Die unausrottbare Idee des Sozialismus – am Beispiel von Rainer Mausfeld: „Warum schweigen die Lämmer?“

(www.conservo.wordpress.com)

Von altmod *)

Das Lamm spricht:
Wer dieses Buch ernst nimmt,
der will, dass ich mich über ihn lustig mache.“
Ewald Gerhard Seeliger

Wenn eine Publikation über Wochen in den Top-Ten der SPIEGEL-Bestsellerliste aufscheint, ist das noch kein Beleg für literarische Qualität, für Glaubwürdigkeit oder vielleicht szientifischen Gehalts des Elaborats.

Zumindest gibt das aber Auskunft über das Interesse und die Nachfrage des Druck-Erzeugnisses.

Das Buch des Psychologen und Kognitionsforschers Rainer Mausfeld entstand aus einem Vortrag, den man auf das Jahr 2015 zurückdatieren kann, gehalten an seiner Uni Kiel. Nachdem hoffnungslose linke Aufklärer und Publizisten wie Albrecht Müller (Nachdenkseiten) auf diesen Beitrag gestoßen waren und bereits ein Internet-Aktivist einen Mitschnitt auf Youtube veröffentlicht hatte, begann ein fast beispielloses Advertising für die Spekulationen von Mausfeld. Das zwang ihn wohl schließlich zur Veröffentlichung seiner Thesen in Buchform.

Den Vortrag und damit den zusammengefassten Inhalt des daraus entstandenen Buches kann man hier und hier nachlesen.

Mausfeld-Lämmer

Opferlamm

 

Nach der Lektüre dieses mit plakativem Titel und Cover hergestellten Buches möchte ich mich der Meinung dieses Rezensenten* – aber nicht ausschließlich – anschließen: hier
„geht es insbesondere um Täuschung und Illusionen, was den Begriff der Demokratie und den Zustand der Gesellschaft angeht.“. Besonders aber jener, in der von einer „klagende(n) Behauptung“ bzw. von einem (linken) „Empörungsbuch“ gesprochen wird.

Was sagt denn der Verlag über sein Buch:In den vergangenen Jahrzehnten wurde die Demokratie in einer beispiellosen Weise ausgehöhlt. Demokratie wurde durch die Illusion von Demokratie ersetzt, die freie öffentliche Debatte durch ein Meinungs- und Empörungsmanagement, das Leitideal des mündigen Bürgers durch das des politisch apathischen Konsumenten. Wahlen spielen mittlerweile für grundlegende politische Fragen praktisch keine Rolle mehr. Die wichtigen politischen Fragen werden von politisch-ökonomischen Gruppierungen entschieden, die weder demokratisch legitimiert noch demokratisch rechenschaftspflichtig sind. Die destruktiven ökologischen, sozialen und psychischen Folgen dieser Form der Elitenherrschaft bedrohen immer mehr unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen. Rainer Mausfeld deckt die Systematik dieser Indoktrination auf, zeigt dabei auch ihre historischen Konstanten und macht uns sensibel für die vielfältigen psychologischen Beeinflussungsmethoden.“

Das macht den kritischen Beobachter schon neugierig, ist man denn selbst davon überzeugt, dass etwas faul ist in unserem demokratischen Staat und der Gesellschaft, mit unserer Parteien-Demokratur in den Zeiten der Lückenpresse.

Aber merke, der Untertitel des Buches lautet: „Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören“.

Bereits auf den ersten Seiten wird man mit dieser Aussage konfrontiert:

„Laut ECOSOC-Statistik sind vergangenes Jahr 52 Millionen Menschen Epidemien, verseuchtem Wasser, Hunger und Mangelkrankheiten zum Opfer gefallen. Der deutsche Faschismus brauchte sechs Kriegsjahre, um 56 Millionen Menschen umzubringen – die neoliberale Wirtschaftsordnung schafft das locker in wenig mehr als einem Jahr. […] Immer mehr Menschen wird es klar, dass diese kannibalische Weltordnung von Menschen gemacht wurde und auch von ihnen gestürzt werden kann.“

So wird Jean Ziegler, ein Schweizer, Sozi und früherer „UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung“ zitiert.

Dieses Zitat wird dem Leser in der Mausfeld-Publikation zur Untermauerung der Kapitalismus-Kritik mehrfach präsentiert, durchaus mit Methode einer ebenfalls „indoktrinierenden Systematik“.

Dem Rezipienten wird fast alles in dem Buch Gebetsmühlen-gleich wieder und wieder um die Ohren gehauen, mit dem Ergebnis, dass bei Lektüre dann irgendwann Langeweile aufkommt.

Man möchte sich schon dem Rezensenten* anschließen, der die Zustimmung Mausfelds zu Jean Zieglers Behauptung als „halbseiden“ und „infam“ bewertet: dass nämlich die Wirtschaftsordnung des Neoliberalismus in einem Jahr etwa so viele Menschen umbringe, wie das NS-Regime in sechs Jahren und diese Wirtschaftsordnung als „größten Feind der Demokratie“ ansehe – trotz real existierender Diktaturen in unserer Welt.

Nicht nur ich wird sich beim Lesen des obigen Zitats gefragt haben: was ist mit den 100 Millionen Opfern, welche die Vision der klassenlosen Gesellschaft durch den real existierenden und den angestrebten Sozialismus bisher gefordert hat – und noch fordern wird?

Das passt aber nicht in das Mausfeld-Konzept.

Für Mausfeld ist  Marktwirtschaft (auch die „soziale“)= Liberalismus = Neoliberalismus = Kapitalismus = Faschismus = totalitäre Ideologie.
Sozialismus erscheint bei Mausfeld selbstredend nicht als totalitäre Ideologie.
Der Neoliberalismus steht im Zentrum seiner Kritik, so diffus dieser Begriff eigentlich ist.
Dazu später noch mehr.

Ein Credo von Mausfeld lautet:

„Neoliberalismus und Faschismus verbindet der Hass auf »1789«, das heißt auf die sozialen und politischen Errungenschaften der Aufklärung. … Beide verbindet ein Sozialdarwinismus mit seiner Glorifizierung der Starken und seiner Verachtung der Schwachen. Beide sind elitär und teilen eine Verachtung des Volkes. Beide verlangen eine Anpassung und vollständige Unterordnung unter eine Fiktion, den freien Markt auf der einen Seite, das ethnisch homogene »Volk« auf der anderen Seite.“

Hass auf 1789?  Wie das denn?

Natürlich, es wird nicht gerne gehört, wenn auch die Scheußlichkeiten der Französischen Revolution aufgezählt werden: die mörderischen Exzessen gegen das Volk und nicht (nur) gegen die Mächtigen und der daraus entstandene mörderische Sozialismus. Mit den sich bald als höhnisch erweisenden „edlen“ Motiven von „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“. Mit einer dieser „politischen Erungenschaften der Aufklärung“ die da lautet: „willst du nicht mein Bruder sein, schlag ich dir den Schädel ein“.

Ist das „Hass“, dies in die Betrachtung der Französisichen Revolution einzubeziehen?

Nun, folgenden Thesen von Mausfeld kann man auch aus „rechter“ Betrachtung  zustimmen:

* Die ursprünglichen Definitionen der Begriffe Demokratie und Freiheit sind in einer an George Orwell erinnernden Weise irgendwie verfälscht worden.

* In ihrer gegenwärtigen Form sei die repräsentative Demokratie zu einer „Wahloligarchie“ verkommen.

* Die Machtsicherung der neuen Machteliten vollzieht sich in neuen Formen der Transformation der Macht und der Manipulation des Bewusstseins.

* Eine entscheidende Rolle spielen die Medien. Ihnen kommt eine systemstabilisierende Funktion zu.

* Unter anderem führt das zu einer Einschränkung des öffentlichen Debattenraums, des in einer Gesellschaft Denk- und Sagbaren.

Auch seine Kritik an der Kriegspolitik des „Westens“ der jüngsten Zeit, mit dem angeblichen Ziel der Durchsetzung und Verbreitung von Demokratie und westlichen Werten – und der damit verbunden Propaganda bzw. Desinformation – ist nicht von der Hand zu weisen.

Man ist geneigt, durchaus auch zu glauben, dass „eine privat finanzierte sogenannte Indoktrinationsindustrie“ einen psychologischen Krieg gegen die Bevölkerung führt. Dass Medien, Stiftungen, Thinktanks und Lobbygruppen mithilfe von Techniken der Soft Power den menschlichen Geist an seiner schwächsten Stelle, dem Unterbewusstsein, manipulieren.

Das alles seien aber Folgen des Neoliberalismus, dem es gelungen sei, „sich als Rahmenerzählung zu etablieren und sich als scheinbar alternativlose Wirklichkeitsdeutung durchzusetzen“.

Was der Neoliberalismus eigentlich sei, darüber bleibt Mausfeld dem Leser Grundsätzliches und Historisches schuldig.

Aber da werden die „Österreichische Schule“, die „Chicago Boys“, liberale Denker und Philosophen wie Ludwig von Mises, Friedrich Hayek, Murray Rothbard und Hans Hermann Hoppe in einen Topf geworden und als Schuldige identifiziert. Sie seien als „Hausphilosophen der Reichen und Großkonzerne“ anzusehen, und welche die „systematische Verrechtlichung der organisierten Kriminalität der besitzenden Klasse“ betrieben haben.

Der Neoliberalismus (im Sinne von Mausfeld) wird ausschließlich mit negativer Konnotation belegt, ohne eine haltbare Definition des Begriffes geliefert zu haben. Neoliberalismus ist einfach Kapitalismus, ist Ursache aller Übel der Gegenwart. Darum wird jede liberale oder libertäre Auffassung von „Markt“ von Mausfeld durchgehend desavouiert.

Vortrag und Buch vom „Schweigen der Lämmer“ sind durchsetzt mit linken Phrasen, Kampfbegriffen und Worthülsen, von denen man glaubt, sie seien unter den Erfahrungen des real existierenden Sozialismus eigentlich obsolet geworden.

Für die Bewertung einer Publikation mit aufklärerischem Anspruch ist von Bedeutung: wer wird zitiert, welche Quellen werden verwendet, wer wird als Zeuge und Autorität angeführt; aber auch, wessen Erwähnung trotz grundlegender Relevanz für das Thema  unterbleibt.

In seiner Demokratie- und Medienkritik greift Mausfeld überwiegend auf Noam Chomsky zurück. Wer Chomsky gelesen hat, braucht Mausfeld nicht auch noch zu lesen, wenn man sich denn über das gemeinsame Thema empören möchte.

Aufgrund seiner Rezeption kann vermutet werden, das Mausfeld keines der Werke von Friedrich Hayek und von Ludwig von Mises gelesen hat. Es besteht der Verdacht,  dass er sich aus Sekundärquellen passende, und ganz gewiss aus dem Zusammenhang gerissene Zitate ausgesucht hat.

Man möchte meinen, wer ein angeblich wissenschaftlich unterfüttertes Traktat über die Demokratie vorlegt, dazu angefüllt mit durchaus antiamerikanischen Ressentiments, würde im Diskurs auch auf Alexis de Tocqueville eingehen, wird enttäuscht. Aristokratische Liberalität und vorausschauende Demokratiekritik passen wohl nicht auf die Diskussionsfolie des linken Kognitionsforschers. Obschon und gerade weil Tocqueville der Erste war, der schlüssig dargelegt hat, dass und wie Demokratie in ein totalitäres System einmünden kann.

Bei einem gründlichen Gedankenaustausch über die repräsentative Demokratie hätte ich auch einen Rekurs auf Karl Popper erwartet, gerade wenn man die „Lippmann-Dewey-Kontroverse“ ins Zentrum seiner Demokratie-Präferenzen rücken möchte – sprich, zum Thema „Wer soll herrschen?

Karl Popper***:

Wenn man die Frage »Wer soll herrschen?« als grundlegend annimmt, dann gibt es offenbar nur eine vernünftige Antwort: nicht die Unwissenden, sondern die Wissenden, die Weisen; nicht der Mob, sondern die wenigen Besten. Das ist Platons Theorie der Herrschaft der Besten – der Aristokratie.

Es ist merkwürdig, daß die großen Gegner dieser platonischen Theorie – die großen Theoretiker der Demokratie, wie zum Beispiel Rousseau – die Fragestellung Platons akzeptierten, statt sie als unzulänglich abzulehnen. Denn es ist ja klar, daß die grundlegende Frage der Staatstheorie eine ganz andere ist, als Platon annahm. Sie ist nicht »Wer soll herrschen?« oder »Wer soll die Macht haben?«, sondern »Wieviel Macht soll der Regierung eingeräumt werden?« oder vielleicht noch genauer: »Wie können wir unsere politischen Einrichtungen so ausbauen, daß auch unfähige und unredliche Machthaber keinen großen Schaden anrichten können?«

Darauf gibt Mausfeld keine Antwort.
Der kritische Rezensent* meint, Mausfeld habe sich nicht die Arbeit gemacht, Alternativen zur repräsentativen Demokratie auszuarbeiten oder funktionierende frühere Versuche demokratischer Verfahren anzuführen: „Er hat ein Empörungsbuch geschrieben“.
Ja und nein sage ich: der Sozialismus ist die offensichtliche Lösung bei Mausfeld die Lösung für die Krise der Demokratie. Und das halte ich für mehr als nur eine Unterstellung, wie mir jeder kritische Leser zustimmen wird.

Der Neoliberalismus – nochmal: Ich stehe nicht ein für diesen Begriff – ist nach Mausfeld auch der nicht nur historisch nachfolgende Verantwortliche für den Kolonialismus, für die Armut hier und in der Welt. Und so teilt er mit, dass auch die „schweigenden Lämmer“ mitverantwortlich seien für das würdelose Dasein junger Afrikaner und an der „neokolonialistischen Ausnutzung der Arbeitskraft und der Ressourcen diesen reichen Kontinents“**.

Mausfeld will implizit die Botschaft vermitteln: „das Bewußtsein muss gestärkt werden, dass jeder Einzelne zu einer gerechten Welt beitragen kann, zu einer Welt ohne Hunger und mit guten Entwicklungsmöglichkeiten für nachfolgende Generationen“**.

Wohl auch ein Opfer des Neoliberalismus. Opferlamm und Opfer – wie sich die Bilder ähneln

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Wohl auch ein Opfer des Neoliberalismus. Opferlamm und Opfer – wie sich die Bilder ähneln

Aber eine Welt ohne Ungleichheit, ohne Hunger, ohne Armut ist illusionär, so bitter diese Botschaft für die gegenwärtigen Gutmenschen und das Publikum erscheint, an welche sich Mausfeld offensichtlich wendet.

Um Utopien wahr werden zu lassen, bedurfte es immer einer derart harten Hand, dass sie kaum aufscheinend, zur Anti-Utopie wurden. Der Weg in die Hölle ist mit himmlischen Versprechungen gepflastert.****

Zu den von Mausfeld gewählten Zusammenhängen sei deshalb nochmals Alexander Kissler**** zitiert:

„Es gibt tatsächlich einen Reichtum, der zum Himmel stinkt, und eine Armut, die ein entsetzliches Unrecht ist. Darum ist die Nachricht, dass seit 1990 die Zahl der Menschen in extremer Armut um etwa 1,4 Milliarden insgesamt fiel, wunderbar.“

Trotz – oder wegen – des „Neoliberalismus“, vulgo Kapitalismus.

Zum Schluß.

Der bereits zitierte Kritiker* hat Mausfeld auch vorgeworfen, von seinem Fachgebiet her,  da Psychologe oder Kognitionsforscher, fehle ihm die Kompetenz, sich über politische Themen zu äußern, er werde wohl nur wegen seines Professorentitels als Autorität dazu wahrgenommen.

Ich meine, jeder darf sich über politische Themen äußern. Aber wenn er das tut – wie ich auch, muss er sich einer sachlichen oder auch mal provozierenden Kritik und Gegenrede stellen.

Nach der Lektüre des Buches kam mir folgender Aphorismus von Davila in den Sinn:

„Die Tragödie der Linken? Die Krankheit richtig diagnostizieren, aber mit ihrer Therapie verschlimmern.“

________
* Bodo Morshäuser auf Deutschlandradio Kultur (leider nicht mehr abrufbar)
** Entwicklungshilfe-Minister Gerd Müller (CSU).
*** Karl Popper: Auf der Suche nach einer besseren Welt“, Piper GmbH 1984
**** Alexander Kissler: Warum mit Phrasen Schluss sein muss“, Gütersloher Verlagshaus 2019
*****
*) „altmod“ ist Facharzt und Blogger (http://altmod.de/) sowie Kolumnist bei conservo
www.conservo.wordpress.com    20.05.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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18 Antworten zu Die unausrottbare Idee des Sozialismus – am Beispiel von Rainer Mausfeld: „Warum schweigen die Lämmer?“

  1. luisman schreibt:

    Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

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  2. Pingback: Die unausrottbare Idee des Sozialismus – am Beispiel von Rainer Mausfeld: „Warum schweigen die Lämmer?“ – alternativ-report.de

  3. Semenchkare schreibt:

    Die scheinen nur bei uns zu schweigen. Eher werden sie zum Schweigen gebracht. Wer aber immer nur gemobbt wird, verschwindet irgendwann im Untergrund und kann wirksamer agieren.
    Merke: Wasser bringt ganze Berge ins Rutschen…..

    Aktuell:

    Schwedische Sozialdemokratie vor den EU-Wahlen auf historischem Tiefstand

    Schweden – Die derzeit regierenden Sozialdemokraten und die Konservativen sinken immer weiter in der Gunst ihrer Wähler. Vor den EU-Wahlen stürzen sie scheinbar ins Bodenlose, während die rechtsgerichteten Schwedendemokraten einen Auftrieb erleben.

    Wie die schwedische Zeitung Goteborgs-Posten berichtet, sinken die Sozialdemokraten in dem skandinavischen Land in Umfragen auf nur 21.9 Prozent. Auch die Konservativen stürzen auf ähnliche Werte. Professor Henrik Ekengren Oscarsson kommentiert die Entwicklung folgendermaßen: „Die neue Umfrage, eine Woche vor der EU-Wahl, erweist sich als Alptraum für die Altparteien in Schweden. Die großen Parteien haben hier zwar nie supr abgeschnitten, aber der neue Trend ist schrecklich.“

    Von rechts holen…

    mehr hier:

    https://www.journalistenwatch.com/2019/05/20/schwedische-sozialdemokratie-eu/

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  4. Artushof schreibt:

    Da geht noch was
    Warum die Steuern rauf müssen, wie man die Bürger in die Falle lockt, und warum wir uns nach den Wahlen beeilen müssen

    / Der satirische Wochenrückblick mit Hans Heckel
    18.05.19

    Es wird dringend Zeit, dass die Bundesregierung eine Kohlendioxid-Steuer einführt. Nein, nicht wegen des „Klimas“. Das erzählen wir bloß den Idioten auf der Straße. Es muss schlicht mehr Geld in die Staatskasse. Von 2013 bis 2020 soll der Anteil der Sozialausgaben am Bundeshaushalt von 52,7 auf 57,3 Prozent steigen.
    Und das sind nur die bisherigen Erwartungen. Dazu flattern auch noch laufend Meldungen herein, nach denen die Steuereinnahmen weit weniger stark steigen dürften als bislang eingeplant. Gleichzeitig sollen zusätzliche Sozialgeschenke („Respektrente“) die doofe Masse davon abbringen, AfD zu wählen.
    Dafür muss mehr Geld her. Und nachdem uns ganz und gar seriöse Umfragen erzählen, dass die „Klimarettung“ der Deutschen wichtigstes Problem ist, packen wir sie doch am besten dort. Damit es keinen Bohei gibt, zündet Maja Göpel, die Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), schon mal eine Nebelkerze an. „Für normal verbrauchende Haushalte soll die Belastung unter dem Strich aufkommensneutral verlaufen, also nicht weniger in der Haushaltskasse sein“, wurde Göpel Anfang der Woche in der „Frankfurter Rundschau“ zitiert.
    Das kennen wir ja schon. 2004 versprach uns der damalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin, dass das „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ den deutschen Durchschnittshaushalt nicht mehr als eine Kugel Eis im Monat kosten würde. Die Kugel schlägt mittlerweile mit mehr als 25 Euro pro Monat zu Buche. Trittins Eis­kugeln müssen so groß sein wie Fußbälle. Kein Wunder, dass der Grüne immer so verkniffen redet. Es ist sein Magen.
    Genauso wird es auch bei der Kohlendioxid-Steuer laufen. „Aufkommensneutral für normal verbrauchende Haushalte“? Das kriegen wir hin: Wir verändern einfach den Rahmen, in den der „normal verbrauchende Haushalt“ noch hineinpasst, soweit ins Groteske, dass da so gut wie kein wirklich existierender Haushalt mehr mithalten kann. Schon müssen alle blechen − und sind obendrein selbst schuld, weil sie eben nicht „normal“ sind.
    Ob das dann später Schwierigkeiten mit den wählenden Steuerzahlern gibt? Keine Sorge, die Deutschen zahlen gern. Bei ihrem Amtsantritt 2005 hat Kanzlerin Merkel versprochen, energisch gegen die „kalte Progression“ vorzugehen, die jede Gehaltserhöhung eines Durchschnittsverdieners weitgehend verdampfen lässt. Sie hat natürlich nichts dergleichen getan. Dennoch lieben sie die Bürger ungebrochen − zumindest mehr als Annegret Kramp-Karrenbauer. Derzeit wünschen sich mehr Deutsche, dass Merkel Kanzlerin bleibt, als dass „AKK“ es wird.
    So braucht sich also kein Politiker Sorgen zu machen, dass ihm der Schwindel der „Aufkommensneutralität“ der Kohlendioxid-Steuer später einmal an der Wahlurne auf die Füße fällt. Die Deutschen werden zahlen und stillhalten.
    Beim Abkassieren bieten sich weitere ungeahnte Möglichkeiten. Mit einer Kohlendioxid- und einer Feinstaub-Steuer (Diesel!) im Doppelpack könnte man den Deutschen sogar eine famose Falle stellen. Das geht so: In Hamburg beispielweise werden, seit die Stadt atomstrombefreit ist, 85 Prozent des Stroms mit Kohle erzeugt. Das hat zur Folge, dass ein Tesla-3-Elektrowagen hier deutlich mehr Kohlendioxid ausstößt als ein vergleichbarer Diesel-Mercedes.
    Sie können sich also drehen und wenden, wie Sie wollen: Entweder, Sie sind ein Dieselmonster, das dringend stärker „an den Kosten der umweltschädigenden Feinstaubbelastung beteiligt“ werden müsste. Oder Sie fahren mit Ihrem E-Mobil das Weltklima kaputt. Bum!
    Wie das System funktioniert, hat uns Renate Künast auch an anderer Stelle gerade erst demonstriert. Einst kämpften ihre Grünen dafür, mehr „Biokraftstoff“, etwa aus Palmöl, in den Tank zu kriegen, was natürlich die Autofahrer mit der Spritsteuer zu bezahlen hatten. Nun ist Künast aufgefallen, dass Malaysia für seine Palmölplantagen Natur zerstört hat. Das sei „unökologisch“. Daher sollte die EU (also hauptsächlich die Deutschen) Malaysia „einen Umbau der landwirtschaftlichen Produktion (weg vom Palmöl) mitfinanzieren“.
    Eines guten Tages werden die Grünen ganz überrascht feststellen, dass die Zermarterung der Landschaft mit Windkraftgiganten ebenfalls „unökologisch“ ist und fordern, dass die Deutschen den Rückbau dieser Monster „mitfinanzieren“. Wie wär’s mit einer „Windkraft- Rückbausteuer“? Natürlich wieder garantiert „aufkommensneutral“, versteht sich. Oder höchstens für ’ne Kugel Eis.
    Davon könnte man wieder was für den allgemeinen Staatshaushalt abzweigen. Dass der Staat mehr Geld benötigt, kann man überall sehen. Alles verfällt. Selbst für die allerwichtigsten Sachen fehlen bereits die Mittel, wie wir ganz nebenbei aus Sachsen-Anhalt erfahren haben. Nämlich für Asylsucher.
    Der Burgenlandkreis kann sich keine Dolmetscher mehr in ausreichender Zahl leisten, weshalb schutzsuchende Geflüchtete ohne geringste Deutschkenntnisse oft keinen Übersetzer dabei haben, wenn sie zum Arzt gehen. Dann muss der Mediziner irgendwie anders herausfinden, was dem Patienten wohl fehlen könnte. Das dauert und kann sogar medizinisch gefährlich werden, wenn man sich trotz aller Bemühungen nicht versteht. Die deutschen Patienten müssen obendrein viel länger warten, wenn die „Konversation“ im Behandlungszimmer an der Sprachbarriere zerschellt.
    Einem Arzt wurde es zu viel. Er ließ einen Hinweis aushängen, dass Patienten ohne Deutschkenntnisse oder einen Dolmetscher nicht mehr angenommen würden. Landrat Götz Ulrichs von der CDU ist außer sich und wirft dem Arzt „Stimmungsmache“ vor. Der Mediziner solle doch zum Internet und zu Handbüchern greifen, wenn er mit seinen Patienten kommunizieren wolle. Das war nicht als Witz gemeint.
    Der Punkt ist: Der Kreis hat angesichts von 10000 Ausländern kein Geld mehr, um jedem Asylsucher einen Übersetzer zur Seite zu stellen. Man sollte also ernsthaft über eine neue Steuer nachdenken, um diese Finanzlücke zu schließen. Natürlich darf das Ding nicht mit Dolmetscherkosten begründet werden. Das kratzt an der Regierungsformel, wonach „die Flüchtlinge uns bereichern“ und dürfte dadurch „diffuse Vorurteile schüren“. Feinstaub dagegen böte sich als Begründung für die nächste Steuer geradezu an.
    Aber jetzt kommt ja erstmal Kohlendioxid. Nein, nicht direkt „jetzt“. Erst warten wir besser die EU-Wahlen ab, nächsten Sonntag in einer Woche. Danach müssen die Entscheider aber Gas geben, damit die Sache rasch durch ist und Chancen hat, im Sommerloch der Vergessenheit anheimzufallen, ehe ab September die ris­kanten Landtagswahlen in Sachsen und so weiter anstehen.
    Übrigens: Kann es sein, dass nur der Arzt aus dem Burgenlandkreis (der den Zettel inzwischen wieder abgehängt hat) diese Schwierigkeiten hat? Kaum. Und warum machen die Verbandsfürsten der Ärzteschaft den Politikern nicht die Hölle heiß?
    Vermutlich, weil diese Verbandsfürsten ihrer Vasallenpflicht gegenüber der Regierung folgen, statt „Stimmungsmachern“ auch noch den Rücken zu stärken. So erklärte Ärztepräsident Frank-Ulrich Montgomery schon im Dezember 2015 in der „Welt“: „Wir schaffen das. Das Krankheitsbild der Flüchtlinge ist auch nicht so schlimm, wie wir anfangs befürchtet haben. Sie schleppen keine Infektionskrankheiten ein, und es kommen auch keine chronisch Kranken.“ Auf Deutsch: Die müssen eigentlich gar nicht zum Arzt.
    Drei Jahre später stellte sich Montgomery auch entschieden gegen eine ärztliche Überprüfung des Alters von vermeintlich minderjährigen Asylsuchern. Das sei ein „Eingriff in das Menschenwohl“. Sie sehen: Merkel ist nicht bloß Kanzlerin, sie ist überall.paz

    Es gibt nur eine Alternative

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  5. August der Schwache schreibt:

    Ich habe das Buch gelesen und fand es nicht schlecht, da Vieles zum Nach-
    denken anregt. Es ist doch in Ordnung, wenn in einer Demokratie (ist unser
    deutsches Gebilde keine mehr?) verschiedene Ansichten verbreitet werden
    und darüber diskutiert wird. Und den Sozialismus verteufeln sollte man auch nicht
    in Bausch und Bogen, wohl aber sollte man wissen, dass Sozialismus mit der
    Mehrzahl der Menschen nicht zu machen ist, da die Gier in fast allen von ihnen
    mehr oder weniger steckt. Wenn 10% der Weltbevölkerung 90Prozent des Ge-
    samtvermögens besitzen, kann man es Jemandem verübeln, wenn er diesen
    Kapitalismus nicht so toll findet? Oder soll man jubeln, wenn eine Familie in
    Taunusnähe in einem Jahr 800 Mio. Dividende einsackt, ohne einen Finger
    krumm zu machen? Ist man Kommunist oder Sozialist, wenn man das kritisiert?

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Bei Ihnen fehlt völlig wie bei jedem Sozialisten oder Kommunisten, dass vor den Früchten der Arbeit die Mühsal der Arbeit kommt. Der Verdacht kommt auf, dass Sie mit der Mühsal der Arbeit noch nie etwas zu tun hatten. So wie bei Karl Marx auch. Es ist die nackte, ungerechte Ausbeutung, demjenigen, der sich angestrengt hat, mit seinen Gehirnzellen oder Muskelzellen, die Früchte der Arbeit zu rauben, und demjenigen zu geben, der faul war. Wenn Sie Akkord gemacht hätten so wie ich, würden Sie erkennen, dass Ihre Meinung die nackte Ausbeutung ist.

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Zitat: „Oder soll man jubeln, wenn eine Familie in
      Taunusnähe in einem Jahr 800 Mio. Dividende einsackt, ohne einen Finger
      krumm zu machen? Ist man Kommunist oder Sozialist, wenn man das kritisiert?“
      Was ist das für eine Familie? Wieso bekommt sie 800 Millionen Dividende? Hat sie dafür nie einen Finger krumm gemacht? Aktienbesitzer besitzen Maschinen und haben ein Recht, diese Maschinen auszubeuten, weil sie eben doch viele Finger dafür krumm gemacht haben. Hinter Produktionsmaschinen stecken auch mühsame Schweißtropfen, der Schmarotzer und Sesselfurzer Karl Marx hat das natürlich nicht erkannt. Neid ist kein Argument.

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Proletarier und Kapitalisten aller Länder vereinigt euch gegen „linksintellektuelle“ Ausbeuter!

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  6. gelbkehlchen schreibt:

    Aus Wikipedia:
    „Ab 1953 studierte er [Jean Ziegler] Recht in Bern und Genf, ab 1956 Recht und Soziologie in Paris und ab 1959 Soziologie in New York. 1958 doktorierte er in Recht und wurde 1967 Privatdozent für Soziologie in Bern.“
    Dieser Jean Ziegler proklamiert ein Recht auf Nahrung, obwohl er als sesselfurzender Schmarotzer der Geschwätzwissenschaften noch nie einen Krümel Brot produziert hat, obwohl er noch nie produktiv und mühsam gearbeitet hat. Wenn dieser Jean Ziegler ein Menschenrecht auf Nahrung proklamiert für die einen, dann proklamiert er gleichzeitig für die anderen eine Menschenpflicht, die Nahrung herzustellen. Offensichtlich weiß er als sesselfurzender Schmarotzer der Geschwätzwissenschaften auch nicht, dass Nahrung nicht wie Manna vom Himmel herab regnet, sondern erst mühsam hergestellt werden muss. Mit dem Recht auf Nahrung für die einen, macht er wiederum andere zu Sklaven, die einen sind wie im Mittelalter wieder der Adel und die Kleriker und die anderen sind wieder die Leibeigenen, die malochen müssen. Er ist nichts anderes als ein Sklavenhalter. Die Geschwätzwissenschaftler, die dem Steuerzahler auf der Tasche liegen, sind die schlimmsten und hinterhältigsten Ausbeuter.

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  7. August der Schwache schreibt:

    Ich bin verwundert über doch eine gewisse Aggressivität einzelner Foristen.
    Ist das etwa Toleranz? In dieser Art reagieren die Linken auf andere Meinungen.
    Ich lasse mich gern überzeugen von Ihren Meinungen,
    wenn Sie mir schlüssig erklären, warum ich z. B. für mein wenig Erspartes keine
    Zinsen bekomme, und Aktionäre durch den Zinseszinseffekt exorbitante Ge-
    winne einfahren? Und Maloche: Als Antragsteller in der DDR hatte ich 6 Jahre
    Berufsverbot, habe Scheiße gefahren, Straßen gekehrt, Abbrucharbeiten getä-
    tigt und mit 330 Ostmark eine vierköpfige Familie ernähren müssen. Und im
    Westen angekommen, wurde ich nicht mit offenen Armen empfangen. Da ich
    als Akademiker nicht auf arbeitslos machen wollte, stieg ich in die gleichen
    Erdlöcher als Hilfsrohrleger zurück, aus denen ich in der DDR gekrochen bin.

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Zitat: „Ich bin verwundert über doch eine gewisse Aggressivität einzelner Foristen.
      Ist das etwa Toleranz? In dieser Art reagieren die Linken auf andere Meinungen.
      Ich lasse mich gern überzeugen von Ihren Meinungen,
      wenn Sie mir schlüssig erklären, warum ich z. B. für mein wenig Erspartes keine
      Zinsen bekomme, und Aktionäre durch den Zinseszinseffekt exorbitante Ge-
      winne einfahren?“
      1. Ist Ihre Meinung auch aggressiv und voller Neid, z.B. die Wortwahl „einsacken“ (….wenn eine Familie inTaunusnähe in einem Jahr 800 Mio. Dividende einsackt, ohne einen Finger krumm zu machen?)
      2. Ist Ihre Meinung höchstwahrscheinlich eine Lüge! Woher wissen Sie, dass diese Familie keinen Finger krumm gemacht hat? Sie benennen die Familie auch nicht, alles vage Anschuldigungen!
      3. Ich bin nicht nur Malocher gewesen, sondern auch Aktienbesitzer und Ihre Behauptung “ exorbitante Gewinne“ ist nicht zur Zeit eine Lüge, zur Zeit und durch den Dieselskandal und durch die Klimaheilige Greta Thunberg sind es exorbitante Verluste. So eine Lüge bringt mich in Wut, zumal ich für meine Produktionsmaschinen, die ich mir in Form in Aktien gekauft habe, erheblich als Akkoerdarbeiter geschwitzt habe. Auch typische DDR Mentalität, ein wirtschaftliches Risiko einzugehen kannte man in der DDR gar nicht und wird von Leuten, die kommunistisch erzogen wurden, gar nicht anerkannt.
      4. Zitat: „….wenn Sie mir schlüssig erklären, warum ich z. B. für mein wenig Erspartes keine Zinsen bekomme,…“
      Hier muss ich Ihnen allerdings Recht geben. Zu erklären ist das damit, dass Mario Draghi, der Chef der EZB, die Zinsen niedrig hält, damit die südlichen EU Pleite Staaten besser Schulden machen können und ihre Schulden ohne großen Zinsaufschlag bezahlen können, wenn es überhaupt dazu kommen sollte. Auch finanziert Draghi diese EU Pleite Südstaaten, indem er einfach Staatsanleihen für sie ausgibt, also das Geld vermehrt, also praktisch Geld druckt und er verringert damit den wert des Geldes, auch den Wert des Geldes der Leute, die mühsam und ehrlich als Akkord Arbeiter oder als Hilfsrohrleger dafür gearbeitet haben. Ich habe schon oft geschrieben, dass Mario Draghi, Chef der EZB, nichts anderes ist als der Boss einer riesengroßen Geldfälscherbande.
      Man muss aber auch sagen, dass natürlich auch Deutschland weniger Zinsen bezahlen muss für seine Schulden, und die linksgrünen Altparteien besser Umverteilung auch durch Schulden machen kann.

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      • August der Schwache schreibt:

        Hätten Sie meine Einlassung richtig gelesen, dann müssten Sie erkannt
        haben, dass sich bei weitem nicht alle DDR-Bürger haben kommunistisch
        erziehen lassen, denn von 1949 bis zum Bau der Mauer haben 3,5 Mio.
        Menschen, durchweg gut ausgebildet, diesem Land den Rücken gekehrt.
        Nach dem Bau der Mauer bis zu deren Fall gab es 400 000 Ausreiseanträ-
        ge. In meinem Bekanntenkreis war die Mehrzahl nicht vom Sieg des Sozia-
        lismus überzeugt, zum Antrag allerdings fehlte ihnen der Mut. Dieses Wagnis
        wurde oft mit Zuchthaus oder Berufsverbot honoriert.
        Alle kommunistisch erzogen? Und dieses ewige DDR-Lästern ist so abge-
        droschen wie die Nazikeule.

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        • gelbkehlchen schreibt:

          „Alle kommunistisch erzogen?“ Es trifft aber leider zu! Sie haben keine Ahnung von freiem Unternehmertum und Aktiengesellschaften. Typisch DDR. Das zeigt auch der diffuse Angriff auf eine nicht näher benannte Familie im Taunus. Der blanke Neid. Ohne Beleg, einfach diffuser Neid. Aktien muss man übrigens mühsam erarbeiten. Wie auch Produktionsmaschinen, geistig und handwerklich.

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        • gelbkehlchen schreibt:

          Sie, August der Schwache, sollten diese Familie im Taunus oder in Taunusnähe benennen und begründen, warum diese Familie ihr Vermögen unrechtmäßig erworben hat. Diffuse, unklare Anschuldigungen zeugen nur von Neid und auch von Feigheit.

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  8. August der Schwache schreibt:

    Es sei noch ein Zusatz gestattet: Im COMPACT Spezial vom Dezember ’18 kann man
    nachlesen, wie die Finanzdynastien entstanden sind und ihre Nachfolger sich nach
    wie vor bester Gesundheit erfreuen. Chefredakteur des COMPACT ist Jürgen
    Elsässer ein überaus angesehener Kommunist. (Herr Elsässer – Satire).

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Herr Elsässer ein angesehener Kommunist? Dann gehört er also zu der Ausbeuterbrut, die den fleißigen Arbeiter durch Umverteilung ausbeuten für Salonlinke und linksgrüne Schmarotzer oder nicht?

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      • August der Schwache schreibt:

        Sehr geehrtes Gelbkehlchen,
        sind Sie beim Lesen so in Rage, dass Ihnen die Buchstaben vor
        den Augen verschwimmen? Oder wissen Sie nicht, was Satire ist?
        Im Übrigen wird es mir jetzt zu banal und ich beende den Diskurs
        meinerseits. Doch letztlich: Warum schimpfen Sie überhaupt so?
        Seien Sie doch froh, dass Sie westlich der Elbe geboren wurden.
        Wer weiß, was aus Ihnen geworden wäre, wenn Ihr Geburtsort
        in entgegegesetzter Richtung gelegen hätte.

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        • gelbkehlchen schreibt:

          Aha, dann waren Ihre Neidgefühle auf die Leistungen der anderen nur Satire, und sie wollen gar keine kommunistische-sozialistische Umverteilung von fleißig nach faul, und keine Ausbeutung a la Wandlitz und kommunistischer Bonzen? Dann ist ja alles gut! Dann hat sich das ja doch noch zum Guten gewendet!
          Gestern kam übrigens eine interessante Sendung auf dem mdr über die kommunistischen Bonzen, die angebliche Avantgarde des Proletariats, über den neuen roten Adel, die sich sehr weit vom Proletariat entfernt hatten. Das Leben und Gehabe dieser linken Bonzen mit all ihren Dienern war nicht anders als bei den Adeligen im Mittelalter, die das Volk zu Leibeigenen gemacht hatten:

          DI / 22:05 – 22:48 / MDR
          Das Politbüro privat
          SED-FUNKTIONÄRE IN DER WALDSIEDLUNG WANDLITZ

          DOKUREIHE / D 2004

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