„Mancinis Scharfblick“: Wiener Geschnetzeltes – oder die verkaufte Demokratie

(www.conservo.wordpress.com)

Von Claudio Mancini *)

Man hält es manchmal im Kopf nicht aus. In Österreich könnten die Sozialdemokraten mit der rechten FPÖ einen Schulterschluss vollziehen, um einen Misstrauensantrag gegen Bundeskanzler Sebastian Kurz einzubringen. Wieder einmal ein schönes Beispiel, dass moralisch-sittliche Kategorien für die Roten hier wie da keine Rolle spielen. Es ist inzwischen Gang und Gäbe, dass Polit-Eliten ihre moralischen Standpunkte so häufig wechseln wie Huren die Freier.

Wie abgrundtief verrottet Parteien bis in die tiefsten Wurzeln ihres Handelns sind, kann man an der Art und Weise, wie sich ihre Repräsentanten gebaren, wenn es ihnen ans Leder geht.  Jene Wähler, die sie einst gewählt und sich darauf verlassen haben, dass ihre Anliegen, Sorgen und Nöte nach bestem Wissen von den Vertretern ihrer Parteien ernst genommen und gelöst werden, wenden sich inzwischen angewidert ab.

Moral, Ethik, Loyalität dem Wähler gegenüber, Integrität und Verlässlichkeit, es sind Attribute, die in der politischen Kaste dem maximalen Verfall ausgesetzt sind. Der Bürger muss erkennen, dass er es in unserer Zeit mit einem politischen Pack zu tun hat, das Kraft der ihr übertragenen Macht nur einen einzigen Zweck ihre Existenz kennt. Den eigenen Vorteil, die eigene Karriere und die persönliche Bereicherung. Zwar bietet Österreich uns gerade den besten Anschauungsunterricht, wie Diplomatie die Niedertracht schönt. Aber machen wir uns nichts vor, unsere etablierten Parteien stehen den Österreichern um nichts nach.

Man braucht als Politiker vom Schlage der Ex-FPÖ-Politiker Johann Gudenus und Heinz-Christian Strache größtmögliches Talent für eine optimale Verzerrung der Wahrheit, wenn man sich dem Publikum Opfer verkaufen und die Falle, in die sie getappt sind, einen justitiablen Hinterhalt nennt. Obwohl das Ibiza-Video, gleichgültig wie und unter welchen Umständen es entstanden ist, unbestreitbar dokumentiert, wie obskure Typen gleich hirnamputierten Muskelproleten aus Wien-Ottakring bereit sind, Land und Bürger zu bescheißen. Der Hinweis, man habe im Suff Unsinn geredet, verfängt nicht. Im Gegenteil.

Noch befremdlicher ist das, was nun folgte. Nach dem Rücktritt Straches schasst der Bundespräsident der Republik van der Bellen auch den österreichischen Innenminister Kickl. So weit – so gut. Daraufhin treten alle Minister der FPÖ zurück. Eine parteiinterne Selbstkritik ist schlankweg mit Selbstgerechtigkeit ersetzt worden. Mir kann niemand erzählen, dass langjährige Kollegen innerhalb von Parteien und Organisationen nicht sehr genau über Charakter und innere Haltung der anderen bestens Bescheid wissen. Es scheint auch völlig normal zu sein, sich mit einem russischen Lockvogel in einer Villa zu treffen und den großen Maxen zu spielen.

Wollte ich provozieren, würde ich behaupten, dass eine wertneutrale Demokratie von anmaßenden und dreisten Nullen beherrscht wird. Da macht Deutschland keinen Unterschied. Die Wirklichkeit ist schlimmer. Demokratie ist ein wirtschaftlich dominierter, politischer Basar, in dem, je nach Farbe und Bedeutung der Partei, Karrieren ihren Preis haben, notfalls auch den Preis des dämlichen Bürgers, der sie gewählt hat. Und jeder, der im Basar von Izmir einem durchtriebenen Teppichhändler einen angeblich handgeknüpften Seidenghom günstig abgehandelt hat, ist für eine parteipolitische Karriere bestens gerüstet, auch wenn er beim Kauf desselben beschissen wurde. Allerdings wird er den Reinfall dem Wähler als Gewinn, Erfolg oder großartige Errungenschaft verkaufen.

Was schert es die Parteispitze, wenn ein paar engagierte Überzeugungstäter in ihren Reihen aufgenommen werden, die ambitioniert die Zukunft mitgestalten wollen. Es bleibt die traurige Tatsache, Engagement, Bildung oder gar Kompetenzen sind kontraproduktiv und eher störend – hehre Ziele hinderlich. In den Parteien herrscht der gelebte hierarchische Pleonasmus – angesiedelt irgendwo zwischen Infanterie, Bürgerplünderung und Kanonenfutter. Die Demokratie wurde hinter unserem Rücken längst meistbietend verkauft. Die Parteifarbe spielt in Hinsicht der Charaktere ihrer Führer absolut keine Rolle, denn Moral, Ethik, Anstand und ehrliche Überzeugungen sind keine Kategorien, die man am Kleiderhaken aufhängt, sobald man ein Amt angetreten hat.

Da nimmt man auch mal ein gefälschtes Abiturzeugnis, einen unzulässigen akademischen Grad oder einen getunten Lebenslauf in Kauf. Eintrittsgelder dagegen sind willkommen. Und wenn so ein politisches Charakterschwein genügend Kollegen und Parteifreunde vor die Wand hat laufen lassen, dann darf er auch dabei helfen, das Volk zu regieren, während man die eigenen Taschen mit Ansprüchen und illegalen Zuwendungen füllt.

Nun ja, ich kann‘s ja verstehen, ich würde die Investition in meinen Schreibtisch auch gerne verrentet sehen. Was tut man nicht alles für ein Wassergrundstück in bester Lage und eine sichere Zukunft. So dumm kann niemand sein, allerlei Unwägbarkeiten im Zuge seiner Karriere in Kauf zu nehmen, auch wenn es mit eigener politischer Überzeugung nichts mehr zu tun hat.  Doch nun heißt es, sich wieder ins Zeug zu legen. Die Europawahlen stehen vor der Tür und die Bevölkerung aller Mitgliedsländer sollen nun „integren“ Volksvertreter wählen, von denen sie nicht wissen, wann, in welcher Form und mit welcher Auswirkung sie uns das nächste Mal bescheißen. Günstigstenfalls aus Dummheit.

*) Quelle: http://claudiommancini-book.over-blog.com/2019/05/wiener-geschnetzeltes-oder-die-verkaufte-demokratie.html?fbclid=IwAR38HEuTk_UvM5B4Lg3VPAuYAwEAmYDDFL8aiHR-IpUz5VQdC9I4fCX5Vv0
www.conservo.wordpress.com     22.05.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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7 Antworten zu „Mancinis Scharfblick“: Wiener Geschnetzeltes – oder die verkaufte Demokratie

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  2. gelbkehlchen schreibt:

    Haha, Zitat: „……. sie uns das nächste Mal bescheißen. Günstigstenfalls aus Dummheit.“
    Genau deswegen hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunft DIREKTE DEMOKRATIE und keine Politiker, sogenannte „Volksvertreter“ oder besser Volkstreter, mehr.

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    • pogge schreibt:

      Eine Koalition aus FPÖ und SPÖ mit Quersteuerungen aus Russland, Türkei, Israel und Iran, Nah dass wäre total und super nach Putin’s Zaren-Wille !

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    • POGGE schreibt:

      Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hält es für möglich, dass hinter der Strache-Video-Falle, ein Geheimdienst stecken könnte, das die FPÖ und letztlich sogar aus der Regierungskoalition in Österreich zu Falle brachte, ein Geheimdienst stecken könnte !

      Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hält es für möglich, dass hinter der Strache-Video-Falle, ein Geheimdienst stecken könnte, das die FPÖ und letztlich sogar aus der Regierungskoalition in Österreich zu Falle brachte, ein Geheimdienst stecken könnte !

      https://www.freiewelt.net/nachricht/sogar-schaeuble-haelt-geheimdienste-hinter-strache-video-fuer-moeglich-10077901/

      Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hält es für möglich, dass hinter der Strache-Video-Falle, ein Geheimdienst stecken könnte, das die FPÖ und letztlich sogar aus der Regierungskoalition in Österreich zu Falle brachte, ein Geheimdienst stecken könnte !

      Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hält es für möglich, dass hinter dem Strache-Video, ein Geheimdienst stecken könnte, das die FPÖ und letztlich sogar aus der Regierungskoalition in Österreich zu Falle brachte, ein Geheimdienst dahinter stecken könnte ! Schäuble erklärte, dass »ziemlich viel Organisations- und Finanzkraft« hinter einer solchen Aktion stecken müsse ! Das ganze sei intelligent aufgezogen worden [siehe Berichte »Stern«, »RT«, »OE24«] !

      https://www.stern.de/politik/ausland/oesterreich-regierungskrise–wolfgang-schaeuble-haelt-erpressung-fuer-moeglich-8719494.html

      Schäuble schlussfolgerte: »Was die da diesem Strache auf Ibiza vorgespielt haben, scheint einigermaßen plausibel gewesen zu sein. Der muss ja kein kompletter Idiot sein. […] Irgendwie riecht’s nach irgendwas wie einem Geheimdienst !«

      Schäuble hofft, dass der Fall aufgeklärt wird. Man frage sich, so Schäuble, warum das Video ausgerechnet jetzt an die Öffentlichkeit lanciert wurde. Er frage sich, ob hinter dem Video ein Erpressungsversuch stehe. Vielleicht ist Strache ja schon die letzten zwei Jahre erpresst worden? Die letzte Frage kann allerdings nur Strache selbst beantworten.

      https://www.freiewelt.net/nachricht/sogar-schaeuble-haelt-geheimdienste-hinter-strache-video-fuer-moeglich-10077901/

      Ex-BND-Chef und Schäuble vermuten Geheimdienstaktion hinter Strache-Video. Spuren führen auch nach Deutschland !

      In Österreich wurde die ÖVP-FPÖ-Regierung regelrecht gestürzt. Welche Interessen stehen dahinter ?! Spuren führen auch nach Deutschland ! Hier sind politische Kräfte am Wirken, die skrupellos jede Opposition niederwalzen !

      Noch verweigern »Spiegel« und »Süddeutsche Zeitung«, woher sie das Video bezogen haben. Die Macher des Videos müssen eventuell strafrechtliche Verfolgung befürchten. Sebastian Kurz verlangt völlige Aufklärung: Wer steckt hinter dem Ibiza-Video? Kurz verlangt Aufklärung.

      Der Ex-Präsident des Bundesnachrichtendienstes, August Hanning, hat einen Verdacht: »Offenkundig wird hier versucht, Wahlen zu manipulieren«. Das Ganze habe Züge einer nachrichtendienstlichen Aktion. Er macht sich Sorgen um die demokratische Kultur: Ex-BND-Chef spricht von gezielter Wahlmanipulation.

      Auch Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hält es für möglich, dass hinter dem Strache-Video, das die FPÖ und letztlich sogar die Regierungskoalition in Österreich zu Falle brachte, ein Geheimdienst stecken könnte: Sogar Schäuble hält Geheimdienste hinter Strache-Video für möglich.

      Die Vermutungen und Untersuchungen gehen in alle Richtungen. Im Verdacht, an der Video-Aktion als Mittelsmänner beteiligt gewesen zu sein, stehen jetzt ein Wiener Anwalt und ein Detektiv mit Sitz in München. Es soll auch Verbindungen zum Rotlicht-Milieu geben: Neue Spur zum Ibiza-Video führt auch nach Deutschland.

      Man hat sich beim Strache-Video nachrichtendienstlicher Methoden bedient

      Ex-BND-Chef spricht von gezielter Wahlmanipulation

      Der Ex-Präsident des Bundesnachrichtendienstes, August Hanning, stellt klar: »Offenkundig wird hier versucht, Wahlen zu manipulieren« ! Das Ganze habe Züge einer nachrichtendienstlichen Aktion. Er mache sich Sorgen um die demokratische Kultur !

      https://www.freiewelt.net/nachricht/ex-bnd-chef-spricht-von-gezielter-wahlmanipulation-10077877/

      Der Ex-Präsident des Bundesnachrichtendienstes, August Hanning, stellt klar: »Offenkundig wird hier versucht, Wahlen zu manipulieren« ! Das Ganze habe Züge einer nachrichtendienstlichen Aktion. Er mache sich Sorgen um die demokratische Kultur !

      Steckt ein Geheimdienst hinter der Medienfalle, in die Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus gelockt wurden?

      Der ehemalige Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND) August Hanning erklärte in einem Interview gegenüber »n-tv«:

      »Der ganze Vorgang wirft gravierende Fragen auf. Hier ist offenbar – entweder von einem Nachrichtendienst oder mit nachrichtendienstlichen Mitteln – in einer sehr aufwändigen Operation eine Falle gestellt worden. Es wurde mit Lockvögeln gearbeitet. Man hat Wohnungen verwanzt. Das Ganze hatte einen Vorlauf. Also sehr aufwändig, wie wir das eigentlich nur von Nachrichtendiensten kennen oder von Firmen, die sich mit nachrichtendienstlichen Mitteln betätigen und Nachrichtendienstler in ihren Reihen haben.«

      Nach Hanning ergeben sich daraus wichtige Fragen:

      »Und dann stellt man sich natürlich die große Frage: Warum hat man zwei Jahre damit gewartet? Warum hat man das nicht sofort veröffentlicht? Warum hat man zugelassen die Nationalratswahlen? Die hätte man ja auch beeinflussen können. [Und] die Regierungsbildung. Und warum veröffentlicht man das eine Woche vor wichtigen Wahlen hier in Europa?«

      Die Frage des Journalisten, ob der »Spiegel« und die »Süddeutsche Zeitung« so lange gewartet hätten, um die EU-Wahlen zu beeinflussen, ließ Hanning offen. Es könne auch sein, dass die beiden Medien nur benutzt wurden und ihnen tatsächlich das Video erst kürzlich zugespielt wurde.

      Aber es sei folgendes klar:

      »Offenkundig wird hier versucht, Wahlen zu manipulieren«

      Er vergleicht die Sache mit den Kampagnen in Amerika:

      »Wir kennen ja die Situation in den USA, wo auch versucht wurde mit nachrichtendienstlichen Mitteln, über soziale Netzwerke die Wahlen zu beeinflussen«

      Hanning stellt klar, dass die Beeinflussung von Wahlen keine triviale Angelegenheit sei. Schon der Versuch, auf solche Weise Wahlen zu beeinflussen, verstoße gegen die demokratische Kultur. Das sei sehr ernst. Daher seien weitere ernsthafte Nachforschungen wichtig, mahnt Herr Hanning.

      https://www.freiewelt.net/nachricht/ex-bnd-chef-spricht-von-gezielter-wahlmanipulation-10077877/

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  5. Artushof schreibt:

    Nur die direkte Demokratie schafft einen GELEBTEN Dialog und produziert wahre Ergebnisse.
    Auch politische Huren werden darüber nachdenken.

    Die Zerschlagung der Kulturen und Nationen darf in Europa nicht Wirklichkeit werden.

    Es gibt nur eine Alternative
    Direkte Demokratie JETZT

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