Gendergerechter Unfug: Lesendenbrief (früher: Leserbrief)

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Zu meinem Artikel zur „genderegerechten Sprache“ – siehe: https://conservo.wordpress.com/2019/03/11/schluss-mit-dem-genderunfug/?fbclid=IwAR0wNU1ItiGmV4kz9rSw_REaYFo70cS_LKfSgs0GKhzoPBV396px4BYOJy4 – erreichten mich viele Zuschriften. Eine (von W. E.) hat mir besonders gut gefallen – weshalb ich Sie hier gerne veröffentliche:

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Liebe Lesenden,

gucken Sie nicht so blöd aus der Wäsche. So oder so ähnlich haben demnächst Briefe und andere Mittleilungen anzufangen. Die Stadt Hannover wird auf Anordnung ihres OB eine “geschlechter-gerechte Verwaltungssprache“ einführen. Bedeutet konkret: es darf nicht mehr “Rednerpult“, die “Rednerliste“, der “Protokollführer“ oder die “Teilnehmerliste“ heißen. Stattdessen sollen die Begriffe “Redepult“, “Redeliste“, “das Protokoll schreibt“ und “Teilnahmeliste“ verwendet werden. Also heißt ein „Leserbrief“ in Ihrer Zeitung demnächst auch „Lesendenbrief“. Das “Wählerverzeichnis“ wird zum “Wählendenverzeichnis“, der “Ansprechpartner“ ist jemand der “Auskunft gibt“. Erinnert mich irgendwie an „Liebe Liebenden“ von Brisko Schneider. Das war wenigstens noch Satire.

Das hier ist bittere Realität. Die Rechtschreibkorrektur meines Textprogrammes überschlägt sich ohnehin schon die ganze Zeit. Der Unfug nimmt aber noch längst kein Ende. “Erziehungsberechtigte“ werden zu “erziehungsberechtigten Personen“ (können ja aufgrund unserer Neubürger auch mehr als zwei sein), “Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ sind “die Mitarbeitenden“, “Lehrer und Lehrerinnen“ werden zu “Lehrenden“, Sie liebe Leserinnen und Leser eben zu „Lesenden“. Ihre Leserbrief-Redaktion hat sich ohnehin längst in die Nesseln gesetzt. Wieso heißt die Rubrik immer noch „Leserbriefe“. Es müsste schon lange „Leserinnen- und Leserbriefe“ heißen. Also wundern Sie sich nicht, liebe Lesenden, wenn Sie in Ihrer Zeitung demnächst so angesprochen werden.

Seitdem sich eine bestimmte Partei auf der politischen Bühne tummelt, darf es ja auch nicht mehr „Führerschein“ heißen, sondern „Fahrerlaubnis“. Und spätestens da hört es bei mir auf. Wäre ich ein „städtischer Angestellter“, Entschuldigung: „eine bei der Stadt angestellte Person“, würde ich diesen Sprachpolizisten gehörig den Marsch blasen. Wenn in Behörden der „Pietkong“ die Macht erobert, dürfen wir zur verbalen Selbstverteidigung greifen. Steigerungen sind nicht mehr möglich? Weit gefehlt. Die Krönung folgt nämlich jetzt: Wenn eine geschlechtsumfassende Formulierung nicht möglich ist, ist der „Gender Star“ (!!!) zu verwenden. „Das Sternchen * zwischen der maskulinen und femininen Endung soll in der Schriftsprache als Darstellungsmittel aller sozialen Geschlechter und Geschlechtsidentitäten dienen und hebt gezielt den Geschlechterdualismus auf.“ Was für eine Wortschöpfung. Beim Vorlesen wird der „Gender Star“ durch eine kurze Atempause gekennzeichnet. Das sieht dann so aus und hört sich so an: ein Redebeginn wird dann nicht mehr mit “Liebe Kolleginnen und Kollegen“ geschrieben, sondern mit “Liebe Kolleg*innen“. Gesprochen klingt das so: „Liebe Kolleg (Atem)Pause innen“. Joo! “Liebe Mitbürger – Pause – innen, ich freue mich, dass wir heute die Schüler – Pause – innen der ersten Klasse einschulen können.“ Hat der Begriff „OB“ nicht auch noch eine ganz andere Bedeutung? Trifft hier wohl voll umfänglich zu! Schade, dass Loriot nicht mehr lebt. Der würde damit eine ganze Sendung füllen und die Nation läge vor Lachen auf dem Boden.

Mit freundlichen Grüßen, W. E.

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Und jetzt zieh ich mir eine Tüte Studentenfutter rein – ach nee, eine Tüte Studierendenfutter

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So sieht das der Geschäftsführer eines mittelständigen Unternehmens 😉

Das liest sich richtig gut, ich bin voll deiner Meinung.

Was aber noch fehlt:

Wir müssen ja in Stellenangeboten nach (m/w/d) suchen.

Wie muss ich die „d`s“ denn überhaupt anreden??

M – männlich – Herr E. W – weiblich – Frau E. D – divers – Divers E.? Alternativ E.? Neutral E.? Pervers E.?

Ich habe dafür noch keine Lösung gefunden

www.conservo.wordpress.com   14.03.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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20 Antworten zu Gendergerechter Unfug: Lesendenbrief (früher: Leserbrief)

  1. Ingrid schreibt:

    Irrenhaus Deutschland, man befasst sich mit so einer Haarspalterei und wirklichem Quatsch den keiner braucht.
    Aber wirkliche Probleme werden nicht mehr angefasst. Die einzige Probleme in Deutschland sind doch nur noch Flüchtlingsfragen und wie man ihnen neue Luxuswohnungen baut und Deutsche aus ihren Wohnungen vertreibt.
    Hauptsache alles ist Gendergerecht .
    So viel Mist wie in den letzten Jahren, habe ich in meinem langen Leben noch nie gehört.
    Täglich kommt noch eine Schippe drauf und es wird noch schlimmer werden mit dem ganzen Wahnsinn DEUTSCHLAND.

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  2. Margit schreibt:

    Die Blödheit greift um sich ,wie fruehers die Pest.
    Man kann es nicht mehr verstehen,wie eine kleine Partei wie die Grünen ein ganzes Land in Sippenhaft nehmen können ohne das hier massenhaft Menschen auf die Strasse gehen.

    Deutschland ist zum absoluten Irrenhaus verkommen,runtergewirtschaftet ,höchste Steuerabgaben und so weiter und so fort.
    Und keiner macht was es passiert einfach nix,der Deutsche wurde von solchen Oekoparteien regelrecht kastriert .
    Wir waren mal das Land der Dichter und Denker,jetzt sind wir das Land der Gender oder divers.

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  3. ceterum_censeo schreibt:

    Dazu noch ein Einwurf von Vera Lengsfeld:

    Schluss mit dem Genderunfug!
    Unterstützt die Petition des Vereins Deutsche Sprache!

    Autor Vera Lengsfeld
    Bevor Gender-Mainstreaming in Amerika geboren wurde und sich rasch auf die anderen westlichen Länder ausbreitete, war es Sache der Diktaturen, Sprachregelungen vorzuschreiben. Sprache ist ein Machtmittel par excellence – das wussten die Herrschenden schon immer. Meistens erholt sich die Sprache wieder, wenn der diktatorische Druck nachlässt. Wer erinnert sich noch an die sozialistischen Wortschöpfungen der DDR? Ihnen fällt nichts ein? Eben.
    Nun haben wir es mit neuen Sprachdiktaten von Leuten zu tun, die gelernt haben, dass man heute keine körperliche Gewalt mehr braucht, um Herrschaft zu etablieren und zu festigen. Der Blogger Michael Seemann, der sich zu diesen neuen Möchtegern-Machthabern zählt, sagt es offen:
    „Es gibt heute eine globalisierte Klasse der Informationsarbeiter. […] Es ist eine Klasse, die fast ausschließlich in Großstädten lebt, die so flüssig Englisch spricht wie ihre Muttersprache […] Diese neue globalisierte Klasse sitzt in den Medien, in den StartUps und NGOs, in den Parteien, und weil sie die Informationen kontrolliert […], gibt sie überall kulturell und politisch den Takt vor. […] Denn insgeheim weiß sie längst, was die eigentliche Quelle ihrer Macht ist: Sie kontrolliert den Diskurs, sie kontrolliert die Moral.“
    Deutlicher kann man es nicht ausdrücken. Um Macht auszuüben und zu festigen wird Sprachverhunzung betrieben. Wer sich dagegen wehrt, wird von den Vergewaltigern der Sprache reflexartig als rechtsradikal, antifeministisch, homophob, rassistisch, antisozial, antidemokratisch, fremdenfeindlich und ewiggestrig verleumdet.
    Gendersprache spaltet Worte, unsere Sprache, damit unser Denken und letztlich die Gesellschaft: Beim Aussprechen der verque(e)ren Wortungetüme sollen wir kurz innehalten, um die Geschlechterkluft (Gender-Gap) hörbar zu machen. Das ist ein tiefer Eingriff in Köpfe, Persönlichkeitsrechte und gewachsene soziale Kommunikationsstrukturen!
    Diese Macht dürfen wir den „Informationsarbeitern“ nicht geben! Jeder kann etwas tun, zum Beispiel die Petition des Vereins Deutsche Sprache gegen den Genderunfug unterstützen!

    h ttps://vera-lengsfeld.de/2019/03/12/schluss-mit-dem-genderunfug-unterstuetzt-die-petition-des-vereins-deutsche-sprache/

    ceterum_censeo schreibt:
    13. März 2019 um 12:10
    Merkwürdig, was sich nicht verstehe:
    Es gibt offenbar ‚Menschen und Menschinnen‘ ….
    – aber noch nie habe ich von ‚Verbrechern und VerbrecherINNEN‘ gehört oder gelesen! –

    https://conservo.wordpress.com/2019/03/11/schluss-mit-dem-genderunfug/

    Auch ein Tip dort für Firefox-Benutzer:

    Weg mit dem ‚Binnen-I‘ und anderem dummen Gedöns!

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Guter c_c: Da bin ich etwas anderer Meinung. Die Linksgrünen können Sprache, Begriffe und Moral noch so sehr verdrehen, letztendlich kann man durch eigenes Denken diesen Pervertierungen widerstehen. Voraussetzung ist eigenes logisches Denken wie in der Mathematik. Ich muss allerdings gestehen, dass als junger unerfahrener Mensch die Verdrehungen Eindruck auf mich hätten machen können.
      In der Mathematik ist unbedingt eigenes, selbständiges, freies Denken erforderlich, dort gibt es keine personale Autorität. Die einzige Autorität ist der eigene Kopf.
      Getreu nach dem sinngemäßen Wort von Immanuel Kant:
      „Du Mensch, befreie dich von deiner selbstverschuldeten Unmündigkeit und benutze deinen EIGENEN Verstand!“

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Lieber gelbkehlchen,

      zunächst ist der wesentliche Teil vorstehend, von Vera Lengsfeld, nur der Schluß ist von mir. Versteht sich allerdings, daß ich Vera im wesentlichen beipflichte.

      Auch Du hast natürlich recht mit Deinem Einwurf:
      So wie Du schreibst, sollte es tatsächlich sein!

      Aber was passiert – wie Margit oben schreibt
      ,die Dummheit greift um sich und grassiert wie früher die Pest!‘

      Ich habe heute im Radio gehört, welches Ausmaß an IRRsinn für morgen schon wieder ansteht.

      Und diese Erscheinungen inzwischen weltweit, nicht nur europaweit.
      Eine PANDEMIE schlimmsten Ausmaßes!

      Wie ich meine ein weltweiter pandemischer Ausbruch von toxoplasma gondii oder wahlweise einen neue Form, nämlich ‚Klima‘ – BSE.
      Anders als kollektiven Rinderwahn kann ich das langsam nicht mehr bezeichnen.

      Nicht nur – In der Mathematik – ist unbedingt eigenes, selbständiges, freies Denken erforderlich, dort gibt es keine personale Autorität. Die einzige Autorität ist der eigene Kopf.
      Und wer begreift das noch bei all dem Wahnsinn – kräftig sekundiert von so ekligen Figuren wie MerKILL – Monstrum, Schwachsinns – Barleier (als ‚Justiz’ministerin, faßt man es) und als Krönung dem Ober-Heuchler: A 380 – Faule Jauche Fischabfall – BuntesPräserdarsteller Steingeier…..

      Wer ist bei all dem Irrsinn noch zu eigenem Denken fähig? Der Dummdödel – Schlafmichel von Wähler, der mit 87 diese Deutschland-Zerstörungs-Parteien noch wählt – Und die allergrößten Kälber wählen ihre Metzger selber – heute gültiger denn je!

      Allenfalls noch Du und ich und Peter Helmes und etliche noch klar denkende Kommentatoren hier.

      Aber sonst?
      Und – wer weiß noch wer Kant ist – geschweige den gelesen zu haben.
      Vielleicht verwechseln den die besonders Dummen auch mit ‚Kantholz‘ – vgl. neulich in Bremen .

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      • gelbkehlchen schreibt:

        Haha, ja genau c_c, hau mit dem Kantholz dazwischen.
        Aber erinnerst Du Dich noch an Stichwort „Framing Manual“ von Elisabeth Wehling für die ARD? Dort behauptete diese Elisabeth Wehling, dass man mit Begriffen und Sprache das Denken beeinflussen könnte. Deshalb verdrehte sie Begriffe und Sprache, sodass sie nicht mehr der Wirklichkeit entsprachen. Z.B. Profitzensur bezüglich der privaten Sender. Obwohl fast jeder weiß, dass die ARD wie die Aktuelle Kamera als Propaganda Sender von Merkel agiert und extrem manipuliert und zensiert und dass also der Vorwurf der Zensur zuallererst auf die ARD selbst zutrifft. Oder Karl Eduard von Schnitzler mit seinem „Schwarzen Kanal“. Wir im Sauerland südlich von Paderborn waren so weit östlich, dass wir DDR Fernsehen empfangen konnten. Den Spitznamen „Sudelede“ hat er sich redlich erarbeitet und ein „Schnitz“ war die Zeiteinheit zum Abschalten des Fernsehens, wenn er erschien. Die DDR Bürger haben also die sprachliche Manipulation erkannt, du selbst bei Elisabeth Wehling ja auch. Deswegen sehe ich nicht ganz so schwarz und hoffe und glaube, dass wir hier im Forum usw. keine elitäre Gemeinschaft der Erkenntnis sind. Liebe Grüße an Dich.

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      • ceterum_censeo schreibt:

        Lieber gelbkehlchen,

        stelle fest, wir stimmen wieder einmal überein – bin voll und ganz bei dir und Deinen Anmerkungen.

        Sicher erinnere ich mich noch an das unsägliche ‚Framing Manual‘ – ja noch gar nicht so lange her.

        Beispiel für perfide Indoktrination pur. Ich habe neulich auch hier einige der schlimmsten ‚Thesen‘ zusammengestellt und hier dokumentiert.
        Nichts als Schönfärberei und Gehirnwäsche.

        Übrigens, als ich dann bei WDR – ‚HaF‘ einige Kommentare absetzte…. zwei kurze Kommentare, als Antwort auf zwei vorhandene Kommentare, bei einem von denen kam der Begriff ‚Framing Manual‘ sogar vor (muß wohl dort ein Versehen gewesen sein den durchzulassen) und ich nahm nur darauf bezug – beide Kommentare gesperrt – von wegen ‚verstößt gegen unsere Netiquette …‘

        Ja, ja – man läßt sich bei den Volksverdummern eben nicht gern seine Sünden vorhalten, nicht wahr!
        Womit wir bei Sudel-Ede wären. Ist mir absolut in Begriff, obwohl ich damals kein Ostfernsehen sehen konnte.
        Aber die Berichte um den schwarzen Kanalarbeiter sind ja Legion.
        Daran haben sich unsere heutigen Lügen-Staatsfunker DDR 1 bzw. 2 nebst ihren widerlichen Ablegern ersichtlich ein Beispiel genommen, lediglich die perfiden Methoden noch verfeinert.

        So bleibt zu hoffen, daß wir hier doch nicht allein sind und immer mehr Menschen aufwachen und begreifen was in diesem Lande vor sich geht…

        Auch Dir liebe Grüße,
        geben wir nicht auf.
        – cc. –

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  4. Athene schreibt:

    Herrlich geschrieben, wie die deutsche Sprache missbraucht wird um unser kulturelles Erbe zu zerstören und bösartig mit Genderunfug die menschliche Identität zu vernichten und den Menschen hinterhältig zum Einheitsmenschen wie einen Roboter zu programmieren, der sich mit Haut und Haar den globalen Eliten zu unterwerfen hat. Nein liebe Herren der Schöpfung, hier ist nicht nur ein rachsüchtiger Amazonenstamm am Werk, sondern die linksgrünrote Dressurmannschaft die uns zu willenlosen Einheitsmenschen erziehen will. Auch für Frauen ist Mitarbeiter**innen eine Beleidigung, da sie als anatomisch Basis umgepolt verhöhnt werden.

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    • ceterum_censeo schreibt:

      ‚Nein liebe Herren der Schöpfung, hier ist nicht nur ein rachsüchtiger Amazonenstamm am Werk …. ‚
      – das mag durchaus sein, aber wer wird ernsthaft leugnen, daß Urheber und Veranlassung al diesen Übels die irrsinnigen verbohrten linksradikalen ‚Feminist-NIXen ‚ sind:

      Die irre ‚Judith Butler‘ und die sog. ‚WeltFRAUENkonferenz Peking (!) 1995 ….
      ‚WeltFRAUENkonferenz‘ – ? Deren ‚Ergebnisse dann schleichend ‚Allgemeingut‘ wurden und schleichend dann überall und schließlich auch in Deutschland nach und nach umgesetzt und für allgemein verbindlich erklärt (‚Rot-Grüne‘ Regierung Schröder!) und von allen möglichen, auch nichtstaatlichen Organisationen wie Kirchen‘ u.v.m. übernommen und ‚durchgedrückt‘ wurden.

      Mir liegt eine aus jenen Jahren stammende ‚linke‘ Broschüre (‚Gewerkschaft als Herausgeber), eigentlich sogar ein kleines Buch vor, in der genauestens der ‚Fahrplan‘ beschrieben und unzählige ‚Anleitungen‘ gegeben wurden, wie das auf allen Ebenen durchzusetzen sei.

      Daß auch unzählige ver(w)irrte Männer dabei kräftig mitgemacht haben, geschenkt!

      Aber schaut mal auf die Ursprünge!
      Insoweit kann ich Ihre Aussage allerdings nur mit der enthaltenen Einschränkung ’nicht nur‘ akzeptieren.

      Indessen, vollkommen stimme ich Ihnen zu, daß

      “… linksgrünrote Dressurmannschaft die uns zu willenlosen Einheitsmenschen erziehen will. Auch für Frauen ist Mitarbeiter**innen eine Beleidigung, da sie als anatomisch Basis umgepolt verhöhnt werden.

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  5. ceterum_censeo schreibt:

    Sollte die Information, dass dieses Mädchen am Asperger Syndrom (Autismus Spectrum) leidet, wäre einiges (was der PR Agentur hinter der Aktion vielleicht nicht bewusst war) schon zu erklären: Gemäss Hans Asperger (Wiener Kinderarzt) sind die Hauptmerkmale des Syndroms beim Kind: 1. Das Fehlen von sozialem Verständnis; 2. Die begrenzte Fähigkeit ein wechselseitiges Gespräch zu führen; 3. Ein intensives Interesse für ein bestimmtes Thema (Anm. Inselbewusstsein). Zitat aus dem Buch von Tony Attwood: „Ein Leben mit dem Asperger Syndrom“, Seite 15.

    h ttps://www.weltwoche.ch/ausgaben/2019-4/artikel/gender-die-weltwoche-ausgabe-4-2019.html

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Sorry, der Passus betr. -Gräta-Fake ist hier versehentlich hereingerutscht, gleichwohl aber m.E. beachtenswert.

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      • ceterum_censeo schreibt:

        Oder sollte das ~ ‚Grä’ta – F’äka‘ benannt werden? ->

        Für morgen ist schon wieder ein Riesen IRRENhaus – inzwischen wohl weltweit – angekündigt …..

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  6. Petra schreibt:

    Der Öffentliche Dienst war schon immer verrückt. Bei uns gab es z.B. eine Anordnung, an welche Stelle und wie die Klammer getackert werden muss. Da dieses Land zu einem Comedy-Land verkommen ist, wundert mich überhaupt nichts mehr.

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Versteht sich doch! Was nicht für den ‚dauerhaften Zusammenhalt‘ bestimmt ist, darf schließlich nur ‚genadelt‘ werden! 😉

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  7. ceterum_censeo schreibt:

    Dem Manne oben (-> Anreder) kann geholfen werden:

    Ich plädiere nachdrücklich für: ‚pervers‘

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  8. E. Betz schreibt:

    Einst waren wir bekannt als das Land der Dichter und Denker.
    Heute gibt es nicht mehr viele Denker und der Rest ist auch nicht mehr ganz dicht.
    Willst du ein Land vernichten, dann vernichte ihre Sprache.
    Hat schon in Babylon funktioniert.
    Setzen wir also alles daran, bei den nächsten Wahlen dem Schwachsinn ein Ende zu setzen.
    Erste Möglichkeit, Europawahl. Nichts ist „alternativlos“.

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Na ja,
      sagen wir ‚E-U-ropa – Wahl‘

      Mit ‚Europa‘ hat .E. dieser wiedewärtige Bonzen – ‚E-U# – Moloch niochts zu tun.

      Aber ja, die einzige Möglichkeit ist tatsächlich, mit Hilfe des Stimmzettels den Bonzen einen Denkzettel zu verpassen:

      Stimme für die einzig richtige Partei! Auch wer ‚C’DU resp. ‚C’SU wählt, vergibt seine Chance und wählt nur ein: ‚Weiter so‘ und verspielt seine Zukunft!

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  9. ceterum_censeo schreibt:

    Fridensnobelpreis an Anton Hofreiter für sein ‚klimarettendes‘ Geschrei:
    Der Wert des Friedensnobelpreis zerlegt sich ohnehin gerade selbst.

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