Familien stärken – Regenbogenportal stoppen!

kampagne_giffey_0(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Schulen werden offensichtlich konsequent als Schlüssel zur Verwirrung und Indoktrination von Kindern gesehen und sollen den Kindern und Jugendlichen vorgaukeln, daß ein wesentlich größerer Anteil der Bevölkerung LSB-Sexualität lebt, als dies eigentlich der Fall ist.

Familienministerin Giffey macht mit dem „Regenbogenportal“ einen großen Schritt vorwärts bei der Umsetzung der Gender-Ideologie. Helfen Sie uns, dies zu stoppen!

Helfen Sie uns, diese Bestrebungen aufzuhalten und die Kinder vor Verwirrung und Indoktrinierung zu bewahren (Eduard Pröls, s.u.)

Bei den Kindern anfangen!

„Um ein folgsames, widerstandsloses Volk heranzuzüchten, ist es nötig, bei den Kindern anzufangen. Will man den Einfluß der Eltern minimieren, muß man zuerst die Gehälter des Familienvaters möglichst niedrig halten, damit die Mutter auch zum Geldverdienen genötigt wird und sie ihr Kind schon früh in die Kita und anschließend in die Ganztagsschule abgeben muß. Dort warten links-grüne Erzieherinnen und Lehrerinnen, um die Kinder im vorgegebenen Sinne zu beeinflussen und zu prägen. Sie sollen zu kollektiven Schafen mutieren, um sie auf einen Leitwolf prägen zu können (Renate Sandvoß, 16.7.18 auf conservo).Der „Neue“ Mensch der Frankfurter Schule

Die Saat, die die Frankfurter Schule gestreut und die die ´68er zum Blühen gebracht haben, geht immer mehr auf. Die Gender-Ideologie wird zunehmend zu einer Gefahr für die biblische Schöpfung aus Mann und Frau. Wir müssen unser Menschenrecht auf unser Sosein als Mann, als Frau, als Vater und Mutter verteidigen und die Kinder schützen gegen die ideologische Zwangsverformung durch Gender.

„Gehirnwäsche“, „Umerziehung“, „Indoktrinierung“ & Co. – das sind die neuen „Labels“ einer durchgegenderten Erziehungs- und Volkskontrollgesellschaft, die immer deutlicher unser Vaterland durchdringt. Die Entwicklung ist alarmierend. Sie ist darauf ausgerichtet, diese unsere Gesellschaft zu zerstören und den Neuen Menschen zu schaffen – nicht wie Gott ihn wollte, sondern wie Genderisten und Bessermenschen meinen, daß er zu sein hätte. Ergo, sagen diese Irregeleiteten, haben wir Ewiggestrigen ein falsches ideologisches Bild.

In diese Kerbe schlägt nun erneut Eduard Pröls von der von mir sehr geachteten Petitionsplattform „CitizenGo“ (http://citizengo.org/de/) . Er schrieb mir gestern:

„Grüß Gott und Guten Tag, Peter,

Manche Dinge kann man sich kaum vorstellen – bis man sie erlebt oder gesehen hat. Die neueste Aktivität unserer Bundesfamilienministerin Franziska Giffey fällt – zumindest für mich – in diese Kategorie.

Mit dem neuen, von ihr als Ministerin zu verantwortenden Regenbogenportal macht Frau Giffey einen gewaltigen Schritt vorwärts bei der Umsetzung der Gender-Ideologie. Ziel scheint eine immer stärkere Auflösung der natürlichen Ehe und Familie, bestehend aus einem Mann, einer Frau und deren Kindern zu sein.

Nachdem kürzlich Bundesjustizministerin Katarina Barley den Vorstoß unternommen hat, biologische Väter durch „Mit-Mütter“ rechtlich zu ersetzen, strebt die Familienministerin an, dass künftig an Schulen (und bald darauf sicher allgemein) statt von Vater und Mutter von „Elternteil 1 und Elternteil 2“ gesprochen werden soll.

https://www.citizengo.org/de/fm/171102-familie-ohne-vater-mutter-kinder-niemals-frau-familienministerin

Schulen werden offensichtlich konsequent als Schlüssel zur Verwirrung und Indoktrination von Kindern gesehen. Denn Lehrer werden aufgefordert, der mangelnden Sichtbarkeit von LSB (LesbischSchwulBisexuell) im sozialen Umfeld von Schülern aktiv entgegen zu wirken, offensichtlich mir dem Ziel, den Kindern und Jugendlichen vorzugaukeln, dass ein wesentlich größerer Anteil der Bevölkerung LSB-Sexualität lebt, als dies eigentlich der Fall ist.

Genau diese Methode, Ausnahmen zur Regel und Normalität zu erklären und als solche darzustellen, führt zur Verwirrung der Schüler, die noch nicht über das Urteils- und Einschätzungsvermögen Erwachsener verfügen und daher leicht beeinflussbar sind.

Dadurch, dass neben Lehrern und Erziehern auch Eltern durch das Regenbogenportal immer und immer wieder aufgefordert werden, LSB als Normalität anstatt als Ausnahme darzustellen (da eine sachgerechte Darstellung ja diskriminierend sei), wird der Indoktrinationsdruck noch erhöht.

Im Interesse de Kinder und ihrer gesunden Entwicklung können wir diese Bestrebungen nicht hinnehmen:

https://www.citizengo.org/de/fm/171102-familie-ohne-vater-mutter-kinder-niemals-frau-familienministerin

Das Aktionsbündnis Demo für Alle, das auf unserer Plattform die Petition „Familie ohne Vater-Mutter-Kinder? Niemals, Frau Familienministerin!“ gestartet hat, fordert von Familienministerin Giffey, „einen umfassenden Aktionsplan für Ehe und Familie, der im Wesentlichen folgende Aspekte beinhaltet:

* Freiheit der Eltern in der Wahl der Erziehung und Bildung ihrer Kinder.

* Finanzielle Entlastung von Familien.

* Schutz vor ehe- und familienfeindlichen Lobby-Gruppen und Propaganda in KiTas, Schulen und Bildungseinrichtungen.“

Demo für Alle weist darauf hin, dass ein solcher Aktionsplan möglich ist, „wie der Blick in andere europäische Länder zeigt. So sind zum Beispiel der Familienbonus Plus in Österreich, der Sieben-Punkte-Plan zum Schutz der Familien in Ungarn oder der ‚Baby Bonus‘ in Italien erste aktuelle Ansätze für die Förderung von Familien, an denen sich die Bundesfamilienministerin orientieren sollte.“

https://www.citizengo.org/de/fm/171102-familie-ohne-vater-mutter-kinder-niemals-frau-familienministerin

Es ist wichtig, dass wir auch diesem neuen Schritt zur Umsetzung der Gender-Ideologie entschieden entgegen treten und ein unmissverständliches Zeichen setzen, dass wir dies nicht wollen!

Bitte helfen Sie mit, indem Sie die Petition von Demo für Alle nicht nur unterzeichnen, sondern  Ihre Familienmitglieder, Freunde und Bekannte auf diese aufmerksam machen und um Unterstützung bitten.

Mit freundlichen Grüßen

Eduard Pröls und das Team von CitizenGO

———-
P.S.: Bitte denken Sie daran, regelmäßig unsere Facebook-Seite CitizenGO.Deutsch zu besuchen. Dort finden Sie stets aktuelle Informationen und interessante Berichte zu den uns wichtigen Themen Lebensschutz, Verteidigung der Familie und wichtiger Freiheiten!
https://www.citizengo.org/de/fm/171102-familie-ohne-vater-mutter-kinder-niemals-frau-familienministerin
CitizenGO ist eine Gemeinschaft aktiver Bürger, die sich weltweit für das Leben, die Familie, die Freiheit und für Grundrechte einsetzt. Um mehr über CitizenGO zu erfahren, klicken Sie bitte hier oder folgen Sie uns auf FACEBOOK oder TWITTER. Diese Nachricht ist an  adressiert.
Sollten Sie Ihre E-Mail-Adresse, die Spracheinstellungen oder Ihre Benutzerinformationen ändern wollen oder anderweitige Fragen und Anregungen haben, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme. Wenn Sie keine weiteren Informationen von CitizenGO erhalten möchten, klicken Sie bitte auf diesen Link.
Antworten Sie bitte nicht auf diese E-Mail. Um eine Nachricht an CitizenGO zu senden, verwenden Sie bitte das Formular: http://www.citizengo.org/de/kontakt. Gerne können Sie unter http://citizengo.org/de/petition-entwerfen Ihre eigene Petition erstellen und bewerben.
www.conservo.wordpress.com   7.6.19

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen Emails sowie auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zueigen. *****
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Bildung, Die Grünen, Frankfurter Schule, Kirche, Kultur, Medien, Politik Deutschland, SPD abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

29 Antworten zu Familien stärken – Regenbogenportal stoppen!

  1. Matthias Rahrbach schreibt:

    „…statt von Vater und Mutter von „Elternteil 1 und Elternteil 2“ gesprochen werden soll“

    Wer solche radikalen und lächerlichen Sprachregelungen fordert, den kann man zum Glück gut mit der modernen Verhaltensbiologie ärgern, denn die ist nicht mit dem Genderquark in Einklang zu bringen. Mehr, auch Links dazu, bei mir

    https://www.verlag-natur-und-gesellschaft.de

    Gefällt 2 Personen

  2. Artushof schreibt:

    Lachen über Deutschland

    Warum niemand SPD-Chef werden will, wann der Windkraftwahn wohl platzt, und was wir heute für besonders mutig halten

    / Der satirische Wochenrückblick mit Hans Heckel
    07.06.19
    paz

    Das ging aber schnell. Kaum war der letzte Wochen­rückblick geschrieben, da warf unser Favorit für den SPD-Vorsitz, Martin Schulz, das Kandidatenhandtuch. Und kaum war der Lappen im Dreck gelandet, schleuderte Amtsinhaberin Andrea Nahles den ihren dazu.
    Von da an wurde es gruselig. Offenbar will den einst begehrten Posten des Chef-Sozialdemokraten überhaupt keiner mehr haben. Die Ausreden der Angesprochenen: haarsträubend! Olaf Scholz? Ach nein, er habe viel zu viel mit seinem Ministeramt zu tun, da bleibe − es tut ihm ja auch furchtbar leid − bedauerlicherweise keine Zeit mehr für den SPD-Vorsitz. So ähnlich klang das auch bei Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil.
    Weils wahrer Absagegrund: Der Mann ist 60 Jahre alt und sitzt mit einem Traumergebnis auf dem Thron des Hannoveraner Landesvaters. Da wäre er schön blöd, jetzt in die Todesgrube zu springen, in der Leute wie Sigmar Gabriel oder Andrea Nahles politisch krepiert sind. Eigentlich kam auch Martin Schulz dort um, nur dass der sein Ableben nicht richtig mitbekommen hat und deshalb immer weiter sabbelt.
    Damit überhaupt einer zu Hause ist, wenn bei der SPD jemand klingelt, hat nun ein „Trio“ den Laden übernommen: Zwei Ministerpräsidentinnen und ein Hesse, der jede Wahl in den Sand gesetzt hat. Letzterer, Thorsten Schäfer-Gümbel, hätte den Job auch gleich alleine machen können. Mit seiner sagenhaften Serie von Niederlagen (Landtagswahlen in Hessen 2009, 2013 und 2018) wäre er das ideale Gesicht für die finale Katastrophe der SPD.
    Doch steht dieser finale Akt überhaupt noch aus? Oder war der schon? Folgen wir den Pessimisten, dann ist die Partei bereits tot. Wenn das stimmt, sollten wir doch noch mal mit Martin Schulz reden, denn in diesem trüben Falle wäre er die perfekte Besetzung: Ein untoter Politiker, der sich einbildet, noch dabei zu sein, führt eine Partei, die phantasiert, sie habe eine Zukunft.
    Die Zukunft gehört erst mal den Grünen. Die drehen jetzt richtig auf. Und alle, die mit Windparks Milliarden scheffeln, kommen aus dem Träumen nicht heraus. Alles ist möglich. Die Chefin der Grünen-Fraktion im bayerischen Landtag, Katharina Schulze, schafft Platz: Die lästige „10-H-Regelung“ müsse dringend weg, so Schulze. Nach dieser Regel müssen Windräder zehnmal so weit von der nächsten Wohnsiedlung weg sein wie die Anlagen hoch sind. Und die Viecher erreichen samt Rotorblatt mittlerweile eine Höhe von mehr als 245 Metern, heißt: Sie müssen fast zweieinhalb Kilometer Abstand halten zum nächsten Wohnhaus.
    Das begrenzt die Profitmöglichkeiten der Branche massiv in einem so dicht besiedelten Land wie Deutschland. Zudem sind solche Begrenzungen einfach ungerecht, schließlich haben wir jahrzehntelang für diesen Moment gewühlt und gearbeitet.
    Schon vor fast 50 Jahren haben kluge Köpfe herausgefunden, dass man mit fossilen Energieträgern nicht genug Geld verdienen kann. Was tun? Sie kamen auf eine geniale Idee: Man muss den Leuten Angst machen. Anfang der 1970er Jahren jagten sie uns daher den Schrecken ein, dass Erdöl und Kohle schon bald erschöpft sein würden und wir dringend Alternativen bräuchten.
    Das Dumme an der Sache war, dass man die Prognose irgendwann überprüfen konnte. In unserer Gegenwart, so die düstere Vorhersage der Experten von damals, sollte es schon lange keinen Tropfen Öl mehr zu fördern geben. Ärgerlicherweise wird das Zeug aber nicht alle. Es reicht bei derzeitigem Verbrauchsniveau wohl immer noch für Generationen.
    Also erschrak man uns danach mit einer bevorstehenden Eiszeit − wegen der vielen Wolken, die aus den Schornsteinen beim Öl- und Kohleverbrennen quellen. Die Eiszeit jedoch wollte sich auch nicht einstellen, und die Furcht vor dem klirrenden Tod verblasste. Nunmehr drehten die Experten die Sache einfach um und reden seitdem vom Hitzetod in der menschengemachten Klimakatastrophe. Und siehe da: Das wirkt endlich. Zumindest in Deutschland. Das Geld sprudelt und die politischen Vorkämpfer des großen Beutezuges kommen zu Macht und Einfluss.
    Nun weiß man allerdings nie, wie lange der Boom dauert, wann der Hokuspokus also auffliegt. „Welt“-Herausgeber Stefan Aust rät dazu, den deutschen „Klima-Hype“ einfach auszusitzen. Eines Tages komme von selbst heraus, dass diese gigantischen Windmonster umweltschädlicher Nonsens seien. Irgendwann, vielleicht schon in Bälde, werde man „über den Windkraftwahn der Deutschen lachen − wenn auch nicht in Deutschland“. Und warum sollen wir nicht mitlachen?
    Weil, so Aust, sich der massive Ausbau der Windkraft als das „teuerste und nutzloseste Investitionsprogramm aller Zeiten“ erweisen werde, „von Kriegen abgesehen“. Und wir, die Deutschen, bezahlen das. Da fällt das Lachen schwer, wenn man reichlich spät bemerkt, wie kinderleicht man reingelegt wurde.
    Apropos Kinder: Die waren, wie wir an dieser Stelle schon bemerkt haben, in allen Epochen immer besonders gut zu gebrauchen für hochtönende Ideologien und Lügengebäude, weil sie fanatischen Eifer mit kindlicher Unschuldsmine verbinden können, was unwiderstehlich macht.
    Leipziger Schüler schwärmen von den „Fridays for Future“-Demos jetzt aus, um Frevler zu entlarven. In dem Aufruf zur Greta-Demo heißt es: „Anschließend werden wir verschiedene Unternehmen besuchen, und uns kritisch mit deren Klima- und Umweltbilanz auseinandersetzen.“
    Wer das liest und noch ein paar Erinnerungen ans 20. Jahrhundert mit sich herumschleppt, kriegt feuchte Augen vor Nostalgie: Das ist ja wie damals, wie in den guten alten Diktaturen! Dies kommt nicht von ungefähr: Grüne träumen ja schon seit den 1980ern von der Öko-Diktatur, nachdem die marxistische Macht­ergreifung infolge von 1968 in die Hose gegangen war. Aber wäre das so schlimm? Ist eine ökologische Diktatur nicht das letzte Mittel, wenn man die Leute mit Überzeugungskraft allein nicht zum „Umdenken“ bewegen kann?
    Na ja, eines haben Diktaturen, die totalitären zumal, ja gemein: Das Etikett stimmt nie. So war die NS-Diktatur nicht national, die sozialistische nicht sozial und so wird auch die Ökodiktatur nicht ökologisch sein. Aber Diktatur wird sie sein, und allein darum geht es. Wie groß und mächtig sich die Schüler von Leipzig wohl vorkommen, wenn sie erwachsene Unternehmer zurechtweisen und piesacken dürfen, während die Gescholtenen beflissen ihre Schuld bekennen und vor den Pimpfen Besserung geloben müssen! So einen Machtrausch lässt sich kein Milchbart entgehen, und die Profiteure im Hintergrund rufen den begeisterten Jugendlichen insgeheim zu: „Eure Unwissenheit ist unsere Stärke!“
    Ebenfalls wie in den alten Diktaturen kriegen besonders eifrige Gefolgsleute der Mächtigen schon wieder Orden verliehen für ihre herausragende Folgsamkeit. In Jena bekam die Inhaberin eines Fitness-Studios den „Jenaer Preis für Zivilcourage“ dafür, dass sie einem ihrer Lehrlinge fristlos gekündigt hat.
    Sein Vergehen: Er trug ein Schlüsselband der Marke „Thor Steinar“, die, wie es in dem Medien einhellig heißt, „auch bei Neonazis beliebt sein soll“.
    Erst habe sie ihm noch eine Chance geben wollen, so die tapfere Frau, habe sogar einen „Workshop zum Thema Marken“ für die Azubis in ihrer Firma eingerichtet (früher hieß das „Kritik und Selbstkritik“). Doch dann habe sie erkannt, dass der junge Mann „provozieren“ wolle und ihn rausgeworfen, wegen ihrer eigenen Haltung und um das Image ihres Ladens nicht zu gefährden.
    Das fand der „Runde Tisch für Demokratie“ so dermaßen mutig, dass er der Frau jenen Orden für Zivilcourage umhängte. Na ja, wo Unwissenheit Stärke ist, da nennen wir Feigheit und Intoleranz auch gern Mut und Haltung.

    https://direktedemokratiefuerdeutschland.wordpress.com/

    Gefällt 2 Personen

    • Ulfried schreibt:

      Artushof kannst du mir mal erklären was dein Statement mit dem obigen Kommentar von Peter Helmes zu tun hat? Nichts. Mein Lehrer hat dazu immer gesagt: „THEMA VERFEHLT NOTE 5 SETZEN!“
      Ich selbst habe vier erwachsene Kinder und neun Enkel. Wenn damals, als meine Kinder klein waren solche neofaschistischen Zustände wie derzeit sich entwickeln – ich würde nach Rußland auswandern um meine Nachfahren vor diesen Kinderschändern zu schützen. Ich habe die russische Sprache als Kind erlernt und mag dieses Land.
      Das ist meine Auffassung zu dieser Thematik.

      Gefällt 2 Personen

      • Artushof schreibt:

        Guten Morgen Ulfried,

        vielen Dank für deine Frage, die ich schon viel länger von den Lesern erwartet habe.
        Zu deiner Frage:

        Plattformen, die eine Verbreitung garantieren wie diese von Peter Helmes sind sehr wichtig für die Aufklärung und für die politischen Wahrheiten.
        Leider bietet diese Plattform keine Möglichkeit, die aus meiner Sicht wichtigen Beiträge von anderen konservativen Plattformen möglichst zeitgleich dem Leser anzubieten.
        So mogle ich das eine oder andere Mal einen Beitrag dazwischen, in der Hoffnung keine große Missgunst zu ernten. Meist haben diese Beiträge inhaltlich Berührungspunkte auf „kleinster“ Ebene. Im Beitrag von Hans Heckel, den ich als Mensch besonders achte, findet sich auch die „Grüne Fakultät“ wieder. Die aktive Vorgehensweise dieser Partei ist gegenwärtig gekrönt mit einem Wählerzuspruch, den ich erwartet hatte. Jede, aber auch jede geistige Auseinandersetzung ist heute und zukünftig gefragt. Aktive Öffentlichkeitsarbeit ist angesagt. Es kann doch nicht schwer sein, aus seinem Haus zu kriechen und endlich, endlich, endlich aktiv zu werden. —–Bevor es zu spät ist.
        Dies zu meiner Vorgehensweise und es ist auch eine Entschuldigung. Sollte Peter Helmes solche Beiträge auf seiner Plattform zukünftig nicht dulden wollen, hätte ich dafür Verständnis.

        Zum Thema:
        An jedem Tag, an dem die Neugeistliche Ideologie auf allen Ebenen der medialen Welt und auch den staatlichen Einrichtungen, besonders an den Schulen und Kindergärten massiv in die Familienstrukturen eindringen geht ein Stück eigenes Denken und die damit verbundene eigene kulturelle Entwicklung verloren.
        Die Wahrheit wird verdrängt und wer nicht mitspielt verliert bereits vor Beginn der Würfelrunde.
        Wenn den Eltern die Zeit zur individuellen Erziehung genommen wird und die eigene Meinung zur Gefahr wird, und besonders wenn die eigenen Kinder dies bereits im Kindergarten massiv spüren und ihre Konflikte in das zunehmende schwache Konstrukt einer mehr und mehr zerfallenen Familienstruktur getragen werden spaltet schon sehr früh die staatliche Ideologie die geistige Einheit zwischen VATER-MUTTER-KIND. Selbst die Wortwahl brennt nach altem/richtigen Muster bereits schon heute im Mund.
        Der Genderwahn zieht sich wie ein Geschwür durch die Gesellschaft. In Heimatfilmen spricht man heute von schwangeren Tieren und nicht mehr von trächtigen. Die Welpen sind heute Babys u.s.w.
        Lieber bedauernswerte Genderwahnverseuchte denkt bitte einmal darüber nach:

        Menschen sind und bleiben Menschen

        Und
        Tiere bleiben Tiere

        Der Nächste Schritt wäre die biologische Vermischung. Es stinkt schon genug und gewaltig zum Himmel, wenn Touristen in andere Länder (Dänemark) fahren um auf Tiere zu steigen (sexuell) versteht sich.
        Diese grenzenlose und entwicklungsschädigende Freizügigkeit mit den Dildo Erklärungen und Rollenspiele und Geschlechtsentdeckungen in staatlichen Einrichtungen im frühkindlichen Alter sollten verboten und unter Strafe stehen.

        Diese aufgesetzte Entwicklung in unserer Gesellschaft ist schädlich für den freiheitlichen Geist, der für das Deutschland früherer Tage nie ein Thema war. Früher war vieles schlecht, aber auch vieles gut. Jetzt würde ich sagen, das Maß aller Dinge in der heutigen Politik bleibt die Durchsetzung der Maßstäbe so wie es ein schlechter Gutsbesitzer in früheren Zeiten wollte.
        Die überwiegend alleinige Erziehung von VATER und MUTTER geht verloren

        Wie immer einen kleinen Anhang, wenn es um Deutsche Kinder geht:
        Vielen Dank an dieser Stelle an Christa Meves

        Um die Kinder muss es gehen
        von Christa Meves
        Europa setzt auf Fortschritt. Die Nationen schauen über ihre Grenzen und
        vergleichen sich – vor allem, was die innere Organisation anlangt. Sie haben
        nämlich erkannt, dass alle ein bisher in der Geschichte unbekanntes Problem
        haben: Es wachsen nicht mehr genug Kinder nach. Europa schrumpft, ehe es
        sich schon voll konstituiert hat. Die Großfamilien sterben aus, Jugendkriminalität
        und psychische Erkrankungen boomen. Immer deutlicher wird, dass eine große
        Zahl von Eltern und schließlich sogar von Lehrern mit den Kindern nicht mehr
        zurecht kommen – die Eltern haben nicht mehr genug Zeit für sie, die Lehrer
        kämpfen nicht selten vergeblich gegen eine lärmende, unkonzentrierte Masse
        von Schülern, die Jugendarbeitslosigkeit ist unerträglich hoch.
        Was tun? Dem jungen Europa fällt in dieser Situation ein alter ideologischer
        Lieblingsgedanke ein: Weg mit dem Unsicherheitsfaktor Familie samt ihrem
        Unsicherheitsfaktor individueller Erziehung: Lasst Vater Staat die Sache
        übernehmen, einheitlich (und deshalb gerecht), durchorganisiert und mit klaren
        Chancen für alle. Kinderkrippen für die Säuglinge und Kleinkinder,
        Kindertagesstätten für die 3-6-Jjährigen, und ab dann ein einheitliches
        Ganztagsschulsystem.
        Je mehr bedrängt die einzelnen Nationen sind , umso lieblicher erscheinen ihnen
        diese Schalmeien; denn erstens fällt dann die „Falle Mutterschaft“ für die
        emanzipierte Frau aus. Sie kann – mit nur kurzen Unterbrechungen
        kontinuierlich als Wirtschaftsfaktor erhalten bleiben, Die Fessel der Eltern an ihre
        Brut – besonders auch für die Väter – verringert sich. Kompetent ausgebildete
        Erzieher bieten eine größere Gewähr für erzieherischen Erfolg, so meint man.
        Gut gedacht – aber auch gut gewusst? Fällt nicht vielleicht irgendjemandem ein,
        dass diese Idee bereits einmal als Großexperiment der Sowjetunion siebzig Jahre
        lang durchgepaukt worden ist. So lange, bis alles nachhaltig am Boden lag, so
        lange, bis Grbatschow bilanziert: Die Kollektiverziehung war es, die uns zerstört
        hat.
        Vor allem aber: Welche Erziehungsform ist für mehr Menschen erfolgreicher und
        – was doch wohl überhaupt gefragt werden müsste: Wie erleben denn die Kinder
        diese Erziehungsform? Was ist für sie bekömmlich, was nicht?
        Um das wirklich zu beurteilen, stehen mehrere Wissenschaften parat, die sich –
        oft schon über Jahrhunderte – hauptberuflich mit dem Kind beschäftigen: Die
        Pädagogik, die Enwicklungspsychologie und – jüngeren Datums – die
        Kinderpsychotherapie, die Psychopathologie sowie (weniger ideologieanfällig) die
        Neurobiologie und die Hirnforschung. Die Aussagen dieser Wissenschaften geben
        ein anderes und sehr viel gewichtigeres Bild ab über die Notwendigkeiten ab, die
        es der kostentbaren Pflanze Mensch möglich macht, sich seelisch gesund – und
        vielleicht sogar auf das jeweilige genetische Optimum – zu entfalten.
        Abrisshaft soll versucht werden, diese neuen Ergebnisse zusammenzufassen.
        Erst vor zirka dreißig Jahren ist in der Medizin die Erkenntnis aufgekeimt, von
        welch großer Bedeutung für das Sich-wohl-fühlen des Kindes und damit für den
        Tenor seiner weiteren Entwicklung bereits die Schwangerschaft ist. Neu musste
        gelernt werden, dass erschreckende Erlebnisse der Mutter z. B. schon wenige
        Wochen nach der Zeugung – von dem Augenblick an, an dem das sich
        konstituierende Nervensystem und das Herz zu arbeiten beginnen – mit ihr auch
        das Kind in Angst und Schrecken zu versetzen vermögen
        . Das zu erkennen hat die Computertomographie jetzt aber möglich gemacht.
        Die Contergankatastrophe lenkte zum ersten Mal die Mediziner mit einem tiefen
        Schock darauf hin, dass die Plazenta keineswegs – wie lange angenommen –
        eine undurchlässige Schutzhülle ist. Das bewirkte, dass eine neue Vorsicht
        entstand: Gegen Gifte wie Alkohol, Rauschgift und die Fülle der Medikamente,
        die den Markt bevölkern. Ein ganz neuer Schreck ist z. B. im Hinblick auf die
        Tranquilizer aufgetaucht: Die beruhigenden Wundermittel gegen Stress, die
        Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer, sind in den Verdacht geraten, das sich
        konstituierende Gehirn des Kindes nachhaltig zu schädigen! Und eine weitere
        Nachricht aus der Gynäkologie: 50% der Schwangerschaften in Deutschland
        enden mit einem Abort, nicht nur allein, weil man diese Kinder nicht haben will
        und Abtreibendes in Szene gesetzt wurde, sondern weil die Mütter einfach zu
        dünn sind, um Mutterleib sein zu können oder wenn physische Störungen
        geschahen.
        Was also braucht das Kind in seiner ersten neun Lebensmonaten im Mutterleib?
        Möglichst wenig Stress, möglichst viel Gesunderhaltung seiner Mutter und ihrer
        ausschließlich gesunden, ausreichenden Ernährung unter Ausschluss von
        Giftstoffen, möglichst viel Rücksicht der Umwelt auf diesen störanfälligen
        Umstand.
        Haben wir in unseren modernen Leben bisher diesen neuen
        Forschungsergebnissen Rechnung getragen? Sind wir bereit, diese Erkenntnisse
        hinreichend genug zu verbreiten, so dass zumindest die werdenden Eltern in
        Selbstverantwortung diese Grundnotwendigkeiten für ihr Kind umsetzen können?
        Davon kann keine Rede sein.
        Nicht weniger leichtfertig und ignorant wird häufig mit den Problemen um die
        Geburt umgegangen. Narkosen während des Geburtsvorgangs können den
        Kindern schaden. Ein Kaiserschnitt ebenso wie eine Periduralanästhesie – ohne
        einen zwingenden lebensnotwendigen Grund – nur um die Schmerzen nicht
        aushalten zu wollen, kann sich als ebenso ungut herausstellen wie die Einleitung
        der Geburt lediglich aus irgendwelchen terminlichen Gründen. Wir haben es zu
        respektieren, dass es bestimmt ist, wann das Kind das Licht der Welt erblickt.
        Wer sich darüber hinwegsetzt, kann unter Umständen einen Stresspegel im
        kindlichen Gehirn hervorrufen, der es unruhig und unausgeglichen werden lässt.
        Und zwar keineswegs in den ersten Lebensmonaten allein.
        Aber wie erst bestätigen sich die schon lange vorhandenen Vermutungen der
        Entwicklungspsychologen über die Bedeutung der frühen Kindheit für die
        Persönlichkeitsentwicklung durch die Ergebnisse der neuen Hirnforschung!
        Viel Nähe durch die Mutter, viel Nahrung aus ihrem Leib, viel Zärtlichkeit, viel
        Ansprache durch sie braucht das Kind in seinen ersten beiden Lebensjahren,
        wenn sich der Computer in seinem Kopf zur Höchstleistungsfähigkeit aufbauen
        soll! Erstaunlich sind die Forschungsergebnisse, die bestätigen, dass die leibliche
        Muter in der ersten Lebenszeit ihrer Kindes als die optimale Bezugsperson
        gemeint ist; denn Mutter und Kind sind weiterhin in einem feingliedrigen System
        aufeinander eingestellt. Das Kind kennt, wenn es geboren wird, den Herzschlag
        seiner Mutter, es kennt ihre Stimme, ja sogar den richtigen Geschmack ihrer
        individuellen Milch, der ähnlich ist wie das Fruchtwasser. Es ist in einer speziellen
        Weise zufrieden, wenn das eintritt, was es gewissermaßen erwartet. Es erwartet,
        wenn es sich meldet, angelegt zu werden und sich satt zu trinken, aus einer
        Quelle, die sich auf die Bedürfnisse des Kindes automatisch einstellt, nämlich
        nach Angebot und Nachfrage. Es wird von Todesangst erfüllt, wenn das über
        lange Zeit nicht geschieht, wenn man z. B. das Neugeborene, um es „artig zu
        machen“, nächtelang schreien lässt. Es wird auch artig – aber mit der
        Grundstimmung von Resignation und dem Keim zu einer lebenslang währenden
        Anfälligkeit zur Depression.
        Und in dem Augenblick, wo das Gehirn den Gesichtsinn des Kindes fertig gestellt
        hat – das geschieht einige Wochen nach der Geburt – prägt sich das Kind nun
        ausserdem noch das Gesicht der sich über es beugenden Mutter mit einer wie
        darauf fixierten Nachhaltigkeit ein. Es muss ihr Gesicht wissen; denn das ist die
        Garantie dafür, sich an die zu halten, die ihm sein Überleben garantiert. Wenn
        dieser Garant lange Zeit ausfällt, so empfindet das Kind das als
        Lebensbedrohung und antwortet darauf – so sehen die Forscher jetzt – mit
        einem erhöhten Cortisolspiegel, was der Umwelt durch anhaltendes Schreien
        und schlaflose Unruhe deutlich wird. Nicht irgendjemand – selbst nicht der Vater
        und nicht die Großmutter, erst recht aber nicht irgendwelche noch so gut
        ausgebildeten Säuglingsbetreuerinnen können die leibliche Mutter in absoluter
        Vollgültigkeit ersetzen. (Allenfalls in der Not; denn dann frisst selbst der Teufel
        Fliegen). Aber im besten Fall ist die leibliche Mutter hormonell auf diesen ersten
        strengen Dienst am Kind eingestellt. Sie verfügt über einen automatisch
        funktionierenden sog. „Ammenrapport“, d. h. sie wird aktiviert, wenn das Kind
        sich meldet, und sie wird mit einer solchen Liebe, einer solchen
        Zuwendungsbereitschaft ausgestattet, dass sie darüber sogar ihren Ehemann
        geradezu aus dem Blickfeld verlieren kann. Der Vater kann das allerdings auch
        alles mit viel Bereitschaft und Mühewaltung lernen, aber keineswegs mit der
        gleichen Unmittelbarkeit, wie sie der leiblichen seelisch gesunden Mutter nach
        der Geburt ihres Kindes zur Verfügung steht.
        Was geschieht, wenn man Kindern darüber hinaus in dieser ersten Lebenszeit
        fortgesetzt Trennungen von seinem Lebensgaranten zumutet? Das wissen wir
        nicht erst seit gestern durch die Bindungsforschung: Sie werden zunächst
        unwirsch, (ja, sie vermeiden es, ihrer Mutter strahlend lächelnd ins Gesichts zu
        sehen!). Später sind sie überempfindlich, ohne Selbstwertgefühl, oft nimmersatt
        in Bezug auf Materialien, einschließlich von Essen und Trinken, oft von
        gleichgültiger Dickfällig- und Erfolglosigkeit, was sich alles im Teufelskreis
        verstärkt.
        Diese Forschungsergebnisse sind umso gewichtiger, als sich durch zahlreiche
        Studien international bereits herausgestellt hat, wie schwerwiegend es für die
        gesamte weitere Entwicklung ist, dass diese Entfaltungsbedingungen erfüllt
        werden; denn Kinder, denen seine Urerwartungen während der Aufbauphase des
        Gehirn erfüllt wurden, sind nicht allein zufriedener und damit ruhiger, sondern
        gleichzeitig von einer unbändigen Neugier auf das Leben erfüllt. Und das
        bewirkt, dass sie wesentlich lernfähiger sind, sodass sich ihre Synapsen, diese
        milliardenhaften Verbindungen zwischen den Neuronen, in optimaler Fülle so
        entfalten, dass Kinder mit einer solchen Befriedung ihrer Bedürfnisse am
        Lebensanfang, im Alter von zehn Jahren den weniger natürlich gepflegten
        intellektuell um zwei Jahre überlegen sind. Sie sind aber eben auch weniger
        anfällig, bei Superstress zu dekompensieren, sie sind glücklicher. maßvoller,
        ausgeglichener und deshalb auch gemeinschaftsfähiger und auf der ganzen Linie
        erfolgreicher.
        Wollen wir glückliche Kinder? Wollen wir Eltern sein, deren Einsatz für die Kinder
        sich durch liebevolle Nachkommen bezahlt macht? Wollen wir auf ein
        gedeihliches, christliches Abendland mit einer Hochkultur und einer gesunden
        Wirtschaft hoffen durch Menschen, die so viel Lebenskraft mitbekommen haben,
        dass sie in der Lage sind, über den Tellerrand ihres kraftvollen Ego
        hinauszuschauen und sich für die vielen einzusetzen? Dann sollten wir
        schleunigst auf ein sehr sorgfältiges natürliches Aufwachsen unserer Kinder –
        besonders während der Entfaltungsphase des Gehirns bedacht sein und das
        heißt, dem Kind seine natürlichen Grundbedürfnisse zu erfüllen, und das heißt in
        die Praxis umgesetzt: Mutter und Kind eine ungestörte Phase zu gönnen, in der
        es durch sie die Basis erhält, die es für ein erfolgreiches, befriedigendes Leben
        unabdingbar braucht.
        Natürlich ist mit Erziehungskunde und einer Familienpolitik, die sich um die
        Ermöglichung eines gesunden Lebensansatzes bemüht, noch nicht alles getan.
        Es muss grundsätzlich in unser aller Bewusstsein, dass Kinder Geschöpfe sind,
        die ähnlich wie unsere Obstbäume einer sorgsamen phasenspezifischen
        Betreuung bedürfen, wenn sie gute Früchte tragen sollen. Für die Spezies
        Mensch gehört dazu, dass sie individuell angelegt sind und allein über die
        Beachtung ihrer Individualität gemeinschaftsfähig werden. Nicht dadurch, dass
        man sie als Säuglinge zusammenrottet, gelingt das, sondern indem man sie
        durch konstante Betreuung, wie die Familie sie bietet, liebesfähig macht, so
        haben die Langzeitstudien an Krippenkindern in den USA ergeben.
        Phasenspezifisch erziehen heißt, auch die Dreijährigen aus diesen Gefüge nicht
        ganztägig herauszureißen, sondern sie allmählich an die Gleichaltrigen zu
        gewöhnen. Das sollte behutsam geschehen, mit einem nur allmählichen
        Aufstocken der Stunden, in denen die Kinder familienfern bleiben . Und auch die
        Grundschulzeit sollte – bei gesunden Familienstrukturen – noch eine Zeit sein, in
        der man aus der Lerngemeinschaft auch wieder entlassen wird, um in
        Freizeitbeschäftigungen eine Ahnung zu bekommen, wo die individuellen
        Begabungen angesiedelt sind.
        Nur eine Gesellschaft, die das Glück, und das heißt die seelische Gesundheit der
        jungen Generation, fest als eine unaufgebbare Priorität in den Blick nimmt, wird
        Zukunft haben.
        Denn das hat sich längst erwiesen, wer bei seinen politischen Programmen nur
        kurzsichtige Ziele der Erwachsenen im Blick hat, kann auf die Dauer nur
        Niedergang hervorrufen. Der Mensch im künstlichen Leben der Industrienationen
        darf es sich nicht herausnehmen, die Menschen über die ihm gesetzten
        natrülichen Grenzen hinaus zu manipulieren.
        Das sollte sich das junge Europa schnellstens auf seine Fahnen schreiben.

        Gefällt mir

        • Ulfried schreibt:

          Hallo Artushof, danke für deine ehrliche Antwort. Doch ich gebe dir einen Tipp; wenn du deine Ansicht bei Conservo darstellen willst, sende sie doch direkt an den Peter Helmes als Beitrag.Dann brauchst du sie nicht in einem thematisch anderem Forum zu plazieren und du wirst bestimmt dann besser gelesen. Für konstruktive Beiträge hat der Peter Helmes immer ein offenes Ohr und ich bin sicher, daß er solch einen Beitrag bringt. Peter hat ein Impressum und da kannst du dich sicher an ihn wenden. Frag doch mal an.
          Hier an Peter Helmes: Habe ich das so richtig gesagt??
          Gruß Ulfried

          Gefällt mir

        • conservo schreibt:

          @ Ulfried: Ja klar! Danke, lieber Ulfried. Und die Einladung, hier zu schreiben, gilt für alle, die vernünftige Gedanken zu Papier bringen wollen. Frohe Pfingsten! PH

          Gefällt mir

      • werner keiser schreibt:

        Meine Kinder sind auch gross.Und Russisch kann ich auch noch sehr gut.Ans Auswandern nach Russland denke ich schon lange nach.Die Russischen Menschen sind nicht so bekloppt wie die Wessis.

        Gefällt mir

  3. Ingrid schreibt:

    Oft denke ich in letzter Zeit, dieses Land wird immer irrer.
    Jeder normale Menschen weiss doch, was ein Kind zu seiner guten Entwicklung braucht.
    Nämlich Zuwendung von Vater und Mutter, die lieben und trösten.
    Das macht unsere Kinder stark und auch intelligent.
    Unsere Politiker dürfen gerne mit ihren Nachkommen solchen Blödsinn verzapfen, aber bitte lasst die Pfoten von unseren Kindern und Enkelkindern.
    Aber will man wirklich starke und intelligente Nachkommen, oder will man willige, leicht zu manipulierende Zombies.

    Heute hat der HR verbreitet, die Grünen legen zu und wollen mit SPD und Linken eine Koalition bilden.
    Wer will das schon wissen, das wird alles aus dem Ärmel gezogen und verbreitet um die Bevölkerung zu manipulieren und zu verunsichern. Genauso wird es mit unseren Kindern gemacht, man erzählt ihnen diesen ganzen Gender Dreck, bis sie alles für normal halten.
    Mir graut vor der Zukunft, weil die Blödheit und Gleichgültigkeit der Deutschen täglich schlimmer wird.
    Danke,wieder ein guter Bericht.

    Gefällt 3 Personen

  4. Ingrid schreibt:

    Hallo Artushof, diese Satire entspricht aber total der Realität.
    Hat mir sehr gut gefallen, bitte mehr davon.

    Gefällt 2 Personen

  5. Pingback: Familien stärken – Regenbogenportal stoppen! – alternativ-report.de

  6. gelbkehlchen schreibt:

    Wenn Vater und Mutter Teile sind, also Dinge, dann ist Franziska Giffey auch ein Ding, aber ein ganz dummes Ding!

    Gefällt 3 Personen

    • theresa geissler schreibt:

      Desto Schlimmer, denn auf dieser Weise kann man ruhig stellen: Dumm=gefährlich!
      Denken wir z. B. an einem Affen, der ganz zufällig einen Kalashnikoff in den Händen kriegt: Lebensgefährlich, oder?
      Na, meiner Ansicht nach ist einer solchen Linken Trotz- und Leerkopf, der auf einem solchen Ministerpost installiert wird, damit sie über dem Schicksal von Familien Eltern und Kinder bestimmen kann, genau etwas Ähnliches.

      Gefällt 3 Personen

  7. Freya schreibt:

    Irgendwie ist mir das schon alles klar. Da gabs mal ne Zeit, in der Schwule und Lesben ausgegrenzt und verfolgt wurden. Das war schlecht. Daraus hat sich aber leider nicht nur deren Befreiung entwickelt, sondern gleich noch die Ehe für Alle und leibliche Kinder für lesbische Paare durch Leihmütter und so weiter. Mittlerweile wollen sie die Geschlechterfrage ohnehin als divers betrachtet wissen, da sich ja nun jeder – möglichst kurz nach seiner Geburt 😉 – überlegen soll, ob er das, was er da geworden ist, überhaupt sein will. Diese gegen die Schöpfung gerichtete Entwicklung muss man nun auch sprachlich etablieren und mit allerhand Beiwerk ausschmücken. Da muss denn der „Regenbogen“ als Symbol herhalten, denn man will sich bunt und divers, mal schwul mal lesbisch, einfach nur gaga fühlen…….Alles einfach regenbogenfarben und grenzenlos. Wer braucht da so verstaubte Ansichten über Vater Mutter Kind?!

    Alle völlig Gaga, aber leider politisch gewollt und durchgedrückt. Was Menschen dazu treibt, weiß wohl Gott allein, und der wird sie auch hoffentlich irgendwann (und sei es auch schmerzhaft) zur Umkehr bewegen. Man mag sich die Zukunft mit all diesen Durchgeknallten gar nicht vorstellen; aber auch die NOCH-Eltern sind hier gefordert.
    Wir sind auch in der Schule indoktriniert worden (DDR) aber Zuhause haben unsere Eltern uns beigebracht, was die Wahrheit ist.
    Daran kommen Eltern gestern, heute und morgen nicht vorbei. Daher sehr großen Dank für den Aufruf, Familien zu stärken. Das wird letztlich unsere einzige und letzte Chance sein, als Volk zu überleben.
    Danke für den Artikel, und mit patriotischen Grüßen von Freya

    Gefällt 3 Personen

    • theresa geissler schreibt:

      Oh Weh! In der DDR zur Schule! Ich muss da sagen, ich beneide Sie nicht!

      Gefällt 1 Person

      • Freya schreibt:

        Eine Schulzeit ohne Drogen, ohne Gewalt, ohne Moslems…….das mag schlecht finden, wer will !

        Gefällt 2 Personen

        • Ingrid schreibt:

          Genau Freya, die DDR war ein Unrechtsstaat, aber ihr seid doch unter euch gewesen und habt euch gegenseitig geholfen.
          Auch in der BRD war nicht alles in Ordnung.
          Aber diese dummen verirrten Deutschen, die uns alle für blöd halten und meinen, uns gängeln zu müssen, denen wird selbst noch ein Licht aufgehen, wenn ihre Kinder, ihnen irgendwann die Rechnung präsentieren.
          Wenn der Wohlstand dahin ist und uns Parteien alles verbieten und uns unser Leben diktieren wollen.
          Geht ein hochindustriealisiertes Land wie Deutschland in die Knie, wird das Aufwachen ganz schlimm werden, gerade für die junge Bevölkerung.

          Hast wieder gut geschrieben Freya.
          Liebe Grüße

          Gefällt 4 Personen

        • theresa geissler schreibt:

          Okay, nur zum Glück, dass Sie es so erfahren haben, denn es sind schliesslich IHRE Erinnerungen, nicht meine. Wahrscheinlich sehe ich es zu stark mit einem holländischen Blick: In Holland wird strikter Disziplin in der Schule ab ca. 1965 im Allgemeinen nicht länger positiv beurteilt.

          So sind wir im Allgemeinen auch nicht begeistert von – zu viel – Hausaufgaben, jedenfalls nicht in der Volksschule, und z. B. überhaupt nicht von Schuluniformen. Ein Englischer Schullehrer, der schon Jahren in den Niederländen wohnte, sagte je mal in einem Artikel: „Selbst sehe ich, als Geburtiger Engländer, die Vorteile von Schuluniformen, aber trotzdem ist es meiner Ansicht nach nichts für Holland: Es passt nicht zu dem holländischen Landesart und Kultur.“
          Und Internaten, z. B., werden bei uns im Allgemeinen überhaupt abgelehnt! Eben wenn es dafür ein praktischer Grund gibt, bekommen Eltern mit solchen Absichten sicherlich noch manchmal die Frage von anderen (Verwandten, Freunden, Bekannten): „Gibt es da denn wirklich keine andere Lösung?“ – und meistens wird die dann auch gesucht und gefunden.

          Deshalb wahrscheinlich auch mein persönlicher Blick auf strikten Schulsystemen wie in der DDR.

          Gefällt 1 Person

        • Ulfried schreibt:

          Hallo, liebe Freya,
          „Es war nicht alles sclecht!“
          Ich bin zwar in Unterfranken geboren, habe jedoch seit meiner Kindheit in der DDR gelebt. Ich durfte anfangs „pendeln“ doch dann war Grenze zu. Ich habe eine wunderbare Kindheit und Jugend in der DDR gehabt. Zweimal im Jahr ins Kinder- Ferienlager im Erzgebirge. In den Ferien Taschengeld aufbessern im Stahlwerk. Ich habe einen guten Schulabschluß gemacht und einen Beruf als Baufacharbeiter abgeschlossen. Als Schüler kriegten wir Schulfrei um Rüben zu verziehen, Kartoffeln nachzulesen und Käfer abzusammeln. Als man mich in die SED holen wollte habe ich dankend abgelehnt. Dann durfte ich im Sommer erstmals meine Großeltern in Unterfranken besuchen und lernte dabei meinen Vater, meine Schwester, meinen Bruder kennen. Das war schon hart. Im gleichen Sommer 1989 bin ich (nochmals in die DDR zurück) über die Prager Botschaft in meine Heimat geflohen, mit Frau und vier Kindern. Heute weiß ich nicht mehr warum?!
          Wir hätten ohne SED- Linkspartei und die sog. „Bürgerrechtler“ ein tolles Land gehabt.
          Da haben wir 1989 wohl was falsch gemacht.

          Gefällt 2 Personen

      • werner keiser schreibt:

        Ich bin auch 10 Jahre in der DDR zur Schule gegangen.Die Schulbildung war allemal besser als heute.Erzählt nicht solch einen Blödsinn über dinge die ihr nicht mitgemacht habt und somit auch nicht beurteilen könnt.Das Stasi-DDR Märchen zieht bei den Ossis schon lange nicht mehr.

        Gefällt mir

  8. Freya schreibt:

    hallo@theresa geissler, Ich finde es schon interessant, wie man sich erinnert und die Lage woanders einschätzt. Wir hatten z.B. keine Schuluniformen. Es gab einzelne offizielle Anlässe, zu denen sollte man sein FDJ-Hemd anziehen. Aber allgemein, also jeden Tag, gingen wir in unseren Privatklamotten in die Schule.
    Auch das mit den Hausaufgaben war nicht so schlimm. Zu mir nach Hause kamen manchmal drei Schüler aus meiner Klasse und wir haben uns gegenseitig geholfen. Wir hatten Chor und Arbeitsgruppen für Umwelt oder für die Klassenkasse Altstoffe sammeln oder sowas. Das war alles freiwillig. Nur die Schule selber war Pflicht. Wir haben das jedenfalls damals als Kinder als schönes Leben empfunden. Wir hatten den Wald, den Strand und die Ostsee und konnten, aufgrund innerer Sicherheit noch den ganzen Tag rumstromern (in den Ferien).
    Ich denke oft, weil die Menschen im Osten diese Zeit erlebt haben und wissen, das wir eben nicht Fremde im eigenen Land und an der eigenen Schule waren, wollen diese Leute das zurück. Es fällt ja auf, wie der Osten wählt und ehrlich: Wir haben damals bessere Zeiten gesehen als die Kinder an den Schulen heute. Jedenfalls waren wir noch nicht Herdenweise in der Pschoklinik. Aber sicherlich werde auch ich, wie viele Menschen das machen, die Vergangenheit idealisieren. Doch glaub mir, in den genannten Punkten war bei uns einfach Kindheit angesagt und sonst erstmal nix.
    Wenn wir uns aufreihen und diese Hemden anziehen sollten, dann hat man uns ja gesagt, es ginge um den Weltfrieden, oder um das arme kleine Vietnam, das von den Amis angegriffen wird. Wir fanden unser Leben nicht schlecht und dachten, wir sind die Guten. Das was ganz und gar nicht richtig ist, verstand man ja erst als Heranwachsender.
    Vielleicht sind wir das heute noch ein wenig – also die Guten- , wenn ich die Wahlergebnisse im Osten sehe – jedenfalls scheinen die Dinge wie Realtitätsbewußtsein noch nicht abhanden gekommen zu sein.
    Ich selber war spätestens ab 17 Jahre gegen alles und jeden aus der DDR(Filme Musik…allles Propaganda). Doch wenn die im Westen mir damals gesagt hätten, daß es das einig Vaterland nur zurückgibt, wenn man islamistische Horden willkommen heißt, hätte ich dafür gekämpft, die Mauer zu erhalten. Schande über mein Haupt, aber es ist wahr. Allerdings hätte ich dann das wundervolle Amsterdam und Sandfort und andere schöne Orte nie gesehen 😉
    Danke für Deine Rückmeldung und ganz schöne Pfingstgrüße ins schöne Holland von Freya

    Gefällt 2 Personen

    • werner keiser schreibt:

      Du sprichst mir aus dem Herzen.Danke…….

      Gefällt 2 Personen

    • theresa geissler schreibt:

      Danke @Frya, und schöne Pfingstgrüsse zurück!
      Ich habe übrigens nicht so sehr gemeint, dass in der DDR Schuluniformen getragen wurden, den davon ist mir nichts genaues bekannt.Es war mehr ein Beispiel, wovon ich wusste, dass es zu Bross Britanien passte, und längerer zeit auch zu z. B. Belgien,aber womit ich versuchte, zu illustrieren, dass Schuldisziplin uns Holländer im Allgemeinen einmal weniger anspricht und das in allen Facetten. Nicht gemeint als Angriff oder so etwas auf Schulsystemen anderer Länder, und ich kann mich eben vorstellen, dass díe das gerade von UNS wieder nicht bequem finden, aber es ist einmal so, dass bei uns in der Erziehung vor Allem Mündigkeit wichtig gefunden wird. Und ja, dass bringt unserer Ansicht nach eine gewisse Zurüchaltung mit, wo es um Disziplin geht. Niemand braucht damit einverstanden zu sein, freilich nicht, aber ich bin ehrlich dazu: Es ist einmal schon unsere Überzeugung -und also auch meine.

      Gefällt 3 Personen

    • Ulfried schreibt:

      Liebe Freya, toll wie du das darstellst. Bist ein richtiger Schatz.
      Wir waren doch keine Sklaven in der DDR. Ich habe in Rostock am Kabutzenhof und in der Gartenstadt gewohnt, bis ich dann in Blankenhagen eine kleine Landwirtschaft kaufte. Auch das war DDR!!
      Untertanen waren wir nie!!

      Gefällt 2 Personen

      • Ulfried schreibt:

        tschuldigung, nicht in der Gartenstadt, sondern im Komponistenviertel, Nähe Reutershagen

        Gefällt 1 Person

        • Freya schreibt:

          Ach mein lieber Ulfried, ich danke Dir herzlich. Ein Ritterschlag für mich, das Du mir Recht gibst. Denn meistens denken die Leute ja, wir wären wirklich total hinterm Mond gewesen und alles, was die widerlichen Grünen und diese „Kanzlerin“ über ihr Volk kommen lassen, wird sofort mit DDR gleichgestellt. Die haben alle überhaupt keine Ahnung…..was hatten wir, im Vergleich zu heutigen Kindern, für eine wundervolle Zeit! Ich bin froh, das Du auch hier warst und diese Zeit erlebt hast, sonst würde ich noch denken, ich spinne jetzt im Alter 😉 Die Geborgenheit von damals, die Anständigkeit untereinander und den Schutz der Kinder und den gemeinschaftlichen Zusammenhalt würde ich mir zurückwünschen. Dafür müssen wir die Heimatvernichter loswerden, soviel ist klar.
          Sei umarmt und ganz viel Ostseewind von mir zu Dir in diesen schönen warmen Pfingsttagen. Das Meer vergißt nie einen, der hier war!
          Und so sei gegrüßt und hab ein schönes Pfingstfest mit Deiner Maria und den Kindern. Herzlichst Freya

          Gefällt 1 Person

  9. Dieter Farwick schreibt:

    Lieber Herr Helmes !
    Vielen Dank für Ihren Beitrag.
    Wenn Frau Giffey Scham und Anstand besäße. wäre sie wegen Ihrer Plagiate in “ ihrer“ Doktorarbeit schon lange zurückgetreten.
    Die Parteien müssen vorher überprüfen, wen sie als Kandidaten aufstellen.

    Noch besser wäre es, wenn Personen mindestens fünf Jahre erfolgreich in einem fordernden
    Beruf gearbeitet haben müssen, bevor sie für ein politisches Amt in Betracht gezogen werden.. Studienabbrecher gehören in keine Volksvertretung.

    Mit besten Grüßen

    Ihr

    Dieter Farwick

    Gefällt 4 Personen

    • conservo schreibt:

      Herzlichen Dank, lieber Herr Farwick! „Erlernter Beruf“? Viele haben doch gar keinen mehr, was meistens kaschiert wird. Aber sie erringen höchste Staatsämter.
      Gegen diese (Un-)Bildungsflut tut niemand etwas, stattdessen werden die Anforderungen noch mehr runtergeschraubt.
      Welch arme Zukunft für unsere Nachkommen!
      Liebe Grüße und gesegnete Pfingsten!
      Ihr
      Peter Helmes

      Gefällt 3 Personen

Kommentare sind geschlossen.