliebten Präsidenten aus dem Amt zu jagen. Sie besitzen zwar seit Jahresanfang die Mehrheit im Kongress, die endgültige Entscheidung über die Absetzung des Präsidenten liegt jedoch beim Senat. Und dort haben weiterhin die Republikaner das Sagen. (MS)

    Liken

Kommentare sind geschlossen.