In memoriam Heinrich Lummer

lummerEin großer Konservativer ist von uns gegangen

Ein Nachruf von Peter Helmes für Die Deutschen Konservativen e.V.

Heinrich Lummer (* 21. November 1932 in Essen; † 15. Juni 2019 in Berlin), einer der jahrzehntelang führenden Konservativen unseres Landes, ist tot. Damit verlieren die konservativen und vaterlandstreuen Menschen dieses Landes eine prägende Identifikationsfigur, die uns in schwierigsten Zeiten Orientierung und Halt gab.

Heinrich Lummer war im Kreis der Bürgerlichen dieses Landes hochverehrt und dementsprechend für die linken Roten und Grünen ein rotes Tuch, an dem sie sich in voller Wut die Zähne ausbissen. Und Lummer scheute diese Auseinandersetzung nicht nur nicht, sondern griff die Gesellschaftsveränderer jederzeit frontal an. Damit wurde er für die linken Meinungsführer zu einer „Haß-Figur“, die man bis aufs Messer bekämpfen müsse.

Seine stramm antikommunistische Haltung war fast legendär. Mielkes Stasi-Schergen, die ihn einmal verhaftet hatten, verzweifelten an ihm und gaben, wie mir Lummer augenzwinkernd erzählte, frustriert sinngemäß zu Protokoll: „Da ist nichts zu machen. Der Mann scheint jeden Tag zum Frühstück einen Kommunisten zu fressen.“

Sein Name ist untrennbar mit den Begriffen Nation, Deutschland und Vaterland verbunden. Lummer hatte stets den Mut, sich zu seinem Heimatland zu bekennen, und war ein furchtloser Streiter gegen den linken Zeitgeist. Seine Persönlichkeit, sein rastloser Einsatz und sein Wirken haben eine ganze Generation geprägt – und auch den (vielen) Gegnern Respekt abgenötigt.

Seine zahlreichen politischen Ämter übte er mit großem Sachverstand und besonderem Engagement aus, er verstand seine Aufgaben als Dienst am Vaterland und seiner Bürger. Ob als Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, ob als Innensenator und Bürgermeister oder als langjähriger Abgeordneter des Deutschen Bundestages – Heinrich Lummer prägte das Land, blieb aber stets „dem kleinen Mann“ verbunden.

Er hatte Ecken und Kanten, wirkte aber gerade dadurch überzeugend, selbstbewußt und bodenständig. Obwohl selbst Akademiker, hatte er so gar nichts mit den glattgeleckten Cocktail-Politikern des „juste milieus“ gemein. Er galt zu Recht als zutiefst volksverbunden und war – das darf man gewiß in einem Nachruf sagen – ob seines Humors und seines ausgeprägten Charmes besonders auch bei den Damen geschätzt.

„Die Deutschen Konservativen e.V.“ („DDK“) ernannten den gelernten Elektromechaniker und späteren Diplom-Politologen (Studium am berüchtigten Otto-Suhr-Institut der FU Berlin, wo ich ihn kennenlernte) nach dem Abschluß seiner 11jährigen Mitgliedschaft im Deutschen Bundestag 1998 zum Ehrenpräsidenten der „DDK“; diese Funktion nahm er bis zuletzt wahr. DDK-Vorsitzender Joachim Siegerist bezeichnet Lummer als „großartigen Menschen und echten Freund“.

„Ein nicht unsympathisches Arschloch (…)“

Seit Jahrhunderten gilt: „de mortuis nil nisi bene“ („über die Toten nichts als Gutes“). Das sollte auch für Heinrich Lummer gelten. Aber es blieb den linksalternativen Demagogen der „taz“ überlassen, in einem dort abgedruckten Nachruf Lummer sogar nach seinem Tod zu schmähen:

„…Heinrich Jodokus Lummer stand wie kein anderer für den rechten Flügel der West-Berliner CDU im Kalten Krieg, war ein knallharter Antikommunist, gleichzeitig ein jovialer Mensch, der bei den Journalisten und den B.Z.-Berlinern beliebt war, weil er das offene Wort liebte und immer für einen unterhaltsamen Spruch gut war…“ (…)

„Entgegen dem Gebot, in Nachrufen nur Gutes zu kolportieren, ist festzuhalten: Heinrich Jodokus Lummer war nicht unbedingt unsympathisch, aber ein rechtes Arschloch. (https://taz.de/Nachruf-Heinrich-Lummer/!5600644/)

Wenn die oberlinke Sozialismuspostille taz einen solchen Text hinschmiert, ist das fast schon eine allerdings höchst merkwürdige Erhebung in den konservativen Adelsstand – und eine Kapitulation der Linken vor einem weit überlegenen, profilierten Gegner.

Wir werden seiner stets mit der größten Achtung gedenken und verneigen uns vor ihm.

Requiescat in pace – ruhe in Frieden, lieber Heinrich!

*****

Hamburg, 20. Juni 2019

Peter Helmes, Mitbegründer der Deutschen Konservativen

(www.conservo.wordpress.com)

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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19 Antworten zu In memoriam Heinrich Lummer

  1. Semenchkare schreibt:

    „… Mielkes Stasi-Schergen, die ihn einmal verhaftet hatten, verzweifelten an ihm und gaben, wie mir Lummer augenzwinkernd erzählte, frustriert sinngemäß zu Protokoll: „Da ist nichts zu machen. Der Mann scheint jeden Tag zum Frühstück einen Kommunisten zu fressen.“…

    Das prägt!

    Ich selbst habe ihn nicht so auf dem Schirm, weil er damals Anfang der 80iger im Amt war. Also lange vor meiner politisch denkenden Zeit.
    Möge er in Erinnerung bleiben.

    Übrigends, wenn das kein Fake ist, konnte dieser Mann sogar recht gut singen:
    Eine musikalische Liebeserklärung an seine Stadt:

    Heinrich Lummer – Ich kenn eine Stadt
    Heinrich Lummer singend im Wahlkampf 1981

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    • conservo schreibt:

      @ Lieber Semenchkare, ist keine Fälschung. Heinrich Lummer war so. Lb. Gr. PH

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      • Semenchkare schreibt:

        Schade das es nur dies eine Lied von ihm gibt.
        Besser als Juhnke je war!
        Iss soo !

        Möge er in Frieden ruhen.

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        • theresa geissler schreibt:

          Ein Politiker, der auch noch singen kann – es SCHEINT irgendwie eine Trivialität zu sein, aber faktisch ist es genau dasjenige, was man braucht für die unentbehrliche Gefühle van Verbundenheit. Besonders Wertvoll!

          Bisher war dieser Mann mir noch nicht bekannt, aber ich sehe es jetzt schon: Er war ein solcher konservativer Politiker von welchen man nie genug haben könnte aber trotzdem leider zu wenig hat.

          Rest In Peace, Herr Lummer!

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  2. Pingback: In memoriam Heinrich Lummer – alternativ-report.de

  3. Freya schreibt:

    Ein schöner Nachruf.
    Mein herzliches Beileid gilt der Familie sowie Freunden und Weggefährten von Herrn Lummer.
    Freya

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  4. Ingrid schreibt:

    Mir ist Heinrich Lummer noch in guter Erinnerung und aus der Politik bekannt.
    Solche integeren und ehrlichen Vollblutpolitiker fehlen uns heute an allen Ecken und Enden und ich glaube fast, er war der Letzte. Bestimm hat ihm das, was in seiner Partei und in der Politik heute so los ist, nicht gefallen.

    Danke, dass sie ihn nicht vergessen haben Herr Helmes. Möge er in Frieden ruhen

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  5. Semenchkare schreibt:

    OT
    …wäre eventuell ein eigener Artikel wert:
    *************************************************
    Eine Flüchtlingshelferin packt aus: „Ich bin diese Undankbarkeit einfach leid“

    h**ps://www.journalistenwatch.com/2019/06/25/eine-fluechtlingshelferin-ich/

    ————————–

    Ehemalige Flüchtlingshelferin Christiane Soler die Lügen der Politiker Initiative an der Basis 36

    ca 35min.

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    • Semenchkare schreibt:

      Aufschlussreich was die Dame sagt…!!
      Moslems!!
      Genau diese islamische Denke….
      Fordern , fordern, fordern und noch mehr haben wollen!
      Biste nun entlich wach, Christine??

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  6. Semenchkare schreibt:

    OT

    Die Woche ist Plenarsitzung.

    Unter anderem auch das Thema: Organspender
    Morgen, ab 09.00 gehts los
    ***********************************

    14:05 2, ZP 1

    Organspende

    a) Erste Beratung des von den Abgeordneten …
    eingebrachten Entwurfs zum Thema Organspende
    Drucksache 19/…
    b) Erste Beratung des von den Abgeordneten …
    eingebrachten Entwurfs zum Thema Organspende
    Drucksache 19/…

    ZP 1) Beratung des Antrags der Fraktion der AfD
    Mehr Vertrauen in die Organspende (Vertrauenslösung)
    Drucksache 19/…

    https://www.bundestag.de/tagesordnung

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    • G.Ebenhöh schreibt:

      Was hat das alles mit dem Nachruf auf Heinrich Lummer zu tun?
      Das ärgert mich, wenn man nicht bei der eigentlichen Sache bleibt und in diesem Fall pietätlos ungefragte Nebenschauplätze aufmacht.
      mfG

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      • theresa geissler schreibt:

        Kommt oft genug vor: Man sieht es regelmässig, überall, auf allen Blogs.
        Aber insofern haben Sie recht, es sei dann korrekter umanzufangen mit; „Off-Topic“…usw.

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        • Semenchkare schreibt:

          Deswegen steht auch OT darüber.
          Stundenlang gabs hier keinen Kommentar bezügl. dem verblichenen Herrn Lummer. Also….
          Es sind, bedauerlicherweise, nur sehr wenige Leute, die hier im Blogg kommentieren.

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        • theresa geissler schreibt:

          Ach ja, ‚OT‘, freilich! Verzeihung, hatte ich ein Moment ‚uberlesen‘, sozusagen…

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  7. francomacorisano schreibt:

    Alfred Dregger, Manfred Wörner, Hans Filbinger, Jörg Schönbohm und jetzt Heinrich Lummer. Großartige konservative Köpfe der einstigen CDU. Nachfolger wurden keine geduldet, seit Merkel gezielt aus der CDU vertrieben, wie man an den Beispielen Alexander Gauland und Erika Steinbach sieht!

    Mit Heinrich Lummer endet eine Ära. Aufrechte Männer, die alles für ihr Land und ihr Volk gegeben haben, selbstlos und tapfer. Der Gegenentwurf zu Merkel und ihren Handtaschenträgern…!

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  8. Ulfried schreibt:

    Ich erinnere mich gern an die Aktion, als die Berliner Polizei den ungewaschenen stinkenden langhaarigen Hausbesetzern in Berlin 1981 das Fell gerbte. Die hatten sich zu einer „Alternativen Liste“ zusammengerottet, welche heute die terroristische Vereinigung „grüne“ darstellt.
    Terroristisch?
    Ja 1999 haben die „grüne“ in Regierungsverantwortung Deutschland erneut in Kriege gg unschuldige Zivilisten gerissen!!!
    Der Steinewerfer Klaus- Jürgen Rattay wurde damals von DEM Bus überfahren, dessen Fahrer der und andere mit Steinen die Windschutzscheibe und das Gesicht zertrümmerten. Nicht der Busfahrer war der Held, sondern die links- alternativen Verbrecher!
    Heinrich Lummer hat gehandelt, während H. J. Vogel seine Kompromisse retten wollte. Die Spezialdemokraten standen schon immer auf der Seite der Deutschland- hassenden linken Terroristen.
    Heinrich Lummer, ich danke dir für dein Lebenswerk und bitte Gott dir die ewige (langweilige) Ruhe zu ersparen.
    Gott gib ihm Aufgaben, der Mann wird weiter gebraucht.
    Als Christ weiß ich ums ewige Leben – so geht keiner verloren.
    Danke Jesus Christus für solche aufrechte Patrioten wie Heinrich Lummer.
    Gruß Ulfried

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    • conservo schreibt:

      Danke, lieber Ulfried. Übrigens, wie nicht anders zu erwarten, war die Reaktion der Bundes-CDU ausgesprochen bescheiden.

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      • Ulfried schreibt:

        Lieber Peter, da ich dich durch die DEUTSCHEN KONSERVATIVEN schon seit fast zwanzig Jahren kenne weiß ich, daß in deinem Beitrag über den Tod Heinrich Lummer auch dein persönlicher Schmerz steht zum Heimgang eines so tollen Menschen und Weggefährten.
        Ja die Reihen der alten patriotischen Garde lichten sich und mit Blick auf die dumm- infiltrierte Freitags- Jugend könnte man fast verzweifeln wie das weitergehen soll.
        Doch ich glaube fest daran, daß unser aller Lebenswerk nicht umsonst war.
        Halten wir fest an dem heroischen Lebenswerk unseres Herrn und Gottes Jesus Christus, geben wir IHM die Ehre und glauben an SEINE Verheißung, dann sind wir auf der sicheren Seite. Ich bin seit meiner spontan- Heilung in Lourdes und die unserer Enkelin fest überzeugt, daß wir nicht allein sind: ER ist bei uns, trotz aller Unkenrufe der Freimaurer, Atheisten, Gnostiker, Islamisten, Kommunisten und wie sie sich noch betiteln.
        Gott hat uns unser Deutschland gegeben als unser Haus – unsere Nation; das bleibt. Auch wenn wir derzeit durch ein tiefes rot- grünes Schlammloch waten. Ich bleibe zuversichtlich und hoffe daß du lieber Peter in deinem Kampf um unser Vaterland noch lange weitermachst.
        Das sind wir Ludwig Erhardt, Jörg Schönborn, Heinrich Lummer und vielen anderen deutschen Patrioten schuldig. Schau dir die Beiträge von Freya, Ingrid, Gelbkehlchen, Semenchkare u.v.m. an: das gibt Kraft zum Durchhalten.
        In diesem Sinne mit der Nationalhymne der ehem. DDR:
        DEUTSCHLAND EINIG VATERLAND
        Von Johannes R. Becher
        Lieben Gruß, Ulfried

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        • conservo schreibt:

          Lieber Ulfried, bitte entschuldige die verspätete Reaktion, aber in den letzten Tagen hatte ich einfach nicht genug Kraft. Der Hautkrebs ist wieder zurück – und damit die Chemotherapie. Hinzu kommt eine Augenerkrankung (Macula), die mir das Lesen von kleineren Buchstaben und Zahlen sehr erschwert.
          Ja, Du hast recht: Die Einschläge kommen immer näher. Viele meiner politischen Wegbegleiter hat der HERR schon abberufen. Bei Lummer waren wir vorbereitet, er hat ein fast 15-jähriges Siechtum erlitten, konnte nicht sprechen – für ihn eine ganz schlimme Pein -, nicht schreiben, kurz, er war ein lebender Toter. Jetzt ist er (und seine Familie auch) erlöst.
          Es bleiben also nicht mehr viele auf „unserer“ Seite, die den Kampf wider den Zeitgeist führen. Ich will dies gerne noch tun, aber auch bei mir läßt die Kraft nach.
          Liebe Grüße
          P.

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