Ein „fragwürdiger“ Kirchentagspräsident

(www.conservo.wordpress.com)

Von altmod *)

Brisantes zum Kirchentag

Gestern, am 23. Juni 2019 ging der 37. Evangelische Kirchentag zuende. Wir hatten uns schon an dieser Stelle mit diesem »Event« und dem verantwortlichen Kirchentagspräsidenten Hans Leyendecker beschäftigt.

Vor einigen Tagen erhielt ich ein nicht öffentliches Papier mit dem Logo von »evangelisch.de« versehen, in dem man sich kritisch mit dem Kirchentagspräsidenten befasst. Das Papier wurde einer Verbindungsperson aus dem Kreis des Präsidiumsvorstandes des Evang. Kirchentages zugespielt und ist dort seit Ende April im Umlauf. Wegen des durchaus brisanten Inhalts durfte es fraglos nicht nach außen, in die Öffentlichkeit gelangen.

Das Papier wurde mutmaßlich von ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Medien erstellt, bei denen der heutige Kirchentagspräsident früher tätig war. Ehemalige, die heute in kirchennahen Einrichtungen bzw. in der Diakonie oder im Entwicklungsdienst, bzw. bei epd oder als freie Mitarbeiter bei „evangelisch.de“ wirken oder wirkten, scheinen es zusammengetragen zu haben.

Schon die Eingangssätze gehen auf eine delikate Frage ein:

Screenshot vom Original

Was für EIN VERTRAUEN – hat die Evangelische Kirche in den Kirchentagspräsidenten Hans Leyendecker ?

Hat sie keine Sorge vor einer brisanten #MeToo-Kampagne oder einer #Sexismus-Debatte beim kommenden 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund? Kommt es dazu, so stünde wohl an, auch über den derzeitigen Kirchentags-Präsidenten und Journalisten Hans Leyendecker zu sprechen – darüber, wie der ehemalige Redakteur auf Medienposten Sekretärinnen auf den Po klatschte oder, wie zufällig, ihnen über die Brustspitzen strich.

Man muss wissen, dass der Kirchentag sich in mehreren Veranstaltungen mit dem Thema »Geschlechterverhältnisse im Diskurs« und »Missverständnis oder Missbrauch? – Machtstrukturen in Zeiten von #MeToo« befasst.

Tickt da etwas im Untergrund, das dem Kirchentagspräsidenten um die Ohren fliegen könnte, was dem gesamten Event schaden könnte?

Der Kirchentagspräsident mit Kalaschnikow

In dem Papier wird auch eine „merkwürdige“ Geschichte aus den aktiv-investigativen Zeiten des Hans Leyendecker aufgegriffen.
Vor 13 Jahren titelte die Bildzeitung über Leyendecker:

„SZ“-Starreporter 
Was macht er mit dem Sturmgewehr im Arm? 

Auf zwei Bildern sieht man einen entspannt wirkenden, lachenden Hans Leyendecker mit einer umgehängten Kalaschnikow und Bierdose in der Hand.
Die Fotos entstanden bei einer Geiselübergabe-Aktion der kolumbianischen Befreiungsarmee FARC in Südamerika Mitte der Neunziger Jahre, wo Leyendecker für den Spiegel recherchierte.

Die linke Zeitung »Der Tagesspiegel« und die taz empörten sich damals über die angebliche »Bild-Kampagne« gegen den Star-Journalisten.

Die Verfasser des »evangelisch.de-Papiers« haben nun die für einen evangelischen Kirchentagspräsidenten durchaus heiklen Bilder wieder hervorgeholt und abgedruckt.
Vielleicht dachte man dabei auch an die Kampagne von »evangelisch.de« auf dem Hessentag in Herborn 2016 mit der Überschrift: »Gewehre zu Gitarren«.

Sexismus?

Die Verfasser oder Verfasserinnen des Papiers heben vornehmlich auf das »verstörende« Frauenbild von Leyendecker ab. Für »das unterkomplexe Frauenbild, das dem Amtierenden eigen zu sein scheint«, werden ein Leyendecker-Zitat über fußballbegeisterte Frauen, einschließlich Frau Merkel, angeführt. Es heißt weiter:

»Zu einer Frage über Recherchen mit Informantinnen läßt sich der Journalist inkontextuell über die Orgasmusfähigkeit der Partnerinnen mächtiger Männer aus; eine offenkundig vorbereitete Sottise, mit der er die Fragestellerin zum Schweigen zu bringen versucht.« (siehe: YoutubeKanal „ jung&naiv“: www.youtube.com/watch?v=S_dD8XnqbDk) (Min 4.16)

»Seine intellektuell-defizitären Bemerkungen zur Fußballbegeisterung der Kanzlerin und zu Arbeiten von und mit Mitarbeiterinnen lassen deutlich werden, daß es sich beim amtierenden Kirchentagspräsidenten um den Vertreter eines Kumpanen-Patriarchats handelt, das Frauen in Verhalten und Rede zu demütigen sucht.
Nicht nur deshalb sollte das Leitungsgremium des Deutschen Evangelischen Kirchentags vor Veranstaltungsbeginn klären, ob mit Leyendecker die richtige Wahl getroffen wurde, und ob Vorstand und Präsidium die Stärke besitzen, eine Debatte zum Sexismus seines Präsidenten und anderer Repräsentanten der evangelischen Kirche bei ihrem Kirchentag auszuhalten.

Ist Leyendecker ein aufrechter Protestant?

Das Papier beschäftigt sich denn auch, ob und seit wann Leyendecker »evangelisch« geworden sei:

»Zur Vermeidung medialer Irritationen sollte der Vorstand des Präsidiums des Deutschen Evangelischen Kirchentagesden getauften Katholiken Leyendecker zu klarstellenden Belegen darüber anregen, in welchem Jahr er seinen Konfessionswechsel kirchenamtlich gemacht hat, d.h.: Bei welchem Amtsgericht Leyendecker seinen Austritt aus der katholischen Kirche angezeigt hat, wie in NRW üblich, und wann er per Unterschrift in die evangelische Kirche eintrat. Noch im Mai 2013 verneinte der Katholik, der auch die ev. Kirche besucht in einem swr-Interview je in die protestantische Glaubensgemeinschaft eintreten zu wollen -„Geht beides“. www.youtube.com/watchv=TIBh_kKMPO4&ab_channel=SWR -28.5.2013, 24`18

Jüngst gab er in einem Interview mit der Lokalpresse an, „vor einigen Jahren“ übergetreten zu sein – als also in den Gremien absehbar war, daß er für das Amt des Kirchtagspräsidenten in Frage kommt ? Mit einem Wort: Hat der Mann auch den rechten Glauben und seit wann hat er die richtigen konfessionellen Papiere ? Oder hat Leyendecker ein eher taktisches Verhältnis zur evangelischen Kirche, das er mit einem Gelegenheitsübertritt besiegelte ? Ein schaler Geschmack bleibt zurück.

„Links schreiben, rechts leben“

Bislang hat sich Leyendecker – als Investigativ-Journalist mußte er sich vorwiegend mit sulfurösen Personen (Dienstgeheimnisbrecher, Parteienverräter, Akten-und Datendiebe) befassen – nur widersprüchlich zu den Motiven seines Bekenntniswechsels ausgelassen. Ein Besuch der Kirchentage seit 1975, wie er in diversen Interviews wiederholt als Beleg für sein „Evangelisch-Sein“ anführt, mag wohl kaum dafür herhalten. Nur zu gut paßt das Nebulöse seiner Biographie zu seinem Lebensmotto: „Links schreiben, rechts leben.“

In Redebeiträgen über den evangelischen Glauben ( http://www.youtube.com) überzeugte er bislang kaum durch Festigkeit in evangelischen Werten, eher durch einen Mix aus Bergpredigt und Allgemeinplätzen. Im Sommer 2018 legte der Kirchentagspräsident im NDR-Interview eine öffentliche Beichte ab, in der er sich dazu bekannte: „Ich war ein Hai“. www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/medienpolitik/ZAPP-Leyendecker-Interview,zappleyendecker100.html).

Wir Evangelischen kennen Buß-und Betgottesdienste, auch den Buß-und Bettag, nicht jedoch die öffentliche Radiobeichte. Soll nun ein „ Ex-Hai“ unser Vorbild sein, zu dem wir aufsehen sollen, weil er mit Enthüllungen Regierungs-und Parteienverantwortliche aus dem Amt brachte, nun aber vor Mikrofonen dafür um Verzeihung heischt ? Ein aufrechter Protestant redet anders.«

Soweit die Zitate aus dem Papier, das laut meiner Quelle nur an die Mitglieder des Kirchentagspräsidiums bzw.- vorstands  sowie an Ulf Poschardt, Chefredakteur der Welt, gegangen ist.

Mein Informant schrieb mir:

»Natürlich rege ich mich als „Lutherische(r)“ über die Mogelpackung auf, wenn man als Katholik, dem offenbar ein prominentes Ämtchen im Ruhestand winkt, dann noch schnell in die andere Kirche übertritt. Es wäre was anderes, wenn Leyendecker, der wohl seit vielen Jahren mit einer Protestantin verheiratet ist und mit ihr die Kirchentage besucht, wie er im Internet bei Interviews gerne berichtet, ganze Sachen machte: sich zu seinem bisherigen Glauben bekennen und mit ganzem Herzen der Ökumene verschreiben. Aber dann kann man halt wohl nicht Evangelischer Kirchentagspräsident werden…. »

Die Autoren des Papiers schreiben noch:

»P.S.: Alle aufgeworfenen Fragen und Vorwürfe sind belegt und belegbar. Wir bitten jedoch um Verständnis dafür, wenn wir wegen befürchteter Repressalien in unseren Einrichtungen derzeit den Schutz der Anonymität suchen.«

Ist es degoutant, sich »anonymer« Quellen zu bedienen?
In diesem Fall: nein! Alle aufgeführten Sachverhalte über und zu Leyendecker sind nicht nur bei »investigativer« Recherche a la Leyendecker zu erhalten. Alles ist den Verantwortlichen im Kirchentagspräsidium oder den Vorständen bekannt.
Bei der sattsam bekannten Stimmung in Deutschland hinsichtlich der Meinungsfreiheit von »Abweichlern« und der zu erwartenden Sanktionen, ist die »Namenlosigkeit« der Verfasser verständlich.

Auch mein Informant, der mir das Papier hat zukommen lassen, will und muss geschützt bleiben.

„Kommt es evtl. zu einer MeToo-Kampagne bei dem Glaubensfest?  Das könnte spannend werden!  – meint nicht nur mein Informant.

*****
*) „altmod“ ist Facharzt und Blogger (http://altmod.de/) sowie Kolumnist bei conservo
www.conservo.wordpress.com   24.06.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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13 Antworten zu Ein „fragwürdiger“ Kirchentagspräsident

  1. Anonymous schreibt:

    Wir nennen solche Exemplare des Homo Sapiens Sapiens, einfach nur : Wendehals.
    Sagt in einem Wort alles aus was den charakterisiert.

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  2. Pingback: Hans Leyendecker: ein „fragwürdiger“ Kirchentagspräsident | Bayern ist FREI

  3. Freya schreibt:

    Ja Klasse, hab mir sowas schon fast gedacht……das der Leyendecker auch noch so ein mieser Fummler ist meine ich. Es war für mich noch gestern ganz erstaunlich, wie weit die Protestanten jetzt mit ihrer Sinnentleerung und Selbstabschaffung gehen: Einen „Investigativ-Journalisten“ als Kirchentagspräsidenten,…..hat man Töne?!
    Aber das paßt in diese Zeit; und wir Katholiken mit unserem „Personal“ auf dem Stuhl Christi dürfen ja eigentlich überhaupt nix mehr sagen; aber dennoch, man staunt ja doch.
    Mir hätte es allerdings gefallen, wenn sich gleich jeder über diesen Kirchentagspräsidenten empört hätte, allein weil es ja wohl zwingend nötig wäre, hierfür einen gesalbten und gesegneten Kirchenmenschen zu berufen (meine persönliche Meinung dazu) und nicht jemanden aus dem mainstream. Leider müssen die Menschen heute erst mit Sexismus und anderen unschönen Aufdeckungen geweckt werden, allein eine klassische Fehlbesetzung reicht dafür nicht mehr.
    Aber schön, wenn jetzt die Personalie Leyendecker endlich in Frage gestellt wird. Danke für die Aufklärung im Artikel, ich hatte es, wie gesagt, schon fast vermutet.
    mit patriotischen Grüßen von Freya
    ps, wenigstens ist dieser ev. Kirchentag genauso grünbunt politisiert verlaufen, wie ihr Kirchentagspräsident ist, einfach folgerichtig wenn man so jemandem das Ruder übergibt.

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  4. Freya schreibt:

    Ich wäre jetzt dafür, das endlich mal das viele „Kirchen“ und „Christlich“ aus allen Namen und Bezeichnungen herausgestrichen wird. Der Verrat an Christus ist mir langsam unerträglich, wer da alles für welche Zwecke auch immer…..sich Kirchentag, Kirchenrat, Kirchenblablabla nennt. Sollen sie doch sagen, wer und was sie sind und nicht SEINEN Namen stehlen und mißbrauchen.
    Ich wäre ab sofort dafür z. B. statt „Ev. Kirchentag“ vielleicht „weltumspannender Regenbogentag“ zu sagen oder statt „Kirchentagspräsident“ dann eben „Regenbogentagspräsident“.
    Nur leider hat Jesus bald gar keine Lobby mehr und niemand verklagt die Bande auf SEIN geistiges Eigentum und SEIN Urheberrecht. Schade aber vielleicht bald mal! Ich bete weiter!!! lGF.

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  5. Ulfried schreibt:

    Lieber altmod, dein Artikel ist Großteils in Ordnung. Doch du schreibst:
    „Das Papier wurde mutmaßlich von ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Medien erstellt…“
    Warum schreibst du eigentlich; „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“?
    Dieses Gender- Gequatsche ist doch dem Rot- Grünen Zeitgeist geschuldet. Der Plural „Mitarbeiter“ schließt doch Frauen, Männer, Kinder, Alte, Junge usw. ein.
    In meiner Kindheit gab es eine Sendung; „EIN PLATZ FÜR TIERE“.
    „Guten Abend, meine lieben Freunde“ – wenn Bernhard Grzimek sich mit diesen Worten an Millionen Fernsehzuschauer wandte, wuchs die Spannung und alle wußten wer gemeint war.
    Reicht das nicht? Der kam niemals auf den unsinnigen Gedanken das Wort Freunde in Gendergerecht –Innen- zu verschwurbeln.
    Rennt doch bitte nicht mehr dem Gender- gerechten Zeitgeist hinterher, sondern bringt es auf den Punkt!
    Kleinvieh macht Mist, und von vielem solchen Kleinvieh- Mist profitieren die neuen Links- Grünen Faschisten. Obwohl die Links- Grünen Idioten nicht mal wissen was Mist ist!
    Alles andere in deinem Artikel ist in Ordnung und ich möchte darüber noch mehr Fakten erfahren
    Gruß Ulfried

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  6. Wuff schreibt:

    Ernsthafte Komödien Dauern ! Ich hoffe, dass die LSBQT Gruppe mit besonderen Rechten gegenüber dem Normalbürger als Regenbogen Fraktion mit „Schöner kommen“ voll auf ihre Kosten kam, ohne Pflichten von Verantwortungsgefühl und Liebesbünde, dass die Vulven Maler aus therapiert sind ihre Scham und Angst ab zu legen vor jeglicher Sexualität und sexuelle Gewalt als Liebesakt und nicht Gewalt verstehen und für die schönsten Vulven auch Lob und Anerkennung bekamen, das bei allem Sittenverfall Frau Kuchle als Soziologin und Erzieherin all jenen Sturköpfen die neue Weltrettungsmoral bei bringen konnte und unser geliebter Bischof Heinrich Bedford Strohm durch seine Bruderkuss eine innige Freundschaft mit den Mohammedanern geschlossen hat, um den Gekreuzigten aus dem christlichen Aberglauben zu befreien, dass er gekreuzigt wurde. Auch das unsere allerliebste Margot mit ihrer geistig überdimensionalen Nächstenliebe als Energiebündel mit der Greta Hüpfgeneration auf ihre Kosten kam. Ach und die kleine grüne Reißzwecke, wie hieß die denn noch, die eine Neu Interpretation sinnfrei zu Peter Kohl seiner Erkenntnis so in etwa formulierte “ Ich möchte gerne viel wissen aber nicht gewusst werden“ .Wirklich, ich Schlafmütze wusste nicht, dass die 5. Jahreszeit, der Karneval verlängert wurde, wuff und helau oder Alaaf oder EKD.,

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    • Semenchkare schreibt:

      Aiman Mazyek war jedenfalls vor Ort:

      Auszug:
      ********************
      Podiumsgespräch in Dortmund – Merkel zu Gast beim Kirchentag

      22.06.2019 07:48 Uhr

      …Ex-Bundespräsident Christian Wulff befasst sich zusammen mit dem Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, mit der Rolle des Islam – und wieviel Religion die Gesellschaft verträgt.

      Die beiden großen christlichen Kirchen verlieren seit Jahren deutlich Mitglieder und zählten zuletzt (2017) rund 44,8 Millionen Menschen.

      Zugleich geht das Bundesinnenministerium von bis zu 4,7 Millionen Muslimen aus. Für Interesse dürfte am Tag vier des Großereignisses unter dem Motto „Was für ein Vertrauen“ eine Runde mit Außenminister Heiko Maas (SPD) zum weltweiten Schutz von Frauen und Kindern und der Rolle Deutschlands sorgen. …

      https://www.zdf.de/nachrichten/heute/podiumsgespraech-in-dortmund-merkel-zu-gast-beim-kirchentag-100.html

      …!! Kommentar,geschenkt!

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      • Wuff schreibt:

        Die EKD kann man nicht mehr ertragen und wo ich kürzlich ausgetreten bin, noch mit dem alten Bild einer Christengemeinschaft im Geiste, obwohl es seit Jahren bröckelt, muss ich jetzt trotz aller bitterer Trauer feststellen, es war das Beste, bei dieser gottlosen Verwahrlosung der EKD. Mit tun nur die Raritäten, denen der Glaube wirklich noch am Herzen liegt und die sich nicht vom politischen Zeitgeist verbiegen lassen, sehr, sehr leid. Ich würde ihnen gerne helfen beim anständigen Wiederaufbau des Christentums, aber die politisch ideologische Krake hat alle unter Kontrolle und die Dreckschweine die am ersten schreien als Wendehälse springen auf den Opfer Zug auf, obwohl sie vorher Steigbügelhalter waren, darum vergesst nicht. Die Diktatur in der EKD hat schleichend Fuß gefasst, ein Alptraum den ich mir in diesem Ausmaß an Christenverhöhnung nicht vorstellen konnte und mich packt täglich das Entsetzen. .

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    • Mandelkern schreibt:

      am besten: sich raushalten
      (man könnte sich auch wundern, wenn dieselben Kath-Leute, die gegen das Ende der Welt ihr privates Selbstversorger-Areal rüsten, dem W. Reich die Ehre erweisen)

      Beim permanenten Ringen um die einzige Wahrheit ist bis heute nichts Konstruktives rausgekommen als archaisches Wettrüsten und Köpfeeinschlagen, Doppelmoral, den anderen schlecht machen. Geht auch gar nicht.
      Angefangen bei Juden : Muslime… (dlf Essay, sonntags, 3-Teiler über Rassismus)

      h ttps://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2018-09/sexuelles-selbstbewusstsein-geschlecht-vulva-vagina-scham-feminismus
      h ttps://www.welt.de/vermischtes/article195597945/Evangelischer-Kirchentag-erntet-Spott-fuer-Workshop-Vulven-malen.html#Comments
      h ttps://www.idea.de/gesellschaft/detail/kirchentag-diskutiert-ueber-geschlechterneutrale-sprache-109613.html
      h ttps://www.idea.de/frei-kirchen/detail/praeses-diener-lobt-kirchentag-und-tadelt-konservative-kritiker-109626.html
      nachdenk
      h ttps://www.nachdenkseiten.de/?p=52707

      dann will ich mal nicht so gemein sein und mich über die Schwammspinnerplage in Gunzenhausen freuen 😦

      übrigens: 5 bis 6 Mandeln pro Tag sollen erfolgreich entgiften

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  7. Artushof schreibt:

    Kinderrechte in das Grundgesetz?
    Was sagen die Kirchen dazu?

    Andere Meinungen:

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    • Wuff schreibt:

      Kirchen???, so verhurt wie die dank Grünen drauf sind? Ich könnte mir vorstellen, da die Elternrechte immer mehr beschnitten werden sollen ihre Kinder zu schützen, das die Kirchen für ihre pornografischen Sauereien auch mitwirken werden Kinder der staatlichen Aufsicht zu zu führen. Die Grünen die besonders gerne mit Kindern spielen, kotz wird es freuen die kleinen Würmchen an ihre Rolle als Sexualobjekte zu gewöhnen und eine bayrische Mutter schrieb mal entsetzt von ihrer KITA in der das Kid weilte, die Kinder sollen sich durch erschnüffeln am Geruch erkennen. Das Sexköfferchen in der KITA haben die Kleinen schon mal in der KITA. Marx hat sich ja auch schon als Kuppler von jungen Mädchen an Migranten betätigt und anständige Kirchen würden die Grünen Sexualterroristen hochkantig aus der Kirche werfen und sich auf die Würde der Menschen besinnen.

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  8. strafjustiz schreibt:

    Alles Lamentieren nützt nichts! Nur Handeln > Austreten aus all diesen sog. (nach Gesetz) Krist- V e r e i n e n , ihnen den finanziellen Nährboden sauer machen, ganz entziehen geht nicht, da in den letzten Jahr h u n d e r t en materiell zu fett geworden. Dabei sind die ebenfalls dem irren Trinitätsdogma anhangenden Evangelen rein i deo log isch keineswegs “die echteren Katholen“ als was sie ab 1517-25-29-34 ursprünglich sein wollten. // Die Kirchen haben halt schliesslich auch nur dasjenige Bodenpersonal, das sie vom immer von ferneren, diesbezüglich geistig weniger ent-wickelten Ländern herholend bekommen > Osteuropa, Afrika, Südamerika. Wie betr. Politik kann man sagen, dass man jene kirchlichen Berufsleute (Kleriker, Pf…..) bekommt, die man ….ver-dient, die nie sagen, was genau sie ideologisch abweichlerisch im Schilde führen > darauf muss das naive Kirchenvolk schon selber kommen…. bis es vor vollendete Tatsachen gestellt ist. KiRCHE ist internationalistisch auf Ausdehnung, Missionierung ausgerichtet und biedert sich zu diesem “Zweck heiligt die Mittel“ gelegentlich auch mal den gerade herrschenden, unmensch-lichen Machthabern an, wie die Christen ab 4. Jhdt. // Man lese doch & verstehe endlich mal richtig die (nur) 4 Evangelien, davon das wirklich originelle Jh. 4,22 = “denn das Heil kommt von den Juden“; Jh. 4,24 = “Gott ist Geist“; Jh. 13,27 = Wo Jesus dem Judas I. den Satan einflösst, ihn in Mt. 26,50 “Freund“ nennt, hingegen in Lk. 22,48 “Judas, mit einem Kuss verrätst du den Sohn des Menschen“ abstrafte. Ja, was gilt nun? Man sieht, lauter Widersprüchlichkeiten seitens Jesu, dass selbst die Kleriker aus der Kirchenlehre nicht mehr schlau werden > besonders betr. Jh 19,11 und den allerletzten J. 21,25, wonach die Evangelien bei Weitem ja gar nicht beendet seien. Drum, ziehe man daraus & darunter einen dicken Schlussstrich, so sehr man das bedaure: der echte Jesus, sofern er je gelebt hat, ist nicht jener der 4 Evangelien, der sowohl die Todesstrafe verneint wie befürwortet, seinen mühselig herbeigereisten Familienclan inbegr. seine Mutter nicht empfängt, weil sie seine weltfremde Heilslehre nicht gutfindet, jetzt gar ihren Ruf gegenseitig beein-trächtigt. // Was die sowohl kath. wie evang. Eminenzen z.Z. tun, ist klammheimlich in gewissen Punkten/Stellen sich vom Evangelium abzusetzen versuchen, zT mit Recht, bloss sollen sie das auch gefl. so breit & deutlich allseits mitteilen. D a liegt der K e r n des Zerwürfnisses: ihre dogmatische Unehrlichkeit, ihre ständige Rosinenpickerei auch des Ausklammerns missliebiger Evangelienverse, ihre bewusst vernebelnde, unklare Ausdrucksweise. // PP. Franziskus in Rom meinte, wir seien alle “Kinder desselben Gottes“, ja, kann sein, aber, so spricht nur er, wieso lassen die andern beiden ebenfalls morgenländischen, dafür aber echt eingottlichen Bekenntnisse nie solche einseitigen Aussagen von sich, selbst die in 350 Richtungen verzettelten Evangelen nicht. Zudem trieb er 2017 mit der Anwesenheit im schwedischen Lund weiteren Keil zwischen die Lutheraner und übrigen Evangelen > die Luther-Jubel-feier mit Herausgabe einer entsprechenden vatikanischen Briefmarke ging ihn doch überhaupt nichts an! // Kurz: Die Islami reiben sich die Hände angesichts all solcher verqueren Vorkommnisse im allkristischen Lager seit den letzten 14 Jahren > aber eben, das naive Kirchenvolk soll gem. Lk.18,17 kindlichen Geistes bleiben, solche Gehirnwäsche nicht bemerken. Aber nicht mit mir > Darum Austritt ! (26.6.19)

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