Die vergessenen toten Kinder

(www.conservo.wordpress.com)

Von altmod *)

Neun von zehn ungeborenen Kindern mit Down-Syndrom werden vor der Geburt getötet

Laut einem Spiegel-Bericht will am Freitag (22. März) der Gemeinsame Bundesauschuss (G-BA) von Krankenkassen, Ärzten, Kliniken und Patientenvertretern ein offizielles Stellungnahmeverfahren zu seinem Beschlussentwurf einleiten, dass die gesetzlichen Krankenkassen künftig die Kosten für einen vorgeburtlichen Bluttest auf das Downsyndrom übernehmen.

Diesen Test, der schon von der zehnten Schwangerschaftswoche an möglich ist, gibt es seit 2012 auf dem deutschen Markt.

Im Unterschied zu einer „invasiven“ Fruchtwasseruntersuchung hat er nicht das Risiko einer höheren Fehlgeburtsrate. Derzeit müssen die Kosten von etwa 200 Euro von selbst getragen werden. Der Test ist umstritten, da sich viele Eltern nach einem positiven Ergebnis für eine Abtreibung entscheiden, wie die Erfahrung in anderen Ländern gezeigt hat.

Die Diskussion um die kassenrechtliche Zulassung der umstrittenen Tests läuft schon seit etlichen Monaten. Fünf der sechs Bundestagsparteien (ohne AfD) wollten dazu schon letztes Jahr eine Ethikdebatte im Bundestag angestoßen haben. Der Bundestag hat noch nicht darüber diskutiert. Gleichwohl hat sich die evangelische Kirche bereits positioniert. Sie plädiert dafür, dass die Krankenkassen die Kosten für die ethisch umstrittenen Bluttests auf Down-Syndrom beim ungeborenen Kind übernehmen sollen.

Es gibt zum Glück noch Abgeordnete, die sich diese Frage nicht leicht machen. Die SPD-Abgeordnete und frühere Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (gerade die!?), auch Vorsitzende der Lebenshilfe, fürchtet bei Einführung einer solchen Regelleistung ein unethisches Screeningverfahren mit der Folge einer massenweisen Abtreibung behinderter Kinder. „Das darf nicht sein“, sagte Schmidt bei der Diskussion der EKD. Sie wolle nicht, dass Eltern sich dafür rechtfertigen müssen, dass sie behinderte Kinder haben.

Letzteres macht denn aber stutzig. Geht es bei dieser Debatte um das Lebensrecht der Kinder oder um die Befindlichkeit der unglücklichen (?) und vielleicht angegriffenen Erzeuger? Welche Frage?

Die Folgen einer Abtreibung münden nicht nur in eine „Befindlichkeitsstörung“ aufgrund eines möglichen Rechtfertigungszwangs.

In einer zutiefst gestörten, neurotischen Gesellschaft.

Ausgerechnet „Die Zeit“ hat sich dankenswerterweise dieser bedrückenden Problematik angenommen. In einem eindrucksvollen Beitrag werden die die aufwühlenden Empfindungen und Reaktionen von betroffenen Eltern auf die Tötung des eigenen Kindes geschildert.

„Wir sind verdammt noch mal auch Menschen“,
sagt
und kämpft der mit Downsyndrom lebende Berliner Schauspieler Sebastian Urbanski gegen das Vorab-Screening, gegen den Test auf scheinbar „unwertes Leben“.
„Ich bin dagegen. Weil er Menschen wie mich vor der Geburt aussortiert. Wir alle haben ein Recht auf Leben. Gehört zur Vielfalt des Lebens. Vielfalt heißt auch, dass wir alle gemeinsam leben. Behinderte und Nicht-behinderte“.

Das sagte er bei einer Pressekonferenz zur vorgesehenen Ethik-Debatte im Bundestag im Oktober letzten Jahres.

Video-Player

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Ich denke, das ist der konstitutive Punkt in der Debatte

Der CDU-Abgeordnete Rudolf Henke, zugleich stellvertretender Vorsitzender des Gesundheitsausschusses im Bundestag:

„Ethisch hat jeder Mensch einen natürlichen Anspruch, gewollt und willkommen zu sein. Die vom Grundgesetz als unantastbar gewährleistete Würde des Menschen kann und darf auch durch Krankheit, Behinderung oder den Bedarf an Fürsorge und Pflege nicht verloren gehen.“

Wie sollen wir das verstehen? Was meint der Abgeordnete? Der Gehalt des zweiten Satzes ist für unsere Gesellschaft nicht mal mehr eine Trouvaille. Zur ersten Aussage möchte man dann aber fragen, soll ein Test ermitteln, ob dieser (möglicherweise?)  behinderte Mensch „gewollt und willkommen“ ist?

Ein vielleicht abseitiger Schlenker: Im Blick auf „Geflüchtete“ – mit denen uns so viel weniger verbindet, als die von uns gezeugten Kinder – darf diese Frage in unserer Gesellschaft schon gar nicht mehr gestellt werden.

In Ländern wie Dänemark und Norwegen, in denen das Trisomie-Screening schon länger freizügig geübt wird, gibt es kaum noch Geburten von Down-Kindern. Früher mit der „rassistischen“ Bezeichnung „Mongoloide“ stigmatisiert. Neun von zehn als „mongoloid“ erkannten Kindern werden vor der Geburt getötet.

Ich will nochmal auf die Position der evangelischen Kirche resp. deren Theologie zurückkommen.

Der Vorsitzende des Deutschen Ethikrates ist der evangelische Theologe und Ordinarius für Systematische Theologie an der Universität Erlangen, Prof. Peter Dabrock.
Aus einem Interview der katholischen Tagespost mit ihm fielen mir folgende Statements auf:

„Mit Tests verhindert man nicht, dass es Behinderungen gibt. Man muss sich klar machen: Mehr als 90 Prozent aller Behinderungen werden während oder nach der Geburt erworben, und diese Menschen erfahren doch auch Liebe. Dann: Handelt es sich bei der Debatte um die neuen Tests nicht um eine Stellvertreterdebatte? Es wirkt so, als sei zu erwarten, dass zu den rund 100 000 Schwangerschaftsabbrüchen in Zukunft dann ganz viele nach nichtinvasiven Pränataldiagnostiken hinzukämen. In Wirklichkeit machen aber die medizinischen Indikationen derzeit nur drei Prozent aller Fälle aus.

… Richtig und für sich genommen ist das quantitative Argument auch keins. Ich finde es jedoch wichtig, dass wir uns auch über die Dimension klar werden, und ich glaube, dass die in der Bevölkerung so nicht bekannt ist. Es wird also nicht um weitere 100 000 Fälle gehen.

… Die Frage ist ja nicht mehr: zulassen oder verbieten. Die Tests sind zugelassen. Die Frage ist nur, ob sie, wie auch die invasiven Tests bei Risikoschwangerschaften in den Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen werden. Und da halte ich es für eine nicht plausibel zu machende Ungleichbehandlung, wenn wir sagen, die einen Tests finanzieren wir, die anderen aber nicht, zumal diese – anders als die invasiven Tests – nicht mit dem Risiko einer Fehlgeburt verbunden sind.

Mich haben diese Aussagen eines Theologen verwirrt.
Oder doch nicht, denn sie sind Ausdruck dieser abgrundtiefen Beliebigkeit und Relativierung, mit der man inzwischen mit erschütternden Fakten umzugehen pflegt:
Über 100.000 (gemeldete) Abtreibungen im Jahr in Deutschland.

Und der „Theologe“ relativiert seine Befürwortung der im Grunde „mörderischen“ Pränataldiagnostik der Trisomie damit, dass ohnehin nur drei Prozent aus „medizinischer Indikation“ erfolgten. Ist das nicht eine zynische Hinnahme der unverantwortlich hohen Auslöschungsrate an ungeborenem Leben.

Der vergleichende Hinweis auf das Risiko von invasiven Tests ist für mich nur schlichtweg schal, wie auch die Volte betreffend die finanzielle „Ungleichbehandlung“ von Tests im Zusammenhang mit einer ethischen Grundfrage betreffend eine Entscheidung über Leben oder Tod von Kindern.

Das reiht sich ein in die inzwischen zur Regel gewordenen evangelischen Verleugnungen des göttlichen Gebots.

Die US-amerikanische Pfarrerin Nadia Bolz-Weber (Denver), Ehrengast auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag 2017 in Berlin, plädiert für das Recht auf Abtreibung, denn der Mensch sei erst schützenswert, wenn er selbstständig zu atmen beginne.

So hebt sich der gegenwärtige katholische Papst – so umstritten er manchem Traditionalisten erscheint, so progressistisch er dem Mainstream anmutet – davon ab, wenn er konstatiert, dass Abtreibung kein Menschenrecht ist.
Erinnern wir uns, was Franziskus sagte und einen Sturm in den Medien und bei „christlichen Glaubensbrüdern“ auslöste:

 „Aber wie kann ein Akt, der das unschuldige Leben […] unterdrückt, therapeutisch, zivil oder einfach menschlich sein … Ich frage Euch: ist es gerecht, jemanden umzubringen, um ein Problem zu lösen? Das kann man nicht machen, es ist nicht gerecht, einen Menschen umzubringen, auch wenn er klein ist. Es ist, wie einen Auftragsmörder zu mieten, um ein Problem zu lösen.“

Die Politiker fühlen sich berufen „Probleme zu lösen“.
Und dann machen noch Kirchenvertreter bei solchen Unbehagen bereitenden „Problemlösungen“ prospektiv mit.

Nicht der katholische Papst, der dazu sagt:

„Im vergangenen Jahrhundert hat sich die ganze Welt über das aufgeregt, was die Nationalsozialisten machten, heute tun wir das mit weißen Handschuhen“.

In dem jüngsten Buch von Alexander von Schönburg – im Kapitel „Mut“ – fand ich folgenden Satz, der mir in Bezug auf die – nicht erfolgte oder ausstehende – Ethikdebatte zu dem Thema treffend erscheint:

„Wenn ein Bundestagsabgeordneter heute aufstehen und es beklagen würde, dass neun von zehn Embryonen, bei denen ein Down-Syndrom diagnostiziert wird, abgetrieben werden, er würde Mut beweisen, weil er damit jede Aussicht auf eine weitere politische Karriere verwirkte.“

Da fragt man sich wirklich, in welcher Gesellschaft leben wir?

*****

*) „altmod“ ist Facharzt und Blogger (altmod.de) sowie Kolumnist bei conservo

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Anmerkung conservo:

Unsere Leser wissen, daß der Kampf gegen die Tötung Ungeborener – verharmlosender „Abtreibung“ genannt – zum Schwerpunkt dieses Blogs gehört. Wie altmod richtig schreibt, bezieht sich die Zahl 100.000 nur auf die registrierten Tötungen. Fachleute schätzen die Zahl für Deutschland auf mindestens das Doppelte.

Aber es geht nicht um die Zahl der Eingriffe. Es geht um das Grundsätzliche: die Achtung vor dem Menschen, geboren oder noch ungeboren. Da ist Franziskus nur zuzustimmen.

conservo wird sich auch in Zukunft vehement für den Schutz des Lebens einsetzen – dem Zeitgeist zum Trotz.

Deshalb sage ich altmod aus tiefer Überzeugung und von ganzem Herzen Dank für seinen herausragenden Beitrag.

Peter Helmes, 21.03.19

www.conservo.wordpress.com  

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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14 Antworten zu Die vergessenen toten Kinder

  1. Klaus Hildebrandt schreibt:

    Auch ich bin dabei. Das Recht, über Leben und Tod entscheiden zu können, steht niemandem zu, egal unter welchen Umständen. Die Todesstrafe haben wir abgeschafft.

    Klaus Hildebrandt

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  2. Carolus schreibt:

    Dank an Peter Helmes, der das Unrecht der Tötung der DS-Ungeborenen gerade heute thematisiert:
    https://trisomie21.net/wdst/:
    Der 21.3. ist Welt-Down-Syndrom-Tag (abgeleitet vom 21. Chromosom, das dreifach vorliegt)

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  3. Semenchkare schreibt:

    Hintergrundinfos: Trisomie 21
    *********************************

    Down-Syndrom
    Von Dr. med. Nina Buschek

    ->Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.
    Quellen ansehen<-

    Das Down-Syndrom, auch Trisomie 21 genannt, ist eine Chromosomenstörung. Betroffene besitzen drei Exemplare des Chromosoms Nummer 21 – normalerweise hat jeder Mensch nur zwei. Das überzählige genetische Material beeinflusst die körperliche und geistige Entwicklung. Wie gravierend die Auswirkungen sind, ist von Mensch zu Mensch ganz unterschiedlich. Lesen Sie hier alles Wichtige über das Down-Syndrom!

    mehr hier:

    https://www.netdoktor.de/krankheiten/down-syndrom/

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  4. francomacorisano schreibt:

    Menschen, die nicht der perfekten Rassenlehre entsprechen, werden getötet?
    Genau wie unter Hitlers National-Sozialisten…!

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  5. altmod schreibt:

    Pettition: „Stoppt die Abtreibung von Babies mit Down-Syndrom!“
    Unter diesem Link ist eine Petition an die UNO, bzw. an die Hochkommissarin für Menschenrecht zu finden:
    https://lifepetitions.com/petition/tell-the-un-to-help-stop-eugenic-abortion

    Der Text der Petition – aus dem Englischen übertragen:

    An die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, und den UN-Menschenrechtsrat

    »Derzeit werden Menschen mit Down-Syndrom auf der ganzen Welt systematisch einer Elimination unterworfen. Es wäre in der Tat nicht weit hergeholt, wenn man ihre Auslöschung als „Völkermord“ bezeichnet.
    Wenn das für Sie übertrieben klingt, bedenken Sie die Fakten: 92% der Down-Syndrom-Babys werden in den USA abgebrochen. In Dänemark werden 98% der Down-Syndrom-Babys abgebrochen und fast 100% in Island.
    In einer integrativen Gesellschaft sollte man bei behinderten Menschen nicht systematisch auf Abtreibung abzielen, nur weil sie an einem genetischen Zustand leiden, der sie von der Mehrheit unterscheidet.
    Deshalb fordern wir die UNO auf, dazu beizutragen, die eugenische Abtreibung aufgrund des Down-Syndroms oder anderer genetischer Erkrankungen zu stoppen.
    Die OHCHR und die Hochkommissarin selbst – Michelle Bachelet -, die gerade erst dieses Jahr installiert wurde, sollten daran arbeiten, diese ungeheure Form der Diskriminierung zu beenden.

    In dem Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (Artikel 10, „Das Recht auf Leben“) heißt es: „Die Vertragsstaaten bekräftigen, dass jeder Mensch ein innewohnendes Recht auf Leben hat, und ergreifen alle erforderlichen Maßnahmen, um zu gewährleisten dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt mit anderen leben können.“

    Es könnte nicht klarer sein: Das UN-OHCHR ist verpflichtet, durch alle erforderlichen Maßnahmen sicherzustellen, dass das Recht auf Leben von Menschen mit Behinderungen bestätigt wird.«

    Mitmachen und unterzeichnen!

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  6. theresa geissler schreibt:

    Deshalb frage ich mich dann und wann mal ab, ob wir heutzutage vielleicht nicht ZU viele Möglichkeiten haben, um wirklich glücklich zu werden …

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    • ceterum_censeo schreibt:

      iebe Theresa,

      bin da ganz und gar bei Ihnen.

      Ich frage mich auch des öfteren, ob das was heutzutage medizinisch möglich ist, auch wirklich ethisch und moralisch vetretbar ist

      Und die Antwort ist in etlichen Fällen ein ganz klaresNEIN!.

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      • theresa geissler schreibt:

        Ja doch, oder?
        Wenn man bloss denkt an die Feministen, die andauernd kämpfen für das „Recht“ auf Abtreibung ohne einigerlei Aufmerksamkeit für die Tatsache, dass, wenn Abtreibung eine reine Selbstverständlichkeit ist, um so mehr Frauen von ihren Partner und sogar von ihren Verwandten zur Abtreibung gezwungen werden, obwohl sie es selbst vielleicht nicht einmal wollen! „Ein Kind kommt uns jetzt nicht gut aus und es ist doch ganz einfach zu regeln, also, warum machst du es denn nicht?“
        Abscheulich! Und wo kommt das her? Ganz einfach: Heutzutage KANN viel zu viel – ob es gegen der Natur eingeht, oder nicht.

        So neigt nam innerhalb der Ehe manchmal auch dazu, einander zu zwingen, sich sterilisieren zu lassen…“weil es bloss ein leichter Eingriff ist.“ Wahnsinn und gegen jeder Integrität!

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  7. Brunhilde Rusch schreibt:

    Vorgestern habe ich meinen nachfolgenden Leserbrief an unsere Tagespresse weitergeleitet. Er war heute auch im Regionalteil der HNA (leider mit Weglassen der beiden Worte „Über 90 %“ und Weglassen der beiden letzten Sätze) auch veröffentlicht:
    Über den Bericht „Besonders, aber akzeptiert“ habe ich mich sehr gefreut. Die Inklusion von Hannes in der Grundschule in Obervorschütz ist erfolgreich und vorbildlich. Allen Beteiligten herzlichen Dank dafür. Der Artikel erschien anlässlich des jeden Jahres weltweit am 21. März begangenen „Welt-Down-Syndrom-Tags“. Leider kommt mir das Begehen dieses Tages doch recht heuchlerisch vor. Warum? Seit dem 20. August 2012 ist ein vorgeburtlicher Test, der ganz speziell zur Diagnose des Down-Syndroms dient, auch in unserem Land verfügbar. Über 90 % der ungeborenen Kinder, bei denen diese Behinderung diagnostiziert wird, werden abgetrieben. Seltsam, dass gegen diese Selektion von behinderten Kindern im Mutterleib kein Aufschrei in unserem Land hörbar ist. Da appelliere ich auch an die Behinderten-Beauftragten, nicht zu schweigen. Gerade am „Welt-Down-Syndrom-Tag“ sollte dieses selektive Vorgehen kritisiert werden, denn auch für ungeborene Kinder mit „Down-Syndrom“ gilt das 6. Gebot: Du sollst nicht töten! Auch diese Kinder haben ein Recht auf Leben! Spätabtreibungen können bei ungeborenen Kindern mit diagnostizierter körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung bis kurz vor der Geburt straffrei vorgenommen werden. Ich kann nur warnen vor der zunehmenden Eugenik, die Menschen mit Behinderungen vor der Geburt auslöscht!

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