Deutschland am Abgrund: Wer wählt die Grünen?

(www.conservo.wordpress.com)

Von MAX ERDINGER *)

Daß die Grünen ein seltsamer Haufen sind, dessen Mitglieder und Wähler von allerlei Visionen, Zukunftsängsten, Sehnsüchten, dem Wahn von der Existenz einer Unzahl von Gerechtigkeiten sowie allerlei Befindlichkeitsstörungen befallen sind, ist eigentlich jedem Konservativen klar. Was nicht in ihre Ideologie paßt, wird einfach ignoriert. Wer ihnen widerspricht, ist schneller „nazi“ als er „papp“ sagen kann. Wer um Himmels Willen wählt diese verpeilten, stocktotalitären Zeitgenossen?

Die Nachrichtenagentur dts weiß Genaueres, weil sich der Forsa-Güllner wieder einmal umgehört hat. Wenn er nicht flunkert, dann sieht die Sachlage so aus:

Berlin – 38 Prozent der Wahlberechtigten in Deutschland können sich derzeit vorstellen, die Grünen zu wählen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Forsa- Instituts im Auftrag der Mediengruppe RTL. Demnach ist das gesamte Wählerpotential der Partei in diesem Frühjahr so groß wie das der Union (39 Prozent) und größer als das der SPD (31 Prozent) und der FDP (28 Prozent). Von denen, die tatsächlich zur Wahl gehen wollen, würden aktuell weiterhin 20 Prozent „grün“ wählen.

Die Grünen haben ihre meisten potentiellen Wähler im Westen (41 Prozent), bei den Frauen (41 Prozent), bei den 18- bis 29-Jährigen (44 Prozent) und   entsprechend bei den Schülern und Studenten (44 Prozent) sowie bei den Wahlberechtigten mit höherer Schulbildung – 46 Prozent der Grünen- Sympathisanten haben Abitur bzw. Studium. Vergleichsweise geringeren Zuspruch haben die Grünen in Ostdeutschland (27 Prozent), bei den Männern (37 Prozent), bei Wahlberechtigten mit Hauptschulabschluss (28 Prozent) und bei den Arbeitern (30 Prozent). Ein Drittel der Grünen-Anhänger lebt laut „RTL/n-tv-Trendbarometer“ in Großstädten.

Das Haushaltsnettoeinkommen liegt mit über 3.200 Euro deutlich über dem des Durchschnitts aller Wahlberechtigten. Seit der Bundestagswahl 2017 haben die Grünen viele potentielle Wähler gewonnen. Unter den „Neu“-Grünen sind mehr Männer als unter den „Alt“-Grünen, mehr 18- bis 29-Jährige, mehr über 60-Jährige und mehr Wahlberechtigte, die sich selbst in der politischen Mitte und weniger links einordnen.

„Die Grünen waren seit ihrer Gründung eine festgefügte Wertegemeinschaft. Häufig im Dunstkreis des öffentlichen Dienstes und der Medien angesiedelt, konnten sie sich frei von materiellen Sorgen um hehre Menschheitsziele wie den Frieden oder die Umwelt kümmern“, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner der Mediengruppe RTL. Heute aber erlebten die Grünen eine „Art zweiter Geburt“. Sie „gewinnen neue Anhänger in der liberalen Mitte mit durchaus heterogenen Werten und Zielen“, so Güllner weiter.

Eine wirkliche Volkspartei aber seien die Grünen noch nicht geworden, weil sie die unteren Bildungs- und Einkommensschichten mit sehr konkreten materiellen Interessen nach wie vor nicht erreichten. Die Daten für die Umfrage basieren laut Forsa auf der Analyse von 11.682 „Alt“-Grünen (Grünen-Wähler von 2017, die auch heute wieder grün wählen wollen) und „Neu“-Grünen (Wähler anderer Parteien sowie Nichtwähler von 2017, die heute die Grünen wählen wollen).(dts)

Der linke Traum-Westen

Daß die Grünen in den alten Bundesländern mit 41 Prozent gegenüber den neuen Bundesländern mit nur 27 Prozent das weitaus größere Wählerpotential haben, ist recht einleuchtend zu erklären. Der westliche Salonbolschewismus hat sich immer sein progressistisches „Anti“-Image bewahren können, weil er nie wirklich Gelegenheit erhalten hat, das ganze Land gegen die Wand zu fahren. In Ostdeutschland sieht das anders aus. Wer dort 1989 auf die Straße gegangen ist, der wußte bereits, wohin es führt, wenn man durchgeknallte Totalitaristen einfach so machen läßt. Es gibt also, wenn man so will, in den neuen Bundesländern einen Erfahrungsvorsprung, der sich auch nach dreißig Jahren deutscher Einheit noch nicht verwachsen hat. Deswegen liegt die Rettung Gesamtdeutschlands auch immer noch in den neuen Bundesländern. Aber 27 Prozent potentieller Grünwähler auch dort sind ein deutliches Anzeichen dafür, daß sich die Unterschiede schon weitreichender nivelliert haben, als das einem Konservativen lieb sein kann.

Die West-Ideologen hatten immer die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die man als Westlinker braucht, um sich gut zu fühlen, als da wären vor allem der Hummer, der Schampus und die Porsche-Fabrik. Der damalige Linken-

Chef Klaus Ernst schwor ganz besonders auf die Porsche-Fabrik. Man kann es sich nicht ausdenken: Ausgerechnet Linke sprachen damals wegen der Kritik an ihrem Chef von einer „Neiddebatte“. Ganz so, als ob Neid nicht die Basis ihrer eigenen Existenz wäre.

Daß die Grünen im Westen deutlich mehr potentielle Wähler haben, liegt also daran, daß die potentiellen Wähler im Westen vom Totalitarismus noch nicht so gef … penetriert wurden wie unsere Landsleute im Osten. Im Westen mangelt es einfach an Vorstellungsvermögen und Erfahrung. Viele vormalige Jungfrauen haben im Lauf der Menschheitsgeschichte erzählt, daß sie sich ihr erstes Mal auch schöner vorgestellt hatten, als es dann gewesen ist. So ist das mit den potentiellen Grünwählern im Westen ebenfalls. Die 27 Prozent im Osten sind wahrscheinlich dadurch zu erklären, daß dort seit 1990 junge „die Menschen“ herangewachsen sind, welche die alte DDR gar nicht mehr erlebt haben. Als „Wessi“, der Verwandtschaft in der DDR hatte, die er alle Jubeljahre einmal besucht hat, weiß unsereiner natürlich, was für ekelhafte Kniefiesel allein schon die DDR-Grenzer gewesen sind.

Bildung und Einkommen

Daß die potentiellen Grünwähler am häufigsten Abitur haben, bedeutet nicht, daß sie besondere Durchblicker wären, sondern das heißt, daß das deutsche Abitur völlig auf den Hund gekommen ist. Das wiederum ist eine Folge jahrzehntelanger sozialdemokratistischer Bildungsreformen, vermittels derer dafür gesorgt wurde, daß Abiturienten keine historischen Analogien mehr bilden können und gezwungen sind, das Rad selbst neu zu erfinden.

Geschichtswissen im Volk ist schädlich für den Erfolg von Linken und Grünen an der Wahlurne. An dem aber sind Linke und Grüne interessiert wie der Teufel an der armen Seele.

Ein wenig gebildetes Volk läßt sich mit simplen Slogans ködern. „Für ein neues Miteinander“, „Reichtum für alle“ und „Vielfalt für die bunte Republik“ sind solche Slogans und illustrieren trefflich, wie leicht sich der deutsche Demokrat über den Tisch ziehen läßt, auch wenn er Abitur hat. Aber gut: Wenn jemand Abitur hat, dann ist das dennoch das Ticket zur

Universitätsausbildung – und wer die abgeschlossen hat, bekommt dann, wenn er nicht gerade chinesische Dialekte studiert hat, meistens auch einen gutbezahlten Job. Wer wiederum einen solchen hat und dadurch bar aller materiellen Sorgen meinen&finden kann, was ihm gefällt, der sucht sich natürlich eine Meinung aus, die gut in sein salonbolschewistisches Umfeld paßt. Auch der grüne Besserverdiener ist ein soziales Wesen und möchte Anerkennung finden – und sei es nur Anerkennung für das, was er als seine Überzeugungen ausgibt.

Weibliche Grünwähler

Auffällig ist, daß Angela Merkel den Versuch unternommen hat, die CDU zur

„linken Volkspartei für alle“ zu machen und daß das Raum für die AfD freigemacht hat. Das hat für die CDU also nicht so gut funktioniert. Annalena Baerbock von den Grünen konnte daraus aber offensichtlich keine Schlüsse ziehen. Sonst hätte sie beim Grundsatzkonvent der Grünen in Berlin am Wochenende wohl kaum davon geträumt, die Grünen zu einer Partei „für alle Menschen die in diesem Land leben“ zu machen. Das sieht schwer nach einem weiblichen Faible für Einheitsparteien und nach antidemokratischer Lernresistenz aus.

Daß 41 Prozent der Frauen potentielle Grünwähler sind, überrascht niemanden, der weiß, was Frauen in politischen Funktionen fast unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit so von sich geben. Die einzigen vernünftigen Frauen finden sich in der AfD. Das sind wahrscheinlich auch diejenigen, die ihr Leben am ehesten ohne einen Mann meistern könnten. Alle anderen sind der unausgesprochenen und unreflektierten Überzeugung, daß man den schützenden Patriarchen immer haben wird, weswegen man auch so lange an ihm herumsägen kann wie man will, weil das gut fürs eigene Image ist. Der Patriarch ist unkaputtbar. Meinereiner würde das nicht unterschreiben.

Die mainstreamartig emanzipierten Frauen von heute, von hübsch bis häßlich alles dabei, unterscheiden sich nicht prinzipiell von Frauen früherer Generationen. Wie auch? Frauen sind so sehr Frauen, wie Männer eben Männer sind. Der Schnack vom sozial konstruierten Geschlecht ist nicht mehr

als ein zeitgeistiger Furz. Frauen freuen sich halt „recht befreit“, daß sie heute ein bißchen frecher sein und ihren Senf überall dazu geben dürfen.

Verantwortung bis zur allerletzten Konsequenz zu tragen, kommt ihnen aber nicht in den Sinn. Man gackert halt so, wie die anderen Frauen auch gackern. Seit den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts sind Millionen von Frauen herangewachsen, denen in Fleisch und Blut übergegangen ist, daß Frausein schon ausreicht, um gleichberechtigt zu sein. Die ewig weiblichen Disponiertheiten brauchten sie nicht infrage zu stellen, weil sie an Gleichverpflichtung ohnehin nie interessiert gewesen sind. Beschützerinnen und Versorgerinnen ihrer Männer und Kinder wollten sie nie werden. Auch heute nicht. So kam es, daß die Literaturnobelpreisträgerin Doris Lessing vor über zwei Jahrzehnten schon konstatierte, wie schockierend es sei, daß heutzutage die dümmsten und ungebildeststen Frauen ungehindert über die klügsten und gütigsten Männer herziehen dürfen.

Was „in“ ist und was „man“ wählt, ist natürlich für Frauen besonders interessant, weil sie sich dadurch auf der „sicheren Seite“ wähnen. Politisches Interesse ist bei Frauen eher weniger oft vorhanden, politisches und geschichtliches Wissen noch viel weniger. Wenn Grüne Mode sind, dann wählen unpolitische Frauen eben grün. Außerdem schaut der Habeck ja ganz sympathisch aus, ein bißchen wie der grüne Polit-Clooney, und die Grünen sind ja „irgendwie total für Frauen“, was man so hört. Die Klimagretel ist schließlich auch voll in der Mode als Frau so. Bei den Grünen ganz besonders.

Was nie wirklich thematisiert worden ist in den letzten Jahrzehnten, das ist die Beliebtheit Hitlers bei den Frauen, mithin also die Kriterien, nach denen Frauen Wahlentscheidungen treffen. Meinereiner hat von wahlberechtigten Frauen schon die unglaublichsten Begründungen dafür gehört, warum es gut sei, daß Frau Merkel Kanzlerin ist. Da war alles dabei. Eine sagte, Frau Merkel sei gut, weil sie nie herumschreit. Eine andere meinte, Frau Merkel sei gut, weil es einen neuen Supermarkt in der Nähe ihres Wohnblocks gegeben hat, unmittelbar nachdem Merkel Kanzlerin geworden war. Eine dritte behauptete, Frau Merkel sei nett und habe eine anständige Frisur.

Jedenfalls: Daß Hitler Eva Braun erst ganz am Schluß geheiratet hat, um als nächstes ihr und sich selbst eine Kugel durch den Kopf zu jagen, hängt wahrscheinlich damit zusammen, daß er ein etwas unfeministisches Frauenbild pflegte. Vorher zu heiraten kam nicht infrage, weil er den Reichsfrauen die Illusion nicht rauben wollte, daß er als Junggeselle „irgendwie noch zu haben“ sei. So ein mächtiger Mann – da wurde schon die Dritte Reichsfrau ganz wuschig.

Das hat sich bis heute nicht geändert. Ein Mann kann alt, schmächtig sein und aussehen wie Heiko Maas auf Entzug, – wenn er Millionen auf dem Konto hat, dann hat er auch eine junge und hübsche Frau. Macht und Geld sind das Aphrodisiakum überhaupt. Hitlers unglaublicher Erfolg bei den Frauen beruhte nicht unbedingt auf seinen politischen Ideen, sondern auf der Tatsache, daß er der Oberchef gewesen ist. Ein gemachter Mann wurde Hitler aber trotzdem durch Frauen.

In den zwanziger Jahren war der Adolf aus Braunau noch ein ziemlich ungehobelter Klotz, schlecht gekleidet und hatte gräßliche Tischmanieren. So hätte er sich in der feinen Gesellschaft nicht blicken zu lassen brauchen. Von seinen Ideen fasziniert waren damals Damen aus der besseren Gesellschaft, die selbst schon alles hatten. Gesellschaftsfähig machten den jungen Mann hauptsächlich zwei Damen: Helene Hanfstaengl, die Ehefrau von Ernst Sedgwick Hanfstaengl, einem deutsch-amerikanischen Geschäftsmann, Kunsthändler, politischen Aktivisten und Politiker, der zunächst als finanzieller Unterstützer und Freund Hitlers in den 1920er Jahren auftrat und später Auslands-Pressechef der NSDAP wurde.

Die andere Frau war Helene Bechstein, Ehefrau des weltberühmten Piano-Produzenten. Sie verehrte das nationalsozialistische „Gscheiterle“ schon 1921 über die Maßen, nannte Hitler ihr „Wölfchen“ und sorgte immer wieder dafür, daß der junge Mann Kredite bekam. Winifred Wagner, die Schwiegertochter von Richard Wagner, darf man aber auch nicht vergessen. Alle drei brachten sie dem späteren Führer bei, wie man sich in der feinen Gesellschaft zu kleiden und zu benehmen hatte, um politisch Gehör zu finden.

Und dann war da noch Frau Unity Mitford, eine von sechs Töchtern einer Adelsfamilie aus Northumberland, die eine solche Freundschaft mit Hitler pflegte, daß sie sich selbst in den Kopf schoß, als England den Nazis den Krieg erklärte. Sie schoß allerdings so daneben, daß sie den Selbstmordversuch überlebte. Hat hier irgendwer „typisch“ gesagt?

Letztlich sind die meisten Frauen so gestrickt, daß sie gern auf der Gewinnerseite stehen, oder besser: An der Seite des Gewinners. Deswegen sind die permanenten Meinungsumfragen gerade im Hinblick auf Frauen ein echtes Problem. Niemand sollte wissen, was alle anderen so denken. Sollte Habeck wirklich mit den Stimmen eigentlich unpolitischer Frauen Kanzler werden, dann werden die Frauen nicht sagen, daß sie ihn gewählt hätten, weil er „in“ gewesen ist, sondern sie werden behaupten, es sei ihr politischer Weitblick gewesen – und daß er jetzt Kanzler ist, sei der Beweis, daß sie schon immer recht hatten. Nicht wenige werden noch einen draufsetzen und anfügen: Weil ich eine Frau bin.

Dieselben Frauen begreifen es augenblicklich noch als Beweis ihrer allumfassenden Gescheitheit, daß Angela Merkel Kanzlerin ist. Daß Ursula von der Leyen der Ruin der deutschen Wehrfähigkeit ist, interpretieren sie eher so, daß die Männer von der Uschi mal gezeigt bekommen haben, wo es langgeht. Weil es so in der „Brigitte“ gestanden hat oder in der „Aktuellen“. Oder in der „Glückswoche“. Neben den Kochrezepten und hinter den Diätplänen. Aber noch vor Meghan Markle und Prinz Harry. Und die Männer, denen das alles nicht klar ist, stehen allesamt unter feministischer Dauerhypnose.

Wenn die Grünen weiter zulegen und gewinnen

Wenn also die Grünen weiter zulegen und unser Land endgültig gar dem Wahnsinn zum Fraß vorwerfen, dann waren westdeutsche Abiturienten, westdeutsche Studenten, ablaßhandelnde West-Gutverdiener, andere politisch Verblendete, Klima -, Sexismus-, Rassismus- und sonstige Ismusmasochisten, sozialliberale Zivilreligöse – und vor allem Frauen mit ihrem 41-prozentigen Grünpotential daran schuld.

Jedenfalls zeigt sich am grünen Boom allerweil, daß es katastrophal ist, Leute nur deswegen wählen zu lassen, weil sie achtzehn Jahre alt geworden sind.

Man braucht einen Führerschein, einen Angelschein, einen Gewerbeschein und hunderttausend Erlaubnisscheine in unserem Land. Nur die Wahlfähigkeit muß niemand nachweisen.

Würde man das Wahlrecht an einen Befähigungsnachweis knüpfen, etwa dergestalt, daß vor dem Wählen zehn bis zwanzig grundsätzliche Fragen zu Demokratie, anderen Regierungsformen, Gewaltenteilung, Rechtsstaat und deutscher Nachkriegsgeschichte zu beantworten wären, dann sähe es für die Grünen gleich viel schlechter aus. Weil die Frauen die ersten wären, die sagen würden, daß sie einen solchen Test nicht machen wollen und daß es die Männer schon richten werden.

(Quelle: https://www.journalistenwatch.com/2019/04/01/deutschland-abgrund-wer/)

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*) Max Erdinger ist Autor des Mediendienstes „Journalistenwatch“ (kurz: „JouWatch“).

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http://www.conservo.wordpress.com    3.4.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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16 Antworten zu Deutschland am Abgrund: Wer wählt die Grünen?

  1. gelbkehlchen schreibt:

    Zitat: „„Die Grünen waren seit ihrer Gründung eine festgefügte Wertegemeinschaft. Häufig im Dunstkreis des öffentlichen Dienstes und der Medien angesiedelt, konnten sie sich frei von materiellen Sorgen um hehre Menschheitsziele wie den Frieden oder die Umwelt kümmern“, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner der Mediengruppe RTL.“
    Diese linksgrünen Speckmadengutmenschen konnten sie sich um hehre Menschheitsziele wie den Frieden oder die Umwelt also nur deswegen kümmern, weil sie auf Kosten der mühsam arbeitenden Gemeinschaft gelebt und schmarotzt haben, weill sie die eigene Gemeinschaft ausgebeutet haben. Deswegen haben diese linksgrünen Speckmadengutmenschen nur Schmarotzer- und Wohlstandsspeck im Kopf und keine Gehirnzellen. Durch die Schmarotzerei auf Kosten des Steuerzahlers und die völlige Abwesenheit von mühseliger körperlicher + geistiger (als Ingenieur z.B.) Arbeit total wohlstandsverblödet.

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  2. alphachamber schreibt:

    Exzellentes Essay, leider deprimierend. Warum ein Mensch fuer eine Regierung stimmt, die sein Volk und seine Kultur zerstoert ist trotzdem unerklaerlich – ausser, dass der Deutsche in Altruismus und Demut seinen Untergang sucht? Dann brauchen wir auch keine Bundeswehr.

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Ich denke, dass auch das Christentum nicht Altruismus bis zum eigenen Untergang, bis zur eigenen Selbstzerstörung, bis zum Ruin der eigenen Gesundheit fordert. Ich bitte um andere Meinungen dazu, besonders von denen, die vom Christentum überzeugt sind.

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      • alphachamber schreibt:

        gelbkehlchen, sicher, die christliche Schuld-und Suehne Kultur spielt eine Rolle – eine Erbschaft des Judaismus. Liest man die ersten Sitzungsprotokolle des Bundestages nach 1949, schien die Regierung eher dazu geneigt die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Nach der „68er Revolution“ gewann die Schuld-und Demutsakrobatik ploetzlich wieder an Aufwind. Zum grossen Teil unter dem Druck Israels und des ZdJ. Dann fing es an mit Brandts Kniefall zum endlosen Auschwitzbesuchen, usw. Die links-gruenen haben gemerkt, dass man damit auch den Konservatismus zerstoeren kann. Die gesamte links-bunte Oekokram uns Asylpolitik wurde geschockt mit Antisemitismus, Antinationalismus, Genderismus und Antirassismus verbunden.

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      • janwog schreibt:

        Sicher nicht. Die linke Backe halten geltet in der privaten zwischenmenschlichen Beziehung, die Verantwortung die Gemeinschaft zu verteidigen, ruft andere Regeln.

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  4. xamterre schreibt:

    Sehr guter Artikel!
    Nicht unterschätzen darf man bei den grünen Wählern die Profiteure der „grünen“ Politik!!!
    Hersteller von Windkraftanlagen/Solaranlagen/E-Automobilen und Großgrundbesitzer mit
    Windmühlen und Solarpaneelen etc. gehören z.B. dazu.
    Die haben nicht nur ein großes Interesse daran, dass z.B. die Energiewende weitergeht, sondern
    auch die finanziellen Mittel, um die nützlichen Idioten zu bezahlen, die die entsprechende Propaganda verbreiten.

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  5. Die SPD schmiert (vedient) ab, die Grünen steigen auf.
    Das hängt doch zusammen!
    Wer gestern SPD wählte, wählt heute grün.

    Die Grünen wollen nichts „Grünes“, der Umweltschutz ist ihnen egal. Die letzten wirklich Grünen bei den „Grünen“ waren die Umweltschützer Christ Christophersen und Gruhl.

    Seither haben die rünen all ihre Grundsätze an den Nagel gehängt. Sie sind nicht mehr umweltbewupßt, sie sind seit dem Kriegs-Außenminister Joschka auch nicht mehr pazifistisch, sie kritisieren die Amis und ihre Kriege nicht mehr (Der Steinewerfer und Brandstifter Joschka ist justament Harvard-Professor), und soziale Belange interessieren sie nicht.

    Die Grünen sind eine besonders böse Facette des Einheitspartei-Spektrums des SYSTEMS CDUSPDFDPGRÜNELINKE: die wollen alle dasselbe.

    Die GRÜNEN marschieren für den Neoliberalismus, gegen Geist, Kultur und Volk.

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  6. janwog schreibt:

    Matriarchat hat sich nie in unserer unfriedlichen Welt nie behaupten können. Frauen Power ist eine Katastrophe in Schweden zum Beispiel, oder die Dhimmi PM aus Neuseeland. Die grösste Chance für die Zukunft liegt bei Moslems, denn dort hat der Mann das Sagen, falls mit einer patriotischen Bewegung wir nicht zur Reform der westlichen dekadenten Gesellschaft Erfolg haben. Dass Kurz die IB angreift und vernichten will, ist die grösste Enttäuschung in 2019 in deutschen Sprachraum, seitdem Merkel ihre katastrophale Migranten Politik in 2015 einführte.

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  7. Ingrid schreibt:

    Ja, Deutschland steht am Abgrund und in den werden uns die Grünen ziehen.
    Merkel hat es begonnen und die Grünen werden uns den Todesstoß geben wenn sie an die Macht kommen.
    Das dumme Volk will es scheinbar nicht besser und wenn sie aufwachen aus ihrer Agonie, dann werden sie merken was sie angerichtet haben.

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  8. Sandokan schreibt:

    Vielleicht sind es auch Menschen, die sich als Gutmenschen einen Heiligenschein aufpolieren wollen. Das sie damit der eigenen Zerstörung von Lebensgrundlagen Vorschub leisten, begreifen sie nicht und das statt wirkliche Flüchtlinge nur Parasiten kommen, vor denen selbst afrikanische Kirchenvertreter und Politiker gewarnt haben. Sie sehen Europa als Schlaraffenland, wo ihre Anwesenheit mehr wert ist als das der Urbevölkerung. Die Empörung „Haft für Rettung von Menschenleben“ bringt die Speckmadengutmenschen erst recht zum Ausrasten, denn sie verdienen am Menschenhandel und der Asylindustrie! Deshalb sind alle die Hilfe vor Ort einfordern Nazis und vor der Selbstzerstörung warnen.

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  9. Ikarus schreibt:

    Vor allem in vielen westlichen Kirchen indoktrinierten Gutmenschen, was auch ein Grund dafür gewesen sein kann, dass die Familie Kasner bewusst in den Osten kam haben jeden Blick für Christentum und Heimat verloren. Der Osten hatte eine schlechtere Ausgangsposition und die Anfeindung der Christen hat die Rückbesinnung auf das Christentum stärker werden lassen, bei denen die noch verblieben waren. Nachdem die Wende kam wurde dieser christliche Widerstand gebrochen und „dank“ Gottkanzlerin Merkel wie der Westen dem politisch ideologischen Fraß der RAF und 68er einverleibt. Ich bin ja schon entsetzt über die Gehirnwäsche einiger Wessis, aber das dank Missbrauch des Bildungssystems auch zunehmend im Osten, immerhin linke SED Kader waren nach der Wende plötzlich Superchristen die Aushöhlung des Glaubens rapide Züge angenommen hat um der neuen Welteinheitsreligion die Steigbügel zu halten, furchtbar. Die Kirchen schaffen sich ab und die EKD sich im Eilzugtempo, da zwischen grüner Sekte und einstiger EKD teilweise kein Unterschied mehr ist. Ehrliche Pfarrer die noch das Christentum hoch halten werden eingeschüchtert.

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