Kinderrechte vs. Elternrechte – ein raffinierter Aushebelungsversuch

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Der Zeitgeist klingelt an jeder Haustür

Nein, für den Zeitgeist gibt es keine natürlichen Grenzen, keine Respektzonen mehr. Für den Zeitgeist sind wir Geschöpfe der Natur, denen jede Individualität ausgetrieben werden muß.

Den Zeitgeiststeuerern – von Karl Marx und der Frankfurter Schule infiltriert und motiviert – ist jedes Mittel recht, ihre menschenverachtende Ideologie durchzusetzen. Der Mensch als „Krone der Schöpfung Gottes“ ist entthront, Gott wird durch den „Neuen Menschen“ ersetzt und „Natur“ ist der neue Ober-Gott, dem alle zu huldigen und zu dienen haben. Schöne grüne Welt!

Ein Armutszeugnis der besonderen Art legen derweil die etablierten Parteien – allen voran SPD und CDU („C“?) – ab, die auf diesen Zug aufspringen und nicht merken, wohin er rollt.

Und so nimmt das Verhängnis seinen Lauf…

… Am 6. Juni debattierte der Bundestag über die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz (GG). Das geht auf eine Koalitionsvereinbarung der CDU-SPD-Regierung zurück, wird aber auch von Grünen und Linken unterstützt. So ist eine für die GG-Änderung erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit des Bundestages durchaus realistisch.

Wirft man einen Blick in die Medien, möchte man meinen, alle seien sich einig: „Kinderrechte“ gehören ins Grundgesetz. Einwände scheint es nicht zu geben. Und wozu auch? Der Begriff „Kinderrechte“ klingt zu positiv, als daß hier kritische Töne überhaupt angebracht wären. In Wahrheit ist das Thema komplexer, als man annehmen mag.2013 und 2016 brachten SPD, Grüne und Linke Gesetzesentwürfe ein, um den alten linken Traum von „Kinderrechten“ im Grundgesetz wahr werden zu lassen. Doch die wissenschaftlichen Stellungnahmen, die für die Anhörungen des Rechtsausschusses (2013) und Familienausschusses (2016) in Auftrag gegeben wurden, machten ihnen einen Strich durch die Rechnung:

Die Mehrheit der Gutachter in beiden Anhörungen, darunter alle Rechtswissenschaftler, sprach sich gegen eine Verankerung der „Kinderrechte“ im Grundgesetz aus.

Trotz deren fundierten Argumenten knickten CDU und CSU bei den Koalitionsverhandlungen 2017 ein und vereinbarten, bis spätestens Ende 2019 einen erneuten Gesetzesentwurf vorzulegen.

Keine Schutzlücke im Grundgesetz

Die Juristen haben eindeutig festgestellt, dass „Kinderrechte“ im Grundgesetz nicht nötig sind. Kinder sind bereits Träger aller Grundrechte. Das Grundgesetz weist somit keine Schutzlücke auf. Der Gesetzgeber betrachtet Kinder auch nicht als Objekt. Im Gegenteil, bereits heute muß dem Kindeswohl in allen Gesetzgebungsverfahren Vorrang gewährt werden.

„Kinderrechte“ hebeln das Elternrecht aus

Auch wenn immer wieder behauptet wird, Eltern bekämen mit den „Kinderrechten“ ein weiteres Hilfsmittel in die Hand, um die Interessen ihrer Kinder gegenüber dem Staat durchzusetzen, würde die Realität gegenteilig aussehen. Das Verhältnis zwischen Eltern, Kindern und Staat im Grundgesetz (Artikel 6) ist ausgewogen und klug formuliert.

Die Einführung von gesonderten „Kinderrechten“ birgt die Gefahr, dieses Verhältnis zu stören, die Möglichkeiten für staatliche Eingriffe, Vorschriften und Inobhutnahmen zu erweitern und das natürliche Elternrecht zu schwächen.

Diese Gefahr wäre besonders hoch, wenn „Kinderrechte“ noch vor dem Elternrecht genannt würden oder wenn der Staat zum primären Anwalt der Kindesinteressen gemacht würde.

Hierzu schreibt der Verband Familienarbeit e.V. – ein streitbarer Verein für die Familie und ein Verband zur Förderung der eigenständigen finanziellen und sozialen Absicherung häuslicher Eltern- und Pflegearbeit (Quelle: Pressestelle Verband Familienarbeit e.V.):

Sollen Elternrechte abgeschafft werden?

von Fh-Redaktion

Am 6. Juni debattierte der Bundestag über die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz (GG). Das geht auf eine Koalitionsvereinbarung der CDU-SPD-Regierung zurück, wird aber auch von Grünen und Linken unterstützt. So ist eine für die GG-Änderung erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit des Bundestages durchaus realistisch.

Ein konkreter Formulierungsvorschlag der Koalition liegt noch nicht vor. Die Grünen schlagen folgende Ergänzung von Art. 6 GG vor:

“Jedes Kind hat das Recht auf Förderung seiner Entwicklung. Bei allen Angelegenheiten, die das Kind betreffen, ist es entsprechend Alter und Reife zu beteiligen; Wille und zuvörderst Wohl des Kindes sind maßgeblich zu berücksichtigen.”

Der stellvertretende Vorsitzende des Verbandes Familienarbeit nimmt zu dem Vorhaben Stellung:

„Auf den ersten Blick klingt der Vorschlag der Grünen gut. Auch von CDU und SPD sind ähnliche Formulierungsvorschläge zu erwarten. Aber halten solche Vorschläge auch einem zweiten und einem dritten Blick stand?

Der zweite Blick

Warum eine besondere Erwähnung der Kinderrechte? Auch Rechte von Rentnern oder Kranken werden im GG nicht besonders erwähnt. Kinder sind zweifellos vollwertige Menschen. Sie sind daher ebenso durch die in Art. 1 unseres GG garantierten Menschenrechte geschützt wie Rentner, Kranke und alle anderen Menschen auch:

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

Diese Sätze lassen keinen Hinweis erkennen, Kinder könnten damit nicht gemeint sein. Erst wenn ‘Kinderrechte’ gesondert aufgeführt würden, kann der Eindruck entstehen, Kinder seien doch keine vollwertigen Mitglieder ‘jeder menschlichen Gemeinschaft‘.

Der dritte Blick

Eine Sonderstellung nehmen Kinder insofern ein, als sie ihre Rechte in der Regel nicht selbst vertreten können, sondern dabei auf Erwachsene angewiesen sind. Diesem Umstand trägt Art. 6, Abs. 2 GG Rechnung:

„(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.“

Hier kommt die Verantwortung der Eltern für ihre Kinder klar zum Ausdruck. Nur wenn das Kindeswohl gefährdet ist, darf und muss die ‘staatliche Gemeinschaft’ eingreifen. Das ist ein starker Schutz der Kinder vor Übergriffen des Staates. Die Eltern bilden also einen verfassungsrechtlich garantierten Schutzschirm für ihre Kinder. Nur wenn dieser Schutzschirm versagt, z.B. bei verwaisten, misshandelten oder anders gefährdeten Kindern ist der Staat gefordert.

Werden aber „Kinderrechte“ im GG gesondert angeführt, kann und wird sich der Staat neben den Eltern als gleichberechtigter Schützer aller Kinder verstehen. Durch seine Macht sitzt er gegenüber den Eltern immer am längeren Hebel. Damit bestünden die rechtlichen Voraussetzungen, den Eltern ihre Rechte zu entziehen und zwar in allen Fällen, in denen es der Staat für richtig hält. Die Gefährdung des Kindeswohls wäre dann keine Bedingung mehr. Manche Akteure haben vermutlich dieses Ziel. Andere sind zu naiv und gutgläubig, um die Gefahr zu erkennen.

Es ist gar nicht so weit hergeholt, dass in absehbarer Zukunft alle Eltern gezwungen werden könnten, ihre Kleinkinder in Krippen zu geben mit der Begründung, dass ihre Kinder ein „Recht“ darauf hätten. Eine mildere Form wäre es, diesen Zwang zunächst auf die Eltern auszuüben, die sich nicht ‘politisch korrekt’ verhalten. Wenn erst einmal das in Art. 6, Abs. 2 garantierte Elternrecht relativiert ist, ist es zu dessen faktischer Abschaffung nicht mehr weit. Die staatlichen Behörden könnten dann argumentieren, dass die Eltern den Entzug ihres Erziehungsrechts doch vermeiden könnten, indem sie sich an die staatlichen Vorgaben halten.

Kurzum: Die besondere Erwähnung von Kinderrechten würde eine Situation schaffen, wie sie etwa in der DDR bestand. Dort war Kindesentzug auch ohne Gefährdung des Kindeswohls möglich. Aber es gibt auch heute schon im westlich geprägten Europa Staaten, in denen der Entzug von Kindern, unter dem Vorwand, deren Rechte zu schützen, leicht möglich ist, wie etwa in Norwegen.

Als Argument, Kinderrechte im GG zu betonen, wird oft angeführt, der Staat werde dann stärker gegen Kinderarmut vorgehen. Aber das ist abwegig. Der Gesetzgeber ist ja selbst dafür verantwortlich, dass die Kinderkosten bei den Eltern verblieben, obwohl der Kindernutzen per Rentenrecht allen Erwerbstätigen zugutekommt. Hier liegt die wichtigste Ursache für die Armut von Eltern und damit auch ihrer Kinder.

Die Auffassung, der Staat könne die Kinderrechte besser schützen als die Eltern, ist eine populistische Vorstellung, die verheerende Folgen für Kinder und Eltern haben kann.“

www.conservo.wordpress.com   14.06.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen Emails sowie auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zueigen. *****
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, CDU, Christen, CSU, Die Grünen, Frankfurter Schule, Kultur, Merkel, Politik Deutschland, SPD abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

20 Antworten zu Kinderrechte vs. Elternrechte – ein raffinierter Aushebelungsversuch

  1. gelbkehlchen schreibt:

    Kinder haben keine Ahnung vom Leben, weil sie sich nicht selbst ernähren müssen, selbst kleiden müssen, selbst unterbringen muss und selbst finanzieren müssen. Und dürfen und sollten deshalb auch keine Regeln entwerfen. Eigentlich gilt das ja auch für vom Steuerzahler schmarotzende „Volksvertreter“ oder Politiker, die sich auch nicht selbst finanzieren und wenn sie Steuern beschließen, die auch sie selbst betreffen, dann erhöhen sie einfach ihre Diäten. Deswegen sollten die Entscheider in einer Volksherrschaft=Demokratie die Menschen sein, die die Steuern bezahlen und die alle Entscheidungen bezahlen müssen. Das würde bedeuten: Direkte Demokratie. Mit den neuen Techniken, Internet und Computer, längst möglich. Und wer dann Manipulationen zu bedenken gibt, die gibt es ziemlich sicher jetzt auch.

    Gefällt 3 Personen

  2. Pingback: Rechten van het kind vs. rechten van de ouders – een geraffineerde poging tot uitholling – Theresa's visie

  3. ludovico schreibt:

    Der „Zeitgeist“ wird so gut wie nicht verstanden, weil die offizielle Geschichte Mainstream ist.
    Honroe de Balzac hat die zwei Geschichten, die Verlogene und die Schändliche kurz und prägnant erklärt.
    Karl Marx und Frankfurter Schule sind Kinder der sogenannten Aufklärung und der französischen Revolution mit ihren „Menschenrechten“.
    Mehr muss man dazu nicht sagen.

    Gefällt 1 Person

    • theresa geissler schreibt:

      Nicht so einseitig-negativ, werter Ludovico: Die Aufklärung (nicht „sogenannten“ Aufklärung) hatte bestimmt ihre gute Seite: Sie war notwendig um z.B. die Wissenschaft sowie die (Frauen)emanzipation aufwärts zu bringen. Oder hätten Sie lieber, wir lebten noch immer im Mittelalter, komplett mit Aberglauben und Hexenverbrennungen?
      Dass manche Gruppierungen dieselbige Aufklärung leider falsch verwendet haben, ja, dass ist ’nen anderen Sache: Menschen machen einmal Fehler.
      Aber nicht alles, was aus der Erklärung hervorgekommen ist, war schlecht, sicher nicht!

      Gefällt 2 Personen

      • ludovico schreibt:

        Die Aufklärung hatte keine guten Seiten und genau das wird nicht verstanden, weil es ein Werk Satans ist und ich werde das auch nicht weiter ausführen weil das zu sinnlosen Diskussionen führen würde.

        Gefällt mir

      • gelbkehlchen schreibt:

        Richtig Theresa Geissler, die Aufklärung hatte schon ihre gute Seiten, sie hat uns herausgeführt vom behaupteten Gottesgnadentum der Kaiser und Könige und Adeligen, Gottesgnadentum nur Behauptung ohne Beweis.
        Karl Marx und die Frankfurter Schule allerdings nicht. Das waren reine Ausbeuter, „intellektuelle“ Schmarotzer, die nur anderen auf der Tasche gelegen haben. Karl Marx hatte Diener wie ein Adeliger, von Engels bezahlt. Damit hat er, der andere der Ausbeutung bezichtigt hat, die Arbeiter von Engels ausgebeutet.

        Gefällt 1 Person

      • gelbkehlchen schreibt:

        @Theresa Geissler:
        Übrigens sind Karl Marx und die Frankfurter Schule wieder ins Mittelalter zurückgefallen, weil sie wieder wie die Adeligen und die Kleriker die Menschen bevormunden wollen. Lenin hat gesagt, dass die Kommunistische Partei die Speerspitze und die Avantgarde der Arbeiterklasse ist. Damit hat er die Bonzen der Kommunistischen Partei zu roten Adeligen gemacht. Stalin wurde ja auch als der rote Zar bezeichnet. Somit hat Karl Marx und die Frankfurter Schule überhaupt nichts mit der Aufklärung zu tun, sondern genau mit dem Gegenteil, dem Mittelalter. Sie sind im Mittelalter stecken geblieben. Auch sind die linken Gewerkschaften aus den Zünften entstanden, Mittelalter pur. Bevormundung und keine Freiheit und keine Selbstverantwortung und nicht die Mündigkeit, die Immanuel Kant mit der Aufklärung gefordert hat. Sinngemäß hat Immanuel Kant gesagt: „Du Mensch, befreie dich aus deiner selbstverschuldeten Unmündigkeit und benutze deinen eigenen Verstand.“
        Die politischen Bonzen erheben sich wieder über das Volk, und machen das Volk wieder zu Leibeigenen. Die Volksvertreter, besonders die linken, sind wieder zu Adeligen mutiert. Sie geben dem Volk Befehle und schreiben dem Volk vor. Aber in einer Demokratie = Volksherrschaft muss der Volksvertreter die Anweisungen des Volkes befolgen, und nicht umgekehrt der Volksvertreter darf dem Volk Befehle erteilen und Anweisungen geben.
        Art. 20 Grundgesetz: (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.

        Gefällt 3 Personen

    • conservo schreibt:

      Tschuldigung, irrtümlich „gefällt“ angeklickt!

      Gefällt mir

    • gelbkehlchen schreibt:

      Übrigens sind Karl Marx und die Frankfurter Schule wieder ins Mittelalter zurückgefallen, weil sie wieder wie die Adeligen und die Kleriker die Menschen bevormunden wollen. Lenin hat gesagt, dass die Kommunistische Partei die Speerspitze und die Avantgarde der Arbeiterklasse ist. Damit hat er die Bonzen der Kommunistischen Partei zu roten Adeligen gemacht. Stalin wurde ja auch als der rote Zar bezeichnet. Somit hat Karl Marx und die Frankfurter Schule überhaupt nichts mit der Aufklärung zu tun, sondern genau mit dem Gegenteil, dem Mittelalter. Sie sind im Mittelalter stecken geblieben. Auch sind die linken Gewerkschaften aus den Zünften entstanden, Mittelalter pur. Bevormundung und keine Freiheit und keine Selbstverantwortung und nicht die Mündigkeit, die Immanuel Kant mit der Aufklärung gefordert hat. Sinngemäß hat Immanuel Kant gesagt: „Du Mensch, befreie dich aus deiner selbstverschuldeten Unmündigkeit und benutze deinen eigenen Verstand.“
      Die politischen Bonzen erheben sich wieder über das Volk, und machen das Volk wieder zu Leibeigenen. Die Volksvertreter, besonders die linken, sind wieder zu Adeligen mutiert. Sie geben dem Volk Befehle und schreiben dem Volk vor. Aber in einer Demokratie = Volksherrschaft muss der Volksvertreter die Anweisungen des Volkes befolgen, und nicht umgekehrt der Volksvertreter darf dem Volk Befehle erteilen und Anweisungen geben.
      Art. 20 Grundgesetz: (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.

      Gefällt 2 Personen

      • theresa geissler schreibt:

        Besonders richtig bemerkt, werter Gelbkehlchen!

        Gefällt 1 Person

      • theresa geissler schreibt:

        Übrigens ist es auch so: Eben Marx sprach damals schon vom DIKTATUR des Proletariats, was auch stimmt, weil das Individu unterworfen wurde an der Masse. Das hat also mit der Aufklärung schon nichts mehr zu tun. Die Aufklärung hat, eher als der Gleichheit, der GleichWÜRDIGKEIT als Ziel angestrebt, was nicht dasselbige ist. Damit kann man dem Marxismus mal besser betrachten als einer späteren Strömung, die die vorige -die Aufklärung- wieder bestritten hat und sie am Ende zu vernichten wünscht. (Nur sagt der Marxismus das so nicht, sondern lässt er sich den Anschein geben als ob er etwas mit der Aufklärung zu tun hat; das Gegenteil ist aber wahr.)

        Gefällt 2 Personen

        • gelbkehlchen schreibt:

          Richtig, die Menschen sind natürlich nicht gleich. Die Aufklärung meint auch Gleichheit der Rechte der Menschen. Aber auch damit hat die Umverteilung des Marxismus nichts zu tun. Der Marxismus will zwar gleiche Früchte der Arbeit für alle, aber nicht gleiche Mühsal der Arbeit für alle, um an die Früchte der Arbeit zu kommen. Was ja auch gar nicht in der Praxis geht, weil die Menschen nun mal unterschiedlich fähig sind. Die Schmarotzer Karl Marx und seine ihn beklatschenden, schmarotzenden, „Intellektuellen“, sesselfurzenden Nachfolger, die nie etwas mit mühsamer Arbeit zu tun hatten, haben nie bedacht, dass vor den Früchten der Arbeit die Mühsal der Arbeit kommt, weil sie die Mühsal der Arbeit ja nie gekannt haben. Karl Marx hat gesagt: „Das Sein schafft das Bewusstsein!“ Genau, sein Schmarotzerdasein (wahrscheinlich hat er sich von seinen von Engels bezahlten Dienern noch den Arsch abputzen lassen) hat eine himmelschreiende, ungerechte Schmarotzerideologie geschaffen. Ungerecht deshalb, weil diese Ideologie eben mit Gleichheit nicht das Geringste zu tun hat. Wenn nämlich alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind nach Art.3 GG, müsste im Kommunismus nicht nur jeder die gleichen Früchte der Arbeit bekommen, sondern auch jeder müsste die gleiche Mühsal der Arbeit tragen, die gleiche Leistung bringen, was wie gesagt gar nicht möglich ist.
          Der Kommunismus ist eine Schmarotzerideologie, besonders gut für faule, labernde, sesselfurzende, kommunistische Bonzen, die den produktiven Arbeiter ausbeuten. Siehe z.B. Wandlitz!

          Gefällt 2 Personen

  4. Pingback: Kinderrechte vs. Elternrechte – ein raffinierter Aushebelungsversuch – alternativ-report.de

  5. Freya schreibt:

    „Die Juristen haben eindeutig festgestellt, dass „Kinderrechte“ im Grundgesetz nicht nötig sind. Kinder sind bereits Träger aller Grundrechte. Das Grundgesetz weist somit keine Schutzlücke auf. Der Gesetzgeber betrachtet Kinder auch nicht als Objekt. Im Gegenteil, bereits heute muß dem Kindeswohl in allen Gesetzgebungsverfahren Vorrang gewährt werden.“

    So ist es! Es hat alles, was es braucht. Doch wenn solche neuen Gesetze eingebracht werden, ist meist Gefahr im Verzug. Wenn das Ganze mal nicht mehr darauf abzielt, Kinderehen und sexuelle Handlungen an Kindern zu legalisieren. Es wäre dann nämlich der „Wunsch“ eines dreizehnjährigen Mädchens, oder gar die „Neigung“ eines elfjährigen Jungen, für deren Mißbrauch dann niemand mehr strafrechtlich verfolgt werden soll. Es sind ja dann, falls man das dem Kind so eingetrichtert bekommt, die ausdrücklichen Wünsche und Willen der Kinder, und die haben ja dann das Recht, darauf zu beharren, das ihr eigener Wille geschieht…..oder was haben die vor?
    Alles sehr düster und so unnötig, das einem schon von weitem was aufstößt. Da stimmt was nicht! Also Achtung und tausend Dank für das Aufspüren und öffentlich machen einer weiteren Finte der linksgrünen Heimatvernichter !
    mit patriotischen Grüßen von Freya

    Gefällt 1 Person

    • Semenchkare schreibt:

      Wie es Freya schon bestätigte, die Kinder und ihre Rechte sind durch das gegw. GG geschützt. Es bedarf keiner „Kinderrechte“.
      Der Versuch diese einzuführen ist nichts anderes als die Kinder zum indirekten Eigentum des Staates zu ernidriegen ! (…Lufthoheit über die Kinderbetten… SPD) Denn irgenwann kommen dann die „Kinderpflichten“ !

      Die roten Khmer in Kamputschea lassen grüßen!!
      Wir haben mittlerweile die bunten Khmer in den Parlamenten.

      Gefällt 2 Personen

  6. Semenchkare schreibt:

    OT OT
    Sehr gut. Gefunden über PI, die da auch einen Artikel dazu bringen
    **************************************************************************

    Freie Welt TV
    Am 13.06.2019 veröffentlicht

    Beatrix von Storch spricht mit Steve Bannon.

    Das ganze Bild: Die großen Aufgaben der westlichen Welt im 21. Jahrhundert

    ca 45 min. deutsch untertitelt


    .

    Gefällt 2 Personen

  7. maru schreibt:

    Sie haben recht, es ist ein Aushebelungsversuch der Elternrechte. Zur Vergesellschaftung der Kinder

    Gefällt 1 Person

  8. maru schreibt:

    Sie haben recht, es ist ein als ehrenwert verschleierter Angriff auf Elternrechte.
    Zur Vergesellschaftung der Kinder.

    Gefällt 2 Personen

  9. Anonymous schreibt:

    Kinder lassen sich durch alle psychologischen Werbetricks verführen, siehe Klima-Greta. Das soll durch die Parteien ausgenutzt werden, um ihre eigenen Ziele durch die Aktionen von Kindern zu unterstützen. Durch Kinderrechte im GG wird diesem populistischen Getue noch mehr Gewicht verliehen. Jedem Rattenfänger werden die Kinder hinterherlaufen, vorausgesetzt er kauft sich in der Werbebranche die passende Flöte.

    Gefällt 3 Personen

    • theresa geissler schreibt:

      Wahr, absolut wahr, obwohl ich mich hier erlaube, zu bemerken, dass die Klima-Greta hier ein wirklich sonderbarer Fall ist.
      Und das wegen ihrer- offene Tür, ich weiss es – Asperger Krankheit: Während andere Kinder, die mit alarmierenden Berichten aus der Schule nach Hause kommen, sich noch manchmal von ihren Erziehern beruhigen lassen können, weil sie noch Ohren haben für gegenseitigen Argumenten – denn ein normal funktionierendes Kind will automatisch nichts anderes als fröhlich und unbesorgt leben; das ist sein natürliches Bedürfnis- verweigert so eine Asperger-Patientin solches instinktiv, schliesst sich von alles ab, und verweigert sogar noch zu essen, zu sprechen und, was weiss man, am Ende vielleicht noch, zu atmen. Alles, weil die eigene Umgebung ihr im Grund gleichgültig ist, weil sie für sie nicht bedeutet, was sie für ein gesundes Kind bedeuten würde. Und erst, wenn man sie erlaubt, völlig an ihrer Obsession zuzugeben, gibt es die Chance, dass sie aus eigener freien Willen wieder einigermassen funktioniert. Es klingt hart, was ich hier sage, aber nüchtern betrachtet hat ihre Umgebung hier mit reiner Chantage einer Aspergerpatientin zu tun gehabt, die nichs anderes wollte und konnte als ihren eigenen Kopf durchsetzen und sonst nichts!

      Schwierige Situation, sicher auch für die Eltern, ich gebe es ohne Weiteres zu. Man kann sich noch vorstellen, dass sie schliesslich aus Unmacht hierin mitgegangen sind um ihrer Tochter überleben zu lassen, wenn auch das dem ganzen Media-Zirkus fördern und erlauben dann wieder ein völlig falscher Schritt war.

      Aber was ich damit mal ausdrücken möchte: Dies ist typisch etwas für z. B. Kinder mit Asperger, also völlig ekzeptionell. Gesunde Kinder lassen sich denn vielleicht schon durch psychologischen Werbe tricks beeinflüssen,, doch bei ihnen siegt am Ende noch immer ihren gesunden überlebungsinstinkt: Denken wir dazu an alle Teenager, die zwar mitgehen in den Klimahetze, aber vor Allem wegen den Spass vom Schulschwänzen, und wobei sie ach noch zum demonstrieren die Hamburger, Cola, Zigaretten und eben Pillen mitschleppen: So seriös wie der Klima-Greta nehmen sie das Alles nicht. Und ich traue mich, zu sagen: Zum Glück nicht. Die meiste Kinder bleiben am Ende sichselbst, und persönlich denke ich, das sei einen Hoffnungsvollen Zeichen.

      Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.