Maibaum klauen…

(www.conservo.wordpress.com)

von altmod *), mit einem Kommentar von Peter Helmes

maibaum.jpg… ist eine Tradition in Bayern und hat nach bestimmten Regeln zu erfolgen:
https://www.antenne.de/experten-tipps/prominente-und-buntes/maibaumklau-das-sind-die-regeln

1967 haben wir Abiturienten in unserer fränkischen Heimatstadt dem dortigen „Heimat- und Gebirgstrachtenverein“ drei Tage vor der geplanten Aufstellung den Baum geklaut. Als Strafe dafür, gaben wir vor, dass dieser Verein in unserer fränkischen Region „sittenwidrig“ mit oberbayerischer Tracht, aufzutreten pflegte.
Nach unserem Wissen war bis dahin in Oberfranken noch kein Maibaum-Klau dokumentiert; anders als in der benachbarten Oberpfalz.

Aktion und Botschaft wollte man vom Verein zunächst nicht wahrnehmen und man drohte den „studierten Jüngelchen“  Prügel an. Der Bürgermeister höchstselbst vermittelte dann sehr weise in der Sache und die Auslösung des Baumes – rechtzeitig zum Festtermin am 30.April – wurde mit der Zusage von 1 Hektoliter Bier bewerkstelligt (das entsprach 3,333… Liter Bier pro Abiturient).  Das Bier wurde dann gemeinsam mit den „Trachtlern“ in einem Versöhnungsakt vernichtet. Von unserer Seite wurden dazu Schmankerln von der zwischenzeitig geschlachteten und verarbeiteten „Abitur-Sau“ beigetragen. Die Trachtler verzichteten auf ihre bayerischen Lederhosen und Gamsbarthüte und darauf, einen Schuhplattler oder gar Watschentanz mit uns aufzuführen.

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Es dauerte etliche Jahre, bis die Wadlstrümpfe, Gamsbärte, Lederhosen und manches „Charivari“ von den „Trachtlern“ ausgemustert wurden. 1972 wurde zunächst die Vereins-Jugend mit einheimischer Tracht ausgestattet. Heute erfolgt denn die Baumaufstellung von Vereinsmitgliedern nur noch in fränkischer Tracht und der Name „Gebirg“ ist auch verschwunden.

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*) „altmod“ ist Facharzt und Blogger (http://altmod.de/) sowie Kolumnist bei conservo

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Kommentar von Peter Helmes

Das ist etwas besonders Anerkennenswertes: altmod erinnert immer wieder an Sitten und Gebräuche, die z. T. in Vergessenheit geraten sind. Aber er läßt durch seine Reminiszenzen die Vergangenheit – und auch die Gegenwart – wieder aufleben.

Das Maibaumklauen gibt´s auch in meiner rheinischen Heimat – natürlich ohne Schuhplattler etc. Aber heute noch lebt der Brauch bei uns, daß die „Burschen“ untereinander ein möglichst hübsches und liebreizendes Mädchen aussuchen. Ist diese Maid gefunden, wird nach einem  prächtigen und hochgewachsenen Maibaum gesucht. Hat man ihn gefunden, überlebt er die Nacht nicht. Er wird, wenn alles schläft, abgesägt und am Haus bzw. am Fenster der Auserwählten aufgestellt und festgebunden. (Danach fließt der Alkohol.)

Das Schicksal wollte es, daß ich in meinem Leben sowohl Täter als auch Opfer war. Vor 5 oder 6 Jahren öffnete ich am 1. Mai morgens meine Haustüre und mußte voller Schrecken zur Kenntnis nehmen, daß mein hoher und ansehnlicher Maibaum am Rande meines Gartens verschwunden war und nur noch ein kläglicher Rest von Baumstumpf an ihn erinnerte. Nachforschungen ergaben nichts über die Täter – „Verrat“ gibt es nicht auf dem Land. Typischer Hinweis: Man habe etwa 6 Burschen gesehen, aber nicht erkannt.

Der trockene Kommentar meines etwa gleichaltrigen Nachbarn: „Dat is de Straf dofür, wat Du fröher alles an Maibäum jeklaut hass.“ Und ich gestehe, er hat Recht.

Danke nochmals, lieber altmod!

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Peter Helmes´ ceterum censeo:

Am 26. Mai sind Europawahlen.

Aufrechte Demokraten werden Die Grünen (EFA) nicht wählen.

Bitte daran denken!

Herzliche Grüße!

P. H.

www.conservo.wordpress.com   1. Mai 2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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9 Antworten zu Maibaum klauen…

  1. Artushof schreibt:

    Der nächste Beutezug
    Höchste Alarmstufe: Brüssel greift nach den Sozialkassen der EU-Nordländer
    01.05.19

    Der EU droht Gefahr von innen: Brüsseler Pläne drohen, die Gemeinschaft weiter zu spalten Bild: Imago
    Mit der geplanten Abkehr vom Einstimmigkeitsprinzip sind die Nordländer der EU nach dem
    Brexit dem Süden ausgeliefert.

    Im Schatten des lauen EU-Wahlkampfes braut sich eine Entscheidung zusammen, die den deutschen Steuerzahler dauerhaft Milliarden kosten könnte und die Selbstbestimmung der Bundesrepublik massiv untergraben würde. Die in den letzten Zügen ihrer Amtszeit liegende EU-Kommission unter Präsident Jean-Claude Juncker will bei der Steuer- und Sozialpolitik das Einstimmigkeitsprinzip kippen.
    Künftig soll bei Fragen wie der Einführung einer gemeinsamen EU-Arbeitslosenversicherung oder gemeinsamer EU-Steuern eine Mehrheitsentscheidung reichen. Einzelne Länder könnten dann gegen ihren Willen in solche Entscheidungen hineingezwungen werden. Dazu soll es reichen, wenn 55 Prozent der Mitglied-staaten zustimmen, welche min-
    destens 65 Prozent der Einwohner repräsentieren.
    Die EU-Südländer unter Frankreichs Führung streben schon länger nach sehr viel mehr „Umverteilung“ in der EU und sehen mit dem Brüsseler Plan ihren Traum in Erfüllung ge-hen. Die Nordstaaten unter der Führung von Deutschland und Großbritannien haben dies bislang einigermaßen eingedämmt.
    Die angestrebte Entscheidung gewinnt erst durch den Brexit ihre volle Brisanz: Bislang brachten Nord- wie Südländer mit jeweils knapp 40 Prozent der Einwohnerzahl eine Sperrminorität zustande, weil gegen sie keine Mehrheit von 65 Prozent zu erringen war. Wenn die Briten aber gegangen sind, kann Berlin mit seinen wenigen verbliebenen Verbündeten vom Süden der EU spielend überstimmt werden, sobald Paris die übrigen, schwankenden Mitgliedstaaten auf seine Seite gezogen hat.
    Paris oder Rom argumentieren, damit würde die Einheit der EU gefestigt. In Wahrheit haben sich die dortigen Regierungen hoffnungslos für Sozialgeschenke verschuldet und suchen nun hän- deringend nach neuen Quellen, um ihren Wählern die schmerzhafte Wahrheit ersparen zu können − auf Kosten vor allem der deutschen Wähler, die den Südregierungen egal sein können. Die Steuer- und Beitragszahler im Norden der EU sollen die Zeche zahlen.
    Gleichwohl unterstützen SPD und Grüne den Juncker-Plan ausdrücklich. Selbst Wolfgang Schäuble (CDU) steht hinter dem Vorhaben. Und der Rest der Union? Von messbarem Widerstand ist nichts zu spüren.
    Der Plan wird die EU nicht festigen, sondern einen weiteren Spaltpilz in die Gemeinschaft pflanzen, womöglich den letzten, tödlichen. Unverantwortliche Politik und ihre Macher sollen sich schadlos halten können zulasten derer, die sparsamer wirtschaften. Als hätte nicht bereits die Euro-Krise gezeigt, wie verheerend falsche Vergemeinschaftung die Völker gegeneinander aufbringt, marschiert Brüssel unbelehrbar in die falsche Richtung weiter. Hans Heckel
    paz

    Das wahre Gesicht der heutigen und wahrscheinlich zukünftigen EU – Länderverwaltung

    Der Wähler hat das Wort

    Direkte Demokratie JETZT
    Es gibt nur eine Alternative

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  2. gelbkehlchen schreibt:

    Wie im Rheinland so auch im Sauerland. Nach dem Krieg haben mein Vater und seine Kollegen meiner Mutter einen Maibaum gebracht mit viel Bier und soviel ich weiß Eier in der Pfanne.

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  3. Artushof schreibt:

    Tatsachen nicht nur zum ersten Mai

    Der grüne Schreihals im Hintergrund wurde selbstverständlich nicht ermahnt.

    Dirk Nockemann (AfD). 1000 Milliarden Euro werden uns die Flüchtling kosten

    Was den Maibaum angeht, da war es bei uns früher so, daß der Baum im Wald gefällt wurde und meist abenteuerlich auf einem Fahrzeug zum Bestimmungsort gebracht wurde.
    Gemeinschaft war eine Selbstverständlichkeit und wir waren eine friedliche Kultur, die nicht wie heute darüber nachdenken muß, ob an der nächsten Ecke gewaltbereite Horden aus kulturfremden Kreisen alles zusammenschlagen. Das „Nie wieder Deutschland“ ist nicht nur in den Köpfen angekommen. Bräuche, die das deutsche Nationalbewusstsein untermauern haben keine Zukunft in diesem Land?
    Die gewaltbereite und auch von Politikern seinerzeit unterstütze ANTIFA als Garant für Zerstörung an allem was der eigenen politischen Sache dienlich ist muß an dieser Stelle erwähnt werden.
    Wenn das so ist, liegt es an der Bevölkerung, ob sie das „Nie wieder Deutschland“ für alle Zeiten haben möchten. Der Ellenbogen und die Mehrheiten waren immer ein Garant für die Macht.

    Verdrängung jeglicher Art geschieht über Nacht.

    Der Tag dürfte nicht all zu fern sein, an dem die Finanzierung der Umvolkung den letzten „Vogel Strauß“ in seinem verschlossenen Familienhaus erreichen wird.

    Es ist nicht der Hass der anderen, es ist die Angst, die uns lähmt Entscheidungen zu treffen.
    Das in der heutigen Zeit solche Sätze in dieser BRD geschrieben werden ist ein unglaublicher Zustandsbericht, den sich noch vor einigen Jahren kein Deutscher vorstellen konnte.

    Ohne eine kulturelle Polarisierung und ohne jeglichen Patriotismus löst sich auch unsere deutsche Nation auf. Eine schleichende Auflösung beginnt auch durch die Schaffung von sogenannten „Kinderrechten“ die im Grundgesetz von den Altparteien durchgepeitscht werden sollen. Das solche Änderungen die Tore für andere Interessensverbände im Grundgesetz öffnen würden ist wohl allen klar. Das Erziehungsrecht der Eltern wird untergraben. Das bewährte Grundgesetz wird für die eigenen Interessen modifiziert.
    Die staatliche Beeinflussung der kleinsten Erdenbürger wird wahrscheinlicher, der eingeschränkte rechtliche Schutz durch die Eltern wird zunehmend manifestiert.
    Es wird gefährlich werden, wer „alternative Fakten“ ausspricht, besonders für die gesellschaftliche Entwicklung der kleinsten.
    Die Frage sei erlaubt, ob dies die freiheitliche und demokratische Zukunft ist?

    https://demofueralle.blog/2019/04/10/fuenf-argumente-gegen-die-aufnahme-von-kinderrechten-ins-grundgesetz/

    Direkte Demokratie JETZT
    Es gibt nur eine Alternative

    EU Wahlen stehen an
    Nichtwähler stärken den politischen Gegner

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  4. Freya schreibt:

    Ach ja, Maibaum klauen, das sind noch schöne Bräuche. Ich kenne das aus dem Hunsrück, wo ich mal eine eigene Kneipe oder besser gesagt ein Gasthaus hatte. Wir waren ja die Partei, die sich soooo viel Mühe mit dem Maibaum gegeben hatte, also musste unser Maibaum die ganze Nacht bewacht werden. Jedenfalls hatten die Maibaumbewacher auch viel Spaß und Stubbis ohne Zahl.

    Auf der Insel Usedom, als die Großeltern noch lebten, kannten wir noch den inzwischen ausgestorbenen Brauch des Osterwasserholens. Osterwasserholen war etwas ganz besonderes und den Frauen und Mädchen vorbehalten. Wir zogen scheigend in aller Frühe weiße Kleider an, machten uns schön ohne in einen Spiegel zu schauen. Schweigend gingen wir hinaus durch den Morgennebel in die Wiesen und schöpften dort mit edlen Porzellankrügen das erste Bachwasser im ersten Morgensonnenstrahl. Schweigend gingen wir zurück und wuschen uns schweigend noch mit dem frischen Quell vor einem Spiegel das Gesicht. Dieses Ritual war aus ganz alter Zeit und versprach, das übers Jahr alle Deine Wünsche in Erfüllung gehen.
    Anschließend war viel Lachen, leckeres Frühstück und Blumen in die Zöpfe flechten und sowas angesagt. Wir machten immer Kränze aus Butterblumen und Gänseblümchen fürs Haar und liefen den ganzen Tag in unseren Festkleidern dann so rum. Nunja, wir waren halt noch ein paar ganz alte nordische Heiden mit einer langen Tradition.
    Heute kennt außer mir kaum noch jemand diesen Brauch, dabei bin ich noch nicht Hundert. So vegeht die Zeit und unsere Bräuche auch und niemand hält sie davon ab, zu verschwinden. Sehr traurig eigentlich. Danke für die schönen Erinnerungen, herzlichst Freya

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    • conservo schreibt:

      Besonders herzlichen Dank, liebe Freya! Ich freue mich, daß es offensichtlich doch noch mehr Menschen gibt, denen die Begriffe „Sitten und Gebräuche“ nicht abhandengekommen ist und die sie in Ehren halten. Liebe Grüße! PH

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    • Artushof schreibt:

      Ein wunderschönes Ritual aus vergangener Zeit, vielen Dank für die Erinnerung.
      Jedes Ritual und jeder Brauch einer Kultur ist für das kulturelle und nationale Gedächtnis wichtig.
      Wenn am Ende die Sprache stirbt, stirbt auch die Kultur,.

      Die Altparteien sind der Garant für das VERGESSEN

      Direkte Demokratie JETZT
      Es gibt nur eine Alternative

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  5. BLITZKRIEG schreibt:

    Hat dies auf Manfred O. rebloggt.

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  6. francomacorisano schreibt:

    Maibaum, Trachten, Biergelage: Nach heutigen, linksgrünen Maßstäben, alles voll Nahtzieh…?!?

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