Mehr als 1 Mrd. € kostet uns der Deutsche Bundestag

(www.conservo.wordpress.com)

Offener Brief an die Bundestagsabgeordneten

Sehr geehrte Abgeordnete,

bei mir im Betrieb werden die Prozesse optimiert, so dass im Zielbild weniger Personal erforderlich sein wird. Dazu wird u.a. die Lean-Methode genutzt, die von Toyota kommt. Sie mündet in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess, in dem alle Mitarbeiter aufgerufen sind, die Arbeitsprozesse so schlank wie möglich zu halten. Es ist wichtig für den unternehmerischen Erfolg, dass die Kosten im Blick bleiben, und je mehr Mitarbeiter über dieses Mindset verfügen, desto besser für die Arbeitsplatzsicherheit im ganzen Unternehmen. Jeder Arbeitsplatz, der Kunden oder Kollegen einen Mehrwert bei der Abarbeitung der Kundenerwartungen unterstützt, ohne dabei selbst für unnötige Mehrkosten zu sorgen, ist ein wertvoller Arbeitsplatz. So funktionieren moderne Unternehmen. Das als Einleitung.

Heute lese ich im Supermarkt die große Überschrift der Bildzeitung, dass der Bundestag uns Steuerzahler sagenhafte 1.040.000.000 Euro kosten würde. Das ist ein immenser Betrag, der sich für uns Steuerzahler lohnen muss, und ich muss eines dazu sagen:

Wenn der Bundestag – und damit meine ich nicht nur die Abgeordneten! – sich in epischer Breite mit der Besetzung eines Postens des Bundestagsvizes beschäftigt, der der Fraktion sowieso zusteht, und das in einer Form, die die NZZ völlig zurecht als „Trotz“ bezeichnet und damit in die unreife Nähe des Kindergartenalters rückt, dann fehlt mir sämtliches Verständnis und ich spreche diesem Gremium ab, erkannt zu haben, worum es in diesem Land tatsächlich geht. Für eine dermaßen elitäre und abgehobene Form der Selbstbeschäftigung kann ich kein Verständnis entwickeln, vor allem, weil ich als Steuerzahler dazu verpflichtet bin, diese mitzufinanzieren, ohne dass sie für mich irgendeinen Mehrwert erzeugt.

Wieviel hat die Besetzung des AfD-Bundestagsvizes den Steuerzahler bis jetzt gekostet und womit hätte der Bundestag sich stattdessen in der ganzen verschwendeten Zeit beschäftigen können, wenn er wie sonst üblich die Wahl gleich im ersten Durchgang akzeptiert hätte?

Ich hoffe, dass der nächste Wahlgang so funktioniert, dass für die Steuerzahler keine weiteren Kosten durch weitere Wahlgänge entstehen. Außerdem schlage ich vor, dass der Bundestag sich und seine Arbeitsprozesse mit Lean-Prozessuntersuchungsmethoden untersucht, um die überbordenden Kosten zu reduzieren. „Wir sind optimal organisiert“ oder „wir haben ein ganz anderes Aufgabengebiet, bei uns nutzt Lean nichts“, das habe ich schon sehr oft gehört, in Unternehmensteilen, in denen dann doch am Ende der Prozessuntersuchungen 30 bis 40% der Kosten eingespart werden konnten.

Mit freundlichen Grüßen

*(N. N. – Netzfund / https://www.facebook.com/groups/181793015663374/. Gerne können Sie diese Mail an die Abgeordneten der Fraktionsgemeinschaft der Union weiterleiten.)

www.conservo.wordpress.com   5.4.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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6 Antworten zu Mehr als 1 Mrd. € kostet uns der Deutsche Bundestag

  1. MECKERER schreibt:

    Für den Steuerzahler wieder „Eins auf die Fresse“……Wie lange noch ???

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  2. Mighty schreibt:

    Das wird sich nie ändern, solange dieses „gewählte“, von Lobbyisten zusätzlich gesponsorte Politgesocks von unserem Steuergeld in Saus und Braus „existieren“ kann, Und jede neue Partei, die hinzukommt, wird ebenfalls vom Steuertopf gemästet. Wie wär’s denn, wenn sich die Schwulen, Lesben und zu sonstig Neigenden eine eigene gründen würden? Geht doch, solange es dem Ziele „Deutschland verrecke“ förderlich ist.

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  3. francomacorisano schreibt:

    Das mit dem Deutschen Bundestag vergleichbare Repräsentantenhaus der USA hat 435 Abgeordneten. Der Deutsche Bundestag ist aktuell mit 709 Mandaten das größte frei gewählte nationale Parlament der Welt.

    Die USA haben lt. dem linken wiki aktuell 325,7 Millionen Einwohner, die Bundesrepublik Deutschland 82,67 Millionen. Die USA haben also vier Mal so viele Bürger wie Deutschland! Warum leistet sich Deutschland den unnötigen und sündhaft teuren Luxus eines völlig überdimensionierten Parlaments, ohne dass es bei uns demokratischer zugeht…???

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