Der Mueller-Report – Konsequenzen für den Präsidenten und die USA?

(www.conservo.wordpress.com)

Von Dieter Farwick, BrigGen a.D. und Publizist *)

Nach den vielen Interpretationen des lange erwarteten Mueller-Reports zu der möglichen Beeinflussung der amerikanischen Präsidentschaftswahlen im November 2018 durch Russland und der vermuteten Beugung der Justiz durch den Präsidenten hat sich der Nebel etwas gelichtet und den Blick auf die politische Landschaft heute und bis zu den Wahlen in den USA im November 2020 freigegeben.

In den Augen des Verfassers ein guter Zeitpunkt, eine Zwischenbilanz zu ziehen und eine Prognose zu wagen.

Es ist noch zu früh, ein stabiles Urteil zu fällen, bevor mehr Informationen über den Mueller-Report vorliegen. Es reicht jedoch zu einer ersten Bilanz.

Der Blog conservo.wordpress hat dankenswerter Weise zeitnah auf die Weitergabe des Mueller-Reports an den Justizminister William Barr reagiert.

Empfehlenswert sind die beiden Kommentare von conservo:

Peter Helmes: „Putin-Trump-Deal: Viel Lärm um nichts und eine Blamage der Trumpgegner“ vom 23. März 2019 und Helmut Roewer: „Trump, Mueller III und die Demokratie.The show must go on.“ (https://conservo.wordpress.com/2019/03/23/putin-trump-deal-viel-laerm-um-nichts-und-eine-blamage-der-trump-gegner/ sowie https://conservo.wordpress.com/2019/03/27/trump-mueller-iii-und-die-demokraten-the-show-must-go-on/)

Ich bekenne, dass ich die USA allen anderen Großmächten vorziehe – aufgrund zahlreicher dienstlicher und persönlicher Erfahrungen in der sicherheitspolitischen Zusammenarbeit und in persönlichen Freundschaften, die über Jahre gepflegt werden.

Mir geht es weniger um die Person des derzeitigen und – vermutlich – zukünftigen Präsidenten Donald Trump. Mir geht es viel mehr um die Zukunft unserer beiden Länder in Frieden und Freiheit.

Ein Punktsieg für Donald Trump – kein Befreiungsschlag

Die ersten Umfragen in den USA zeigen, dass die amerikanische Gesellschaft weiter gespalten bleibt.

Anhänger und Wähler von Donald Trump begrüßen, dass der Mueller-Report abschließend erklärt, dass es keine organisierte Einflußnahme Russlands auf die Wahlen im November 2016 gegeben hat.

Fehlverhalten von Mitgliedern des Wahlkampfteams und seiner Regierungsmannschaft sind erkannt und bereits bestraft worden.

Der Aufwand, der zur Aufdeckung von Fehlverhalten in dem Verhältnis USA und Russland führen sollte, war gewaltig:

Dazu schreibt der USA-Spiegelkorrespondent Christoph Scheuermann, der über zwei Jahre den gesamten Vorgang vor Ort begleitet hat, in einem erfreulich selbstkritischen persönlichen Bericht (Spiegel vom 30.3.2019: „Ende einer Wunderwaffe“):

„Der Sonderermittler Mueller (der vom Justizministerium gegen den Willen des Präsidenten eingesetzt wurde. Der Verfasser) hat knapp zwei Jahre lang mit 19 Juristen und rund 40 FBI- Beamten, Geheimdienstanalysten, Wirtschaftsprüfern und anderen Experten ermittelt. Sein Team führte knapp 500 Durchsuchungsbeschlüsse aus, befragte ebenso viele Zeugen und bat 13mal ausländische Regierungen um Informationen. Es war eine der effektivsten Untersuchungen der US-Geschichte, was die erfolgten Anklagen in einem sehr kurzen Zeitraum angeht.“

Scheuermann geht offen und selbstkritisch auf die Ursache der emotionalen Konfrontation ein:

„Das Problem war, dass der Russlandskandal bei Trumps Feinden und Kritikern, auch in Europa, auch in Deutschland eine Erlösungsfantasie nährte, die nichts mit der Realität zu tun hat. Der Mann würde nicht lange Präsident bleiben – diese Vorhersage zog sich durch Diskussionen, noch bevor er den Amtseid geleistet hatte. Es dürfte nicht sein, was nicht sein kann, es müsse ein Mittel gegen den Brandstifter geben. Die Russlandaffäre war nicht nur ein Skandal von vielen, sie wurde zur vermeintlichen Wunderwaffe.“

Scheuermann sieht sein eigenes Wirken zu Zeiten der „Hexenjagd“ (Donald Trump) selbstkritisch:

„Ich schrieb einmal den Satz: Es besteht die große Wahrscheinlichkeit, dass es die Verschwörung wirklich gab. Natürlich ist das im Nachhinein peinlich.“

Dass viele Journalisten in Deutschland alles unkritisch übernommen haben, was die US-Ostküstenmedien an Hasstiraden täglich tonnenweise produziert haben, ist kein Ruhmesblatt des deutschen Journalismus. Es ist hoffentlich eine Lehre – auch für seriöse Journalisten.

Muellers Report wird von den Anhängern und Wählern von Trump – und einigen wenigen Medien – als erwarteter Freispruch begrüßt.

Die Demokraten und die Ostküstenmedien, die mehrheitlich seit Jahren sehr kritisch – zum Teil hasserfüllt – gegen Donald Trump eingestellt sind, geben den Kampf gegen Trump nicht auf.

Sie werfen dem Mueller-Report vor, dass er zur vorgeworfenen „Beugung der Justiz“ zwar Stoffsammlungen dem Bericht beigefügt hat, aber ohne eine Bewertung. Der Vorwurf der Beugung der Justiz war nicht Teil des Untersuchungsauftrages des Sonderermittlers.

Es gibt noch weitere Vorwürfe gegen den Präsidenten: u.a. Schweigegeldzahlungen, Vorgänge um die „Trumpstiftung“, Trumps Steuertricks, Geschäfte Trumps mit der Deutschen Bank. Dazu kommen noch Untersuchungen im Kongress.

Weder einzeln noch in der Summe reichen die zu prüfenden Vorgänge nicht aus, ein „Impeachment“-Verfahren anzustreben. Dem stehen die Stimmenverhältnisse im Kongress entgegen. Einige Demokraten scheinen zu begreifen, dass ein Verzicht auf ein „Impeachment“-Verfahren mit Blick auf die Präsidentschaftswahlen im November 2020 eine kluge Entscheidung wäre. Sie kennen die Weisheit der Indianer: Man muss wissen, wann man von einem toten Pferd absteigt.

Wichtig ist für diese Wahl, wer als Spitzenkandidat aus dem Marathon der parteiinternen Vorwahlen hervorgeht.

Für einen Außenstehenden macht die amerikanische Justiz einen verlässlichen Eindruck. So hat der Präsident mehrere Dekrete und mehrere Personalentscheidungen nach entsprechenden Gerichtsurteilen zurücknehmen müssen.

Diesen angesprochenen Verfahren kann Donald Trump gelassen zuschauen, zumal er als Präsident noch einige Schläger in seinem Golfbag hat, die er gezielt einsetzen kann.

„It’s the economy, stupid !“

Dieser Satz, den Bill Clinton dem Amtsinhaber George Bush 1992 im Wahlkampf zugeworfen hat, soll wesentlich dazu beigetragen haben, dass Clinton den Favoriten besiegte.

Wenn dieser Satz auch nach über 25 Jahren noch stimmt, wovon der Verfasser dieses Kommentars ausgeht, ist die Ausgangslage für Donald Trump – Stand April 2019 – eher positiv.

Die derzeitigen Wirtschaftsdaten – z.B. die niedrige Arbeitslosigkeit, die niedrige Inflationsrate von 2 Prozent, hohe Beschäftigungsquote, Erfolge im „Reshoring“, die vom Staat gewollte und erfolgreiche Strategie zur Zurückholung amerikanischer Unternehmen aus dem Ausland mit dem Ziel der Re-Nationalisierung und Re-Industrialisierung sowie die Reduzierung von Steuern zu Gunsten der Unternehmen – sind sehr günstig für die Wiederwahl von Donald Trump. Seine Kunst wird darin bestehen, diese Erfolge bis zur Wahl durch staatliche Maßnahmen zumindest zu halten.

Außenpolitische Knackpunkte

Da ist an erster Stelle der Handelskrieg mit China zu nennen, der je nach Ergebnis globale politische und wirtschaftliche Verschiebungen bringen kann. Das gilt auch für Europa.

Die Staaten, die nennenswerten Handel mit China betreiben, teilen weitgehend die Kritik der USA an unfairen Praktiken Chinas im Handel und in der Wirtschaft. Es geht auch um den „privaten Besitz – in Form von technologischem Know How – und um die rechtliche Stellung ausländischer Unternehmen im Vergleich zu chinesischen Unternehmen, die sich auch durch westliches Know How von der „Werkbank“ zu „High-Tech-Giganten“ entwickelt haben, die den westlichen Konkurrenten – z.B. durch verstärkte Nutzung von „ Künstlicher Intelligenz“ und der E-Mobilität – in etlichen Bereichen den Platz an der Spitze streitig machen.

Es wird sich in der nahen Zukunft erweisen müssen, ob im Handelskrieg ein belastbarer Kompromiss erzielt werden kann.

Die Kündigung des INF-Vertrages

Dieser Schritt der USA ist überwiegend heftig kritisiert worden.

Die Kritiker übersehen einige Faktoren, die für eine Bewertung wichtig sind.

Es ist in den NATO-Staaten unumstritten, dass Russland seit einiger Zeit gezielt den Vertrag verletzt – durch Entwicklung und Stationierung landgestützter, nuklear bestückter Mittelstreckenraketen und Marschflugköpern mit einer Reichweite über 500 Kilometer.

Dass nach offiziellen russischen Angaben die Mittelstreckenraketen „nur“ 490 Kilometer weit fliegen können, ist ein schlechter Scherz.

Leider hat es der frühere US-Präsident Obama versäumt, auf diese Entwicklung frühzeitig hinzuweisen und energisch auf die Einhaltung des INF-Vertrages – auch mit der Androhung von Sanktionen – zu drängen.

Ein weiteres Defizit des INF-Vertrages – u.a. mit dem Iran – ist die Tatsache, dass der Vertrag ausschließlich die zivile nukleare Entwicklung behandelt, nicht die geheime militärische Entwicklung, die unbehelligt den Besitz von Nuklearwaffen anstrebt, falls es diesen noch nicht geben sollte.

Parallel zu der Entwicklung nuklearer Sprengköpfe wurden im Iran Interkontinental-Raketen entwickelt, die weite Teile Europas und Nordafrikas sowie Teile der maritimen USA-Stützpunkte im indo-pazifischen Raum erreichen können.

Weitgehend unbemerkt von der europäischen Politik hat sich der Iran zu einer regionalen Mittelmacht im Nahen/Mittleren Osten – einschließlich der Arabischen Halbinsel – entwickelt.

Der Iran vereint seine schiitischen Ambitionen mit machtpolitischen Zielen, wie sein Einsatz im Jemen zeigt. Ein klassischer Stellvertreterkrieg zwischen den Schiiten und den Sunniten unter Führung des Iran und Saudi-Arabiens.

Es kommt daher nicht von ungefähr, dass sich Israel zunehmend von iranischen Streitkräften, die in Syrien stationiert sind, bedroht fühlt und diese schon mehrfach bekämpft hat.

Der Austritt der USA aus dem Pariser Klimaabkommen

Auch dieser – einseitige – Schritt von Donald Trump wird die Präsidentschaftswahlen wenig beeinflussen. Es gibt in den Vereinigten Staaten nicht die großen Ängste vor dem Klimawandel, obwohl dieser auch zu erkennen ist.

Ein Unterschied zu Europa: Für die Mehrheit der Amerikaner ist ein Klimawandel ein integraler Bestandteil in der Entwicklung der Erde und der Menschheit über Millionen Jahre.

In Frage gestellt wird die „Schuld“, die die Menschheit an dieser Entwicklung haben soll. Es gibt genügend ernstzunehmende Klimaforscher, die ohne Ideologie dieses Thema erforschen und zu anderen Ergebnissen kommen. Sie erhalten aber nicht die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und der Politik, die von den immensen Investitionen in die „Klimaindustrie“ gut leben.

Die Verhandlungen von Donald Trump und dem nordkoreanischen Diktator Kim

Der überraschende Start der Verhandlungen – durch die politische Führung Südkoreas weitgehend eingefädelt – wurde von der Weltöffentlichkeit überwiegend positiv bewertet.

Der abrupte Abbruch der letzten Gespräche in Hanoi führte zu verstärkten Zweifeln, ob es überhaupt ein Abkommen zwischen diesen ungleichen Partnern mit sehr unterschiedlichen Interessen geben kann.

Es wird sich zeitnah zeigen, ob und welches Ergebnis erzielt werden kann.

Es bleibt ein bescheidener Erfolg von Donald Trump, dass er die Gespräche mit Nordkorea überhaupt angefangen hat.

Das hat vor ihm kein amerikanischer Präsident versucht.

Es dürfte der Opposition schwerfallen, dieses Thema zu einem Wahlkampfhit zu machen.

Donald Trump und die NATO

Das kann ein Wahlkampfthema werden, bei dem Trump bei seinen Wählern Punkte machen kann.

Er kann seine bisherigen Wähler und etliche amerikanische Steuerzahler überzeugen, dass die Europäer seit Jahrzehnten als „Trittbrettfahrer“ auf dem amerikanischen Sicherheitszug gefahren sind.

Die Dauerthemen wie Lastenteilung und Rollenspezialisierung sind seit Jahrzehnten Themen auf NATO-Konferenzen. Die Rollen sind klar verteilt: Die Amerikaner fordern, die Europäer hören zu, aber kommen den USA keinen Zentimeter entgegen. Im Gegenteil: Die Amerikaner wurden offiziell und privat wg. ihrer – vermeintlich – hohen Verschuldung kritisiert, weil sie dadurch ihre Infrastruktur und die Bildung vernachlässigen würden. Wenn man die Verschuldung der meisten europäischen Staaten und die der USA in Relation setzt zu dem jeweiligen erzielten Bruttoinlandsprodukt, dann sollten die Europäer besser schweigen.

Aber bis 2016 sind die Europäer mit ihrer Verweigerungshaltung gut gefahren. Dann bekamen sie es mit dem Präsident Donald Trump zu tun, der in seinem Wahlkampf die NATO als „obsolet“ bezeichnet hat.

Jetzt haben wir es im Jahre 2019 mit dem 70. Geburtstag des Bündnisses zu tun. Dieses Jubiläum soll feierlich auf dem NATO-Gipfel im Herbst in Washington D.C. begangen werden.

Aber – gibt es Grund zu feiern, oder gibt es ein Begräbnis erster Klasse?

Für die NATO – und besonders für Deutschland – kann es ein bitteres Jahr werden.

Der Spiegel-Artikel „Der Wortbruch – 70 Jahre nach ihrer Gründung steckt die NATO in einer existentiellen Krise. Der Streit um die Verteidigungsausgaben droht das Militärbündnis zu zerreißen. Am Pranger stehen vor allem die Deutschen.“ (Spiegel vom 30.3.2019)

Eine klare Sprache. Der amerikanische Politologe Mead beantwortet die von ihm gestellte Frage „Stirbt die NATO ?“ klar und deutlich: „Die Idee schien undenkbar zu sein, doch nachdem das deutsche Kabinett entschieden hat, die Verteidigungsausgaben für die nächsten Jahre bei niedrigen 1,25 Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu belassen, stellt sie sich zwangsläufig.“

Konkret: Die Bundesregierung steht vor einer großen strategischen Entscheidung.

Wenn es ihr nicht gelingt, den Koalitionspartner – in der Person des Finanzministers – davon zu überzeugen, dass die Mitgliedschaft in der NATO wichtiger ist als der Fetisch „Schwarze Null“, dann sollte sie die Große Koalition sofort beenden und Neuwahlen ermöglichen. Es dürfte allerdings schwer werden, dann einen Partner zu finden, der der Erhöhung des Verteidigungshaushaltes a priori zustimmt.

Mancher deutscher Bürger, die sich bislang nicht intensiv mit der NATO und ihrer Bedeutung für die europäische Sicherheit befasst haben, mag das zu dramatisch und zu alarmistisch klingen, aber für den Verfasser dieses Kommentars, der sich seit gut 50 Jahren dienstlich und privat mit dieser Thematik intensiv befasst hat, ist dies eine realistische Annahme.

Trump könnte ohne schlechtes Gewissen aus der NATO aussteigen, die dann verteidigungsunfähig würde. Eine europäische Verteidigung ohne Großbritannien wäre illusorisch. Großbritannien könnte Ersatz in anderen Bündnissen finden.

Der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat in seinem Spiegelinterview vom 30.3.2019 noch einmal sehr diplomatisch gesagt: „Ich gehe davon aus, dass die Deutschen ihre Versprechen einhalten.“ Welche Versprechen? 1,5 Prozent bis 2024? Statt der zugesagten 2 Prozent?

Der Verfasser dieses Kommentars hat seit Jahrzehnten auf diese mögliche Entwicklung hingewiesen.

Die Uhr tickt für die NATO und ihre Mitgliedsstaaten. Mit einer riesigen Gewaltanstrengung könnte

noch in diesem Jahre eine Wende eingeleitet werden.

Aber wo sind die politischen Führer, die an der Spitze marschieren müssten?

In Deutschland sehe ich keine, zumal sich die Mehrheit der Deutschen in diesem Deutschland wohl fühlt. Noch.        

Wie kann die Zukunft Donald Trumps und der Vereinigten Staaten aussehen?

Wenn es ihm und der amerikanischen Regierung gelingt, die derzeitigen positiven Daten in etwa zu halten, werden seine Chancen zur Wiederwahl im November 2020 günstig sein.

Die Europäer, die für 2020 auf einen Wechsel des US-Präsidenten im Amt setzen, könnten aus ihrem Wunschdenken irritiert aufwachen.

Bei allen Prognosen muss man die alte Weisheit beachten: “Expect the unexpected“ (Erwarte das Unerwartete).

Bei einem weitergehenden Abzug der amerikanischen Streitkräfte aus Europa könnte der Präsident seinen Schwerpunkt politisch und militärisch noch eindeutiger in den indo-pazifischen Raum verlagern und seine dortigen Partner in ihrem Willen unterstützen, ihren Frieden und ihre Freiheit gegen China zu behaupten, was auch dem nationalen Interesse der USA entspräche.

In Europa und in Deutschland würden einige Lichter ausgehen. Dieses gespaltene Europa würde sich gegen eine „feindliche Übernahme“ nicht wehren können.

Die chinesische Strategie der „digitalen Seidenstraße“ hat – z.B. in Deutschland, Griechenland und Italien – schon zu ersten Brückenköpfen geführt.

Widerstand ? Von wem?

In diesen Tagen hat der „erfahrene“ deutsche Außenminister verkündet, dass Deutschland und Frankreich eine „Allianz der Multilateralisten“ gegründet hätten – ohne die Vereinigten Staaten. Ein gutes Timing.

Scheuermann gibt den Demokraten den Rat: „Muellers Erkenntnisse zeigen einmal mehr, dass gegen diesen Präsidenten kein Ermittlungsverfahren, keine Amtsenthebung, kein juristisches Mittel hilft. Sondern nur Politik.“

Da sieht es bei den Demokraten, was die Programmatik und die Besetzung von Spitzenpositionen angeht, noch ziemlich dürftig aus.

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*) Brig.General a.D. Dieter Farwick wurde am 17. Juni 1940 in Schopfheim, Baden-Württemberg, geboren. Nach dem Abitur wurde er im Jahre 1961 als Wehrpflichtiger in die Bundeswehr eingezogen. Nach einer Verpflichtung auf Zeit wurde er Berufssoldat des deutschen Heeres in der Panzergrenadiertruppe.
Vom Gruppenführer durchlief er alle Führungspositionen bis zum Führer einer Panzerdivision. In dieser Zeit nahm er an der Generalstabsausbildung an der Führungsakademie in Hamburg teil. National hatte er Verwendungen in Stäben und als Chef des damaligen Amtes für Militärisches Nachrichtenwesen.
Im Planungsstab des Verteidigungsministers Dr. Manfred Wörner war er vier Jahre an der Schnittstelle Politik-Militär tätig und unter anderem an der Erarbeitung von zwei Weißbüchern beteiligt. Internationale Erfahrungen sammelte Dieter Farwick als Teilnehmer an dem einjährigen Lehrgang am Royal Defense College in London.
In den 90er Jahren war er über vier Jahre als Operationschef im damaligen NATO-Hauptquartier Europa-Mitte eingesetzt. Er war maßgeblich an der Weiterentwicklung des NATO-Programmes ´Partnership for Peace` beteiligt.
Seinen Ruhestand erreichte Dieter Farwick im Dienstgrad eines Brigadegenerals. Während seiner aktiven Dienstzeit und später hat er mehrere Bücher und zahlreiche Publikationen über Fragen der Sicherheitspolitik und der Streitkräfte veröffentlicht.
Nach seiner Pensionierung war er zehn Jahre lang Chefredakteur des Newsservice worldsecurity.com, der sicherheitsrelevante Themen global abdeckt.
Dieter Farwick ist Beisitzer im Präsidium des Studienzentrum Weikersheim und führt dort eine jährliche Sicherheitspolitische Tagung durch.
Seit seiner Pensionierung arbeitet er als Publizist, u. a. bei conservo.
www.conservo.wordpress.com   4.4.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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33 Antworten zu Der Mueller-Report – Konsequenzen für den Präsidenten und die USA?

  1. Andy schreibt:

    „Es ist in den NATO-Staaten unumstritten, dass Russland seit einiger Zeit gezielt den Vertrag verletzt – durch Entwicklung und Stationierung landgestützter, nuklear bestückter Mittelstreckenraketen und Marschflugköpern mit einer Reichweite über 500 Kilometer.

    Dass nach offiziellen russischen Angaben die Mittelstreckenraketen „nur“ 490 Kilometer weit fliegen können, ist ein schlechter Scherz.“

    @ Farwick

    Fairerweise müssen Sie aber auch die Stationierung der NATO-Truppen und die Aufstellung des Raketenabwehrsystems der Nato an den Außengrenzen Russlands erwähnen. Der Vertrag wurde schon vorher durch die NATO nicht mehr eingehalten.

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    • Anonymous schreibt:

      Lieber Andy !
      Danke für Ihren Kommentar.
      Natürlich hängt alles mit allem zusammen.
      Nur – der INF-Vertrag ist – noch . ein Vertrag zwischen den USA und Russland.
      Aber – es gibt keine permanente Stationierung von zusätzlichen NATO-Truppen zu denen von Estland und Polen. NATO-Truppen führen in Mittelosteuropa zeitlich begrenzte Übungen teil, die die Solidarität mit den Gastgebern unterstreichen sollen.
      Die in der Entwicklung befindlichen Raketenabwehrsysteme in Polen und Rumänien richten sich nicht gegen Russland, sondern gegen mögliche Angriffe aus dem Süden – z.B. aus dem Iran.
      Der INF-Vertrag ist nur von einer Seite gebrochen worden – Russland.

      Mit besten Grüßen

      Ihr Dieter Farwick

      Gefällt 1 Person

      • Andy schreibt:

        @ Farwick
        Die von den USA stationierten Raketenabwehrsysteme Mark 41 Vertical Launch Systems haben nach Aussage des Herstellers Lockheed Martin eine Reichweite von bis zu 1670 km und verstoßen sehr wohl gegen den INF-Vertrag.Nach Aussagen des Herstellers Lockheed Martin handelt es sich um das “fortschrittlichste Kampfsystem der Welt”.
        Außerdem hätte man den Vertrag nicht gleich kündigen müssen.

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        • Anonymous schreibt:

          Lieber Andy !
          Danke. Die USA haben 60 Tage für Verhandlungen vorgeschlagen. Hingegen hat Putin den sofortigen Austritt verkündet und seinen Mitarbeitern jegliche Gespräche mit Vertretern der USA verboten.

          Mit besten Grüßen

          Ihr

          Dieter Farwick

          Gefällt 1 Person

        • Andy schreibt:

          @ Farwick

          Lieber Andy !
          Danke. Die USA haben 60 Tage für Verhandlungen vorgeschlagen. Hingegen hat Putin den sofortigen Austritt verkündet und seinen Mitarbeitern jegliche Gespräche mit Vertretern der USA verboten.

          Also stimmen Sie mir zu, dass das Raketenabwehrsystem der USA gegen den INF-Vertrag verstößt? Und schauen Sie doch mal auf irgendeine Landkarte. Wenn sich das Raketenabwehrsystem der USA, stationiert in Polen, sich gegen den Iran richtet, ist das nicht unglaubwürdig? Die Entfernung Warschau -Teheran beträgt ca 3000 km.

          Gefällt 2 Personen

  2. Sehr fair, daß conservo Gegenstandpunkte zu der /(vermuteten) eigenen Position zuläßt!

    Aber es muß herausgestellt werden, daß Farwick hier einen Beitrag darstellt, der geradezu penetrant nach Atlantikbrücke gestrickt ist.
    Patrick „zieht die USA allen anderen Großmächten vor“, so so. Ist es denn in Stein gemeißelt, daß die Staaten der Welt nur unter dem Dominat einer unverschämten Weltmacht stehen müssen ??

    Und welche Weltmacht könnte dreister und gewalttätiger unsere Existenz bedrhen, als es die USA jeden Tag tun??

    Keine Kritik an den USA??
    An den endlosen angeblich „humanitären“ (das heißt „menschlichen“) Interventionen allüberall?? Keine Kritik an den Hunderten von militäriischen Stützpunkten??
    An der Geldpolitik seit „Schließung des Goldfensters“ 1974, was bedeutet, daß der Rest der Welt sein Joch noch bezahlen muß? Keine Kritik daran, daß das FED-Syndikat aus profitorientierten Privatbanken grüne Scheinchen druckt, gegen die ganze Kontinente ihre Unternehmen, ihre Waren, ihre Bodenschätze herzugeben haben. Keine Kritik daran, daß ein Land mit „Regimewechsel“ und Krieg überzogen wird, wenn es sich auf seine Souveränität besinnt und dem Petro-Dollar adieu sagt? Keine Kritik daran, daß die USA der BRD ihr Gold vorenthalten, obwohl es mehrfach eingefordert wurde? MIT WELCHEM RECHT?? Deutsche Beauftragte durften es noch nicht einmal angucken !! Existiert es denn noch irgendwo??

    Keine Kitik an der NATO, die inzwischen keineswegs mehr eine Schutzmacht darstellt, sondern das aggresivste Angriffsinstrument aller Zeiten, noch dazu bezahlt von den in den „Schutzgebieten“ Lebenden? Das BRD-GG sieht vor, daß die Bundeswehr ausschließlich VERTEIDIGUNGSAUFGABEN wahrnimmt. Wenn der Hindukusch Verteidigungszone ist, WAS um Himmel willen, ist dann NICHT Verteidigungszone auf allen Kontinenten? Der NATO-Einsatz gegen Jugoslawien war ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg. Deutsche Soldaten stehen auf (fast) allen Kontinenten im Kampf für US-Interessen.

    Keine Kritik an der, der UNO Hohn sprechenden, pro-Israel-Politik? Sogar die Vasallen in Berlin haben sich zu mildem Tadel bereit gefunden. Keine Kritik daran, daß im Dutzend NGO’s losgesschickt (oder geduldet??) werden, die die europäischen Staaten durch Invasion von Millionen Fremden in ihrer Existenz treffen?? Sind SOROS und die Spitze der Hochfinanz Teil des US-Regiments über die Staaten der Welt??

    1990 haben die Sowjets ihre Truppen aus der BRD zurückgezogen und damit demonstriert, was sie darunter verstehen , die Deutschen hätten ihre Souveränität wiedererhalten. Aber die Westmächte haben ihre Vasallen dazu veranlaßt, die eben gewonnene Souveränität gegenüber den Westmächten sofort wieder aufzugeben. Und so bleibt die BRD ein besetztes Land, „seit 1945 nicht souverän“ (Schäuble), in dem die wesentlichen Bestimmungen des Kriegsrechts noch in Geltung sind.

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  3. Anonymous schreibt:

    Newschopper4 Bravo !
    Dieser Kommentar ist unter meinem Niveau.Sorry.

    Dieter Farwick

    Gefällt 1 Person

  4. Anonymous schreibt:

    Lieber Dr.Kümel !
    Ihr Kommentar ist unter meinem Niveau.
    Ich werde darauf nicht eingehen. Sorry
    Farwick

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    • conservo schreibt:

      @ Dr. Kümel: Sehr geehrter Herr Dr. Kümel, leider muß ich öfter feststellen, daß der eine oder andere conservo-Besucher die Rubrik „über mich conservo“ nicht zur Kenntnis genommen hat. Dort steht mein politisches Bekenntnis in klaren Worten – insbesondere meine pro-atlantische Ausrichtung. Mit freundlichen Grüßen, PH

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  5. francomacorisano schreibt:

    Donald Trump ist nicht wegen dem Geld in die Politik gegangen.
    Er hat mit seinen Firmen viel mehr Geld verdient als jetzt!
    Ein riesiger Unterschied zu vielen anderen Politikern – gerade in Deutschland!

    Donald Trump ist auch nicht in die Politik gegangen, weil er geliebt werden will.
    Er muss den Saustall in Washington ausmisten, gut vernetzten Eliten die Privilegien wegnehmen! Das geht nicht mit Samthandschuhen!

    Donald Trump macht genau die Politik, die er im Wahlkampf versprochen hat.
    Das ist neu, für viele schwer zu verstehen, für Linksgrüne unbegreiflich!
    Und weil Donald Trump furchtlos ist, prallt das Dauerfeuer der linksgrünen Schickeria und ihrer Fake News Medien an ihm ab. So einen bräuchten wir in Deutschland!!!

    Gefällt 3 Personen

    • Semenchkare schreibt:

      Zu Donald Trump. So sehe ich das auch.
      -NATO

      ist für mich ein Sammelsurium kalter Krieger, die teilweise immer noch von den Weiten der russ. Tundra träumen.
      Während der IS mordete, um was hat sich da das Bündnis gekümmert? Scheinmassnahmen, um zu zeigen, wie machen was.

      Notwendig gewesen wäre ein gemeinsames NATO-Heer an der Seite von Assad und der Spuck des IS wäre nach ein paar Tagen vorbei gewesen! Aber Nein… Man wollte das gar nicht.

      Statt dessen
      -hat man im Kosovo-Krieg die antiislamische Agenda gefahren
      -ist z.B. die zunehmed islamische Türkei immer noch Mitglied der Nato

      Der Feind Islam/Fremdländer, steht bei uns im eigenen Land mit teils kampferprobten Männern in Millionenhöhe. Auch da tut die NATO nichts. Statt dessen wird geg.die Russen gehetzt.

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    • Anonymous schreibt:

      Lieber francomarconisano !
      Danke. Auf der Ebene können wir weiter diskutieren.

      Auch in einer Demokratie muss geführt werden.

      Das macht Trump mit einem klaren Ziel: „America first!“ Er will den Sumpf in Wash. D.C. austrocknen. Er fragt die Frösche nicht. Er handelt.

      Ich wäre froh, wenn mehr Politiker in Deutschland und Europa diese Parole übernähmen.Für ihr Land sind sie gewählt – nicht für die Rettung der Welt.

      Mit besten Grüßen

      Ihr

      Dieter Farwick

      Ich glaube, dass er uns in der zweiten Amtszeit noch Freude bereiten wird.

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      • Farwick,
        Wenn Sie die politische Agenda von Trump rühmen und seine Führungsqualität, haben Sie weitgehend recht. Vermutlich könten wir Deutsche mehr mit ihm zufieden sein, wenn er nicht zu Hause starke Kräfte gegen sich hätte (etwa Clinton-Clique, Hochfinanz). Schließlich hat er zu erkennen gegeben, daß er NICHT mit der fordauernden Besetzung der BRD und mit der fortgesetzten Existenz der NATO einverstanden ist. Sie hätte aufgelöst werden müssen, als der Warschauer Pakt sich auflöste.

        Aber er macht klarerweise Politik für Amerika.
        Ihre Standpunkte wären eher einzusehen, wenn Sie sich dessen Bewußt werden wollten, daß die Interessen des Besatzers und der Besetzten nicht identisch sein können.

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        • Anonymous schreibt:

          Lieber Dr.Kümel !
          Danke. Natürlich ist mir bewusst, dass die Interessen der USA und Deutschland in Teilen unterschiedlich.

          Aber die Schnittmenge ist groß genug für eine Ehe der Vernunft.

          Mit besten Grüßen

          Ihr

          Dieter Farwick

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        • newschopper4bravo schreibt:

          Ehe der Vernunft? Was soll das denn für eine Ehe sein? Da ist ja ne muslimische Hochzeit gleichberechtigter!

          Falls es Ihnen in Ihrer Ehe der Vernunft noch nicht aufgefallen ist? Wir sind hier täglich mit Irren Forderungen, seitens unseres Zuhälters USA bzgl. Nato Beitragen, Nordstream 2 , Befohlener Anti Russland Politik und auch industriell vollkommen im Würgegriff, wie eine 30 € Nutte an der Strassenecke! Derzeit bauen wir denen nebenbei Mal für 800 Mio das größte Krankenhaus ausserhalb der USA und verschenken noch nebenbei ganze U-Boit Flotten an USrael!
          Dazu soll natürlich noch das extrem umweltschädliche Fracking Gas gekauft werden von unserem Zuhälter- trotz Klima Greta!
          Das hat nichts mehr mit gemeinen Schnittmengen oder einer Ehe zu tun, sondern einer zu Kreuze kriechenden Lachgestalt, repräsentiert durch CFR, ReGIERung und Freimaurertum, daß unsere Nation und Volk seit Jahren verrät!
          Wo ist es hin, die einst stolze und erfolgreiche Nation der Deutschen?
          Eines ist sicher…die Nutte kann Ihrem Freier nicht mehr lange den Goldenen Kübel reichen! Aber das reicht Zion DON noch nicht, will er bald nicht mehr nur 2%, sondern 4% Tribunpflicht ! Die 784 Militärbasen weltweit, müssen schließlich unterhalten werden und der „böse Russe“ bekämpft werden!

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    • theresa geissler schreibt:

      @francomacorisano: Von dem restlichen Diskussion auf diesem Topic habe ich etwa zu wenig Ahnung um mich einzumischen; ich sage es, wie es ist. Aber was Ihr Comment hier anbetrifft, kann ich jedenfalls mit Überzeugung sagen: Völlig einverstanden!

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    • Anonymous schreibt:

      Lieber francomacorisano !
      Danke für Ihren Kommentar, dem ich zustimme.

      Die meisten amerikanischen “ Spitzenpolitiker“ sind keine Beamten und Lehrer.
      Sie haben sich vor der politischen Karriere im Berufsleben bewährt und Millionäre geworden.

      Sie wollen Ihrem Land Dank und Ehre erweisen.

      Nach zwei Legislaturperioden gehen sie in die Wirtschaft oder Wissenschaft zurück.

      Ich trete seit langem für eine ähnliche Begrenzung geworben.
      In Deutschland haben wir ein Problem. Vor ihrem politischen Engagement haben sie nur selten einen guten Ruf erworben.

      Sie brauchen das Gehalt plus Nebeneinnahmen für ihren Lebensstil.

      Mit besten Grüßen

      Ihr

      Dieter Farwick

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  6. Ingrid schreibt:

    Newshopper, so waren doch alle Präsidenten der USA und da weicht Trump keinen Zentimeter ab.
    Was regst du dich auf, schau doch in unsere Regierung, keinen Deut besser.
    Die ganze Welt wird von Banden regiert. Ausnahmen muss man suchen.

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  7. Semenchkare schreibt:

    Zur Info:

    Mehr als 600 Gewalttaten gegen Trump-Anhänger
    US-Polizeibehörde bezeichnet »Antifa« als Terroristen

    4. April 2019

    Die Trump-Regierung erwägt, die »Antifa« zur »Terrororganisation« erklären zu lassen. Ein im Guardian kürzlich enthüllter US-Polizeibericht aus dem Jahr 2017 bezeichnet die »Antifa« als »Terroristen«. Extremismusforscher warnen vor einer zunehmenden Radikalisierung der Bewegung.

    Der Bericht wurde im Mai 2017 durch das »Regionale Informationszentrum Organisierte Kriminalität« (ROCIC) als »Nur für den internen Gebrauch« verfasst und nun durch eine Informationsanfrage der NGO »Property of the People« veröffentlicht. Er zeichnet die Entstehung der »Antifa« vom deutschen und italienischen Widerstand gegen den Faschismus in den 30er-Jahren über den »Schwarzen Block« im Deutschland der 80er-Jahre bis hin zum gewaltsamen Widerstand gegen Donald Trump und konservative Kommentatoren wie Ben Shapiro und Tucker Carlson nach.

    Die »Antifa« war in den USA bis zur Amtseinführung von Donald Trump am 20. Januar 2017 relativ unbekannt. Doch dann verwüsteten schwarzmaskierte Horden die Hauptstadt Washington DC. Seitdem kommt es immer wieder zu gewaltsamen…

    …»Wir sehen mittlerweile diese massenhaft angewandten Taktiken des ›Schwarzen Blocks‹ überall, wo Konservative auftreten wollen, so wie bei der Rede von Milo Yiannopoulos am 1. Februar 2017 in Berkeley oder am G-8-Gipfel, an dem es garantierte Medienaufmerksamkeit gibt«, sagt Extremismusexpertin Kory Flowers der Polizei von Greensboro, North Carolina. »Die Hälfte dieser Typen weiss gar nicht, worum es genau geht.«….

    mehr hier:

    https://www.deutschland-kurier.org/mehr-als-600-gewalttaten-gegen-trump-anhaenger-us-polizeibehoerde-bezeichnet-antifa-als-terroristen/

    …und bei uns bekommt das rote/grüne = braune I.N.A.Z.I.-Pack Staatsgeld in Millionenhöhe…!!

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  8. Semenchkare schreibt:

    OT:

    AfD: EU-Beitrittsverhand­lungen mit der Türkei stoppen

    Liveübertragung: Donnerstag, 4. April, 17.55 Uhr

    Ein von der AfD-Fraktion angekündigter Antrag mit dem Titel „EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei sofort beenden und Vorbeitrittszahlungen vollständig einstellen“ (19/8987) steht am Donnerstag, 3. April 2019, auf der Tagesordnung des Bundestages. Nach 45-minütiger Debatte soll der Antrag zur federführenden Beratung an den Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union überwiesen werden.

    Die AfD fordert die Bundesregierung auf, die Verhandlungen zum EU-Beitritt der Türkei zu beenden, die von der Türkei geforderte Visafreiheit abzulehnen, sich innerhalb der EU gegenüber anderen Mitgliedstaaten dafür einzusetzen, die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei zu beenden, weitere Vorbeitrittshilfen nicht mehr nur zu kürzen, sondern komplett zu streichen und sicherzustellen, dass kein deutsches Steuergeld zur Stabilisierung der türkischen Politik unter Präsident Erdoğan eingesetzt wird.

    Zur Begründung heißt es unter anderem, wenn die Bundesregierung ihre Werte glaubwürdig vertreten wolle, müsse sie den Verhandlungsprozess beenden. Es sei auch gegenüber der Türkei nur fair, nicht länger so zu tun, als sei eine EU-Mitgliedschaft noch erreichbar. (hau/vom/03.04.2019)

    https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2019/kw14-de-beitrittsverhandlungen-tuerkei-630900

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  9. Semenchkare schreibt:

    Wen es interessiert:
    Heute Abend live via Internet mit zu verfolgen:

    gegen 22:55 Uhr

    Verleihung von Einsatzmedaillen der Bundeswehr

    Beratung der Beschlussempfehlung und des Berichts des Verteidigungsausschusses (12. Ausschuss)
    zu dem Antrag der Fraktion der FDP
    Gerechtigkeit bei Verleihung von Einsatzmedaillen der Bundeswehr herstellen
    Drucksachen 19/6055, 19/8588

    Tagungsordnung-Übersicht.

    https://www.bundestag.de/tagesordnung

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  10. Ulfried schreibt:

    newschopper4bravo, was du hier in deinem Entrée losläßt (an die Wand stellen…) ist unterste links- grüne Schublade. Meinungsverschiedenheiten sind sachlich auszutragen. Das CONSERVO dich hier weitermachen läßt ist seiner großzügigen Toleranz zuzuschreiben – ich hätte dich ab jetzt rausgeschmissen!
    Bis vor Kurzem hat hier einer mit- gebloggt der sich „Strafjustiz“ nannte. Du könntest dessen Widergeburt sein.

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    • conservo schreibt:

      @ newschopper4bravo: Nur mal am Rande: Sie benützen ein recht merkwürdiges Pseudonym, ich hätte „newschopper 6-minus“ gewählt, das wäre als Schulnote für Ihren Schreibstil angemessener.
      Ich habe Ihre Schmierereien hier stehen lassen, damit Unbeteiligte mal (wieder) sehen können, was einem alles an Unterirdischem zugemutet wird. Wie Herr Farwick richtig bemerkt: „Das ist unter unserem Niveau.“
      Suchen Sie sich einen anderen Platz für Ihren Mist!
      Mit unfreundlichem Gruß! PH

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  11. Anonymous schreibt:

    Lieber Herr Semenchkare !
    Danke.
    In anderen Demokratien werden solche Ehrungen von Präsidenten oder Ministern wahrgenommen.
    Wer will sich schon mit Soldaten zeigen?
    Da ist Greta gefragt.

    Mit besten Grüßen

    Ihr

    Dieter Farwick

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  12. Andy schreibt:

    @ Farwick

    „Lieber Andy !
    Danke. Die USA haben 60 Tage für Verhandlungen vorgeschlagen. Hingegen hat Putin den sofortigen Austritt verkündet und seinen Mitarbeitern jegliche Gespräche mit Vertretern der USA verboten.“

    Also stimmen Sie mir zu, dass das Raketenabwehrsystem der USA gegen den INF-Vertrag verstößt? Und schauen Sie doch mal auf irgendeine Landkarte. Wenn sich das Raketenabwehrsystem der USA, stationiert in Polen, sich gegen den Iran richtet, ist das nicht unglaubwürdig? Die Entfernung Warschau -Teheran beträgt ca 3000 km.
    Woher haben Sie die Information mit Putin?

    Andy

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  13. Andy schreibt:

    @Farwick

    Die Luftlinie Bukarest – Teheran beträgt ca. 2350 km

    https://www.luftlinie.org/Bukarest/Teheran

    Das wird schwierig mit der Raketenabwehr gegen den Iran 😉

    Andy

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  14. Maria Schneider schreibt:

    Lieber Herr Farwick,
    mich würde Ihre Meinung zur Lage hier in Deutschland und Europa interessieren. Vielleicht ein Artikel dazu? Für mich, die ich mich mit der orientalischen – sprich, syrischen – Mentalität sehr gut auskenne, wird die Lage in Deutschland immer bedrohlicher angesichts der islamischen Masseneinwanderung. Kürzlich sprach ich mit syrischen Freunden (Christen) und fragte sie, was man tun könne. Antwort, wie erwartet, ein resigniertes: „Nichts.“

    Was ist ihre militärstrategische Meinung? Wird es möglich sein, die „Flüchtlinge“ zur Rückkehr zu bewegen? Oder wird Deutschland letztlich untergehen?

    Zu Trump: Ich bin ihm gegenüber seit jeher positiv eingestellt. Viele Deutsche vermögen nicht zu durchschauen, dass hinter der „Großmäuligkeit“ durchaus Intelligenz und Strategie ist. Sie haben eben keine Ahnunng von der amerikanischen Mentalität, die ganz anders ist als die Deutsche.

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  15. Anonymous schreibt:

    Liebe Frau Schneider !
    Danke für Ihren Kommentar.
    Sie brauchen Ihr Licht unter den Scheffel zu stellen.
    Andere Staaten werden mit dem Problem deutlich besser fertig als wir – z.B. Italien, das von uns lange genug keine Unterstützungen erfahren hat – so wie Ungarn.
    Ich hoffe, dass nach den Europawahlen in Brüssel eine andere politische Landschaft entsteht.

    Als mittelfristige Lösung kann ich mir ein besseres Europa, das uns Bürger besser schützt – inkl. Großbritannien, Schweiz und Norwegen. Weg mit Juncker und Genossen.

    Mit besten Grüßen

    Ihr

    Dieter Farwick

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  16. Anonymous schreibt:

    Liebe Frau Schneider !
    Gerade habe ich einen entscheidenden Fehler entdeckt. Es muss heißen, dass Sie Ihr Licht nicht unter den Scheffel stellen sollen. Im Gegenteil: Äußern Sie offen Ihre Kritik und Ihren Ärger.
    Damit machen Sie vielen Mitmenschen Mut, Ihnen nachzueifern.
    Die Europawahlen sind eine willkommene Gelegenheit, sich mit Ihrer Meinung einzubringen sowie Freunde und Bekannte anzuspornen, an den Wahlen teilzunehmen – und (!!!) die richtigen Parteien zu wählen – nicht die „Altparteien“, die uns alles einbrocken.

    Mit besten Grüßen

    Ihr

    Dieter Farwick

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