Paulaners Nockherberg und die AfD: Wenn Unternehmen Parteipolitik machen

(www.conservo.wordpress.com)

Von Patrizia von Berlin *)

Der Starkbieranstich am Nockherberg ist Kult und das mittlerweile weit über die bairischen Landesgrenzen hinaus. Nun macht Paulaner Negativschlagzeilen.

Unter dem Motto „Die Großkopferten derblecken“ wird traditionell in einer sog. „Fastenpredigt“ und einem Singspiel alles, was in der bayrischen, aber auch in der Bundespolitik Rang und Namen hat, auf teils derbe Weise durch den Kakao gezogen. Seit 1982 überträgt der Bayrische Rundfunk. Die Liveveranstaltung sehen über 2 Millionen Menschen in Bayern und viele Hunderttausend außerhalb.

Eine politische Nachbereitung in einer Talkrunde im BR-Fernsehen mit Spitzenpolitikern aller Parteien und zahlreiche Medienberichte machen den Nockherberg, neben den Aschermittwochsreden, zum wichtigsten regelmäßigen politischen Ereignis in Bayern.

Bayrische Politik und die AfD wird ausgesperrt

Schrieb ich „Spitzenpolitiker(n) aller Parteien“? Nun, das ist nicht ganz richtig. Wer auf das Derblecken der AfD wartete und gespannt sehen wollte, wer mit welchem Outfit im Publikum saß, wurde schon während der Fastenpredigt enttäuscht.Am Ende seiner Fastenpredigt erklärte Maxi Schafroth, der in diesem Jahr zum ersten Mal auf der Bühne stand und offizielles Lob und einen Shitstorm auf Twitter bekam:

 „Ich hätte jetzt hier gern einiges über die AfD sagen wollen. Ich kann das nicht tun, weil ihr nicht da seid. Ich hab einen Anstand, ich spreche nicht über Leute, die nicht da sind. Ihr wärt die einzigen denen ich den Rollentausch erspart hätte, weil das wäre für euch blöd ausgegangen, wenn die Seawatch nicht grad vorbeikommt.”

Das ist aber anständig von ihm, dachten sicher viele Zuschauer und: Da hat die AfD also den Nockherberg boykottiert. Wir haben nachgefragt bei Martin Sichert, dem Landesvorsitzenden der AfD. Er teilte uns mit:

Es gab keine Einladung an die AfD, die Landtagsfraktion hat keine erhalten, ich als Landesvorsitzender ebenfalls nicht.
Wenn Paulaner ohne die größte Oppositionspartei im Bundestag beim Nockherberg feiern will, ist das deren Entscheidung. Sie dürfen sich dann aber nicht wundern, wenn der Nockherberg viel von seiner Attraktivität einbüßt. Denn wenn man bewusst eine Partei außen vor lässt, dann ist man selbst parteiisch und wird auch so wahrgenommen.

Anstand Maxi? Eher eine ganz linke Tour.

Paulaner oder wenn Unternehmen Parteipolitik machen

Nun ist Paulaner als Teil der Schörghuber-Gruppe ein Privatunternehmen, das ist richtig. Und die Frage, ob Privatunternehmen Politik machen sollen, ist so alt wie die Einmischung von Unternehmen in die Politik. Man könnte einwenden, dass eine Firma, die über die Bayrische Hausbau GmbH & Co KG Immobilien im Wert von über 2,7 Mrd. € besitzt, immer gut mit der Politik vernetzt sein müsse. Und den Älteren dürfte die Baulandaffäre bei welcher der damalige Münchner OB Kiesl (CSU) eine Hauptrolle spielte, noch ein Begriff sein.

Ich bin jedoch der Meinung, dass Unternehmen sich, jenseits der legitimen Vertretung der eigenen Unternehmensinteressen, aus der Politik und vor allem aus der Parteipolitik heraus halten sollten. Die Firma Paulaner hat eine an sie gerichtete Anfrage bis zum Erscheinen dieses Artikels nicht beantwortet. Wir hätten ihre Antworten gerne veröffentlicht.

Der bayrische Rundfunk verstößt gegen Recht und Gesetz

Eine wesentliche Voraussetzung für die politische Bedeutung des Nockherbergs schafft die Firma Paulaner mit der Übertragung durch den Bayrischen Rundfunk. Dieser verstößt mit dem Ausschluss aber gegen das ihn regulierende Gesetz, in dem von Ausgewogenheit die Rede ist.

Von einem Widerspruch des BR gegen die diskriminierende Einladungspraxis ist bisher nichts bekannt geworden. Man verweist lapidar auf Paulaner. Als ob der BR bei der Organisation eines der Hauptevents in seinem Jahresprogramm nicht mitreden würde.
Im Liveticker zur Sendung wurde lediglich gemeldet:

AfD ist nicht im Publikum vertreten

Schlawiner san’s scho, beim boarischen Rotfunk.

Paulaner liebt die Linke?

In diesem Politikum gibt es aber noch ein Schmankerl. Dietmar Bartsch (Linke) ist seit Jahren regelmäßig Gast von Paulaner. Er wird auch fleißig erwähnt und der BR hat ihn auch gerne in der anschließenden Gesprächsrunde mit am Tisch sitzen.

Nun wird die LINKE aber schon lange vom bayrischen Verfassungsschutz beobachtet. Im aktuellen Bericht 2017 liest man dort:

Innerhalb der Partei „DIE LINKE.“ gibt es mehrere offen extremistische Strukturen, die auf eine Überwindung der freiheitlichen Staats- und Gesellschaftsordnung abzielen. Sie stellen teilweise die parlamentarische Demokratie infrage, sprechen der rechtsstaatlichen Ordnung die Legitimation ab oder unterhalten Kontakte zu gewaltorientierten Autonomen. Diese offen extremistischen Untergliederungen versuchen, auf die Partei „DIE LINKE.“ Einfluss zu nehmen.

Auf knapp 1.000 beziffert der VfS das Personenpotential der „offen extremistischen Strukturen“ der LINKEN in Bayern. Mitgliederzahl der Partei in Bayern 2017: knapp über 2.400.
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(Quelle: https://philosophia-perennis.com/2019/03/14/paulaners-nockherberg-und-die-afd-wenn-unternehmen-parteipolitik-machen/)
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www.conservo.wordpress.com    14.03.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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13 Antworten zu Paulaners Nockherberg und die AfD: Wenn Unternehmen Parteipolitik machen

  1. Artushof schreibt:

    „Nun wird die LINKE aber schon lange vom bayrischen Verfassungsschutz beobachtet. Im aktuellen Bericht 2017 liest man dort:
    Innerhalb der Partei „DIE LINKE.“ gibt es mehrere offen extremistische Strukturen, die auf eine Überwindung der freiheitlichen Staats- und Gesellschaftsordnung abzielen. Sie stellen teilweise die parlamentarische Demokratie infrage, sprechen der rechtsstaatlichen Ordnung die Legitimation ab oder unterhalten Kontakte zu gewaltorientierten Autonomen. Diese offen extremistischen Untergliederungen versuchen, auf die Partei „DIE LINKE.“ Einfluss zu nehmen.“

    Da stellt sich die Frage, warum diese Personengruppe einerseits gegen geltendes Recht verstößt, medial täglich in Erscheinung tritt, Menschen einschüchtert und verletzt, Häuser und Autos beschädigt nicht umgehend verurteilt wird und öffentlich zur Schau gestellt wird.
    Verdeckt und unerkannt, mit dem einigen Ziel Hass zu schüren. Die Angst der Bürger weicht der Wut und eine solche Reaktion wird von den diesen miesen Individuen und Tagedieben provoziert.
    So darf es nicht weiter gehen.

    Ein anständiger Meuthen, der im „Öffentlich-rechtlichen Fernsehen“ seine Meinung sagt, wird dagegen medial zerrissen und von allen Altparteien beschmutzt. Ist das die tägliche Öffentlichkeitsarbeit der Altparteien, die wir gefälligst zu lesen und zu verinnerlicht haben?

    Der Wähler wird den Altparteien danken, denn sie honorieren solche Sichtweisen garantiert, bisher ging diese Rechnung immer auf. Es bleibt wie es ist und „Deutschland verrecke“ bleibt das „Endziel“.

    Gibt es Portale, die sich mit den Identitäten der Extremisten- und Antifagrüppchen beschäftigen?
    Was wird getan, um den Frieden und die Sicherheit zu garantieren und was ist mit der Spaltung der Deutschen Gesellschaft?

    Direkte Demokratie JETZT
    Es gibt nur eine Alternative

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  2. Pingback: Anti-Rassismus-Wochen in Kapstadt und München, völkische Siedler in Russland | Bayern ist FREI

  3. Semenchkare schreibt:

    OT

    14:00 ZP 6

    Aktuelle Stunde zur Vermeidung von Migrationsanreizen

    Aktuelle Stunde

    auf Verlangen der Fraktion der AfD
    Migrationsanreize vermeiden – Keine Taschengelderhöhung für ausreisepflichtige Asylbewerber

    https://www.bundestag.de/tagesordnung

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  4. Semenchkare schreibt:

    Bundestag Live:

    86. Sitzung des Bundestages am 14. März 2019

    https://www.bundestag.de/

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  5. Aufbruch schreibt:

    Wenn man sich die unqualifizierten Söder’schen Einlassungen zur AfD anhört, ist es doch kein Wunder, dass man diese Partei ignoriert. Natürlich wird via Paulaner auf dem Nockerberg nicht nur derbleckt, sondern massiv Politik emacht. Da man die AfD nicht will, aus welchem Grunde auch immer, tut man halt so, als gäbe es sie gar nicht. Und dennoch ist sie präsent: Im Bundestag und in allen Landtagen. Die Nadelstiche, die die AfD den Etablierten in ihren Redebeiträgen versetzt, tun diesen natürlich weh. Die oft rüden Reaktionen beweisen, dass der getroffene Hund bellt. Die AfD darf einfach nicht Teil der politischen Kultur -wenn es die überhaupt noch gibt in Deutschland- sein. Diese politische Kultur gibt es tatsächlich nicht mehr, da man von seiten der Etablierten dabei ist, eines der wesentlichen Elemente der Demokratie, die parlamentarische Opposition, in krimineller Weise mit der Nazi-Keule zu erschlagen. Diese Partei hat doch schon einiges bewirkt. Wenn man erlebt, wie vor allem die Union mittlerweile in der Migrationsfrage herumeiert oder aber wie man mit dem Dieselfahrverbot umgeht. Ohne AfD würde es diese Windungen nicht geben. Abzuwarten bleibt natürlich, ob hier ein Umdenken stattfindet, oder ob das alles nur den EU-Wahlen geschuldet ist. Man muss eher das Letztere befürchten.

    Es stellt sich immer wieder die Frage, warum das alles so ist? Forderungen und Vorstellungen der AfD sind nicht gegen den Bürger gerichtet, sondern das Gegenteil ist der Fall. Während sich bei den Etablierten alles um die Migranten dreht, hat die AfD das Wohl der schon immer hier Lebenden im Auge. Es ist umnbegreiflich, wie die vom Bürger gewählten Politiker mit diesem Bürger umgehen. Das in siebzig Jahren nach dem Krieg hier Aufgebaute wird zerstört. Die vom Polit/Medien-Kartell verblendeten Bürger helfen fleißg mit, Deutschland einem zerstörerischen Multikulturalismus preiszugeben, indem sie diese Politiker immer wieder wählen. Politiker, die einen Auftrag der transatlantischen Strippenzieher ausführen, Deutschland zu vernichten. Die eine EU wollen, in der die Nationen keinen Platz mehr haben und die dann in diktatorischer Weise regiert werden kann. Kostproben dieses Demokratie fressenden Monsters bekommen wir doch schon täglich serviert. Was Macron von sich gegeben hat und wie er auf die Bürgerproteste reagiert, ist nur der Beweis dafür, wie ein zukünftiges Europa mit seinen Bürgern umspringen wird.

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  6. altmod schreibt:

    Paulaner Bier ist unerreicht, eins gesoffen – zwei geseicht!

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  7. francomacorisano schreibt:

    Das süßlich-sudelige Paulaner-Bier hat mir noch nie geschmeckt.
    Wenn diese politisch-korrekte Brauerei die AfD nun undemokratisch ausgrenzt, ist das ein weiterer Grund, deren Pissbrühe nicht zu kaufen!

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  8. Gerhard Bauer schreibt:

    Diese Veranstaltung ist schon lange in linker Hand und das Anschauen nicht mehr wert.

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  9. Anonymous schreibt:

    Liebe Leser !
    In den letzten Jahren war für mch die Sendung vom Nockerberg ein Muss.
    Das ist vorbei. Die diesjährige Sendung war eine Blamage – oder gar Sabotage ?
    Diese Lobhudelei und das unterirdische Niveau sind nicht mehr zu unterbieten.

    Mit besten Grüßen

    Ihr

    Dieter Farwick

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    • conservo schreibt:

      Lieber Herr Farwick, da stimme ich Ihnen tausend Prozent zu. Ein absoluter Niveauverfall. Liebe Grüße, Ihr P.H.

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      • altmod schreibt:

        Nach dem Ableben von Franz Josef Strauß gab es keinen richtigen politisch „Großkopferten“ mehr, der das Derbleckn in Ehren verdiente. Darum danach auch nur noch matte Sachen zwischen Comedy, Larifari und Schleimerei. Bruno Jonas hatte kurzzeitig vor etwa 15 Jahren etwas (kaberettistisches) Niveau eingebracht.
        Für mich als Älteren sind der Roider Jackl, Emil Vierlinger und der Volksschauspieler Michl Lang als „Derblecker“ in den 60ern – damals nur im Hörfunk zu verfolgen – unvergessen.
        Es gereicht zur Ehre, zu diesem heutigen Seim mit peinlichem Moderatoren-Geschnatter nicht mehr eingeladen zu werden.

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Lieber Herr Farwick, stimme voll mit Ihnen überein

      – wie gerade eben gesagt.

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