Wo Häuser verrotten, verrotten auch Menschen…

(www.conservo.wordpress.com)

von altmod *)

…oder: Der Sozialismus in seinem Lauf …

Haben Sie schon mal nach diesem Satz „Wo Häuser verrotten, verrotten auch Menschen“ gesucht, oder besser gesagt „gegoogelt“?
Sehen Sie hier nach.

Warum frage ich das?

Ich habe die Osterfeiertage in Leipzig verbracht – 30 Jahre nach einem ersten Besuch:
Und die Stadt war fast nicht wieder zu erkennen.

1990 – Verfallende Bürgerhäuser und Prachtbauten in der Innenstadt, von Zeugen des einstigen Reichtums und der kulturellen Bedeutung der Sachsen-Metropole für Deutschland. Auch sonst: nur Trostlosigkeit.

Leipzig war durch den 2. Weltkrieg weniger zerstört worden als vergleichbare Großstädte im Osten und Westen Deutschlands. „Nur“ etwa 40 % der Baumasse und etwa ein Viertel der Wohnungen fielen dem Bombenterror zum Opfer.

Vielleicht deshalb kann und konnte man besonders am Beispiel von Leipzig die dem Sozialismus innewohnende Zerstörungskraft studieren. Was in der Innenstadt übrig geblieben war von den großen und repräsentativen Bürger- und Handelshäusern wurde in „Volkseigentum“ übergeführt. Dabei unendlich viele vorher von den Nazis in „arisches Besitztum“ verwandelte jüdische Anwesen. Das Volk, in Gestalt der „Sozialistischen Einheitspartei“, ließ diese baulichen Musterfälle kapitalistischen und klassenfeindlichen Wirkens bewusst verrotten und verwildern.Leipzig-Ruinen2019 – Leipzig erscheint nach 30 Jahren wie „Phönix aus der Asche“ in neuer, von mir noch nicht so gekannter Pracht wiedererstanden.

Als bekennender Reaktionär bin ein Liebhaber der Gründerzeit-Architektur, welche Leipzig – mehr noch als andere zerstörte deutsche Großstädte – in wunderbaren Ensembles vorhielt und wieder besitzt.

„Gründerzeit“, Begriff für eine wohl nicht mehr wiederkehrende Epoche deutscher Größe und Erfolgs. Geboren aus dem Kapitalismus des deutschen Bürgertums, verbunden mit der Herausbildung einer erstmals vereinten deutschen Nation.
Und wieder war und ist es der „Kapitalismus“ und wieder mal nach einer „Vereinigung“, die zu einer neuen Gründerzeit geführt hat.

Im Stadtmuseum und im „Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig“ bin ich mehrfach auf das obige Motto „Wo Häuser verrotten, verrotten auch Menschen“ gestoßen. Als ein Motto der Aufbruchs- und Friedensbewegung der DDR in den Monaten und Wochen vor dem Mauerfall. Als Mahnung an Zeiten, die sich nicht wiederholen soll(t)en.
Aber es scheinen nur wenige sich noch zu erinnern.

Beim Spaziergang durch die Stadt an diesem Karsamstag und Ostersonntag wurde man denn wieder an den wohl nicht tot zu kriegenden, die Hirne vernebelnden Sozialismus erinnert. Zum einen die zu Wahlzeiten übliche Gestaltung von Laternenmasten mit Plakaten einer „Marxistisch-Leninistischen-Partei-Deutschlands“, ein paar weniger Plakaten der „Linken“ und der „Grünen“ oder der SPD, fiel mir auf. Dann auf dem Augustusplatz – dem einstigen Zentralplatz der friedlichen Revolution von 1989 gegen den sozialistischen Staat – am Ostersonntag 2019 Agitation von Leuten dieser “MLPD“ mit Beschallung mittels aufrührerischer Melodien von Franz Josef Degenhardt, Konstantin Wecker und anderen linken Kunstschaffenden. Nur eine Handvoll Leute, denen kaum einer zuhörte – denn mehr gingen in den Gottesdienst der neu erbauten Universitätskirche – denen aber anzuraten wäre, doch mal die zeitgeschichtlichen Ausstellungen in ihrer Stadt bewusst zu besuchen, um sich über die Auswirkungen ihrer bevorzugten Ideologie zu informieren.

Nochmal zurück zum Motto des Beitrages:
„Verrottende Häuser“ sind in den Medien heute nur Beispiel und Gegenstand für den angeblich ausbeutenden Kapitalismus, für verantwortungslosen Immobilienbesitz und Spekulation.

Wie der Sozialismus zu „verrotteten Menschen“ führt, scheint kein Thema mehr zu sein.

Nun, ich wollte mal daran erinnern, denn „Geschichte kann zu Einsichten führen und verursacht Bewusstsein“.

Sollte man meinen.

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*) „altmod“ ist Facharzt und Blogger (altmod.de) sowie Kolumnist bei conservo

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Peter Helmes´ ceterum censeo:

Am 26. Mai sind Europawahlen.

Aufrechte Demokraten werden Die Grünen (EFA) nicht wählen.

Bitte daran denken!

Herzliche Grüße!

www.conservo.wordpress.com    28.04.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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8 Antworten zu Wo Häuser verrotten, verrotten auch Menschen…

  1. Elisabeth schreibt:

    es ist immer ein Unterschied wie man/frau wahrnimmt….Meine Tochter („ohne Geld“, ohne Auto) war jüngst ebenfalls in Leipzig zu Besuch. Bis dort hin mit „Flitzbus“. Innerhalb mit Öffentlichen. Sie hat ihre Empfindungen geschildert, wer dort wie unterwegs ist. In den Bahnhöfen und Bahnen…Über die „Locations“…die Küstler-Lofts….die künstliche Szene-Hype-und Angesagtenwelt. Und die Trost-losen Gestalten, die müden abgekämpften Gesichter…
    Und dann gibt es proppere Wessi-Leute, die in den letzten Jahren bis heute auf Schnäppchentour waren, um Immobilien günstig einzusacken. Für die Rente, für die Enkel….während man den 450-PS-Porsche verschämt ein paar Meter vom Hotel oder Restaurant entfernt parkt.(dennoch übers Essen meckern…alles plastikant, und Igitt: Pegida) Das ist noch nachvollziehbar. Fragt sich, WER „verrottet“ ist?!
    Wem der gelackte Schrott sonst „gehört“, ist nicht transparent. Den üblichen Briefkastenfirmen. Nicht sozialistisch. Aber kapitalistisch?

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    • altmod schreibt:

      Es ist eine Binsenweisheit, wer und wie man etwas wahr oder für wahr nimmt.
      Es ist sicher eine Tatsache, dass geschätzt mehr als zwei Drittel der sanierten Immobilien im Zentrum von Leipzig Investoren – gerne auch „Spekulanten“ genannt – aus dem Westen gehören.
      Es ist aber auch eine Tatsache, dass in Leipzig die Mieten in den gewiss wenigen verbliebenen sanierten Altstadtwohnungen für Alt- wie Neu-Mieter deutlich geringer sind, als in vergleichbaren Großstädten oder gar in München, Frankfurt oder Berlin – im Zentrum zwischen 6 und maximal 10 € – je nach Ausstattung.

      Leipzig hatte von 1945 bis 1995 den stärksten Bevölkerungsrückgang in der ehemaligen DDR zu verzeichnen. Dank der sozialistischen „Strukturmaßnahmen“.
      Seit „Kapitalisten“ aus dem Westen in die Stadt investierten – auf „Schnäppchentouren“ waren, wie sie formulieren – ist Leipzig zur bevölkerungsreichsten Stadt Sachsens geworden. Warum wohl?

      Genau mit diesem Vorurteil der „Schnäppchentour“ nutzen die Linken und Rest-Kommunisten – nicht nur in Leipzig – durchaus merkliche soziale Konflikte (und Ressentiments) im Zusammenhang mit Eigentums- und Wohnungsfragen für ihre Absichten aus. Ganz sicher ein noch brennendes Problem in der Psychologie im ehemaligen DDR-Gebiet.

      Nebenbei: Es gibt nicht wenige, die dem „Baulöwen“ und „Milliarden-Pleitier“ Jürgen Schneider, der seinerzeit in Leipzig in die bedeutendsten historischen Liegenschaften investierte, heute ein Denkmal setzen möchten. Für seine engagierten historischen und architektonischen Ambitionen und auch seine sozialen Engagements. Sogar Letzteres hat sogar noch Bestand im Bewusstsein nicht weniger Leipziger: man glaubt es kaum.

      Ja, räume ich hier ein, ich bin auch einer dieser „propperen Wessi-Leute“, die es gemacht haben, „Immobilien günstig einzusacken. Für die Rente, für die Enkel …“.

      Nicht in Leipzig, aber in Potsdam und Dresden. Und ich schäme mich nicht, mit meinem erarbeiteten Geld auch alte Bausubstanz erhalten zu haben und durchaus „sozialverträgliche Mieten“ – um im Sozi-Jargon zu argumentieren – „einzustreichen“.

      Ich besitze und fahre vielleicht auch „gelackten Schrott“ in möglicherweise Ihrer oder Tochter Wahrnehmung. Das ist übrigens eine Formulierung, die ich mir als probate Kampf- und Neid-Metapher merken werde.

      War Ihre Tochter, die sie jetzt mit ihren Äußerungen „über die „Locations“…die Küstler-Lofts….die künstliche Szene-Hype-und Angesagtenwelt. Und die trostlosen Gestalten, die müden abgekämpften Gesichter…“ zitieren, vor 30 Jahren in Leipzig unterwegs?
      Sicher nicht, ich schon.
      Nochmals: vor 30 Jahren, zu Zeiten des untergegangenen „real existierenden Sozialismus“!
      Empfehlen sie Ihr doch mal, den Film „Nikolaikirche“ (nach dem Roman von Erich Loest) anzuschauen, wo gerade auch das Thema der „Verrottung“ im Zentrum dieses Romans bzw. Films steht.
      Schauen Sie selbst mal den Film an, denn es war ein Motto meines Beitrages: „Geschichte kann zu Einsichten führen und verursacht Bewusstsein“.

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      • Elisabeth schreibt:

        Bähhhh! zu den meisten der Rechtfertigungen. Und ich bin NICHT „sozialistisch“ gepolt!
        Frage mich:
        Bewußtsein als Folge der Herkunft? Des Erbmaterials. Der Sozialisation. Des Glückes, des Schicksals? Der Traumatisierung….
        Was sonst?
        BTW. Mir ist ein BEWUSSTER (und empathischer) Mediziner im Psychiatriebereich sehr sympathisch! :-); ist nicht nur Doc., heißt auch ungefähr so!
        Meine Tochter hat durchaus Einblick in medizinische Teams und Berufsethik….und wie dort einer den anderen „Stand“ hierarchisch niederbekämpft. Aber jetzt wird es meinerseits zu verschwurbelt? So viel zu „probate Kampf- und Neid-Metapher“.
        Jedenfalls generiert sie somit ihren Einblick und ihre Fokussierung. Ihre Schiene der Wahr-Nehmung. Und eine Konsequenz: in jenem Milieu nicht überleben zu können und zu WOLLEN!

        Aasgeierpraxis ist m.E.nicht mit Edelmut zu verwechseln.

        Ein Zubrot für Ärzte und „arme“ andere Wohltuer. Lach! Die CO2Steuer z.B. würde wieder jene treffen, die auch schon die Quartalspräme gezahlt haben….Die Subventionen streichen die jedenfalls nicht ein!
        WER bestimmt denn, was wir heute essen DÜRFEN??? Ein paar „alte weiße Männer“ :-), die gleichzeitig derart vernetzte politisch-wirtschaftliche (konträre) Strukturen nutzen, dass nichts dazwischen kommt!
        Und wer diktiert, wie wir heute wohnen dürfen?

        Aber ich will am Thema bleiben. Es gibt immer mehrere (IDEOLOGISCHE) Wege. Auch was den Umgang mit alter Bausubstanz und ihre Verwertung betrifft . Und ob „das Historische daran“ Allgemeingut ist oder in private Hand gehört. Tja…Eigentum verpflichtet! 🙂
        Was Leipzig betrifft, glänzt die Fassade…klar war die Lage (Triple A?) der Bauten für eine gewisse Szene M a g n e t. MUST HAVE! Und alle,alle kamen…die Werber, die Startupper, die Musiker….die Touristen. Noch mehr „Einkäufer“.
        Aber was ist mit dem Zombithum DAHINTER???? Waren Sie mal UNTEN im City-Tunnel? Oder an einer Flixbus-Station?
        Mich als Investor (keine Bange – ich bin keiner, und das ganz ohne Jesus ) würde vielmehr die Instandsetzung des ländlichen Raumes interessieren!

        Wenn Sie ein reines Gewissen haben, dann ist das Ihre Sache! Und mit Verlaub: GEARBEITT haben viele! Sogar GESCHUFTET! Und das OHNE LOHN!

        Angesichts jener „Bekannten“, die auf der einen Seite Ausbeuter sind („sozilaistisch“ -nämlich SPD-Wähler und Profiteure als Sklavenhalter-Arbeitgeber) und auf der anderen Seite Abzocker (was kostet die Welt?..für mich:“ Bitte mit Sahne“) kann ich nur konstatieren:

        NEID? Schmierts euch eure gestrigen Selbstrechtfertigungen in die Haare!

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      • Elisabeth schreibt:

        Der Patriarach als Wohltuer und Bewahrer der Schöpfung?

        Die Schere, das unterschiedliche Start“kapital“….und in Konzentration z.B. Starnberg vs. Gelsenkirchen. Sprich: wo liegen die Vorteile?, Vorsprünge für die einen und die Nachteilefür die anderen?
        Ganze Straßenzüge, Stadtteile in privater Hand werden aktuell hin und her verschoben, und sie VERROTTEN weiter.
        Und es gibt nicht nur Görlitz oder Weimar….
        Oder Main-Taunus-Kreis und Oberbayern.
        Schon bezeichnend, dass sich kaum jemand sonst hier äussert 🙂 z.B. von der Aktien-und
        ERBEN- G e m e i n-schaft, und dass dieser Umstand nicht weiter ausdiskutiert wird. Unantastbar, sozusagen:
        Mit welchem Ver-Mögen, „Kapital“ ein Mensch ausgestattet auf diese Erde gestellt wird, ist auch bislang noch kaum ein Thema im Verlagsgeschehen. Ausnahme u.a. Verbrecher-Verlag mit Autorinnen wie Anke Stelling…
        Schäfchen im Trockenen
        ____________________
        https://www.sueddeutsche.de/kultur/anke-stelling-schaefchen-im-trockenen-rezension-1.4232312

        – – – – –
        Die Reflexe fliegen nur solange, wie man der einen Fraktion pauschal den Nazi nachschmeißt und dem anderen pauschal den Sozi. Es gibt keine Brücken, „Dazischen“. Und darum wird es dauern, bis das Pendel am Gegenpol aufprallt.
        Auf die Weise ist schon die deutsche Bahn gegen die Wand gefahren….

        Apropos: ich könnte mir eine „sozialverträgliche“ 10€-Miete von meiner „Kindergroßzieherrente“ nicht leisten. Das eigene „Vermögen“ bzw. das stetig gute Gehalt des Ernährers ist in deren (Kinder) beste Ausbildungen geflossen, nicht in Horten von Steinen, nicht in Feriendomizile oder auf Siebecks Spuren: gute Schmankerln ( Sterneköche von Rhön bis Ortenau besuchen etc. )
        Und was sollte mich im Alter nun mit jenen „verbinden“? Die Jenseitsvertröstung? Wo zwei oder drei?
        Das „Volk“ ist gespalten! In Genußmenschen und in die wahren Arbeitsdrohnen. Auch in solche, die sich nun die bessere „Pflege“ bzw. ersatzteile k a u f e n und welche, die buchstäblich „verrotten“. Die werden kollektiv ausgeschlachtet….(Streit um die Organe oder um die Sterbehilfe, während die Kliniken für Beatmung gegen den eigenen Willen kassieren)

        Aber alle SCHRIEN sie nach Kindern! Auch die, die da DÜNKELHAFT b e w e r t e n!
        ___________________________________________________________________

        Ich danke Ihnen für Ihren Mut und Ihre Offenheit!

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        • Elisabeth schreibt:

          So kommtman dann von den Schäfchen zu einer weiteren (angeblichen) „Binsenweisheit“: den Krähen 🙂

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  2. Täufer343 schreibt:

    Es ist gut, dass der Sozialismus sich im Niedergang befindet. Wir brauchen eine öko-konservative Politik und eine ökologische Wirtschaft. Mehr dazu auf meiner Internetseite (bitte auf meinen Nick-Namen klicken).

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  3. nixgut schreibt:

    Hat dies auf Islamnixgut rebloggt.

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  4. Lackmeier schreibt:

    Für mich selbst hätte ich (NOCH) genug 🙂 Sogar „Luxus“: ein Dach überm Kopf, habe es meistens warm, habe genug zu essen (keine Gourmetküche….nein bescheiden und günstig statt exclusiv, meist „vom Falschen“, eher Ungesundem. Auch Natur-und Bio wären zu teuer, noch aufgewachsen mit „alles aus dem Garten“), fahre einen Gebrauchtwagen (kein Metallic) und der größte Luxus: ein Hund. Dabei sollt man sich über sauberes Wasser aus der Leitung freuen und für ein WC bedanken!
    Für mich selbst habe ich also genug. Aber nicht für meine erwachsenen Kinder! Die für sich selbst noch nicht genug (oder NICHT MEHR genug ) haben und für die es nicht mehr reicht: ein Stück von der Torte.
    Man muß nicht fragen: Was ist das für ein Land, in dem………………………………………………………………? Es ist Deutschland!
    Nein, wir als gewissenhafte, allerdings nicht „Normalo“- Eltern haben nicht für potenzielle Enkel vorgesorgt und auch für sie die 1-Euro-Abschreibungs-Neoklassik-Häuser gehortet, um diese mit Steuergeldern aufzuhübschen und teuer zu vermieten oder wieder zu verscherbeln. (Die richtigen Geschmacks-und Denkmalschutz-Impulse hat m.E. Dieter Wieland einst im BR gesetzt. Gerade für stilunsichere Koniferen-Panoptikums-Gärtner). Wir haben nicht für ein FETTES RentenPOLSTER vorgesorgt (durch angesagte Spekulation) und überwintern auch nicht im durchschnittlich 70.000er Womo in wärmeren Gefilden.
    Und man hätte längst das barrierefreie Refugium nebenher schaffen sollen mit bodentiefen Fenstern! Bzw. seinen Ast, auf den man flüchten kann: Rette sich, wer kann. (die „Insel“ = 1000 bis 10.000qm zur Selbstversorgung mit E-Rollator und Smarthome bis ins greise 120?)
    Was ist das für ein Land, das immer mehr Pflegefamilien benötigt, aber zugleich (kinderreiche) Familien desavouiert und die mütterliche Sorgearbeit abschätzig bestraft, und wo die Selbstgutfinder nicht nur über Armut lästern (Neid und Schuld….) , sondern auch so manchen „Schlampen-Nachruf“ absetzen? Es ist Deutschland!
    Wenig Schrott? 🙂 Viel Glanz?
    Dienstleister, die keine Ansprechpartner mehr bieten. Niedrigste Niedriglöhne. Lobbyisten mit Verhinderungsprogramm. (Deutschland, das Land ohne Hebammen…), junge Menschen auf der Schlaflosen-Ellenbogen-und Stressschiene, die früh zu Zynikern werden.
    Aber so wollen wir leben!
    Gerne in Massenabfertigung.

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