Der deutsche Sonderweg

(www.conservo.wordpress.com)

Von Helmut Roewer*)

Einige Bemerkungen zu einem schillernden Kampfbegriff, der zur Zeit fröhliche Auferstehung feiert, aber kaum einer will die Gründe bemerkt haben

Der Begriff der deutsche Sonderweg bedeutet, dass wir Deutschen politisch einen Weg beschreiten, der sich von allen anderen Nationen deutlich unterscheidet. Im Folgenden werde ich kurz darstellen, wo der Begriff herkommt, wer ihn anwendete bzw. neuerdings anwendet, und was damit zum Ausdruck gebracht werden soll.

Ausgangspunkt ist die (west)-alliierte Kriegspropaganda beider Weltkriege, in der gebetsmühlenartig verkündet wurde, dass die Deutschen ein von Grund auf verderbtes Volk seien. Sie könnten mit ihren Nachbarn nicht in Frieden leben, zumal sie Spaß an Mord und Totschlag hätten. Diese verdammenswerten Eigenschaften hätten nicht nur zur Auslösung des Ersten und erst recht des Zweiten Weltkriegs geführt, sondern seien zurück verfolgbar bis ins Mittelalter oder sogar noch weiter bis ins klassische Altertum. Fleißige Propagandisten fuhren Karl den Großen und Hermann den Cherusker als mordende Kronzeugen auf.

GeldscheinHerrmannMan könnte diese Albernheiten mit einem Schulterzucken abtun, wenn nicht ab den frühen 1950-er Jahren deutsche Historiker – frisch entbräunt und gesinnungsgewaschen – die alliierte Kriegs-Propaganda in die deutschen Geschichtsbücher zu übertragen begonnen hätten. Sie taten dies unter dem Schlagwort vom deutschen Sonderweg. Wenn man den ganzen akademischen Klimbim einmal beiseite schiebt, behaupteten sie Folgendes: Die Deutschen seien – anders als andere Nationen – aus mangelnder Einsichtsfähigkeit nicht den Weg der Demokratie gegangen, so dass es zu den Weltkriegen aufgrund dieses schuldhaften Versagens gekommen sei.Die Langzeitfolgen dieser Lehre vom deutschen Sonderweg waren immens, denn in enger Übereinstimmung damit entstand das Lehrgebäude der Vergangenheitsbewältigung, in dessen fensterlosen Räumen Kollektivschuld und Erbsünde ihr unfrohes Dasein fristen. Aus diesem moralischen Gefängnis – so die reine Lehre – werden wir erst befreit werden, wenn die Deutschen sich als Volk aufgelöst haben werden. Wem meine Beschreibung zu verrückt klingt, der höre einmal unsern grünen Großdenkern von Fischer über Trittin und Roth bis Habeck zu. Und wem das noch immer nicht reicht, der bemühe sich, die stotternden Wortwolken unserer Kanzlerin mit Sinn zu erfüllen.

Beispiel gefällig? Voila: „Wenn so eine Aufgabe sich stellt und wenn es jetzt unsere Aufgabe ist – ich halte es mal mit Kardinal Marx, der gesagt hat: Der Herrgott hat uns diese Aufgabe jetzt auf den Tisch gelegt –, dann hat es keinen Sinn zu hadern, sondern dann muss ich anpacken und muss natürlich versuchen, auch faire Verteilung in Europa zu haben und Flüchtlingsursachen zu bekämpfen. Aber mich jetzt wegzuducken und damit zu hadern, das ist nicht mein Angang.“ Angang? Na gut, dann eben Angang.

Ich unterziehe mich hier nicht der Mühe, das Grundkonstrukt des deutschen Sonderwegs vor den Augen des Lesers Stück um Stück einer Faktenkontrolle zu unterziehen, um es zu widerlegen. Das habe ich in den letzten Jahren in der Trilogie Unterwegs zur Weltherrschaft grundlegend versucht. Dort kann es bei Interesse nachgelesen werden. Allerdings möchte ich darauf aufmerksam machen, dass selbst die schrägsten Konstruktionen meistens irgendwo einen konkreten Kern haben. Den gibt es auch beim deutschen Sonderweg.

Die Deutschen taten in der zweiten Hälfte des Neunzehnten und der ersten Hälfte des Zwanzigsten Jahrhunderts einiges, was sie von ihren Nachbarn und den anderen Großmächten auffallend unterschied: Sie installierten die Bildung als Staatsziel und schränkten frühzeitig die menschenverachtenden Auswüchse der Industrialisierung ein. Beide Maßnahmen – vor der Hand kostspielig – führten zu einem sensationellen wirtschaftlichen Aufstieg. In dessen Gefolge kam das Wort von der deutschen Tüchtigkeit auf. Die Deutschen selbst hätten besser unterlassen, es in den Mund zu nehmen, denn es musste auf Außenstehende ätzend wirken. Entsprechend waren die Reaktionen. Man lese die britische Presse des frühen Zwanzigsten Jahrhunderts nach: Dort sind sie versammelt: Neid, Missgunst, Invasions-Ängste und antideutsche Kriegshetze.

Und die Deutschen? Kriegten sie von alledem nichts mit? Ich vermute: Nein, denn sie waren mit ihrer nationalen Nabelschau beschäftigt. Heute nehmen unsere Vergangenheitsbewältiger unsern Vorfahren das mit harschen Worten übel und protzen damit, wie man das alles hätte machen müssen. Dabei handelten jene kaum kurzsichtiger als diese, die ach so wunderbar grenzenlosen Nachgeborenen. Denn ohne auch nur rechts und links zu blicken, fabulieren unsere sog. Eliten vom Exportweltmeister und vom reichen Land, in das jedermann hochwillkommen einreisen darf, um dann mit Vollversorgung hier zu bleiben. Wir ignorieren selbstverliebt, dass unsere Nachbarn diesen Wahnwitz nicht schätzen.

Und weil wir unser Verliebtsein in die eigene Tüchtigkeit offenbar noch steigern können, werden wir ab sofort die Welt vor dem CO2 und dem Feinstaub retten. Zu diesem Zweck demolieren wir unsere Auto- und Chemieindustrie und zertrümmern unsere Kraftwerke. Was den Nachbarn zunächst wie eine tolle wirtschaftliche Chance erschien, ruft rundherum inzwischen offene Missbilligung hervor. Der Verkauf von Atomstrom an die irre gewordenen Deutschen hat neben dem Geschäftlichen einen gefährlichen Pferdefuß, nämlich die ständige Gefahr eines gewaltigen Blackouts, weil die Strom-Abnahme dem häufig wechselnden und kaum zu prognostizierenden Anfall von Wind und Sonnenschein folgt. Schwankungen dieser Art kann kaum einer unserer Anrainer im Stromverbund verkraften. Dem drohenden europäischen Total-Blackout will man jenseits der Grenzen im Osten und Südosten seit Jahresbeginn durch nationale Regelungen begegnen. Das heißt im Klartext: Wenn schon ein von Deutschen verursachter Blackout, dann nur dort, aber nicht bei uns.

VerkehrszeichenWindSchritt um Schritt setzen wir uns von unsern Nachbarn ab. Unser polit-medialer Komplex nennt das eigene Tun wirklichkeitsfremd eine europäische Lösung und kann wegen des 20-Prozent-Ergebnisses der deutschen Grünen bei der letzten Europawahl vor Kraft kaum gehen. Und die Nachbarn? Sie haben die Grünen zu dem degradiert, was sie in Wirklichkeit sind: Eine kleine Gruppe egozentrischer gemeinschaftsschädigender Spinner.

Ja, in der Tat, Deutschland ist auf einem Sonderweg. Dem einen oder anderen fällt das jetzt auch auf. Der neue Inhalt des deutschen Sonderwegs ist der hier: Deutschland löst sich selber auf. Oder wie Thilo Sarrazin es formulierte: Deutschland schafft sich ab. Viele Bürger stehen wie die Gartenzwerge ratlos am Rande und hoffen auf ein Wunder.

©Helmut Roewer, Juni 2019

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*) Dr. Helmut Roewer wurde nach dem Abitur Panzeroffizier, zuletzt Oberleutnant. Sodann Studium der Rechtswissenschaften, Volkswirtschaft und Geschichte. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen Rechtsanwalt und Promotion zum Dr.iur. über ein rechtsgeschichtliches Thema. Später Beamter im Sicherheitsbereich des Bundesinnenministerium in Bonn und Berlin, zuletzt Ministerialrat. Frühjahr 1994 bis Herbst 2000 Präsident einer Verfassungsschutzbehörde. Nach der Versetzung in den einstweiligen Ruhestand freiberuflicher Schriftsteller und Autor bei conservo. Er lebt und arbeitet in Weimar und Italien.

www.conservo.wordpress.com       19.6.19

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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14 Antworten zu Der deutsche Sonderweg

  1. Freya schreibt:

    Danke an Herrn Roewer, besser kann man es nicht erklären, das Phänomen des“ deutschen Sonderweges.“
    Und sie gehen ihn wieder, egal wie man sich dabei fühlt, wie das Zitat der Kazlerin sagt: sie hat da ihren eigenen „Angang“.Und wir müssen mit durch, ob wir wollen oder nicht. Genauso fühlt es sich an. Ich lebe ja an der Grenze zu Polen im wunderschönen Pommernland. Da fiel mir in vorliegendem Artikel besonders auf:
    „Eliten vom Exportweltmeister und vom reichen Land, in das jedermann hochwillkommen einreisen darf, um dann mit Vollversorgung hier zu bleiben. Wir ignorieren selbstverliebt, dass unsere Nachbarn diesen Wahnwitz nicht schätzen.“ wie sehr Sie damit Recht haben.

    Es hat lange gebraucht. Als ich vierzehn Jahre alt war (ich bin jetzt 60), wurde die Grenze zu Polen nach dem Krieg erstmals aufgemacht. Vorsichtigerweise erstmal über Jahre nur als Fußgänger und erst später auch mit Autos näherten wir uns langsam wieder an. Inzwischen leben wir hier wohl alle gut miteinander und leben auch wirtschaftlich voneinander. Wenn ich mich aber seit einiger Zeit mit polnischen Bekannten über unsere Politik unterhalte, stehe ich jetzt wieder alleine da und bin in „die Aufgabe gestellt“ den deutschen Sonderweg erklären zu müssen und mich schlecht zu fühlen und wie eine aufgeregt schnatternde Ente mich zu distanzieren, so schnell und so gut ich nur kann. Schließlich will ich ja in guter Nachbarschaft bleiben und ich verstehe sehr gut, wenn die Polen nun bald aufgrund unserer Freizügikeit hinsichtlich der neuesten arabischen kulturellen Einflüsse,will ich es mal nennen, die Grenzen wieder schließen.
    Wir haben aber privat für diesen Fall schon ausgemacht, das man mir dann eine Einladung oder eine Beglaubigung oder sowas ausfüllen will, damit ich auch noch schnell über diese Grenze fliehen kann, wenn es so weit sein wird. Ich meine, das Deutschland sich endgültig abgeschafft haben wird, was ja irgendwie mit dem Wahlsieg der Grünen kurz bevor zu stehen scheint.
    Danke nochmal, der Artikel hat mich sehr berührt, denn er spricht auch die „Erbschuld“ meiner Vorfahren an, die ich so nie geglaubt habe. mit patriotischen Grüßen von Freya

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  3. Semenchkare schreibt:

    Ja !
    Die die damals den techn. Fortschritt und die Wissenschaften (z.B. Nobelpreise, Ingenieure u. a.) forcierten, die macht man heutzutage zu politsch gefählichen „Rechten“ ! Weil die eben nicht glauben wollen. Angepasste Wissenschaftler im Dienste der grünen linken Religion gibts aber leider auch. Wie zu allen Zeiten.

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  4. theresa geissler schreibt:

    Ach ja, die sogenannte „Erbschuld“, wovon @Freya hier schon redet. Klar, dass der Gedanke existiert und deutlich, dass es heutzutage noch immer auf dem Deutschen Volk drückt, aber sollten wir uns, 74 Jahren nach dem Enden des letzten Weltkrieges, nicht mal seriös abfragen, wie zurecht das noch ist?

    Okay, Deutschland hat, insgesamt zwölf Jahren, einen Verrückten als Führer gefolgt (der es übrigens während seinen Kindheit und Jugendjahren selbst auch nicht leicht hatte; lass uns ehrlich bleiben) der den zweiten Weltkrieg und somit unzähliges Leid verursacht hat. Stimmt. Aber was denn noch? War der Verrückter denn ganz Deutschland? Stand er denn Modell für ALLE Deutschen? Und noch dazu: War es denn so unfassbar, dass ein TEIL der Deutschen Bevölkerung sich von ihm verblenden liess aus lauter Verzweiflung nach allen Elend und Erniedrigung nach dem Ersten Weltkrieg? Man soll ein ganzen Volk nicht unlimitiert aussaugen und erniedrigen, weil das demselbigen Effekt hat, als bei einem Tier, dass man rücksichtslos in der Ecke treibt, ohne aufzuhören schlägt und quält: Früh oder spät greift es an. Das hatten die Alliierten nach dem Ersten Weltkrieg wissen können und trotzdem haben sie diesen ernsthaften Fehler gemacht! Und dann sollte es alles ganz lediglich den Schuld Deutschlands gewesen sein? Bitte!

    Ausserdem sind jetzt, 74 Jahren später, nahezu alle damaligen Schuldigen tot und begraben, also höchster Zeit um definitiv zu vergessen und den Deutschen nichts, wirklich nichts mehr vorzuwerfen, und sie sichselbst an erster Stelle nicht, denn: ES GIBT HIER JETZT KEINEN SCHULDIGEN. NICHT MEHR.

    Ich selbst habe Deutschland nie anders erfahren als wie ein wunderbares Land mit einer Bevölkerung die mir immer aussergewöhnlich gut gefallen hat. Ihr könnt stolz sein auf Ihrselbst und auf Ihrem wunderbaren Land! Und, wie schwierig es auch sein mag – oder vielleicht kann man auch sagen: wie schwierig ANDERE Nationalitäten es Ihnen machen: Kopf auf, und den sogenannten „Erbschuld“ einfach abschütteln, denn Deutschland VERDIENT das!

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    • Freya schreibt:

      „Okay, Deutschland hat, insgesamt zwölf Jahren, einen Verrückten als Führer gefolgt (der es übrigens während seinen Kindheit und Jugendjahren selbst auch nicht leicht hatte; “

      Hallo theresa, ich muss grad lachen. Weil mir fällt auf, das die Deutschen ja eigentlich schon wieder seit dreizehn Jahren einer völlig verrückten quasi durchgeknallten Unperson hinterherrenn, also folgen. Der damals, so meinte kürzlich @gelbkehlchen, wollte wenigstens andere Völker versklaven; die andere verrückte Person will ja jetzt uns Deutschen versklaven und vernichten……..Alles total verrückt, ich muss mal lachen.
      Sei lieb gegrüßt von Freya

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      • theresa geissler schreibt:

        Ja, Freya, aber diese Unperson operiert leider unterm Falschen Flag: sie nennt sich Christendemokratin. Nun kann man sich verzweifelt abfragen, wieso die ganze Masse da wieder herein fällt, aber glauben Sie mich, das ist ein Schicksal: In den Niederländen macht die Masse es nicht anders: Sie KANN offensichtlich nicht anders.
        Völlig klar, dass die Masse sich nicht länger ausfinden kann, was gut- und was falsch ist, was Nazis überhaupt sind, und was sie n i c h t sind, was Demokratie – und was Unterdrückung ist…. Die REALISTEN sehen es, aber bring‘ es mal übrig auf den Massen…
        Fast hoffnungslos…

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    • conservo schreibt:

      Herzlichen Dank, liebe Theresa, diese Worte gerade aus der Feder einer Holländerin tun unendlich gut. Herzlichen Dank! Ihr PH

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      • theresa geissler schreibt:

        Nichts zu danken, lieber Peter: Ich bin schon immer eine Freundin von Deutschland und von den Deutschen gewesen, sobald ich in der Lage war, es mich zu realisieren. Also, weshalb sollte ich das leugnen? Bringt überhaupt nichts.
        Auf dem Blog, wo ich vorher reagierte (UND übersetzte, UND schrieb, bis sie offentsichtlich mir und meinen Meinungen nich länger ertragen konnten) hat ein solcher Durchgedrehten mich dafür mal „Moffin“ geschimpft. Na, lass‘ das sein, was es ist: Für mich ist es nicht weniger als einem Geusennamen!

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    • theresa geissler schreibt:
  5. michel o.neland schreibt:

    Genau so. Ein Trauerspiel. Und die Alt- und Neugrünen wie Fischer, Trittihn, Rott, Ekkartgöhre, Hofeiter und so weiter sind alle neurotische Spinner. Diese verkommenen Charaktere im Land, die dies Zugrunderichtenden aufgrund der hirnverseuchenden antideutschen und geschichtsverfälschenden Propaganda der Besatzungsmächte sind Opfer und Täter zugleich, wie so oft.

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  6. francomacorisano schreibt:

    …und Claudia Roth & Co
    mussten 41.000 km rund um den Erdball fliegen, nur zur „Rettung des Klimas“ natürlich:

    https://www.epochtimes.de/meinung/kommentar/um-klima-zu-retten-claudia-roth-fliegt-41-000-km-um-die-welt-inklusive-fidschi-a2854917.html

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  7. oldman_2 schreibt:

    „Und die Deutschen? Kriegten sie von alledem nichts mit? Ich vermute: Nein, denn sie waren mit ihrer nationalen Nabelschau beschäftigt.“
    Scheint aktuell das gleiche zu sein, abgesehen von der Ursache (damals = Nabelschau) : von früh bis spät durch die MS-Medien verdummt und deren Framing eingeschüchtert, sieht die Mehrheit das Offensichtliche nicht mehr, bzw wagt es nicht mehr, selbst zu denken. Hinterher ist man dann wieder fassungslos , was da so geschieht oder besser : geschehen ist.
    Danke, Herr Roewer, für das auf den Punkt bringen.

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  8. Pingback: Überlebenstipps in Zeiten der Dauerpropaganda unter einer debilen Frauschaft – ffd365.de

  9. aequali tenore schreibt:

    Wer möchte, sollte sich die Zeit dazu nehmen. Die wahren Gründe für den 2. Weltkrieg.https://www.youtube.com/watch?v=EBMJUrTwJH4

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