SPD erneut auf Irrweg: CO2-Steuer ist unverantwortlich

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

co2Es ist immer wieder dasselbe in der Politik: Gibt es ein Problem, schreit man gerne nach Steuererhöhungen – nach dem alten sozialistischen Glauben, daß man mit Geld Berge versetzen könne.

Wir reden hier aber über das Geld der Bürger. Und da graust es mich immer wieder, wenn ich sehen muß, wie gerade die „Partei der kleinen Leute“ – was sie längst nicht mehr ist – dem geschundenen Steuerbürger in die Tasche greifen will.

Es klingt ja so einfach. „Hasse Geld, kanze Dir alles kaufen, sogar das Klima!“

Für wie doof halten die Sozis die Menschen? Ganz oberschlau wirbt die SPD dafür, den Ausstoß von Treibhausgasen etwa über Sprit und Heizöl zwar teurer zu machen, will aber zugleich für einen sozialen Ausgleich zu sorgen. Wie das gehen soll, verrät sie uns nicht.

Aber erklärte Gegner einer CO2-Steuer wie der CDU-Mittelständler Carsten Linnemann MdB verraten es uns: Für ihn – und nicht nur für ihn – ist eine Besteuerung des CO2-Ausstoßes nicht nur ein falscher, sondern sogar ein gefährlicher Weg. Da kann man ihm nur zustimmen:

Unter dieser Steuer hätten vor allem einkommensschwächere Bevölkerungsschichten zu leiden. Wer kaum Geld genug zu Finanzierung seiner steigenden Miete hat oder gar ein älteres Auto fährt, weil er sich ein neues nicht leisten kann, würde durch diese Steuer überproportional belastet.

Hat er dann auch noch (bei diesem Thema) das Pech, auf dem Land zu wohnen und mit seiner Karre zur Arbeit pendeln zu müssen, sind seine Nachteile gegenüber einem Stadtbewohner nicht zu übersehen. Es droht eine neue Ungerechtigkeit zwischen Stadt- und Landbevölkerung: Hie schnelle und großzügige ÖPNV-Angebote und wohnortnahe Jobs, da weite Fahrtstrecken und kein ausreichendes ÖPNV-Angebot – eine neue Zweiklassengesellschaft.

Nahverkehrsangebote und wohnortnahe Arbeitsplätze mögen es manchem Großstädter ermöglichen, auf das Auto zu verzichten. Menschen, die auf dem Land leben, haben diese Möglichkeit in der Regel nicht. Trotzdem plädiert die SPD für eine Steuer auf CO2 – und ignoriert geradezu die Warnungen, die von den „Gelbwesten“ in Frankreich zu uns herüberklingen.

Zur Erinnerung und Mahnung: Die Proteste der „Gelbwesten“ in Frankreich hatten sich im November letzten Jahres an der geplanten Erhöhung der Treibstoffsteuern entzündet. Das Feuer hat inzwischen das ganze Land ergriffen und auch weitere Politikfelder erreicht. Es geht inzwischen ganz allgemein um soziale Ungerechtigkeiten. Und da haben die Altparteien auch hierzulande genug „Dreck am Stecken“.

Will die SPD etwa einen Aufstand der Bevölkerung entfachen? Vielleicht nach dem Motto: „Mehr Aufmerksamkeit könnten wir damit gar nicht bekommen.“ Und schielen mit dem linken blinden Auge auf die nächsten Wahlen. Das, liebe SPD, hat nichts mit Kalkül zu tun, sondern eher mit Harakiri. Wohlan denn, „en marche!“

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Peter Helmes´ ceterum censeo:

Am 26. Mai sind Europawahlen.

Aufrechte Demokraten werden Die Grünen (EFA) nicht wählen.

Bitte daran denken!

Herzliche Grüße!

P. H.

www.conservo.wordpress.com   30.04.19

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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7 Antworten zu SPD erneut auf Irrweg: CO2-Steuer ist unverantwortlich

  1. Artushof schreibt:

    Keine Schutzlücke im Grundgesetz

    Die Juristen haben eindeutig festgestellt, dass „Kinderrechte“ im Grundgesetz nicht nötig sind. Kinder sind bereits Träger aller Grundrechte. Das Grundgesetz weist somit keine Schutzlücke auf. Der Gesetzgeber betrachtet Kinder auch nicht als Objekt. Im Gegenteil, bereits heute muss dem Kindeswohl in allen Gesetzgebungsverfahren Vorrang gewährt werden.

    https://demofueralle.blog/2019/04/10/fuenf-argumente-gegen-die-aufnahme-von-kinderrechten-ins-grundgesetz/

    Finger weg vom Grundgesetz

    Direkte Demokratie JETZT
    Es gibt nur eine Alternative

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  2. Ingrid schreibt:

    Die Grünen verlangen doch schon doppelte Erhöhung der Mineralölsteuer.Dann noch CO2 Steuer, Digitalsteuer(was immer das auch ist), Grundsteuererhöhung, dann noch Enteignungen.
    Was wollen die uns Bürgern noch alles zumuten.
    Die sind gerade dabei unseren Grundstein, dieAutoindustrie zu zerstören mit ihren EAuto Geschwafel, die sich fast keiner mehr leisten kann.
    Ob deren dumme Wähler überhaupt wissen was da auf sie zukommt.

    Die beenden das was Merkel begonnen hat, unseren Finanziellen und Wirtschaftlichen Zusammenbruch und leere Kassen.

    Wenn man morgen alle Fossilien Brennstoffe auf einmal verbrennen würde, dann würde das CO2 von 0,003 auf 0,005 weltweit ansteigen.
    Wo doch unsere Pflanzen dieses Gas zum Wachsen dringend brauchen.

    Auf diese Weise wird ein ganzes Volk und Europa verblödet.

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  3. ludovico schreibt:

    Der Sozialismus stirbt, und dabei wird dies nur zu Gewalt führen. Die Menschen glaubten an dieses System. Sie glaubten wirklich, dass die Machthaber ihr Bestes im Sinn hatten. Leider bewegen wir uns in diese Dunkelheit, in der immer mehr Menschen beginnen zu erkennen, dass die Regierung das Problem Nummer eins ist – nicht die globale Erwärmung.

    Pflichtlektüre dazu:
    https://www.naturalnews.com/2019-04-26-nasa-declares-carbon-dioxide-is-greening-the-earth.html
    Die NASA erklärt, dass Kohlendioxid die Erde GRÜNT…. zeigt, dass der Grüne Neue Tod ein Todeskult ist, der die globale Ökologie zerstören würde.

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  4. Ikarus schreibt:

    Wer glaubt die SPD wäre eine soziale Partei, wie sie mit ihren Plakaten für Europa wirbt, der irrt. Sie haben immer wieder versucht Geld vom Bürger zu regenerieren um es für ihre Hirngespinste nach dem letzten Sozialdemokraten Schmidt der noch für Interessen der Bürger stand um zu verteilen. Die soziale Gerechtigkeit der SPD, sie lümmeln in Wirtschaftsvorständen rum um neben saftigen Diäten noch saftige Nebenverdienste ein zu streichen und ehemalige Wirtschaftsbetriebe für ihre Ideologie zu ruinieren, das schafft Arbeitslose und Ruin des Wirtschaftsstandortes Deutschlands. Von den dadurch in Hartz IV gerutschten Bürgern die vorgesorgt hatten, hat man ihnen den letzten Spargroschen ab genommen um es den Neu Gästen der Kanzlerin hinterher zu werfen, wo keine Überprüfung zu deren Bedarfsgemeinschaften erfolgt und wo einige uns auch durch Mehrfachidentitäten an der Nase herum führen. In ihren Heimatländern hätten sich diese Herren keinen Harem leisten können, da dort gilt ein Mann muss seine vielen Frauen auch ernähren können, in Deutschland werden sogar Nebenfrauen alimentiert. Die SPD unterstützt die Antonia Amadeo Stiftung über das Familienministerium deren Ziel es ist hellhäutige Bürger zu reduzieren und setzt sich vehement für Massenzuwanderung ein. Wurden früher Steuern eingenommen um kommunale Aufgaben zu tätigen, werden die auch auf den Bürger umgewälzt, schließlich wollen die Goldstücke viel Geld bei aller sozialer Rundumversorgung dazu. Na ja, wer den Goldstücken verspricht 15 Euro mehr, der muss natürlich über zusätzlich neu erfundene Steuern wie Zuckersteuer, Kohlendioxidsteuer dieses Geld auch von den aller Ärmsten pressen. Damit kann man die deutsche Wirtschaft und Landwirtschaft noch einmal zusätzlich ruinieren und ich erkenne keine SPD die ein soziales Gewissen gegenüber ihren eigenen Bürgern, geschweige denn Europa hat.

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  5. francomacorisano schreibt:

    Die SPD will eine CO²-Steuer???
    Wann wird das Heizen, das Fahren (zur Arbeit oder in der Freizeit), der Urlaub und die meisten Produkte des täglichen Lebens für uns Bürger deutlich teurer! Wollen wir das wirklich???

    Schade, dass ich nicht CDU-Generalsekretär bin. Ich würde die SPD mit eine massiven Schmutz-Kampagne so fertig machen, dass sie zur Europa-Wahl wegen der 5%-Hürde bangen müsste…!

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