Sag etwas, denn ich beginne, dich aufzugeben

(www.conservo.wordpress.com)

von Dushan Wegner *)

Ich möchte manchmal das Land an den Schultern packen und schütteln, und ihm Vernunft ins Ohr brüllen: Es gibt Regeln und Mechanismen, die gelten und passieren, ob man sie mag oder nicht!

Sag etwas, denn ich beginne, dich aufzugeben

Früher bin ich häufiger vor Menschen aufgetreten. Als ich jung war und zur Kirche ging, habe ich sogar manchmal vor vielen Menschen gesungen. Manchmal waren es zweihundert, manchmal mehr. Manchmal hatte ich die Lieder selbst geschrieben. Solo. Ich weiß nicht mehr, wo die Lieder sind. Ich weiß nicht, ob jemand sie aufgenommen hat.

Ich kenne kein Lampenfieber, aber ich kenne etwas anderes. Lampenfieber hat der Solist oder der Sänger vor dem Auftritt; meine Pein tritt immer erst nach dem Vortrag ein.

War ich gut genug? Haben die Menschen verstanden, was ich sagen wollte? Habe ich selbst verstanden, was ich sagen wollte? War es gut, was ich anbot, war es gut genug?Ob ich vor hunderten Hörern spreche oder für tausende Leser schreibe, eines bleibt gleich: In mir toben immer zwei sich widersprechende Gefühle. Nicht Lampenfieber, nein. Etwas anderes.

Einerseits fühle ich mich allein; ich fühle mich unsicher, ob ich gute Worte finden werde, ob ich die richtigen Worte gefunden habe. Bin ich, wie Nietzsche es formulierte, der richtig Mund für diese Ohren? Ich weiß es nicht, ich werde es immer nur im Nachhinein erfahren, und die ganze Zeit über bin ich einsam.

Und dann, andererseits, spüre ich die Gewissheit: Ich bin nicht allein, ich bin unter Tausenden. Ich bin unter Freunden. Ich werde gehört und gelesen von Menschen, die mir Gutes wollen, die meisten von Ihnen zumindest. Sie erwarten meine Worte. Manche sagen mir danach, dass meine Worte ihnen halfen. Das ist, für mich, das Gegenteil von Alleinsein. Es ist eine tiefe Verbundenheit, durchaus der Innigkeit einer Familie nicht unähnlich.

In diesen Tagen – nein, besser: In diesen Jahren wünsche ich mir, ein ganzes Land an den Schultern greifen zu können, es zu schütteln, und ihm Vernunft ins Ohr zu rufen, und zwar so: »Es gibt Regeln und Mechanismen, nach denen die Welt funktioniert, und sie gelten und sie werden zur Anwendung kommen, ob sie euch gefallen oder nicht!«

Heute will ich ein Poplied heranziehen, auf dass es mir helfe, meine Gedanken mit Ihnen zu teilen. Dieses Lied soll mir dienen, zu meinem größten in deutscher Sprache denkbaren Publikum zu sprechen – zu Deutschland selbst – ach, warum nicht gleich zum gesamten Westen? Ich wage das, ich erlaube es mir.

Das Lied heißt »Say something«, und es stammt von der Gruppe »A Great Big World«, gemeinsam mit der Sängerin Christina Aguilera (https://www.youtube.com/watch?v=-2U0Ivkn2Ds)

Der gefühlte Wert

Das Lied beginnt mit diesen Worten: »Say something, I’m giving up on you!« – Ich übersetze den Text hier frei ins Deutsche, und ich schreibe meine Gedanken dazu.

Sage etwas, ich beginne, dich aufzugeben

Ich werde derjenige sein, wenn du willst, dass ich es tue

Ich wäre dir überall hin gefolgt

Sag etwas, ich beginne, dich aufzugeben

Der gefühlte Wert eines Gegenstands kann vom Preis abhängen, den ein Mensch für diesen zahlte.

Ich gehöre zu jenen Menschen, deren Familie alles aufgab, um in den Westen zu fliehen. Wir verkauften zwei Häuser für den Gegenwert von Flugtickets in die Freiheit. Sozialismus ist Dreck, egal was irgendwelche Hosenscheißer Ihnen erzählen, und im Sozialismus ist alles weniger wert, viel weniger wert, nicht zuletzt das Leben selbst.

Wer einen Ziegelstein über seinem Zeh fallen lässt, dem wird der Zeh gebrochen werden. Minister, bei denen man sich fragt, was sie tun, außer geradezu irre teure Beraterverträge zu verteilen (spiegel.de, 9.5.2019: »Berateraffäre im Verteidigungsministerium: Leitender Beamter wollte belastende Akten vernichten«). Politiker, denen immerzu die Diäten steigen (spiegel.de, 9.5.2019), während die Straßen des Landes gefährlich werden (siehe etwa bild.de, 10.5.2019: »Er hatte seinen Abschiebe-Bescheid in der Tasche …«). »Bund nimmt bis 2023 rund 124 Milliarden Euro weniger Steuern ein«, lesen wir (rp-online.de, 9.4.2019), doch die Politik kümmert sich zum großen Glück um die wirklich wichtigen Dinge: »Entwicklungsminister Gerd Müller fordert ein sofortiges Verbot von Plastiktüten« (rp-online.de, 10.5.2019). Das Geld wird weniger (außer für die Politiker, klar), die Heimat zerbröselt, aber um das Wichtige ist gesorgt: Die armen Rentner sammeln die Flaschen nur noch in wiederverwertbaren Jutetaschen! – Was erwarten diese Politiker, dass als Nächstes geschehen wird? Haben die irgendeinen Plan?

Meine Familie hat alles, was wir damals hatten, verkauft und weggegeben, um in den Westen zu kommen. Wir haben jahrzehntelang gearbeitet. Wir zahlten und zahlen Steuern. Es war uns wichtig – das war unser Verständnis von »Ehre« – keinen Tag lang Sozialhilfe zu beziehen, wie dreckig der Job auch gewesen sein mag.

Doch jetzt beginne ich, das alles aufzugeben. „Sage etwas«, so rufe ich, »sage etwas, liebes Deutschland, lieber Westen, liebe – verdammt nochmal – liebe westliche Zivilisation, sage etwas, denn ich spüre, wie ich beginne, dich aufzugeben.“

Wo das Moped hinfährt

Und ich fühle mich so klein

Es ging mir über den Kopf

Ich weiß überhaupt nichts

Ich werde stolpern und fallen

Ich lerne immer noch, zu lieben

Ich lerne immer noch, zu krabbeln

Es gibt vieles, ach so vieles, so blutig ätzend schmerzhaft viel zu vieles, was einem am Niedergang des Westens wehtut!

Ist es »mädchenhaft«, zu schmachten, zu sehnen und ein Tränchen zu verdrücken? Wenn ja, dann erkläre ich hiermit, dass der Film »Die fabelhafte Welt der Amelie« mich zum Mädchen werden ließ, jedes Mal, wenn ich ihn sah.

Was für eine Freude war es mir, als ich mit meinen eigenen Mädchen die Stationen der Amelie in Paris besuchen konnte. Den Gare de l’Est, klar, aber auch da oben, wo das Moped langfährt. Mit dem Töchterlein habe ich im Cafe des Deux Moulins selbstverständlich Crème brûlée gegessen. Die Tochter hat auf den geschmolzenen Zucker geklopft, wie Amelie. Wir haben Steine springen lassen, wie Amelie, wenn auch wohl auf der falschen Sperre. Egal, es war in Paris. Mein Paris. Unser Paris.

Der Amelie-Regisseur hat kürzlich gesagt, dass er keinen zweiten Teil zu Amelie drehen wird. Seine Erklärung: Paris sei heute zu hässlich. Wir ahnen, was er sagt. Was Sie zerbrechen hören, das ist kein Wagen und kein Band ums Herz – es ist mein Herz selbst. Paris wurde geopfert für die irre Ideologie der Globalisten und selbsterklärten Guten. Weitere Worte über diese Leute verbieten sich mir hier, schon der Höflichkeit wegen. Kann man, sollte man, darf man ganz unzivilisiert werden, wenn der Verlust der eigenen Zivilisation ansteht?

Das Schlimmste ist, dass ich mich einst so sehr darauf gefreut hatte, meinen Kindern zu zeigen, was mir so wichtig war. Das Zweitschlimmste, und doch so sehr Schmerzhafte ist, dass ich selbst noch so sehr viel lernen wollte, erfahren wollte, erleben wollte. – Wir hatten so viel. Wir hatten so viel Schönes. Ich fühle mich so klein.

»Ich weiß überhaupt nichts«, ja, es wird täglich wahrer. In einer Zeit der so lauten wie falschen Wahrheiten wird mein Nichtwissen zur letzten Gewissheit.

Ich hatte gerade erst begonnen, zu lernen, zu verstehen, zu sehen, was diese ganze »Aufklärung« bedeutetet, ich hatte »zu krabbeln« begonnen, auf dem Pfad, den Giganten vor mir gegangen waren, und nun lassen Zwerge in Palästen den Pfad verrotten.

Sag etwas, lieber Westen, denn ich beginne, dich aufzugeben!

Es verschwindet

Sag etwas, denn ich beginne, dich aufzugeben

Es tut mir leid, dass ich nicht zu dir durchdrang

Ich wäre dir überall hin gefolgt

Sag etwas, denn ich beginne, dich aufzugeben

Und ich werde meinen Stolz hinunterschlucken

Du bist meine Liebe

Und ich sage Adieu

Die Liebe zum Vergangenen nennen wir die »Nostalgie«, weil »Spinnerei« so ein unhöfliches Wort ist. Nein, ich wollte das lieben, was jetzt ist, was dereinst sein wird, und was Sie und ich teilen können. Es verschwindet, es wird bald verschwunden sein. Sage etwas, lieber Westen! Sage mir, dass es nicht so ist, denn ich bin kurz davor, dir ›Adieu!‹ sagen zu wollen.

Sage etwas, denn ich beginne, dich aufzugeben

Es tut mir so leid, dass ich nicht zu dir durchdringen konnte

Ich wäre dir überallhin gefolgt

Die Leser lesen meine Worte. Irgendwelche Institutionen, denen ich weniger traue als den aufgetauten Koteletts in der Kneipe zwei Straßenecken weiter, sie haben nun begonnen, mich zu nennen. Ich werde von einigen Leuten durchaus gern gelesen und von anderen Leuten wohl gefürchtet; es ist fast lächerlich, denn ich tue buchstäblich nichts mehr und nichts anderes, als in Buchstaben festzuhalten, worauf sich eben meine Liebe, meine Furcht, meine Hoffnung richten.

Ich würde so gern ein ganzes Land an den Schultern packen – ein ganzes Land? Nein, den Westen insgesamt! Ich möchte die Leute an den Schultern packen, ich möchte ihnen zurufen: Es gibt Regeln der Welt und es gibt Zusammenhänge. Eins folgt aus dem anderen, wisst ihr das denn nicht? Ist es euch wirklich egal?

Sage etwas, lieber Westen, denn ich beginne, dich aufzugeben.

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www.conservo.wordpress.com     13.05.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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13 Antworten zu Sag etwas, denn ich beginne, dich aufzugeben

  1. Pingback: Sag etwas, denn ich beginne, dich aufzugeben – alternativ-report.de

  2. Ich bewundere die Energie der Autoren auf conservo, das Rad des Irrsinns zum Untergang unserer Kultur wenigstens verbal wenden zu wollen. Im Kleinen, in meiner bescheidenen Welt versuche ich das seit langem. Ich renne nur noch gegen Mauern. Mauern aus geschulter Lehre durch den heutigen Zeitgeist – politisch korrekt und sanktioniert, wenn man daneben denkt. Le Bon mit seiner „Psychologie der Massen“ hat mir meine Irrung erklärt. Es ist sinnlos, sich gegen den Zeitgeist zu stellen. Es bedeutet meinen Untergang – zumindest in der monetären Grundsicherung. Manchmal in einer depressiven Phase, die mich durch diese Erkenntnis einholt, muß ich an Emile M. Cioran denken, der über die „Lehre vom Zerfall“ geschrieben hat.

    „Das ganze Geheimnis des Lebens läuft darauf hinaus, dass es keinerlei Sinn hat; dass aber jeder von uns dennoch einen ausfindig macht!“

    „Im Grunde sind alle Ideen falsch und absurd. Es bleiben nur die Menschen, so wie sie sind.“

    Warum daran noch was ändern wollen, das so sinnlos ist wie Bäume pflanzen im Tresor der Bundesbank – so der Tenor vom Cioran. Es ist Zeitgeist. Daran gibt es nichts zu rütteln. Zumindest ist es sinnlos. Es wird sich auch nichts in nächster Zeit ändern. Der große Meister Jesus vor zweitausend Jahren, den ich sehr schätze, hat ausgedient – nee, wurde ausgedient – ausgedingt.
    Last mich meinen Frust als alter ewig gestriger alter Sack den finalen Frieden unter den Menschen mit einem Zitat von Ulrich Horstmann beenden:

    Aus seinem Buch: (Ulrich Horstmann, Das Untier – Konturen einer Philosophie der Menschenflucht)

    „Die Apokalypse steht ins Haus. Wir Untiere wissen es längst, und wir wissen es alle. Hinter dem Parteiengezänk, den Auf- und Abrüstungsdebatten, den Militärparaden und Anti-Kriegsmärschen, hinter der Fassade des Friedenswillens und der endlosen Waffenstillstände gibt es eine heimliche Übereinkunft, ein unausgesprochenes großes Einverständnis: daß wir ein Ende machen müssen mit uns und unseresgleichen, so bald und so gründlich wie möglich – ohne Pardon, ohne Skrupel und ohne Überlebende.
    Was sonst trüge das, was das Untier „Weltgeschichte“ nennt, wenn nicht die Hoffnung auf die Katastrophe, den Untergang, das Auslöschen der Spuren. Wer könnte eine sich Jahrtausend und Jahrtausend fortsetzende Litanei des Hauens, Stechens, Spießens, Hackens, die Monotonie des Schlachtens und Schädelspaltens, das Om mani padmehum der Greuel ertragen, ja seinerseits nach Kräften befördern, der nicht zugleich in der Heimlichkeit seiner Vernunft gewiß wäre, daß diese rastlosen Übungen ihn und seine Gattung Gemetzel um Gemetzel, Schlacht um Schlacht, Feldzug um Feldzug, Weltkrieg um Weltkrieg unaufhaltsam jenem letzten Massaker, jenem globalen Harmageddon näherbringen, mit dem das Untier seinen Schlußstrich setzt unter die atemlose Aufrechnung sich fort- und fortzeugenden Leids […]
    „Nicht ein Jahrzehnt des Ausruhens, der Rast und des völligen Friedens hat sich das Untier in der von der Geschichtsschreibung erschlossenen Zeitspanne seit der Antike gegönnt, sondern waffenklirrend Schritt vor Schritt gesetzt, Hieb um Hieb geführt, als Lohn für die selbstlos dem militärischen Fortschritt dienenden Legionen Grab um Grab geschaufelt […]
    „Vielleicht ist der Vernichtungs- und Selbstzerstörungswille des Menschen überhaupt nur die höchste und erstmals zum Bewußtsein seiner selbst gelangte Manifestation eines Urimpulses und Protoinstinkts, der allem Lebendigen innewohnt und es in seinen Untergang treibt.
    Vielleicht war die gesamte Evolution nichts anderes als ein gigantischer Umweg, den das Plasma nahm, um sich nach dem Sündenfall der Urzeugung und seiner Vertreibung aus dem Anorganischen seiner neuerworbenen potentiellen Unsterblichkeit zu berauben und nach Äonen des Wucherns erneut ins Nirwana des Staubes und der Gase einzugehen.
    Und vielleicht ist das Untier mit all seinem Erfindungsreichtum, seinem Selbstbewußtsein und seiner Philosophie nicht die Krone der Schöpfung, sondern bloß ihr Strick, die ingeniöse Methode, auf die vor Milliarden von Jahren der erste Einzeller verfiel, um nach ebenso vielen Zellteilungen und Teilungen von Teilungen, die sein Leben multiplizierten, doch noch Selbstmord zu begehen […]
    „Die Geschichte des Untiers ist erfüllt […] Kein Überlebender wird sein Gedächtnis bewahren, keine Sage wird von den Prüfungen berichten, die es heimsuchten, die Qualen benennen, die es litt, um der großen, der universalen Erlösung willen.
    Über dem nackten Fels seiner Heimat aber wird Frieden sein, und auf den Steinen liegt der weiße Staub des Organischen wie Reif.
    Das Reißen und Schlingen, das Zermahlen und Ausbluten, das Stechen und Kröpfen, dieser ohne Unterlaß wütende Bürgerkrieg alles Lebendigen ist nie gewesen; und der Geist […] ist zu seinem eigenen Hirngespinst geworden. In einem Feuerwerk ohnegleichen ist er untergegangen, und mit dem Aufsteigen der letzten Rakete sind die Spuren getilgt, die ein Einzeller in Äonen hinterließ und die das Antlitz der Erde furchten wie sonst nur Gletscher und Glaziale […]
    „Vermonden wir unseren stoffwechselsiechen Planeten! Denn nicht bevor sich die Sichel des Trabanten hienieden in tausend Kraterseen spiegelt, nicht bevor Vor- und Nachbild, Mond und Welt, ununterscheidbar geworden sind und Quarzkristalle über dem Abgrund einander zublinzeln im Sternenlicht, nicht bevor die letzte Oase verödet , der letzte Seufzer verklungen, der letzte Keim verdorrt ist, wird wieder Frieden sein auf Erden.“

    Nochn Gutnachtliedle, das vlt. noch nicht alles verloren ist. Man beachte, aus welcher Ruhe, ohne Blitzlichtgewitter auf der Bühne und ohne Klatschautomaten (Gäste genannt) Marlene Dietrich dieses Lied vorgetragen hat. Höre dir heutige Lieder zum Thema an. Nur noch abgrundtiefes billiges Geplärre, falls so ein Text überhaupt noch in den „öffentlich rechtlichen“ Medien zugelassen wird.

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  3. Freya schreibt:

    Es tut mir leid, dass ich nicht zu dir durchdrang

    Ich wäre dir überall hin gefolgt

    Sag etwas, denn ich beginne, dich aufzugeben

    Und ich werde meinen Stolz hinunterschlucken

    Du bist meine Liebe

    Und ich sage Adieu
    ———————
    Große zu Herzen gehende Worte und doch könnten es niemals meine sein. Wer in diesem Land geboren ist, wessen Großeltern und Urgroßeltern dieses Land für ihn erkämpften, der kann nicht sagen: Adieu. Wir haben nur dieses eine Land. Ich kann mich nicht auf andere Wurzeln besinnen, von denen ich einst herkam. Nein, dies hier ist unser Land und ich werde es immer lieben, auch wenn es leidend schweigt. Denn wo sollten wir hin…nach dem Adieu sagen? Wenn ich Kind von Einwanderern wäre, nunja, dann könnte ich sagen, das hier ist mir jetzt wirklich zu dumm, ich wende mich ab, es gibt da noch einen anderen Ort. Aber wie kann sich jemand, der seine Urheimat zum leben braucht, selbst das Herz herausreißen und meinen, das es dann noch irgendwie weitergeht? Nein, wir haben keine zweite Heimat, keine andere Chance. Es gibt aus meiner Sicht schon viele Stimmen und eine deutliche Oppostition bildet sich gerade in ganz Europa heraus. Da kann man sich überall einbringen, aber Adieu sagen als Ureinwohner kann ich jedenfalls nicht. Nicht innerlich und nicht äußerlich- Keine Option; dann müssten sie mich wie zu Nazizeiten hier mit dem LKW abtransportieren und noch dann werde ich die bedingungslose Heimatliebe in meiner genetischen Erinnerung mitnehmen, wohin es auch geht. mpG.Freya

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    • conservo schreibt:

      Großartig, liebe Freya! Danke sehr – mit patriotischen Grüßen! PH

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      • Freya schreibt:

        Danke, lieber Peter. Wir geben nicht auf, denn so ist Liebe nicht. Die gibt nicht auf…..ich denke, das verbindet uns! +patriotische Grüße von Freya 😉

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    • Ingrid schreibt:

      Danke Freya, deine Worte haben mir die Tränen in die Augen getrieben und meine Seele berührt.
      Immer wenn man etwas verloren hat, lernt man seinen Wert schätzen.
      Aber aufgeben werden wir nicht, denn da sind noch jüngere Menschen die unsere Lebenserfahrung brauchen.
      Gott möge uns beistehen.

      Gestern Abend, hat Youwatch ein Video im Block gehabt,welches heute morgen leider nicht mehr da war.
      Da hat ein Arabischer Sender in Deutsch uns auf das Ansinnen der Muslime eingestimmt.
      Auf die perfide und hinterhältige Art wie sie uns unterwandern und unterjochen werden.
      Sie streben die Weltherrschaft an und wenn die Dummheit so weiter geht, wird ihnen das in Europa auch gelingen.

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      • Freya schreibt:

        Liebe Ingrid, ich danke Dir. und muß bei der Gelegenheit hier nochmal erzählen, das mir doch wahrhaftig vor über zehn Jahren einer junger Afrikaner erzählt hat, er und seine Leute seien alles Moslems. Es gab von denen damals in Mainz und Wiesbaden schon unglaublich viele. Jedenfalls hat der gemeint, sie würden sich jetzt in ganz Europa ausbreiten, vor allem in Deutschland um die Herrschaft zu übernehmen….dereinst. Ich als Christin müsse mir aber nicht allzu große Sorgen machen, denn seine Glaubensrichtung war die, das Christen zumindest gläubige Menschen seien, weshalb sie uns dann später die Chance geben würden zu konvertieren. Nur die wirklich Ungläubigen (aus deren Einschätzung) bekämen quasi den Kopf ab.
        Glaub mir, liebe Ingrid, ich war damals noch jünger und wußte auch, das der und seine Leute viel mit Drogen zu tun hatten und im Anschluß an dieses Gespräch hab ich zu meiner Freundin gemeint: Da siehst Du mal was passiert, wenn man sich die Birne ständig mit irgendwelchem Zeug zuhaut. Jetzt denkt dieses afrikanische Jüngelchen und seine Mannen, sie würden Europa übernehmen? Der muss bald in die Klappse……
        Bei Gott, damals hätte ich nicht für möglich gehalten, das es wirklich so kommen würde und das der Typ genau wußte, wovon er sprach. Für mich der reinste Horrorfilm, aber ich schau gleich mal auf youtube nach. Wenn da nicht bald jemand die Notbremse zieht, sind wir alle verloren. Gott schütze unser Volk und unser schönes Land. Herzliche Grüße an Dich von Freya

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        • Ingrid schreibt:

          Danke Freya.
          Die spanische Enklave ist heute wieder von jungen afrikanischen Männern gestürmt worden.
          Sie haben die Europäische Erde geküsst.
          Solche Bilder machen mir Angst.
          Ich war gestern im Baumarkt, 70% Nichtdeutsche, auch Afrikaner, sehr gut gekleidet, was machen die im Baumarkt?
          Gehen die Sefies nach Afrika, wollen die doch alle in ein Land wo man so gut versorgt wird.
          Die Wahlwerbung und die Hetze sind im Moment unerträglich geworden.

          Überall sind Brände im unserem Land. Bauernhöfe,Lagerhaller und alles was gut brennt.Bad Schwalbach in Angst, jede Nacht brennen Mülltonnen, Brandsätze werden geworfen, sogar das Auto der Bürgermeisterin hat gebrand.
          Der Krieg hat begonnen man will uns schaden und in den Medien wird so getan, als geht ein Brandstifter um.
          Gerade mit der Bagatelliesierung aller Straftaten, die ohne Respekt vor uns begangen werden, graben wir uns unser eigenes Grab.

          Gestern gelesen bei Youwatch.
          Einer der Berliner Clanmitglieder, hat 10 Identitäten, bekommt 10mal Sozialleistungen , fährt die dicksten Autos, Berlin weiss das, aber das Geld kommt pünktlich aufs Konto.
          Und wir zahlen demnächst CO2 Steuer, das heißt, alles wird teurer. Und dieses Volk wird wieder so wählen, weil die Angst vor der deutschen AfD ja soooooo groß ist.

          Liebe Grüße Freya und bleib tapfer.

          Ingrid

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  4. Semenchkare schreibt:

    Ich würde so gern ein ganzes Land an den Schultern packen – ein ganzes Land? Nein, den Westen insgesamt! Ich möchte die Leute an den Schultern packen, ich möchte ihnen zurufen: Es gibt Regeln der Welt und es gibt Zusammenhänge. Eins folgt aus dem anderen, wisst ihr das denn nicht? Ist es euch wirklich egal?

    Es ist den meisten leider egal und andere schlagen Kapital daraus..
    Kopfschüttel…!!
    **************************************
    Öffentliches Facebook-video von Broder und Steinhöfel wegen gestrigem Gerichtstermin Lamya Kaddor hat Broder verklagt.

    8 min

    High Noon in Duisburg. Kurzer Bericht vom Strafverfahren gegen Henryk Broder.

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  5. Virginia schreibt:

    ich war gut zwanzig Jahre an einen Ort (Großraum HH) gekettet, an mein (schon eher armseliges Elternhaus), an meine alten Eltern mit sesshaften alten Verwandten, die „krallten“ und wenig übrig hatten für NOCH ein weiteres Mitglied, nun das letzte in der Ebene (meine jüngste Kusine ca. 17 Jahre älter…) und einer neu angekommenen Sippe, in der täglich die Worte fielen: Pillau, Brüsterort, Masuren, Frisches Haff, Kuhrische Nehrung (man findet bei G.- Maps nur noch polnische und russische Bezeichnungen) Tilsit, Fischhausen, Palmnicken, Königsberg, die Namen der Güter…und hin und wieder sprach der Opa vom Salzburger Land, welches er selbst aber nie persönlich zu sehen bekommen hatte. Dafür verschlugen ihn (mit Anhang) die „Umstände“ zwei Mal in den ruhrpottlichen Bergbau (und wieder zurück)
    Nein, weder kann ich in Hypnose oder in einer Rückführung meine früheren Leben wieder erstehen lassen :- ( Und meine Fantasie lassen wir mal aussen vor. Festgeschrieben ist ab einem gewissen Zeitpunkt meine eigene Entwurzelung*****). Denn ich hatte HINTER mir gelassen, was bindend war: in diesen zwei-plus Jahrzehnten hatte ich keine andere Kindheit und Jugend kennengelernt und sie deshalb lange glorifiziert. Als sich „alles Wichtige“ vollzog: das Vorbild einer tollkühnen Mutter, die Herkunftsunterschiede einer deutschen Klassengesellschaft indirekt aufzunehmen (mit den Tag und Nacht schuftenden Eltern) , dennoch mehr als eine Handvoll Freundinnen, der zweite BW, der Führerschein, die Entwickllung sportlicher und künstlerischer Ader, ein empathisch-rationaler Bürgermeister, der sich selbstlos während Katastrophen bewährte, das erste abgeschlossene Studium, die Nebenherjobberei mit Einstellungsangebot des Reeders ( es florierten zunächst die 70er Jahre, ein schillernder Wirtschaftsminister, großzügige Hanseaten :- )) …
    Zweimal hatte ich die Chance nach Muc zu gehen. Wollte ich nicht. Unvorstellbar! Schickschick,Schickeria….
    Heute ÄRGERE ich mich! Aber eine neue Chance gab es nicht mehr. Wie können sich all diese Leute das leisten?
    Beim Edeka unterhielten sich eine Kundin und eine Mitarbeiterin darüber, was sich jüngst alles negativ verändert hätte.
    Ja, wo sonst unterhält man sich noch? Etwa in der „Nachbarschaft“?

    *****)Da hat Frau Einblick gehabt in gottgewollte Willens(T)räume. Tja: „Gott will es“…Aber ICH NICHT!
    siehe Elke Metke-Dippel Leseprobe Amazon „Unglaube“. Sorry, Gott. War nie „meins“….Aber war noch spät prägend und traumatisierend.

    „Es ist, wie es ist“ sprach Virginia.
    Vergangenheit.
    Von meinen Kusins und Kusinen sind nun fast alle (ü80, Richtung neunzig) gestorben. Auf einer der Beerdigungen war ich dabei…. mit „weltlichem“ Redner und Rockmusik…. XY hatte auch nie verwunden, was der 2.WK ihm persönlich beschert hatte.

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  6. Anonymous schreibt:

    Der einst hervorragende Wissenschaftsstandort Deutschland ist zur ideologischen Schwätzer Republik verkommen, wo Dummheit und utopische Ideologie den einstigen Wissenschaftsstandort Deutschland ruinieren und Universitäten zu multikulturellen Schwatzbuden teilweise umstrukturiert wurden. Früher war es so, die Naturwissenschaften brachte Forscher hervor, die anhand von Entdeckungen, Erkenntnissen in der Lage waren technische Errungenschaften für die Erleichterung des Alltags zu bauen, Waschmaschine, landwirtschaftliches Gerät, Eisenbahn… Auch die Gesellschaftswissenschaften waren nicht so heruntergekommen, das mit utopischen Geschwätz und Ideologie eine Rückentwicklung der Zivilisation und hart erkämpften humanitären Werte statt fand. Für viele Gesellschaftswissenschaften galt, das man historische Entwicklungen analysiert und daraus Erkenntnisse ableitet und nicht immer war durch die fehlende Praxis die theoretische Ableitung daraus ein Erfolg und endete auch in der Katastrophe, wie bei Karl Marx. Dennoch war ihnen allen zu eigen, aus der Analyse der historischen Fakten eine Theorie zu entwickeln, ob richtig oder falsch und einfache vorhandene wissenschaftliche Fakten, wie die Anatomie des Menschen wurden nie bestritten. Diese krankhafte Manie ungebildeter Zeitgenossen mit Geistesergüssen zu glänzen, brachte uns Gender ein, wo statt Wissenschaft Einbildung Vorrang hat. Leeres Geschwätz ohne Fakten und Wissen. Was hat gelebte Sexualität mit Einbildungskraft zu tun die von der Anatomie losgekoppelt wird, das man Tatsachen mit Hirngespinsten sozialer Geschlechter vermengt?

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    • Freya schreibt:

      „Diese krankhafte Manie ungebildeter Zeitgenossen mit Geistesergüssen zu glänzen, brachte uns Gender ein, wo statt Wissenschaft Einbildung Vorrang hat. Leeres Geschwätz ohne Fakten und Wissen. Was hat gelebte Sexualität mit Einbildungskraft zu tun die von der Anatomie losgekoppelt wird, das man Tatsachen mit Hirngespinsten sozialer Geschlechter vermengt?“

      Besser kann man es nicht sagen ! Danke und Gruß Freya

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