Jürgen Habermas wurde 90

(www.conservo.wordpress.com)

Eine durchaus böswillig gemeinte Würdigung von altmod *)

Habermas„Sein Werk wurde in alle Weltsprachen übersetzt
außer ins Deutsche.“                      (Michael Klonovsky)

Jürgen Habermas ist „der wichtigste deutsche Philosoph der Gegenwart und einer der weltweit meistzitierten Intellektuellen“, heißt es mit Stolz in einer Pressemitteilung der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt. Er wurde am 18. Juni  90 Jahre alt und darf sich in Frankfurt feiern lassen – oder selbst feiern, wie es sich für ihn gehört:

„Aus Anlass seines 90. Geburtstags kehrt der berühmte Philosoph zurück an die Goethe-Universität und spricht am 19. Juni über das Verhältnis von Moralität und Sittlichkeit.“ So die Uni Frankfurt

Meine „Moralität“ gebietet es mir ebenfalls, diesen deutschen „Großgeist“ zu würdigen.

Sprache bei Habermas

Schon im Vorfeld dieses historischen Ereignisses an der Frankfurter Uni wurden Elogen für den Großphilosophen aufgelegt und so fand ich in der ZEIT folgenden Beitrag; es geht um die „Sprache“ bei Habermas:Ihre reife Gestalt gewinnt Habermas’ Analyse der Struktur der Sprache mit seiner Theorie des kommunikativen Handelns aus dem Jahr 1981. Durch eine kreative Aneignung der sprachphilosophischen Strömungen des 20. Jahrhunderts entwirft er eine pragmatische Theorie der Bedeutung, die die Einseitigkeiten ihrer Vorgänger zu korrigieren verspricht. Nicht das Wort, nicht der Satz, sondern die an andere adressierte Äußerung gilt Habermas als die grundlegende Einheit sprachlichen Sinns.

Haben Sie das begriffen?
Ich nicht!
Das stammt von einem gewissen Martin Seel, der „als Vertreter der „dritten Generation“ der Frankfurter Schule“ etikettiert wird.

Aber lassen wir den Meister selbst zu Wort kommen:

„Die Sprachvermittlung des Weltbezugs erklärt die Rückbeziehung der im Handeln und Sprechen unterstellten Objektivität der Welt auf die Intersubjektivität der Verständigung zwischen Kommunikationsteilnehmern.“

Gaga?
Nein, Habermas!

Habermas´ Hauptwerk heißt: „Die Theorie des kommunikativen Handelns“ und zusammengefasst lautet Habermas´ philosophische Zentralthese: Die Welt ist kommunikatives Handeln!

Lässt man sich das durch den Kopf gehen, versteht man Günter Maschkes ätzende Bemerkung, dass die Habermas’sche Theorie »schnell, bequem und täglich durch die Abendnachrichten erledigt wird.«

Bei Schopenhauer findet man Folgendes – als hätte er Habermas antizipiert:

Um nun den Mangel an wirklichen Gedanken zu verbergen, machen manche sich einen imponierenden Apparat von langen, zusammengesetzten Worten, intrikaten Floskeln, unabsehbaren Perioden, neuen und unerhörten Ausdrücken, welches (…) einen möglichst schwierigen und gelehrt klingenden Jargon abgibt. Man empfängt keine Gedanken, fühlt seine Einsicht nicht vermehrt, sondern muss aufseufzen: ›Das Klappern der Mühle höre ich wohl, allein ich sehe das Mehl nicht.

_____________

Der ganz gewiss bedeutende Philosoph Karl Popper geriet einst ins Visier von Adorno und dessen Zögling Habermas im Rahmen des sog. Positivismusstreits.
Popper benutzte diesen Streit, um sich „Gegen die großen Worte“ zu wenden und unterzog einzelne Äußerungen von Habermas seiner Deutung, mit Übersetzung ins Deutsche.
Popper zitiert dazu aus dem Faust::

Mich drängt´s, den Grundtext aufzuschlagen,
Mit redlichem Gefühl einmal
Das heilige Original
In mein geliebtes Deutsch zu übertragen.

Hier ein Auszug der Popper´schen Übertragung:

H.: Die gesellschaftliche Totalität führt kein Eigenleben oberhalb des von ihr Zusammengefaßten, aus dem sie selbst besteht.

P.: Die Gesellschaft besteht aus den gesellschaftlichen Beziehungen.

H.: Sie produziert und reproduziert sich durch ihre einzelnen Momente hindurch.

P.: Die verschiedenen Beziehungen produzieren irgendwie die Gesellschaft.

H.: Adorno begreift die Gesellschaft in Kategorien, die ihre Herkunft aus der Logik Hegels nicht verleugnen.

P.: Adorno verwendet eine an Hegel erinnernde Ausdrucksweise.

H.: Er begreift Gesellschaft als Totalität in dem streng dialektischen Sinne, der es verbietet, das Ganze organisch aufzufassen nach dem Satz: es ist mehr als die Summe seiner Teile;

P.: Er sagt daher (sie) nicht, daß das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile;

H.: Ebensowenig aber ist Totalität eine Klasse, die sich umfangslogisch bestimmen ließe durch ein Zusammennehmen aller unter ihr befaßten Elemente.

P.: Ebensowenig ist (sie) das Ganze eine Klasse von Elementen.

H.: die Totalität der gesellschaftlichen Lebenszusammenhänge…

P.: Wir alle stehen irgendwie unter einander in Beziehung …

H.: Theorien sind Ordnungsschemata, die wir in einem syntaktisch verbindlichen Rahmen beliebig konstruieren.

P.: Theorien sollten nicht ungrammatisch formuliert werden; ansonsten kannst Du sagen, was Du willst.

H.: Sie erweisen sich für einen speziellen Gegenstandsbereich dann als brauchbar, wenn sich ihnen die reale Mannigfaltigkeit fügt.

P.: Sie sind auf ein spezielles Gebiet dann anwendbar, wenn sie an wendbar sind.

Es gibt sie also doch, die normative Kraft des Quasulatorischen, denn Habermas lieferte  die Vorlagen für den ganzen Soziologen-Kauderwelsch, das unverständliche Professoren-Geschwafel, das nicht nur die Geisteswissenschaften ergriff. Und die allermeisten Menschen, besonders die allermeisten Geisteswissenschaftler glauben, dass dahinter etwas besonders Geistiges, Tiefsinniges und Anspruchsvolles steckt – und kopieren das Gefasel.

Diskurs

Darüber meinte Eckhard Henscheid (in »Dummdeutsch«):

»Von J. Habermas zum Start der 80er Jahre erfundener, eher trübsinniger Schnickschnack: Diskursethik, Diskurs über soziale Ungleichheit, Diskurs des Radikalen. Diskurstheorie des Rechts usw. usf. Der Quatsch der akademischen 80er Jahre. Erscheint deshalb meist bei Suhrkamp.

Habermas habe mehrere für das Geistesleben der Bundesrepublik wichtige Debatten angeregt – heißt es.
Wohl meist durch Polemik und auf Unredlichkeit fußend und durchaus im Stil seines Lehrmeisters Adorno, der sich nicht selten durch Intriganz und als Charakterschwein auszeichnete.
Man denke an die Adorno/Horkheimer-Kontroverse, als im Jahr 1963 Golo Manns geplante Berufung als ordentlicher Professor an die sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität Frankfurt am Main durch die »Kollegen« Max Horkheimer und Theodor W. Adorno verhindert wurde.
Habermas kroch da bereits in der Schleimspur der Neo-Marxisten.

Die erlernte marxistische Intriganz und Hinterlistigkeit bewies er dann im sog. Historikerstreit.

Historikerstreit

Die ganze Angelegenheit hier auszubreiten, würde zu weit gehen. Man möge sich z.B. hier informieren.

Es war eine öffentlich wie auch fachwissenschaftlich geführte Debatte, die Habermas im Sommer 1986 mit einem Artikel in „Die Zeit« entfacht hatte. In seinem Beitrag griff Habermas führende Historiker der Bundesrepublik an.
Schließlich gelang es ihm mit Unterstützung durch gesinnungsbefreundete Historiker und die willfährige linke Presse, bedeutende deutsche Geschichtsprofessoren zu desavouieren, indem er ihnen vorwarf, sie nähmen „mit Hilfe historischer Vergleiche makabre Aufrechnungen“ vor, wie sie „bisher nur in rechtsradikalen Kreisen zirkulierten“, betrieben also „entlastenden Revisionismus“.

Eines der Habermas´schen Nach-Charakterschweine, der Historiker Hans-Ulrich Wehler, »verplapperte« sich später und bekundete, es sei in diesem Streit um nichts anderes , als die „kulturelle Hegemonie“ gegangen.

Der Althistoriker Egon Flaig erneuerte vor einigen Jahren die Vorwürfe, Habermas habe Zitate verfälscht, Positionen dramatisiert und ohne Kenntnis ihrer theoretischen Voraussetzungen aus dem Kontext gerissen. Diese sonst dem „Lumpenjournalismus“ vorbehaltenen „Tricks“ hätten die Debatte absichtlich eskalieren lassen, in der sich Habermas zum moralischen Inquisitor aufgeschwungen habe.

Nicht nur »moralischer Inquisitor«, nein, Habermas möchte sich gerne als der neue »Praeceptor Germaniae« – also: »Hauslehrer der Deutschen« – titulieren lassen, wenn nicht gar als „Praezeptor orbis terrarum“. Denn mit dem Deutschen hat er es denn nicht so, wie wir oben demonstriert haben.

Eine der treffendsten und auch giftigsten Analysen des Systems Habermas lieferte Michael Klonovsky – eine empfehlenswerte Lektüre.

Dem Senior am Beginn des 10. Lebensjahrzenhts, sollte man vielleicht noch »Schaffenskraft« wünschen? Nein danke!
Wer könnte nicht mit mir auf weiteres »Schaffen« von Habermas verzichten!

Ein »Kompliment« möchte ich denn doch noch loswerden.
Mit einer Wortumkehrung seines angeblichen Anspruchs fasse ich zum Schluss etwas „schmeichelnd“ zusammen, was Habermas auszeichnet:

„Theorieprimat“ und „Praxisdefizit“

Wie es sich für einen echten Linken gehört.

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*) „altmod“ ist Facharzt und Blogger (http://altmod.de/) sowie Kolumnist bei conservo
www.conservo.wordpress.com   22.06.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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33 Antworten zu Jürgen Habermas wurde 90

  1. newschopper4bravo schreibt:

    Rechtschreibung ist diskriminierend und gehört abgeschafft.
    Deutsche Sprache ist ohnehin voll Nazi.
    In Geschichte: Nur die Jahre 1939 bis 1945 werden gelehrt, etwas anderes muß der Deutsche nicht wissen.
    Biologie besteht aus praktischer Sexualkunde ab Vorschulalter. Gekifft und gesoffen wird erst ab 10 Jahren.
    Chemie: Wir bauen einen Molotow-Cocktail.
    Sport: Molotow-Cocktail-Weitwurf.
    Physik: Wieviele Meter Schienenstrang muß ich herausreißen, um einen ICE mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 160 km/h zum Entgleisen zu bringen ?
    Sozialkunde: Warum sind Transsexuelle, Schwule und Lesben die wahren Normalen ?
    Mathematik versteht keiner, ist elitär und wird daher ersatzlos vom Lehrplan gestrichen.
    Religion: Wir besuchen eine Moschee und beten Allah an.
    Musik: Was wollen uns die slipknot-Texte sagen ?

    Soviel zum Lehrplan.
    gez. Die Frankfurter Schule.

    Die 68er „Revolution“ war, wie kann man es anders erwarten eine Jüdische Revolution, obwohl Habermas der einzige Nichtjude hinter dieser SAUBANDE war!
    Wieder waren es deutsche Kommunisten, die meisten davon jüdischer Abstammung, die die Saat des Bösen dafür gesät haben: Vordenker der “Frankfurter Schule”. (… aus Jugendschutzgründen gestrichen)und zahlreiche weitere Dozenten der Frankfurter Schule trugen in den 40er-Jahren die Pest des Sozialismus nach Amerika.

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    • stephan schreibt:

      Das Herumreiten auf dem „jüdischen“ Hintergrund ist problematisch- da stellt sich die Frage nach Ursache und Wirkung, nach einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung, wie man an den Biographien von Sigmund Freud und Wilhelm Reich erkennen kann.

      Hier mal ein Auszug eines Blogartikels von Peter Nasselstein:

      „Antisemiten behaupten, die Juden wären durch ihr Verhalten selbst schuld am Antisemitismus. Ein neutraler Beobachter wie Reich sagt: die Juden sind für den Antisemitismus verantwortlich, weil sie nichts gegen den Antisemitismus bzw. die Antisemiten getan haben. Das war Reichs persönliches Problem mit den Juden: ihre über Jahrhunderte anerzogene Leisetreterei und Passivität.

      Es ist durchaus kein Widerspruch, wenn er ihnen auch vorwarf, daß sie sich, im Gegensatz zu ihm, zu „Juden“ haben machen lassen. In seinem Interview Reich Speaks of Freud sagt er über Sigmund und Anna Freud: „Sie hatten nichts jüdisches an sich, weder charakterologisch, noch religiös, noch national“ (Penguin Books, S. 65). Eine Seite weiter sagt er zwar, daß Freud „im Judentum befangen“ war – aber dieses „Judaismus“ sei größtenteils Protest gewesen. Reich hat diesen Leuten, den Wiener Psychoanalytikern, durchweg Juden, übelgenommen, daß sie sich von ihrer antisemitischen Umwelt haben dermaßen beeinflussen lassen, daß sie zu „Juden“ wurden, die sie imgrunde gar nicht mehr waren.

      Freud in einem Interview von 1926:

      Meine Sprache ist deutsch. Meine Kultur, meine Bildung sind deutsch. Ich betrachtete mich geistig als Deutschen, bis mir das Anwachsen antisemitischer Vorurteile in Deutschland und Deutsch-Österreich auffiel. Seit jener Zeit ziehe ich es vor, mich einen Juden zu nennen. (z.n. Peter Gay: „Ein gottloser Jude“, Fischer 1988, S. 145f)

      Freud war sozusagen „aus Trotz“ Jude. Beide, Freud und Reich, hatten ansonsten kaum Kontakt zur Essenz des Judentums. In seinem Interview sagt Reich (sinngemäß), daß den Juden das „kosmische Bewußtsein“ abgehe. Das gleiche sagte auch Freud hinsichtlich Abraham: daß den Juden das mystische Element fehle (Gay, S. 138). Reich: „Warum war die Erlösung notwendig, wie in der christlichen Religion, oder die strenge Bestrafung, wie in der jüdischen?“ (Äther, Gott und Teufel, S. 129). Warum assoziiert Reich das Christentum, mit Erlösung und ausgerechnet das Judentum mit Bestrafung?“

      https://nachrichtenbrief.com/2016/03/27/wilhelm-reich-und-das-judentum-teil-2/

      „Reich hat zu seinem Mitarbeiter Michael Silvert gesagt, Silvert würde weniger wie ein Jude aussehen, je mehr er er selbst werden würde. Dies sagt, glaube ich, das wesentliche über den „Juden“ Reich und sein Verhältnis zum Judentum aus. Zu Elsworth F. Baker sagte Reich, er, Reich, wäre kein Jude, da ein Jude nur der wäre, der regelmäßig in die Synagoge ginge. Mit dieser Definition steht Reich ziemlich einzig dar. Reichs Absage an seine jüdischen Wurzeln ging so weit, daß selbst der Jude Morton Herskowitz, der letzte direkte Schüler Reichs, nichts von Reichs „Judentum“ wußte, bis Reichs Witwe Ilse Ollendorff 1969 ihre Reich-Biographie veröffentlichte.

      Reichs problematische Haltung zur Homosexualität haben Ilse Ollendorff und Myron Sharaf (beide waren Juden) vollkommen falsch eingeschätzt. (Siehe dazu meinen Blogeintrag Fragwürdigkeiten der Reich-Biographik.) Sie hat wenig mit Reichs verdrängter Homosexualität zu tun, als vielmehr mit seinem eigenen verdrängten Judentum. Man kann sie nur im Rahmen von Reichs früher Lektüre von Otto Weiningers (ein zum Protestantismus übergetretener Jude, der Christus und Wagner verehrte) antisemitischem Machwerk Geschlecht und Charakter verstehen.

      Bei Weininger ging der jüdische Selbsthaß bis zum Selbstmord von 1903 (er war 1880 Wien geboren!) als bewußter Vorwegnahme des Holocaust. In Geschlecht und Charakter wird der schwache, feige, hinterhältige, verächtliche Ghetto-Jude mit dem schwachen, feigen, hinterhältigen, verächtlichen Geschlechtscharakter der Frau gleichgesetzt. Der richtige Mann müsse sich von seiner Weiblichkeit, d.h. gleichzeitig von seinem Judentum befreien. Hinter Reichs Problem mit der Homosexualität, bzw. Bisexualität steckt in Wirklichkeit sein Problem mit seinem Judentum.

      Weininger wollte sich vom Judentum trennen, genauso wie sich der Mann vom Weib, seiner Mutter, trennen muß. Frauenhaß und Judenhaß sind die beiden Kernelemente von Weiningers Philosophie. Der neue Mann sollte alles triebhaft Weibliche und Jüdische in sich vernichten. Der Jude und das Weib haben kein Ich und deshalb keinen Eigenwert. Das erinnert etwas an die Schwarzen in Amerika, die zu asketischen Moslems werden, um dem Image als glücklich grinsende fleischlichen Lüsten hingegebenen Nigger-Affen das genaue Gegenteil entgegenzuhalten. Hier ist auch die Gleichung sinnlicher Nigger = sinnliche Frau = sinnlicher Schwuler. Der Führer der Black Muslims, Louis Farrakhan, ist ein Frauenverächter, ein Homosexuellenhasser und ein militanter Antisemit.

      Die ganze Familientradition der Reichs lief darauf hinaus, kein „Jude“ zu sein. Also nicht so jiddisch zu sprechen und dabei wild in der Gegend rumzufuchteln, was Reich z.B. stets bei Otto Fenichel gestört hat („peinlich!“), sondern dezidiert kühl, männlich-herb und „deutsch“ als „Herrenreiter“ aufzutreten, – wie heute der archetypische Israeli. Dieses jüdische Hin-und-Her von Untermensch und Übermensch kommt noch in Reichs Rede an den kleinen Mann zum Ausdruck, wenn er etwas kryptisch zum kleinen Mann sagt: „Du nennst nun einen ‚Juden‘, wer dir zuviel oder zuwenig Respekt einflößt“ (S. 37).

      Nur in diesem Rahmen kann man auch Reichs stolzes und gradliniges Verhalten vor Gericht verstehen. Sich nicht mit juristischen Kniffen kriecherisch durchzuwinden wie der „archetypische jüdische Rechtsverdreher“, gehörte zu seiner persönlichen Emanzipation vom Ghetto-Judentum. Dies hat Reich davon abgehalten, sich ganz normal zu verhalten, juristische Kniffe zu nutzen, Kompromisse zu akzeptieren, Lippenbekenntnisse abzugeben und mit dem Richter zu handeln – wie ihm Baker, einer seiner wenigen nicht-jüdischen Mitarbeiter, nahelegte. (Baker war von der typischen Verachtung des amerikanischen Konservativen für „Washington“ und Institutionen wie die FDA geprägt.)“

      https://nachrichtenbrief.com/2016/03/26/wilhelm-reich-und-das-judentum-teil-1/

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    • Christian Tepe schreibt:

      Non placet! Es gibt Bücher der Frankfurter Schule, die sind eine Fundgrube, um besser zu verstehen, was heute passiert. Kostprobe aus der „Dialektik der Aufklärung“: „Propaganda für die Änderung der Welt, welch ein Unsinn! Propaganda macht aus der Sprache ein Instrument, einen Hebel, eine Maschine. (…) Noch die Wahrheit wird ihr ein bloßes Mittel, zum Zweck Anhänger zu gewinnen, sie fäscht sie schon, indem sie sie in den Mund nimmt. Deshalb kennt wahre Resistenz keine Propaganda.“ (Zusatz „Propaganda“ in der „Dialektik der Aufklärung“) oder „Sprache heute berechnet, bezeichnet, verrät, gibt den Mord ein, sie drückt nicht aus.“ (Zusatz „Mensch und Tier“, ebd.) Die durchschnittlichen 68er haben diese Bücher gar nicht gelesen.
      Die Charakterisierung der 68er als eine „wie kann man es anders erwarten Jüdische Revolution“ leuchtet mir (ganz abgesehen von dem unterschwelligen Stereotyp über die Juden als Kulturzersetzer) nicht ein. Wie würden Sie in dieses Schema Deutsche wie Max Liebermann, Hilde Domin, Heinrich Heine, Moses Mendelssohn, Felix Nussbaum oder Else Lasker-Schüler einordnen?
      Als die 68er sich anschickten, das Frankfurter Institut für Sozialforschung zu besetzen, ließ es Adorno durch die Polizei räumen. Ein Kollege Adornos wurde von Daniel Cohen-Bendit beleidigt: „So ein reaktionäres Schwein wie Sie habe ich noch nie erlebt. Man sollte Sie kastrieren“ (Der Spiegel 26/1969), In dieser Gemengelage prägte Habermas den nahezu prohetischen Begriff vom „Linksfaschismus“.
      Worauf ich hinaus möchte: Ich finde es kurzschlüssig, die Autoren der sogenannten Frankfurter Schule zu den Sündenböcken für den Verlust der kulturellen Identität heute zu machen. Aus den Büchern der alten Frankfurter Schule (erste Nachkriegsgeneration) lässt sich keine Verbindungslinie zu aktuellen Phänomenen wie der Sprachverhunzung, der Abschaffung des historischen Bewusstseins oder der Legitimation von Gewalt als Mittel politischer Auseinandersetzung ziehen. Sie waren ganz entschiedene Gegner einer der Diktatur der Rasse ebenso wie einer Diktatur der Klasse! Sie sind ein – sicherlich strittiger – Teil der deutschen Geistesgeschichte der Nachkriegszeit.

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    • Christian Tepe schreibt:

      Pardon, mein gleichlautender Kommentar weiter unten gehört systematisch an diese Stelle hier.

      Non placet! Es gibt Bücher der Frankfurter Schule, die sind eine Fundgrube, um besser zu verstehen, was heute passiert. Kostprobe aus der „Dialektik der Aufklärung“: „Propaganda für die Änderung der Welt, welch ein Unsinn! Propaganda macht aus der Sprache ein Instrument, einen Hebel, eine Maschine. (…) Noch die Wahrheit wird ihr ein bloßes Mittel, zum Zweck Anhänger zu gewinnen, sie fäscht sie schon, indem sie sie in den Mund nimmt. Deshalb kennt wahre Resistenz keine Propaganda.“ (Zusatz „Propaganda“ in der „Dialektik der Aufklärung“) oder „Sprache heute berechnet, bezeichnet, verrät, gibt den Mord ein, sie drückt nicht aus.“ (Zusatz „Mensch und Tier“, ebd.) Die durchschnittlichen 68er haben diese Bücher gar nicht gelesen.
      Die Charakterisierung der 68er als eine „wie kann man es anders erwarten Jüdische Revolution“ leuchtet mir (ganz abgesehen von dem unterschwelligen Stereotyp über die Juden als Kulturzersetzer) nicht ein. Wie würden Sie in dieses Schema Deutsche wie Max Liebermann, Hilde Domin, Heinrich Heine, Moses Mendelssohn, Felix Nussbaum oder Else Lasker-Schüler einordnen?
      Als die 68er sich anschickten, das Frankfurter Institut für Sozialforschung zu besetzen, ließ es Adorno durch die Polizei räumen. Ein Kollege Adornos wurde von Daniel Cohen-Bendit beleidigt: „So ein reaktionäres Schwein wie Sie habe ich noch nie erlebt. Man sollte Sie kastrieren“ (Der Spiegel 26/1969), In dieser Gemengelage prägte Habermas den nahezu prohetischen Begriff vom „Linksfaschismus“.
      Worauf ich hinaus möchte: Ich finde es kurzschlüssig, die Autoren der sogenannten Frankfurter Schule zu den Sündenböcken für den Verlust der kulturellen Identität heute zu machen. Aus den Büchern der alten Frankfurter Schule (erste Nachkriegsgeneration) lässt sich keine Verbindungslinie zu aktuellen Phänomenen wie der Sprachverhunzung, der Abschaffung des historischen Bewusstseins oder der Legitimation von Gewalt als Mittel politischer Auseinandersetzung ziehen. Sie waren ganz entschiedene Gegner einer Diktatur der Rasse ebenso wie einer Diktatur der Klasse! Sie sind ein – sicherlich strittiger – Teil der deutschen Geistesgeschichte der Nachkriegszeit.

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  2. Freya schreibt:

    Ich finde den Beitrag überaus erhellend. Bislang hätte ich mich mit Leuten vom Schlage H. gar nicht befasst. Wie sagt der „kleine Akif“ das doch so schön zusammenfassend: „Geschwätzwissenschaften“,
    und für sowas haben normale Steuerzahler gar keine Zeit. Mich wundert nur immer, wie die Politik es schafft, so unnötige Geister, so voller Egozentrik und Abgehobenheit triefende Gestalten wie H. irgendwie und unter welchem Titel und Sinngehalt auch immer, ihr ganzes Leben als „Philosophen“ zu finanzieren. Nunja, andere werden Staatssekretäre ohne das jemals jemand herausbekommen hätte, was die eigentlich machen und was der Vorteil ihres alimentierten Daseins für die Gesellschaft ist. Aber vielleicht hätte ich das schon viel früher mal bei H. nachlesen sollen. Der wird es wissen, und kann ja wie der Artikel nachweist, auch dem Dümmsten die einfachsten Zusammenhänge kompliziert erklären. Ja, so kann man doch tatsächlich uralt werden. Sieh mal an, man hätte also lieber ein Philo….was noch mal? werden sollen! 😉
    mpGF.

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  3. Pingback: Jürgen Habermas wurde 90 – alternativ-report.de

  4. Semenchkare schreibt:

    Zu dem äußere ich mich nicht sonst könnte vermeintliche „Hassrede“ dabei herraus kommen. Und das will ich nicht.
    Was heute wirklich wichtig ist:
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    Köln: Nackt gegen die Vollverschleierung – Frauenproteste vor Burka-Ausstellung „Munaqabba“

    Epoch Times22. Juni 2019 Aktualisiert: 22. Juni 2019 15:11

    Nackt oder spärlich bekleidet, mit Kunstblut beschmiert, so präsentierten sich Demonstranten gestern in Köln. Sie waren sich einig: Alles, wofür Frauen im Iran kämpfen, würde durch das Zeichen, das Deutschland durch die Ausstellung weltweit setzt, vernichtet.

    Es sollte eine „kritische Auseinandersetzung“ mit dem Thema Vollverschleierung werden. Aus diesem Grunde hatte das Ministerium das Projekt der Fotografin und Künstlerin Selina Pfrüner mit dem Titel „Munaqabba – über Frauen mit Vollverschleierung in Deutschland“ gewählt und mit 11.000 Euro gefördert. Pfrüner selbst zeigte sich laut „Kölner Stadtanzeiger“ überrascht und auch erschrocken über die Reaktionen anlässlich der Ausstellungsankündigung. Im Internet wurde sie vielfach bedroht. Sogar ihre Privatadresse wurde zu diesem Zweck veröffentlicht.

    Die Frauenaktivistin Solmaz Vakipour ist wütend und aufgebracht. Für das, was sie tut, würde sie im Iran ohne Zögern getötet werden. Nackt und mit Kunstblut beschmiert hält sie ihre Rede vor dem Atelierzentrum Ehrenfeld. Sie betont:

    Hier wird heute etwas veranstaltet, was die islamische Republik Iran stärken würde in Bezug auf die Hijabpflicht und Frauenunterdrückung.“…

    mehr hier:
    +Video

    https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/koeln-nackt-gegen-die-vollverschleierung-frauenproteste-vor-burka-ausstellung-munaqabba-a2922255.html

    Was auf den ersten Blick lustig klingt, ist es aber nicht!
    Vorallem wenn man mal den Frauen zuhört. !!

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  5. stephan schreibt:

    Ultralinke Mundwerker

    Die Ideologen der Kommunistischen Partei waren Intellektuelle, die, wie Reich selbst, aus dem Bürgertum stammten und ihre falsche Herkunft und damit einhergehende sehr dubiose Motivation mit revolutionärem Verve zu kompensieren suchten. 1933 prangert Reich in seiner Massenpsychologie des Faschismus diesen typischen intellektuellen Revoluzzer an, dessen „linkes“ Verhalten, im Gegensatz zu dem des Proletariers, nicht ökonomisch, sondern rein psychologisch aus der infantilen Revolte gegen den Vater zu erklären sei. „Wenn“, wie Reich damals in dem besagten Buch schrieb, „soziologisch bornierte Psychoanalytiker die Revolution aus der infantilen Revolte gegen den Vater erklären, so haben sie den Revolutionär aus intellektuellen Kreisen im Auge, bei dem dieser Faktor in der Tat entscheidend ist. Das trifft aber nicht für die Arbeiterklasse zu“ (54:101; 58:77).
    Einen Schritt über diese psychoanalytische Erklärung hinaus macht Reich ein Jahr später in seiner Abhandlung Psychischer Kontakt und vegetative Strömung, in der er die „Denkarbeit“ der „Intellektuellen“ als Werkzeug entlarvt, um Einsichten auszuweichen, die ihr neurotisches Gleichgewicht gefährden könnten. Die charakteranalytische Arbeit habe ihm enthüllt, daß die intellektuelle Aktivität derart strukturiert und gerichtet sein kann, „daß sie wie eine äußerst raffiniert arbeitende Apparatur gerade zur Vermeidung der Erkenntnis, wie eine von der Wirklichkeit ablenkende Tätigkeit aussieht“ (66:413).
    Im gleichen Jahr, 1934, formuliert er in der Schrift Was ist Klassenbewußtsein? seine Kritik an der politischen Praxis dieser „intellektuellen Revolutionäre“. Man dürfe, so Reich, in der „Massenpolitik“ nicht von den abstrakten Kategorien der Intellektuellen, sondern müsse von den konkreten Bedürfnissen des Massenindividuums ausgehen (69:219). Es ginge nicht an, Klassenbewußtsein intellektuell von oben, sozusagen „vom Kopf herab“, „in die Massen zu tragen“, sondern es müsse sich aus dem Leben der Massen selbst entwickeln. Dann sei „die revolutionäre Befreiung vom Joche des Kapitals (…) die zusammenfassende Tat, die aus dem voll entwickelten Klassenbewußtsein der Masse von selbst erwächst, wenn die revolutionäre Führung auf allen Lebensgebieten die Massen begriffen hat“ (59:65). Das wirkliche Leben der Massen gruppiere sich aber um ihr Streben nach sexuellem Glück.
    In dieser sexuellen Revolution stellen, Reichs Ausführungen in Die Sexualität im Kulturkampf von 1936 zufolge, „die allergrößte Schwierigkeit (…) die Pastoren im revolutionären Lager dar. Es sind meist sexuell verkrampfte Intellektuelle, Revolutionäre aus neurotischen Motiven, die, statt mit Wissen zu helfen, nur Verwirrung stiften“ (56:250). „Nie mehr darf eine siegreiche Arbeiterbewegung es dulden“, führt Reich aus, „daß pastorale Sozialisten, ethisierende Intellektuelle, zwangskranke Grübler und sexuell gestörte Frauen über die Neuordnung des sexuellen Lebens zu entscheiden haben. Man muß wissen, daß diese Schichten der Bevölkerung gerade in den Augenblicken, wo alles höchste Klarheit erfordert, gedrängt von unbewußten Gefühlen sich in die Debatte mischen. So wird gewöhnlich der ungeschulte Arbeiter zum Schweigen gebracht, wie er, was überhaupt nicht gerechtfertigt ist, aus Respekt vor dem Intellektuellen einräumt, daß dieser es besser wisse“ (56:262).
    In seinem Aufsatz „Dialektisch-materialistische Facharbeiter contra geistige Irrlichter der sozialistischen Bewegung“ von 1937 beklagt Reich, die revolutionäre Führung habe die sexuelle Frage nicht nur übergangen, sondern sie würde auch jeden, der diese Alltagsprobleme der Arbeitermassen anspräche, als Reaktionär abstempeln: „Sie konstruieren einen Gegensatz von Sexualproblem und sozialistischem Problem. (…) Ihr sozialistischer Radikalismus ist ein Ausfluß einer krankhaften Rebellion gegen tiefe Bindungen an die bürgerliche Familiensituation und an bürgerliche Ideologie; sie sind von Neid und Minderwertigkeitsgefühlen vor dem bürgerlichen Fachmann gequält. Sie haben dies so stark in sich, daß sie sich immerfort beweisen müssen, wie ‚radikal‘ sie sind und wie ’sozialistisch‘ und wie sehr ‚marxistisch‘. (…) Das Motiv, von dem aus sie an die Fragen herangehen, ist reaktionärer Antisexualismus. (…) Diese Ultralinken im Geschwätz sind für die Arbeiterbewegung viel gefährlicher als offene klare Reaktionäre. Sie kranken an einem sozialistisch verhüllten trockenen Intellektualismus, an Prinzipienreiterei (…)“ (55).

    http://www.orgonomie.net/hdosozio.htm

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  6. Anonymous schreibt:

    Okulare Panzerung

    Baker zufolge hat Reich „die Vermutung geäußert, das Gehirn sei vielleicht so groß und so komplex geworden, daß es hauptsächlich als Schmarotzer fungiert und aus dem Körper, insbesondere aus dem Becken, Energie aufsaugt. Das mag“, so Baker, „erklären, warum Intellektuelle häufig ein Problem der Augenblockierung haben und warum der sogenannte ‚Eierkopf‘ den ‚intellektuellen Blick‘ zeigt“ (5:267). Seine spezifische „intellektuelle“ Augenpanzerung macht den Linksliberalen zum sozialen Agenten des mechanistischen Menschenbildes, wie es Reich in Äther, Gott und Teufel beschrieben hat:
    „Der Mechanismus begreift das Prinzip der Organisation nicht. (…) Für ihn gibt es eine Rangordnung der Organe im Organismus. Das Gehirn als das ‚höchste‘ Entwicklungsprodukt ist zusammen mit dem Nervenapparat des Rückenmarks der ‚Direktor‘ des ganzen Organismus. Der Mechanismus nimmt ein Zentrum an, von dem alle Impulse ausgehen, die die Organe bewegen. Jeder Muskel hat, durch den betreffenden Nerv vermittelt, sein eigenes Zentrum im Gehirn oder im Zwischenhirn. Woher das Gehirn selbst seine Aufträge bekommt, bleibt ein Rätsel. Die Organe sind die braven Untertanen des Gehirns. Die Nerven sind die Telegraphendrähte. Die Koordination der Bewegung des Organismus bleibt derart schleierhaft und mysteriös“ (64:123).
    Die „emanzipatorische“ Seite des mechanistischen Weltbildes, d.h. der Liberalismus, führt zu einer Verschärfung dieser mechanistisch-autoritären Seite, denn die Minderung der Panzerung im Körper, die mit der sozialen Liberalisierung einhergeht, wird durch eine dramatische Verstärkung der okularen Panzerung der Massen wettgemacht. Aktuell ist die AIDS-Hysterie, in der sich „emanzipatorischer“ (gegen die Genitalität gerichteter) Aktivismus mit einem extrem mechanistischen Bild vom Menschen verbindet. Man nehme eine beliebige Darstellung des Immunsystems und man wird vergebens nach bioenergetischen Begriffen wie „Erregung“ suchen, stattdessen wird alles in militärischen und maschinellen Begriffen erklärt, die denkbar ungeeignet sind, das zu erklären, worum es geht. Die Menschen empfinden sich als Maschinen, die nach Befehl und Gehorsam funktionieren, und entsprechend organisieren sie ihre Gesellschaft – und je mehr sie dem Motto „Mehr Demokratie wagen!“ folgen, desto schlimmer wird es.
    Der Konservative Burke hat das Grundproblem der vom arbeitsdemokratischen Prozeß abgetrennten durch und durch mechanistischen linken „Eierköpfe“ klar erfaßt. Sie sind vom natürlichen Lebensgefühl vollkommen losgelöst und, da klares Denken auf ungestörten Emotionen beruht, gewisserweise unzurechnungsfähig: „Ein Unkundiger, der nicht so dumm wäre, an seiner Uhr herumzubasteln, besitzt jedoch die Zuversicht, daß er nach belieben einen Mechanismus der Sitten, der von ganz anderer Gestalt, Bedeutung und Komplexität ist und der sich aus ganz anderen Rädern, Sprungfedern, Unruhen und Gegengewichten, Kräften die gegen- und zusammenwirken, zusammensetzt, gefahrlos auseinandernehmen und wieder zusammenfügen kann…. Ihre trügerisch guten Absichten sind für ihre Anmaßung keine Entschuldigung“ (z.n. 29:45).
    Seine (Kern-) Kontaktlosigkeit, seine vollkommene Abgetrenntheit von der Natur, vermittelt dem linken Mundwerker die Illusion, daß er das Leben nach den Regeln der Vernunft „handhaben“, die Gesellschaft nach vorgefaßten Plänen gestalten könne. Nicht von ungefähr war „Zentralisation“ der Leitbegriff des Kommunistisches Manifests. Aus dem Wahn heraus der Geist, also ein Geist, könne alles überblicken, mußte sich logisch der Personenkult um das zentrale „Superhirn“ entwickeln (Marx, Lenin, Stalin, Mao, Castro, Abimael Guzman, etc.). Bereits in der Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie von 1844 sagt Marx in seinem typischen verquasten Stil, „der Kopf“ der „menschlichen Emanzipation“ sei „die Philosophie, ihr Herz das Proletariat“. „Wie die Philosophie im Proletariat ihre materiellen, so findet das Proletariat in der Philosophie seine geistigen Waffen (…) Die Philosophie kann sich nicht verwirklichen ohne die Aufhebung des Proletariats, das Proletariat kann sich nicht aufheben ohne die Verwirklichung der Philosophie“ (z.n. 26:93). Der „Masse“ fehle völlig, so Marx im Kommunistischen Manifest, die theoretische Einsicht in die Bedingungen, den Gang und die allgemeinen Resultate ihrer Befreiung.
    Von Karl Kautsky bis Lenin vertraten alle Marxisten die Meinung, daß das sozialistische Bewußtsein von außen in das Proletariat hineingetragen werden müsse, das spontan und von sich aus nichts Vernünftiges zustande bringen würde. Der Mundwerker Jean-Paul Sartre schrieb, daß die Arbeiter zur Klasse werden, „wenn sie allen Anordnungen der Führer gehorchen“! (z.n. 31:29). Anfang der 70er Jahre trafen Bremer Hafenarbeiter in ihrer vermeintlichen Ignoranz, ihrem „Fachbewußtsein“, den Nagel auf den Kopf, als sie rebellierenden Oberschülern, die auf Spruchbändern im Sinne einer Räterepublik „Arbeiterkontrollen“ forderten, entgegenhielten: „Wa!? Ji wüllt uns kontroleeren!“ (73:45).(10)
    Verlohnend ist auch ein Blick darauf, wie sich die westliche Politologie mit der Entwicklung im Ostblock auseinandersetzte. Statt wie Reich die Frage zu stellen „Was geht in den Massen vor?“ (siehe Reichs Massenpsychologie des Faschismus [58] und Menschen im Staat [69]) waren die linksliberalen „Ostexperten“ auf die kommunistische Machtelite fixiert und ignorierten vollkommen, was in der Gesellschaft des Ostblocks, „in den Massen“, passierte.
    Wie jede Panzerung macht auch die spezifische okulare Panzerung des Linksliberalen unempfindlich für das Konkrete, Drängende und Unmittelbare und verlagert das Interesse stattdessen auf das „Visionäre“, Abseitige und weit Entfernte. Beim Linksliberalen drückt sich das spezifisch so aus, daß, je entlegener ein Ereignis ist, er desto mehr „Betroffenheit“ empfindet. Zum Beispiel empört er sich über die „Überfremdung“ Tibets durch die Chinesen, während ihm die schleichende Überfremdung seines eigenen Landes vollkommen schnurz ist – wenn er sie nicht sogar aktiv fördert (etwa durch „Frauenbadetage“ und andere Regelungen der Scharia, die uns von einer intoleranten, haßerfüllten Minderheit, die „Gott“ auf ihrer Seite weiß, aufgezwungen werden). Er wettert gegen Menschenrechtsverletzungen in weit entfernten Erdteilen, kümmerte sich früher aber nicht um die Unterdrückung in der „DDR“ und verschließt heute die Augen vor dem Islamismus im eigenen Land. Und wehe, wenn er „seine Betroffenheit konkret einbringen will“ – in Probleme und Länder, von denen er keine Ahnung hat! Er verhält sich wie ein Schizophrener, der überall, wo er sich einmischt, nur Verwirrung, Chaos und Zerstörung hinterläßt.
    Die Linke ist buchstäblich unzurechnungsfähig! Man setze sich nur mal dem „Kopfleuchten“ von Figuren wie Adorno, Lacan, Deleuze, Satre, Althusser, Foucault, Bloch, Dutschke, etc.pp. aus. Ich verweise auch auf Jean-Francois Revels ausgezeichnetes Buch Die Herrschaft der Lüge, das die Geisteskrankheit der westlichen Intelligenz akribisch dokumentiert. Revel bringt Dutzende von Beispielen dafür vor, „daß paradoxerweise Leute, für die das intellektuelle Leben den Beruf darstellt, in ihren Urteilen und Verhaltensmustern von allen möglichen Kräften bewegt werden, nur nicht von der Intelligenz“ (72:195). Dazu sei auf Reichs oben erwähnte Analyse der „intellektuellen Abwehr“ verwiesen.

    http://www.orgonomie.net/hdosozio.htm

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  7. stephan schreibt:

    Okulare Panzerung

    Baker zufolge hat Reich „die Vermutung geäußert, das Gehirn sei vielleicht so groß und so komplex geworden, daß es hauptsächlich als Schmarotzer fungiert und aus dem Körper, insbesondere aus dem Becken, Energie aufsaugt. Das mag“, so Baker, „erklären, warum Intellektuelle häufig ein Problem der Augenblockierung haben und warum der sogenannte ‚Eierkopf‘ den ‚intellektuellen Blick‘ zeigt“ (5:267). Seine spezifische „intellektuelle“ Augenpanzerung macht den Linksliberalen zum sozialen Agenten des mechanistischen Menschenbildes, wie es Reich in Äther, Gott und Teufel beschrieben hat:
    „Der Mechanismus begreift das Prinzip der Organisation nicht. (…) Für ihn gibt es eine Rangordnung der Organe im Organismus. Das Gehirn als das ‚höchste‘ Entwicklungsprodukt ist zusammen mit dem Nervenapparat des Rückenmarks der ‚Direktor‘ des ganzen Organismus. Der Mechanismus nimmt ein Zentrum an, von dem alle Impulse ausgehen, die die Organe bewegen. Jeder Muskel hat, durch den betreffenden Nerv vermittelt, sein eigenes Zentrum im Gehirn oder im Zwischenhirn. Woher das Gehirn selbst seine Aufträge bekommt, bleibt ein Rätsel. Die Organe sind die braven Untertanen des Gehirns. Die Nerven sind die Telegraphendrähte. Die Koordination der Bewegung des Organismus bleibt derart schleierhaft und mysteriös“ (64:123).
    Die „emanzipatorische“ Seite des mechanistischen Weltbildes, d.h. der Liberalismus, führt zu einer Verschärfung dieser mechanistisch-autoritären Seite, denn die Minderung der Panzerung im Körper, die mit der sozialen Liberalisierung einhergeht, wird durch eine dramatische Verstärkung der okularen Panzerung der Massen wettgemacht. Aktuell ist die AIDS-Hysterie, in der sich „emanzipatorischer“ (gegen die Genitalität gerichteter) Aktivismus mit einem extrem mechanistischen Bild vom Menschen verbindet. Man nehme eine beliebige Darstellung des Immunsystems und man wird vergebens nach bioenergetischen Begriffen wie „Erregung“ suchen, stattdessen wird alles in militärischen und maschinellen Begriffen erklärt, die denkbar ungeeignet sind, das zu erklären, worum es geht. Die Menschen empfinden sich als Maschinen, die nach Befehl und Gehorsam funktionieren, und entsprechend organisieren sie ihre Gesellschaft – und je mehr sie dem Motto „Mehr Demokratie wagen!“ folgen, desto schlimmer wird es.
    Der Konservative Burke hat das Grundproblem der vom arbeitsdemokratischen Prozeß abgetrennten durch und durch mechanistischen linken „Eierköpfe“ klar erfaßt. Sie sind vom natürlichen Lebensgefühl vollkommen losgelöst und, da klares Denken auf ungestörten Emotionen beruht, gewisserweise unzurechnungsfähig: „Ein Unkundiger, der nicht so dumm wäre, an seiner Uhr herumzubasteln, besitzt jedoch die Zuversicht, daß er nach belieben einen Mechanismus der Sitten, der von ganz anderer Gestalt, Bedeutung und Komplexität ist und der sich aus ganz anderen Rädern, Sprungfedern, Unruhen und Gegengewichten, Kräften die gegen- und zusammenwirken, zusammensetzt, gefahrlos auseinandernehmen und wieder zusammenfügen kann…. Ihre trügerisch guten Absichten sind für ihre Anmaßung keine Entschuldigung“ (z.n. 29:45).
    Seine (Kern-) Kontaktlosigkeit, seine vollkommene Abgetrenntheit von der Natur, vermittelt dem linken Mundwerker die Illusion, daß er das Leben nach den Regeln der Vernunft „handhaben“, die Gesellschaft nach vorgefaßten Plänen gestalten könne. Nicht von ungefähr war „Zentralisation“ der Leitbegriff des Kommunistisches Manifests. Aus dem Wahn heraus der Geist, also ein Geist, könne alles überblicken, mußte sich logisch der Personenkult um das zentrale „Superhirn“ entwickeln (Marx, Lenin, Stalin, Mao, Castro, Abimael Guzman, etc.). Bereits in der Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie von 1844 sagt Marx in seinem typischen verquasten Stil, „der Kopf“ der „menschlichen Emanzipation“ sei „die Philosophie, ihr Herz das Proletariat“. „Wie die Philosophie im Proletariat ihre materiellen, so findet das Proletariat in der Philosophie seine geistigen Waffen (…) Die Philosophie kann sich nicht verwirklichen ohne die Aufhebung des Proletariats, das Proletariat kann sich nicht aufheben ohne die Verwirklichung der Philosophie“ (z.n. 26:93). Der „Masse“ fehle völlig, so Marx im Kommunistischen Manifest, die theoretische Einsicht in die Bedingungen, den Gang und die allgemeinen Resultate ihrer Befreiung.
    Von Karl Kautsky bis Lenin vertraten alle Marxisten die Meinung, daß das sozialistische Bewußtsein von außen in das Proletariat hineingetragen werden müsse, das spontan und von sich aus nichts Vernünftiges zustande bringen würde. Der Mundwerker Jean-Paul Sartre schrieb, daß die Arbeiter zur Klasse werden, „wenn sie allen Anordnungen der Führer gehorchen“! (z.n. 31:29). Anfang der 70er Jahre trafen Bremer Hafenarbeiter in ihrer vermeintlichen Ignoranz, ihrem „Fachbewußtsein“, den Nagel auf den Kopf, als sie rebellierenden Oberschülern, die auf Spruchbändern im Sinne einer Räterepublik „Arbeiterkontrollen“ forderten, entgegenhielten: „Wa!? Ji wüllt uns kontroleeren!“ (73:45).(10)
    Verlohnend ist auch ein Blick darauf, wie sich die westliche Politologie mit der Entwicklung im Ostblock auseinandersetzte. Statt wie Reich die Frage zu stellen „Was geht in den Massen vor?“ (siehe Reichs Massenpsychologie des Faschismus [58] und Menschen im Staat [69]) waren die linksliberalen „Ostexperten“ auf die kommunistische Machtelite fixiert und ignorierten vollkommen, was in der Gesellschaft des Ostblocks, „in den Massen“, passierte.
    Wie jede Panzerung macht auch die spezifische okulare Panzerung des Linksliberalen unempfindlich für das Konkrete, Drängende und Unmittelbare und verlagert das Interesse stattdessen auf das „Visionäre“, Abseitige und weit Entfernte. Beim Linksliberalen drückt sich das spezifisch so aus, daß, je entlegener ein Ereignis ist, er desto mehr „Betroffenheit“ empfindet. Zum Beispiel empört er sich über die „Überfremdung“ Tibets durch die Chinesen, während ihm die schleichende Überfremdung seines eigenen Landes vollkommen schnurz ist – wenn er sie nicht sogar aktiv fördert (etwa durch „Frauenbadetage“ und andere Regelungen der Scharia, die uns von einer intoleranten, haßerfüllten Minderheit, die „Gott“ auf ihrer Seite weiß, aufgezwungen werden). Er wettert gegen Menschenrechtsverletzungen in weit entfernten Erdteilen, kümmerte sich früher aber nicht um die Unterdrückung in der „DDR“ und verschließt heute die Augen vor dem Islamismus im eigenen Land. Und wehe, wenn er „seine Betroffenheit konkret einbringen will“ – in Probleme und Länder, von denen er keine Ahnung hat! Er verhält sich wie ein Schizophrener, der überall, wo er sich einmischt, nur Verwirrung, Chaos und Zerstörung hinterläßt.
    Die Linke ist buchstäblich unzurechnungsfähig! Man setze sich nur mal dem „Kopfleuchten“ von Figuren wie Adorno, Lacan, Deleuze, Satre, Althusser, Foucault, Bloch, Dutschke, etc.pp. aus. Ich verweise auch auf Jean-Francois Revels ausgezeichnetes Buch Die Herrschaft der Lüge, das die Geisteskrankheit der westlichen Intelligenz akribisch dokumentiert. Revel bringt Dutzende von Beispielen dafür vor, „daß paradoxerweise Leute, für die das intellektuelle Leben den Beruf darstellt, in ihren Urteilen und Verhaltensmustern von allen möglichen Kräften bewegt werden, nur nicht von der Intelligenz“ (72:195). Dazu sei auf Reichs oben erwähnte Analyse der „intellektuellen Abwehr“ verwiesen.

    http://www.orgonomie.net/hdosozio.htm

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  8. Ulfried schreibt:

    Philosophen?? Komische Leute – wer braucht sowas? Habe mal im TV eine Philosophen-Runde schwatzen gesehen über den Begriff „ZEIT“.
    Die Zeit ist mit ein paar kurzen Sätzen schnell erklärt, doch diese real- fernen Deppen konnten das nicht.
    Philosophen sind in freier Wildbahn eine Spezies, die sich aus eigener Arbeit nicht selbst ernähren und erhalten kann – die können nur schwatzen und wissen am nächsten Tag nicht mehr über WAS!
    Dabei vertrauen die darauf, daß sie für ihr Gelaber irgendwie alimentiert werden und können sich freuen, daß es ihnen heutzutage auf Steuerzahler- Kosten auch gelingt.
    Schopenhauer, Kant und Co. haben es vorgemacht.
    Mal Hand hoch hier in der Runde:
    „Wer kann bei sich daheim einen Philosophen brauchen und durchfüttern?“
    Okay, ich mach den Anfang. Derzeit könnte ich drei davon beschäftigen. Ich habe Haus, Garten und eine kleine Hobby- Landwirtschaft.
    Einen würde ich zum Lehrgang für Baumfällungen anmelden. Die Beiden anderen beschäftige ich direkt als Mitarbeiter auf dem Acker. In die Handhabung der Maschinen weihe ich sie selbst ein. Am Abend können die dann darüber philosophieren was sie am Tag geleistet haben für ihr „TÄGLICH BROT“.
    Ach ja, mein Sohn sucht als Heizungsbau-Meister dringend Lehrlinge, also Kein Studium sondern ehrliche und anständige Arbeit.
    Unsere hiesige Müllabfuhr sucht auch Mitarbeiter. Vielleicht kennt jemand einen Philosophen der während dieser wichtigen Arbeit auch über diese wichtige Arbeit philosophiert nach der Arbeit. Unser Land ist voll mit komisch studierten Leuten wie CAOS- FORSCHER, Politologen und lauter so`n Zinnober.
    Mein ehemaliger Chef (Spediteur) ruft mich (Rentner) immer wieder an um Engpässe zu überbrücken.
    Da könnten die auch ihre „Philosophie“ voll ausleben – im LKW während der langen Fahrt bspw. von Deutschland ans Mittelmeer.
    Und schon wäre es überflüssig „FACHKRÄFTE“ aus Afrika anzulocken. Die werden doch dort dringend nötiger gebraucht!?!? Nein nicht auf deutschem Weihnachtsmarkt.
    Auch im Spreewald bei der Gurkenernte, in Franken beim Spargelstechen und vieles mehr sind Philosophen gut und nützlich einsetzbar.
    Na, wer kann ergänzen??

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    • Ulfried schreibt:

      Ach so – Satire aus!!

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    • Freya schreibt:

      „Einen würde ich zum Lehrgang für Baumfällungen anmelden. Die Beiden anderen beschäftige ich direkt als Mitarbeiter auf dem Acker. In die Handhabung der Maschinen weihe ich sie selbst ein. Am Abend können die dann darüber philosophieren was sie am Tag geleistet haben für ihr „TÄGLICH BROT“.“

      Hahahahahahaha……..ich lache gerade mal wieder so richtig schön! Bravo, lieber Ulfried, Du bringst es auf den Punkt. Soviel zu Philosophen, alles gesagt, alles geschwätzt, einfach alles klar. Die sollen mal schön produktiv sein, das erfrischt auch den Geist immer wieder aufs Neue…….Hahahahahaha. Bei mir könnten die auch einiges helfen…..aber ob ich den Gesprächen anschließend gewachsen wäre, das bleibt offen. Aber richtige Arbeit macht ja auch schön müde, da schwätzt man nicht mehr die ganze Nacht durch dummes Zeug daher, gelle?! 😉
      Ein Volltreffer von @Ulfried zum Thema „Philosophen“ und ihre Daseinsberechtigung. Danke Dir und liebe Grüße von Freya

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      • Ulfried schreibt:

        Dir auch einen lieben Gruß Freya. Das mußte mal gesagt werden

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      • Christian Tepe schreibt:

        Ja, eine amüsante Satire – jetzt aber mal im Ernst: „Philosophie, Du Führerin des Lebens, Du Entdeckerin der Tugend, Vertreiberin der Laster! Was könnten wir, was könnte überhaupt das Leben der Menschen ohne Dich sein? Du hast die Städte zur Welt gebracht, Du hast die ursprünglich vereinzelt lebenden Menschen zu einer Lebensgemeinschaft zusammengerufen, Du hast sie untereinander verbunden: zunächst in Wohnungen, dann in Ehegemeinschaften, schließlich in der Verbindung durch Schrift und Sprache. Du warst die Erfinderin der Gesetze, Du warst die Lehrerin von Sitte und Ordnung.“ So sah es einst Cicero. Wahre Philosophie lehrt – nach einem Wort Senecas – nicht reden, sondern handeln. Philosophie ist Meisterung des Lebens – und ganz nebenbei eine Ausdrucksform europäischen Menschentums, eine Gabe des Kontinents für die Welt. Noch zu Habermas, dessen „Ruhm“ schon seit längerem welkt: Er prägte in der Auseinandersetzung mit den 68ern den Begriff „Linksfaschismus“. Bleiben werden m.E. kleinere Schriften, die auch eloquenter geschreiben sind, zum Beispiel „Die Zukunft der menschlichen Natur“.

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  9. Blick ins Buch schreibt:

    es soll Leute geben, die brauchen weder Vegetotherapien noch Tantra…. noch irgendeinen Handlanger für „niedere Arbeiten“ (= osteuropäische oder asiatische Niederbezahlte bzw. promovierte „Laberfachstudierte“) noch die angesagten und akutellen Babyface-Erklärer (Greta, Naomi Seibt bei JFB über Feministinnen :-), den Rezo oder jenen Niki? (pp) )
    Lehrreich dagegen die Differenzierung von liberaler kosmopolitischer Elite, Finanz-Elite und Neoliberalen….oder von (autokratischem) christlichem Fundamentalismus und islamischem und welchen Unterschied es gibt? Die himmelschreienden Inhalte und Verhaltensweisen und Machenschaften in deutschen Glaubens-(Evangelikalen oder anderen, wie altkatholisch) Enklaven werden nicht diskutiert, aber sie legen wie man hier —> sieht, immer noch unglaubliche Fesseln an die Füße und Flügel VON FRAUEN! Hineinufernd in die Gesellschaft, Wirtschaft. (Süddeutsche von Freitag, Seite 3, Abus….“Unter Männern“ – Die Rolle der Tochter) Aus dem Text, ein Mitglied des Familienunternehmens: über Werteverfall = wie Unreinigkeit, böse Lust, Gier und Lustbefriedigung: „TÖTET diese Glieder, sagt uns Gottes Wort“. ‚Und in dem Text „Männer und Frauen nach Gottes Plan“ schreibt er, „die Frau müsse sich dem Mann unterordnen, komme was da wolle: „So wie die Knechte nicht nur den guten und angenehmen Herren gehorchen sollen, gilt die Aufforderung der Unterordnung der Frau unabhängig von dem Charakter des Mannes.“ ‚
    Hört, hört!… Schon mal gehört?
    „Die Gemeinden als Sekten zu bezeichnen, sei falsch“ (Sekten Info NRW)
    Aber: viele Menschen, die die Gemeinden verlassen wollen, haben ausserhalb kaum Freunde, keine Familie und sind damit überfordert, sich in einer liberalen, pluralen Gesellshaft zurechtzufinden. (Ich, bzw. w i r hatten immer diesen Bezug, aber es war TROTZDEM verheerend, was nach dem sogenannten „Ausstieg“ folgte! Der Schiffbruch war unausweichlich! Und nicht zu stoppen. Das Geringste, was man als „Vergeltung“ praktizieren kann, ist Konfrontation und Outing/Öffentlichkeit. Und damit soll es gut sein. Ob Vergebung jemals erreicht wird, ist nebensächlich und erst ein nächster Schritt. (kann aber gern warten!)

    Eine Tochter hat ein „Reparier-Fach – THERAPEUTISCH = ACHT! (mit Praxissemester) Semester Bachelor studiert, und würde gern in ihrem Beruf ARBEITEN! Woran liegt das, wenn nichts voran geht? Am schwerfälligen Arbeitsamt? Es liegt u.a. an ein paar KAPITALISMUS-WÄCHTERN. Und an ihren Schlössern. (sowohl als auch, übertragen)
    Ein Volk geht am Krückstock…(nein, nicht die Pensionäre der katholsichen Kirche, dafür werden Schulen und krankenhäuser geschlossen und Immobilien verscherbelt)
    – schon während der Kita. Überlastete Schüler, kaputte Auszubildende („triales System“) und Studenten, ganz zu schweigen von den zu 45 Jahren und mehr verdonnerten Arbeitnehmern und erwerbstätigen Rentnern….aber 10% BESITZen 60 Prozent des Vermögens. Die ärmsten 60 Prozent kommen hingegen lediglich auf sechs Prozent des GESAMTEN VERMÖGENS! (und Herr Gauck feiert die Schere :- ( ) Zudem sei die Zahl der überschuldeten Haushalte groß. Das war 2015. In Deutschland verdienten die obersten zehn Prozent der EINKOMMENsbezieher 6,6-mal so viel wie die untersten zehn Prozent.
    Ich höre von VIELEN, vielen jungen Leuten ( so bis Mitte 30), die sich in provisorischen Verhältnissen durchhangeln, aufreiben und noch hoffen ….Aber offenbar schafft es die zuständige Kompetenz nicht (Behörde oder Private = die Gesettelten) wegen Trägheit. Und höre ebenso von vielen, die „hineingeboren“ werden…die sich hineingolfen oder vom RA-Papa einklagen lassen und keine Schlösser und weiter keine Verriegelungen vorfinden.

    Es ist wohl nicht mehr die Frage, ob wir mehr LKW-Fahrer benötigen (statt Bahn) , die zusammen gepanschte Milch von Polen nach Sizilien oder China karren oder das Mineralwasser aus den Vogesen nach Griechenland oder Norwegen…oder ob die eingeladene „Welt“ hier nachqualifiziert werden soll in sogenannten Berufs-Akademien (Etikettenschwindel), etwa für Pflege, „Begleitung“, wo sich nur noch bekeift wird und ein ätzend primitiver Lehrkörper das künftige Niveau weiter gibt, welches dann in die Abhängigen-Äras („wisch&weg“) getragen wird.

    zurück zur Leseprobe/Buch:
    Diese verdammten liberalen Eliten [ 😦 ]
    Carlo Strenger

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    • Ulfried schreibt:

      Hallo „Blick ins Buch“, ich kann deinen Artikel leider nicht nachvollziehen. Könntest du mal in zwei drei kurzen Sätzen beschreiben was du sagen willst und wie du das selbst als Handwerker, Facharbeiter oder Landwirt umsetzt?
      Wie willst du uns Trucker durch die Bahn ersetzen? Hast du einen Vorschlag?
      Das ist es schließlich was wir brauchen:
      Anpacken statt schwatzen.
      Gruß Ulfried

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  10. Artushof schreibt:

    Vielen Dank für den informativen Beitrag „Altmod“

    Marxistische Intriganz?
    Der klare Verstand bewahre uns vor diesem Übel!

    Direkte Demokratie JETZT
    Es gibt nur eine Alternative

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  11. stephan schreibt:

    In seinem Buch Neither Left Nor Right schreibt Charles Konia über die Kommunisten:

    „Der Pseudo-Liberale/Kommunist repräsentiert die Endstufe des verzweifelten Versuchs des Menschen vor seinem biologischen Kern in sein Gehirn zu flüchten. Er tut dies, indem er sich von seinen Gefühlen abschneidet und beharrlich an der Überzeugung festhält, daß durch seinen Intellekt und seinen Intellekt allein alle Probleme der Welt gelöst werden können. Dies ist nicht nur der höchste Ausdruck des Mißbrauchs des Intellekts als Abwehr, sondern es beinhaltet auch, daß praktische Erfahrungen in der Wirklichkeit nicht notwendig sind, um die Welt zu verstehen. (S. 262)“


    Wie Konia in seinem Buch The Emotional Plague erläutert hat, ist der Pseudo-Liberale/Kommunist durch „genitale Rache“ geprägt, die durch den Intellekt ausgedrückt wird:

    „Noch mehr als Liberale wählen Pseudo-Liberale Arbeit in Bereichen, die hirnzentriert ist, wie Medien, Journalismus und die akademische Welt. In der Medizin fühlen sie sich zur Psychiatrie hingezogen. Sie tun dies, um ihre hochentwickelte intellektuelle Abwehr zur Anwendung zu bringen, so daß sie sich gegenüber anderen erheben können, die weniger mit Intellekt ausgestattet sind. Pseudo-Liberale gebrauchen geschickt und mit hoher Effektivität die Macht des gesprochenen und geschriebenen Wortes, in der Regel fehlt ihnen aber ein fundiertes Wissen über das, was sie sagen oder schreiben. Dies wird verständlich, wenn man erkennt, daß sie ausschließlich aus ihrer Fassade und ihrer sekundären Schicht heraus funktionieren. Ihre Ideen kommen entstellt zum Ausdruck, weil sie nicht aus ihrem Kern stammen.

    Der Gebrauch von gelehrten Wörtern bei Pseudo-Liberalen und ihre Fähigkeit, einfache Ideen geschickt auszudrücken, verweist auf das Gehirn und nicht den fühlenden Körper als Quelle der Denkprozesse. Diese Klugheit hat eine eigentümlich intellektuelle Qualität, die ihre Überlegenheit über weniger intellektuelle Personen zur Schau stellt und dazu dient, andere anzuziehen, die ideologisch verwandt sind. Sie wird auch verwendet, um Spott und Verachtung für diejenigen auszudrücken, die es nicht sind. Da Pseudo-Liberale aus ihrer oberflächlichen Schicht heraus leben, erreichen sie selten etwas, was dauerhaft und von Wert ist, trotz ihrer Rhetorik und ihren hohen Idealen. Sie sind sehr viel besser darin andere, die produktive Arbeit leisten, destruktiv zu kritisieren und niederzumachen. Die pseudo-liberale Besessenheit mit Wandel und sozialen „Verbesserungen“ gibt die zugrundeliegende Funktion preis, die die Menschen in Verwirrung halten und sie immobilisieren soll, während gleichzeitig echte Erfolge und lebenswichtiges Wissen, das aus der Vergangenheit überliefert wurde, untergraben und zerstört werden.

    Obwohl er kaum die Kapazität für echte produktive Arbeit besitzt, ist der Pseudo-Liberale dennoch voller guter Ideen darüber, was für alle anderen am besten ist. (S. 308)“

    https://nachrichtenbrief.com/2013/08/05/die-massenpsychologie-des-marxismus/

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  12. 'das gute Leben' schreibt:

    Kaskadien
    „Volksrepublik Portland“
    Alles vereint? 68er? Kosmopoliten? Kiffer? Grüne? Osho? Prozeßarbeitende Therapeuten? Kostenloser ÖPNV und Radfahrer?…
    h ttps://www.zeit.de/kultur/2019-06/portland-oregon-usa-liberal-gruen-oekologisch

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