„Die Geschichte wird Merkel recht geben“, sagt Juncker – wie das, wenn die Gegenwart sie Lügen straft?

(www.conservo.wordpress.com)

Von Dushan Wegner *)

junker merkelWas Juncker sagt, ist so schräg und arrogant, dass man sich fragen könnte, ob er uns heimlich zu warnen versucht.

»Die Geschichte wird mir recht geben«, so versprach der nicaraguanische Diktator Anastasio Somoza (Der Spiegel, 30/1979). – Dass es »die Geschichte« sein würde, die über einen urteilen würde, das sagte auch immer wieder ein deutscher Kanzler, dessen Namen man nicht immerzu nennen sollte. – Tony Blair verteidigte die Beteiligung an dem auf Lügen basierten Irakkrieg mit den bekannten Worten »history will judge me right« (TAZ, 27.3.2003). – »Die Geschichte wird mich freisprechen«, so verteidigte sich auch der Diktator Fidel Castro (Hinrichtung von Kritikern, Bespitzelung und Verurteilung ohne Gerichtsverfahren).

Sie lieben ihre eigenen Länder

Ich weiß nicht, ob es an seiner Ischias-Erkrankung liegt oder an der geheimnisvollen Kraft, die er durchs Küssen von Männerglatzen und Verwuscheln von Damenhaar erlangt, aber etwas Magisches bewegt den EU-Juncker derzeit, extra wahrhaftige Einblicke in sein für Demokraten gelegentlich furchterregendes Innenleben zu geben, so etwa im Interview mit dem Anti-Trump-Sender CNN.

Wenn CNN behauptet, an meiner Hand seien vier Finger und ein Daumen, zähle ich lieber nochmal nach – ich bin generell vorsichtig, wenn CNN etwas sagt – doch sie haben ein Video beigelegt und keiner hat widersprochen, also gehe ich davon aus, dass folgende Meldung weitgehend stimmt.

Herr Juncker gab ein Interview (sitzend), und darin sagte er:

Diese Populisten, Nationalisten, dummen Nationalisten, sie lieben ihre eigenen Länder, und sie mögen die anderen nicht. (Jean-Claude Juncker, cnn.com, 22.5.2019)

Es ist nicht das erste Mal, dass der Ischiaskranke mehr Wahrheit sagte, als man Ihnen in den Abendnachrichten berichten wird (wir denken etwa an sein Zitat von der EU, die Dinge beschließt, so dass »die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde«, »Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt«, Der Spiegel 52/1999).

Nicht nur ironisch

Herr Juncker gehört zu jenen Politikern, die wörtlich zu zitieren einem bereits den Vorwurf der »Verschwörungstheorie« einbringen kann – auch das ist ein Zeichen der Zeit.

Was vor kurzem noch als »Verschwörungstheorie« niedergebrüllt wurde – bemerkenswert etwa der geifernde Auftritt des FDP-Brachialpopulisten Lambsdorff (siehe »Migrationspakt: Im Bundestag fallen die letzten Masken«) – was vor kurzem nur in freien Blogs und Medien erschien (siehe »Das eigentliche Problem am UN-Migrationspakt«), wird plötzlich ganz offen festgestellt und gesagt (vergleiche etwa welt.de, 20.5.2019: »UN-Migrationspakt und Medien – Wenn Gesinnungsethik die sachliche Aufklärung verhindert«), aber auch dann stört es die Masse nicht mehr, denn es ist beschlossen und vollbracht, und das Brennglas öffentlicher Aufmerksamkeit ist auf Anderes gerichtet.

Es ist nicht nur ironisch-polemisch gemeint, wenn ich mich frage, ob Juncker an diesem Punkt uns alle zu warnen versucht.

Wenn die öffentliche Beleidigung aller Menschen, die ihr Land lieben, die der EU unterworfenen Völker nicht zum Aufbegehren bewegen wird, was dann?

Junckers doppelte Lüge, wonach sein Land zu lieben unanständig sei, und wonach sein Land zu lieben bedeuten müsse, andere zu hassen, diese doppelte Falschwahrheit erfüllt alles, was es braucht, damit Juncker sich dereinst rechtfertigen kann, indem er dann sagt: »Ich habe versucht, euch durch krasse Zuspitzung zu warnen, alles andere wäre mir gefährlich geworden, doch ihr habt es nicht sehen wollen – was sonst sollte ich noch tun?«

Mit der Wasserpistole

Treiben wir doch die (leicht absurde, aber interessante) Hypothese weiter, wonach Juncker die Welt durch die sprichwörtliche Blume, also indirekt zu warnen versucht.

Im Interview mit der BILD-Zeitung sagte Juncker:

Angela Merkel hat im Herbst 2015 richtig gehandelt, die Geschichte wird ihr recht geben. Hätte sie die deutschen Grenzen geschlossen, wären Österreich und Ungarn unter der Last der Flüchtlinge zusammengebrochen. Das ist die Wahrheit. (welt.de, 24.5.2019)

Hat Juncker wirklich keine Ahnung von den Zitaten anderer Politiker – oder stellt er in der Formulierung »die Geschichte wird ihr recht geben« Merkel absichtlich in die Tradition von Fidel Castro und anderen Diktatoren, welche Leid über ihr Land brachten und es mit denselben Worten zu rechtfertigen suchten?

Wenn ich Ihnen sage, dass »2+2=4« ist, dann muss ich nicht hinterherschieben, dass das »die Wahrheit sei« – warum dann schiebt Juncker es hinterher? Sagen wir mal so: Wenn mein kleiner Sohn mir explizit versichert, es sei die Wahrheit, dass er seine Schwester nicht mit der Wasserpistole nassgemacht habe, dann würde ich meinen kleinen Finger dafür nicht ins Feuer legen, geschweige denn meine Hand.

»Die Geschichte wird Merkel recht geben«, sagt Juncker – Wie soll das gehen, wenn die Gegenwart sie Lügen straft? Spätestens wenn die deutsche Regierung die in Deutschland lebenden Juden davor warnt, öffentlich Kippa zu tragen (welt.de, 25.5.2019), spätestens dann wird »Wir schaffen das!« und damit Merkels Amtszeit zu einer der übelsten politischen Lügen der letzten Jahrzehnte – was war es, dass Merkel und ihre Schemelhalter »schaffen« wollten?! Das?!!

Entweder Juncker ist es inzwischen reichlich egal, was er sagt und wie es wirkt – oder Junckers Ischiasnerv versucht verzweifelt, der Welt mitzuteilen, was wirklich im EU-Reich passiert. – Gibt es weitere logische Möglichkeiten? Gewiss gibt es sie – doch das Ergebnis ist stets ähnlich.

Dereinst im Paradies

Es tut mir fast leid, dass Herr Juncker als »EU-Chef« abtreten wird. Juncker will den Lauf der Welten steuern, und kann nichtmal seinen jeweils nächsten Schritt sicher lenken – Juncker war die perfekte EU-Metapher.

Es ist ein bewährter Trick diverser Religionen, die Begründung ihrer Autorität in eine ferne, per Definition nicht zu überprüfende Zukunft zu verlegen – der Fachbegriff ist »Eschatologie«. Gehorche der Kirche, damit es dir nach dem Tod gut geht. Füge dich in deine Kaste ein, damit du im nächsten Leben nicht als Wurm wiedergeboren wirst. Opfere dich im Krieg für die politischen Ziele deiner korrupten Herrscher, damit du dereinst im Paradies verwöhnt werden wirst.

»Hütet euch vor Leuten, die den Planeten ordnen wollen«, so mahnte ich letztens, man könnte einen ähnlichen Gedanken auch etwas länger formulieren: »Hütet euch vor Herrschern, die das Leid und Unrecht, das sie heute über die Menschen bringen, mit der zukünftigen Geschichte rechtfertigen.«

Vergessen wollen, nicht können

Letztens fragte ich: »Ist die EU ein Kult oder ein Vertrag?« – Es ist bezeichnend, dass der EU-Chef die gegenwartsfeindliche Argumentation eines Möchtegern-Sektengurus übernimmt: Jetzt hat Merkel viel Leid über Deutschland gebracht, doch die Geschichte wird ihr Recht geben. (Wer ist das, diese »Geschichte«, welche das Leid und den Verlust der Heimat rechtfertigt?)

Man könnte zynisch fragen, ob man diesen Juncker-Spruch auf die Gräber der Opfer vom Breitscheidplatz meißeln sollte, ob man es auf die Wände der überlasteten Polizeistationen schreiben sollte und in die Flure der maroden deutschen Schulen, wo die Decke herunterfällt (Mönchengladbach 2019, Gerolstein 2018, Rostock 2018, Spandau 2017, usw.), weil kein Geld und keine Aufmerksamkeit da ist.

Wie kann die Geschichte dir recht geben, wenn die Gegenwart dich verflucht und dein Tun schnell überwinden will? Wie kann die Geschichte dir recht geben, wenn die Menschen sich danach sehnen, dich zu vergessen, und dich doch nicht vergessen können, weil das Leid und die Folgen deiner Taten noch Generationen später schmerzen werden?

Die Vision, die Juncker, Weber oder Soros für Europa haben, fühlt sich wenig demokratisch an – und freiheitlich noch weniger.

Jede Wahl stellt die grundsätzliche Frage nach der Weltsicht und Lebensperspektive des Wählers. Der Kandidat und die Partei stehen für eine Sicht auf die Welt, von »Weiter so!« bis »Revolution!«, von »Grenzen zu!« bis »Selbstzerstörung jetzt!«, der Möglichkeiten sind viele. Manchmal sind Wahlkampf und Politik kohärent, bei CDU und SPD ist es derzeit die Regel, dass sie das Gegenteil ihrer Politik fordern – die Unordnungspartei CDU fordert dem Wort nach Sicherheit und Ordnung, die Zensurpartei SPD sagt, sie sei gegen Zensur und Uploadfilter, und stimmt dann in der EU dafür. – Ein Zyniker könnte kalauern: »Regen regnet und Lügner lügen, das ist der Lauf der Welten.«

Der Wähler kreuzt bei der Wahl die Partei an, welcher er zutraut, seine Position zu vertreten. Heute wählt der Wähler gelegentlich leicht angewidert, manches Wahlkreuz ist unsicher gezogen.

Noch dürfen wir wählen (wenn es auch stets ratsam ist, die Auszählung genau zu beobachten, siehe etwa welt.de, 15.10.2018: »Manipulierte grüner Wahlhelfer bei Bürgerschaftswahl? (…) Dreieinhalb Jahre nach der Wahl hat die Staatsanwaltschaft jetzt einen Strafbefehlsantrag gestellt.«)

Weder Merkel noch Juncker noch Macron werden dereinst von ihren Kindern zur Verantwortung gezogen werden, sie haben keine, und doch ist heute die Zeit, von der man auch als »kleiner Mann« dereinst gefragt werden wird, was man getan hat, als die Globalisten versuchten, die Freiheit und die Demokratie mit Propaganda zu übertönen.

Noch gibt es Wahlen und noch sind sie meistens geheim. Noch dürfen wir davon ausgehen, dass die meisten Stimmen korrekt ausgezählt werden.

Doch es ist ein Anfang

Das Kreuz im Wahllokal ist eine kleine Demonstration für die Freiheit und für die Demokratie. Wenn wir dereinst gefragt werden, was wir getan haben, als Juncker die Liebe zur Heimat für böse erklärte, als in Europa wieder Zensurwerkzeuge eingeführt wurden und die Propaganda die Bürger rund um die Uhr beschallte, wenn wir dereinst gefragt werden, was wir getan haben, sollte das allermindeste sein, sagen zu können: »Ich habe nach meinem Gewissen gewählt.«

Nach seinem Gewissen zu wählen, es ist wahrlich nicht genug, es braucht schon mehr, um den suizidalen Kurs der Postdemokraten aufzuhalten und umzukehren – so das überhaupt noch möglich ist – doch es ist ein Anfang.

Selbst wenn man glaubt, sich mit seinem einsamen Wahlkreuzlein nicht gegen eine von milliardenschwerer Propaganda manipulierte Masse durchsetzen zu können, so ist das Kreuz auf dem Wahlzettel zumindest eine Notiz an sich selbst, eine Selbstvergewisserung, dass man für Demokratie und Freiheit steht, wo die Masse sich nach Gelobtwerden und Unterwerfung sehnt – und, wer weiß, wenn genug Leute auf dem Wahlzettel notieren, was sie unter Freiheit verstehen, verändern sich die Dinge ja doch zum Besseren – oder wir verlangsamen zumindest das Schlimmerwerden – wäre das denn nichts?

Wird Merkel dereinst von »der Geschichte« (wer auch immer das sein soll?) doch noch seliggesprochen werden, und werden die Opfer ihrer Politik sich »gelohnt« haben? Ist es verwerflich, um die Zukunft seiner Kinder zu fürchten? Ist es wirklich böse, sein Land zu lieben?

In der Öffentlichkeit verstummt heute so mancher, und sagt nur, was zu sagen ungefährlich ist, doch im Wahllokal kann er antworten, was er wirklich antworten will – noch kann er es.

********

*) Dushan Wegner fragt: „Guter Text?“

Diese Texte sind nur dank Ihrer freiwilligen Unterstützung möglich! Einfach und schnell via Kreditkarte oder PayPal – schon jetzt: Dankeschön!

Sie können die Arbeit von Dushan Wegner unterstützen, z.B. mit einem Leserbeitrag (10€), einem Jahresbeitrag (52€, entspricht 1€/Woche), oder natürlich einer anderen Stückelung: dushanwegner.com/leserbeitrag/ – Schon jetzt: Dankeschön!

Bankverbindung und Quellenangabe hier: https://dushanwegner.com/die-geschichte/?mc_cid=0928e7fc74&mc_eid=ac82e0b2ba

www.conservo.wordpress.com   26.05.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen Emails sowie auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zueigen. *****
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Außenpolitik, EU, Europäische Kommission, FDP, Flüchtlinge, Islam, Kultur, Merkel, Politik, Politik Deutschland, Politik Europa, SPD, Wirtschaft abgelegt und mit , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

20 Antworten zu „Die Geschichte wird Merkel recht geben“, sagt Juncker – wie das, wenn die Gegenwart sie Lügen straft?

  1. uwe.roland.gross schreibt:

    Hat dies auf uwerolandgross rebloggt und kommentierte:
    Alki Junker und die Klimazonenschranze

    Gefällt 1 Person

  2. Semenchkare schreibt:

    Heute ist Zahltag, wollen wir hoffen das viele „Verträge“ von bestimmten Politikern nicht verlängert werden.

    Gefällt 2 Personen

  3. Freya schreibt:

    Ein großartiger Text; ich habe jede Zeile gelesen und jede einzige von ihnen hat etwas in mir ausgelöst. Ein ganz tolles Statement insgesamt, tausend Dank!
    Vielleicht sollten zukünftige Staatenlenker in der Tat nur dann in Ämter kommen dürfen, wenn sie selber Kinder haben. Das hat offensichtlich, wenn auch wie bei v.d.L. nicht zwingend, aber dennoch eine sehr große Auswirkung darauf, ob jemand überhaupt verantwortlich für die Zukunft zu handeln willens und imstande ist (siehe V. Orban). mit patriotischen Grüßen von Freya

    Gefällt mir

  4. Semenchkare schreibt:

    Ach der Juncker.
    Der sitzt heute bestimmt mit Atlan beim Heurigen und harrt der Dinge die da kommen mögen…

    *********************************************************************
    Yes it`s no Fake… 🙂

    2016
    Juncker verwirrt: EU-Kommissionschef faselt im Parlament von Außerirdischen

    ca 80 sek.

    Gefällt 1 Person

    • POGGE schreibt:

      @Semenchkare

      Werter Semenchkare

      Im den Jahr 1987 bis 1995 wurden zahlreiche Sichtung des US AIR FORCE SPIOAGE-FLUGZEUG’S „NORTHROP GRUMMAN TR-3B BLACH MANTA“ gemacht in Belfien und Luxemburg, Der JC Juncker hatte dieses US AIR FORCE SPIOAGE-FLUGZEUG’S „NORTHROP GRUMMAN TR-3B BLACH MANTA“ für ein Außerirdisches Raumschiff gehalten !!!!

      Wir haben hier in der EU-Regierung Leute die US AIR FORCE FLUGZEUGE für Außerirdische Raumschiffe halten tuen !!!!

      https://topsecretairplanes.blogspot.com/2012/01/tr-3a-black-manta.html

      https://fr.wikipedia.org/wiki/Northrop_TR-3_Black_Manta

      https://www.military.com/video/aircraft/military-aircraft/tr-3b-aurora-anti-gravity-spacecrafts/2860314511001

      JC Juncker ist in diesen US-VIDEO GENANNTE LUXEMBURGISCHE MINISTER der diese UFOs GESEHEN HAT ! Im Video wird der LUXEMBURGISCHE MINISTER aber fälschlich als Belgienische Minister bezeichnet !

      Im den Jahr 1987 bis 1995 wurden zahlreiche Sichtung des US AIR FORCE SPIOAGE-FLUGZEUG’S „NORTHROP GRUMMAN TR-3B BLACH MANTA“ gemacht in Belfien und Luxemburg, Der Juncker hatte dieses US AIR FORCE SPIOAGE-FLUGZEUG’S „NORTHROP GRUMMAN TR-3B BLACH MANTA“ für ein Außerirdisches Raumschiff gehalten !!!!

      Wir haben hier in der EU-Regierung Leute die US AIR FORCE FLUGZEUGE für Außerirdische Raumschiffe halten tuen !!!!

      Gefällt mir

    • POGGE schreibt:

      @Semenchkare

      Werter Semenchkare

      Im den Jahren 1987 bis 1995 wurden zahlreiche Sichtung des US AIR FORCE SPIOAGE-FLUGZEUG’S „NORTHROP GRUMMAN TR-3B BLACH MANTA“ gemacht in Belgien und Luxemburg, Der JC Juncker hatte dieses US AIR FORCE SPIOAGE-FLUGZEUG’S „NORTHROP GRUMMAN TR-3B BLACH MANTA“ für ein Außerirdisches Raumschiff gehalten !!!!

      Wir haben hier in der EU-Regierung Leute die US AIR FORCE FLUGZEUGE für Außerirdische Raumschiffe halten tuen !!!!

      https://topsecretairplanes.blogspot.com/2012/01/tr-3a-black-manta.html

      https://fr.wikipedia.org/wiki/Northrop_TR-3_Black_Manta

      https://www.military.com/video/aircraft/military-aircraft/tr-3b-aurora-anti-gravity-spacecrafts/2860314511001

      JC Juncker ist in diesen US-VIDEO GENANNTE LUXEMBURGISCHE MINISTER der diese UFOs GESEHEN HAT ! Im Video wird der LUXEMBURGISCHE MINISTER aber fälschlich als Belgienische Minister bezeichnet !

      Im den Jahr 1987 bis 1995 wurden zahlreiche Sichtung des US AIR FORCE SPIOAGE-FLUGZEUG’S „NORTHROP GRUMMAN TR-3B BLACH MANTA“ gemacht in Belfien und Luxemburg, Der Juncker hatte dieses US AIR FORCE SPIOAGE-FLUGZEUG’S „NORTHROP GRUMMAN TR-3B BLACH MANTA“ für ein Außerirdisches Raumschiff gehalten !!!!

      Wir haben hier in der EU-Regierung Leute die US AIR FORCE FLUGZEUGE für Außerirdische Raumschiffe halten tuen !!!!!

      Gefällt mir

  5. Klein Mike schreibt:

    Ein Super Kommentar und würden diesen doch viele lesen.
    Allein mir fehlt der Glaube, daß sich etwas verändern wird.
    Trotzdem, vielen Dank dafür !!!

    Gefällt mir

  6. Dädalaus schreibt:

    Die Christen mögen doch einmal Sirach 11/12 Vers 20 lesen, damit sie begreifen, dass sie sich mit dem Migrationspakt genau die Wölfe in das Lad holen werden, um die Christen zu bekämpfen. Aber ja, wen man als Hirten mag, der hat immer Recht, auch wenn es der größte Bullshit ist. Das die wahre Angst dieser pharaisäerischen Kirchendiener das Füllhorneigener Pfründe zu verlieren ist und sie mit allem was sie haben gegen die AFD hetzen.

    Gefällt mir

  7. Ingrid schreibt:

    Komisch ist, dass alle Despoten und Volksverräter kurz vor ihrem Untergang und dem ihres Landes immer hoch gelobt wurden.

    Sehr guter Bericht, Glückwunsch!!!

    Als ich heute wählen war, habe ich mir alle Leute genau angesehen, die mit mir dort waren und mich gefragt, was die wohl wählen?
    Das ist mir vorher noch nie passiert.

    Aber irgendwie kann ich der unaufgeklärten Masse noch nicht Mal böse sein, sie glauben immer noch den ganzen Mist den unsere Medien verbreiten und glauben die AfD sind die bösen Rechtspopulisten, also gefährlich!!

    Gefällt mir

    • Semench schreibt:

      Als ich heute wählen war, habe ich mir alle Leute genau angesehen, die mit mir dort waren und mich gefragt, was die wohl wählen?
      Das ist mir vorher noch nie passiert.
      ********************************************
      So ging es mir heute auch !

      Es waren gegen 09:30/50 nur wenige Wähler im Wahllokal und alle Gereration „Silber“, also Rentner, keine jungen Leute.

      Die Wahlbeteiligung bei der letzten Wahl lag hier bei rund 35%.

      Gefällt mir

  8. POGGE schreibt:

    Stand: 19.30 Uhr // Erste Hochrechnungen zeigen Schwere Verluste für EVP und Sozialdemokraten – Fortlaufende Berichterstattung zur Wahl zum Europaparlament

    https://www.freiewelt.net/nachricht/fortlaufende-berichterstattung-zur-wahl-zum-europaparlament-10077923/

    Stand: 19.30 Uhr // Erste Hochrechnungen zeigen Schwere Verluste für EVP und Sozialdemokraten

    Fortlaufende Berichterstattung zur Wahl zum Europaparlament

    Als besonderen Service für ihre Leser bietet die Freie Welt heute eine fortlaufende Berichterstattung zur Wahl zum Europäischen Parlament an. Immer, wenn es wichtige Neuigkeiten, wie Prognosen, Hochrechnungen oder Ergebnisse gibt, werden diese hier veröffentlicht.

    ***19.30 Uhr***

    Die ersten Hochrechnugnen verdichten die prognostizierten Ergebnisse. Die selbsternannten Volksparteien, vereint einmal in der Fraktion der Europäischen Volksparteien (EVP, aus Deutschland die Uinion) und den Sozialdemokraten (S&D, aus Deutschland die SPD) müssen schwere Verluste hinnehmen. Hingegen wächst die Anzahl der Sitze für die EU-kritischen Parteien. Anders als in Deutschland können die Grünen in Europa insgesamt wenig punkten, in einigen Ländern schaffen sie es nicht einmal, einen einzigen Abgeordneten in das Europaparlament zu entsenden.
    Aufgrund der nach wie vor offenen Verhandlungen hinsichtlich der Gründung und Zugehörigkeit der einzelnen EU-kritischen Parteien werden sie im nachfolgenden Überblick als ein Block zusammengefasst.
    Der aktuelle Stand der Sitze im neuen EU-Parlament sieht den Hochrechnungen zu folge so aus:

    – EU-Kritiker: 181 Sitze (AfD, PVV, FPÖ, LEGA-NORD, ENF, EAPN, EKR, EFDD)
    – EVP: 168 Sitze
    – S&D: 146 Sitze
    – ALDE: 106 Sitze (inkl. En Marche)
    – Grüne: 55 Sitze
    – Linke/Postkommunisten: 52 Sitze

    Die restlichen Sitze verteilen sich auf Klein- und Kleinstparteien sowie unabhängige Kandidaten.

    https://www.freiewelt.net/nachricht/fortlaufende-berichterstattung-zur-wahl-zum-europaparlament-10077923/

    ALSO AfD-FRAKTION MIT ZUSAMMEN AUSLÄNDISCHEN GUTEN RECHTEN ANTI-EU-GEGNER-PARTEIEN WIRD GRÖSSERE STÄRKSTE FRAKTION IM PARLIAMENT !!!!

    Gefällt mir

  9. Sandokan schreibt:

    Ich bin enttäuscht das die AFD nicht besser abgeschnitten hat und entsetzt wie verblödet die Massen sind und ausgerechnet ihre Abschaffer wählen. Das wird ein bitteres Aufwachen geben und wie viele Opfer soll es denn noch geben? In den Kirchen beeinflussen die Hirten als Systemschmarotzer die Schäfchen, dass sie nicht AFD wählen sollen und Seilschaften halten zusammen. Von der Enttäuschung muss ich mich erst einmal erholen, das der gesunde Menschenverstand in Deutschland ausgedient hat.

    Gefällt mir

  10. Pingback: Nach der Europa-Wahl: Quo vadis CDU und Europa? – Ein paar Wahrheiten zur Lage der konservativen Kräfte in Deutschland – website-marketing24dotcom

  11. Pingback: Nach der Europa-Wahl: Quo vadis CDU und Europa? – Ein paar Wahrheiten zur Lage der konservativen Kräfte in Deutschland – Willibald66's Blog/Website-Marketing24/Verbraucherberatung

Kommentare sind geschlossen.